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EP 0 919 293 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.06.2002 Patentblatt 2002/24 |
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Anmeldetag: 29.11.1997 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B07B 1/52 |
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Siebreiniger für Plansichter
Sieve cleaner for plansifter
Nettoyeur de tamis pour plansichter
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI LU NL PT SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.06.1999 Patentblatt 1999/22 |
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Patentinhaber: Bühler AG |
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9240 Uzwil (CH) |
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Erfinder: |
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- Rüter, Reinhard
32479 Hille (DE)
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Vertreter: Frommhold, Joachim, Dr. |
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Bühler AG
Patentabteilung 9240 Uzwil 9240 Uzwil (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 536 803 DE-C- 873 345
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EP-A- 0 694 341 GB-A- 191 203 845
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Siebreiniger für Plansichter, mit bürsten- oder noppenartigen
Reinigungsköpfen, bei dem der überwiegende Teil der Reinigungsköpfe im wesentlichen
in einer Reihe angeordnet ist.
[0002] Solche Siebreiniger werden in die Siebrahmen von Plansichtern eingelegt, so daß sie
sich mit der Rüttelbewegung des Siebes unter der Siebbespannung entlangbewegen und
dabei mit ihren Reinigungsköpfen mit der Siebbespannung in Berührung treten, um diese
abzureinigen.
[0003] Bei herkömmlichen Siebreinigern stehen die Reinigungsköpfe nicht ständig mit der
Siebbespannung in Berührung, sondern die Reinigungswirkung kommt im wesentlichen dadurch
zustande, daß die Reinigungsköpfe Schläge gegen. die Siebbespannung ausüben. Dies
wird beispielsweise dadurch erreicht, daß sich der Siebreiniger mit einem Fuß auf
einem parallel unter der Siebbespannung angeordneten Wellgitter abstützt und dadurch
bei seiner Bewegung über das Wellgitter in Vibration versetzt wird.
[0004] Aus GB-A-M 03845 ist ein Siebreiniger nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt.
Dieser Siebreiniger hat im Grundriß die Form eines Trapezes und weist zwei parallele,
verschieden lange Reihen auf, die gleichmäßig mit Reinigungsborsten bestückt sind.
Das Trapez ist über die kürzere Reihe der Reinigungsborsten hinaus verlängert und
trägt dort ein Gewichtstück, das dazu dient, die Bewegung des Siebreinigers auf einer
definierten Bahn auf der Sieboberfläche zu steuern.
[0005] DE-C-873 345 beschreibt einen Siebreiniger, der in der Seitenansicht T-förmig ausgebildet
ist, mit einem senkrechten Fuß und einem waagerechten Balken, der an den Enden mit
Borsten versehen ist. Der Siebreiniger stützt sich kippelnd auf dem Fuß ab, so daß
jeweils die Borsten an einem Ende des Balkens an der Siebbespannung anliegen.
[0006] Aus EP-B-0 536 803 ist ein Siebreiniger in der Form eines dreiarmigen Sterns bekannt,
bei dem die Reinigungsköpfe im Bereich der freien Enden der drei auskragenden, in
Winkelabständen von etwa 120° angeordneten Arme angeordnet sind. Dieser Siebreiniger
stützt sich mit einem Fuß so auf dem glatten Siebboden ab, daß er bei der Rüttelbewegung
des Siebes kippelnde Bewegungen ausführt und dadurch Schläge gegen die Siebbespannung
ausübt. Der Fuß kann in einen Bodenausräumer eingreifen, der den Abtransport des Siebdurchfalls
zu einem am Rand des Siebrahmens gebildeten Auswurfschlitz unterstützt.
[0007] Dieser bekannte Siebreiniger hat den Vorteil, daß er eine geringe Bauhöhe des Siebrahmens
ermöglicht und mit seinen auskragenden Armen gut in die Ecken des Siebrahmens eindringen
kann, so daß die Siebbespannung auch in den Eckbereichen gut gereinigt wird.
[0008] EP-A-0 694 341 beschreibt einen ähnlichen Siebreiniger, bei dem nur zwei der drei
Arme mit Borsten bestückt sind, während der dritte Arm als Abstandshalter dient.
[0009] Wenn der Siebreiniger am Rand des Siebrahmens anstößt, kommen die freien Enden zweier
Arme mit dem Rand des Siebrahmens in Berührung, während der dritte Arm zur Mitte des
Siebes weist. Dies hat zur Folge, daß der Mittelbereich des Siebes statistisch häufiger
von den Reinigungsköpfen überstrichen wird als die Randbereiche. Hierdurch kann es
zu einer ungleichmäßigen Reinigungswirkung und zu einer verstärkten Abnutzung der
Siebbespannung in der Siebmitte kommen.
[0010] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Siebreiniger zu schaffen, mit dem sich eine gleichmäßigere
Reinigung der Siebbespannung erreichen läßt.
[0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein nicht oder zumindest weniger
dicht mit Reinigungsköpfen bestückter Abstandshalter nach einer Seite hin von der
Reihe der Reinigungsköpfe vorspringt, und daß der Abstandshalter im Grundriß T-förmig
in bezug auf auskragende Arme des Siebreinigers angeordnet ist, die die Reihe der
Reinigungsköpfe tragen.
[0012] Wenn der erfindungsgemäße Siebreiniger am Rand des Siebrahmens anstößt, kann er sich
so ausrichten, daß die Reihe der Reinigungsköpfe annährend parallel zum Rand des Siebrahmens
verläuft. Auf diese Weise wird in Randnähe eine relativ große Fläche der Siebbespannung
von den Reinigungsköpfen überstrichen, während der dann nach innen ragende Abstandshalter
weniger oder gar nicht reinigungswirksam ist. Auf diese Weise wird im statistischen
Mittel eine gleichmäßigere Reinigung der Siebbespannung erreicht und eine übermäßige
Abnutzung der Siebbespannung im Bereich der Siebmitte vermieden.
[0013] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0014] Bevorzugt ist der Abstandshalter nicht mit Reinigungsköpfen bestückt, und ein Fuß,
mit dem sich der Siebreiniger auf dem glatten Siebboden abstützt und der zugleich
als Bodenausräumer dienen kann, ist so unter dem Abstandshalter ausgebildet, daß er
den Siebboden an mindestens zwei Punkten berührt. Auf diese Weise werden die Bewegungsmöglichkeiten
des Siebreinigers derart eingeschränkt, daß die gesamte Reihe der Reinigungköpfe ständig
mit der Siebbespannung in Berührung gehalten wird. Die Reinigungswirkung wird in diesem
Fall nicht durch Schläge gegen die Siebbespannung erzielt, sondern vielmehr dadurch,
daß die Reinigungsköpfe die Siebbespannung überstreichen. Der Verzicht auf Schläge
gegen die Siebbespannung wird dadurch mehr als aufgewogen, daß sämtliche Reinigungsköpfe
ständig reinigungswirksam sind. Ein weiterer Vorteil dieser Ausgestaltung besteht
darin, daß die Reinigungsköpfe gleichmaßiger abgenutzt werden.
[0015] Vorzugsweise sind in diesem Fall die Reinigungsköpfe nachgiebig gegen die Siebbespannung
vorgespannt, so daß eventuelle Maßtoleranzen im Abstand zwischen dem Siebboden und
der Siebbespannung, beispielsweise infolge einer leichten Wölbung des Siebbodens,
nicht zu einem Verklemmen des Siebreinigers führen. Die nachgiebige Vorspannung läßt
sich beispielsweise dadurch erreichen, daß der Fuß in seiner Gesamtheit gegenüber
der Reihe der Reinigungsköpfe versetzt ist, so daß der die Reinigungsköpfe tragende
Teil des Siebreinigers nach unten ausweichen kann. Wahlweise oder zusätzlich kann
die nachgiebige Vorspannung auch durch elastische Elemente erreicht werden, beispielsweise
durch eigenelastische Ausbildung der auskragenden Arme, die die Reinigungsköpfe tragen,
oder durch eine in den Fuß integrierte Feder.
[0016] Ein mit erfindungsgemäßen Siebreinigern bestückter Plansichter ist Gegenstand des
Anspruchs 8. Die Siebrahmen eines solchen Plansichters haben in der Regel einen annährend
quadratischen Grundriß. Eine besonders gleichmäßige Reinigungswirkung läßt sich dann
erzielen, wenn die Länge des Siebreinigers, gemessen von der Reihe der Reinigungsköpfe
bis zum freien Ende des Abstandshalters, annährend die Hälfte der Kantenlänge des
Siebrahmens beträgt.
[0017] Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen
näher erläutert.
[0018] Es zeigen:
- Figur 1
- einen Siebreiniger in der Draufsicht;
- Figur 2
- den Siebreiniger nach Figur 1 in einer Seitenansicht;
- Figur 3
- den Siebreiniger nach Figuren 1 und 2 in einer Ansicht von unten;
- Figur 4
- den Grundriß eines Siebrahmens eines Plansichters mit einem Siebreiniger gemäß einem
anderen Ausführungsbeispiel;
- Figur 5
- einen vertikalen Schnitt durch den Siebrahmen nach Figur 4; und
- Figur 6
- einen Teilschnitt durch einen Siebreiniger gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel.
[0019] Der in Figuren 1 bis 3 gezeigte Siebreiniger 10 weist einen im Grundriß annährend
T-förmigen Körper aus gummielastischem Material auf. Dieser Körper 12 bildet zwei
auskragende Arme 14, die im wesentlichen auf einer Linie ausgerichtet sind und an
der Oberseite mehrere in einer Reihe angeordnete Reinigungsköpfe 16 tragen. Die Reinigungsköpfe
16 können durch einstückig mit dem Körper ausgebildete Noppen oder wahlweise auch
durch in den Körper 12 eingesetzte Borstenbüschel gebildet werden.
[0020] Der Körper 12 bildet weiterhin einen Abstandshalter 18, der T-förmig zu der Reihe
der Reinigungsköpfe 16 angeordnet und gegenüber den auskragenden Armen 14 etwas nach
unten versetzt ist. An der Unterseite der auskragenden Arme 14 sind Versteifungsrippen
20 vorgesehen, die sich an ein Ende des Abstandshalters 18 anschließen. Am entgegengesetzten
Ende weist der Abstandhalter 18 einen aufragenden Vorsprung 22 auf, dessen oberes
Ende jedoch tiefer liegt als die oberen Enden der Reinigungsköpfe 16.
[0021] Ein Fuß des Siebreinigers wird durch zwei an der Unterseite des Abstandshalters 18
ausgebildete Nocken 24, 26 gebildet. Der Nocken 24 hat einen kreisförmigen Grundriß
und befindet sich in der Nähe des Endes des Abstandshalters 18, das den Armen 14 zugewandt
ist, während der Nocken 26 einen länglichen Grundriß hat und in Axialrichtung über
das entgegengesetzte Ende des Abstandshalters 18 hinausragt.
[0022] Während bei dem Siebreiniger 10 nach Figuren 1 bis 3 die auskragenden Arme leicht
angewinkelt sind, zeigen Figuren 4 und 5 ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel, bei
dem die Arme 14 geradlinig miteinander verbunden sind und eine durchgehende gerade
Reihe von Reinigungsköpfen 16 tragen.
[0023] Im übrigen weist der Siebreiniger nach Figuren 4 und 5 denselben Aufbau wie der Siebreiniger
nach Figuren 1 bis 3 auf.
[0024] In Figuren 4 und 5 ist weiterhin ein Siebrahmen 28 eines Plansichters dargestellt.
Dieser Siebrahmen weist einen glatten Boden 30 auf und wird durch vier Wände 32, 34
begrenzt. Weiterhin weist der Siebrahmen 28 eine Siebbespannung 36 auf, die in Abstand
parallel zu dem Boden 30 angeordnet ist. Die Wand 34 des Siebrahmens bildet mit dem
Boden 30 einen Auswurfschlitz 38 für den Siebdurchfall.
[0025] Der Siebreiniger 10 stützt sich mit seinen auf einer geraden Linie ausgerichteten
Nocken 24, 26 auf dem glatten Boden 30 des Siebrahmens ab und ist in der Höhe so auf
dem Siebrahmen abgestimmt, daß sämtliche Reinigungsköpfe 16 an der Unterseite der
Siebbespannung 36 anliegen, wie in Figur 5 zu erkennen ist. Da die Nocken 24, 26 mit
dem Boden 30 eine Berührungslinie definieren, die rechtwinklig zu der Reihe der Reinigungsköpfe
16 verläuft, könnte der Siebreiniger 10 an sich um diese Berührungslinie kippen. Dies
wird jedoch durch die Anlage der Reinigungsköpfe 16 an der Siebbespannung verhindert.
Die Nocken 24 gleiten daher mit ihrer flachen Unterseite über die Oberfläche des Bodens
30 und können somit als Bodenausräumer wirken. Der Nocken 26 ist außerdem in der Höhe
so dimensioniert, daß er auch in den Ausgabeschlitz 38 eintreten kann, wie in Figur
5 dargestellt ist.
[0026] Da der Abstandshalter 18 und damit auch die Nocken 24, 26 gegenüber der Reihe der
Reinigungsköpfe 16 versetzt sind, kann der Siebreiniger um den Nocken 24 kippen. Normalerweise
wird dies jedoch dadurch verhindert, daß der Schwerpunkt S des Siebreinigers gegenüber
dem Nocken 24 etwas in Richtung auf den Nocken 26 versetzt ist. Falls der Siebreiniger
in Ausnahmefällen, beispielsweise bei heftigen Erschütterungen, doch einmal kippen
sollte, wird der Schwenkbereich dadurch begrenzt, daß sich der Vorsprung 22 an die
Siebbespannung anlehnt. Zu einem Abkippen des Siebreinigers 10 kann es weiterhin dann
kommen, wenn sich der Abstand zwischen dem Boden 30 und der Siebbespannung 36 durch
Verzug oder Wölbung des Bodens 30 verändert hat. In diesem Fall verhindert die kippbare
Abstützung des Siebreinigers ein Verklemmen zwischen dem Boden und der Siebbespannung.
Dazu kann auch eine gewisse elastische Nachgiebigkeit der Arme 14 beitragen.
[0027] Figur 6 zeigt eine Variante, bei der sich der Nocken 24 über eine Feder 40 am Körper
12 des Siebreinigers abstützt. Auf diese Weise läßt sich die elastische Vorspannung,
mit der die Reinigungsköpfe 16 gegen die Siebbespannung 36 andrücken, sehr präzise
einstellen.
[0028] Der Siebrahmen 28 hat einen annährend quadratischen Grundriß mit einer Kantenlänge
a. Die Länge L des Siebreinigers 10, gemessen von der Reihe der Reinigungsköpfe 16
bis zum freien Ende des Abstandshalters 18, beträgt etwa a/2.
[0029] Im Betrieb des Plansichters wird der Siebrahmen 28 in eine Rüttelbewegung versetzt,
so daß der Siebreiniger 10 erratische Bewegungen auf dem Boden 30 ausführt. Wenn der
Siebreiniger annährend die in Figur 2 gezeigte Orientierung hat, können die Reinigungsköpfe
16 die linke Hälfte der Siebbespannung bis zum Rand abreinigen, sie können jedoch
die rechte Hälfte der Siebbespannung nicht erreichen, da dann der Abstandshalter 18
an der Wand 34 des Siebrahmens anstößt. Wenn der Siebreiniger die entgegengesetzte
Orientierung hat, kann entsprechend nur die rechte Hälfte der Siebbespannung gereinigt
werden. Da die Länge L des Siebreinigers annährend die Hälfte der Kantenlänge des
Siebrahmens beträgt, gibt es zwischen den beiden Gebieten der Siebbespannung, die
bei den unterschiedlichen Orientierungen gereinigt werden können, weder eine große
Lücke noch eine nennenswerte Überschneidung. Entsprechendes gilt sinngemäß auch bei
Orientierungen des Siebreinigers, die gegenüber der Orientierung in Figur 4 um 90
Grad verdreht sind. Da die Orientierungen des Siebreinigers statistisch variieren,
wird so im Mittel auf der gesamten Fläche der Siebbespannung eine annährend gleichmäßige
Reinigung und folglich auch eine annährend gleichmäßige Abnutzung der Siebbespannung
erreicht. Aufgrund der statistischen Natur dieser Überlegungen kommt es auf hohe Genauigkeit
bei der Bemessung der Länge L nicht an.
1. Siebreiniger für Plansichter, mit bürsten- oder noppenartigen Reinigungsköpfen (16),
bei dem der überwiegende Teil der Reinigungsköpfe (16) im wesentlichen in einer Reihe
angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein nicht oder zumindest weniger dicht mit Reinigungsköpfen bestückter Abstandshalter
(18) nach einer Seite hin von der Reihe der Reinigungsköpfe (16) vorspringt, und daß
der Abstandshalter (18) im Grundriß T-förmig in bezug auf auskragende Arme (14) des
Siebreinigers angeordnet ist, die die Reihe der Reinigungsköpfe (16) tragen.
2. Siebreiniger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandshalter (18) einen Fuß (24, 26) bildet, der mindestens zwei Unterstützungspunkte
definiert, die in Abstand zueinander auf einer zur Reihe der Reinigungskörper (16)
senkrechten Geraden liegen.
3. Siebreiniger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fuß (24, 26) in seiner Gesamtheit gegenüber der Reihe der Reinigungsköpfe (16)
versetzt ist.
4. Siebreiniger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandshalter (18) am freien Ende einen aufragenden Vorsprung (22) aufweist,
dessen Höhe geringer ist als die der Reinigungsköpfe (16).
5. Siebreiniger nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Fuß (24, 26) einen Bodenausräumer bildet.
6. Siebreiniger nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest der Teil (24) des Fußes, der der Reihe der Reinigungsköpfe (16) am nächsten
liegt, den Siebreiniger über eine Feder (40) abstützt.
7. Siebreiniger nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch, daß der Siebreiniger zumindest im Bereich von die Reihe der Reinigungsköpfe (16) tragenden
Armen (14) aus elastisch nachgiebigem Material hergestellt ist.
8. Plansichter mit mindestens einem rüttelnd bewegbaren Siebrahmen (28), gekennzeichnet durch einen in den Siebrahmen eingelegten Siebreiniger (10) nach einem der Ansprüche 1
bis 7.
9. Plansichter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Siebreiniger auf einem glatten Boden (30) des Siebrahmens (28) abstützt
und mit seinen Reinigungsköpfen (16) an der Siebbespannung (36) anliegt.
10. Plansichter nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge (L) des Siebreinigers (10), gemessen von der Reihe der Reinigungsköpfe
(16) bis zum freien Ende des Abstandshalters (18), die Hälfte der Kantenlänge (a)
des Siebrahmens beträgt.
1. A sieve cleaning device for plansifters, having brush-like or nubby cleaning heads
(16) whereby the great majority of the cleaning heads (16) are arranged essentially
in one row, characterized in that a spacer (18) equipped with no cleaning heads or at least with fewer cleaning heads
projects toward one side from the row of cleaning heads (16), and the spacer (18)
is arranged in a T-shaped layout with respect to the projecting arms (14) of the sieve
cleaning device which carry the row of cleaning heads (16).
2. A sieve cleaning device according to claim 1, characterized in that the spacer (18) forms a foot (24, 26) which defines at least two support points which
are at a distance from one another and lie on a straight line perpendicular to the
row of cleaning heads (16).
3. A sieve cleaning device according to claim 2, characterized in that the foot (24, 26) in its entirety is offset with respect to the row of cleaning heads
(16).
4. A sieve cleaning device according to claim 3, characterized in that the spacer (18) has a projection (22) on its free end, its height being lower than
the height of the cleaning heads (16).
5. A sieve cleaning device according to one of claims 2 through 4, characterized in that the foot (24, 26) forms a bottom cleaner.
6. A sieve cleaning device according to one of claims 2 through 5, characterized in that at least the part (24) of the foot closest to the row of cleaning heads (16) supports
the sieve cleaning device by a spring (40).
7. A sieve cleaning device according to one of the preceding claims, characterized in that the sieve cleaning device is made of an elastically flexible material at least in
the area of the arms (14) carrying the row of cleaning heads (16).
8. A plansifter having at least one sieve frame (28) which can be made to vibrate, characterized by a sieve cleaning device (10) inserted into the sieve frame according to one of Claims
1 through 7.
9. A plansifter according to claim 8, characterized in that the sieve cleaning device is supported on a smooth bottom (30) of the sieve frame
(28) and its cleaning heads (16) are in contact with the sieve covering (36).
10. A plansifter according to claim 8 or 9, characterized in that the length (L) of the sieve cleaning device (10), measured from the row of cleaning
heads (16) to the free end of the spacer (18) amounts to half the edge length (a)
of the sieve frame.
1. Nettoyeur de tamis pour blutoir oscillant, avec têtes de nettoyage de type brosses
ou noppes (16) sur lequel la majeure partie des têtes de nettoyage (16) sont globalement
alignées sur une rangée, caractérisé en ce qu'un écarteur (18) comportant des têtes de nettoyage non serrées ou du moins peu serrées
dépasse d'un côté de la rangée des têtes de nettoyage (16) et que l'écarteur (18)
est placé, en plan horizontal, en forme de T par rapport aux bras proéminents (14)
du nettoyeur de tamis qui portent la rangée de têtes de nettoyage (16).
2. Nettoyeur de tamis selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'écarteur (18) forme un pied (24, 26), qui définit au moins deux points de soutien,
qui sont écartés l'un de l'autre sur une ligne droite perpendiculaire à la rangée
de corps de nettoyage (16).
3. Nettoyeur de tamis selon la revendication 2, caractérisé en ce que le pied (24, 26) est décalé en totalité par rapport à la rangée de têtes de nettoyage
(16).
4. Nettoyeur de tamis selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'écarteur (18) présente à son extrémité dégagée une avancée proéminente (22) dont
la hauteur est plus faible que celle des têtes de nettoyage (16).
5. Nettoyeur de tamis selon une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que le pied (24, 26) constitue un cureur de fond.
6. Nettoyeur de tamis selon une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce qu'au moins la pièce (24) du pied située le plus près des têtes de nettoyage (16) soutient
le nettoyeur de tamis par l'intermédiaire d'un ressort (40).
7. Nettoyeur de tamis selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le nettoyeur de tamis est fabriqué, du moins dans la zone des bras (14) portant les
têtes de nettoyage (16), dans une matière élastique souple.
8. Blutoir oscillant avec au moins un cadre de tamis (28) pouvant bouger par secousses,
caractérisé par un nettoyeur de tamis (10) inséré dans le cadre du tamis selon une des revendications
1 à 7.
9. Blutoir oscillant selon la revendication 8, caractérisé en ce que le nettoyeur de tamis s'appuie sur un fond lisse (30) du cadre du tamis (28) et touche
avec ses têtes de nettoyage (16) la trame du tamis (36).
10. Blutoir oscillant selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que la longueur (L) du nettoyeur de tamis (10), mesurée de la rangée des têtes de nettoyage
(16) jusqu'à l'extrémité dégagée de l'écarteur (18) représente la moitié de la longueur
des arêtes (a) du cadre du tamis.

