| (19) |
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(11) |
EP 0 921 244 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.05.2000 Patentblatt 2000/19 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.03.1998 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E04B 2/70 |
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| (54) |
Aussenwand für Wohnungsgebäude
Outer wall for residential building
Mur extérieur pour bâtiment d'habitation
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI NL |
| (30) |
Priorität: |
29.11.1997 DE 19753153
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.06.1999 Patentblatt 1999/23 |
| (73) |
Patentinhaber: Bek, Andreas |
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88499 Riedlingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Bek, Andreas
88499 Riedlingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kiessling, Christian |
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Rechtsanwalt,
Carl-von-Linde-Strasse 40 85716 Unterschleissheim 85716 Unterschleissheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 027 962 DE-U- 29 710 343 FR-A- 2 636 995
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DE-U- 29 603 415 FR-A- 2 129 465 GB-A- 1 422 719
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Außenwand für Wohnungsgebäude, mit einer Ständerkonstruktion
aus ineinandergreifenden Holzbalken, einer davor angebrachten wärme- und schallisolierenden
Dämmungsschicht und einer mit Putz beschichteten Putzträgerschicht, wobei die Dämmungsschicht
in Richtung nach außen vor der Ständerkonstruktion angeordnet ist und zwischen der
Dämmungsschicht und der Putzträgerschicht eine Lattung vorgesehen ist, die jeweils
an eine Seite der Dämmungsschicht und der Putzträgerschicht angrenzend angeordnet
ist, derart, daß eine Mehrzahl von Luftkammern zwischen diesen Schichten gebildet
ist, wobei in der Ständerkonstruktion eine Mehrzahl von Tonziegeln vorgesehen ist.
[0002] Eine derartige Außenwand ist aus der DE-29710343-U sowie der am 13.06.1997 beim Deutschen
Patentamt eingereichten Patentanmeldung DE-19725040-A bekannt. Der Inhalt dieser Patentanmeldung,
deren Gegenstand Grundlage dieser Anmeldung ist, ist durch Verweis in diese Anmeldung
aufgenommen.
[0003] Aus der DE-2027962-A ist ein Wandelement für Gebäude, bestehend aus einem Rahmentragwerk
mit einer Rahmenfüllung aus Dämmstoff bekannt, bei dem als Dämmstoff Porenziegel in
Form von Steinen oder Platten in das Rahmentragwerk eingesetzt sind, und der Rahmen
wenige Zentimeter stärker ist als die eingesetzten Porenziegel und der so gebildete
restliche Rahmenraum mit einer Schicht aus atmungsaktivem Mörtel ausgefüllt ist, um
bei stabiler Ausführung eine hohe Atmungsaktivität und eine gute Wärmeisolierung und
Wärmespeicherung bei ausreichender Schalldämmung gewährleistet sind.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, eine auf Basis einer Holzkonstruktion zusammengesetzte,
mehrschichtige Außenwand zu schaffen, die neben hoher mechanischer Stabilität und
hoher Wärme- und Schallisolierung eine automatische Feuchtigkeitsregulation der Innenluft
eines Hauses bewirkt.
[0005] Für eine Außenwand der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe dadurch gelöst,
daß die Tonziegel von der Dämmungsschicht in einem Abstand von ca. 5 mm angeordnet
sind.
[0006] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0007] Bei der erfindungsgemäßen Außenwand wird durch das Merkmal, daß die Tonziegel von
der Dämmungsschicht in einem Abstand von ca. 5 mm angeordnet sind, erreicht, daß eine
deutliche Verbesserung des Raumklimas eines mit einer erfindungsgemäßen Außenwand
versehenen Hauses erzielt wird, indem bei steigender Raumtemperatur in den Tonziegeln
gespeicherte Feuchtigkeit aus den Tonziegeln evaporiert und an einen Innenraum abgegeben
wird. Dadurch wird erreicht, daß die relative Luftfeuchtigkeit der Innenatmosphäre
eines Hauses, das mit erfindungsgemäßen Außenwänden versehen ist, mit steigender Temperatur
ansteigt, welches ein sehr gewünschter Effekt ist, der sich deutlich unterscheidet
von den Eigenschaften herkömmlicher Außenwände, bei denen die relative Luftfeuchtigkeit
im Inneren eines Hauses mit steigender Temperatur abnimmt. Desweiteren bietet die
erfindungsgemäße Außenwand den Vorteil, daß die Innenraumtemperatur eines mit erfindungsgemäßen
Außenwänden versehenen Hauses aufgrund der Wärmespeicherkapazität der Tonziegel bei
Abstellen einer Heizung nur sehr langsam und zeitversetzt absinkt. Die erfindungsgemäßen
Tonziegel sind dabei in der Lage, die Wärmestrahlung aller im Inneren eines Hauses
angeordneten Wärmequellen zu speichern und so auszunutzen. Darüberhinaus weisen mit
den erfindungsgemäßen Tonziegeln versehene Außenwände eine erhöhte Schalldämpfung
gegenüber herkömmlichen Außenwänden auf. Der Innenraum eines mit den erfindungsgemäßen
Außenwänden versehenen Hauses ist deshalb besonders gut vor von außen einwirkendem
Schall geschützt.
[0008] Die erfindungsgemäße Ständerkonstruktion ist vorzugsweise zum Innenraum des Wohngebäudes
hin mit einer Gipsfaserplatte abgedeckt, wobei die Tonziegel mittels eines Klebstoffes
mit der Gipsfaserplatte verbunden sind. Dadurch wird zum einen ein stabiler Stand
der Tonziegel innerhalb der Außenwandkonstruktion erreicht, und zum anderen wird dadurch
erreicht, daß die Tonziegel durch den unmittelbaren Kontakt mit einer Gipsfaserplatte,
die an einen Innenraum des Wohngebäudes angrenzt, die in ihnen gespeicherte Feuchtigkeit
über die transparente Gipsfaserplatte an einen Innenraum abgeben können. Da sowohl
die Gipsfaserplatte als auch die Tonziegel feuchtigkeitstransportierende Kapillarien
aufweisen, wird durch einen direkten, abgedichteten Kontakt der Tonziegel mit einer
Gipsfaserplatte eine durchgehende Kapillarienkette aufgebaut, so daß die Gipsfaserplatte
als direktes Feuchtigkeitsabgabeelement der Tonziegel wirkt. Als Klebstoff ist hierbei
insbesondere ein mineralischer Ansatzbinder geeignet.
[0009] Die Ziegel der erfindungsgemäßen Außenwand sind vorzugsweise so angeordnet, daß ihre
Durchlöcher horizontal verlaufen. Damit ist ein Wärmeaufstieg innerhalb der Wand von
unten nach oben verhindert und eine gleichmäßige Verteilung der Wärme in der Wand
gewährleistet. Des weiteren wird durch die horizontale Ausrichtung der Durchlöcher
der Tonziegel erreicht, daß eine Aluminiumbeschichtung auf der zu den Tonziegeln hinweisenden
Fläche der Dämmungswärme aus einem Innenraum des Gebäudes in Richtung auf die Tonziegel
zu und direkt in die Durchlöcher der Tonziegel hinein zu reflektieren in der Lage
ist.
[0010] Die Tonziegel sind vorzugsweise jeweils zu einer Mehrzahl von Einheiten zusammengefaßt,
wobei die Einheiten zusammen eine nicht-geschlossene Ziegelschicht bilden. Anordnung
und Zahl der Tonziegel sind dabei vorzugsweise so bemessen, daß etwa 40 % derjenigen
Anzahl von Tonziegel vorgesehen sind, mit der bei erfindungsgemäßer, ordentlicher
Orientierung der Tonziegel die gesamte Außenwand eines betreffenden Hauses aufbaubar
wäre. Durch die vorgesehene Anordnung und Bemessung der Tonziegel wird zum einen erreicht,
daß die Anzahl von Tonziegeln insgesamt minimiert ist und trotzdem sehr gute feuchtigkeitsregulierende
Eigenschaften der erfindungsgemäßen Außenwand zu verzeichnen sind. Durch das Anordnen
der Tonziegel zu einer Mehrzahl von Einheiten, die eine nicht-geschlossene Ziegelschicht
bilden, wird dabei erreicht, daß die Tonziegel so angeordnet sind, daß Wärmestrahlung
an ihnen vorbei in Richtung auf eine Aluminiumschicht der Dämmung geführt ist, die
von der Aluminiumschicht in Richtung auf die Tonziegel zurückreflektiert wird, so
daß die Tonziegel allseitig Wärmestrahlung aufnehmen können und insofern ein Maximum
an Wärme speichern können.
[0011] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Außenwand sind die
aus einer jeweiligen Mehrzahl einzelner Tonziegel zusammengesetzten Einheiten jeweils
auf Querriegeln angeordnet, derart, daß zwischen den Tonziegeln der Dämmschicht ein
Zwischenraum ausgebildet ist. Der Zwischenraum dient dabei zur Rückreflektion von
Wärmestrahlung aus dem Innenraum in Richtung auf die Tonziegel zu, um in den Tonziegeln
einen möglichst hohen Wärmeinhalt zu verzeichnen. Die Einheiten aus Tonziegeln sind
dabei vorzugsweise jeweils auf einer bitumierten Trennlage gelagert, die jeweils auf
einem Querriegel aufliegt und verhindert, daß in den Tonziegeln gespeicherte Feuchtigkeit
mit direkten Kontakt zu einem hölzernen Querriegel treten kann, um den Querriegel
so vor Feuchtigkeit und eventueller Fäulnis zu schützen.
[0012] Die erfindungsgemäße nicht-geschlossene Ziegelschicht, die aus einer Mehrzahl aus
einzelnen Tonziegeln zusammengesetzten Tonziegeleinheiten ausgebildet ist, weist vorzugsweise
eine Dicke von 11,5 cm auf. Die Ziegelschicht kann dabei auch aus ineinandergreifenden
Ziegelsteinen ausgebildet sein, um die Stabilität einer Tonziegeleinheit zu erhöhen.
Eine mit einer Tonziegeleinheit über einen Binder verbundene Gipsfaserplatte weist
vorzugsweise eine Dicke von ca. 12,5 mm auf.
[0013] Die Dämmschicht der erfindungsgemäßen Außenwand weist vorzugsweise mindestens eine
Fläche auf, auf der eine Aluminiumschicht aufgebracht ist. Vorzugsweise ist sowohl
auf der Front- als auch auf der Rückfläche der Dämmschicht eine Aluminiumschicht aufgebracht.
Durch die auf der Frontfläche der Dämmschicht aufgebrachte Aluminiumschicht wird dabei
erreicht, daß von einem Innenraum in Richtung auf die Dämmschicht einstrahlende Wärmestrahlung
von der Aluminiumschicht in Richtung Innenraum bzw. in Richtung auf die Tonziegeleinheiten
zu zurückreflektiert wird und somit in den Tonziegeln gespeichert wird. Die auf der
Rückfläche der Dämmschicht aufgebrachte Aluminiumschicht bewirkt eine weitere Verbesserung
der Thermo-Isolierung eines die erfindungsgemäßen Außenwände aufweisenden Gebäudes.
[0014] Die Dämmschicht der erfindungsgemäßen Außenwand ist vorzugsweise aus Polyurethan-Hartschaum
gebildet und weist vorzugsweise eine Dicke von ca. 100 mm auf. Die Putzträgerschicht
der erfindungsgemäßen Außenwand weist vorzugsweise eine Dicke von 15 mm auf, wobei
sie nach außen hin vorzugsweise mit einer ca. 10 mm dicken Schicht von mineralischem
Außenputz überdeckt ist. Der Ständerbalken der Ständerkonstruktion der erfindungsgemäßen
Außenwand hat vorzugsweise einen rechteckigen Querschnitt von 60 mm x 120 mm.
[0015] Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Außenwand ist
eine Hauswandecke dadurch gebildet, daß in der Ständerkonstruktion Eckbalken vorgesehen
sind, die zu den beiden die betreffende Hausecke bildenden Außenwandseiten hin mit
einer Aluminiumverklebung versehen ist, auf der mindestens ein Komprimierungsband
aufgeklebt ist, das durch die Dämmschicht auf 10 % seiner Ursprungsausdehnung zusammengedrückt
ist. Auf diese Weise ist mit Hilfe der erfindungsgemäßen Außenwand der Bau einer Hauswandecke
ermöglicht, die gasdicht ist und eine gute Thermo-Isolierung bietet.
[0016] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Außenwand ist die Lattung
mit Hilfe von durch die Dämmungsschicht hindurch geführten Schrauben in der Ständerkonstruktion
verankert. Im Gegensatz dazu ist die Putzträgerschicht der erfindungsgemäßen Außenwand
vorzugsweise mit Hilfe von Nägeln an der Lattung befestigt. Als Nägel können dabei
insbesondere Heraklit-Stifte verwendet werden.
[0017] Bei der erfindungsgemäßen Außenwand geben die ineinandergreifenden Holzbalken der
Ständerkonstruktion eine Mehrzahl von Luftkammern vor. Die Heizungsrohre und Wasserrohre
sowie die Stromleitungen des Wohngebäudes sind dabei vorzugsweise durch die Ständerkonstruktion
geführt. Auf diese Weise ist der Vorgang des Verlegens von Rohren oder Leitungen in
der Wand gegenüber massiven Wänden vereinfacht, da entsprechende Aussparungen nur
in die Holzbalken der Ständerkonstruktion eingebracht zu werden brauchen.
[0018] Die erfindungsgemäße Außenwand weist somit vorzugsweise insgesamt sieben Schichten
auf. Diese sind von der Außenwand in Richtung auf den Innenraum des Wohngebäudes zu:
eine Schicht aus Putz, gefolgt von einer Putzträgerschicht, gefolgt von einer Luftkammerschicht,
gefolgt von einer Dämmungsschicht aus einem wärme- und schalldämmenden Material wie
beispielsweise Polyurethan, gefolgt von einer Ständerkonstruktion, die teilweise mit
aus jeweils einer Mehrzahl von Tonziegeln gebildeten Einheiten gefüllt ist, wobei
sich der Ständerkonstruktion nach innen eine Gipsfaserplatte anschließt, die die Innenwandfläche
des Wohngebäudes bildet. Die Dicken dieser einzelnen Schichten sowie ihre jeweiligen
Materialbeschaffenheiten sind dabei an verschiedene unterschiedliche Randbedingungen
anpassbar. So kann insbesondere die Dicke der Dämmungsschicht sowie die Dicke der
zwischen Dämmungsschicht und Putzträgerschicht vorgesehenen Luftschicht erhöht werden,
wenn das Wohngebäude in geographischen Gebieten gebaut werden soll, in denen in der
Regel kühlere Außentemperaturen, sowie insbesondere strenge Winter vorherrschen.
[0019] Um die somit insgesamt schwerere Gesamtkonstruktion mechanisch stabil zu halten ist
dabei gegebenenfalls auch die Dicke der Holzbalken der Ständerkonstruktion an ein
erhöhtes Gewicht der Dämmungsschicht anzupassen bzw. zu erhöhen. Im umgekehrten Fall
kann in geographischen Gebieten, in denen in der Regel warme Temperaturen und frostfreie
Winter vorherrschen die Dicke der Dämmungsschicht sowie der zwischen Dämmungsschicht
und Putzträgerschicht vorgesehenen Luftschicht verringert werden, wodurch auch das
Vorsehen einer geringeren Dicke der Ständerkonstruktion ermöglicht wird. Gemäß einer
wichtigen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Außenwand ist zwischen aneinander
angrenzenden Holzschichten der Ständerkonstruktion eine Filzschicht angeordnet. Die
Ständerkonstruktion ist in der Regel zum Boden hin von einem Bodenbalken und zum Dach
hin von einem Deckenbalken begrenzt, wobei vorzugsweise jeweils zwischen dem Bodenbalken
und dem Deckenbalken der benachbarten Holzschichten ebenfalls eine Filzschicht vorgesehen
ist.
[0020] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäße Außenwand sind generell
benachbarte Holzschichten bzw. Holzbalken durch eine Filzschicht voneinander getrennt.
Die Filzschicht weist vorzugsweise eine Dicke von 2 mm auf und ist an mindestens einer
ihrer Oberflächen selbstklebend ausgebildet. Dadurch wird erreicht, daß Spannungen
und Verwindungskräfte, die in einer Holzschicht oder einem Holzbalken vorherrschen
und zu Verwindungen oder Rissen in dieser Schicht oder diesem Balken führen, sich
nicht auf angrenzende Holzschichten oder Holzbalken übertragen, und dadurch die mechanische
Gesamtstabilität der Außenwand erhöht wird.
[0021] Die erfindungsgemäße Außenwand wird im folgenden anhand einer bevorzugten Ausführungsform
erläutert, die in den Figuren der Zeichnung dargestellt ist. Darin zeigen:
- Fig. 1
- eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Außenwand in einer Querschnittsansicht;
- Fig. 2
- die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Außenwand in einer
Ansicht von schräg oben.
[0022] Bei der in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellten erfindungsgemäßen Außenwand 10 ist eine
durchgehende Dämmungsschicht 2 in Richtung nach außen vor einer aus ineinandergreifenden
Holzbalken gebildeten Ständerkonstruktion 101 angeordnet. Die Dämmungsschicht 2 wird
dabei von einer Mehrzahl von Schrauben 9 an der Ständerkonstruktion gehalten, wobei
die Schrauben 9 mit ihrem Kopfende jeweils in einer Lattung 8 versenkt sind und mit
ihrem freien Ende in der Ständerkonstruktion 101 verankert sind. Die Lattung 8 besteht
dabei aus einer Mehrzahl parallel geführter, im Abstand angeordneter Holzlatten 8,
die in der dargestellten Ausführungsform eine Dicke von 30 mm aufweisen. In Richtung
nach außen ist vor der Lattung 8 eine 15 mm dicke Putzträgerschicht 4 angeordnet,
die mit Hilfe nicht dargestellter Heraklit-Stifte auf die Lattung 8 genagelt ist.
Vor der Putzträgerschicht 4 ist dabei eine 25 mm dicke Putzschicht 5 angeordnet. Die
zwischen der Dämmungsschicht 2 und der Putzträgerschicht 4 vorgesehene Lattung 8 gibt
eine Mehrzahl von Luftkammern 3 vor, die sowohl wärme- als auch schallisolierend wirkt.
Die Wärme- und Schallisolationswirkung der Dämmungsschicht 2 aus Polyurethan wird
durch die Luftkammern 3 potenziert bzw. verstärkt. Die Dämmungsschicht 2 ist sowohl
an ihrer Front- als auch an ihrer Rückseite mit jeweils einer nicht-dargestellten
Aluminiumschicht versehen.
[0023] In Richtung zum Innenraum des Wohngebäudes hin ist vor der Ständerkonstruktion 101
eine 12,5 mm dicke Gipsfaserplatte 6 angeordnet, die mit der Ständerkonstruktion 101
fest verbunden ist. Die vertikal parallel angeordneten Ständer mit einem Querschnitt
von 60 mm x 120 mm der Ständerkonstruktion bilden dabei Kammern, in denen, auf einem
Riegel 110 fußend und von dem Riegel 110 über eine bitumierte Trennlage 111 getrennt,
eine Mehrzahl von Tonziegeln 200 angeordnet ist, die jeweils aufeinander aufliegend
eine zusammengesetzte Einheit bilden und mit ihrer in Richtung auf einen Innenraum
des Gebäudes hin orientierten Fläche über einen mineralischen Ansatzbinder mit der
Gipsfaserplatte verbunden sind. Die Mehrzahl von Tonziegeln 200 bewirkt bei der erfindungsgemäßen
Außenwand, daß über den direkten Kontakt zur Gipsfaserplatte ein Feuchtigkeits- und
Wärmetransportweg zu dem in Form der Tonziegel vorliegenden Feuchtigkeits- und Wärmereservoir
geschaffen ist, wobei die Tonziegel insbesondere bei Nacht, wenn die Gebäudeheizung
ausgestellt ist und die Innenraumtemperatur abkühlt, Feuchtigkeit aus der Innenraumatmosphäre
aufnehmen, die bei Beheizung des Innenraumes bei Tage nach einem Aufheizen der Tonziegel
200 wieder in die Innenraumatmosphäre abgegeben wird, durch Evaporation der Feuchtigkeit
aus den Tonziegeln 200 und Diffusion über die Gipsfaserplatte 6 in die Innenräume
des Gebäudes. Auf diese Weise wird erreicht, daß bei einem mit der erfindungsgemäßen
Außenwand versehenen Gebäude die Temperatur und die relative Luftfeuchtigkeit der
Gebäudeinnenluft miteinander in proportionaler Weise verknüpft sind.
[0024] Bei der in Fig.1 dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Außenwand sind
ein Kaltwasserrohr 20 sowie zwei Heizungsrohre 30 durch die Ständerkonstruktion 101
geführt. Aufgrund der Wärmeabgabe der Heizungsrohre 30 werden Luftbereiche um die
Heizungsrohre 30 gleichmäßig erwärmt und bewirken somit einen Schutz vor Kondenswasserbildung,
deren Volumen um ein Vielfaches größer ist als das Verdrängungsvolumen der Heizungsrohre.
[0025] Die Ständerkonstruktion 101 der erfindungsgemäßen Außenwand 10 ist auf einem Balken
110 gelagert, der über eine Filzschicht auf einem als Spanplatte ausgeführten Unterboden
14 gelagert ist. Der Unterboden 14 ist oberhalb einer Balkenlage 13 angeordnet, in
der die unteren Schrauben 9 der Lattung 8 verankert sind. Oberhalb des Unterbodens
ist eine Naturdämmplatte 15 aus Sperrholz angeordnet, auf der eine Trittschallplatte
16 vorgesehen ist, die ebenfalls aus einem Sperrholz gefertigt ist. Die Trittschalplatte
16 weist dabei eine dynamische Steifigkeit 36 MN/m3 auf und die Naturdämmplatte 15
weist eine dynamische Steifigkeit von 20 MN/m3 auf. Oberhalb der Ständerkonstruktion
101 schließt sich ein Deckenbalken an, der an einem Balken angrenzt, wobei zwischen
Deckenbalken und Balken eine 2 mm dicke Filzschicht vorgesehen ist.
[0026] Bei der erfindungsgemäßen Außenwand sind alle benachbarten Holzschichten bzw. Holzbalken
jeweils durch eine Filzschicht voneinander getrennt. Dadurch wird erreicht, daß Spannungen
und Verwindungskräfte, die in einer Holzschicht oder einem Holzbalken vorherrschen
und zu Verwindungen oder Rissen in dieser Schicht oder diesem Balken führen, sich
nicht auf angrenzende Holzschichten oder Holzbalken übertragen. Dadurch wird die mechanische
Stabilität der erfindungsgemäßen Außenwand gegenüber solchen Außenwänden erhöht, bei
denen keine Filzschichten zwischen aneinander angrenzenden Holzschichten oder Holzbalken
vorgesehen sind, da in den letzteren die sich im Laufe der Zeit generell in Holz ausbildenden
Spannungskräfte von einer Holzschicht auf die nächste übertragen werden und sich somit
über größere Areale ausbreiten, als dies bei der erfindungsgemäßen Außenwand der Fall
ist.
1. Außenwand (10) für Wohnungsgebäude, mit einer Ständerkonstruktion (101) aus ineinandergreifenden
Holzbalken, einer davor angebrachten wärme- und schallisolierenden Dämmungsschicht
(2) und einer mit Putz beschichteten Putzträgerschicht (4), wobei die Dämmungsschicht
(2) in Richtung nach außen vor der Ständerkonstruktion (101) angeordnet ist und zwischen
der Dämmungsschicht (2) und der Putzträgerschicht (4) eine Lattung (8) vorgesehen
ist, die jeweils an eine Seite der Dämmungsschicht (2) und der Putzträgerschicht (4)
angrenzend angeordnet ist, derart, daß eine Mehrzahl von Luftkammern (3) zwischen
diesen Schichten gebildet ist, dadurch gekennzeichnet daß in der Ständerkonstruktion
(101) eine Mehrzahl von Tonziegeln (200) vorgesehen ist, wobei die Tonziegel (200)
von der Dämmungsschicht in einem Abstand von ca. 5 mm angeordnet sind.
2. Außenwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ständerkonstruktion (101)
zum Innenraum des Wohngebäudes hin mit einer Gipsfaserplatte (6) abgedeckt ist, und
die Tonziegel (200) mittels eines Klebstoffes mit der Gipsfaserplatte (6) verbunden
sind.
3. Außenwand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoff ein mineralischer
Ansatzbinder ist.
4. Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Tonziegel (200) so angeordnet sind, daß ihre Durchlöcher horizontal verlaufen.
5. Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Tonziegel (200) jeweils zu einer Mehrzahl von Einheiten zusammengefaßt sind, wobei
die Einheiten zusammen eine nicht-geschlossene Ziegelschicht bilden.
6. Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
aus einer jeweiligen Mehrzahl einzelner Tonziegel 200) zusammengesetzten Einheiten
jeweils auf Querriegeln (110) angeordnet sind, derart, daß zwischen den Tonziegeln
(200) und der Dämmschicht ein Zwischenraum ausgebildet ist.
7. Außenwand nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einheiten aus Tonziegeln
(200) jeweils auf einer bitumierten Trennlage angeordnet sind, die jeweils auf einem
Querriegel (110) aufliegt.
8. Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ziegelschicht eine Dicke von ca. 11,5 cm aufweist.
9. Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ziegelschicht aus ineinandergreifenden Ziegelsteinen ausgebildet ist.
10. Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf
mindestens einer Fläche der Dämmungsschicht (2) eine Aluminiumschicht aufgebracht
ist.
11. Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl
auf der Front- als auch der Rückfläche der Dämmungsschicht 2 eine Aluminiumschicht
aufgebracht ist.
12. Außenwand nach Anspruch 2 und einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gipsfaserplatte (6) eine Dicke von ca. 12,1 mm aufweist.
13. Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dämmungsschicht (2) aus Polyurethan-Hartschaum gebildet ist und eine Dicke von ca.
100 mm aufweist.
14. Außenwand einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Putzträgerschicht
(4) eine Dicke von ca. 15 mm aufweist und nach außen hin mit einer ca. 10 mm dicken
Schicht von mineralischem Außenputz überdeckt ist.
15. Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ständerbalken der Ständerkonstruktion einen rechteckigen Querschnitt von 60 mm x 120
mm aufweisen.
16. Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zahl der Tonziegel (200) so bemessen ist, daß etwa 40 % derjenigen Anzahl von Tonziegeln
(200) vorgesehen ist, mit der bei erfindungsgemäßer räumlicher Orientierung der Tonziegel
(200) die gesamte Außenwand eines betreffenden Hauses aufbaubar wäre.
17. Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Hauswandecke dadurch gebildet ist, daß in der Ständerkonstruktion (101) Eckbalken
vorgesehen sind, die zu den beiden die betreffende Hausecke bildenden Außenwandseiten
hin mit einer Aluminiumverklebung versehen sind, auf der mindestens ein Komprimierungsband
aufgeklebt ist, das durch die Dämmungsschicht (2) auf 10 % seiner Ursprungsausdehnung
zusammengedrückt ist.
18. Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lattung mit Hilfe von durch die Dämmungsschicht (2) geführten Schrauben in der Ständerkonstruktion
verankert ist.
19. Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Putzträgerschicht (4) mit Hilfe von Nägeln an der Lattung befestigt ist.
20. Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
ineinandergreifenden Holzbalken der Ständerkonstruktion (101) eine Mehrzahl von Luftkammern
vorgeben.
21. Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Heizungsrohre
(20) und Wasserrohre (30) des Wohngebäudes durch die Ständerkonstruktion (101) geführt
sind.
22. Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
aneinander angrenzenden Holzschichten der Ständerkonstruktion (101) eine Filzschicht
angebracht ist.
23. Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ständerkonstruktion (101) zum Boden hin von einem Boden- und zum Dach hin von einem
Deckenbalken begrenzt ist, wobei jeweils zwischen dem Boden- und dem Deckenbalken
und benachbarten Holzschichten eine Filzschicht vorgesehen ist.
24. Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß benachbarte
Holzschichten bzw. Holzbalken durch eine Filzschicht getrennt sind.
25. Außenwand nach einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Filzschicht
eine Dicke von ca. 2 mm aufweist und an mindestens einer Oberfläche selbstklebend
ist.
1. An outer wall (10) for residential buildings having a stud construction (101) consisting
of interlocking wooden beams, a thermal and soundproofing insulating layer (2) mounted
therebefore and a plaster-coated plaster base layer (4), the insulating layer (2)
being disposed before the stud construction (101) in the outward direction, and a
lath (8) being provided between the insulating layer (2) and the plaster base layer
(4), being disposed adjacent to a side of the insulating layer (2) and the plaster
base layer (4) in each case so as to form a plurality of air chambers (3) between
said layers, characterized in that a plurality of clay tiles (200) are provided in
the stud construction (101), the clay tiles (200) being disposed at a distance of
about 5 mm from the insulating layer.
2. An outer wall according to claim 1, characterized in that the stud construction (101)
is covered toward the interior of the residential building with a gypsum-fiber board
(6), and the clay tiles (200) connected with the gypsum-fiber board (6) by means of
an adhesive.
3. An outer wall according to claim 2, characterized in that the adhesive is a mineral
mixed binder.
4. An outer wall according to any of the above claims, characterized in that the clay
tiles (200) are so disposed that their through holes extend horizontally.
5. An outer wall according to any of the above claims, characterized in that the clay
tiles (200) are combined into a plurality of units, the units forming a nonclosed
tile layer together.
6. An outer wall according to any of the above claims, characterized in that the units
composed of a plurality of individual clay tiles (200) are each disposed on crossbeams
(110) so as to form a space between the clay tiles (200) and the insulating layer.
7. An outer wall according to claim 5, characterized in that the units of clay tiles
(200) are each disposed on a bituminized separating layer resting on a crossbeam (110).
8. An outer wall according to any of the above claims, characterized in that the tile
layer has a thickness of about 11.5 cm.
9. An outer wall according to any of the above claims, characterized in that the tile
layer is formed of interlocking bricks.
10. An outer wall according to any of the above claims, characterized in that an aluminum
layer is applied to at least one surface of the insulating layer (2).
11. An outer wall according to any of the above claims, characterized in that an aluminum
layer is applied both to the front surface and to the back surface of the insulating
layer (2).
12. An outer wall according to claim 2 and any of claims 3 to 11, characterized in that
the gypsum-fiber board (6) has a thickness of about 12.1 mm.
13. An outer wall according to any of the above claims, characterized in that the insulating
layer (2) is formed of rigid polyurethane foam and has a thickness of about 100 mm.
14. An outer wall according to any of the above claims, characterized in that the plaster
base layer (4) has a thickness of about 15 mm and is covered toward the outside with
a layer of mineral exterior rendering about 10 mm thick.
15. An outer wall according to any of the above claims, characterized in that the stud
beams of the stud construction have a rectangular cross section of 60 mm x 120 mm.
16. An outer wall according to any of the above claims, characterized in that the number
of clay tiles (200) is such that one provides about 40% of the number of clay tiles
required for constructing the total outer wall of a particular building with an inventive
spatial orientation of the clay tiles.
17. An outer wall according to any of the above claims, characterized in that a corner
of the building is formed by providing corner beams in the stud construction (101)
which are provided on the two outer wall sides forming the particular corner of the
building with an aluminum gluing to which at least one compression band is glued which
is compressed to 10% of its original extension by the insulating layer (2).
18. An outer wall according to any of the above claims, characterized in that the lath
is anchored in the stud construction with the aid of screws passed through the insulating
layer (2).
19. An outer wall according to any of the above claims, characterized in that the plaster
base layer (4) is fastened to the lath with the aid of nails.
20. An outer wall according to any of the above claims, characterized in that the interlocking
wooden beams of the stud construction (101) produce a plurality of air chambers.
21. An outer wall according to any of the above claims, characterized in that heating
pipes (20) and water pipes (30) of the residential building are passed through the
stud construction (101).
22. An outer wall according to any of the above claims, characterized in that a layer
of felt is mounted between adjoining layers of wood of the stud construction (101).
23. An outer wall according to any of the above claims, characterized in that the stud
construction (101) is limited toward the floor by a floor beam and toward the roof
by a ceiling beam, a layer of felt being provided between the floor and ceiling beams
and the adjacent layers of wood.
24. An outer wall according to any of the above claims, characterized in that adjacent
layers of wood or wooden beams are separated by a layer of felt.
25. An outer wall according to any of claims 22 to 24, characterized in that the layer
of felt has a thickness of about 2 mm and is self-adhesive on at least one surface.
1. Paroi extérieure (10) pour bâtiment d'habitation comprenant une ossature à montants
(101) formée d'une pluralité de poutres de bois s'emboîtant les unes dans les autres,
une couche d'isolation (2) acoustique et thermique posée devant celle-ci et une couche
de support de crépi (4) recouverte de crépi, la couche d'isolation (2) étant disposée
dans la direction vers l'extérieur devant l'ossature à montants (101) et un lattis
(8) étant prévu entre la couche isolante (2) et la couche de support de crépi (4),
lequel lattis est disposé de façon contiguë d'un côté de la couche d'isolation (2)
et de la couche de support de crépi (4) respectivement de façon à former une pluralité
de chambres d'air (3) entre ces couches, caractérisée en ce qu'une pluralité de briques
d'argile (200) sont prévues dans l'ossature à montants (101), les briques d'argile
(200) étant disposées à une distance d'environ 5 mm de la couche d'isolation.
2. Paroi extérieure selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'ossature à montants
(101) est recouverte vers le volume intérieur du bâtiment d'habitation d'une plaque
de plâtre renforcé par fibres (6) et les briques d'argile (200) sont liées à la plaque
de plâtre renforcé par fibres (6) au moyen d'une colle.
3. Paroi extérieure selon la revendication 2, caractérisée en ce que la colle est un
liant minéral pour revêtement.
4. Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce que les briques d'argile (200) sont disposées de telle façon que leurs trous
traversants s'étendent horizontalement.
5. Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce que les briques d'argile (200) sont assemblées à chaque fois en une pluralité
d'unités, les unités formant ensemble une couche de briques non fermée.
6. Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce que les unités formées chacune d'une pluralité de briques d'argile individuelles
(200) sont disposées chacune sur une traverse (110) de telle façon qu'un volume intermédiaire
soit formé entre les briques d'argile (200) et la couche d'isolation.
7. Paroi extérieure selon la revendication 5, caractérisée en ce que les unités formées
de briques d'argile (200) sont disposées chacune sur une couche bitumée qui est appliquée
sur une traverse (110) respective.
8. Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce que la couche de briques présente une épaisseur d'environ 11,5 cm.
9. Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce que la couche de briques est formée de briques s'emboîtant les unes dans les
autres.
10. Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce qu'une couche d'aluminium est appliquée sur au moins une surface de la couche
d'isolation (2).
11. Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce qu'une couche d'aluminium est appliquée aussi bien sur la surface frontale que
sur la surface arrière de la couche d'isolation (2).
12. Paroi extérieure selon la revendication 2 et l'une quelconque des revendications 3
à 11, caractérisée en ce que la plaque de plâtre renforcé par fibres (6) présente
une épaisseur d'environ 12,1 mm.
13. Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce que la couche d'isolation (2) est fabriquée en mousse dure de polyuréthanne
et présente une épaisseur d'environ 100 mm.
14. Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce que la couche de support de crépi (4) présente une épaisseur d'environ 15 mm
et est recouverte vers l'extérieur d'une couche de crépi extérieur minéral d'environ
10 mm d'épaisseur.
15. Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce que les montants de l'ossature à montants présentent une section rectangulaire
de 60 x 120 mm.
16. Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce que le nombre des briques d'argile (200) est déterminé de telle façon que soit
prévu environ 40 % du nombre de briques d'argile (200) avec lequel toute la paroi
extérieure d'une maison concernée pourrait être construite avec une orientation spatiale
ordonnée selon l'invention des briques d'argile (200).
17. Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce qu'on forme un coin de paroi de maison en prévoyant dans l'ossature à montants
(101) des poutres d'angle qui sont pourvues sur leurs deux faces de paroi extérieure
formant le coin de maison concerné d'un revêtement collé en aluminium sur lequel est
collée au moins une bande de compression qui est comprimée par la couche d'isolation
(2) à 10 % de son étendue initiale.
18. Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce que le lattis est ancré dans l'ossature à montants à l'aide de vis traversant
la couche isolante (2).
19. Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce que la couche de support de crépi (4) est fixée au lattis à l'aide de clous.
20. Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce que les poutres de bois s'emboîtant les unes dans les autres de l'ossature à
montants (101) prédéfinissent une pluralité de chambres d'air.
21. Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce que des tuyaux de chauffage (20) et des tuyaux d'eau (30) du bâtiment d'habitation
traversent l'ossature à montants (101).
22. Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce qu'une couche de feutre est mise en place entre des couches de bois contiguës
de l'ossature à montants (101).
23. Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce que l'ossature à montants (101) est délimitée vers le sol par une poutre de
plancher et vers le toit par une poutre de plafond, une couche de feutre étant prévue
respectivement entre la poutre de plancher et de plafond et des couches de bois voisines.
24. Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce que des couches de bois, respectivement des poutres de bois, voisines sont séparées
par une couche de feutre.
25. Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications 22 à 24, caractérisée en
ce que la couche de feutre présente une épaisseur d'environ 2 mm et est autocollante
sur au moins une surface extérieure.

