<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!DOCTYPE ep-patent-document PUBLIC "-//EPO//EP PATENT DOCUMENT 1.1//EN" "ep-patent-document-v1-1.dtd">
<ep-patent-document id="EP98103772B1" file="EP98103772NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0921244" kind="B1" date-publ="20000510" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGB..ITLI..NL........................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360   - Ver 2.9 (30 Jun 1998)
 2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>0921244</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20000510</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>98103772.4</B210><B220><date>19980304</date></B220><B240><B241><date>19981210</date></B241><B242><date>19990209</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>19753153</B310><B320><date>19971129</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20000510</date><bnum>200019</bnum></B405><B430><date>19990609</date><bnum>199923</bnum></B430><B450><date>20000510</date><bnum>200019</bnum></B450><B451EP><date>19990701</date></B451EP></B400><B500><B510><B516>7</B516><B511> 7E 04B   2/70   A</B511></B510><B540><B541>de</B541><B542>Aussenwand für Wohnungsgebäude</B542><B541>en</B541><B542>Outer wall for residential building</B542><B541>fr</B541><B542>Mur extérieur pour bâtiment d'habitation</B542></B540><B560><B561><text>DE-A- 2 027 962</text></B561><B561><text>DE-U- 29 603 415</text></B561><B561><text>DE-U- 29 710 343</text></B561><B561><text>FR-A- 2 129 465</text></B561><B561><text>FR-A- 2 636 995</text></B561><B561><text>GB-A- 1 422 719</text></B561></B560><B590><B598>1</B598></B590></B500><B700><B720><B721><snm>Bek, Andreas</snm><adr><str>Zwiefalterstrasse 44</str><city>88499 Riedlingen</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Bek, Andreas</snm><iid>02473260</iid><irf>74 B 5615 EP</irf><adr><str>Zwiefalterstrasse 44</str><city>88499 Riedlingen</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Kiessling, Christian</snm><iid>00155222</iid><adr><str>Rechtsanwalt,
Carl-von-Linde-Strasse 40</str><city>85716 Unterschleissheim</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>NL</ctry></B840></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Außenwand für Wohnungsgebäude, mit einer Ständerkonstruktion aus ineinandergreifenden Holzbalken, einer davor angebrachten wärme- und schallisolierenden Dämmungsschicht und einer mit Putz beschichteten Putzträgerschicht, wobei die Dämmungsschicht in Richtung nach außen vor der Ständerkonstruktion angeordnet ist und zwischen der Dämmungsschicht und der Putzträgerschicht eine Lattung vorgesehen ist, die jeweils an eine Seite der Dämmungsschicht und der Putzträgerschicht angrenzend angeordnet ist, derart, daß eine Mehrzahl von Luftkammern zwischen diesen Schichten gebildet ist, wobei in der Ständerkonstruktion eine Mehrzahl von Tonziegeln vorgesehen ist.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0002" num="0002">Eine derartige Außenwand ist aus der DE-29710343-U sowie der am 13.06.1997 beim Deutschen Patentamt eingereichten Patentanmeldung DE-19725040-A bekannt. Der Inhalt dieser Patentanmeldung, deren Gegenstand Grundlage dieser Anmeldung ist, ist durch Verweis in diese Anmeldung aufgenommen.</p>
<p id="p0003" num="0003">Aus der DE-2027962-A ist ein Wandelement für Gebäude, bestehend aus einem Rahmentragwerk mit einer Rahmenfüllung aus Dämmstoff bekannt, bei dem als Dämmstoff Porenziegel in Form von Steinen oder Platten in das Rahmentragwerk eingesetzt sind, und der Rahmen wenige Zentimeter stärker ist als die eingesetzten Porenziegel und der so gebildete restliche Rahmenraum mit einer Schicht aus atmungsaktivem Mörtel ausgefüllt ist, um bei stabiler Ausführung eine hohe Atmungsaktivität und eine gute Wärmeisolierung und Wärmespeicherung bei ausreichender Schalldämmung gewährleistet sind.</p>
<p id="p0004" num="0004">Aufgabe der Erfindung ist es, eine auf Basis einer Holzkonstruktion zusammengesetzte, mehrschichtige Außenwand zu schaffen, die neben hoher mechanischer Stabilität und hoher Wärme- und Schallisolierung eine automatische Feuchtigkeitsregulation der Innenluft eines Hauses bewirkt.</p>
<p id="p0005" num="0005">Für eine Außenwand der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Tonziegel von der Dämmungsschicht in einem Abstand von ca. 5 mm angeordnet sind.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0006" num="0006">Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.</p>
<p id="p0007" num="0007">Bei der erfindungsgemäßen Außenwand wird durch das Merkmal, daß die Tonziegel von der Dämmungsschicht in einem Abstand von ca. 5 mm angeordnet sind, erreicht, daß eine deutliche Verbesserung des Raumklimas eines mit einer erfindungsgemäßen Außenwand versehenen Hauses erzielt wird, indem bei steigender Raumtemperatur in den Tonziegeln gespeicherte Feuchtigkeit aus den Tonziegeln evaporiert und an einen Innenraum abgegeben wird. Dadurch wird erreicht, daß die relative Luftfeuchtigkeit der Innenatmosphäre eines Hauses, das mit erfindungsgemäßen Außenwänden versehen ist, mit steigender Temperatur ansteigt, welches ein sehr gewünschter Effekt ist, der sich deutlich unterscheidet von den Eigenschaften herkömmlicher Außenwände, bei denen die relative Luftfeuchtigkeit im Inneren eines Hauses mit steigender Temperatur abnimmt. Desweiteren bietet die erfindungsgemäße Außenwand den Vorteil, daß die Innenraumtemperatur eines mit erfindungsgemäßen Außenwänden versehenen Hauses aufgrund der Wärmespeicherkapazität der Tonziegel bei Abstellen einer Heizung nur sehr langsam und zeitversetzt absinkt. Die erfindungsgemäßen Tonziegel sind dabei in der Lage, die Wärmestrahlung aller im Inneren eines Hauses angeordneten Wärmequellen zu speichern und so auszunutzen. Darüberhinaus weisen mit den erfindungsgemäßen Tonziegeln versehene Außenwände eine erhöhte Schalldämpfung gegenüber herkömmlichen Außenwänden auf. Der Innenraum eines mit den erfindungsgemäßen Außenwänden versehenen<!-- EPO <DP n="4"> --> Hauses ist deshalb besonders gut vor von außen einwirkendem Schall geschützt.</p>
<p id="p0008" num="0008">Die erfindungsgemäße Ständerkonstruktion ist vorzugsweise zum Innenraum des Wohngebäudes hin mit einer Gipsfaserplatte abgedeckt, wobei die Tonziegel mittels eines Klebstoffes mit der Gipsfaserplatte verbunden sind. Dadurch wird zum einen ein stabiler Stand der Tonziegel innerhalb der Außenwandkonstruktion erreicht, und zum anderen wird dadurch erreicht, daß die Tonziegel durch den unmittelbaren Kontakt mit einer Gipsfaserplatte, die an einen Innenraum des Wohngebäudes angrenzt, die in ihnen gespeicherte Feuchtigkeit über die transparente Gipsfaserplatte an einen Innenraum abgeben können. Da sowohl die Gipsfaserplatte als auch die Tonziegel feuchtigkeitstransportierende Kapillarien aufweisen, wird durch einen direkten, abgedichteten Kontakt der Tonziegel mit einer Gipsfaserplatte eine durchgehende Kapillarienkette aufgebaut, so daß die Gipsfaserplatte als direktes Feuchtigkeitsabgabeelement der Tonziegel wirkt. Als Klebstoff ist hierbei insbesondere ein mineralischer Ansatzbinder geeignet.</p>
<p id="p0009" num="0009">Die Ziegel der erfindungsgemäßen Außenwand sind vorzugsweise so angeordnet, daß ihre Durchlöcher horizontal verlaufen. Damit ist ein Wärmeaufstieg innerhalb der Wand von unten nach oben verhindert und eine gleichmäßige Verteilung der Wärme in der Wand gewährleistet. Des weiteren wird durch die horizontale Ausrichtung der Durchlöcher der Tonziegel erreicht, daß eine<!-- EPO <DP n="5"> --> Aluminiumbeschichtung auf der zu den Tonziegeln hinweisenden Fläche der Dämmungswärme aus einem Innenraum des Gebäudes in Richtung auf die Tonziegel zu und direkt in die Durchlöcher der Tonziegel hinein zu reflektieren in der Lage ist.</p>
<p id="p0010" num="0010">Die Tonziegel sind vorzugsweise jeweils zu einer Mehrzahl von Einheiten zusammengefaßt, wobei die Einheiten zusammen eine nicht-geschlossene Ziegelschicht bilden. Anordnung und Zahl der Tonziegel sind dabei vorzugsweise so bemessen, daß etwa 40 % derjenigen Anzahl von Tonziegel vorgesehen sind, mit der bei erfindungsgemäßer, ordentlicher Orientierung der Tonziegel die gesamte Außenwand eines betreffenden Hauses aufbaubar wäre. Durch die vorgesehene Anordnung und Bemessung der Tonziegel wird zum einen erreicht, daß die Anzahl von Tonziegeln insgesamt minimiert ist und trotzdem sehr gute feuchtigkeitsregulierende Eigenschaften der erfindungsgemäßen Außenwand zu verzeichnen sind. Durch das Anordnen der Tonziegel zu einer Mehrzahl von Einheiten, die eine nicht-geschlossene Ziegelschicht bilden, wird dabei erreicht, daß die Tonziegel so angeordnet sind, daß Wärmestrahlung an ihnen vorbei in Richtung auf eine Aluminiumschicht der Dämmung geführt ist, die von der Aluminiumschicht in Richtung auf die Tonziegel zurückreflektiert wird, so daß die Tonziegel allseitig Wärmestrahlung aufnehmen können und insofern ein Maximum an Wärme speichern können.</p>
<p id="p0011" num="0011">Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Außenwand sind die aus einer jeweiligen<!-- EPO <DP n="6"> --> Mehrzahl einzelner Tonziegel zusammengesetzten Einheiten jeweils auf Querriegeln angeordnet, derart, daß zwischen den Tonziegeln der Dämmschicht ein Zwischenraum ausgebildet ist. Der Zwischenraum dient dabei zur Rückreflektion von Wärmestrahlung aus dem Innenraum in Richtung auf die Tonziegel zu, um in den Tonziegeln einen möglichst hohen Wärmeinhalt zu verzeichnen. Die Einheiten aus Tonziegeln sind dabei vorzugsweise jeweils auf einer bitumierten Trennlage gelagert, die jeweils auf einem Querriegel aufliegt und verhindert, daß in den Tonziegeln gespeicherte Feuchtigkeit mit direkten Kontakt zu einem hölzernen Querriegel treten kann, um den Querriegel so vor Feuchtigkeit und eventueller Fäulnis zu schützen.</p>
<p id="p0012" num="0012">Die erfindungsgemäße nicht-geschlossene Ziegelschicht, die aus einer Mehrzahl aus einzelnen Tonziegeln zusammengesetzten Tonziegeleinheiten ausgebildet ist, weist vorzugsweise eine Dicke von 11,5 cm auf. Die Ziegelschicht kann dabei auch aus ineinandergreifenden Ziegelsteinen ausgebildet sein, um die Stabilität einer Tonziegeleinheit zu erhöhen. Eine mit einer Tonziegeleinheit über einen Binder verbundene Gipsfaserplatte weist vorzugsweise eine Dicke von ca. 12,5 mm auf.</p>
<p id="p0013" num="0013">Die Dämmschicht der erfindungsgemäßen Außenwand weist vorzugsweise mindestens eine Fläche auf, auf der eine Aluminiumschicht aufgebracht ist. Vorzugsweise ist sowohl auf der Front- als auch auf der Rückfläche der Dämmschicht eine Aluminiumschicht aufgebracht. Durch die auf der<!-- EPO <DP n="7"> --> Frontfläche der Dämmschicht aufgebrachte Aluminiumschicht wird dabei erreicht, daß von einem Innenraum in Richtung auf die Dämmschicht einstrahlende Wärmestrahlung von der Aluminiumschicht in Richtung Innenraum bzw. in Richtung auf die Tonziegeleinheiten zu zurückreflektiert wird und somit in den Tonziegeln gespeichert wird. Die auf der Rückfläche der Dämmschicht aufgebrachte Aluminiumschicht bewirkt eine weitere Verbesserung der Thermo-Isolierung eines die erfindungsgemäßen Außenwände aufweisenden Gebäudes.</p>
<p id="p0014" num="0014">Die Dämmschicht der erfindungsgemäßen Außenwand ist vorzugsweise aus Polyurethan-Hartschaum gebildet und weist vorzugsweise eine Dicke von ca. 100 mm auf. Die Putzträgerschicht der erfindungsgemäßen Außenwand weist vorzugsweise eine Dicke von 15 mm auf, wobei sie nach außen hin vorzugsweise mit einer ca. 10 mm dicken Schicht von mineralischem Außenputz überdeckt ist. Der Ständerbalken der Ständerkonstruktion der erfindungsgemäßen Außenwand hat vorzugsweise einen rechteckigen Querschnitt von 60 mm x 120 mm.</p>
<p id="p0015" num="0015">Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Außenwand ist eine Hauswandecke dadurch gebildet, daß in der Ständerkonstruktion Eckbalken vorgesehen sind, die zu den beiden die betreffende Hausecke bildenden Außenwandseiten hin mit einer Aluminiumverklebung versehen ist, auf der mindestens ein Komprimierungsband aufgeklebt ist, das durch die Dämmschicht auf 10 % seiner Ursprungsausdehnung zusammengedrückt ist. Auf diese Weise ist mit Hilfe der erfindungsgemäßen Außenwand der Bau einer<!-- EPO <DP n="8"> --> Hauswandecke ermöglicht, die gasdicht ist und eine gute Thermo-Isolierung bietet.</p>
<p id="p0016" num="0016">Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Außenwand ist die Lattung mit Hilfe von durch die Dämmungsschicht hindurch geführten Schrauben in der Ständerkonstruktion verankert. Im Gegensatz dazu ist die Putzträgerschicht der erfindungsgemäßen Außenwand vorzugsweise mit Hilfe von Nägeln an der Lattung befestigt. Als Nägel können dabei insbesondere Heraklit-Stifte verwendet werden.</p>
<p id="p0017" num="0017">Bei der erfindungsgemäßen Außenwand geben die ineinandergreifenden Holzbalken der Ständerkonstruktion eine Mehrzahl von Luftkammern vor. Die Heizungsrohre und Wasserrohre sowie die Stromleitungen des Wohngebäudes sind dabei vorzugsweise durch die Ständerkonstruktion geführt. Auf diese Weise ist der Vorgang des Verlegens von Rohren oder Leitungen in der Wand gegenüber massiven Wänden vereinfacht, da entsprechende Aussparungen nur in die Holzbalken der Ständerkonstruktion eingebracht zu werden brauchen.</p>
<p id="p0018" num="0018">Die erfindungsgemäße Außenwand weist somit vorzugsweise insgesamt sieben Schichten auf. Diese sind von der Außenwand in Richtung auf den Innenraum des Wohngebäudes zu: eine Schicht aus Putz, gefolgt von einer Putzträgerschicht, gefolgt von einer Luftkammerschicht, gefolgt von einer Dämmungsschicht aus einem wärme- und schalldämmenden Material wie beispielsweise Polyurethan,<!-- EPO <DP n="9"> --> gefolgt von einer Ständerkonstruktion, die teilweise mit aus jeweils einer Mehrzahl von Tonziegeln gebildeten Einheiten gefüllt ist, wobei sich der Ständerkonstruktion nach innen eine Gipsfaserplatte anschließt, die die Innenwandfläche des Wohngebäudes bildet. Die Dicken dieser einzelnen Schichten sowie ihre jeweiligen Materialbeschaffenheiten sind dabei an verschiedene unterschiedliche Randbedingungen anpassbar. So kann insbesondere die Dicke der Dämmungsschicht sowie die Dicke der zwischen Dämmungsschicht und Putzträgerschicht vorgesehenen Luftschicht erhöht werden, wenn das Wohngebäude in geographischen Gebieten gebaut werden soll, in denen in der Regel kühlere Außentemperaturen, sowie insbesondere strenge Winter vorherrschen.</p>
<p id="p0019" num="0019">Um die somit insgesamt schwerere Gesamtkonstruktion mechanisch stabil zu halten ist dabei gegebenenfalls auch die Dicke der Holzbalken der Ständerkonstruktion an ein erhöhtes Gewicht der Dämmungsschicht anzupassen bzw. zu erhöhen. Im umgekehrten Fall kann in geographischen Gebieten, in denen in der Regel warme Temperaturen und frostfreie Winter vorherrschen die Dicke der Dämmungsschicht sowie der zwischen Dämmungsschicht und Putzträgerschicht vorgesehenen Luftschicht verringert werden, wodurch auch das Vorsehen einer geringeren Dicke der Ständerkonstruktion ermöglicht wird. Gemäß einer wichtigen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Außenwand ist zwischen aneinander angrenzenden Holzschichten der Ständerkonstruktion eine Filzschicht angeordnet. Die Ständerkonstruktion ist in der Regel zum Boden hin von<!-- EPO <DP n="10"> --> einem Bodenbalken und zum Dach hin von einem Deckenbalken begrenzt, wobei vorzugsweise jeweils zwischen dem Bodenbalken und dem Deckenbalken der benachbarten Holzschichten ebenfalls eine Filzschicht vorgesehen ist.</p>
<p id="p0020" num="0020">Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäße Außenwand sind generell benachbarte Holzschichten bzw. Holzbalken durch eine Filzschicht voneinander getrennt. Die Filzschicht weist vorzugsweise eine Dicke von 2 mm auf und ist an mindestens einer ihrer Oberflächen selbstklebend ausgebildet. Dadurch wird erreicht, daß Spannungen und Verwindungskräfte, die in einer Holzschicht oder einem Holzbalken vorherrschen und zu Verwindungen oder Rissen in dieser Schicht oder diesem Balken führen, sich nicht auf angrenzende Holzschichten oder Holzbalken übertragen, und dadurch die mechanische Gesamtstabilität der Außenwand erhöht wird.</p>
<p id="p0021" num="0021">Die erfindungsgemäße Außenwand wird im folgenden anhand einer bevorzugten Ausführungsform erläutert, die in den Figuren der Zeichnung dargestellt ist. Darin zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Außenwand in einer Querschnittsansicht;</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Außenwand in einer Ansicht von schräg oben.</dd>
</dl><!-- EPO <DP n="11"> --></p>
<p id="p0022" num="0022">Bei der in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellten erfindungsgemäßen Außenwand 10 ist eine durchgehende Dämmungsschicht 2 in Richtung nach außen vor einer aus ineinandergreifenden Holzbalken gebildeten Ständerkonstruktion 101 angeordnet. Die Dämmungsschicht 2 wird dabei von einer Mehrzahl von Schrauben 9 an der Ständerkonstruktion gehalten, wobei die Schrauben 9 mit ihrem Kopfende jeweils in einer Lattung 8 versenkt sind und mit ihrem freien Ende in der Ständerkonstruktion 101 verankert sind. Die Lattung 8 besteht dabei aus einer Mehrzahl parallel geführter, im Abstand angeordneter Holzlatten 8, die in der dargestellten Ausführungsform eine Dicke von 30 mm aufweisen. In Richtung nach außen ist vor der Lattung 8 eine 15 mm dicke Putzträgerschicht 4 angeordnet, die mit Hilfe nicht dargestellter Heraklit-Stifte auf die Lattung 8 genagelt ist. Vor der Putzträgerschicht 4 ist dabei eine 25 mm dicke Putzschicht 5 angeordnet. Die zwischen der Dämmungsschicht 2 und der Putzträgerschicht 4 vorgesehene Lattung 8 gibt eine Mehrzahl von Luftkammern 3 vor, die sowohl wärme- als auch schallisolierend wirkt. Die Wärme- und Schallisolationswirkung der Dämmungsschicht 2 aus Polyurethan wird durch die Luftkammern 3 potenziert bzw. verstärkt. Die Dämmungsschicht 2 ist sowohl an ihrer Front- als auch an ihrer Rückseite mit jeweils einer nicht-dargestellten Aluminiumschicht versehen.</p>
<p id="p0023" num="0023">In Richtung zum Innenraum des Wohngebäudes hin ist vor der Ständerkonstruktion 101 eine 12,5 mm dicke Gipsfaserplatte 6 angeordnet, die mit der Ständerkonstruktion 101 fest<!-- EPO <DP n="12"> --> verbunden ist. Die vertikal parallel angeordneten Ständer mit einem Querschnitt von 60 mm x 120 mm der Ständerkonstruktion bilden dabei Kammern, in denen, auf einem Riegel 110 fußend und von dem Riegel 110 über eine bitumierte Trennlage 111 getrennt, eine Mehrzahl von Tonziegeln 200 angeordnet ist, die jeweils aufeinander aufliegend eine zusammengesetzte Einheit bilden und mit ihrer in Richtung auf einen Innenraum des Gebäudes hin orientierten Fläche über einen mineralischen Ansatzbinder mit der Gipsfaserplatte verbunden sind. Die Mehrzahl von Tonziegeln 200 bewirkt bei der erfindungsgemäßen Außenwand, daß über den direkten Kontakt zur Gipsfaserplatte ein Feuchtigkeits- und Wärmetransportweg zu dem in Form der Tonziegel vorliegenden Feuchtigkeits- und Wärmereservoir geschaffen ist, wobei die Tonziegel insbesondere bei Nacht, wenn die Gebäudeheizung ausgestellt ist und die Innenraumtemperatur abkühlt, Feuchtigkeit aus der Innenraumatmosphäre aufnehmen, die bei Beheizung des Innenraumes bei Tage nach einem Aufheizen der Tonziegel 200 wieder in die Innenraumatmosphäre abgegeben wird, durch Evaporation der Feuchtigkeit aus den Tonziegeln 200 und Diffusion über die Gipsfaserplatte 6 in die Innenräume des Gebäudes. Auf diese Weise wird erreicht, daß bei einem mit der erfindungsgemäßen Außenwand versehenen Gebäude die Temperatur und die relative Luftfeuchtigkeit der Gebäudeinnenluft miteinander in proportionaler Weise verknüpft sind.</p>
<p id="p0024" num="0024">Bei der in Fig.1 dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Außenwand sind ein Kaltwasserrohr 20<!-- EPO <DP n="13"> --> sowie zwei Heizungsrohre 30 durch die Ständerkonstruktion 101 geführt. Aufgrund der Wärmeabgabe der Heizungsrohre 30 werden Luftbereiche um die Heizungsrohre 30 gleichmäßig erwärmt und bewirken somit einen Schutz vor Kondenswasserbildung, deren Volumen um ein Vielfaches größer ist als das Verdrängungsvolumen der Heizungsrohre.</p>
<p id="p0025" num="0025">Die Ständerkonstruktion 101 der erfindungsgemäßen Außenwand 10 ist auf einem Balken 110 gelagert, der über eine Filzschicht auf einem als Spanplatte ausgeführten Unterboden 14 gelagert ist. Der Unterboden 14 ist oberhalb einer Balkenlage 13 angeordnet, in der die unteren Schrauben 9 der Lattung 8 verankert sind. Oberhalb des Unterbodens ist eine Naturdämmplatte 15 aus Sperrholz angeordnet, auf der eine Trittschallplatte 16 vorgesehen ist, die ebenfalls aus einem Sperrholz gefertigt ist. Die Trittschalplatte 16 weist dabei eine dynamische Steifigkeit 36 MN/m3 auf und die Naturdämmplatte 15 weist eine dynamische Steifigkeit von 20 MN/m3 auf. Oberhalb der Ständerkonstruktion 101 schließt sich ein Deckenbalken an, der an einem Balken angrenzt, wobei zwischen Deckenbalken und Balken eine 2 mm dicke Filzschicht vorgesehen ist.</p>
<p id="p0026" num="0026">Bei der erfindungsgemäßen Außenwand sind alle benachbarten Holzschichten bzw. Holzbalken jeweils durch eine Filzschicht voneinander getrennt. Dadurch wird erreicht, daß Spannungen und Verwindungskräfte, die in einer Holzschicht oder einem Holzbalken vorherrschen und zu Verwindungen oder Rissen in dieser Schicht oder diesem<!-- EPO <DP n="14"> --> Balken führen, sich nicht auf angrenzende Holzschichten oder Holzbalken übertragen. Dadurch wird die mechanische Stabilität der erfindungsgemäßen Außenwand gegenüber solchen Außenwänden erhöht, bei denen keine Filzschichten zwischen aneinander angrenzenden Holzschichten oder Holzbalken vorgesehen sind, da in den letzteren die sich im Laufe der Zeit generell in Holz ausbildenden Spannungskräfte von einer Holzschicht auf die nächste übertragen werden und sich somit über größere Areale ausbreiten, als dies bei der erfindungsgemäßen Außenwand der Fall ist.</p>
</description><!-- EPO <DP n="15"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Außenwand (10) für Wohnungsgebäude, mit einer Ständerkonstruktion (101) aus ineinandergreifenden Holzbalken, einer davor angebrachten wärme- und schallisolierenden Dämmungsschicht (2) und einer mit Putz beschichteten Putzträgerschicht (4), wobei die Dämmungsschicht (2) in Richtung nach außen vor der Ständerkonstruktion (101) angeordnet ist und zwischen der Dämmungsschicht (2) und der Putzträgerschicht (4) eine Lattung (8) vorgesehen ist, die jeweils an eine Seite der Dämmungsschicht (2) und der Putzträgerschicht (4) angrenzend angeordnet ist, derart, daß eine Mehrzahl von Luftkammern (3) zwischen diesen Schichten gebildet ist, dadurch gekennzeichnet daß in der Ständerkonstruktion (101) eine Mehrzahl von Tonziegeln (200) vorgesehen ist, wobei die Tonziegel (200) von der Dämmungsschicht in einem Abstand von ca. 5 mm angeordnet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Außenwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ständerkonstruktion (101) zum Innenraum des Wohngebäudes hin mit einer Gipsfaserplatte (6) abgedeckt ist, und die Tonziegel (200) mittels eines Klebstoffes mit der Gipsfaserplatte (6) verbunden sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Außenwand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoff ein mineralischer Ansatzbinder ist.<!-- EPO <DP n="16"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tonziegel (200) so angeordnet sind, daß ihre Durchlöcher horizontal verlaufen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tonziegel (200) jeweils zu einer Mehrzahl von Einheiten zusammengefaßt sind, wobei die Einheiten zusammen eine nicht-geschlossene Ziegelschicht bilden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einer jeweiligen Mehrzahl einzelner Tonziegel 200) zusammengesetzten Einheiten jeweils auf Querriegeln (110) angeordnet sind, derart, daß zwischen den Tonziegeln (200) und der Dämmschicht ein Zwischenraum ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Außenwand nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einheiten aus Tonziegeln (200) jeweils auf einer bitumierten Trennlage angeordnet sind, die jeweils auf einem Querriegel (110) aufliegt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ziegelschicht eine Dicke von ca. 11,5 cm aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ziegelschicht aus ineinandergreifenden Ziegelsteinen ausgebildet ist.<!-- EPO <DP n="17"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf mindestens einer Fläche der Dämmungsschicht (2) eine Aluminiumschicht aufgebracht ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl auf der Front- als auch der Rückfläche der Dämmungsschicht 2 eine Aluminiumschicht aufgebracht ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Außenwand nach Anspruch 2 und einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Gipsfaserplatte (6) eine Dicke von ca. 12,1 mm aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0013" num="0013">
<claim-text>Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämmungsschicht (2) aus Polyurethan-Hartschaum gebildet ist und eine Dicke von ca. 100 mm aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0014" num="0014">
<claim-text>Außenwand einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Putzträgerschicht (4) eine Dicke von ca. 15 mm aufweist und nach außen hin mit einer ca. 10 mm dicken Schicht von mineralischem Außenputz überdeckt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0015" num="0015">
<claim-text>Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ständerbalken der Ständerkonstruktion einen rechteckigen Querschnitt von 60 mm x 120 mm aufweisen.<!-- EPO <DP n="18"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0016" num="0016">
<claim-text>Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der Tonziegel (200) so bemessen ist, daß etwa 40 % derjenigen Anzahl von Tonziegeln (200) vorgesehen ist, mit der bei erfindungsgemäßer räumlicher Orientierung der Tonziegel (200) die gesamte Außenwand eines betreffenden Hauses aufbaubar wäre.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0017" num="0017">
<claim-text>Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Hauswandecke dadurch gebildet ist, daß in der Ständerkonstruktion (101) Eckbalken vorgesehen sind, die zu den beiden die betreffende Hausecke bildenden Außenwandseiten hin mit einer Aluminiumverklebung versehen sind, auf der mindestens ein Komprimierungsband aufgeklebt ist, das durch die Dämmungsschicht (2) auf 10 % seiner Ursprungsausdehnung zusammengedrückt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0018" num="0018">
<claim-text>Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lattung mit Hilfe von durch die Dämmungsschicht (2) geführten Schrauben in der Ständerkonstruktion verankert ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0019" num="0019">
<claim-text>Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Putzträgerschicht (4) mit Hilfe von Nägeln an der Lattung befestigt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0020" num="0020">
<claim-text>Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die ineinandergreifenden<!-- EPO <DP n="19"> --> Holzbalken der Ständerkonstruktion (101) eine Mehrzahl von Luftkammern vorgeben.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0021" num="0021">
<claim-text>Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Heizungsrohre (20) und Wasserrohre (30) des Wohngebäudes durch die Ständerkonstruktion (101) geführt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0022" num="0022">
<claim-text>Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen aneinander angrenzenden Holzschichten der Ständerkonstruktion (101) eine Filzschicht angebracht ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0023" num="0023">
<claim-text>Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ständerkonstruktion (101) zum Boden hin von einem Boden- und zum Dach hin von einem Deckenbalken begrenzt ist, wobei jeweils zwischen dem Boden- und dem Deckenbalken und benachbarten Holzschichten eine Filzschicht vorgesehen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0024" num="0024">
<claim-text>Außenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß benachbarte Holzschichten bzw. Holzbalken durch eine Filzschicht getrennt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0025" num="0025">
<claim-text>Außenwand nach einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Filzschicht eine Dicke von ca. 2 mm aufweist und an mindestens einer Oberfläche selbstklebend ist.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="20"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>An outer wall (10) for residential buildings having a stud construction (101) consisting of interlocking wooden beams, a thermal and soundproofing insulating layer (2) mounted therebefore and a plaster-coated plaster base layer (4), the insulating layer (2) being disposed before the stud construction (101) in the outward direction, and a lath (8) being provided between the insulating layer (2) and the plaster base layer (4), being disposed adjacent to a side of the insulating layer (2) and the plaster base layer (4) in each case so as to form a plurality of air chambers (3) between said layers, characterized in that a plurality of clay tiles (200) are provided in the stud construction (101), the clay tiles (200) being disposed at a distance of about 5 mm from the insulating layer.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>An outer wall according to claim 1, characterized in that the stud construction (101) is covered toward the interior of the residential building with a gypsum-fiber board (6), and the clay tiles (200) connected with the gypsum-fiber board (6) by means of an adhesive.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>An outer wall according to claim 2, characterized in that the adhesive is a mineral mixed binder.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>An outer wall according to any of the above claims, characterized in that the clay tiles (200) are so disposed that their through holes extend horizontally.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>An outer wall according to any of the above claims, characterized in that the clay tiles (200) are combined<!-- EPO <DP n="21"> --> into a plurality of units, the units forming a nonclosed tile layer together.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>An outer wall according to any of the above claims, characterized in that the units composed of a plurality of individual clay tiles (200) are each disposed on crossbeams (110) so as to form a space between the clay tiles (200) and the insulating layer.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>An outer wall according to claim 5, characterized in that the units of clay tiles (200) are each disposed on a bituminized separating layer resting on a crossbeam (110).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>An outer wall according to any of the above claims, characterized in that the tile layer has a thickness of about 11.5 cm.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>An outer wall according to any of the above claims, characterized in that the tile layer is formed of interlocking bricks.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>An outer wall according to any of the above claims, characterized in that an aluminum layer is applied to at least one surface of the insulating layer (2).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>An outer wall according to any of the above claims, characterized in that an aluminum layer is applied both to the front surface and to the back surface of the insulating layer (2).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>An outer wall according to claim 2 and any of claims 3 to 11, characterized in that the gypsum-fiber board (6) has a thickness of about 12.1 mm.<!-- EPO <DP n="22"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0013" num="0013">
<claim-text>An outer wall according to any of the above claims, characterized in that the insulating layer (2) is formed of rigid polyurethane foam and has a thickness of about 100 mm.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0014" num="0014">
<claim-text>An outer wall according to any of the above claims, characterized in that the plaster base layer (4) has a thickness of about 15 mm and is covered toward the outside with a layer of mineral exterior rendering about 10 mm thick.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0015" num="0015">
<claim-text>An outer wall according to any of the above claims, characterized in that the stud beams of the stud construction have a rectangular cross section of 60 mm x 120 mm.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0016" num="0016">
<claim-text>An outer wall according to any of the above claims, characterized in that the number of clay tiles (200) is such that one provides about 40% of the number of clay tiles required for constructing the total outer wall of a particular building with an inventive spatial orientation of the clay tiles.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0017" num="0017">
<claim-text>An outer wall according to any of the above claims, characterized in that a corner of the building is formed by providing corner beams in the stud construction (101) which are provided on the two outer wall sides forming the particular corner of the building with an aluminum gluing to which at least one compression band is glued which is compressed to 10% of its original extension by the insulating layer (2).<!-- EPO <DP n="23"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0018" num="0018">
<claim-text>An outer wall according to any of the above claims, characterized in that the lath is anchored in the stud construction with the aid of screws passed through the insulating layer (2).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0019" num="0019">
<claim-text>An outer wall according to any of the above claims, characterized in that the plaster base layer (4) is fastened to the lath with the aid of nails.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0020" num="0020">
<claim-text>An outer wall according to any of the above claims, characterized in that the interlocking wooden beams of the stud construction (101) produce a plurality of air chambers.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0021" num="0021">
<claim-text>An outer wall according to any of the above claims, characterized in that heating pipes (20) and water pipes (30) of the residential building are passed through the stud construction (101).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0022" num="0022">
<claim-text>An outer wall according to any of the above claims, characterized in that a layer of felt is mounted between adjoining layers of wood of the stud construction (101).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0023" num="0023">
<claim-text>An outer wall according to any of the above claims, characterized in that the stud construction (101) is limited toward the floor by a floor beam and toward the roof by a ceiling beam, a layer of felt being provided between the floor and ceiling beams and the adjacent layers of wood.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0024" num="0024">
<claim-text>An outer wall according to any of the above claims, characterized in that adjacent layers of wood or wooden beams are separated by a layer of felt.<!-- EPO <DP n="24"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0025" num="0025">
<claim-text>An outer wall according to any of claims 22 to 24, characterized in that the layer of felt has a thickness of about 2 mm and is self-adhesive on at least one surface.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="25"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Paroi extérieure (10) pour bâtiment d'habitation comprenant une ossature à montants (101) formée d'une pluralité de poutres de bois s'emboîtant les unes dans les autres, une couche d'isolation (2) acoustique et thermique posée devant celle-ci et une couche de support de crépi (4) recouverte de crépi, la couche d'isolation (2) étant disposée dans la direction vers l'extérieur devant l'ossature à montants (101) et un lattis (8) étant prévu entre la couche isolante (2) et la couche de support de crépi (4), lequel lattis est disposé de façon contiguë d'un côté de la couche d'isolation (2) et de la couche de support de crépi (4) respectivement de façon à former une pluralité de chambres d'air (3) entre ces couches, caractérisée en ce qu'une pluralité de briques d'argile (200) sont prévues dans l'ossature à montants (101), les briques d'argile (200) étant disposées à une distance d'environ 5 mm de la couche d'isolation.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Paroi extérieure selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'ossature à montants (101) est recouverte vers le volume intérieur du bâtiment d'habitation d'une plaque de plâtre renforcé par fibres (6) et les briques d'argile (200) sont liées à la plaque de plâtre renforcé par fibres (6) au moyen d'une colle.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Paroi extérieure selon la revendication 2, caractérisée en ce que la colle est un liant minéral pour revêtement.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les briques d'argile (200) sont disposées de telle façon que leurs trous traversants s'étendent horizontalement.<!-- EPO <DP n="26"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les briques d'argile (200) sont assemblées à chaque fois en une pluralité d'unités, les unités formant ensemble une couche de briques non fermée.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les unités formées chacune d'une pluralité de briques d'argile individuelles (200) sont disposées chacune sur une traverse (110) de telle façon qu'un volume intermédiaire soit formé entre les briques d'argile (200) et la couche d'isolation.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Paroi extérieure selon la revendication 5, caractérisée en ce que les unités formées de briques d'argile (200) sont disposées chacune sur une couche bitumée qui est appliquée sur une traverse (110) respective.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la couche de briques présente une épaisseur d'environ 11,5 cm.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la couche de briques est formée de briques s'emboîtant les unes dans les autres.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une couche d'aluminium est appliquée sur au moins une surface de la couche d'isolation (2).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une<!-- EPO <DP n="27"> --> couche d'aluminium est appliquée aussi bien sur la surface frontale que sur la surface arrière de la couche d'isolation (2).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Paroi extérieure selon la revendication 2 et l'une quelconque des revendications 3 à 11, caractérisée en ce que la plaque de plâtre renforcé par fibres (6) présente une épaisseur d'environ 12,1 mm.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0013" num="0013">
<claim-text>Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la couche d'isolation (2) est fabriquée en mousse dure de polyuréthanne et présente une épaisseur d'environ 100 mm.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0014" num="0014">
<claim-text>Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la couche de support de crépi (4) présente une épaisseur d'environ 15 mm et est recouverte vers l'extérieur d'une couche de crépi extérieur minéral d'environ 10 mm d'épaisseur.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0015" num="0015">
<claim-text>Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les montants de l'ossature à montants présentent une section rectangulaire de 60 x 120 mm.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0016" num="0016">
<claim-text>Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le nombre des briques d'argile (200) est déterminé de telle façon que soit prévu environ 40 % du nombre de briques d'argile (200) avec lequel toute la paroi extérieure d'une maison concernée pourrait être construite avec une orientation spatiale ordonnée selon l'invention des briques d'argile (200).<!-- EPO <DP n="28"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0017" num="0017">
<claim-text>Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'on forme un coin de paroi de maison en prévoyant dans l'ossature à montants (101) des poutres d'angle qui sont pourvues sur leurs deux faces de paroi extérieure formant le coin de maison concerné d'un revêtement collé en aluminium sur lequel est collée au moins une bande de compression qui est comprimée par la couche d'isolation (2) à 10 % de son étendue initiale.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0018" num="0018">
<claim-text>Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le lattis est ancré dans l'ossature à montants à l'aide de vis traversant la couche isolante (2).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0019" num="0019">
<claim-text>Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la couche de support de crépi (4) est fixée au lattis à l'aide de clous.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0020" num="0020">
<claim-text>Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les poutres de bois s'emboîtant les unes dans les autres de l'ossature à montants (101) prédéfinissent une pluralité de chambres d'air.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0021" num="0021">
<claim-text>Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que des tuyaux de chauffage (20) et des tuyaux d'eau (30) du bâtiment d'habitation traversent l'ossature à montants (101).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0022" num="0022">
<claim-text>Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une<!-- EPO <DP n="29"> --> couche de feutre est mise en place entre des couches de bois contiguës de l'ossature à montants (101).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0023" num="0023">
<claim-text>Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'ossature à montants (101) est délimitée vers le sol par une poutre de plancher et vers le toit par une poutre de plafond, une couche de feutre étant prévue respectivement entre la poutre de plancher et de plafond et des couches de bois voisines.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0024" num="0024">
<claim-text>Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que des couches de bois, respectivement des poutres de bois, voisines sont séparées par une couche de feutre.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0025" num="0025">
<claim-text>Paroi extérieure selon l'une quelconque des revendications 22 à 24, caractérisée en ce que la couche de feutre présente une épaisseur d'environ 2 mm et est autocollante sur au moins une surface extérieure.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="30"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="161" he="236" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="31"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="123" he="171" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
</ep-patent-document>
