[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Glätten von Hemdkragen mit einem
der Kragenform angepaßten Stützelement und vorzugsweise einer Trocknungseinrichtung.
[0002] Bei einer bekannten Vorrichtung zum Dämpfen und Glätten von Bekleidungsstücken (DE
35 11 485 C2) ist eine in Form eines Oberhemdes ausgebildete Formbüste, zum Beispiel
aus glasfaserverstärktem Kunststoff vorgesehen, die verstellbare Seitenteile zur Anpassung
an unterschiedliche Schulterweiten des zu bearbeitenden Hemdes aufweist. Diese Formbüste
ist an einer Führung höhenverstellbar geführt. Am unteren Teil der Formbüste befindet
sich eine Klemmvorrichtung für die offenen Längsränder der Knopfleiste des zu bearbeitenden
Hemdes. Mit dieser Vorrichtung soll die Formung der äußeren, oberen Ärmelpartien im
Schulter- und Armlochbereich ermöglicht werden. Bei einer anderen bekannten Maschine
zum Dämpfen und Glätten von Bekleidungsstücken (DE 35 07 757) ist in ähnlicher Weise
eine dem zu glättenden Hemd nachgebildete Paßform oder Auflage vorgesehen in Verbindung
mit einer Spannvorrichtung für die Randbereiche des Bekleidungsstückes, wobei unter
der Wirkung von Dampf- und/oder Trocknungsluft das Bekleidungsstück in seiner Paßform
ausgeformt und unter Einsatz eines dampfdurchströmten Dämpfsackes behandelt wird.
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs
genannten Art so auszugestalten, daß auch ohne Verwendung einer Formbüste oder dergleichen
mit sehr einfachen Mitteln eine vollständige, schnelle und insbesondere faltenfreie
Glättung des Hemdkragen eines zu behandelnden Hemdes erfolgen kann.
[0004] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst durch die im Patentanspruch 1 angegebene
Lehre zum technischen Handeln.
[0005] Dadurch, daß das Hemd im Kragenbereich mittels eines an der Knopfleiste angreifenden
Spannelementes fixiert und durch einen als Nackenspanner wirkenden beweglichen Stützteil
in eine glättetechnisch ideale Form gebracht wird, kann eine faltenfreie Glättung
erfolgen unter besonderer Berücksichtigung der problematischen Kragenspitzen, die
ebenfalls bei der Spannbewegung in eine Ideallage gebracht werden und vorzugsweise
mittels besonderer Spannbacken gegen eine Anlagefläche des vorgenannten Stützelementes
gedrückt werden.
[0006] In vorteilhafter Weise kann das Spannelement nach Art eines auf ein Widerlager klappbaren
Klemmbackens ausgebildet sein. Um eine bestmögliche Klemmwirkung und Fixierung des
zu behandelnden Hemdes auch bei Anwendung nur geringer Klemmkräfte zu erhalten ist
vorgesehen, daß der Klemmbacken mit Haftmaterial, z.B. Klettmaterial versehen ist,
das mit dem Stoffmaterial des Hemdes verhakbar ist. Derartiges Klettmaterial ist bekannt
und besitzt kurze Borsten, dies sich mit dem mehr oder weniger rauhen Textilmaterial
des Hemdstoffes verhaken oder verkrallen. Besonders vorteilhaft ist hierbei, wenn
der Klemmbacken mehrere, z.B. zwei in unterschiedliche Richtungen verhakbare Haftmaterialien,
vorzugsweise Haftbeläge besitzt. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß eine Haftung
des Textilmaterials in allen möglichen Richtungen gegeben ist bzw. daß eine definiert
richtungsabhängige Haftwirkung und Gleitwirkung des Textils erhalten wird. Das Haftmaterial
ist hierbei vorzugsweise luftdurchlässig und/oder feuchtigkeitsleitend, so daß auch
an den Einspannstellen z.B. bei angefeuchtetem Behandlungsgut eine bestmögliche Trocknung
bzw. ein Feuchtigkeitsentzug erfolgen kann.
[0007] Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus dem in der Zeichnung
dargestellten und nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel.
[0008] Es zeigen:
- Fig. 1
- die schematische Frontansicht einer die Vorrichtung zum Glätten des Hemdkragens enthaltenden
Vorrichtung,
- Fig. 2 bis Fig. 5
- vergrößerte Ansichten eines Teils des Tragegestells gemäß Fig. 1 mit einem oberen
und unteren Spannelement in Arbeitsstellung (Fig. 2) und Ruhestellung (Fig. 3),
- Fig. 6 und Fig. 7
- eine Seitenansicht und eine Draufsicht der Vorrichtung zum Glätten des Hemdkragens
entsprechend Fig. 1.
[0009] Die schematische Darstellung der Vorrichtung zum Glätten von Hemden gemäß Fig. 1
zeigt die Vorrichtung als Standgerät, obwohl diese Vorrichtung auch in anderer Weise,
z.B. als wandhängendes Gerät oder als zusammenlegbares Gerät oder als Tischgerät ausgestaltet
sein kann. Die Vorrichtung besitzt ein allgemein mit 1 bezeichnetes Tragegestell,
das auf einem senkrechten Ständer 2 ruht und mit Laufrollen 3 am Fußende versehen
ist. Am oberen Ende des Ständers 2 ist am Tragegestell 1 ein beim Ausführungsbeispiel
als Doppelgebläse ausgebildetes Gebläse 4 befestigt mit durch Pfeile verdeutlichten
Saugseiten und mit nach oben gerichteten Druckseiten. Zwischen den Einzelgebläsen
des Gebläses 4 ist eine Steuereinheit 5 mit Anzeige und Bedienelementen angeordnet.
Ein zu behandelndes, d.h. zu glättendes Hemd 6 ist in groben Umrissen dargestellt
mit in der Achse des Tragegestells 1 liegender Knopf- und Knopflochleiste bei 7, mit
Hemdentaille 8, mit Hemden-Manschetten 9 und anschließenden Hemdenärmeln 10, Armlochnaht
11 und aufgestellten Hemdenkragen bzw. Kragenspitzen 12. Das Hemd 6 stellt eine virtuelle
Hohlform dar, die vorrichtungsmäßig bestimmt wird durch nachstehend beschriebene Stützelemente
im Hemden-Schulterbereich, im Hemdentaillenbereich, im Kragenbereich und im Ärmelbereich
derart, daß das z.B. schleuderfeuchte Hemd mit geöffneter Knopfleiste und z.B. geschlossenen
Manschetten manuell auf die Vorrichtung aufgelegt wird und durch die vorgenannten
Stützelemente und Spannelemente eine glättegerechte Plazierung und Fixierung erhält.
Nicht weiter verdeutlicht ist eine in die Vorrichtung integrierte Befeuchtungseinrichtung
mit Dampfauslaß 13. Im Bereich der Hemdentaille 8 sowie am oberen Ende der Knopfleiste
7 ist jeweils ein Spannelement 14 am Tragegestell 1 angeordnet zur lagegerechten Fixierung
von übereinandergelegter Knopfleiste und Knopflochleiste 7 des Hemdes 6. Zur formgerechten
und glatten Plazierung und Ausformung der Hemdentaille 8 ist eine allgemein mit 15
bezeichnete Stützeinrichtung mit relativ gegeneinander bewegbaren, spreiz- und spannbaren
Stützteilen 16 vorgesehen, welche Stützteile 16 am unteren Ende mit einem Luftleitelement
17 mit der Druckseite des Gebläses 4 verbunden sind, um ein verlustfreies Einbringen
der ausgeblasenen Luft in den Hemdenhohlraum zu gewährleisten, wobei das Luftleitelement
17 entsprechend der Spreizbarkeit der Stützteile 16 längenmäßig bzw. lagemäßig veränderbar
ist und z.B. als flexibles und aufrollbares Band ausgebildet ist. Das in einem Ausschnitt
der Vorrichtung zu erkennende Luftleitelement 10 ist selbstverständlich auch zumindest
an der gegenüberliegenden Seite des Gebläses 4 angeordnet. Im Schulterbereich sind
für die Auflage des Hemdes 6 Schulter-Stützelemente 18 vorgesehen, die frei beweglich
und rechtwinkelig zur Knopfleiste 7 verstellbar an einem waagerechten Träger 19 gelagert
sind. Unterhalb des Trägers 19 befindet sich ein nachstehend erläuterter Reflektor
20. Durch einen Pfeil 21 soll angedeutet sein, daß die vorgenannten Stützelemente
18 relativ gegeneinander bewegbar sind. Durch einen vertikalen Pfeil 22 soll angedeutet
sein, daß das aus wenigstens zwei Gestellteilen bestehende Tragegestell 1 und die
daran befestigten Spannelemente 14 vertikal und relativ gegeneinander bewegbar sind,
so daß nach dem Fixieren des aufgelegten Hemdes eine in vertikaler Richtung erfolgende
Spannung zwischen der unteren Stützeinrichtung 15 und den oberen Stützelementen 18
und damit eine faltenfreie Straffung des Hemdes erfolgen kann. Eine in Fig. 1 nicht
weiter dargestellte Stützeinrichtung für den Kragenbereich des Hemdes 6 ist später
erläutert. An einem unteren, horizontalen Träger 23 gelenkig und vorzugsweise arretierbar
angelenkt sind beidseitig Ausleger 24, wobei an jedem verschwenkbaren und z.B. nach
unten raumsparend abklappbaren Ausleger 24 wiederum z.B. gelenkig eine Stützeinrichtung
25 für die Hemden-Manschetten 9 befestigt ist. Mit 26 sind schematisch dargestellte
elektrische Strahlungsheizelemente bezeichnet, die in Ringform sich in Höhe der Armlochnähte
11 befinden. Durch gestrichelte Pfeile soll die vom Gebläse 4 ausgehende Luftströmung
im Inneren des Hemdenhohlraumes angedeutet sein. Ein Teil der erzwungenen Luftströmung
strömt durch den Kragenbereich des Hemdes hindurch und wird durch ein oberes, helmartiges
Luftumlenkelement 27 wieder nach unten entlang der Außenseite des hochgestellten Kragens
geleitet. Andere Teile der Luftströmung strömen in die Hemdenärmel und durch die Manschetten
9 hindurch ins Freie. Auf diesem Weg werden diese Luftströme durch die Strahlungsheizelemente
26 zusätzlich erhitzt. Zumindest ein weiteres Strahlungsheizelement 26 befindet sich
im Kragenbereich, d.h. im Bereich des dort angeordneten Stützelementes.
[0010] Figur 2 zeigt den prinzipiellen Aufbau des Tragegestelles. Wie durch schematisierte
Gleitführungen 28 angedeutet, ist ein z.B. rohrförmiger Hohlkörper 29 vertikal verschiebbar,
d.h. höhenverstellbar an dem nicht weiter dargestellten Tragegestell gelagert. Alternativ
könnte auch der Hohlkörper 29 nach Art einer Teleskopführung in oder an einem weiteren
rohrförmigen Hohlkörper höhenverschiebbar gelagert sein. Im Inneren des Hohlkörpers
29 können elektrische Leitungen 30 oder dergleichen verlegt sein und z.B. ein Strahlungsheizkörper
31 mit Reflektor 32 angeordnet sein. Dieser Hohlkörper 29 erstreckt sich längs der
Hemden-Knopfleiste 7 gemäß Fig. 1 und trägt das obere Spannelement 14. Dieses Spannelement
14 besteht hohlkörperseitig aus einem Haftbelag 33 und aus einem verschiebbaren oder
klappbaren Klemmbacken 34, der auf der inneren Seite wiederum mit einem Haftbelag
33 versehen ist. In ähnlicher Weise ist ein um eine Achse 35 schwenkbarer Klemmbacken
34 vorgesehen, dessen Schwenkachse 35 nicht am Hohlkörper 29, sondern am stationären
Tragegestell 1 befestigt ist. Dem unteren Klemmbacken 34 ist fest zugeordnet ein Widerlager
36, das den Haftbelag 33 trägt. Auch der schwenkbare Klemmbacken 34 trägt einen derartigen
Haftbelag 33. Figur 3 zeigt die Anordnung in der nach unten abgesenkten Ruhestellung.
Hierbei sind die Klemmbacken 34 geöffnet. Nach dem Auflegen des Hemdes 6 mit übereinanderliegender
Knopfleiste 6a und Knopflochleiste 6b gemäß Fig. 2 werden die Klemmbacken 34 zugeklappt
in die in Fig. 2 gezeigte Stellung, derart, daß die oberen und unteren Enden von Knopfleiste
6a und Knopflochleiste 6b fixiert sind. Nach dem Fixieren wird der Hohlkörper 29,
das heißt, der obere Gestellteil 29, vertikal nach oben durch einen nicht dargestellten
Antrieb entlang der Gleitführungen 28 um die Strecke a gemäß Fig. 3 verschoben und
die Knopfleiste 6 wird hierbei glatt gespannt. Um auch bei geringer Klemmkraft eine
sichere Fixierung zu erhalten, sind die Haftbeläge 33 aus einem Haftmaterial, z.B.
borstenartigen Klettmaterial, ausgebildet, wie dies in den Figuren 4 und 5 angedeutet
ist. Hierbei wird entweder ein Haftmaterial verwendet, das gemäß Fig. 4 nur eine definiert
richtungsabhängige Haftung mit dem Hemdenstoff aufweist, also eine Gleitrichtung gemäß
Pfeil 37 und eine Haftrichtung gemäß Pfeil 38 besitzt oder aber der Haftbelag 33'
besitzt mehrere in unterschiedliche Richtungen verhakbare, d.h. sperrende oder gleitfähige
Haftmaterialien 33a, 33b und 33c mit unterschiedlich ausgerichteter Borstenrichtung
und entsprechend unterschiedlich und allseitig wirkenden Haftrichtung 38 und Gleitrichtung
37 (siehe Fig. 4). Wie Fig. 2 zeigt, erstreckt sich der Hohlkörper bzw. Gestellteil
29 entlang der gesamten Kopfleiste 6. Es ist vorgesehen, daß die den Spannelementen
14 zugewandte Seite des Hohlkörpers/Gestellteils 29 eine ebene Anlagefläche 39 besitzt,
die vorzugsweise die Ausdehnung der Knopfleiste übersteigt, so daß z.B. mit einem
kleinen Handbügeleisen ein Nachbügeln der Knopfleiste auf der ebenen Anlagefläche
39 ermöglicht wird. Verstellmechanismen und Antriebseinrichtungen für die Höhenverstellung
des Gestellteils 29 sind nicht weiter dargestellt und können auf übliche Weise mittels
bekannten Hubvorrichtungen bewerkstelligt werden.
[0011] Die Figuren 6 und 7 zeigen den Kragenbereich der Vorrichtung wiederum in schematischer
Darstellung. Hierbei zeigt Fig. 7 die Darstellung entsprechend dem Pfeil A in Fig.
6. Die Umrißform des Hemdes 6 mit hochgeklappter Kragenspitze 6' ist gestrichelt angedeutet.
Wesentliche Bestandteile des Stützelementes 48 sind zwei Stützteile 49 und 50, wobei
diese beiden Stützteile angenähert den Grundriß einer Tropfenform haben. Der Stützteil
49 ist ebenso wie das obere, schon erläuterte Spannelement 10 am oberen Gestellteil
oder Hohlkörper 29 befestigt, also diesem gegenüber ortsfest. Demgegenüber ist der
Stützteil 50 mittels der Gleitführung 51 in Pfeilrichtung gemäß Fig. 6 und 7, z.B.
durch Federkraft oder mittels anderer Antriebsmittel oder Getriebeelemente verschiebbar,
und zwar aus einer in Fig. 7 in der unteren Hälfte der Darstellung gezeigten gestrichelten
Stellung in die ausgezogen gezeichnete gespannte Stellung gemäß der oberen Hälfte
der Darstellung in Fig. 7. Der Stützteil 50 ist wiederum im wesentlichen halbhülsenförmig
und zylinderisch und vielfach gelocht ausgebildet, während der Stützteil 49 etwa die
Form eines Schiffbuges besitzt und der Stellung der hochgeklappten Kragenspitzen 6'
entspricht. Der hochgeklappte Kragen liegt an diesen Stützteilen 49 und 50 großflächig
an. Diese Stützteile 49 und 50 sind über Verbindungselemente z.B. 52 an inneren Trägern
53 und 54 mit Abstand gelagert, wobei sich im Hohlraum dazwischen das schon genannte
Strahlungsheizelement 26 befindet, das entsprechend der Anordnung der Stützelemente
wiederum zweiteilig ausgebildet sein kann. Die Träger 53, 54 können auch als Reflektoren
für die von den Strahlungsheizelementen ausgehenden Wärmestrahlen ausgenützt werden.
Beim Ausführungsbeispiel ist der Träger 53 mit der Gleitführung 51 zur Verstellung
des Stützteils 50 verbunden. Der Träger 54 ist beim Ausführungsbeispiel mit dem Gestellteil
29 verbunden, besitzt ein im wesentlichen spitz zulaufendes Profil und trägt auch
den ortsfesten Teil des Strahlungsheizelementes 26. Beidseitig der Mittelachse der
Kragen-Hohlform 55 sind um am Gestellteil 29 befestigte Gelenke 56, schwenkbar gelagert
flache Spannbacken 57, die auf die Kragenspitzen 6' mit Druck klappbar sind gemäß
der oberen Hälfte der Fig. 7 und die für eine vollständige Glättung dieser Kragenspitzen
sorgen. Die Kragenspitzen 6' befinden sich dabei zwischen diesen Spannbacken 57 und
den zugeordneten großflächigen Stützteilen 49. In Fig. 7 sind unterschiedliche Schwenkpositionen
dieser Spannbacken 57 dargestellt. Der bewegliche Stützte 50 dient hierbei als Nackenspanner
und sorgt für eine gespannte Ausrichtung des Hemdkragens sowie der Kragenspitzen.
1. Vorrichtung zum Glätten von Hemdkragen, mit einem der Kragenform angepaßten Stützelement
und vorzugsweise mit einer Trocknungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement (48) aus zumindest zwei im Inneren der virtuellen oder faktischen
Kragenhohlform (55) angeordnet sind und zum Spannen des Hemdkragens (6') spreizbaren
Stützteilen (49, 50) besteht und daß am knopfleistenseitigen Ende der Kragenhohlform
ein Spannelement (14) für die Fixierung des Knopfleistenendes angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am knopfleistenseitigen Ende der Kragenhohlform (55) gegenüber dem benachbarten
Stützteil (49) bewegbare Spannbacken (57) für die vorzugsweise hochgeklappten Kragenspitzen
angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein knopfleistenseitiger Stützte (49) ortsfest und ein als Nackenspanner dienender
Stützteil (50) beweglich angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stützteile (49, 50) im Grundriß zusammen einer Tropfenform angenähert
sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise vielfach strömungstechnisch durchbrochenen Stützteile (49, 50)
hülsen- oder halbhülsenartig ausgebildet sind und mit Abstand an vorzugsweise ebenfalls
hülsen- oder halbhülsenartigen inneren Tragteilen (Träger 53) befestigt sind und daß
im Bereich zwischen Stützteil und Tragteil ein Strahlungsheizelement (26) und/oder
ein Konvektionsheizelement angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannelement (14) nach Art eines auf ein Widerlager klappbaren Klemmbackens
(34) ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmbacken (34) ein sich mit dem Stoffmaterial des Hemdes verhakendes Haftmaterial,
z.B. Klettmaterial trägt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmbacken (34) mehrere in unterschiedliche Richtungen verhakende Haftmaterialien
trägt.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Haftmaterial luftdurchlässig und/oder feuchtigkeitsleitend ist.