(19)
(11) EP 0 919 147 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
02.04.2003  Patentblatt  2003/14

(21) Anmeldenummer: 98120047.0

(22) Anmeldetag:  23.10.1998
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7A41D 19/00, A63C 11/22

(54)

Handschuh mit integrierter Handschlaufe für Stöcke

Glove with integrated Ski pole wrist strap

Gant comprenant une dragonne intégrée pour bâton de ski


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT CH DE FR IT LI

(30) Priorität: 25.11.1997 DE 19751978

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
02.06.1999  Patentblatt  1999/22

(73) Patentinhaber: Lenhart, Klaus
73275 Ohmden (DE)

(72) Erfinder:
  • Lenhart, Klaus
    73275 Ohmden (DE)

(74) Vertreter: Dreiss, Fuhlendorf, Steimle & Becker 
Patentanwälte Gerokstrasse 6
70188 Stuttgart
70188 Stuttgart (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 370 900
US-A- 5 092 629
US-A- 5 516 150
EP-A- 0 579 149
US-A- 5 110 154
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Handschuh mit integrierter Handschlaufe für Stöcke, wie Ski-, Langlauf-, Trekking- oder Wanderstöcke, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Bei einem aus der EP-B1-0 357 517 bekannten Handschuh ist die Handschlaufe im wesentlichen vollständig innerhalb des Handschuhs angeordnet und festgelegt. Lediglich die Verstellmöglichkeit des Schlaufenteils sowie das Verbindungselement zum Stockgriff sind aus dem Inneren des Handschuhs herausgeführt. Auf diese Weise ist der Handschuh dann, wenn er am Stockgriff eingeklinkt ist, an diesem unmittelbar festgelegt, so dass Kräfte, die beim insbesondere Abfahrts-Skifahren ausgeübt werden, unmittelbar vom Skistock auf den Handschuh bzw. umgekehrt übertragen werden können. Ein derartiger Handschuh kann jedoch nur starr am Skistock angekoppelt werden. Mit anderen Worten, diese Kombination aus Handschuh und Griffstock erlaubt nur diese eine Griffposition. Nicht möglich sind Griffpositionen, wie sie beim Aufsteigen mittels Ski oder bei Anschubbewegungen im Langlauf notwendig ist.

    [0003] Aus der US-PS 3 218 089 und der US-PS 3 170 703 ist ein Handschuh bekannt geworden, der gemäß einer Ausführungsform eine ebenfalls starre und feste Verbindung zu einem Skistock in Form einer zwischen Daumenteil und Zeigefingerteil angebrachten "Schwimmhaut" aufweist. Dies ergibt die selbe, zuvor genannte unverrückbare Verbindung zwischen Handschuh und Stockgriff. Bei einer anderen Ausführungsform in diesen Druckschriften ist der Handschuh mit einer relativ lose eingefädelten Handschlaufe versehen, die eine erhebliche Bewegungsfreiheit des Handschuhs gegenüber dem Stockgriff ermöglicht. Bspw. ist es ohne weiteres möglich, den Stockgriff mit dem Handschuh von dessen Ende her zu erfassen bzw. sich mit der Hand auf dem Stockgriff abzustützen. Außerdem kann der Stockgriff unverlierbar an der Schlaufe hängen gelassen werden, so dass mit der Hand ein anderer Gegenstand ergriffen werden kann. Mit diesem bekannten Handschuh wird jedoch wie bei den bisher üblichen vom Handschuh getrennten Handschlaufen kein fester und sicherer Griff am Skistock erreicht, der ein Abrutschen verhindert und einen sicheren Halt bietet.

    [0004] Bei einem aus der US-A 5 516 150 bekannten Handschuh, der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art, ist das aus einem festen Nylongewebe bestehende Zugelement mit dem Verbindungselement einerseits und andererseits mit dem Handschuh unmittelbar verbunden. Auf diese Weise ergeben sich die selben Nachteile, wie beim vorerwähnten bekannten Handschuh nach der EP B1-0 357 517, nämlich dass dieser Handschuh nur starr am Skistock angekoppelt werden kann, so dass nur diese eine Griffposition möglich ist.

    [0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, einen Handschuh mit integrierter Handschlaufe für Stöcke, wie Ski-, Langlauf-, Trekking- oder Wanderstöcke, der eingangs genannten Art zu schaffen, mit dem nicht nur ein sicherer, der unmittelbaren Kraftübertragung dienender Halt an einem Skistock erreicht und ein Umgreifen und ein unverlierbares Hängenlassen des Skistocks am Handschuh ermöglicht ist sondern auch der Längenverstellbereich nicht das Halten des Stockes behindert, und der Zugwinkel den jeweiligen anatomischen Gegebenheiten der Hand individuell den Umständen anpassbar ist, um die Zugbelastung 'optimal' vom Handschuh auf die Hand zu übertragen.

    [0006] Zur Lösung dieser Aufgabe sind bei einem Handschuh mit integrierter Handschlaufe der eingangs genannten Art die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale vorgesehen.

    [0007] Mit den erfindungsgemäßen Maßnahmen ist insbesondere aufgrund der Elastizität des Zugelementes einerseits erreicht, dass der Handschuh fest am Stockgriff festgelegt werden kann, und andererseits, dass man mit dem Handschuh bzw. dessen Innenfläche über den Stockgriff, d.h. über dessen Ende greifen kann, wie dies bspw. beim Aufsteigen mittels Skiern oder beim Trekking oder auch bei Anschubbewegungen im Langlauf notwendig ist. Trotz des sicheren Halts des Handschuhs am Stock ist eine für weitere Bewegungen notwendige Freizügigkeit gegeben. Aufgrund der Lösbarkeit des Zugelementes und aufgrund der Festlegung der Handschlaufe nur in Teilbereichen kann unabhängig von den vorgenannten Vorteilen der Skistock unverlierbar am Handschuh hängengelassen werden, so dass für den betreffenden die Möglichkeit besteht, mit dieser Hand einen anderen Gegenstand zu erfassen.

    [0008] Mit den Merkmalen eines oder mehrerer der Ansprüche 2 bis 4 ist eine bequeme Handhabung des Zugelementes bei dessen Lösen vom oder bei dessen Wiederverbinden mit dem Schlaufenteil erreicht.

    [0009] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Art und Weise des Festlegens des Schlaufenteils am Handschuh ergeben sich aus den Merkmalen eines oder mehrerer der Ansprüche 5 bis 10. Hierbei ist bspw. gewährleistet, dass sowohl die Verstellung des Schlaufenteils als auch das Lösen des Stockgriffs vom Handschuh in schneller und einfacher weise möglich ist. Außerdem kann der Stockgriff weit genug vom Handschuh entfernt angeordnet werden.

    [0010] Eine bevorzugte Ausgestaltung des Verbindungselementes vom Zugelement bzw. der Handschlaufe zum Stockgriff ergibt sich aus den Merkmalen eines oder mehrerer der Ansprüche 11 bis 13. Wesentlich hierbei ist die am Verbindungselement vorgesehene Rastnase, die im Stockgriff in darin eingestecktem Zustand verrastbar ist. Dabei kann das Lösen entweder ungewollt mit Hilfe einer sogenannten Sicherheitsauslösung, d.h. bei einer Zugbelastung auf den Stock erfolgen, oder gewollt mit Hilfe eines am Stockgriff vorgesehenen Betätigungshebels.

    [0011] Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen, in der die Erfindung anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben und erläutert ist. Es zeigen:
    Figur 1
    in perspektivischer Rückansicht einen Handschuh mit Handschlaufe gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung,
    Figur 2
    eine perspektivische Seitenansicht des Handschuhs nach Figur 1,
    Figur 3
    eine perspektivische Innenansicht des Handschuhs nach Figur 1 und
    Figur 4
    eine perspektivische Ansicht des Handschuhs ähnlich Figur 3, jedoch bei gelöster Handschlaufe und unverlierbar gehaltenem Stockgriff.


    [0012] Am in der Zeichnung gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel dargestellten Handschuh 10 ist eine Handschlaufe 11 integriert, die zur Verbindung mit Stöcken, wie bspw. Skistöcken, Trekkingstöcken, Langlaufstöcken, Wanderstöcken u.dgl. geeignet ist. Der Handschuh 10, der hier als Fingerhandschuh ausgebildet ist aber auch ein Fäustling sein kann, besitzt einen Daumenteil 12, einen Zeigefingerteil 13, einej Mittelfingerteil 14, einen Ringfingerteil 15 und einen Kleinfingerteil 16 sowie einen diese Fingerteile 12 bis 16 verbindenden über das Handgelenk eines Benutzers reichenden Haupt- oder Schaftteil 17.

    [0013] Die Handschlaufe 11 besitzt ein den Schaftteil 17 des Handschuhs 10 umschließendes Schlaufenteil 21, das längenverstellbar ausgebildet ist. Die Umfangslängenverstellbarkeit der Handschlaufe 11 bzw. des Schlaufenteils 21 erfolgt in der Weise, dass ein freies Ende 22 des Schlaufenteils 21 durch eine Öse 23 gezogen, rückgeführt und über eine Klettverschlussanordnung 24 mit dem gegenüberliegenden Bereich 25 des Schlaufenteils 21 lösbar verbindbar ist. Diese Umfangslängenverstellanordnung 22 bis 25 des Schlaufenteils 21 befindet sich handschuhaußenseitig und verläuft dort freiliegend auf der Oberfläche 26 des Handschuhs 10 in geradlinig schräg ansteigender Anordnung.

    [0014] Mit dem Schlaufenteil 21 ist handschuhinnenseitig ein Anschlussteil 31 der Handschlaufe 11 fest verbunden und handschuhaußenseitig ein Zugelement 30 leicht lösbar verbindbar. Zugelement 30 und Anschlussteil 31 sind an ihren jeweiligen dem Schlaufenteil 21 abgewandten Ende über ein Verbindungselement 32 miteinander verbunden, das der lösbaren Verbindung mit einem in Figur 4 dargestellten Stockgriff 18 dient. Der Handschuh 10 besitzt innenseitig zwei Kanäle 37 und 38, von denen jeder von einer Schmalseite 35 bzw. 36 des Handschuhs 10 ausgeht und zu einem innenseitigen Bereich 39 des Handschuhs 10 führt, der nahe dem Bereich des Daumenteilgelenkes liegt. Dabei beginnt der eine Kanal 37 in einem Bereich des Schaftes 17 unterhalb des Daumenteils 12 und verläuft in einem Bogen zu dem genannten Innenseitenbereich 39, während der andere Kanal 38 in Höhe dieses Innenseitenbereiches 39 beginnt und etwa geradlinig schräg absteigend verläuft. Beide Kanäle 37 und 38 besitzen ihre innenseitigen Öffnungen in dem Bereich 39 nebeneinanderliegend, während ihre jeweilige außenseitige Öffnung an der zeigefingerteilseitigen Handschuhschmalseite 35 bzw. der kleinfingerteilseitigen Handschuhschmalseite 36 liegt. Innerhalb der Kanäle 37 und 38 verläuft der betreffende Bereich des Schlaufenteils 21, wodurch die Handschlaufe 11 ausschließlich handschuhinnenseitig festgelegt ist. Der Schlaufenteil 21 kann in den Kanälen 37 und 38 entweder am Handschuh 10 befestigt oder freilaufend durchgeführt sein. Den inneren Öffnungen der Kanäle 37 und 38 benachbart befindet sich die Befestigung des Anschlussteils 31 am Schlaufenteil 21. Die Kanäle 37 und 38 sind beim dargestellten Ausführungsbeispiel dadurch gebildet, dass der betreffende handschuhinnenseitige Bereich von einer Deckschicht überdeckt ist, die auf die Oberbläche 26 des Schaftes 17 des Handschuhs 10 bspw. genäht ist.

    [0015] Das Zugelement 30, das einenends mit dem Verbindungselement 32 fest verbunden ist und anderenends mit dem Schlaufenteil leicht lösbar befestigt ist, verläuft in einem Bereich der zeigefingerteilseitigen Schmalseite 35 des Handschuhs 10 von der lösbaren Befestigung mit dem Schlaufenteil 21 bis zu einem Bereich 40 zwischen dem Daumenteil 12 und dem Zeigefingerteil 13 des Handschuhs 10. Das Zugelement 30 ist in einem Teilbereich oder über seine ganze Länge elastisch ausgebildet. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist in das Zugelement 30 ein gummielastisches Stück 41 eingebracht. Die lösbare Befestigung zwischen dem Zugelement 30 und dem Schlaufenteil 21 ist beim Ausführungsbeispiel mit Hilfe einer Druckknopfanordnung 33 vorgenommen, wobei der Teil der Druckknopfanordnung 33 am Schlaufenteil 21 von dessen Aussenseite vorsteht und am die Öse 23 haltenden Ende 27 des Schlaufenteils 21 vorgesehen ist. In der in den Figuren 1 bis 3 dargestellten geschlossenen Stellung der Handschlaufe 11 verläuft das Verbindungselement 32 in Verlängerung des Zugelementes 13 und steht im Handschuhbereich 40 zwischen den beiden Fingerteilen 12 und 13 vor und ist gegenüber der Lage der beiden Fingerteile 12 und 13 etwas geneigt verlaufend angeordnet.

    [0016] Wie aus Figur 3 ersichtlich ist, ist das Verbindungselement 32 leistenartig ausgebildet, wobei es an seiner Rückseite eine Nut 43 besitzt, in welcher die betreffenden Enden von Zugelement 30 und Anschlussteil 31 eingesteckt und bspw. mit Hilfe einer Verschraubung oder eines Stiftes festgehalten sind. Das andere vordere Ende des Verbindungselementes 32 besitzt eine Rastnase 42, mit der in nicht im einzelnen dargestellter Weise das Verbindungselement 32 in den Stockgriff 18 bzw. in dessen Ausnehmung verrastend eingreift. Dabei ist das Verbindungselement 32 im Stockgriff 18 lösbar verrastbar, was entweder über eine Sicherheitsauslösevorrichtung in ungewollter Weise oder über ein Betätigungselement 44 am Stockgriff 18 in gewollter Weise erfolgen kann.

    [0017] Ist die Handschlaufe 11 in der in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Weise geschlossen und in entsprechender Weise am Handschuh 11 gehalten, ergibt sich bei in den Stockgriff 18 eingestecktem Verbindungselement 32 ein enger und fester, nicht verrutschbarer Halt des Handschuhs 10 am Stockgriff 18. In dieser Stellung ist jedoch durch die elastische Ausbildung des Zugelements 30 nicht nur ein enges Anliegen des Handschuhs 10 am Stockgriff 18 in sozusagen Normalstellung, sondern auch die Möglichkeit gegeben, dass der Benutzer mit dem Handschuh 10 auf die Stirn des Stockgriffs 18 und damit über diesen greifen und sich auf diesem abstützen kann.

    [0018] Figur 4 zeigt demgegenüber die Handschlaufe 11 in zwar mit einem Stockgriff 18 verbundener jedoch einer Weise, in der das Zugelement 30 vom Schlaufenteil 21 gelöst ist. Dabei ist der Stockgriff 18 an der Handschlaufe 11 unverlierbar gehalten und kann derart am Handschuh 10 hängen bzw. herunterbaumeln, dass der Benutzer mit dem Handschuh 10 andere Gegenstände ergreifen kann. Dies ist einerseits dadurch erreicht, dass das Zugelement 30 vom Schlaufenteil 21 gelöst ist und andererseits dadurch, dass das Zugelement 30 und das Anschlussteil 31 im Wesentlichen ganz bis hin zur handschuhinnenseitigen Befestigung am Schlaufenteil 21 vom Handschuh freikommen können. Es versteht sich, dass die inneren Öffnungen der Kanäle 37 und 38 hierzu entsprechend verstärkt sein können.


    Ansprüche

    1. Handschuh (10) mit integrierter Handschlaufe (11) für Stöcke, wie Ski-, Langlauf-, Trekking- oder Wanderstöcke, wobei die an einem Stockgriff (18) befestigbare Handschlaufe (11) mit einem das Handgelenk umschließenden, umfangsmäßig lüngen verstellbaren Schlaufenteil (21), mit einem handschuhinnenseitig im Daumenteilgelenkbereich verlaufenden Anschlussteil (31) und einem handschuhaußenseitig verlaufenden Zugelement (30) für das Schlaufenteil (21) zum Stockgriff (18) und mit einem vom Handschuh (10) vorstehenden Verbindungselement (32) zur vorzugsweise lösbaren Befestigung am Stockgriff, das mit dem Anschlussteil (31) und dem Zugelement (30) fest verbunden und zwischen Daumen- und Zeigefingerteil oder Fäustlingsteil des Handschuhs (10) angeordnet ist, versehen ist, wobei das Anschlussteil (31) und das Zugelement (30) längs der Handschuhoberfläche (26) freiliegend angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Längenverstellbereich des Schlaufenteils (21) handschuhaußenseitig zwischen den beiden Handschuhschmalseiten (35, 36) auf der Handschuhoberfläche (26) freiliegend angeordnet ist und dass das Zugelement (30) zumindest teilweise elastisch ausgebildet und handschuhaußenseitig am Schlaufenteil (21) lösbar befestigbar ist.
     
    2. Handschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugelement (30) außerhalb des Verstellbereichs des Schlaufenteils (21) lösbar befestigt ist.
     
    3. Handschuh nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsbereich am Schlaufenteil (21) für das Zugelement (30) im Bereich der zeigefingerseitigen Handschuhschmalseite (35) angeordnet ist.
     
    4. Handschuh nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlaufenteil (21) zwischen den beiden Handschuhschmalseiten (35, 36) schrägverlaufend angeordnet ist.
     
    5. Handschuh nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlaufenteil (21) ausschließlich handschuhinnenseitig am Handschuh (10) festgelegt ist.
     
    6. Handschuh nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Festlegung der Handschlaufe (11) am Handschuh (10) Kanäle (37, 38) vorgesehen sind, die an der Handschuhoberfläche (26) zugängig sind.
     
    7. Handschuh nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle (37, 38) im Bereich der jeweiligen Handschuhschmalseite (35, 36) offen sind und mit ihren handschuhinnenseitigen offenen Enden unmittelbar nebeneinander liegen.
     
    8. Handschuh nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die benachbarten offenen Enden der beiden Kanäle (37, 38) nahe dem Daumengelenkbereich des Handschuhs (10) angeordnet sind.
     
    9. Handschuh nach mindestens einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle (37, 38) durch eine auf dem Handschuh (10) fest angebrachte Deckschicht gebildet sind.
     
    10. Handschuh nach mindestens einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der daumenteilseitige Kanal (37) bogenförmig und der klein-fingerteilseitige Kanal (38) geradlinig und schräg ansteigend verläuft.
     
    11. Handschuh nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das etwa in Verlängerung des Zugelementes (30) von einem zwischen Daumenteil (12) und Zeigefingerteil (13) verlaufenden Handschuhbereich vorstehende Verbindungselement (32) in den Stockgriff (18) einsteckbar und mittels einer Rastnase (42) im Stockgriff (18) verrastbar ist.
     
    12. Handschuh nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (32) mit dem Stockgriff (18) bei Zugbelastung lösbar verrastbar ist.
     
    13. Handschuh nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (32) mit dem Stockgriff (18) durch ein Betätigungsglied (44) lösbar verrastbar ist.
     


    Claims

    1. A glove (10) with an integrated wrist strap (11) for poles, such as ski poles, cross-country poles, or hiking or walking sticks, in which the wrist strap (11), which can be secured to a grip (18) of the pole or stick, is provided with a circumferentially adjustable-length loop part (21) that wraps around the wrist, an attachment part (31) extending on the palm side of the glove in the region of the thumb joint, and a pull tab (30), extending on the outside of the glove, for the loop part (21) for the grip (18), as well as a binding element (32) which protrudes from the glove (10) for preferably releasable fastening to the grip, is permanently connected to the attachment part (31) and the pull tab (30), and is disposed between the thumb part and the index finger or hand part of the glove (10), whereby the attachment part (31) and the pull tab (30) are arranged, extending freely along the upper surface (26) of the glove, characterized in that the length adjustment region of the loop part (21) is disposed on the outside of the glove, extending freely, between the two narrow sides (35, 36) of the glove on the upper surface (26)of the glove, and that the pull tab (30) is embodied as at least partly elastic and can be secured releasably to the outside of the loop part (21).
     
    2. The glove in accordance with claim 1, characterized in that the pull tab (30) can be releasably secured outside the adjustment region of the loop part (21).
     
    3. The glove in accordance with claim 2, characterized in that the fastening region on the loop part (21) for the pull tab (30) is disposed in the region of the narrow side (35) of the glove toward the index finger.
     
    4. The glove in accordance with at least one of claims 1 to 3, characterized in that the loop part (21) is disposed, extending obliquely, between the two narrow sides (35, 36) of the glove.
     
    5. The glove in accordance with at least one of the foregoing claims, characterized in that the loop part (21) is affixed to the glove (10) solely on the palm side of the glove.
     
    6. The glove in accordance with claim 5, characterized in that to affix the wrist strap (11) to the glove (10), casings (37, 38), which are accessible on the upper surface (26) of the glove, are provided.
     
    7. The glove in accordance with claim 6, characterized in that the casings (37, 38) are open in the region of the respective narrow side (35, 36) of the glove and their open ends on the palm side of the glove are located directly next to one another.
     
    8. The glove in accordance with claim 7, characterized in that the adjacent open ends of the two casings (37, 38) are disposed near the thumb joint region of the glove (10).
     
    9. The glove in accordance with at least one of claims 6 to 8, characterized in that the casings (37, 38) are formed by a cover layer that is permanently attached to the glove (10).
     
    10. The glove in accordance with at least one of claims 6 to 9, characterized in that the casing (37) on the side toward the thumb extends in curved fashion, while the casing (38) on the side toward the little finger extends in a straight line, ascending obliquely.
     
    11. The glove in accordance with at least one of the foregoing claims, characterized in that the binding element (32), protruding approximately in an extension of the pull tab (30) from a region of the glove extending between the thumb part (12) and the index finger part (13) can be inserted into the grip (18) of the pole or stick and can be latched in the grip (18) by means of a detent protrusion (42).
     
    12. The glove in accordance with claim 11, characterized in that the fastening element (32) can be latched to the grip (18) in such a way as to release in response to tensile stress.
     
    13. The glove in accordance with claim 11 or 12, characterized in that the binding element (32) can be latched to grip (18) in such a way as to be releasable by an actuating member (44).
     


    Revendications

    1. Gant (10) comprenant une dragonne (11) intégrée pour bâtons, tels que des bâtons de ski alpin, de ski de fond, de trekking ou de randonnée, dans lequel la dragonne (11), à fixer contre la poignée d'un bâton (18), est munie d'une partie en boucle (21) entourant le poignet, à longueur réglable en fonction du pourtour, d'une partie de jonction (31) s'étendant sur le côté intérieur du gant dans la zone d'articulation du pouce, et d'un élément de traction (30) s'étendant sur le côté extérieur du gant pour la partie en boucle (21) par rapport à la poignée du bâton (18) et d'un élément d'assemblage (32) en forme de saillie sur le gant (10), qui est destiné à être assemblé, de préférence de manière amovible, avec la poignée du bâton et qui est assemblé fermement avec la pièce de jonction (31) et l'élément de traction (30) et est agencé dans la partie du gant (10) entre la partie pour le pouce et la partie pour l'index ou la partie formant une moufle, la pièce de jonction (31) et l'élément de traction (30) étant disposés de manière dégagée le long de la face supérieure (23) du gant, caractérisé en ce que la zone de réglage de la longueur de la partie en boucle (21) est disposée de manière dégagée sur le côté extérieur du gant entre les deux côtés étroits (35, 36) du gant et en ce que l'élément de traction (30) est conçu au moins en partie de manière élastique et peut être fixé de manière amovible sur le côté extérieur du gant contre la partie en boucle (21).
     
    2. Gant selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de traction (30) est fixé de manière amovible en dehors de la zone de réglage de la partie en boucle (21).
     
    3. Gant selon la revendication 2, caractérisé en ce que la zone de fixation pour l'élément de traction (30) au niveau de la partie en boucle (21) est disposée dans la zone du côté étroit (35) du gant du côté de l'index.
     
    4. Gant selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la partie en boucle (21) est agencée selon un tracé oblique entre les deux côtés étroits (35, 36) du gant.
     
    5. Gant selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie en boucle (21) est fixée exclusivement sur le côté intérieur du gant (10).
     
    6. Gant selon la revendication 5, caractérisé en ce que des coulisses (37, 38) sont prévues pour fixer la dragonne (11) contre le gant (10), lesquelles sont accessibles sur la face supérieure (26) du gant.
     
    7. Gant selon la revendication 6, caractérisé en ce que les coulisses (37, 38) sont ouvertes dans la zone de chacun des côtés étroits (35, 36) du gant et sont directement disposées l'une à côté de l'autre au niveau de leurs extrémités ouvertes du côté intérieur du gant.
     
    8. Gant selon la revendication 7, caractérisé en ce que les extrémités ouvertes contiguës des deux coulisses (37, 38) sont disposées à proximité de la zone d'articulation du pouce dans le gant (10).
     
    9. Gant selon une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que les coulisses (37, 38) sont formées à travers une couche de protection appliquée de manière inamovible sur le gant (10).
     
    10. Gant selon une des revendications 6 à 9, caractérisé en ce que la coulisse (37) du côté du pouce s'étend en forme de courbe et la coulisse (38) du côté de l'auriculaire s'étend linéairement et en pente ascendante oblique.
     
    11. Gant selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'assemblage (32), qui forme une saillie pratiquement dans le prolongement de l'élément de traction (30) sur une partie du gant entre la partie pour le pouce (12) et la partie pour l'index (13), peut être enfiché dans la poignée du bâton (18) et peut être bloqué au moyen d'un téton de blocage (42) dans la poignée du bâton (18).
     
    12. Gant selon la revendication 11, caractérisé en ce que l'élément d'assemblage (32) peut être bloqué avec la poignée du bâton (18) de manière à se désolidariser en cas de sollicitation de traction.
     
    13. Gant selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce que l'élément d'assemblage (32) peut être bloqué avec la poignée du bâton (18) de manière amovible par un élément de commande (44).
     




    Zeichnung