[0001] Die Erfindung betrifft eine rahmenlose Glastür, die mit einem rahmenlosen Seitenteil
ausgestattet ist, und die mit je zwei parallel zueinander beabstandeten Glasscheiben
und mit je einem am Außenbereich umlaufenden Abstandsprofil versehen sind, welche
den Luftzwischenraum dicht umschließt und das Abstandsprofil zu den Außenkanten der
beiden Scheiben offene Freiräume zum Einbau von Beschlägen aufweist und zumindest
jeweils an einer Längsseite zwischen den jeweiligen beiden Glasscheiben je ein Zwischenstück
vorhanden ist, an welchem über ein Einlaßstück verdeckt Bänder, ein Schloß, Schloßgegenkasten
und eine Seitenteilver-/entriegelung innerhalb der Freiräume eingesetzt werden.
[0002] Die aus dem deutschen Patent 44 00 196 bekannte rahmenlose Glastür zeichnet sich
durch hervorragende Schall- und Wärmeisolationseigenschaften aus, da es insbesondere
möglich ist, den Innenraum zwischen den beiden Scheiben mit trockener Luft zu füllen.
Der Bereich des Rahmens, der Beschläge, des Türschlosses und/oder dergleichen kann
in optischer Weise verblendet werden, so daß sich in diesem Randbereich der Tür zudem
ein sehr gutes optisches Erscheinungsbild ergibt. Weiterhin sind die Türen hinsichtlich
der Glasscheiben in unterschiedlichster Weise ausgestaltbar, es können insbesondere
Dekore und Muster aufgebracht werden, es ist auch möglich, die Türscheiben so auszubilden,
daß die Tür zwar lichtdurchlässig, jedoch blickdicht ist.
[0003] Aus den unterschiedlichsten Ausgestaltungsvarianten der Tür ergeben sich vielfältigste
Einsatzbedingungen. Die Tür ist dabei üblicherweise so aufgebaut, daß die innere Scheibe
etwas größer ist als die äußere Scheibe, so daß sich ein Aufbau und eine Dimensionierung
wie bei einem üblichen Türblatt mit Falz ergibt. Die Glastür kann somit in Zusammenhang
mit handelsüblichen Türrahmen verwendet werden. Hierbei ist es üblich, daß die zum
Innenraum des Raumes weisende Scheibe der Glastür größer ist als die nach außen weisende
Scheibe. Da die innenliegende größere Scheibe die Beschläge, das Türschloß und/oder
dergleichen trägt, kann sich bei einer Beschädigung der inneren größeren Scheibe ein
Zustand ergeben, in welchem die äußere kleinere Scheibe nicht mehr von den Beschlägen,
Türschlössern und/oder dergleichen gehalten wird. Die Scheibe kann somit in einen
unkontrollierten Zustand gelangen und möglicherweise sogar umfallen. Dies kann zu
unerwünschten Nebenwirkungen bis zu Körperschäden führen.
[0004] Die DE 36 33 618 C2 beschreibt eine rahmenlose Verglasung für Wände, bei denen die
beabstandeten Glasscheiben nach außen hin keinerlei Rahmenteile aufweisen. Hinter
einer der beiden beabstandeten Isolierglasscheiben ist mittels eines Klebers jedoch
ein Profil angebracht.
[0005] Die DE 40 29 497 A1 beschreibt ein federbetätigtes Scharnier, welches beim Öffnen
der Tür eine Feder spannt und dadurch den anschließenden Schließvorgang unterstützt.
Das Scharnier ist dabei so aufgebaut, daß ein Scharnierbock vorhanden ist, in dem
der Scharnierlappen über einen Scharnierstift drehgelagert ist. Ein derartiges Scharnier
ist dazu geeignet, in einer Ausfräsung beispielsweise eines Profiles bzw. einer Holztür
eingelassen zu werden.
[0006] Eine weitere Scharnieranordnung für selbstschließende Türen gibt die DE 40 38 259
A1 wieder, bei der innerhalb eines Rahmenprofiles einer gerahmen Glasdrentür eine
Scharnieranordnung vorhanden ist.
[0007] Eine Mehrfachverglasungseinheit ist in der DE 195 47 444 A1 offenbart Dabei werden
zumindest zwei Tafeln aus glasartigem Material durch einen Abstandshalter gegenüberliegend
positioniert.
[0008] Ein ebensolcher Abstandshalter ist auch aus der DE 43 00 481 A1 und DE 195 02 877
A1 bekannt geworden. Dabei zeigt die DE 195 02 877 A1 zwischen zwei Scheiben ein Profil,
das zumindest abschnittsweise eine außenseitige Nut zur Aufnahme von bekannten Beschlägen
aufweist.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine rahmenlose Tür mit einem rahmenlosen
Seitenteil zu schaffen, bei denen Tür und Seitenteil in Isolierglas ausgeführt sind,
und gleichzeitig alle Bänder und Betätigungseinrichtungen, ausgenommen der Drücker,
nicht sichtbar sind.
[0010] Die FR-A-2 572 766 offenbart ein zweiflügeliges Fenster, bei dem die beiden Flügel
aus je zwei durch ein Profil beabstandeten Glasscheiben besteht. Innerhalb der Randbereiche
sind in Freiräumen Beschlagteile eingebaut.
[0011] Eine Türaufhängevorrichtung, die aus einem Dreirollentürband besteht, welches bei
geschlossener Tür nicht sichtbar ist, wird in der EP -A 0 187 337 beschrieben. Dieses
Band wirkt im geschlossenen Zustand nach außen hin sich nicht als störend aus und
taucht mit einem verbindenden Steg innerhalb der Zarge ein. Das freie Ende des ausschwenkbaren
Steges ist dabei an einer Holztür im Bereich der Falz angeschlagen.
[0012] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe nach dem Kennzeichen des Patentanspruches 1 gelöst.
Hierzu wird zum einen an der Längsseite der beabstandeten Glasscheiben innerhalb eines
Freiraumes, der zwischen dem Abstandsprofil der beiden Glasscheiben und dem Ende der
Glasscheiben vorhanden ist, ein Längsprofil als Zwischenstück eingesetzt. Dieses Zwischenstück
ist ein Profil aus Vollmaterial, das aus Leichtmetall besteht, was sich über die gesamte
Höhe der Tür ausbreitet. Innerhalb des Zwischenstückes sind an den Stellen, wo ein
Band befestigt werden soll, Bohrungen mit entsprechendem Gewinde vorhanden, um Einlaßstücke
bekannter Bänder, wie sie z.B. bei Holztüren verwendet werden, durch eine Verschraubung
aufzunehmen. Der Bandlappen, der in dem Einlaßstück befestigt wird, ist so gestaltet,
daß er innerhalb einer Tasche, die sich innerhalb der Zarge befindet, unsichtbar eingelassen
ist. Bei einer derartigen Tür ist im geschlossenen Zustand keine Art von Band bzw.
Bandteilen oder Bandbefestigungen sichtbar, wie es beim Stand der Technik der Fall
ist. Der Drehpunkt des Bandlappens liegt dabei innerhalb der Zarge und ist ortsfest.
Die Bandlappen sind gekröpft und weisen an ihrem Ende eine Abwinkelung auf, die mit
oder in dem Einlaßstück verbunden wird. Dabei sind die Einlaßstücke so konstruiert,
daß sie eine Einstellbarkeit der angeschlossenen Bandlappen in der Höhe, seitlich
und im Neigungswinkel zulassen. Auf diese Art und Weise sind sowohl das Türblatt als
auch das verschwenkbare Seitenteil angeschlagen.
[0013] Um das Seitenteil festsetzen zu können, weil es nicht immer geöffnet wird, ist eine
Seitenteilver-/entriegelung zwischen den beiden Glasscheiben unsichtbar eingelassen.
Befestigt wird die Seitenteilver-/entriegelung an einem längs verlaufenden Zwischenstück,
das innerhalb des Freiraumes zwischen den Glasscheiben eingeklebt ist. An dem Zwischenstück
aus Vollmaterial werden jeweils in den Endbereichen Führungsstücke zur Führung der
von der Seitenteilver-/entriegelung ausgehenden Treibstangen befestigt. Darüber hinaus
ist im Bereich des Schlosses des Türblattes auf der Gegenseite im Seitenteil ein Schloßgegenkasten
unsichtbar eingelassen.
[0014] Da die Einlaßstücke nur in Teilbereichen der gesamten Türhöhe vorhanden sind, ist
der dazwischen befindliche Bereich durch eine Verklebung verschlossen. Den äußeren
Abschluß bildet ein zwischen den beabstandeten Scheiben einzusetzendes Abschlußprofil.
Dieses Abschlußprofil wird genauso wie das Zwischenstück mittels eines UV-stabilen
vernetzenden Klebers in der Form eines Zweikomponentenklebers kraft- und formschlüssig
mit den beiden Glasscheiben verbunden. Aufgrund der gewählten Verschraubbarkeit der
Einlaßstücke mit den Bohrungen des Zwischenstückes, ist es möglich die Einlaßstücke
auszutauschen.
[0015] Die Erfindung wird anhand eines schematisch dargestellten möglichen nicht abschließend
beschriebenen Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt:
- Figur 1:
- eine Ganzglastür mit Seitenteil in der Vorderansicht, wobei die zwischen den beiden
Glasscheiben liegenden Materialien und Teile sichtbar dargestellt sind
- Figur 2:
- einen Schnitt horizontal durch eines der Bänder
- Figur 3:
- einen Horizontalschnitt in einem solchen Bereich, wo kein Band vorhanden ist
- Figur 4:
- schematische Darstellung eines Einlaßstückes
- Figur 5:
- Horizontalschnitt durch das Schloß und Schloßgegenkasten des Seitenteiles
- Figur 6:
- Horizontalschnitt durch das Türblatt mit dem Seitenteil im Endbereich der Treibstange
oben
- Figur 7:
- Seitenteilver-/entriegelung mit Treibstange
- Figur 8:
- Seitenteilver-/entriegelung im eingebauten Zustand
[0016] Das Türblatt 28 und das bewegliche Seitenteil 33 bestehen im wesentlichen aus je
zwei beabstandeten einzelnen Glasscheiben 5, 10, 32, 42 die je durch umlaufende Abstandsprofile
6 den zwischen diesen eingeschlossenen Luftzwischenraum 18 begrenzen. Im Anschluß
an das Abstandsprofil 6 ist eine Verklebung 7 vorhanden. Diese Verklebung 7 gibt dem
gesamten Türblatt 28 und dem Seitenteil 33 eine größere Stabilität. Das Abstandsprofil
6 ist dabei nicht am äußeren Rand, wie es üblicherweise bei Isolierglasscheiben der
Fall ist, eingesetzt, sondern springt von den Glaskanten zurück und schafft somit
Zwischenräume (Freiraum 26) zwischen den Glasscheiben 5, 10, 32, 42. Innerhalb eines
dieser Zwischenräume im Anschluß an die Verklebung 7 wird das erfindungsgemäße Zwischenstück
8 beim Türblatt 28 in Form eines Leichtmetallstabes kraft- und formschlüssig mit seinen
Klebeflächen 19, 21 ebenfalls mit den Glasscheiben 5, 10, an der Seite, wo das Türblatt
28 angeschlagen werden soll, verbunden. In dem Zwischenstück 8 sind an vorbezeichneten
Stellen, an denen Bänder befestigt werden sollen, Bohrungen mit entsprechenden Gewinden
vorhanden, um hier eine Befestigung von Bändern vorzunehmen.
[0017] Erfindungsgemäß wird hier der Bandlappen 13 des Bandes angeschlagen. Dieses kann
direkt oder auch indirekt erfolgen. Erfolgt es wie bei dem Ausführungsbeispiel dargelegt
indirekt, so wird unter Zuhilfenahme eines Einlaßstückes 9 das Band mit seinem Bandlappen
13 und daran anschließender Abwinkelung 12 mit einer Befestigungsschraube 11 an einem
Befestigungsstück 16 des Einlaßstückes 9 befestigt. Zwischen der Abwinkelung 12 und
dem Befestigungsstück 16 ist ein Ausgleichsstück 15 vorhanden. Das Einlaßstück 9 wird
dabei ebenfalls über entsprechende Befestigungen 20 kraft- und formschlüssig mit dem
Zwischenstück 8 verbunden. Das Einlaßstück 9 ist dabei so gestaltet, daß es sowohl
eine Einstellung des Bandlappens 13 in der Höhe, seitlich und in seinem Neigungswinkel
zuläßt. Somit ist eine genaue Einstellung der eingesetzten Bänder möglich.
[0018] Ein Einlaßstück 9 zeigt beispielsweise die Figur 4, bei der der Bandlappen 13 innerhalb
des Einlaßstückes 9 eingesetzt wird.
[0019] In dem Ausführungsbeispiel der Figur 2 weist der Bandlappen 13 eine derartige Kröpfung
auf, daß eine Öffnung des Türblattes 28 um annähernd 90° sichergestellt ist.
[0020] Angeschlagen wird der jeweilige Bandlappen 13 an der umlaufenden Zarge 1 über einen
im Drehpunkt 14 des Bandauges 30 einzusetzenden Führungsstift (nicht dargestellt).
Dabei kann das Bandauge 30 innerhalb einer Tasche 3, die sich in der Zarge 1 befindet,
angeschlagen werden. Die Tasche 3 ist beispielsweise bei Stahlzargen als Einschweißtasche
oder auch Einsetztasche mit ihren Wandungen 4 gegenüber dem dahinterliegenden Wandbereich
abgegrenzt. Innerhalb der Zarge 1 befindet sich darüber hinaus eine umlaufende Dichtung
2, die sicherstellt, daß bei geschlossener Tür ein sicherer Abschluß gegeben ist.
Eine derartige Tür ausgestattet mit dem vorbeschriebenen Türblatt 28 und seinem Aufbau,
weist somit eine nicht sichtbare Befestigung und darüber hinaus gute Schall- und Isoliereigenschaften
im geschlossenen Zustand auf.
[0021] In der gleichen Art und Weise wird auch für das Seitenteil 33 die Bandbefestigung
an einem über die gesamte Länge des Seitenteiles 33 zwischen den beabstandeten Glasscheiben
32, 42 verlaufenden Zwischenstückes 36 vorgenommen. Hier sind ebenfalls Einlaßstücke
35 vorhanden, an welche die nicht dargestellten Bandlappen in analoger Form wie bei
dem Türblatt 28 angeschlagen werden. Innerhalb der umlaufenden Zarge werden sie in
Taschen 34 befestigt. Auf der gegenüberliegenden Seite des Zwischenstückes 36 befindet
sich ebenfalls im Endbereich zwischen den beabstandeten Glasscheiben 32, 42 ein durchgehendes
Zwischenstück 37. Die Zwischenstücke 36, 37 sind mit den Glasscheiben 32, 42 durch
einen UV-stabilen Zweikomponentenkleber kraft- und formschlüssig miteinander verbunden.
Das Zwischenstück 37 hat verschiedene Aufgaben, die zum einen darin bestehen, einen
Schloßgegenkasten 41, eine Seitenteilver-/entriegelung 38 und die damit verbundenen
Führungsstücke 45, 46 der Treibstangen 39, 40 aufzunehmen. Aus diesem Grunde sind
innerhalb des Zwischenstückes 37 entsprechende Befestigungsmöglichkeiten in Form von
Bohrungen und Schraubverbindungen eingelassen.
[0022] Wenden wir uns zunächst dem Bereich des Schlosses 29 zu. In der Darstellung der Figur
5 wird im Schnitt dieses Schloß 29 zwischen den beabstandeten Glasscheiben 5, 10 wiedergegeben.
In dem Ausführungsbeispeil weist die Glasscheibe 10 ein etwas größeres Maß auf, als
die Glasscheibe 5, so daß im vorliegenden Fall es sich um eine gefalzte Tür handelt.
Es kann jedoch auch die gesamte Konstruktion auf ungefalzte Türen übertragen werden.
Die aus dem Schloß 29 herausragende Falle 57 greift in einen Durchbruch, der sich
in dem Schloßgegenkasten 41 befindet, ein. Der Schloßgegenkasten 41 ist dabei innerhalb
der beabstandeten Glasscheiben 32, 42 des Seitenteiles 33 eingelassen. Befestigt wird
der Schloßgegenkasten 41 über nicht dargestellte Befestigungsmöglichkeiten innerhalb
des Zwischenstückes 37. Durch den Schloßgegenkasten 41 führt auch gleichzeitig die
untere Treibstange 40.
[0023] Oberhalb des Schlosses 29 befindet sich jedoch im Seitenteil 33 unsichtbar angeordnet
zwischen den Glasscheiben 32, 42 eine Seitenteilver-/entriegelung. Die Seitenteilver-/entriegelung
38 besteht im wesentlichen aus einem Verriegelungsgehäuse 50, in dem die Antriebsmechanik
für die Treibstangen 39, 40 enthalten ist. Das Verriegelungsgehäuse 50 weist im äußeren
Bereich eine Stulp 47 auf, in der Mulden 48 enthalten sind, um den Betätigungshebel
53 zu verschwenken. Befestigt wird die Stulp 47 über die Befestigungen 49 ebenfalls
an dem Zwischenstück 37. Aus dem Verriegelungsgehäuse 50 ragen an jeder Längsseite
Treibstangenanschlüsse 51, 52 heraus, in denen ein Gewinde 56 enthalten ist. In dieses
Gewinde 56 können somit die Treibstangen 39, 40, die ein entsprechendes Gewinde aufweisen,
eingeschraubt werden.
[0024] Den Endbereich eines Endes einer Treibstange, in diesem Fall der Treibstange 39,
mit ihrer Anbindung ist der Figur 6 zu entnehmen. Zur Führung der Treibstangen 39,
40 sind jeweils in den Endbereichen Führungsstücke 45 mit dem längs verlaufenden Zwischenstück
37 kraft- und formschlüssig verbunden. Innerhalb der Führungsstücke 45 befindet sich
eine Führungshülse 46, die eine sichere Führung der Treibstangen 39, 40 gewährleistet.
[0025] In der Figur 8 wird in einer Seitenansicht das Seitenteil 33 wiedergegeben. In dieser
Darstellung befinden sich die Treibstangen nicht im ausgefahrenen Zustand, was bedeutet,
daß die Treibstangen 39, 40 nicht im Boden bzw. in der Zarge verankert sind. Wird
der Hebel 53 verschwenkt, so werden gleichzeitig die Treibstangen 39, 40 in die Betätigungsrichtung
54 verbracht, was eine Verriegelung der Treibstangen 39, 40 im Boden und in der Zarge
bedeutet. In dieser Stellung ist das Seitenteil 33 festgesetzt und kann nur durch
das Verschwenken des Hebels 53 wieder gelöst werden, in der Form, daß in die Betätigungsrichtung
55 die Treibstangen 39, 40 wieder eingezogen werden.
[0026] Der Bereich zwischen den je nach Anzahl verwendeten Einlaßstücken 9 wird darüber
hinaus mit einer Verklebung durch einen Klebstoff 22 verschlossen. Auch hierdurch
erreicht die Tür eine größere Stabilität.
[0027] Um der Tür auch im Randbereich ein gefälliges Aussehen zu verleihen, d.h. daß die
Verklebung 22 nicht sichtbar ist, weisen die beabstandeten Glasscheiben 5, 10 zwischen
ihren Endbereichen ein Abschlußprofil 23 und die Glasscheiben 32, 42 ein Abschlußprofil
44 auf. Diese Abschlußprofile 23, 44 werden vorzugsweise als U-förmiges Leichtmetallprofil
ausgebildet. Dabei sind die von der U-Form abgeleiteten freien Schenkel 24, 25 auf
das Abstandsmaß des Abstandsprofiles 6 und damit auf den Luftzwischenraum 18 abgestimmt.
Auch dieses Abschlußprofil 23 wird mit seinen Schenkeln 24, 25 mit den Glasscheiben
5, 10 durch eine Klebverbindung kraft- und formschlüssig verbunden, wobei zur Verklebung
kein Silikon verwendet wird. Das Abschlußprofil 44 kann jedoch auch eine andere Form
haben, wie es in den Figuren 5 und 6 dargestellt ist. An dem Abschlußprofil 44 kann
gleichzeitig ein Puffer 43 angebracht sein.
[0028] Da die beabstandeten Glasscheiben 5, 10, 32, 42 zu dem Luftzwischenraum 18 hin mit
einer Farbbeschichtung oder einem Siebdruck ausgestattet werden können, ist somit
der Bereich der Anbindung über die vorgenannte Art und Weise nicht sichtbar. Die Glasscheiben
5, 10, 32 können auch als Sicherheitsglas sowohl Einscheibensicherheitsglas als auch
Verbundsicherheitsglas ausgeführt werden.
Bezugszeichen
[0029]
- 1
- Zarge
- 2
- Dichtung
- 3
- Tasche
- 4
- Wandung
- 5
- Glasscheibe
- 6
- Abstandsprofil
- 7
- Verklebung
- 8
- Zwischenstück
- 9
- Einlaßstück
- 10
- Glasscheibe
- 11
- Befestigungsschraube
- 12
- Abwinkelung
- 13
- Bandlappen
- 14
- Drehpunkt
- 15
- Ausgleichsstück
- 16
- Befestigungsstück
- 17
- Wandung des Einlaßstückes
- 18
- Luftzwischenraum
- 19
- Klebefläche
- 20
- Befestigung
- 21
- Klebefläche
- 22
- Klebstoff
- 23
- Abschlußprofil
- 24
- Schenkel
- 25
- Schenkel
- 26
- Freiräume
- 27
- Zwischenraum
- 28
- Türblatt
- 29
- Schloß
- 30
- Bandauge
- 31
- Wand
- 32
- Glasscheibe
- 33
- Seitenteil
- 34
- Taschen
- 35
- Einlaßstück
- 36
- Zwischenstück
- 37
- Zwischenstück
- 38
- Seitenteilver-/entriegelung
- 39
- Treibstange
- 40
- Treibstange
- 41
- Schloßgegenkasten
- 42
- Glasscheibe
- 43
- Puffer
- 44
- Abschlußprofil
- 45
- Führungsstück
- 46
- Führungshülse
- 47
- Stulp
- 48
- Mulden
- 49
- Befestigungen
- 50
- Verriegelungsgehäuse
- 51
- Treibstangenanschluß
- 52
- Treibstangenanschluß
- 53
- Betätigungshebel
- 54
- Bewegungsrichtung ZU
- 55
- Bewegungsrichtung AUF
- 56
- Gewinde
- 57
- Falle
1. Rahmenlose Glastür mit einem verschwenkbaren Seitenteil (33), die aus je zwei parallel,
zueinander beabstandeten Glasscheiben (5, 10, 32, 42) und mit je im Außenbereich umlaufenden
Abstandsprofil (6), welches den zwischen den Glasscheiben (5, 10, 32, 42) angeordneten
Luftzwischenraum (18) dicht umschließt, wobei das Abstandsprofil (6) zu den Außenkanten
der Glasscheiben (5, 10, 32, 42) offene Freiräume (26) zum Einbau von Beschlägen,
Türschlössern und/oder dergleichen bildet, ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß je die beabstandeten Glasscheiben (5, 10, 32, 42) zumindest an einer Längsseite
der rahmenlosen Glastür (28) ein Zwischenstück (8) und an dem Seitenteil (33) ein
Zwischenstück (37) aufweisen, wobei an den Zwischenstücken (8, 37) zusätzliche Einlaßstücke
(9) zur Anschlagung der Bänder eingesetzt werden und an dem Zwischenstück (37) eine
verdeckte Seitenteilver-/Entriegelung (38) angeschlossen und an dem Seitenteil (33)
ein Schloßgegenkasten (41) verdeckt eingelassen ist.
2. Rahmenlose Glastür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an die Einlaßstücke
(9) Abwinkelungen (12) der Bandlappen (13) angeschraubt sind.
3. Rahmenlose Glastür nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandlappen
(13) in einer Tasche (3) einer Zarge (1) im geschlossenen Zustand der rahmenlosen
Glastür (28) und des Seitenteile (33) eintauchen.
4. Rahmenlose Glastür nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandlappen
(13) in den Einlaßstücken (9) verstellbar sind.
5. Rahmenlose Glastür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenstücke
(8, 36, 37) zwischen den Glasscheiben (5, 10, 32, 42) kraft- und formschlüssig durch
einen UV-stabilen vernetzenden zwei Komponentenkleber verklebt sind.
6. Rahmenlose Glastür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaßstücke (9)
auswechselbar sind.
7. Nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Freiräume (26) zwischen den Einlaßstücken (9) mittels eines Klebstoffes (22) verschlossen
werden.
8. Rahmenlose Glastür nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zwischenraum der beabstandeten Glasscheiben (5, 10, 32, 42)
in den Endbereichen jeweils durch umlaufende Abschlußprofile (23, 44) verschlissen
wird.
1. Frame-less glass door with a pivotable lateral panel (33), including respectively
two spaced panes of glass (5, 10, 32, 42) parallel arranged towards each other, and
respectively equipped in the exterior range with a surrounding spacing section (6)
which hermetically seals the airspace (18) between the panes of glass (5, 10, 32,
42) whereby the spacing section (6) builds open spaces (26) towards the exterior edges
of the panes of glass (5, 10, 32, 42) for the mounting of fittings, door locks and/or
the like, characterised in that the spaced panes of glass (5, 10, 32, 42) respectively
at least on one longitudinal side of the frame-less glass door (28) present an intermediate
piece (8) and on the lateral panel (33) an intermediate piece (37) whereby additional
insert parts (9) are mounted to the intermediate pieces (8, 37) for the reception
of hinges and a concealed locking/unlocking (38) for the lateral panel is combined
to the intermediate piece (37) and a concealed strike box (41) is incorporated into
the lateral panel (33).
2. Frame-less glass door according to claim 1, characterised in that angle brackets (12)
of the hinge straps (13) are screwed to the insert parts (9).
3. Frame-less glass door according to claims 1 and 2, characterised in that in the frame-less
glass door's (28) and the lateral panel's (33) closed position, the hinge straps (13)
plunge into a pocket (3) of a door frame (1).
4. Frame-less glass door according to claims 1 to 3, characterised in that the hinge
straps (13) are adjustable in the insert parts (9).
5. Frame-less glass door according to claim 1, characterised in that the intermediate
pieces (8, 36, 37) are positively and non-positively glued between the panes of glass
(5, 10, 32, 42) by a UV-permanent cross-linking two-component adhesive.
6. Frame-less glass door according to claim 1, characterised in that the insert parts
(9) are interchangeable.
7. According to one or several of the previous claims, characterised in that the clearance
zones (26) between the insert parts (9) are sealed by means of an adhesive (22).
8. Frame-less glass door according to one or several of the previous claims, characterised
in that the space between the spaced glass panes (5,10, 32, 42) is respectively closed
by surrounding terminal sections (23, 44) in the end areas.
1. Porte en verre sans cadre avec panneau latéral pivotable (33), composée respectivement
de deux plaques de verre (5, 10, 32, 42) espacées parallèlement l'une de l'autre,
et équipée dans la zone extérieure respectivement d'une section d'espacement (6) entourante
qui renferme hermétiquement la chambre d'air (18) qui se trouve entre les plaques
de verre (5, 10, 32, 42), et la section d'espacement (6) formant des espaces ouverts
(26) vers les bords extérieurs des plaques de verre (5, 10, 32, 42) pour le montage
de quincaillerie, serrures pour portes et/ou similaire caractérisée en ce que les
plaques de verre espacées (5, 10, 32, 42) présentent respectivement au moins sur un
grand côté de la porte en verre sans cadre (28) une pièce intermédiaire (8) et sur
le panneau latéral (33) une pièce intermédiaire (37) et des pièces supplémentaires
encastrées (9) étant introduites dans les pièces intermédiaires (8, 37) pour monter
des ferrures et un verrouillage/déverrouillage (38) masqué pour le panneau latéral
est relié à la pièce intermédiaire (37) et le panneau latéral (33) comporte un coffret
à gâche (41) intégré de façon masquée dans le panneau latéral (33).
2. Porte en verre sans cadre suivant revendication 1, caractérisée en ce que des pièces
équerre (12) des platines d'une fiche (13) sont vissées sur les pièces encastrées
(9).
3. Porte en verre sans cadre suivant les revendications 1 et 2, caractérisée en ce que
dans la position fermée de la porte en verre (28) sans cadre et du panneau latéral
(33), les platines d'une fiche (13) s'enfoncent dans une poche (3) d'un dormant fixe
(1).
4. Porte en verre sans cadre suivant les revendications 1 à 3, caractérisée en ce que
les platines d'une fiche (13) sont ajustables dans les pièces encastrées (9).
5. Porte en verre sans cadre suivant revendication 1, caractérisée en ce que les pièces
intermédiaires (8, 36, 37) entre les plaques de verre (5, 10, 32, 42) sont collées
par la forme et par la force et par l'intermédiaire d'une colle à deux composants
réticulante et résistante aux rayons UV.
6. Porte en verre sans cadre suivant revendication 1, caractérisée en ce que les pièces
encastrées (9) sont interchangeables.
7. Suivant l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que
les espaces libres (26) entre les pièces encastrées (9) peuvent être obturés par l'intermédiaire
d'une colle (22).
8. Porte en verre sans cadre suivant l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce que l'espace entre les plaques de verre espacées (5, 10, 32, 42)
est respectivement fermé dans les parties terminales par des sections de fermeture
(23, 44) entourantes.