| (19) |
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(11) |
EP 0 919 681 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.02.2004 Patentblatt 2004/07 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.11.1998 |
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| (54) |
Verschlussvorrichtung zum Festhalten eines Riegels in einer Schliessstellung
Locking device for holding a lock bolt in a locking position
Dispositif de verrouillage pour maintenir un pêne dans une position de verrouillage
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
01.12.1997 DE 29721273 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.06.1999 Patentblatt 1999/22 |
| (73) |
Patentinhaber: HÖRMANN KG AMSHAUSEN |
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D-33803 Steinhagen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Hörmann, Thomas J. Dipl.-Ing.
66606 St. Wendel (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kastel, Stefan Dipl.-Phys. et al |
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Flügel, Preissner & Kastel,
Postfach 81 05 06 81905 München 81905 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
BE-A- 522 039 DE-C- 657 003 US-A- 3 292 399
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DE-A- 4 234 899 US-A- 1 634 634
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Verschlußvorrichtung zum Festhalten eines Riegels in
einer Schließstellung nach dem Oberbegriff des beigefügten Anspruchs 1. Eine solche
Verschlussvorrichtung ist aus der US-A-1 634 634 bekannt.
[0002] Verschlußvorrichtungen mit einschnappbaren Riegeln und Gegenlagerung für den Riegel
findet man praktisch bei jeder Wohnungstür, meist in Form eines in der Zarge eingebetteten
Schließblechs mit einer Aufnahmeöffnung für den Riegel. Auch bei über Kopf schwenkbaren
einblattigen Toren, wie sie bei den meisten Privatgaragen zu finden sind, kommen ähnliche
Verschlußvorrichtungen zum Einsatz.
[0003] Tür- oder Torblätter sollen meist auch durch einfaches Zuschlagen ohne manuelles
Betätigen einer Betätigungseinrichtung für den Riegel geschlossen werden können. Hierzu
sind die Riegel zur Verwendung mit bekannten Verschlußvorrichtungen als Schnäpper
ausgebildet, welcher eine zur Verschlußvorrichtung weisende Schräge aufweist, über
die er durch Angriff einer äußeren Seite der Verschlußvorrichtung längsbeweglich ins
Innere des Tür- oder Torblatts gedrängt wird und am Ende der Verschließbewegung des
Tür- oder Torblatts in die Schließstellung, in welcher er durch die Verschlußvorrichtung
festgehalten wird, einschnappt. Dabei kann es gerade bei massiven oder starren Riegeln
oder aufwendigeren Verriegelungseinrichtungen wie bei über Kopf schwenkbaren Garagentoren
oft vorkommen, daß die Federkraft, mit der der Riegel als Schnäpper vorbelastet sein
muß, zusammen mit dem Widerstand des Riegels so groß ist, daß erhebliche Kräfte zum
Zuschlagen des Tür- oder Torblattes notwendig sind, was zu einer erheblichen Lärmbelästigung
führen kann. Wegen dieser möglichen Kräfte muß der Riegel auch recht massiv und entsprechend
dick ausgeführt werden. Außerdem muß die an dem als Schnäpper ausgebildeten Riegel
vorgesehene Schräge ausreichend steil sein, weil die auftretenden Kräfte um so höher
sind, je flacher die Schräge in Bezug auf die äußere Seite der Verschlußvorrichtung
ist. Ist die Schräge dagegen steil ausgeführt, ist zwar eine leichte Umsetzung der
Verschließbewegung der Tür in die Längsbewegung des Riegels möglich. Eine steile Schräge
hat aber auch nur auf einem entsprechend dicken Riegel Platz. Entsprechend der dicken
Riegel und der auftretenden Kräfte müssen bekannte Verschlußvorrichtung relativ groß
dimensioniert sein, weswegen sie nicht für alle Einsatzbereiche geeignet sind. Man
muß sich hierzu nur einmal bei einer beliebigen Tür eines Innenraumes das Schließblech
und die Aufnahmeöffnung für den Türriegel ansehen und verdeutlichen, welchen Anteil
der Zargentiefe auf diese aus Aufnahmeöffnung und Schließblech bestehende bekannte
Verschlußvorrichtung fällt. Gerade bei Garagentoren ist es oft erwünscht, die Verschlußvorrichtung
nicht in der Zarge anzubringen, sondern auf der Zarge, beispielsweise am Sturz oder
am Seitenbereich. Desgleichen werden die Riegel meist nicht in dem Torblatt geführt,
sondern auf der Innenseite desselben. Dies ist unter anderem deswegen wünschenswert,
weil wegen der veränderlichen örtlichen Gegebenheiten eine größere Flexibilität bezüglich
der Position der Verschlußvorrichtung-Riegelkombination erwünscht ist. Bekannte Verschlußvorrichtungen
und/oder die mit ihnen verwendbaren Riegel sind für solche Verwendungen meist zu wenig
flach, um ästhetischen Gesichtspunkten oder den durch oft nur in geringem Maße zur
Verfügung stehenden Platz bestimmten örtlichen Anforderungen zu genügen.
[0004] Aus der eingangs erwähnten US-A-1 634 634 ist eine Verschlussvorrichtung mit einem
einschnappbaren Riegel und einer Gegenlagereinrichtung nach dem Oberbegriff des hier
beigefügten Anspruchs 1 bekannt. Der Riegel ist als U-Profilstange ausgeführt. Die
Gegenlagereinrichtung weist zwei zueinander vorgespannte Schnäpper auf, die bei Einführen
des Riegels über an den Schnäppern vorhandene Schrägen auseinandergedrängt werden
und in der Schließstellung den Riegel hintergreifen. Ein Öffnen der Verschlussvorrichtung
geschieht durch Zurückziehen des Riegels in dessen Längsrichtung. Die Schnäpper sind
drehbar gelagert. Die beiden Drehachsen verlaufen in etwa parallel zu der Längsrichtung
des sich in der Schließstellung befindlichen Riegels. Demgemäss liegt die Drehbewegungsebene,
innerhalb der die Schnäpper ihre Schnäppbewegung vollführen, senkrecht zu ihren Gegenlagerflächen,
mit denen sie den in Schließstellung befindlichen Riegel erfassen.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verschlußvorrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs
1 genannten Art derart auszubilden, daß sie flacher ausbildbar ist und dennoch das
Verschließen des Tür- oder Torblatts oder dergleichen Raumabschlußelements durch Zuschlagen
leichter und leiser möglich ist.
[0006] Diese Aufgabe wird durch eine Verschlussvorrichtung mit den Merkmalen des beigefügten
Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Die erfindungsgemäß Verschlussvorrichtung hat eine an der Halteeinrichtung gehaltene
Schnäppereinrichtung, die wenigstens ein von einer Ruheposition in eine Aufnahmeposition
und zurück bewegbares Schnäpperelement mit einer Schräge zum Erfaßt-werden durch den
Riegel im Laufe der Verschließbewegung des Raumabschlußelements und zum Umsetzen der
Verschließbewegung in eine Bewegung des Schnäpperelements aus der Ruheposition in
die Aufnahmeposition, in welcher der Weg des Riegels in seine Schließstellung freigegeben
ist, und eine Rückführeinrichtung zum selbsttätigen Zurückführen des Schnäpperelements
in die Ruheposition, in welcher der Weg des Riegels aus der Schließstellung hinaus
zum Festhalten des Riegels versperrt ist, aufweist.
[0008] Die erfindungsgemäße Verschlußvorrichtung weist also selbst eine Art Schnäpper auf,
weswegen auch nicht als Schnäpper ausgebildete Riegel in die Verschlußvorrichtung
einschnappen können und dort festgehalten werden können. Demgemäß können auch flache
Riegel ohne Schräge gehandhabt werden, weswegen auch die erfindungsgemäßen Verschlußvorrichtungen
flacher als die bisher bekannten Schnappriegelvorrichtungen ausführbar sind. Der an
der erfindungsgemäßen Verschlußvorrichtung angeordnete Schnäpper ist leichter betätigbar
als ein als Riegel ausführbare Schnäpper, da keinerlei Verbindungselemente zu einem
Schloß oder einer ähnlichen Betätigungseinrichtung mitbewegt werden müssen. Insbesondere
wegen der möglichen flachen Bauweise kann die erfindungsgemäße Verschlußvorrichtung
auch variabel als Verschlußvorrichtung für ein über Kopf bewegbares Garagentor an
den Seitenzargen oder an der Oberzarge befestigt werden.
[0009] Gemäß der Erfindung ist das Schnäpperelement als ein Schließflügelelement ausgebildet,
das auf einer äußeren Seite die Schräge trägt und auf einer inneren Seite eine Gegenlagerfläche
für den Riegel vorsieht. Die Bewegung des Schließflügelelements erfolgt dabei in einer
Ebene, die im wesentlichen parallel zu der Gegenlagerfläche ist. Die Bewegungsrichtung
ist also in etwa parallel zu der Gegenlagerfläche. Dadurch kann das Schnäpperelement
quer zur Gegenlagerfläche sehr steif ausgeführt und entsprechend gelagert werden,
um hohe Gegenlagerkräfte zu liefern. In Bewegungsrichtung ist bei entsprechender Lagerung
eine leichte Bewegung erzielbar. Erfindungsgemäß ist diese Bewegung eine Drehbewegung,
d.h. der Schließflügel dreht sich unter Einfluß des Riegels auf die Schräge aus dem
Weg des Riegels zu dessen Schließstellung weg und sobald sich der Riegel an dem Schließflügelelement
vorbei in Richtung auf seine Schließstellung bewegt hat, dreht sich der Schließflügel
unter Einfluß der Rückführeinrichtung wieder zurück in seine Ruheposition, wo er den
Weg des Riegels aus der Schließstellung hinaus versperrt.
[0010] Eine Verriegelungsvorrichtung mit einer Kombination einer solchen Verschlußvorrichtung.
und einem dazu passenden Riegel zum Verriegeln eines Raumabschlußelements, insbesondere
einem über Kopf beweglichen Garagentorblatts ist Gegenstand des abhängigen Anspruchs
15. Der Riegel ist dabei in herkömmlicher Weise zwischen einer Verriegelungsposition
und einer Öffnungsposition relativ zu dem Raumabschlußelement beweglich. Zum Schließen
des Raumabschlußelements kann dann der Riegel in die Verriegelungsposition gebracht
werden und anschließend das Raumabschlußelement zugeschlagen werden, wodurch der Riegel
über die Schräge die Schnäppereinrichtung betätigt und so in seine Schließstellung
in der Verschlußvorrichtung gelangt. Ein Öffnen des Raumabschlußelements ist durch
Bewegen des Riegels ― beispielsweise mittels Betätigung eines Schlosses oder einer
ähnlichen Betätigungseinrichtung ― in seine Öffnungsposition in herkömmlicher Weise
möglich.
[0011] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung bilden die Gegenstände der Unteransprüche.
[0012] Zum Ermöglichen der Drehbewegung ist der Schließflügel bevorzugt an der Halteeinrichtung
drehbar festgenietet, wobei die Nietbefestigung die Drehachse darstellt. Die Rückführeinrichtung
kann einfach dadurch realisiert sein, daß die Schnäppereinrichtung derart in der Halteeinrichtung
befestigt, daß das Schnäpperelement unter Einwirkung der Schwerkraft immer wieder
in seine Ruheposition zurückfällt, so daß ein Einschnappen auch ohne Vorspanneinrichtung,
welche das Schnäpperelement in die Ruheposition vorspannt, oder bei Ausfall einer
solchen möglich ist. Vorzugsweise ist aber die Rückfüreinrichtung mit einer solchen
Vorspanneinrichtung, insbesondere einer mit einem Federelement wie einer Schraubenfeder
oder dergleichen, versehen. Damit das Schnäpperelement beim Zurückkehren in die Ruheposition
sich nicht über diese hinaus bewegt, können Anschlagmittel vorgesehen sein und insbesondere
auch Dämpfungsmittel, die ein besonders geräuscharmes Anschlagen ermöglichen.
[0013] Zwar ist die erfindungsgemäße Verschlußvorrichtung ohne weiteres auch nur mit einem
Schnäpperelement denkbar. Bevorzugt ist aber, zwei Schnäpperelemente vorzusehen, so
daß die Bewegungswege der einzelnen Schnäpperelemente kürzer sein können. Hierzu sind
die einzelnen Schnäpperelemente, die wie oben bereits erwähnt bevorzugt drehbar angebrachte
Schließflügelelemente sein können, in einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
derart angeordnet daß sie sich während der Bewegung von der Ruhe- in die Aufnahmeposition
voneinander weg bewegen. Dadurch geben sie zwischen sich bei geringer Auslenkung einen
breiten Spalt für den Riegel frei. Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
berühren die beiden Schließflügelelemente sich in der Ruheposition einander, so daß
sie gegenseitig als Anschlagmittel und falls weitere Anschlagmittel fehlen auch als
dynamischer Anschlag dienen. In letzterem Fall zieht ein Schließflügelelement den
anderen hinterher, d.h. wenn einer näher von der Mitte weg ausgelenkt ist, schließt
der andere um so mehr auf. Die Vorspanneinrichtung weist in dieser Ausführung mit
zwei gegenläufigen Schnäpperelementen bevorzugt eine Schraubenzugfeder auf, die die
beiden Schnäpperelemente unter Zugspannung miteinander verbindet. Aufbau und Herstellung
der Schnäppereinrichtung mit zwei Schnäpperlementen sind besonders einfach realisierbar,
wenn sich die Schnäpperelemente, deren Lagerung oder Befestigung und/oder deren Bewegung
einander spiegelbildlich entsprechen.
[0014] Die Halteeinrichtung ist bevorzugt beispielsweise über mehrere Langlochbefestigungen
variabel an der Zarge befestigbar. Noch variabler ist eine Ausführung, bei der die
Halteeinrichtung zwei Halteteile aufweist, von denen ein erstes in einer Richtung
einstellbar an der Zarge und das zweite in einer anderen Richtung einstellbar an dem
ersten befestigbar ist. Die Schnäppereinrichtung ist dann an dem zweiten Halteteil
gehalten.
[0015] Eine vorteilhafte Ausführung der erfindungsgemäßen Verriegelungsvorrichtung weist
einen flachen Riegel mit einer Vorderseite und einer dazu parallelen Rückseite auf.
Der Riegel ist also nicht mit einer Schräge versehen, wie dies im Stand der Technik
bei einschnappbaren Verriegelungsvorrichtungen vorgesehen ist. Zusätzlich zu oder
anstatt der variabel einstellbaren Halteeinrichtung können Positionsabweichungen zwischen
Riegel und der als Gegenlagereinrichtung dienenden Verschlußeinrichtung durch eine
Riegeleinstelleinrichtung ausgeglichen werden. Mittels ihr ist der Riegel in Position
relativ zu dem Raumabschlußelement, also einem Garagentorblatt, einem Türblatt oder
dergleichen, in Position längs zu einer Abschlußkante, über die der Riegel hinausragt,
oder in der Ausrücklänge einstellbar. Zum Einstellen der Position weist die Riegeleinstelleinrichtung
ein einstellbar an dem Raumabschlußelement festlegbares Führungselement auf, an dem
die Aus- und Einrückbewegung des Riegels geführt wird. Damit der Riegel auch dann
nicht klemmt, wenn er unter größerem Winkel von seiner Normalposition entfernt ist,
sind Führungswände, mit denen das Führungselement den Riegel erfaßt, konvex zum Riegel,
beispielsweise als Kreiszylinderfläche oder Kreiskegelfläche, ausgebildet. Ein Abweichen
der Ausrichtung des Riegels von einer senkrecht zu der Abschlußkante verlaufenden
Ausrichtung ist mit der erfindungsgemäßen Verschlußvorrichtung insbesondere deswegen
möglich, weil sich die Schnäppereinrichtung mit der Schräge an der Verschlußvorrichtung
und nicht an dem Riegel befindet. Daher kann die erfindungsgemäße Verschlußvorrichtung
auch einen unter einem mehr oder weniger großen Winkel angreifenden Riegel aufnehmen
und festhalten. Bei herkömmlichen Verriegelungseinrichtungen dagegen würde eine Veränderung
der Ausrichtung des Riegels bewirken, daß die an dem Riegel angeordnete Schräge nicht
mehr sauber an der Kante der Verschlußvorrichtung angreifen kann, so daß der Riegel
unsanft an der herkömmlichen Verschlußvorrichtung aufschlagen würde, ohne einzuschnappen.
[0016] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden hiernach anhand der beigefügten Zeichnung
mit den Figuren 1 bis 4 näher erläutert. Es zeigen
- Figur 1
- eine Draufsicht auf eine Verriegelungsvorrichtung für ein über Kopf schwenkbares Torblatt
kurz vor dem Einrasten eines Riegels in eine an einer Zarge befestigten Verschlußvorrichtung,
- Figur 2
- eine Vorderansicht der Verriegelungsvorrichtung nach Fig. 1 nach dem Einrasten und
- Figur 3
- eine Seitenansicht der Verriegelungsvorrichtung nach dem Einrasten.
[0017] In Fig. 1 ist eine als Gegenlagereinrichtung für einen Riegel 3 dienende Verschlußvorrichtung
2 in Draufsicht gezeigt, welche an einer Zarge für ein über Kopf von einer Offen-
in eine Geschlossenstellung bewegbares Garagentorblatt befestigt ist. Die Verschlußvorrichtung
2 ist an einem oberen Teil der Zarge, der Oberzarge 1, angeordnet und der Riegel 3
ist an dem Torblatt 4 gehalten (siehe Fig. 2 und 3). Mit durchgezogenen Linien ist
der Riegel 3 in einer Anschlagstellung dargestellt, die einer Position des Torblatts
4 kurz vor seiner Geschlossenstellung entspricht, und mit gestrichelten Linien ist
der Riegel 3' in seiner Schließstellung dargestellt, die der Geschlossenstellung des
Torblatts 4 entspricht. Die Verschlußvorrichtung 2 weist eine Halteeinrichtung 5,
bestehend aus einem ersten Halteteil 6 und einem zweiten Halteteil 7, und zwei Schließflügel
8 und 9 auf. Die Schließflügel 8, 9 entsprechen einander spiegelbildlich. Sie sind
jeweils mit einer Schräge 10 versehen. Mittels Nieten 11 sind sie an dem zweiten Halteteil
7 derart befestigt, daß sie um die Achse der Nieten 11 drehbar sind und daß die Schräge
10 von der Oberzarge 1 weg weist, so daß der Riegel 3 in seiner Anschlagstellung die
Schräge oder Schrägen 10 mit seinen eine Vorderseitenfläche 31 seitlich begrenzenden
Kanten erfaßt. Auf der der Oberzarge 1 zugewandten Seite sind die Schließflügel 8,
9 mit Gegenlagerflächen 12 für den Riegel 3' in seiner Schließstellung versehen. Dabei
verläuft die Drehebene, innerhalb der die Schließflügel 8, 9 um die nieten 11 drehbar
sind, parallel zu den Gegenlagerflächen 12. Die beiden Schließflügel 8, 9 sind Teil
einer Schnäppereinrichtung 13, die ein Einschnappen des Riegels 3 von der Anschlagstellung
in die Schließstellung ermöglicht, ohne daß der Riegel 3, 3' relativ zu dem Torblatt
4 bewegt werden muß. Beide Halteteile 6 und 7 weisen im Bereich der Schließflügel
8, 9 je eine Ausnehmung 15, 16 auf. Das zweite Halteteil 7 ist mittels zweiten Langlochbefestigungen
17 in horizontaler Richtung senkrecht zum Sturz oder der Oberzarge 1 einstellbar an
dem ersten Halteteil 6 befestigt. Dabei umgrenzen die Ausnehmung 15 des ersten Halteteils
6 und die Ausnehmung 16 des zweiten Halteteils 7 einen nach unten offenen und auf
der der Oberzarge 1 abgewandten Seite durch die Schließflügel 8 und 9 begrenzten Raum
14, in dem der obere Endbereich des Riegels 3' in der Schließstellung aufgenommen
wird.
[0018] Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist das erste Halteteil 6 mittels ersten Langlochbefestigungen
18 in Richtung zur Toröffnung hin und von dieser weg, d.h. in dem dargestellten Beispiel
nach oben und unten, einstellbar an der Oberzarge 1 befestigt. Die Schließflügel 8,
9 sind drehbar in spiegelbildlicher Anordnung an den Nieten 11, deren Nietköpfe mit
der Bezugszahl 19 gekennzeichnet sind, drehbar derart gelagert, daß sie sich voneinander
weg aus einer Ruheposition (in kräftigen Linien dargestellt, Bezugszeichen 8 und 9)
in eine Aufnahmeposition (in dünnen Linien dargestellt, Bezugszeichen 8' und 9') drehen
können. Eine aus einer Schraubenfeder 20 und an den Schließflügeln 8, 9 angeordneten
Befestigungslaschen 21 zur Befestigung der Enden der Schraubenfeder 20 bestehende
Vorspanneinrichtung 22 spannt die Schließflügel 8, 9 in die Ruheposition vor. Außerdem
fallen die Schließflügel 8', 9' durch die Schwerkraft immer wieder aus der Aufnahmeposition
in die Ruheposition zurück, wenn keine Kräfte auf die Schließflügel 8', 9' dagegen
wirken. Eckbereiche 23 des ersten Halteteils 6 am Rande der Ausnehmung 15 wirken als
Anschläge für die Schließflügel 8, 9 in der Ruheposition. Außerdem ist ein Dämpfer
24 vorgesehen, der den Anschlag der Schließflügel 8, 9 untereinander oder an den Eckbereichen
23 dämpft.
[0019] Die Verschlußvorrichtung 2 bildet zusammen mit einer an dem Torblatt 4 angeordneten
Riegelanordnung 26 eine Verriegelungsvorrichtung 25 zum Verriegeln des Torblatts 4
in seiner Geschlossenstellung. Die Riegelanordnung 26 umfaßt den Riegel 3 (3') und
eine Riegeleinstelleinrichtung 27. Der Riegel 3' umfaßt eine an einem Ende einer Verschlußstange
28 befestigte flache Schließzunge 29. Die Verschlußstange 28 ist an dem der Schließzunge
29 entgegengesetzten Ende mit einer nicht dargestellten Betätigungseinrichtung in
Form eines Schlosses versehen. Durch Betätigung des Schlosses läßt sich die Schließzunge
29 ausrücken in die in der Zeichnung dargestellte Verriegelungsposition, und zum Öffnen
des Torblatts 4 läßt sich die Schließzunge 29 einrücken in eine nicht dargestellte
Öffnungsposition, in der eine Rückseitenfläche 30 aus der Erfassung mit den Gegenlagerflächen
12 gebracht ist. Die Vorderseitenfläche 31 der Schließzunge 29 verläuft parallel zu
der Rückseitenfläche 30.
[0020] Die Riegeleinstelleinrichtung 27 umfaßt ein Führungselement in Form eines an dem
Rand des Torblatts 4 befestigten Bügels 32 . Zum Einstellen der horizontalen Relativausrichtung
zwischen Schließzunge 29 und Schließflügel 8, 9 ist der Bügel 32 mittels dritten Langlochbefestigungen
33 parallel zum Rand des Torblatts 4 einstellbar an demselben befestigt. In seiner
Mitte weist der Bügel 32 einen vom Torblatt 4 weg abgestuften Bereich 34 auf, so daß
ein Führungskanal zwischen dem Torblatt 4 und dem Bügel 32 gebildet ist, durch welchen
die Schließzunge 29 geführt ist. Abstufungen 35 zwischen dem abgestuften Bereich 34
und dem übrigen Teilbereichen des Bügels 32 sind kreisförmig oder bogenförmig ausgebildet,
so daß sie zur Schließzunge 29 hin konvex ausgebildete Führungswände darstellen, die
die Seitenführung des Riegels 3, 3' auch bei Schrägstellung desselben relativ zu dem
Führungskanal ohne Verklemmen gewährleisten.
[0021] Die Riegeleinstelleinrichtung 27 weist weiter eine Ausrücklängeneinstelleinrichtung
36 auf zum Einstellen der Ausrücklänge der Schließzunge 29. Die Ausrücklängeneinstelleinrichtung
36 umfaßt eine vierte Langlochbefestigung 37 zwischen der Schließzunge 29 und der
Verschlußstange 28. Die Langlochbefestigung 37 ermöglicht ein Einstellen der Relativposition
zwischen der Verschlußstange 28 und der Schließzunge 29 parallel zu der Richtung der
Längsverschiebung des Riegels 3, 3', welche durch die nicht dargestellte Betätigungseinrichtung
einleitbar ist.
[0022] Bevorzugte Materialien für die Verriegelungsvorrichtungen ist Blech, insbesondere
Stahlblech. Die einzelnen Teile sind durch Stanzen und Biegen herstellbar.
[0023] Die Funktion der Verriegelungsvorrichtung wird im folgenden beschrieben. Die relative
Lage zwischen der Verschlußvorrichtung 2 und der Riegelanordnung 26 ist durch die
Langlochbefestigungen 17, 18, 33 und 37 optimierbar. Zum Schließen des Torblatts 4
muß der Riegel 3 nicht unbedingt in seine Offenposition gebracht werden. Vielmehr
kann der Riegel 3 in der Verriegelungsposition verbleiben und das Torblatt 4 kann
durch einfaches Zuziehen von seiner Offen- in seine Geschlossenposition gebracht werden,
ohne daß die Betätigungseinrichtung betätigt werden muß. Dazu ist der Riegel 3 bevorzugt
in seine Verriegelungsposition vorgespannt. Sobald der Riegel 3 die in Fig. 1 dargestellte
Anschlagstellung erreicht, erfassen die Kanten der Vorderseitenfläche 31 der Schließzunge
29 die Schrägen 10. Bei fortschreitender Bewegung des Torblatts 4 werden die Schließflügel
8' und 9' aufgrund der Erfassung zwischen Schräge 10 und Schließzunge 29 in die in
Fig. 2 dargestellte Aufnahmepostion gebracht, wodurch der Weg der Schließzunge 29
durch die Ausnehmung 16 in den Raum 14 hinein freigegeben ist. Sobald sich der Riegel
3' in der in Fig. 3 dargestellten Schließstellung befindet, werden die Schließflügel
8' und 9' durch die Schwerkraft und die Vorspanneinrichtung 22 in die Ruheposition
zurückgedreht. Dabei dämpft der Dämpfer 24 den Anschlag an den Eckbereichen 23. Die
Rückseitenfläche 32 erfaßt die Gegenlagerflächen 12 an den Schließflügeln 8 und 9,
wodurch ein Öffnen des Torblatts 4 verhindert wird. Zum Öffnen des Torblatts 4 wird
die Betätigungseinrichtung betätigt, wodurch die Schließzunge durch Längsverschiebung
des Riegel 3' aus der Erfassung mit den Gegenlagerflächen 12 nach unten gezogen wird.
[0024] Die Verriegelungsvorrichtung 25 ist besonders gut als dritter, oben am Torblatt angeordneter
Verschluß verwendbar, wobei ein erster und ein zweiter Verschluß das Torblatt an den
Seiten verriegeln. Selbstverständlich ist die Verriegelungsvorrichtung 25 aber nicht
auf die Anordnung im Bereich der Oberzarge 1 beschränkt. Die Anordnung kann beliebig
oben, unten und an den Seiten einer Toröffnung sein.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0025]
- 1
- Oberzarge
- 2
- Verschlußvorrichtung
- 3
- Riegel (in Anschlagstellung)
- 3'
- Riegel (in Schließstellung)
- 4
- Torblatt
- 5
- Halteeinrichtung
- 6
- erstes Halteteil
- 7
- zweites Halteteil
- 8
- erster Schließflügel (in Ruheposition)
- 8'
- erster Schließflügel (in Aufnahmeposition)
- 9
- zweiter Schließflügel (in Ruheposition)
- 9'
- zweiter Schließflügel (in Aufnahmeposition)
- 10
- Schräge
- 11
- Niete
- 12
- Gegenlagerfläche
- 13
- Schnäppereinrichtung
- 15
- Ausnehmung
- 16
- Ausnehmung
- 17
- (erste) Langlochbefestigung
- 18
- (zweite) Langlochbefestigung
- 19
- Nietkopf
- 20
- Schraubenzugfeder
- 21
- Befestigungslasche
- 22
- Vorspanneinrichtung
- 23
- Eckbereich (Anschlagmittel)
- 24
- Dämpfer
- 25
- Verriegelungsvorrichtung
- 26
- Riegelanordnung
- 27
- Riegeleinstelleinrichtung
- 28
- Verschlußstange
- 29
- Schließzunge
- 30
- Rückseitenfläche
- 31
- Vorderseitenfläche
- 32
- Bügel
- 33
- Langlochbefestigung
- 34
- abgestufter Bereich
- 35
- Abstufungen
- 36
- Ausrücklängeneinstelleinrichtung
- 37
- Langlochbefestigung
1. Verschlussvorrichtung zum Festhalten eines Riegels (3, 3') in einer Schließstellung,
in welcher der Riegel (3, 3') am Ende einer Verschließbewegung eines in einer Zarge
(1) beweglichen Tür- oder Torblatts (4) oder -flügels oder dergleichen Raumabschlusselements
einschnappbar ist, mit einer an einer Gegenlagerung für den Riegel gehaltenen Halteeinrichtung
(5) und einer an der Halteeinrichtung (5) gehaltenen Schäppereinrichtung (13), die
wenigstens ein von einer Ruheposition in eine Aufnahmeposition und zurück bewegbares
Schnäpperelement (8, 9; 8', 9') mit einer Schräge (10) zum Erfasst-Werden durch den
Riegel (3) im Laufe der Verschließbewegung des Raumabschlusselements (4) und zum Umsetzen
der Verschließbewegung in eine Bewegung des Schnäpperelements (8, 9) aus der Ruheposition
in die Aufnahmeposition, in welcher der Weg des Riegels (3) in seine Schließstellung
freigegeben ist, und eine Rückführeinrichtung zum selbsttätigen Zurückführen des Schnäpperelements
(8', 9') in die Ruheposition aufweist, in welcher der Weg des Riegels (3') aus der
Schließstellung hinaus zum Festhalten des Riegels (3') versperrt ist, wobei das wenigstens
ein Schnäpperelement ein Schließflügelelement (8, 9; 8', 9') ist, welches auf einer
inneren Seite mit einer Gegenlagerfläche (12) zum Erfassen einer Rückseite (30) des
sich in seiner Schließposition befindlichen Riegels (3') versehen ist und das mittels
einer Drehlagerbefestigung (11) an der Halteeinrichtung (5) drehbar befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Schließflügelelement (8, 9; 8', 9') durch die Drehlagerbefestigung an der Halteeinrichtung
(5) so gehalten ist, dass es in einer im wesentlichen parallel zu der Gegenlagerfläche
(12) verlaufenden Drehbewegungsebene zwischen der Ruheposition und der Aufnahmeposition
bewegbar ist.
2. Verschlussvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Halteeinrichtung (5) an der Zarge (1) oder einem weiteren Raumabschlusselement
gehalten ist.
3. Verschlussvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Drehlagerbefestigung eine Nietbefestigung (11) aufweist.
4. Verschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückführeinrichtung eine derartige Befestigung des Schnäpperelements (8', 9')
an der Halteeinrichtung (5) umfaßt, daß dieses unter Einwirkung der Schwerkraft nach
Beendigung einer die Bewegung des Schnäpperelements (8', 9') antreibenden Kraft wieder
in die Ruheposition zurückfällt.
5. Verschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückführeinrichtung eine vorzugsweise ein Federelement (20) aufweisende Vorspanneinrichtung
(22) zum elastischen Vorspannen des wenigstens einen Schnäpperelements (8, 9) in die
Ruheposition umfaßt.
6. Verschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
gekennzeichnet durch eine Anschlageinrichtung (23, 24) zum Definieren der Ruheposition mit Anschlagmitteln
(23), die das wenigstens eine Schnäpperelement (8, 9) in der Ruheposition erfassen.
7. Verschlußvorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlageinrichtung Dämpfungsmittel (24) zum Dämpfen von Anschlägen des wenigstens
einen Schnäpperelements an den Anschlagmitteln (23) aufweist.
8. Verschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schnäppereinrichtung (13) zwei Schnäpperelemente, insbesondere zwei Schließflügelelemente
(8, 9), aufweist.
9. Verschlußvorrichtung nach Anspruch 8.
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Schließflügelelemente (8, 9) bei der Bewegung aus der Ruheposition in die
Aufnahmeposition voneinander wegbewegen.
10. Verschlußvorrichtung nach Anspruch 5 und Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Federelement eine Schraubenzugfeder (20) ist, die an einem Ende an einem ersten
und mit dem anderen Ende an dem zweiten Schließflügelelement (8, 9) befestigt ist
und so die Schließflügelelemente (8, 9) in Richtung zueinander vorspannt.
11. Verschlußvorrichtung nach Anspruch 6 und einem der Ansprüche 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schließelemente (8, 9) sich in der Ruhestellung berühren und einander als Anschlagmittel
dienen.
12. Verschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Schließflügelelemente (8, 9) spiegelbildlich zueinander geformt und vorzugsweise
auch spiegelbildlich zueinander gehalten und bewegbar sind.
13. Verschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Halteeinrichtung (5) in der Position einstellbar an der Zarge (1) befestigbar
ist.
14. Verschlußvorrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Halteeinrichtung (5) zwei Halteteile (6, 7) aufweist, von denen ein erstes (6)
in einer ersten Richtung insbesondere mittels einer ersten Langloch-Befestigerkombination
(18) einstellbar an der Zarge (1) befestigbar ist und ein zweites (7) in einer zweiten,
von der ersten Richtung verschiedenen Richtung insbesondere mittels einer zweiten
Langloch-Befestigerkombination (17) einstellbar an dem ersten Halteteil (6) befestigbar
ist, wobei das zweite Halteteil (7) die Schnäppereinrichtung (13) trägt.
15. Verriegelungsvorrichtung zum Verriegeln eines in einer Zarge (1) beweglichen Tür-
oder Torblatts oder Tür- oder Torflügels oder dergleichen Raumabschlußelements, insbesondere
eines über Kopf beweglichen Garagentorblatts (4), in seiner Geschlossenstellung mit
einem an dem Raumabschlußelement angeordneten, zwischen einer Verriegelungsposition
und einer Öffnungsposition relativ zu dem Raumabschlußelement beweglichen Riegel (3,
3') und einer an der Zarge (1) angeordneten Gegenlagereinrichtung für den Riegel (3,
3'),
gekennzeichnet durch eine Verschlußvorrichtung (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 14 als Gegenlagereinrichtung.
16. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Riegel (3, 3') eine flache Schließzunge (29) aufweist, mit einer Rückseitenfläche
(30) zum Angreifen an der Verschlußvorrichtung (2) in der Schließstellung und einer
im wesentlichen parallel zu der Rückseitenfläche (30) verlaufenden Vorderseitenfläche
(31) zum Angreifen an der Schräge (10) des wenigstens einen Schnäpperelements (8,
9).
17. Verriegelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 15 oder 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Riegel (3, 3') parallel zu seiner Längsachse verschiebbar in dem Raumabschlußelement
(4) gehalten ist und zwischen der Verriegelungsposition und der Öffnungsposition aus-
und einrückbar ist.
18. Verriegelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 17
gekennzeichnet durch eine Riegeleinstelleinrichtung (27) zum Einstellen der Position und/oder der Ausrücklänge
relativ zu der Verschlußvorrichtung (2).
19. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 17 und Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Riegeleinstelleinrichtung (27) zum Einstellen der Position des Riegels relativ
zu der Verschlußvorrichtung (2) ein Führungselement (32) zum Führen der Längsverschiebung
des Riegels (3, 3') aufweist, welche in Richtung quer zu der Längsbewegungsrichtung
einstellbar an dem Raumabschlußelement (4) befestigbar ist.
20. Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Führungselement (32) zum Führen der Längsverschiebung des Riegels (3, 3') wenigstens
eine konvex zum Riegel (3, 3') weisende Führungswand (35) aufweist.
21. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 16 und einem der Ansprüche 18 bis 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Riegeleinstelleinrichtung (27) insbesondere an einer Verbindungsstelle zwischen
der Schließzunge (29) und einer längsbeweglichen, mit einem Schloß oder dergleichen
Betätigungseinrichtung verbundenen Verschlußstange (28) eine Ausrücklängeneinstelleinrichtung
(36) zum Einstellen der Ausrücklänge des Riegels (3, 3') aufweist.
1. Locking device for securing a bolt (3, 3') in a closed position in which the bolt
(3, 3') can be snapped in at the end of a closing movement of a door leaf (4) or panel
or similar room closing element movable in a frame (1), having a retaining device
(5) held on a counter-support for the bolt and a snap-action device (13) held on the
retaining device (5) which comprises at least one snap-action element (8, 9; 8', 9')
which can be moved from a resting position into a receiving position and back again,
having a slope (10) on which the bolt (3) can engage in the course of the closing
movement of the room closing element (4) and for converting the closing movement into
a movement of the snap-action element (8, 9) out of the resting position into the
receiving position in which the bolt (3) is free to move into its closed position,
and a return device for automatically returning the snap-action element (8', 9') into
the resting position in which the bolt (3') is prevented from moving out of the closed
position in order to secure the bolt (3'), while the at least one snap-action element
is a locking wing element (8, 9; 8', 9') which is provided on an inner side with a
mating bearing surface (12) for engaging a rear side (30) of the bolt (3') in its
closed position, and which can be rotatably secured on the retaining device (5) by
means of a pivot bearing attachment (11), characterised in that the locking wing element (8, 9; 8', 9') is secured by the pivot bearing attachment
on the retaining device (5) in such a way that it is movable between the resting position
and the receiving position in a plane of rotary movement extending substantially parallel
to the mating bearing surface (12).
2. Locking device according to claim 1, characterised in that the retaining device (5) is secured on the frame (1) or on another room closing element.
3. Locking device according to claim 1 or 2, characterised in that the pivot bearing attachment comprises a rivet attachment (11).
4. Locking device according to one of claims 1 to 3, characterised in that the return device comprises a fixing for the snap-action element (8', 9') on the
retaining device (5) such that under the effect of gravity said snap-action element
(8', 9') drops back into the resting position after the cessation of a force which
drives the movement of the snap-action element (8', 9').
5. Locking device according to one of claims 1 to 4, characterised in that the return device comprises a pretensioning device (22), preferably comprising a
spring element (20), for resiliently prestressing the minimum of one snap-action element
(8, 9) into the resting position.
6. Locking device according to one of claims 1 to 5, characterised by a stop device (23, 24) for defining the resting position with stop means (23) which
detect the minimum of one snap-action element (8, 9) in the resting position.
7. Locking device according to claim 6, characterised in that the stop device comprises damping means (24) for absorbing the impact of the minimum
of one snap-action element (8, 9) against the stop means (23).
8. Locking device according to one of claims 1 to 7, characterised in that the snap-action device (13) comprises two snap-action elements, particularly two
locking wing elements (8, 9).
9. Locking device according to claim 8, characterised in that the locking wing elements (8, 9) move away from each other as they move out of the
resting position into the receiving position.
10. Locking device according to claim 5 and claim 9, characterised in that the spring element is a spiral tension spring (20) which is secured at one end to
a first locking wing element (8, 9) and at the other end to the second locking wing
element (8, 9) and in this way pretensions the locking wing elements (8, 9) towards
each other.
11. Locking device according to claim 6 and one of claims 9 and 10, characterised in that the closure elements (8, 9) touch in the resting position and serve as abutment means
for each other.
12. Locking device according to one of claims 8 to 11, characterised in that the two locking wing elements (8, 9) are mirror-symmetrical to each other and are
preferably also held and movable in mirror symmetry to each other.
13. Locking device according to one of claims 1 to 12, characterised in that the retaining device (5) can be secured on the frame (1) so as to be adjustable in
position.
14. Locking device according to claim 13, characterised in that the retaining device (5) comprises two retaining members (6, 7), a first (6) of which
can be secured on the frame (1) so as to be adjustable in a first direction, particularly
by means of a first slot and fixer combination (18) and a second (7) of which can
be secured on the first retaining member (6) so as to be adjustable in a second direction
which is different from the first direction, particularly by means of a second slot
and fixer combination (17), the second retaining member (7) carrying the snap-action
device (13).
15. Bolting mechanism for bolting a door leaf or panel or similar room closing element,
particularly a door leaf (4) of an up-and-over garage door, in a frame (1), in its
closed position, with a bolt (3, 3') mounted on the room closing element, which is
movable relative to the room closing element between a locking position and an opening
position, and a counter-support device for the bolt (3, 3') which is provided on the
frame (1), characterised by a locking device (2) according to one of claims 1 to 14 as the counter-support device.
16. Bolting mechanism according to claim 15, characterised in that the bolt (3, 3') has a flat locking clasp (29) with a reverse side (30) for acting
on the locking device (2) in the closed position and a front side (31) extending substantially
parallel to the reverse side (30) for acting on the slope (10) of the minimum of one
spring-lock element (8, 9).
17. Bolting mechanism according to one of claims 15 or 16, characterised in that the bolt (3, 3') is secured in the room closing element (4) so as to be movable parallel
to the longitudinal axis thereof and can be moved in and out between the locking position
and the opening position.
18. Bolting mechanism according to one of claims 15 to 17, characterised by a bolt adjusting device (27) for adjusting the position and/or the length of extension
relative to the locking device (2).
19. Bolting mechanism according to claim 17 and claim 18, characterised in that the bolt adjusting device (27) for adjusting the position of the bolt relative to
the locking device (2) comprises a guide element (32) for guiding the longitudinal
movement of the bolt (3, 3'), which can be secured on the room closing element (4)
so as to be adjustable in the transverse direction to the direction of longitudinal
movement.
20. Bolting mechanism according to claim 19, characterised in that the guide element (32) for guiding the longitudinal movement of the bolt (3, 3')
has at least one guide wall (35) which is convex towards the bolt (3, 3').
21. Bolting mechanism according to claim 16 and one of claims 18 to 20, characterised in that the bolt adjusting device (27) has a length adjusting device (36) for adjusting the
length of extension of the bolt (3, 3'), particularly at a junction between the locking
clasp (29) and a longitudinally movable locking rod (28) connected to a lock or similar
actuating device.
1. Dispositif de fermeture pour maintenir un pêne (3, 3') dans une position de fermeture
dans laquelle le pêne (3, 3') peut être encliqueté à la fin d'un mouvement de fermeture
d'un vantail ou d'un battant de porte (4) ou d'un élément de fermeture d'un local
comparable mobile, comportant une installation de maintien (5) maintenue sur une butée
pour le pêne et une installation d'encliquetage (13) qui est maintenue sur l'installation
de maintien (5) et qui présente au moins un élément d'encliquetage (8, 9 ; 8', 9')
susceptible de se déplacer d'une position de repos à une position de réception et
inversement, et comportant un chanfrein (10) destiné à être saisi par le pêne (3)
lorsque l'élément de fermeture d'un local (4) exécute le mouvement de fermeture et
destiné à transformer le mouvement de fermeture en un mouvement de l'élément d'encliquetage
(8, 9) passant de la position de repos à la position de réception, dans laquelle la
trajectoire du pêne (3') est libérée dans sa position de fermeture et une installation
de remise en place destinée à ce que l'élément d'encliquetage (8', 9') soit automatiquement
remis en position de repos dans laquelle la trajectoire du pêne (3') est bloquée en-dehors
de la position de fermeture destinée à maintenir le pêne (3'), l'élément d'encliquetage
au moins au nombre d'un étant un élément à battants de fermeture (8, 9 ; 8', 9') qui
sur un côté intérieur est muni d'une surface de butée (12) destinée à saisir un côté
arrière (30) du pêne (3') qui se trouve dans sa position de fermeture et qui est fixé
à l'installation de maintien (5) de façon à pouvoir tourner à l'aide d'une fixation
à coussinet de pivotement (11),
caractérisé en ce que
l'élément à battants de fermeture (8, 9 ; 8', 9') est maintenu sur l'installation
de maintien (5) par la fixation à coussinet de pivotement de telle manière qu'il peut
se déplacer entre la position de repos et la position de réception dans un plan de
mouvement rotatif qui s'étend presque parallèlement à la surface de butée (12).
2. Dispositif de fermeture selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'installation de maintien (5) est maintenue sur le dormant (1) ou sur un autre élément
de fermeture d'un local.
3. Dispositif de fermeture selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la fixation à coussinet de pivotement présente une fixation par rivets (11).
4. Dispositif de fermeture selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
l'installation de remise en place comprend sur l'installation de maintien (5) une
fixation de l'élément d'encliquetage (8', 9') telle que celui-ci retourne en position
de repos sous l'effet de la force de gravité après qu'une force qui provoque le mouvement
de l'élément d'encliquetage (8', 9') a cessé de s'exercer.
5. Dispositif de fermeture selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
l'installation de remise en place comprend une installation de précontrainte (22)
qui présente de préférence un élément élastique (20) et qui sert à précontraindre
en position de repos l'élément d'encliquetage (8, 9) au moins au nombre d'un.
6. Dispositif de fermeture selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé par
une installation d'arrêt (23, 24) destinée à définir la position de repos comportant
des moyens d'arrêt (23) qui saisissent l'élément d'encliquetage (8, 9) au moins au
nombre d'un dans la position de repos.
7. Dispositif de fermeture selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
l'installation d'arrêt présente des moyens d'amortissement (24) destinés à amortir
des arrêts de l'élément d'encliquetage au moins au nombre d'un sur les moyens d'arrêt
(23).
8. Dispositif de fermeture selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
l'installation d'encliquetage (13) présente deux éléments d'encliquetage, en particulier
deux éléments à battants de fermeture (8, 9).
9. Dispositif de fermeture selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
les éléments à battants de fermeture (8, 9) s'écartent l'un de l'autre lors du mouvement
depuis la position de repos jusqu'à la position d'arrêt.
10. Dispositif de fermeture selon la revendication 5 et la revendication 9,
caractérisé en ce que
l'élément élastique est un ressort jarretière (20) qui à une extrémité est fixé à
un premier et à l'autre extrémité à un deuxième élément à battants de fermeture (8,
9) et de cette manière les éléments à battants de fermeture (8, 9) sont précontraints
l'un envers l'autre.
11. Dispositif de fermeture selon la revendication 6 et l'une des revendications 9 ou
10,
caractérisé en ce que
les éléments de fermeture (8, 9) se touchent en position de repos et servent mutuellement
de moyens d'arrêt.
12. Dispositif de fermeture selon l'une des revendications 8 à 11,
caractérisé en ce que
les deux éléments à battants de fermeture (8, 9) sont formés l'un par rapport à l'autre
en symétrie bilatérale et sont de préférence maintenus et mobiles l'un par rapport
à l'autre aussi en symétrie bilatérale.
13. Dispositif de fermeture selon l'une des revendications 1 à 12,
caractérisé en ce que
l'installation de maintien (5) peut être fixée au dormant (1) en étant réglable quant
à la position.
14. Dispositif de fermeture selon la revendication 13,
caractérisé en ce que
l'installation de maintien (5) présente deux pièces de maintien (6, 7) dont une première
(6) peut être fixée au dormant (1) de façon à être réglée dans une première direction,
en particulier à l'aide d'une combinaison de fixation à trou allongé (18), et une
deuxième (7) peut être fixée à la pièce de maintien (6) de façon à être réglée dans
une deuxième direction différente de la première direction, en particulier à l'aide
d'une combinaison de fixation à trou allongé (17), la deuxième pièce de maintien (7)
portant l'installation d'encliquetage (13).
15. Dispositif de verrouillage destiné à verrouiller dans sa position fermée un vantail
de porte ou un battant de porte ou un élément de fermeture d'un local comparable,
en particulier un vantail de porte (4) de garage mobile par le haut, mobile dans un
dormant (1), comportant un pêne (3, 3') qui est disposé sur l'élément de fermeture
d'un local et qui peut se déplacer par rapport à l'élément de fermeture d'un local
entre une position de verrouillage et une position d'ouverture et comportant une installation
de butée, disposée sur le dormant (1), pour le pêne (3, 3'),
caractérisé par
un dispositif de fermeture (2) selon d'une des revendications 1 à 14 en tant qu'installation
de butée.
16. Dispositif de verrouillage selon la revendication 15,
caractérisé en ce que
le pêne (3, 3') présente une lame de fermeture (29) plate comportant une surface de
face arrière (30) destinée à saisir le dispositif de fermeture (2) en position de
fermeture et une surface de face avant (31) qui s'étend presque parallèlement à la
surface de face arrière (30) et qui est destinée à saisir le chanfrein (10) de l'élément
d'encliquetage (8, 9) au moins au nombre d'un.
17. Dispositif de verrouillage selon l'une des revendications 15 ou 16,
caractérisé en ce que
le pêne (3, 3') est maintenu dans l'élément de fermeture d'un local (4) de manière
à pouvoir se déplacer parallèlement à son axe longitudinal et peut être étendu et
rentré entre la position de verrouillage et la position d'ouverture.
18. Dispositif de verrouillage selon l'une des revendications 15 à 17,
caractérisé par
une installation de réglage du pêne (27) destinée à régler la position et/ou l'extension
par rapport au dispositif de fermeture (2).
19. Dispositif de verrouillage selon la revendication 17 et la revendication 18,
caractérisé en ce que
l'installation de réglage du pêne (27) destinée à régler la position du pêne par rapport
au dispositif de fermeture (2) présente un élément de guidage (32) destiné à guider
le déplacement longitudinal du pêne (3, 3'), laquelle peut être fixée à l'élément
de fermeture d'un local (4) de façon à pouvoir être réglée dans une direction transversale
à la direction du mouvement longitudinal.
20. Dispositif de verrouillage selon la revendication 19,
caractérisé en ce que
l'élément de guidage (32) destiné à guider le déplacement longitudinal du pêne (3,
3') présente au moins une paroi de guidage (35) orientée de façon convexe par rapport
au pêne (3, 3').
21. Dispositif de verrouillage selon la revendication 16 et l'une des revendications 18
à 20,
caractérisé en ce que
l'installation de réglage du pêne (27) présente, en particulier sur un point de liaison
entre la lame de fermeture (29) et une tige de fermeture (28) qui se déplace longitudinalement
et qui est reliée à une serrure ou à une installation de manoeuvre comparable, une
installation de réglage de l'extension (36) destinée à régler la longueur selon laquelle
s'étend le pêne (3, 3').

