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EP 0 921 902 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.12.2001 Patentblatt 2001/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.07.1997 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT9700/170 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9804/384 (05.02.1998 Gazette 1998/05) |
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VORRICHTUNG ZUM NACHBEARBEITEN EINER STAHLKANTE EINES SKIS
DEVICE FOR POST-MACHINING A STEEL EDGE OF A SKI
DISPOSITIF POUR LE POST-USINAGE D'UNE CARRE EN ACIER DE SKI
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
25.07.1996 AT 133996
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.06.1999 Patentblatt 1999/24 |
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Patentinhaber: Wintersteiger Gesellschaft m.b.H. |
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A-4910 Ried (AT) |
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Erfinder: |
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- MAYR, Reinhold
A-4924 Waldzell (AT)
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Vertreter: Hübscher, Gerhard, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte Hübscher & Hübscher
Postfach 380
Spittelwiese 7 4021 Linz 4021 Linz (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 058 983 CH-A- 661 876
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AT-B- 348 390 DE-A- 3 914 977
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Nachbearbeiten einer Stahlkante
eines Skis, bestehend aus einer topfförmigen, von einem Motor angetriebenen Schleifscheibe
mit quer zur Vorschubrichtung verlaufender Drehachse.
[0002] Zum Nachbearbeiten abgenützter Stahlkanten eines Skis ist es bekannt (DE 39 14 977
A1), eine von einem Motor angetriebene, topfförmige Schleifscheibe mit zur Vorschubrichtung
und zur Lauffläche des Skis unter einem spitzen Winkel geneigter Drehachse einzusetzen,
so daß die ringförmige Stirnseite der Schleifscheibe lediglich in einem Umfangsbereich
an der außenseitigen Bearbeitungsfläche der Stahlkante anliegt. Mit einer solchen
Schleifscheibenanstellung läßt sich zwar ein dem in Längsrichtung taillierten Verlauf
der Seitenfläche der Stahlkanten folgender Vorschub erreichen, doch bleiben die Schleifergebnisse
unbefriedigend, weil sich wegen des taillierten Stahikantenverlaufes der Anstellwinkel
über die Länge der Stahlkante ändert. Außerdem können mit einer solchen Vorrichtung
lediglich die Seitenflächen der Stahlkanten, nicht aber deren laufflächenseitige Bearbeitungsflächen
geschliffen werden.
[0003] Durch die aus der CH-A-661 876 bekannte gattungsgemäße Vorrichtung ist auch eine
Schleifbearbeitung der Stahlkante im Bereich nicht nur der außenseitigen, sondern
auch der laufflächenseitigen Bearbeitungsfläche moglich.
[0004] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Nachbearbeiten
einer Stahlkante eines Skis der eingangs geschilderten Art so auszugestalten, daß
sie einfach handhabbar ist.
[0005] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß die Schleifscheibe mit dem
Motor in einem Gestell einer Anstelleinnchtung um eine Pendelachse anschlagbegrenzt
frei drehbar gelagert ist, die quer zur Vorschubrichtung und senkrecht zu Drehachse
der Schleifscheibe verläuft. und daß die Anstelleinrichtung zum Anstellen der Schleifscheibe
an die Stahlkante in Richtung der Drehachse der Schleifscheibe um eine zur Vorschubrichtung
parallele Schwenkachse zwischen zwei Arbeitsstellungen einerseits für die laufflächenseitige
und anderseits für die außenseitige Bearbeitungsfläche der Stahlkante schwenkverstellbar
ist.
[0006] Zufolge der freien Drehbarkeit der Schleifscheibe um eine Pendelachse, die senkrecht
zur Drehachse der Schleifscheibe und vorzugsweise ebenfalls senkrecht zur Vorschubnchtung
verläuft, kann die Schleifscheibe über die Anstelleinrichtung selbstausrichtend so
an die Stahlkante angestellt werden, daß sie in zwei bezüglich einer Sehne gegenüberliegenden
Umfangsbereichen anliegt, was eine selbstandige Anpassung der Schleifscheibenausrichtung
gegenüber der jeweiligen Bearbeitungsfläche der Stahlkante auch im taillierten Bereich
der Längsseite erlaubt. Die wahlweise Bearbeitung entweder der laufflächenseitigen
oder der außenseitigen Bearbeitungsfläche der Stahlkante erfolgt durch eine Schwenkverstellung
der Anstelleinrichtung, so daß die Drehachse der Schleifscheibe gegenüber der jeweiligen
Bearbeitungsfläche senkrecht ausgerichtet wird. Über eine entsprechende Beaufschlagung
der anstelleinrichtung, beispielsweise durch einen Stellzylinder kann die Schleifscheibe
nach der Schwenkverstellung an die Stahlkante angestellt werden, um dann während des
Bearbeitungsvorschubes dem Längsverlauf der Stahlkante selbständig zu folgen, was
insbesondere im Bereich der Taillierung des Skis eine entsprechende Nachführung über
die anstelleinrichtung erfordert.
[0007] Die Anstelleinrichtung kann konstruktiv unterschiedlich ausgeführt sein, weil es
ja lediglich darauf ankommt, die Schleifscheibe in Richtung ihrer Drehachse an die
zu bearbeitende Fläche der Stahlkante schleifgerecht anzustellen. Zu diesem Zweck
kann die Anstelleinrichtung aus einem Schlitten bestehen, der auf einer zur Drehachse
der Schleifscheibe parallelen Verschiebeführung verfahrbar ist. In diesem Fall weist
die Verschiebeführung die Schwenkachse für die beiden Arbeitsstellungen auf so daß
der Schlitten mit seiner Verschiebeführung verschwenkt wird, um nach der Bearbeitung
der einen Fäche der Stahlkante deren andere zu bearbeitende Fläche schleifen zu können.
Eine andere Möglichkeit der Ausgestaltung der Anstelleinrichtung ergibt sich, wenn
die Anstelleinrichtung einen um die Schwenkachse schwenkverstellbaren Träger bildet,
an dem das Gestell für die Pendellagerung der Schleifscheibe über ein Gelenkparallelogramm
angelenkt ist. Über dieses Gelenkparallelogramm kann die Schleifscheibe an die jeweils
zu bearbeitende Fläche der Stahlkante in Richtung der Schleifscheibenachse angestellt
werden.
[0008] Damit eine möglichst reibungsarme Pendelbewegung für die Schleifscheibe sichergestellt
werden kann, kann für die Schleifscheibe mit dem Motor eine zwischen Lagerspitzen
als Pendelachse im Gestell des Schlittens gelagerte Halterung vorgesehen werden
[0009] Da der Schwenkwinkel zwischen den beiden Arbeitsstellungen der Anstelleinrichtung
den Winkel zwischen den beiden Bearbeitungsflächen der Stahlkante bestimmt. können
auch die Neigungswinkel dieser Bearbeitungsflächen über Anschläge für diese Arbeitsstellungen
vorgegeben werden. Zu diesem Zweck können verstellbare Anschläge für die Anstelleinrichtung
vorgesehen sein. Besonders einfache Konstruktionsverhältnisse lassen sich in diesem
Zusammenhang dadurch erzielen, daß die Anschläge für die Anstelleinrichtung aus drehverstellbaren
Anschlagnocken bestehen. Zum Festlegen der Sollneigung der Bearbeitungsflächen sind
in diesem Fall lediglich die Anschlagnocken in die entsprechende Anschlaglage zu verdrehen,
um üblicherweise vorgegebene Neigungswinkel für die Bearbeitungsfächen gewährleisten
zu können.
[0010] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Nachbearbeiten einer Stahlkante eines Skis in
einer vereinfachten Draufsicht,
- Fig. 2
- diese Vorrichtung in einer Seitenansicht in Richtung II der Fig. 1
- Fig. 3
- eine Ansicht in Richtung III der Fig. 1,
- Fig. 4
- eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung der Vorrichtung in einer gegenuber den Fig.
1 bis 3 verschwenkten Arbeitsstellung und
- Fig. 5
- eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung einer Konstruktionsvariante der erfindungsgemäßen
Vorrichtung.
[0011] Die dargestellte Vorrichtung weist eine topfförmige Schleifscheibe 1 auf, die an
die Antriebswelle eines Motors 2 angeflanscht und mit einer Schutzabdeckung 3 versehen
ist. Diese aus dem Motor 2 und der Schleifscheibe 1 gebildete Baueinheit ist auf einer
im wesentlichen U-formigen Halterung 4 befestigt, deren Schenkel 5 zwischen Lagerspitzen
6 eines die Halterung 4 umgreifenden Gestelles 7 frei drehbar gehalten sind. Diese
Lagerspitzen 6 bilden somit für die Schleifscheibe 1 eine Pendelachse a die senkrecht
zur Drehachse der Schleifscheibe 1 und zur Vorschubrichtung 8 verläuft, wie dies insbesondere
den Fig. 1 und 2 entnommen werden kann.
Das Gestell 7 ist Teil einer Anstelleinrichtung, die gemäß den Fig. 1 bis 4 durch
einen Schlitten 9 gebildet wird. der auf einer Verschiebeführung 10 in Richtung der
Drehachse der Schleifscheibe 1 verlagerbar ist. Zu diesem Zweck weist die Verschiebeführung
10 zwei parallele Führungsstangen 11 auf, auf denen der Schlitten 9 mit Hilfe von
Gleitblocken 12 verschiebbar gelagert ist. Der Verschiebeantrieb für den Schlitten
besteht aus einem beispielsweise mit Druckluft beaufschlagbaren Stellzylinder 13.
Mit Hilfe dieses Stellzylinders 13 kann demnach die Schleifscheibe 1 an die Stahlkante
14 eines Skis 15 angestellt werden, der auf Stützrollen 16 in Vorschubrichtung 8 an
der Schleifscheibe 1 vorbeigefördert wird. Die Schutzabdeckung 3 weist im Bearbeitungsbereich
eine Ausnehmung 17 auf, wie sie insbesondere der Fig. 1 entnommen werden kann. Auf
Grund der Pendellagerung um die durch die Lagerspitzen 6 gebildete Pendelachse a richtet
sich die Schleifscheibe 1 bei einer axialen Beaufschlagung selbststandig gegenüber
der zu bearbeitenden Stahlkante 14 aus, so daß trotz der Taillierung des Skis 15 eine
exakte Bearbeitung der Längsseite der Stahlkante 14 erreicht wird Die über den Stellzylinder
13 auf die Schleifscheibe 1 aufgebrachte Andrückkraft stellt außerdem eine Nachführung
des Schlittens 9 entsprechend der Breitenänderungen des Skis 15 sicher.
[0012] Um nicht nur die Längsseite der Stahlkante 14, sondern auch die laufflächenseitige
Bearbeitungsfläche der Stahlkante 14 nachschleifen zu können, ist die Schiebeführung
10 auf einer parallel zur Vorschubrichtung 8 verlaufenden Wefle 18 angeordnet, deren
Lager mit.19 bezeichnet ist. Auf dieser Welle 18 sitzt ein Stellarm 20, über den die
Verschiebeführung 10 zwischen zwei Arbeitssteilungen verschwenkt werden kann, die
durch Anschläge 21 und 22 im Zusammenwirken mit einem Gegenanschlag 23 festgelegt
werden. Durch die Ausbildung des Gegenanschlages 23 als drehverstellbarer Anschlagnocken
können sowohl die außenseitigen als auch die laufflächenseitigen Bearbeitungsflächen
in einfacher Weise nach vorgegebenen Neigungswinkeln bearbeitet werden. Zur Drehverstellung
eines solches Gegenanschlages 23 kann ein entsprechender Einstellknopf 24 vorgesehen
sein. Die Fig. 1 bis 3 zeigen die Arbeitsstellung für ein Schleifen der Längsseite
der Stahlkante 14. In dieser Arbeitsstellung wirkt der Gegenanschlag 23 mit dem Anschlag
21 zusammen.
[0013] Für die Bearbeitung der Laufflächenseite der Stahlkante 14 wird die Verschiebeführung
10 über den Stellarm 20 um die Welle 18 in die Arbeitsstellung nach der Fig. 4 verschwenkt,
in der der Anschlag 22 zum Tragen kommt. Demensprechend wird die Schleifscheibe 1
um eine durch die Welle 18 gebildete, zur Vorschubrichtung 8 parallele Schwenkachse
b zwischen ihren beiden Arbeitsausrichtungen verstellt. Durch eine Beaufschlagung
des Stellzylinders 13 wird die Schleifscheibe 1 unabhängig von der jeweiligen Arbeitsstellung
angestellt. Allerdings legt sich die Schleifscheibe 1 im Vergleich mit einer Bearbeitung
der Stahlkantenlängsseite in einem gegenüberliegenden Umfangsbereich an die Stahlkante
14 an, was eine Ausbildung der Schutzabdeckung 3 mit zwei einander gegenüberliegenden
Ausnehmungen 17 erfordert. In beiden Arbeitsstellungen bildet die Stahlkante 14 bezüglich
der nngförmigen Stirnfläche der topfförmigen Schleifscheibe 1 eine Sehne, so daß durch
das Anliegen der Schleifscheibe 1 an zwei einander bezüglich dieser Sehne gegenüberliegenden
Umfangsbereichen durch die pendelbare Lagerung eine genaue Schleifscheibenführung
gegenüber der Stahlkante 14 sichergestellt wird, was eine wesentliche Voraussetzung
für ein exaktes Nachbearbeiten der Stahlkante 14 darstellt.
[0014] Damit die Pendelbewegung der aus Schleifscheibe 1 und Motor 2 gebildeten Baueinheit
auf das erforderliche Maß begrenzt wird, können entsprechende Anschläge 25 vorgesehen
sein, die gemaß dem Ausführungsbeispiel als abgewinkelte Ansätze an einem der Schenkel
5 der Halterung 4 ausgebildet sind und mit dem Gestell 7 zusammenwirken. Diese Anschläge
sind insbesondere dann wichtig, wenn die Schleifscheibe 1 am Beginn bzw. am Ende des
Schleifvorganges nur in einem der beiden Umfangsbereiche an der Stahikante 14 anliegt,
weil der in Vorschubnchfung hintere Umfangsbereich die Bearbeitungsfläche noch nicht
erreicht oder der vordere Umfangsbereich die Bearbeitungsflache bereits verlassen
hat
[0015] Die Vorrichtung gemäß der Fig 5 zeigt eine gegenüber der Ausführung nach den Fig.
1 bis 4 abgewandelte Anstelleinrichtung für die Schleifscheibe. Die Anstelleinrichtung
entsprechend der Fig. 5 besteht nämlich aus einem auf der Welle 18 gelagerten Träger
26. der mit dem Gestell 7 über sowohl am Träger 26 als auch am Gestell 7 angelenkte
Führungswangen 27 verbunden ist. Diese Führungswangen 27 bilden ein Gelenkparallelogramm
28 zur Anstellung der Schleifscheibe 1 in Richtung ihrer Drehachse. Die Anstellbewegung
erfolgt mittels eines Stellzylinders 29. der z. B. mit Druckluft beaufschlagt wird.
Durch ein Verschwenken des Trägers 26 um die Schwenkachse b wird in analoger Weise
die Bearbeitung der Stahlkante 14 im Bereich von zwei Bearbeitungsflächen möglich
1. Vorrichtung zum Nachbearbeiten einer Stahlkante (14) eines Skis (15), bestehend aus
einer topfförmigen, von einem Motor (2) angetriebenen Schleifscheibe (1) mit quer
zur Vorschubrichtung (8) verlaufender Drehachse, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifscheibe (1) mit dem Motor (2) in einem Gestell (7) einer Anstelleinrichtung
um eine Pendelachse (a) anschlagbegrenzt frei drehbar gelagert ist, die quer zur Vorschubrichtung
(8) und senkrecht zu Drehachse der Schleifscheibe (1) verläuft, und daß die Anstelleinrichtung
zum Anstellen der Schleifscheibe (1) an die Stahlkante (14) in Richtung der Drehachse
der Schleifscheibe (1) um eine zur Vorschubrichtung (8) parallele Schwenkachse (b)
zwischen zwei Arbeitsstellungen einerseits für die laufflächenseitige und anderseits
für die außenseitige Bearbeitungsfläche der Stahlkante (14) schwenkverstellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anstelleinrichtung aus einem Schlitten (9) besteht, der auf einer zur Drehachse
der Schleifscheibe (1) parallelen Verschiebeführung (10) verfahrbar ist, die die Schwenkachse
(b) zum Verschwenken des Schlittens (1) zwischen den beiden Arbeitsstellungen für
die Bearbeitung der Stahlkante (14) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anstelleinrichtung einen um die Schwenkachse (b) schwenkverstellbaren Träger
(26) bildet, an dem das Gestell (7) für die Pendellagerung der Schleifscheibe (1)
über ein Gelenkparallelogramm (28) angelenkt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die Schleifscheibe (1) mit dem Motor (2) eine zwischen Lagerspitzen (6) als Pendelachse
(a) im Gestell (7) der Anstelleinrichtung gelagerte Halterung (4) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Arbeitsstellungen der Anstelleinrichtung über verstellbare Anschläge (21,
22) bzw. wenigstens einen verstellbaren Gegenanschlag (23) einstellbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (21, 22) bzw. deren Gegenanschlag (23) aus drehverstellbaren Anschlagnocken
bestehen.
1. A device for machining a steel edge (14) on a ski (15), the device comprising a pot-shaped
grinding wheel (1) driven by a motor (2) and having an axis of rotation extending
transversely of the feed direction (8), characterised in that the grinding wheel (1) and the motor (2) are mounted in a frame (7) of an adjusting
device so as to be freely rotatable, limited by stops, around a pendulum axis (a)
extending transversely of the feed direction (8) and at right angles to the axis of
rotation of the grinding wheel (1), and in that the adjusting device for adjusting the grinding wheel (1) on the steel edge (14)
is adjustable by pivoting in the direction of the axis of rotation of the grinding
wheel (1) around an axis (b) parallel to the feed direction (8) between two working
positions for the surface of the steel edge (14) for machining on the one hand on
the running-surface side and on the other hand on the outside.
2. A device according to claim 1, characterised in that the adjusting device comprises a slide (9) movable on a displacement guide (10) parallel
to the axis of rotation of the grinding wheel (1), the guide comprising the axis (b)
for pivoting the slide (1) between the two working positions for machining the steel
edge (14).
3. A device according to claim 1, characterised in that the adjusting device a support (26) adjustable by pivoting around the axis (b) and
pivoted to the frame (7) for the pendulum mounting of the grinding wheel (1) via a
link parallelogram (28).
4. A device according to any of claims 1 to 3, characterised in that a pendulum axis (a) in the form of a holder (4) mounted in the frame (7) of the adjusting
device is provided between pivot points (6) for the grinding disc (1) and the motor
(2).
5. A device according to any of claims 1 to 4, characterised in that the two working positions of the adjusting device can be set via adjustable abutments
(21, 22) or at least one adjustable mating abutment (23).
6. A device according to claim 5, characterised in that the abutments (21, 22) and/or the mating abutment (23) comprise cams adjustable by
rotation.
1. Dispositif pour le post-usinage d'une carre en acier (14) d'un ski (15), constitué
d'un disque de meulage (1) en forme de pot entraîné par un moteur (2), avec un axe
de rotation s'étendant transversalement par rapport à la direction d'avancement (8),
caractérisé par le fait que le disque de meulage (1) est monté à rotation librement, de façon limitée par des
butées, avec le moteur (2), dans un bâti (7) d'un dispositif de réglage, autour d'un
axe d'oscillation pendulaire (a) qui s'étend transversalement par rapport à la direction
d'avancement (8) et perpendiculairement par rapport à l'axe de rotation du disque
de meulage (1), et par le fait que le dispositif de réglage est manoeuvrable en pivotement pour effectuer le réglage
du disque de meulage (1) sur la carre en acier (14), dans la direction de l'axe de
rotation du disque de meulage (1), autour d'un axe de pivotement (b) parallèle à la
direction d'avancement (8), entre deux positions de travail, d'une part, pour la surface
d'usinage située côté surface de défilement et, d'autre part, pour la surface d'usinage
extérieur de la carre en acier (14).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le dispositif de réglage est constitué d'un chariot (9) déplaçable sur un guidage
(10) parallèle à l'axe de rotation du disque de meulage (1), guidage présentant l'axe
de pivotement (b) pour le pivotement du chariot (1) entre les deux positions de travail
pour effectuer l'usinage de la carre en acier (14).
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le dispositif de réglage forme un support (26) manoeuvrable en pivotement autour
de l'axe de pivotement (b), support sur lequel le bâti (7) du montage pendulaire du
disque de meulage (1) est articulé par l'intermédiaire d'un parallélogramme articulé
(28).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'une fixation (4), montée entre des pointes de tourillonnement (6), faisant office
d'axe d'oscillation pendulaire (a), dans le bâti (7) du dispositif de réglage, est
prévue pour le disque de meulage (1) avec le moteur (2).
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que les deux positions de travail du dispositif de réglage sont réglables par l'intermédiaire
de butées (21, 22) réglables, ou d'au moins un contrebutée (23) réglable.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé par le fait que les butées (21, 22) ou leurs contrebutées (23) sont constituées de cames de butée,
réglables par une manoeuvre de rotation.