[0001] Seilzüge weisen eine im wesentlichen zylindrische Seiltrommel auf, die in einem Rahmen
drehbar gelagert ist. Die Seiltrommel wird mit Hilfe eines Getriebemotors angetrieben,
wobei die Ausgangswelle des Getriebes drehfest mit der Seiltrommel gekuppelt ist.
Bei der Herstellung des Rahmens sind entsprechend den Herstellungstoleranzen Fluchtungsfehler
zwischen den Lagersitzen zur Lagerung der Trommel und den Befestigungspunkten für
den Getriebemotor zu erwarten. Damit diese Toleranzen nicht zu Verspannungen im Antrieb
führen, wurde in der Vergangenheit zwischen der Ausgangswelle und der Seiltrommel
eine Wellenkupplung verwendet, die diese Fluchtungsfehler aufnehmen kann. Nachteilig
dabei ist der durch die Wellenkupplung entstehende hohe Fertigungs- und Montageaufwand
und der Umstand, daß im wesentlichen drei Lager benötigt werden, nämlich zwei Lager
zum Lagern der Trommel und eine Lagereinrichtung zum Lagern der Ausgangswelle des
Getriebes.
[0002] Es wurde deswegen versucht, die Zahl der Lager einzuschränken oder ihre Lage zu verändern,
u.a. mit dem Ziel, die Wellenkupplung zwischen der Seiltrommel und der Ausgangswelle
des Getriebes einzusparen. Dann allerdings darf die Seiltrommel auf der Getriebeseite
nicht mehr in einem im Rahmen untergebrachten Lager gelagert sein. Das Lager muß vielmehr
zum Bestandteil des Getriebegehäuses werden, damit es mit geringen Toleranzen fluchtend
zum Lager der Ausgangswelle ist. Eine solche Konstruktion ist aus der DE 37 43 889
C2 bekannt. Bei dem dort beschriebenen Seilzug ist das Getriebegehäuse mit einem Lagersitz
zur Aufnahme eines Lagers ausgestattet, auf dem ein Ende der Seiltrommel unmittelbar
gelagert ist. Das Getriebe ist seinerseits an dem Rahmen befestigt. Zufolge dieser
Anordnung können jetzt Fluchtungsprobleme zwischen den beiden Seiltrommellagern auftreten,
da eines der Lager unmittelbar im Rahmen ausgebildet ist, während das andere Bestandteil
des Getriebemotors ist. Um die dadurch unvermeidbare auftretenden Verspannungen zu
beherrschen, ist die Befestigung des Getriebes am Rahmen elastisch ausgeführt. Außerdem
ist das von dem Getriebe abliegende Ende der Seiltrommel ebenfalls über elastische
Elemente ihm Rahmen gelagert.
[0003] Der Aufwand hierfür ist verhältnismäßig hoch.
[0004] Ein etwas anderer Weg wird bei dem Seilzug nach der FR 1 458 160 A1 gegangen. Der
Rahmen zur Lagerung der Seiltrommel weist bei dieser Lösung nach oben offene, halbe
Stehlager auf, in denen Kugellager eingelegt sind. Zwischen dem Kugellager und dem
Lagersitz im Stehlager befindet sich eine elastische nachgiebige Schicht. Die Seiltrommel
ist mit einstückigen Stirnscheiben versehen, wobei in jede von ihnen ein Lagerzapfen
eingesetzt ist. Einer der Lagerzapfen ist gleichzeitig die Ausgangswelle des Getriebes
des Getriebemotors.
[0005] Aufgrund dieser Konstruktion wird das Getriebe und der Getriebemotor von der Ausgangswelle
getragen, die in einem der Trommelstehlager gelagert ist. Auch diese Lösung verringert
nicht die Anzahl der Lager zum Lagern der Ausgangswelle und der Seiltrommel.
[0006] Dieses zusätzliche Lager ist bei dem Seilzug nach der DE-AS 1 205 247 eingespart.
Der Antriebsmotor zum Antreiben der Seiltrommel sitzt bei der bekannten Anordnung
innerhalb der Seiltrommel. Zu diesem Zweck weist die Seiltrommel an einem Ende eine
Ausdrehung auf, in die eine ringförmige Stirnplatte eingesetzt ist. Die Bohrung der
Stirnplatte stellt einen Lagersitz für ein Kugellager dar, mit dem die Seiltrommel
auf einem rohrförmigen Fortsatz des Motorgehäuses drehbar gelagert ist. Der rohrförmige
Fortsatz des in der Seiltrommel angeordneten Motors führt aus der Seiltrommel heraus
und ist außerhalb der Seiltrommel mit einer Flanschplatte verschraubt. Außerdem ragt
aus der Seiltrommel die Ankerwelle des Motors heraus, damit jenseits der Flanschplatte
die Ankerwelle mit einer Bremseinrichtung verbunden werden kann.
[0007] Innerhalb der Seiltrommel ist das Motorgehäuse eigentlich fliegend gelagert und an
dem innerhalb der Seiltrommel liegenden Ende nur durch die Ankerwelle unterstützt,
die mit einem Nadellager in der Ausgangswelle des Getriebes drehbar gelagert ist,
die in die Seiltrommel ragt. Ebenfalls koaxial innerhalb der Ausgangswelle des Getriebes
befindet sich die Getriebeeingangswelle, die mit Zahnrädern außerhalb der Seiltrommel
drehfest verbunden ist. Die Ausgagngswelle und damit auch die in der Ausgangswelle
gelagerte Eingangswelle sind in einem rohrförmigen Fortsatz des Getriebegehäuses gelagert,
der in die Seiltrommel ragt.
[0008] Die Ausgangswelle trägt einstückig einen radial sich erstreckenden Flansch, der mit
einem innerhalb der Seiltrommel befindlichen ringförmigen Steg verschraubt ist.
[0009] Aufgrund dieser Anordnung bilden die Seiltrommel, der Motor und das Getriebe eine
in sich abgeschlossene selbsttragende Einheit, die zwecks Positionierung und lagerichtiger
Befestigung der einzelnen Wellenlager keinen weiteren äußeren Rahmen mehr benötigt.
Bei der bekannten Konstruktion bildet die Seiltrommel den eigentlichen Rahmen, an
dem sich mittelbar oder unmittelbar sämtliche Wälzlager der Anordnung abstützen. Der
zusätzlich vorhandene Bügel, der an beiden Seiten die Seiltrommel übergreift und einenends
mit der Flanschplatte verbunden ist, an der das Motorgehäuse gelagert ist und der
anderenends auf dem rohrförmigen Fortsatz des Getriebegehäuses befestigt ist, stellt
lediglich die Einrichtung dar, die notwendig ist, um den Seilzug an einem Traggestell
aufhängen zu können. Lagerkräfte werden hierüber nicht übertragen.
[0010] Da die Seiltrommel der eigentliche Rahmen des Seilzugs ist, müssen die Seiltrommel
und auch alle übrigen Lagereinrichtungen mit sehr hoher Genauigkeit bearbeitet werden,
damit die Fluchtungsfehler der sich gegeneinander drehenden Teile so klein wie möglich
sind. Andernfalls würden wegen der Starrheit der Seiltrommel große Lagerkräfte entstehen,
die bald zur Zerstörung der Lager führen würden.
[0011] Ausgehend hiervon ist es Aufgabe der Erfindung, einen Seilzug zu schaffen, bei dem
die getriebeseitige Lagerung der Seiltrommel ausschließlich über die Ausgangswelle
erfolgt und bei dem keine hohen Anforderungen an die Fertigungsgenauigkeit des Rahmens
gestellt werden.
[0012] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit dem Seilzug mit den Merkmalen des Anspruches
1 gelöst.
[0013] Verglichen mit der starren Ausbildung des Rahmens reduziert der verwindungsweiche
elastische Rahmen die Verspannungskräfte, die auftreten, wenn die Achsen der Lager
der Seiltrommel seitlich gegeneinander versetzt sind, also einen Seitenschlag aufweisen,
und auch die Kräfte, die entstehen, wenn einer oder beide Lagerzapfen einen Taumelschlag
zeigen. In einem verwindungssteifen Rahmen würden diese Gestaltsfehler zu Kräften
führen, die alsbald die Wälzlager zerstören würden. Nicht so bei dem nachgiebigen
Rahmen. Ferner sind bei dem nachgiebigen Rahmen die aus dem Stand der Technik bekannten
zusätzlichen elastischen Befestigungsmittel für das Getriebe entbehrlich, wodurch
sich die Befestigung des Getriebes am Rahmen wesentlich vereinfacht.
[0014] Überraschend dabei war, daß der nachgiebige, d.h. nicht mehr verwindungssteife Rahmen
dennoch in der Lage ist, die Kräfte abzutragen, die auftreten, wenn die bestimmungsgemäße
Maximallast am Seil des Seilzugs hängt.
[0015] Vereinfachend macht sich ferner bemerkbar, daß die Lagerung der Ausgangswelle des
Getriebes als eines der beiden Trommellager herangezogen wird. Fluchtungsprobleme
zwischen der getriebeseitigen Trommellagerung und der Lagerung der Ausgangswelle treten
so nicht auf und es müssen keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden, um eventuelle Fluchtungsfehler
zu beherrschen. Somit vereinfacht sich auch hierdurch wesentlich die Gestaltung des
Gesamtaufbaus.
[0016] Insbesondere eignet sich die neue Gestaltung des Seilzugs zur Verwendung in Verbindung
mit einem Katzfahrwerk, wobei der Rahmen zur Lagerung der Seiltrommel eine Wange des
Katzfahrwerks darstellt.
[0017] Besonders günstige Kräfte bzw. Nachgiebigkeitsverhältnisse des Rahmens werden erhalten,
wenn das Rahmenbasismittel, aus der Position der Seiltrommel gesehen, eine etwa C-förmige
Gestalt aufweist. Diese C-förmige Gestalt kann erreicht werden, wenn das Rahmenbasismittel
einen parallel zu der Seiltrommel sich erstreckenden Längsträger aufweist. An diesem
Längsträger können längliche Kopfstücke angeschweißt sein. Die Kopfstücke sind längliche
Gebilde, die quer zu dem Längsträger verlaufen, vorzugsweise verlaufen sie in der
Betriebsstellung des Seilzugs vertikal.
[0018] Ein günstiges Verhältnis zwischen Festigkeit und Masse wird erreicht, wenn der Längsträger
und/oder die Kopfstücke rohrförmig sind, vorzugsweise mit Vierkantquerschnitt.
[0019] Eine gute Nachgiebigkeit des Rahmens gegenüber Verspannungskräften infolge von Fluchtungsfehlern
der Lagerzapfen der Seiltrommel einerseits und einer hinreichenden Festigkeit gegenüber
Kräften, die von der am Seil hängenden Last hervorgerufen sind, wird erreicht, wenn
der Rahmen in einer Draufsicht eine etwa C-förmige Gestalt aufweist, die von den Rahmenkopfmitteln
und dem Rahmenbasismittel definiert ist. Bei einer C-förmigen Gestalt können sich
die Rahmenkopfmittel verhältnismäßig leicht im Winkel gegeneinander bewegen, und zwar
im Sinne einer Biegebelastung des Rahmenbasismittels, wenn die Achsen der beiden Lagerzapfen
einen von 180° verschiedenen Winkel miteinander einschließen. Bei einem solchen Fluchtungsfehler
würden die Rahmenbasismittel periodisch auf Biegung beansprucht. Ein Höhenversatz
der Zapfen dagegen würde zu einer Torsion der Rahmenbasismittel führen.
[0020] Die Nachgiebigkeit wird begünstigt, wenn das Rahmenkopfmittel, an dem das Getriebe
befestigt ist und/oder das Rahmenkopfmittel, an dem das andere Lager, d.h. die Trommellageranordnung
befestigt ist, im wesentlichen eine plattenförmige Gestalt aufweist.
[0021] Eine noch weitergehende Elastizität des Rahmens und eine leichtere Montage wird erzielt,
wenn zumindest eines der Rahmenkopfmittel, vorzugsweise das mit dem Getriebe verbundene
Rahmenkopfmittel, unter Ausbildung zweier Schenkel gegabelt ist. Bei dieser Anordnung
läuft die Ausgangswelle zwischen den beiden Schenkel des Rahmenkopfmittels hindurch.
[0022] Da bei der neuen Ausführungsform Walkkräfte bzw. Walkbewegungen für den Rahmen bewußt
in Kauf genommen werden, muß für eine besonders zuverlässige Befestigung des Getriebes
an dem betreffenden Rahmenkopfmittel gesorgt werden. Eine solche besonders zuverlässige
Befestigung wird erzielt, wenn in dem Rahmenkopfmittel und dem Getriebegehäuse miteinander
fluchtende Paare von Bohrungen enthalten sind, wobei in jedem Paar von Bohrungen eine
Bundbüchse steckt. Die durch die Anbindung auftretenden Scherkräfte werden dadurch
über die Bundbuchse übertragen, während eine durch die Bundbuchse hindurchführende
Schrauben von den Scherkräften frei ist und lediglich noch Zugkräfte überträgt.
[0023] Die Montage des neuen Seilzugs wird vereinfacht, wenn die Ausgangswelle mit einer
einstückigen Flanschplatte versehen ist, die in einen entsprechenden Aufnahmesitz
der Seiltrommel paßt. Dadurch kann die Motorgetriebeeinheit als vormontierte Einheit
hergestellt und versandt werden.
[0024] Eine besonders einfache Montage der Ausgangswelle wird bei dem neuen Seilzug erreicht,
wenn das Ausgangszahnrad, das auf der Ausgangswelle sitzt, mit dieser profilverzahnt
ist.
[0025] Der neue Seilzug kann mit seinem Rahmen Teil eines vollständigen Katzfahrwerks sein,
wobei der Rahmen eine Fahrwerkswange darstellt.
[0026] Im übrigen sind Weiterbildungen der Erfindung Gegenstand von Unteransprüchen.
[0027] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Katze mit dem neuen Seilzug, in einer Stirnansicht,
Fig. 2 die Katze nach Fig. 1, in einer perspektivischen Draufsicht,
Fig. 3 die Katze nach Fig. 2, unter Weglassung des Antriebsmotors und des Getriebes,
Fig. 4 eine Draufsicht auf einen Ausschnitt aus Fig. 2, wobei das Getriebegehäuse
und das andere Trommellager längsgeschnitten sind und
Fig. 5 einen Querschnitt durch eine Verbindungsstelle zwischen einem Rahmenkopfmittel
und dem Getriebegehäuse, teilweise geschnitten.
[0028] In Fig. 1 ist eine Katze 1 veranschaulicht, das dazu vorgesehen ist, längs einer
Fahrschiene 2 zu laufen. Die Fahrschiene 2 besteht aus einem I-förmigen Träger mit
einem Oberflansch 3, einem Unterflansch 4 und einem die beiden Flansche miteinander
verbindenden geraden Steg 5. Auf der Oberseite des Unterflansches 4 läuft das Katzfahrwerk
1.
[0029] Zu den Hauptbestandteilen der Katze 1 gehören zwei parallel mit Abstand zueinander
angeordnete Fahrwerkswangen 6 und 7, zwischen denen die Fahrschiene 2 verläuft und
die über zwei zueinander parallele Verbindungssäulen 8 miteinander verbunden sind.
[0030] Die Fahrwerkswange 6 umfaßt einen Seilzug 9, während die andere Fahrwerkswange 7
mit einem Fahrantriebsmotor 11 sowie einem Gegengewicht 10 versehen ist.
[0031] Auf den einander zugekehrten Seiten der beiden Fahrwerkswangen 6 und 7 sind insgesamt
vier Laufräder 12 drehbar gelagert, von denen die beiden dem Betrachter zugekehrten
Laufräder 12 gemeinsam über den Fahrantriebsmotor 11 in Umdrehungen zu versetzen sind.
[0032] Gemäß den Fig. 2 und 3 wird die Fahrwerkswange 6 von einem Rahmen 13 des Seilzugs
9 gebildet und zu ihr gehört ein in Richtung parallel zu der Fahrschiene 2 sich erstreckendes
längliches Rahmenbasismittel 14, an dem die beiden Laufräder 12 drehbar gelagert sind,
sowie zwei an dem Rahmenbasismittel 14 befestigte Rahmenkopfmittel 15 und 16. Die
Rahmenkopfmittel 15 und 16 sind stabile Blechplatten, die an dem Rahmenbasismittel
14 angeschraubt sind und parallel sowie im Abstand zueinander verlaufen. Zwischen
den beiden Rahmenkopfmitteln 15 und 16 ist eine Seiltrommel 17 drehbar gelagert, die
von einem Antriebsmotor 18 über ein Getriebe 19 angetrieben ist. Wie die Fig. weiter
erkennen lassen, ist das Getriebe 19 an dem Rahmenkopfmittel 15 angeschraubt, und
zwar befindet es sich auf der von dem Rahmenkopfmittel 16 abgekehrten Seite.
[0033] Der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle noch erwähnt, daß auf dem Getriebe
19 ein Anschluß- und Steuerkasten 21 angeordnet ist.
[0034] Das Rahmenbasismittel 14 besteht aus einem Längsträger 22 aus einem Vierkantrohr,
an dessen beide Stirnenden zwei vertikal verlaufende Kopfstücke 23 und 24 angeschweißt
sind. Die Verbindung zwischen dem Längsträger 22 und den beiden Kopfstücken 23 und
24 erfolgt, wie Fig. 3 zeigt, am oberen Ende der Kopfstücke 23 und 24.
[0035] Die beiden Kopfstücke 23 und 24, die ebenfalls aus einem Abschnitt eines Vierkantrohrs
bestehen, haben das gleiche Querschnittsprofil und werden von zwei zueinander paarweise
parallelen Flachseiten 25 und 26 sowie zwei dazu rechtwinkligen und dazu ebenfalls
zueinander parallelen Schmalseiten 27 und 28 begrenzt.
[0036] An der Schmalseite 27 des Kopfstücks 23 ist eine über die Länge des Kopfstücks 23
durchlaufende Winkelschiene 29 angeschweißt, deren Schenkel 31 parallel zu der durch
die Flachseite 25 definierten Ebene verläuft. An dem Schenkel 31 ist das Rahmenkopfmittel
16 mittels zweier Schrauben 32 angeschraubt (aus Darstellungsgründen ist lediglich
eine der beiden Schrauben 32 zu erkennen; die andere ist durch die Seiltrommel 17
verdeckt). Das Rahmenkopfmittel 16 besteht aus einer Blechplatte 33, die bei 34 unter
Ausbildung eines Befestigungsflansches 35 abgewinkelt ist. Der Befestigungsflansch
35 liegt flach auf dem Schenkel 31 der Winkelschiene 29 auf.
[0037] Aufgrund der Abwinkelung längs der Kante 34 entsteht eine ebene Platte 36, die rechtwinklig
von einer Ebene wegsteht, die durch die beiden Flachseiten 25 der beiden Kopfstücke
23 und 24 definiert ist. Etwa in der Mitte dieser im wesentlichen rechteckigen Platte
36 befindet sich eine Trommellageranordnung 37.
[0038] An dem anderen Kopfstück 24 ist unterhalb des Längsträgers 22 das andere Rahmenkopfmittel
15 angeschweißt oder angeschraubt, und zwar auf der Schmalseite 27. Dieses Rahmenkopfmittel
15 besteht ebenfalls aus einer ebenen Stahlplatte, die senkrecht auf der vorerwähnten
Ebene steht, die von den beiden Flachseiten 25 der beiden Kopfstücke 23 und 25 definiert
ist.
[0039] Das Rahmenkopfmittel 15 ist mit einem Schlitz oder Maul 38 versehen, wodurch zwei
Schenkel 39 und 41 entstehen, die das Rahmenkopfmittel 15 gleichsam gabeln. Der Schlitz
38 befindet sich auf der Höhe der Trommellageranordnung 37. Seine Weite ergibt sich
aus der weiter unten angegebenen Gestaltung der Lagerung der Seiltrommel 17 auf der
anderen Seite, dort, wo das Getriebe 19 sitzt.
[0040] Zur Befestigung des Getriebes 19 sind in den beiden Schenkeln 39 und 41 beidseits
des Schlitzes 38 insgesamt vier Befestigungsbohrungen 42 vorgesehen.
[0041] Wie die Fig. 3 erkennen läßt, ist die Rahmenwange 7 des Katzfahrwerks 1 unter Verwendung
des vorstehend beschriebenen Rahmenbasismittels 14 aufgebaut.
[0042] Diese beiden Wangen 6 und 7 sind durch die Verbindungssäulen 8 miteinander starr
verbunden. Diese Verbindungssäulen 8 führen durch Bohrungen 43 am unteren Ende der
Kopfstücken 23 und 24 unterhalb der Fahrschiene 2. Mit Hilfe einer unterhalb jeder
Verbindungssäule 8 angeordneten Gewindestange 44 ist der Abstand fixiert.
[0043] Die Lagerung der Seiltrommel 17 und der Aufbau des Getriebes 19 ist nachstehend anhand
der Fig. 4 erläutert.
[0044] Wie Fig. 4 zeigt, umfaßt das Getriebe 19 ein Getriebegehäuse 45, das von zwei zueinander
parallelen und im Abstand zueinander angeordneten Gehäusestirnwänden 46 und 47 sowie
einer zwischen den beiden Gehäusestirnwänden 46 und 47 sich erstreckenden, allseitig
geschlossenen Seitenwandanordnung 48 gebildet ist. Die Seitenwandanordnung 48 ist
mit den beiden Gehäusestirnwänden 46 und 47 einstükkig. Hierdurch wird eine besonders
verwindungssteife Konstruktion erreicht, die in der Lage ist, unmittelbar den Motor
18 zu haltern.
[0045] Der Motor 18 ist mit Hilfe nicht weiter gezeigter Befestigungsmittel an der in diesem
Bereich entsprechend verstärkten Gehäusestirnwand 46 angeschraubt, wobei seine Ankerwelle
49 durch eine Bohrung 51 in der Gehäusestirnwand 46 in das Innere des Getriebegehäuses
45 hineinragt. Auf dem in das Getriebegehäuse 45 ragenden Ende der Ankerwelle 49 sitzt
drehfest ein Antriebsritzel 52. Dieses Antriebsritzel 52 kämmt mit einem Zahnrad 53,
das zusammen mit einem weiteren Ritzel 54 auf einer Vorgelegewelle 55 drehfest angeordnet
ist.
[0046] Die Vorgelegewelle 55 ist mit Hilfe zweier Wälzlager 56 und 57 drehbar gelagert.
Das Wälzlager 56 befindet sich in einer Lagersitzbohrung 58 in der Gehäusestirnwand
46, während das Kugellager 57 in einer Lagersitzbohrung 59 angeordnet ist, die sich
in einer Ausstülpung der Gehäusestirnwand 47 befindet. Die beiden Lagersitze 58 und
59 fluchten miteinander.
[0047] Das Getriebe 19 enthält achsparallel zu der Vorgelegewelle 55 eine Ausgangswelle
61, die ebenfalls mit Hilfe zweier Kugellager 62 und 63 in dem Getriebegehäuse 45
drehbar gelagert ist. Dort, wo sich das Kugellager 62 befindet, ist in der Gehäusestirnwand
47 eine nach innen ragende Ausstülpung 64 vorhanden, die mit einer Lagersitzbohrung
65 versehen ist, in die das Kugellager 62 eingepreßt ist. Die Lagersitzbohrung 65
endet an einer Ringschulter 66, die zu dem Kugellager 63 zeigt.
[0048] Mit der Lagersitzbohrung 65 fluchtet eine Lagersitzbohrung 67, die sich an einer
nach innen weisenden Ausstülpung 68 der Gehäusestirnwand 46 eingearbeitet ist. Die
Lagersitzbohrung 67 hat einen größeren Durchmesser als die Lagersitzbohrung 65, so
daß, obwohl das Gehäuse 45 einstückig ist, das Kugellager 62 durch die Lagersitzbohrung
67 hindurch in die Lagersitzbohrung 65 eingepreßt werden kann. Ein weiter außen angeordneter
Sprengring 69 sichert das Kugellager 63 nach außen zu in der Lagersitzbohrung 67.
[0049] Auf der Ausgangswelle 61 sind zwei an die Kugellager 62 und 63 angepaßte Lagersitze
71 und 72 ausgebildet, die voneinander auch den Abstand entsprechend der beiden Kugellager
62 und 63 haben.
[0050] Beide Lagersitze 71 und 72 sind Zylinderflächen, wobei der Durchmesser des Lagersitzes
71 kleiner ist als der Durchmesser des Lagersitzes 72. Zwischen den beiden Lagersitzen
71 und 72 ist bei 73 eine Profilverzahnung ausgebildet, beispielsweise eine Vielkeilverzahnung,
die der drehfesten Aufnahme einer Nabenbohrung eines Ausgangszahnrades 74 dient. Das
Ausgangszahnrad 74 kämmt mit dem Ritzel 54 und liegt mit der rechten Stirnseite an
dem Innenlagerring des Rillenkugellagers 62 an. Damit das Ausgangszahnrad 74 auf der
Ausgangswelle 61 nicht nach links verrutschen kann, befindet sich zwischen dem Rillenkugellager
63 und dem Ausgangszahnrad 74 ein Distanzring 75 auf der Ausgangswelle 61.
[0051] Eine, bezogen auf Fig. 4 nach rechts gerichtete Axialkraft der Ausgangswelle 61,
wird von einer an dem Lagersitz 72 ausgebildeten Ringschulter über den Innenlagerring
des Rillenkugellagers 63, die Distanzhülse 75 und das Ausgangszahnrad 74 auf das Rillenkugellager
62 übertragen, das sich an der Ringschulter 66 abstützt. Eine nach links gerichtete
Kraft hingegen wird von der Ausgangswelle 61 über einen Sprengring 76 auf die rechte
Außenseite des inneren Lagerrings des Rillenkugellagers 62 eingeleitet und von dort
über das Ausgangszahnrad 74, die Distanzbüchse 75 und das Rillenkugellager 61 auf
den Sprengring 69 übertragen.
[0052] Die Ausgangswelle 61 geht an ihrer der Gehäusestirnwand 46 benachbarten Seite in
einen Halsteil 77 über, der durch Schlitz 38 in dem Rahmenkopfmittel 15 hindurchragt.
[0053] An den Halsteil 77 ist auf der anderen Seite des Rahmenkopfmittels 15 eine ringförmige
Stirnplatte 78 angeformt.
[0054] Die ringförmige Stirnplatte 78 ist eine zylindrische dicke Scheibe mit einer zylindrischen
Außenumfangsfläche 79, die an der von dem Halsteil 77 abliegenden Stirnseite in eine
plangedrehte Ringfläche 81 übergeht. In der Stirnplatte 78 befinden sich insgesamt
vier Gewindebohrungen 82.
[0055] Die Seiltrommel 17 selbst ist ein im wesentlichen zylindrisches Rohr, in dessen Außenumfangsfläche
Seilrillen 83 eingearbeitet sind. An ihren beiden Stirnenden 84 und 85 ist die Seiltrommel
17 mit Aufnahmesitze bildenden Ausdrehungen 86 und 87 versehen. Jede Ausdrehung 86
bzw 87 besteht aus einer von dem Stirnende 84 bzw 85 her ausgehenden zylindrischen
Bohrung, die zu der Achse der Seiltrommel 17 konzentrisch ist. An ihrem innenliegenden
Ende wird die zylindrische Ausdrehung 86 bzw 87 von einer Ringschulter begrenzt. Die
lichte Weite der Ausdrehung 86 bzw 87 ist exakt gleich dem Außendurchmesser der Zylinderfläche
79 auf der Stirnplatte 78.
[0056] Schließlich enthält die Seiltrommel 17 im Bereich der Ausdrehung 86 mehrere radial
verlaufende Bohrungen, die hinsichtlich des Durchmessers und der Anzahl mit den Bohrungen
82 in der Stirnplatte 78 übereinstimmen.
[0057] Im zusammengesteckten Zustand liegt die Ringfläche 81 auf der Ringschulter der Ausdrehung
86 auf und es fluchten die Bohrungen 82 mit den Bohrungen in der Seiltrommel 17. In
diesem Zustand kann in die Gewindebohrung 82 eine entsprechende Anzahl von Schrauben
88 eingedreht werden.
[0058] An dem anderen Stirnende 85 ist die Seiltrommel 17 in der gleichen Weise ausgeführt,
weshalb für die dort vorkommenden Strukturelemente insoweit dieselben Bezugszeichen
verwendet sind.
[0059] In der Ausdrehung 87 an dem Stirnende 85 sitzt eine weitere Stirnplatte 89, die hinsichtlich
ihrer Umfangskontur mit der Stirnplatte 78 identisch ist. Der Unterschied besteht
lediglich darin, daß die Stirnplatte 78 in die Ausgangswelle 61 übergeht, hingegen
die Stirnplatte 89 in einen Lagerzapfen 91. Die für das Zusammenwirken mit der Seiltrommel
17 notwendigen Strukturelemente an der Stirnplatte 89 sind deswegen mit denselben
Bezugszeichen belegt wie bei der Stirnplatte 78.
[0060] Der Lagerzapfen 91 bildet eine Sitzfläche für ein Rillenkugellager 92. Das Rillenkugellager
92 wird auf dem Lagerzapfen 91 mittels eines Sprengrings 93 axial gesichert.
[0061] Das Rillenkugellager 92 steckt in einer zylindrischen Lagersitzbohrung 94 eines Lagersitzträgers
95, der mit seinem nach außen weisenden Flansch 96 auf der Außenseite des Rahmenkopfmittels
16 festgeschraubt ist. Hierzu führt eine entsprechende Anzahl von Schrauben 97 durch
entsprechende Bohrungen in dem Lagerträger 95 und das plattenoder blechförmigen Rahmenkopfmittel
16. Außerdem enthält das Rahmenkopfmittel 16 eine Bohrung 98 für den Durchtritt des
Lagerträgers 95.
[0062] Die axiale Sicherung des Rillenkugellagers 91 in der Lagerbohrung 94 geschieht mit
Hilfe von zwei entsprechend voneinander beabstandeten Innensprengringen, die nicht
weiter ersichtlich sind.
[0063] Die Anbindung des Getriebegehäuses 45 an das Rahmenkopfmittel 15 zeigt im Detail
Fig. 5. Danach ist für jede Befestigungsbohrung 42 in dem Rahmenkopfmittel 15, d.h.
in den beiden Schenkeln 39 und 41, jeweils eine korrespondierende Paßbohrung 99 vorgesehen,
die sich in einem nach außen vorspringenden Fortsatz 101 an der Gehäusestirnwand 46
befindet. Koaxial zu der Paßbohrung 99 enthält die Gehäusestirnwand 46 eine Gewindebohrung
102.
[0064] Im montierten Zustand führt von der Seite der Seiltrommel 17 her eine Bundbüchse
103 durch die miteinander fluchtenden Bohrungen 42 und 99, wobei die Bundbüchse 103
mit ihrem Bund 104 auf der von dem Getriebegehäuse 45 abliegenden planen Seite des
Rahmenkopfmittels 15 aufliegt. Schließlich ist von dem Bund 104 her eine Kopfschraube
105 in die Gewindebohrung 102 eingedreht und verspannt das Rahmenkopfmittel 15 gegen
das Getriebegehäuse 45. Dabei hält die Bundbüchse 103 Scherkräfte zwischen dem Getriebegehäuse
45 und dem Rahmenkopfmittel 15 von dem Schaft der Schraube 105 fern. Die Schraube
105 braucht lediglich Zugkräfte und keine Scherkräfte zu übertragen.
[0065] Gegebenenfalls kann, wie in Fig. 5 dargestellt, zwischen dem Fortsatz 101 und dem
Rahmenkopfmittel 15 bzw. unter dem Kopf der Schraube 105, noch eine Beilagscheibe
106 bzw. 107 angeordnet sein.
[0066] Beim Zusammenbau wird zunächst das Getriebe 19 montiert, und zwar beginnt die Montage
beim Einbau der Vorgelegewelle 55. Nach dem Einsetzen des Kugellagers 56 wird von
einer seitlichen Öffnung in der Seitenwandanordnung 48 her das Zahnrad 53 eingeführt
und es wird sodann durch die Lagersitzbohrung 59 hindurch die mit dem Ritzel 54 verzahnte
Vorgelegewelle 55 eingesteckt, bis sie mit ihrem entsprechenden Wellenstummel in dem
Kugellager 56 steckt. Das Kugellager 56 ist durch entsprechende Sprengringe axial
gesichert. Nach dem Einsetzen der Vorgelegewelle 55 wird das Wälzlager 57 eingesetzt,
das ebenfalls durch entsprechende Sprengringe axial gesichert ist.
[0067] Im Verlauf der weiteren Montage des Getriebes 19 wird auf die Ausgangswelle 61 das
Kugellager 63 und anschließend der Distanzring 75 aufgesteckt. Nach dem Einpressen
des Kugellagers 62 in den Lagersitz 65 wird durch eine andere Montageöffnung in der
Seitenwandanordnung 48 das Ausgangszahnrad 74 seitlich eingeschoben, bis dessen Nabenbohrung
mit dem Rillenkugellager 62 fluchtet. Anschließend wird die mit dem Kugellager 63
bestückte Ausgangswelle 61 von der Gehäusestirnwand 46 her in das Getriebegehäuse
45 eingesteckt, wobei die Profilverzahnung 73 mit einer entsprechenden Profilverzahnung
in dem Ausgangszahnrad 74 in Eingriff kommt, um das Ausgangszahnrad 74 drehfest auf
der Ausgangswelle 61 festzulegen. Der Sprengring 76 und der Sprengring 69 sichern
schließlich die Ausgangswelle 61 axial in dem Getriegehäuse 45.
[0068] Sobald das Getriebe 19 insoweit fertig montiert ist, wird der Antriebsmotor 18 auf
der Gehäusestirnwand 46 aufgeflanscht. Sein Ritzel 52 steht dann mit dem Zahnrad 53
in Eingriff.
[0069] Die auf diese Weise vormontierte Einheit, bestehend aus Getriebe 19 und Antriebsmotor
18, kann nun an dem Rahmen 13 befestigt werden. An dessen Kopfstück 24 ist, wie Fig.
3 zeigt, das Rahmenkopfmittel 15 befestigt worden. Die vormontierte Einheit aus Getriebe
19 und Antriebsmotor 18 wird mit der Gehäusestirnwand 46 an dem Rahmenkopfmittel 15
von außen her zur Anlage angebracht, und zwar so, daß die Paßbohrungen 99 mit den
jeweils zugehörigen Bohrungen 42, die ebenfalls Paßbohrungen sind, fluchten. Anschließend
werden die Bundbüchsen 103, wie in Fig. 5 gezeigt, von der Seite der Stirnplatte 78
her in das Rahmenkopfmittel 15 eingesteckt, die Schrauben 105 eingeführt und in dem
Gewinde 102 des Getriebegehäuses 45 festgezogen.
[0070] Anschließend kann die Lageranordnung 37 zusammengebaut werden, und zwar wird in die
Öffnung 98 des Rahmenkopfmittels 16 der Lagerträger 95 eingesteckt und mittels der
Befestigungsschrauben 97 daran befestigt. Sodann wird das Kugellager 92, das gegebenenfalls
auch ein Pendelrollenlager sein kann, in den Lagerträger 95 eingesetzt und mit Hilfe
nicht weiter erkennbarer Sprengringe axial gesichert. Nach dieser Vorbereitungsarbeit
wird der Zapfen 91, wie Fig. 4 zeigt, in das Kugellager 92 eingesteckt und mit dem
Sprengring 93 ebenfalls gesichert. Damit ist die Lageranordnung 37 vollständig montiert
und es kann die Seiltrommel 17 auf die Flanschplatte 89 aufgesteckt werden. Die Flanschplatte
89 dringt dabei in die Ausdrehung 87 ein, bis sie mit ihrer Ringschulter 81 am Grund
der Ausdrehung 87 aufliegt. In die miteinander fluchtenden Bohrungen 82 in der Flanschplatte
89 und der Seiltrommel 17 werden die Schrauben 88 eingedreht.
[0071] Zum Abschluß der Montage wird die Seiltrommel 17 auf die Stirnplatte 78 aufgesteckt,
wiederum so weit, bis die Stirnplatte 78 am Grund der zugehörigen Ausdrehung 86 anstößt.
Nachdem dies geschehen ist, werden die Schrauben 88 in die Flanschplatte 78 eingedreht
und es wird das Rahmenkopfmittel 16 an dem Schenkel 31 festgeschraubt. Damit wird
schlußendlich eine Anordnung erhalten, wie sie in Fig. 2 gezeigt ist.
[0072] Aufgrund der speziellen Gestaltung des Rahmens 13 ist er zwischen der Lageranordnung
37 und der Lagerung für die Ausgangswelle 61 in einem ausreichenden Maße verwindungsweich,
um Parallelitätsfehler und Taumelschläge der Achsen des Lagerzapfens 91, bezogen auf
die Achse der Ausgangswelle 61, aufzunehmen.
[0073] Angenommen, die Achsen des Lagerzapfens 91 und der Ausgangswelle 61 stehen im Winkel
zueinander, dann vollführt der Rahmen 13 bei der Drehung der Seiltrommel 17 eine Walkbewegung,
dergestalt, daß die von den beiden Schenkeln 39 und 41 definierte Ebene entsprechend
gegenüber der durch das Rahmenkopfmittel 16 definierten Ebene taumelt. Der Taumelwinkel
entspricht dabei dem Winkelfehler zwischen den genannten Achsen. Diese Taumelbewegung
wird ermöglicht, weil die beiden Rahmenkopfmittel 15 und 16 plattenförmig sind und
leicht in Richtung parallel zu der Achse der Seiltrommel 17 beweglich. Ferner wird
diese Taumelbewegung möglich, weil lediglich eine Strebe 22 parallel zu der Achse
der Seiltrommel 17 verläuft und diese Strebe 22 hinreichend biegeelastisch ist.
[0074] Der andere denkbare Fluchtungsfehler besteht darin, daß die Achse des Lagerzapfens
91 zwar parallel zu der Achse der Ausgangswelle 61, jedoch gegenüber dieser seitlich
geringfügig versetzt ist. Bei diesem Fluchtungsfehler vollzieht die von den beiden
Schenkeln 39 und 41 definierte Ebene gegenüber der durch das Rahmenkopfmittel 16 definierten
Ebene eine Parallelverschiebung in ihrer Ebene, wobei der Längsträger 18 auf Torsion
und Biegung beansprucht wird.
[0075] In der Regel liegen jedoch beide oben geschilderte Fluchtungsfehler gleichzeitig
vor, so daß sich die oben geschilderten Ausgleichsbewegungen in dem Rahmen 13 einander
überlagern. In jedem Falle ist aber die Nachgiebigkeit, die auch durch die beiden
Schenkel 39 und 41 begünstigt wird, so bemessen, daß einerseits die Kräfte auf die
Fahrschiene 2 übertragen werden können, die von der am Seil hängenden Last ausgehen,
andererseits ist der Rahmen 13 aber so biegeweich, daß die durch die Fluchtungsfehler
auftretenden Verspannungen im Rahmen 13 die Lebensdauer der dadurch belasteten Lager,
nämlich des Kugellagers 92 in der Lageranordnung 37 und der Kugellager 62 und 63,
mit denen die Ausgangswelle 61 gelagert ist, nicht beeinträchtigt ist.
[0076] Bei einer praktischen Ausführung mit zweisträngiger Seilführung ergibt sich die folgende
Elastizität: Eine Last von 2.500 kg ruft bei einer Trommellänge von 953 mm eine Verdrehung
des Rahmenkopfmittels 15 gegenüber dem Rahmenkopmittel 16 um O° 37' hervor, wenn der
Seilabgang an einem der Enden der Seiltrommel 17 erfolgt. Die Verdrehung ist gemessen
als Verlagerung des Schnittpunktes der Achse des Kugellager 92 mit der Fläche des
Rahmenkopfmittels 15, und zwar ausgehend vom der Lage dieses Schnittpunktes im unbelasteten
Zustand gegenüber der Lage des Schnittpunktes im belasteten Zustand des Hebezeugs.
Die Bezugsachse für die Winkelmessung ist dabei etwa die Mitte der Strebe 22. Diese
ist von der Achse des Kugellagers 92 ca. 206 mm entfernt, was einem Versatz des Schnittunktes
von ca. 2,3 mm entspricht.
[0077] Ferner beträgt bei diesem Ausführungsbeispiel die zulässige Toleranz zwischen den
Drehachsen an den Enden der Seiltrommel 17 ca. 3 bis 4 mm, d. h. das Kugellager 92
darf im montierten und unbelasteten Zustand der Seiltrommel 17 gegenüber den Kugellagern
62 und 63 einen Achsversatz von etwa 4 bis 10 mm aufweisen, ohne dass diese enorme
Toleranz die Lebensdauer der Kugellager 92, 62 und 63 nennenswert beeinträchtigt.
[0078] Eine weitere Verbesserung läßt sich erreichen, wenn zusätzlich das Kugellager 92
als Pendellager ausgebildet ist, weil dann ein Taumelschlag des Lagerzapfens 91 im
Pendellager ausgeglichen wird und nahezu keine Ausgleichsbewegung des Rahmens 13 erforderlich
wird.
[0079] Bei einem Seilzug ist die Seiltrommel in einem etwa C-förmigen Rahmen drehbar gelagert.
Zur Lagerung der Seiltrommel ist an einer Seite eine entsprechende Lageranordnung
vorgesehen, während an der anderen Seite die Lagerung der Seiltrommel ausschließlich
über die Ausgangswelle des Getriebes erfolgt. Verspannungen in dem Rahmen aufgrund
unvermeidbarer Fluchtungsfehler werden von dem verwindungsweichen Rahmen aufgenommen.
1. Seilzug (9)
mit einem Rahmen (13), der ein Rahmenbasismittel (14) sowie ein erstes und ein zweites
von dem Rahmenbasismittel (14) ausgehendes Rahmenkopfmittel (15,16) aufweist, die
beide längs dem Rahmenbasismittel (14) voneinander beabstandet sind,
mit einem an dem ersten Rahmenkopfmittel (15) befestigten Getriebegehäuse (45), das
ein Zahnradgetriebe enthält und in dem eine Getriebeausgangswelle (61) mittels Lagern
(62,63) drehbar gelagert ist, deren aus dem Getriebegehäuse (45) herausragendes Ende
ein Anschlußelement (78) trägt,
mit einem an dem zweiten Rahmenkopfmittel (16) vorgesehenen Trommellager (92),
mit einer Seiltrommel (17),
die an einem Stirnende (84) mit dem Anschlußelement (78) starr verbunden ist, derart,
daß ausschließlich die Lager (62,63) der Getriebeausgangswelle (61) an einem Ende
der Seiltrommel (17) deren Lagermittel bilden, und
von der ihr anderes Stirnende (85) ein bezüglich der Seiltrommel (17) starres Lagerglied
(91) aufweist, das mit dem Trommellager (92) in dem zweiten Rahmenkopfmittel (16)
zusammenwirkt und eine Trommellageranordnung (37) bildet,
wobei der Rahmen (13) derart elastisch bzw elastisch verwindungsweich ist, daß er
die aufgrund von Fluchtungsfehlern zwischen der Ausgangswelle (61) und der Trommellageranordnung
(37) verursachte Relativbewegung zwischen den Lagern (62,63) der Ausgangswelle (61)
und der Trommellageranordnung (37) aufnimmt, und
mit einem an dem Getriebegehäuse (45) angeflanschten Antriebsmotor (18), dessen Ankerwelle
(49) in das Getriebegehäuse (45) ragt.
2. Seilzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmenbasismittel (14) in einer Ansicht von der Seiltrommel (17) eine etwa C-förmige
Gestalt aufweist.
3. Seilzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmenbasismittel (14) einen parallel zu der Seiltrommel (17) sich erstreckenden
Längsträger (22) aufweist.
4. Seilzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmenbasismittel (14) an seinen beiden in Längsrichtung liegenden Enden längliche
Kopfstücke (23,24) aufweist.
5. Seilzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfstücke (23,24) längliche Gebilde sind, die quer zu dem Längsträger (22) verlaufen.
6. Seilzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsträger (22) und die Kopfstücke (23,24) rohrförmig sind, vorzugsweise mit
Vierkantquerschnitt.
7. Seilzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (13) in einer Draufsicht eine etwa C-förmige Gestalt aufweist, die von
den beiden Rahmenkopfmitteln (15,16) und dem Rahmenbasismittel (14) definiert ist.
8. Seilzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmenkopfmittel (15), an dem das Getriebe (19) befestigt ist, eine im wesentlichen
plattenförmige Gestalt aufweist.
9. Seilzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmenkopfmittel (16), an dem das andere Lager (37) der Seiltrommel (17) befestigt
ist, im wesentlichen ein plattenförmige Gestalt aufweist.
10. Seilzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine oder beide Rahmenkopfmittel (15,16) unter Ausbildung zweier Schenkel (39,41)
gegabelt sind, zwischen denen die Ausgangswelle (61) oder das Lagerglied (91) hindurch
verläuft.
11. Seilzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung des Getriebegehäuses (45) an dem betreffenden Rahmenkopfmittel (15)
das Getriebegehäuse (45) und das Rahmenkopfmittel (15) paarweise miteinander fluchtende
Bohrungen (42,99) aufweisen, daß durch jedes Paar von Bohrungen (42,99). in dem Rahmenkopfmittel
(15) und dem Getriebegehäuse (45) eine Bundbüchse (103) mit wenig Spiel hindurchführt
und daß durch jede Bundbüchse (103) eine Schraube (105) hindurchgesteckt ist, die
in ein Gewinde (102) in dem Getriebegehäuse (45) eingeschraubt ist.
12. Seilzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußelement eine Flanschplatte (78) ist, die mit der Ausgangswelle (61) vorzugsweise
einstückig ist.
13. Seilzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (18) und das Getriebe (19) eine zusammenmontierte Baugruppe bilden.
14. Seilzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Ausgangswelle (61) drehfest ein Ausgangszahnrad (74) sitzt, das mit der Ausgangswelle
(61) profilverzahnt ist.
15. Seilzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangswelle (61) zwischen der Profilverzahnung (73) für das Ausgangszahnrad
(74) und der Stirnplatte (78) einen Lagersitz (72) aufweist.
16. Seilzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerglied (91) an einer Stirnplatte (89) für die Seiltrommel (17) sitzt.
17. Seilzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerglied ein Lagerzapfen (91) ist.
18. Seilzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich das betreffende Rahmenkopfmittel (15) zwischen der Seiltrommel (17) und dem
Getriebegehäuse (19) befindet.
19. Seilzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Antriebsmotor (18) außerhalb der Seiltrommel (17) befindet und daß seine
Ankerwelle (49) zu der Achse der Seiltrommel (17) parallel ist.
20. Seilzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommellageranordnung (17) ein Pendellager enthält.
21. Seilzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sein Rahmen (13) Teil eines Katzfahrwerks (1) ist.
1. Cable control (9)
with a frame (13) which has a frame base structure (14) as well as first and second
frame head structures (15, 16) extending from the frame base structure (14), and spaced
apart from one another along the frame base structure (14),
with a gearbox housing (45) attached to the first frame head structure (15) and containing
a toothed gear drive and in which a gearbox output shaft (61) is rotatably mounted
by means of bearings (62, 63), of which shaft the end which extends out of the gearbox
housing (450) carries a connecting element (78),
with a drum bearing (92) provided on the second frame head structure (16),
with a cable drum (17),
which is rigidly connected at one end face (84) to the connecting element (78) in
such a way that only the bearings (62, 63) of the gearbox output shaft (61) at one
end of the cable drum (17) form bearing means for it, and
of which its other end face (85) has a bearing member (91) which is rigid in relation
to the cable drum (17) and which collaborates with the drum bearing (92) in the second
frame head structure (16) and forms a drum bearing assembly (37),
the frame (13) being elastic or elastically soft in torsion in such a way that it
takes up relative movement between the bearings (62, 63) of the output shaft (61)
and the drum bearing assembly (37) and originating from alignment errors between the
output shaft (61) and the drum bearing assembly (37), and
with a driving motor (18) which is mounted on the gearbox housing (45) and of which
the armature spindle (49) projects into the gearbox housing (45).
2. Cable control according to Claim 1, characterised in that the frame base structure (14) has an approximately C-shaped form looking from the
cable drum (17).
3. Cable control according to Claim 1, characterised in that the frame base structure (14) has a longitudinal beam (22) extending parallel to
the cable drum (17).
4. Cable control according to Claim 1, characterised in that the frame base structure (14) has elongated head pieces (23, 24) at its two longitudinal
ends.
5. Cable control according to Claim 1, characterised in that the head pieces (23, 24) are elongated bodies which extend transverse to the longitudinal
beam (22).
6. Cable control according to Claim 1, characterised in that the longitudinal beam (22) and the head pieces (23, 24) are tubular, preferably of
square cross section.
7. Cable control according to Claim 1, characterised in that the frame (13) has an approximately C-shaped form in plan view, defined by the two
frame head structures (15, 16) and the frame base structure (14).
8. Cable control according to Claim 1, characterised in that the frame head structure (15) to which the gearbox (19) is attached has a substantially
plate-shaped form.
9. Cable control according to Claim 1, characterised in that the frame head structure (16) to which the other bearing (37) of the cable drum (17)
is attached has a plate-shaped form.
10. Cable control according to Claim 1, characterised in that one or both frame head structures (15, 16) is or are forked to form two limbs (39,
41), between which the output shaft (61) or the bearing member (91) extends.
11. Cable control according to Claim 1, characterised in that, for attaching the gearbox housing (45) to the associated frame head structure (15),
the gearbox housing (45) and the frame head structure (15) have bores (42, 99) aligned
with one another in pairs, that a collar bush (103) extends with little play through
each pair of bores (42, 99) in the frame head structure(15) and the gearbox housing
(45) and that there is inserted through each collar bush (103) a screw (105) which
is screwed into a thread (102) in the gearbox housing (45).
12. Cable control according to Claim 1, characterised in that the connecting element is a flange plate (78) which is preferably integral with the
output shaft (61).
13. Cable control according to Claim 1, characterised in that the driving motor (18) and the gearbox (19) form a structural unit mounted in one
piece.
14. Cable control according to Claim 1, characterised in that an output gearwheel (74) is mounted on the output shaft (61) and is splined to the
output shaft (61).
15. Cable control according to Claim 1, characterised in that the output shaft (61) has a bearing seating (72) between the splines (73) for the
output gearwheel (74) and the face plate (78).
16. Cable control according to Claim 1, characterised in that the bearing member (91) is seated on a face plate (89) for the cable drum (17).
17. Cable control according to Claim 1, characterised in that the bearing member is a bearing pin (91).
18. Cable control according to Claim 1, characterised in that the associated frame head structure (15) is arranged between the cable drum (17)
and the gearbox housing (19).
19. Cable control according to Claim 1, characterised in that the driving motor (18) is arranged outside the cable drum (17) and that its armature
spindle (49) is parallel to the axis of the cable drum (19).
20. Cable control according to Claim 1, characterised in that the drum bearing assembly (17) contains a self-aligning bearing.
21. Cable control according to Claim 1, characterised in that its frame (13) is part of a crane crab (1).
1. Treuil à câble (9)
avec un châssis (13) qui comporte un élément de base (14) ainsi qu'un premier et un
second éléments de tête (15, 16) perpendiculaires à l'élément de base (14), qui sont
éloignés l'un de l'autre le long de l'élément de base (14),
avec un carter d'engrenage (45), qui est fixé au premier élément de tête (15), contient
un engrenage, et dans lequel un arbre de sortie (61) est monté tournant au moyen de
paliers (62, 63), arbre dont l'extrémité sortant du carter d'engrenage (45) porte
un élément de liaison (78),
avec un palier de tambour (92) prévu sur le second élément de tête (16),
avec un tambour à câble (17)
qui, à une extrémité frontale (84) est lié rigidement à l'élément de liaison (78),
de manière telle qu'à une extrémité du tambour à câble (17), les moyens de support
dudit tambour à câble soient formés exclusivement par les paliers (62, 63) de l'arbre
de sortie (61) du réducteur, et
dont l'autre extrémité frontale (85) comporte un élément de palier (91) rigide par
rapport au tambour à câble (17), qui coopère avec le palier de tambour (92) dans le
second élément de tête (16) et forme un ensemble palier (37) de tambour,
le châssis (13) présentant une élasticité, voire une souplesse élastique en torsion,
telle qu'il absorbe le mouvement relatif entre les paliers (62, 63) de l'arbre de
sortie (61) et l'ensemble palier (37) résultant de défauts d'alignement entre l'arbre
de sortie (61) et l'ensemble palier (37) et
avec un moteur d'entraînement (18) qui est fixé au carter d'engrenage (45) et dont
l'arbre d'induit (49) pénètre dans le carter d'engrenage (45).
2. Treuil à câble selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de base (14), vu depuis le tambour à câble (17), a sensiblement une forme
de C.
3. Treuil à câble selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de base (14) comporte un longeron (22) qui s'étend parallèlement au tambour
à câble (17).
4. Treuil à câble selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de base (14), à ses deux extrémités longitudinales, comporte des pièces
de tête (23, 24) allongées.
5. Treuil à câble selon la revendication 1, caractérisé en ce que les pièces de tête (23, 24) sont des structures allongées qui s'étendent transversalement
au longeron (22).
6. Treuil à câble selon la revendication 1, caractérisé en ce que le longeron (22) et les pièces de tête (23, 24) sont tubulaires, de préférence avec
une section carrée.
7. Treuil à câble selon la revendication 1, caractérisé en ce que le châssis (13), en vue de dessus, a sensiblement une forme de C définie par les
deux éléments de tête (15, 16) et l'élément de base (14).
8. Treuil à câble selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de tête (15) sur lequel est fixé l'engrenage (19) a essentiellement une
forme de plaque.
9. Treuil à câble selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de tête (16) sur lequel est fixé l'autre palier (37) du tambour à câble
(17) a essentiellement une forme de plaque.
10. Treuil à câble selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un ou les deux éléments de tête (15, 16) est conformé en fourche avec deux bras (39,
41) entre lesquels s'étend l'arbre de sortie (61) ou l'élément de palier (91).
11. Treuil à câble selon la revendication 1, caractérisé en ce que pour fixer le carter d'engrenage (45) à l'élément de tête (15) concerné, le carter
d'engrenage (45) et l'élément de tête (15) sont pourvus de trous (42, 99) alignés
par paires, en ce qu'une douille à collet (103) est montée avec un jeu réduit dans chaque paire de trous
(42 99) dans l'élément de tête (15) et dans le carter d'engrenage (45) et en ce que dans chaque douille à collet (103) est insérée une vis (105) qui est vissée dans
un taraudage (102) prévu dans le carter d'engrenage (45).
12. Treuil à câble selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de liaison est une plaque formant bride (78) de préférence réalisée d'une
pièce avec l'arbre de sortie (61).
13. Treuil à câble selon la revendication 1, caractérisé en ce que le moteur d'entraînement (18) et le réducteur (19) forment un ensemble de montage
préassemblé.
14. Treuil à câble selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un pignon de sortie (74) est solidaire en rotation de l'arbre de sortie (61), lequel
pignon, avec l'arbre de sortie (61), comporte une denture profilée.
15. Treuil à câble selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'arbre de sortie (61) est pourvu d'une portée de palier (72) entre la denture profilée
(73) pour le pignon de sortie (74) et la plaque frontale (78).
16. Treuil à câble selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de palier (91) est monté sur une plaque frontale (89) du tambour à câble
(17).
17. Treuil à câble selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de palier est un tourillon (91)
18. Treuil à câble selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de tête (15) est situé entre le tambour à câble (17) et le carter d'engrenage
(19).
19. Treuil à câble selon la revendication 1, caractérisé en ce que le moteur d'entraînement (18) se trouve à l'extérieur du tambour à câble (17) et
que son arbre d'induit (49) est parallèle à l'axe du tambour à câble (17).
20. Treuil à câble selon la revendication 1, caractérisé en ce que le système de palier de tambour à câble (17) comporte un palier oscillant.
21. Treuil à câble selon la revendication 1, caractérisé en ce que son châssis (13) est une partie de châssis roulant de chariot (1).