| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 922 162 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
30.10.2002 Patentblatt 2002/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.07.1997 |
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP9703/457 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 9800/9076 (05.03.1998 Gazette 1998/09) |
|
| (54) |
FAHRBARE DICKSTOFFPUMPE
TRAVELLING THICK MATTER PUMP
POMPES A LIQUIDES EPAIS MOBILE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
DE ES FR GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
30.08.1996 DE 19635200
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
16.06.1999 Patentblatt 1999/24 |
| (73) |
Patentinhaber: PUTZMEISTER
Aktiengesellschaft |
|
72631 Aichtal (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- MAYER, Martin
D-71717 Beilstein (DE)
- EBINGER, Willi
D-71144 Steinenbronn (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Wolf, Eckhard, Dr.-Ing. et al |
|
Patentanwälte Wolf & Lutz
Hauptmannsreute 93 70193 Stuttgart 70193 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
GB-A- 2 215 491
|
US-A- 3 864 059
|
|
| |
|
|
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 006, no. 260 (M-180), 18.Dezember 1982 & JP 57 155122
A (KYOKUTO KAIHATSU KOGYO KK), 25.September 1982,
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine fahrbare Dickstoffpumpe, insbesondere eine Betonpumpe,
mit einem einen Fahrzeugmotor und ein Wechselgetriebe aufweisenden Fahrantrieb, mindestens
einer mit einer Abtriebswelle des Wechselgetriebes ggf. unter Zwischenschaltung eines
Verteilergetriebes kuppelbaren Hydraulikpumpe für den Antrieb und die Steuerung der
Dickstoffpumpe sowie einer Drehzahlbegrenzungseinrichtung zur Einstellung einer maximalen
Motordrehzahl beim Pumpbetrieb.
[0002] Bei fahrbaren Betonpumpen ist es bekannt, beim Pumpbetrieb den vorhandenen Fahrzeugmotor
und das Fahrzeuggetriebe für den Antrieb der Hydraulikpumpen zu verwenden. Zu diesem
Zweck ist üblicherweise ein Verteilergetriebe im Kardanwellenstrang des Fahrzeugs
angeordnet, das wahlweise auf Fahrbetrieb und auf Pumpbetrieb umgeschaltet werden
kann. Beim Fahrbetrieb ist die Abtriebswelle des Wechselgetriebes über einen Durchtrieb
des Verteilergetriebes auf die Antriebsachsen des Fahrzeugs durchgeschaltet, während
beim Pumpbetrieb eine Umsteuerung auf die Hydraulikpumpen erfolgt. Im letzteren Falle
ist die Übersetzung des Verteilergetriebes so ausgelegt, daß in der Übersetzungsstufe
des Wechselgetriebes mit direkter Übersetzung (i=1) und annähernd mit Nenndrehzahl
betriebenem Motor die maximal zulässige Pumpendrehzahl erreicht wird. Bei vielen Fahrzeuggetrieben
ist die direkte Übersetzung zugleich die schnellste Übersetzung des Fahrzeuggetriebes
und entspricht daher dem höchsten Gang. Im Prinzip ist es möglich, auch in einem niedereren
Gang zu pumpen. Bei einer Begrenzung der maximalen Motordrehzahl im Direktgang auf
die Nenndrehzahl des Motors wird hierbei jedoch die maximale Drehzahl der Hydraulikpumpe
und damit die maximale Fördermenge nicht erreicht. Manche Fahrzeuggetriebe verfügen
auch über eine Übersetzungsstufe mit einer Übersetzung ins Schnelle (Overdrive - i<1),
bei der die Drehzahl am Getriebeausgang höher ist als die Motordrehzahl. Sie wird
häufig durch eine Vor- oder Nachschaltgruppe oder durch einen zusätzlichen Gang des
Wechselgetriebes verwirklicht und dient als Spar- oder Schongang bei hoher Fahrzeuggeschwindigkeit.
[0003] Beim Betrieb der bekannten Betonpumpen wird als nachteilig empfunden, daß die Drehzahlarretierung
im Bereich der leistungsgünstigen Nenndrehzahl mit einer hohen Schallemission und
einem hohen Kraftstoffverbrauch verbunden ist.
[0004] Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die bekannte fahrbare
Dickstoffpumpe dahingehend zu verbessern, daß bei gegebener Pumpdrehzahl die Schallemission
und der Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugmotors reduziert werden kann.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe wird die im Patentanspruch 1 angegebene Merkmalskombination
vorgeschlagen. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben
sich aus den Unteransprüchen.
[0006] Der erfindungsgemäßen Lösung liegt der Gedanke zugrunde, daß das Wechselgetriebe
mindestens zwei Übersetzungsstufen aufweist, bei deren Auswahl unterschiedliche maximale
Motordrehzahlen über die Drehzahlbegrenzungseinrichtung einstellbar sind. Es ist dabei
besonders vorteilhaft, wenn zwei ausgewählten Übersetzungsstufen mit direkter Übersetzung
und mit Übersetzung ins Schnelle (Overdrive) je eine nach Maßgabe der Übersetzung
unterschiedliche maximale Motordrehzahl zugeordnet ist. Wenn in diesem Falle bei eingeschalteter
direkter Übersetzung die leistungsgünstige Nenndrehzahl des Motors als maximale Motordrehzahl
eingestellt wird, so wird bei einer Umschaltung auf die Übersetzung ins Schnelle und
konstanter Übersetzung im Verteilergetriebe die maximale Motordrehzahl zweckmäßig
so weit reduziert, daß die maximal zulässige Pumpdrehzahl nicht überschritten wird.
Man erhält hier also mit kleinerer Motordrehzahl und dadurch geringerer Geräuschentwicklung
und kleinerem Kraftstoffbedarf die Möglichkeit, die optimale Pumpfrequenz voll auszuschöpfen.
Dies ist der Fall, wenn die den verschiedenen Übersetzungsstufen zugeordneten maximalen
Motordrehzahlen im wesentlichen proportional zu deren Übersetzung gewählt sind.
[0007] Die maximalen Motordrehzahlen können entweder mit mechanischen oder elektronischen
Mitteln eingestellt werden. Im ersteren Falle weist die Drehzahlbegrenzungseinrichtung
zweckmäßig einen verstellbaren mechanischen Endanschlag an einem Verstellmechanismus
zur Steuerung der Kraftstoffzufuhr zum Fahrzeugmotor auf, während im letzteren Falle
die Drehzahlbegrenzungseinrichtung eine Mirkoprozessorschaltung zur Begrenzung der
Motordrehzahl nach Maßgabe der jeweils eingeschalteten Übersetzungsstufe umfassen
kann.
[0008] Eine besonders einfache Handhabung ist gewährleistet, wenn ein auf die Schaltstellung
des Wechselgetriebes ansprechender Sensor zur Ansteuerung der Drehzahlbegrenzungseinrichtung
vorgesehen ist.
[0009] Eine weitere Verbesserung in dieser Hinsicht wird erreicht, wenn eine auf Fernsteuersignale
einer Pumpenfernsteuerung ansprechende Schalteinrichtung zur Fernschaltung des Wechselgetriebes
und zur entsprechenden Ansteuerung der Drehzahlbegrenzungseinrichtung vorgesehen ist.
Anstelle oder in Verbindung mit der Fernschaltung kann auch eine Steuereinrichtung
zur automatischen Umschaltung der Übersetzungsstufen und der zugehörigen maximalen
Motordrehzahlen vorgesehen werden, die entweder auf das Unterschreiten oder Überschreiten
eines vorgegebenen Pumpendrucks oder einer vorgegebenen Mindestdrehzahl oder einer
hieraus abgeleiteten Meßgröße anspricht.
[0010] Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung in schematischer Weise
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer fahrbaren Betonpumpe mit Betonverteilermast im zusammengefalteten
Zustand;
- Fig. 2
- ein Schema des Fahr- und Pumpantriebs der fahrbaren Betonpumpe nach Fig. 1.
[0011] Die in Fig. 1 gezeigte fahrbare Betonpumpe weist ein Fahrgestell 10, einen in der
Nähe der Vorderachse 12 und des Führerhauses 14 des Fahrgestells 10 angeordneten Drehlagerbock
16, einen am Drehlagerbock 16 um eine vertikale Achse 18 um 360° drehbaren Verteilermast
20, eine über einen Materialaufgabebehälter 22 mit Beton beaufschlagbare, hydraulisch
angetriebene Betonpumpe 24 und eine über eine Rohrweiche 26 an die Betonpumpe 24 angeschlossene
Förderleitung 28 auf. Die fünf Mastarme 1, 2, 3, 4 und 5 des Verteilermasts 20 sind
an dem Drehgelenk A mit dem Drehlagerbock 16 und an den Knickgelenken B, C, D und
E miteinander verbunden. Das Einund Ausfalten der Mastarme 1 bis 5 um die Gelenke
A bis E erfolgt hydraulisch mittels doppelt wirkender Hydrozylinder 30, die mit ihren
freien zylinderseitigen und stangenseitigen Enden an Auslegern bzw. Umlegebügeln der
Mastarme 1 bis 5 und des Drehlagerbocks 16 angelenkt sind.
[0012] Der unter dem Führerhaus 14 angeordnete Fahrzeugmotor 40 ist über das Wechselgetriebe
42 sowohl für den Fahrantrieb als auch für den Antrieb der Betonpumpe 24 bestimmt.
Zu diesem Zweck ist im Bereich des Kardanwellenstrangs 44 ein eingangsseitig mit der
Abtriebswelle 46 des Wechselgetriebes 42 verbundenes Verteilergetriebe 48 angeordnet,
das zwischen einem zur Hinterachse 50 führenden Durchtrieb 52 für den Fahrantrieb
und einer mit den Hydraulikpumpen 54 verbundenen Verteilergruppe 53 mit definierter
Übersetzung umschaltbar ist. Die Hydraulikpumpen 54 sind über Hydraulikleitungen 56
mit einem Hydraulikblock 58 der Betonpumpe 24 verbunden, der u.a. an die hydraulischen
Antriebszylinder 60 und die in der Zeichnung nicht dargestellten Umsteuerzylinder
für die Rohrweiche 26 angeschlossen ist.
[0013] Zur Ansteuerung der Hydraulikpumpen 54 im Pumpbetrieb weist das Wechselgetriebe 42
zwei ausgewählte Übersetzungsstufen auf, von denen die eine mit direkter Übersetzung
(i=1) und die andere als Overdrive mit Übersetzung ins Schnelle (i<1) ausgestaltet
ist. Die Umschaltung erfolgt bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel über einen Schalthebel
62 oder eine Steuereinrichtung 64. Die Steuereinrichtung 64 kann entweder als kabelgebundenes
oder drahtloses Fernsteuergerät ausgebildet sein, das beispielsweise in einer Fernbedienungseinrichtung
für die Betonpumpe untergebracht ist. Andererseits kann sie auch als Schaltautomatik
ausgebildet sein, die beispielsweise auf die über die Signalleitung 66 abgegriffene
Motordrehzahl oder auf den über die Signalleitung 68 abgegriffenen Pumpendruck anspricht
und bei Unteroder Überschreiten eines vorgegebenen Sollschwellwerts einen Schaltvorgang
auslöst. Weiter ist eine mechanische oder elektronische Drehzahlbegrenzungseinrichtung
70 vorgesehen, die nach Maßgabe der beispielsweise am Schalthebel 62 abgegriffenen
Schaltstellung des Wechselgetriebes 40 eine unterschiedliche maximale Motordrehzahl
einstellt. Mit dieser Maßnahme wird erreicht, daß unabhängig von der eingeschalteten
Übersetzungsstufe (Gang) die Hydraulikpumpen 54 über das Verteilergetriebe 48 mit
der jeweils gleichen maximalen Pumpdrehzahl antreibbar sind. Die auf die Nenndrehzahl
des Fahrzeugmotors 40 abgestimmte höhere maximale Motordrehzahl von beispielsweise
1800 Umdrehungen pro Minute im direkten Gang ermöglicht zwar eine höhere Leistungsabnahme,
verursacht jedoch eine höhere Schallemission und einen höheren Kraftstoffverbrauch.
Bei der niedrigeren maximalen Motordrehzahl im Overdrive von z.B. 1350 Umdrehungen
pro Minute wird die Schallemission und der Verbrauch auf Kosten einer Leistungsabnahme
reduziert. In beiden Fällen werden die Hydraulikpumpen 54 mit gleicher Drehzahl betrieben,
so daß ein optimaler Pumpenbetrieb gewährleistet ist. Der Overdrive-Betrieb kommt
vor allem in Betracht, wenn die Antriebsleistung des Motors nicht voll ausgeschöpft
werden muß und wenn beispielsweise bei Nachtbetrieb oder in Lärmschutzgebieten eine
geringe Geräuschbelastung erwünscht ist.
[0014] Wenn das Wechselgetriebe 42 im Fahrzeug nicht mit einem Overdrive, sondern nur mit
direkter Übersetzung (i = 1) und mit langsameren Übersetzungen (i > 1) ausgerüstet
ist, kann das Verteilergetriebe 48 mit einer auf den zweitschnellsten Gang abgestimmten
höheren Übersetzung ausgestattet werden. Hierdurch wird die zur Verringerung der Geräuschemission
und des Kraftstoffverbrauchs erforderliche kleinere Motordrehzal durch Umschalten
des Wechselgetriebes vom zweitschnellsten Gang (i > 1) in den schnellsten Gang (i
= 1) erzielt, wobei der zweitschnellste Gang des Wechselgetriebes die Abnahme der
annähernd vollen Motorleistung etwa bei Nenndrehzahl des Motors erlaubt, während die
Motordrehzahl im schnellsten Gang auf einen gegenüber der Nenndrehzahl niedrigeren
Wert begrenzt wird.
[0015] Eine weitere Möglichkeit, die Betonpumpe mit verschiedenen Motordrehzahlen bei gleichbleibender
maximaler Fördermenge zu betreiben besteht auch dann, wenn die Hydraulikpumpe über
einen schaltbaren Nebenabtrieb des Wechselgetriebes anstelle des Verteilergetriebes
angetrieben wird. In diesem Falle ist die Drehzahlbegrenzung im Sinne der vorstehenden
Ausführungen an die Übersetzungen des Nebenabtriebes anzupassen.
[0016] Zusammenfassend ist folgendes festzustellen: Die Erfindung bezieht sich auf eine
fahrbare Dickstoffpumpe mit einem einen Fahrzeugmotor 40 und ein Wechselgetriebe 42
aufweisenden Fahrantrieb, mindestens einer mit einer Abtriebswelle 46 des Wechselgetriebes
gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Verteilergetriebes 48 kuppelbaren Hydraulikpumpe
54 für den Antrieb der Dickstoffpumpe 24 sowie einer Drehzahlbegrenzungseinrichtung
zur Einstellung einer maximalen Motordrehzahl beim Pumpbetrieb. Um wahlweise auch
bei geringer Geräuschemission einen optimalen Pumpbetrieb zu gewährleisten, wird gemäß
der Erfindung vorgeschlagen, daß das Wechselgetriebe mindestens zwei Übersetzungsstufen
aufweist, bei deren Einschaltung unterschiedliche maximale Motordrehzahlen über die
Drehzahlbegrenzungseinrichtung 70 einstellbar sind.
1. Fahrbare Dickstoffpumpe mit einem einen Fahrzeugmotor (40) und ein Wechselgetriebe
(42) aufweisenden Fahrantrieb, mindestens einer mit einer Abtriebswelle (46) des Wechselgetriebes
(42) ggf. unter Zwischenschaltung eines Verteilergetriebes (48) kuppelbaren Hydraulikpumpe
(54) für den Antrieb der Dickstoffpumpe (24) sowie einer Drehzahlbegrenzungseinrichtung
(70) zur Einstellung einer maximalen Motordrehzahl beim Pumpbetrieb, dadurch gekennzeichnet, daß das Wechselgetriebe (42) mindestens zwei Übersetzungsstufen aufweist, bei deren Einschaltung
unterschiedliche maximale Motordrehzahlen über die Drehzahlbegrenzungseinrichtung
(70) einstellbar sind.
2. Fahrbare Dickstoffpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei ausgewählten Übersetzungsstufen mit direkter Übersetzung (i=1) und mit Übersetzung
ins Schnelle (i<1) je eine nach Maßgabe der Übersetzung (i) unterschiedliche maximale
Motordrehzahl zugeordnet ist.
3. Fahrbare Dickstoffpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den verschiedenen Übersetzungsstufen zugeordneten maximalen Motordrehzahlen im
wesentlichen proportional zu deren Übersetzung sind.
4. Fahrbare Dickstoffpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen auf die Schaltstellung des Wechselgetriebes (42) ansprechenden Sensor zur Ansteuerung
der Drehzahlbegrenzungseinrichtung (70).
5. Fahrbare Dickstoffpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine auf Fernsteuersignale ansprechende Schalteinrichtung (64) zur Fernschaltung
des Wechselgetriebes (42) und zur entsprechenden Ansteuerung der Drehzahlbegrenzungseinrichtung
(70).
6. Fahrbare Dickstoffpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine auf das Unterschreiten oder Überschreiten eines jeweils vorgegebenen Pumpendrucks
oder einer daraus abgeleiteten Meßgröße ansprechenden Schalteinrichtung (64) zur automatischen
Umschaltung der Übersetzungsstufen und der zugehörigen maximalen Motordrehzahlen.
7. Fahrbare Dickstoffpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine auf das Unterschreiten oder Überschreiten einer jeweils vorgegebenen Mindestdrehzahl
oder einer daraus abgeleiteten Meßgröße ansprechende Schalteinrichtung zur automatischen
Umschaltung der Übersetzungsstufen und der zugehörigen maximalen Motordrehzahlen.
8. Fahrbare Dickstoffpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahlbegrenzungseinrichtung (70) einen verstellbaren mechanischen Endanschlag
an einem Verstellmechanismus zur Steuerung der Kraftstoffzufuhr zum Fahrzeugmotor
aufweist.
9. Fahrbare Dickstoffpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahlbegrenzungseinrichtung (70) eine Mikroprozessorschaltung zur Begrenzung
der Motordrehzahl nach Maßgabe der eingeschalteten Übersetzungsstufe umfaßt.
1. Mobile thick matter pump having a drive mechanism comprising a vehicle motor (40)
and a gear box (42), at least one hydraulic pump (54) for driving the thick matter
pump (24), which pump is adapted to be coupled to a driven shaft (46) of the gear
box (42), if need be under interposition of a transfer gear box (48), as well as a
speed limiter device (70) for setting a maximum motor speed during the operation of
the pump, wherein the gear box (42) has at least two gear ratios, at the selection
of which different maximum motor speeds are set by way of the speed limiter device
(70).
2. Mobile thick matter pump of claim 1, wherein depending on the chosen ratio (i) a different
maximum motor speed is allocated to two specific gear ratios, a direct ratio (i=1)
and a speed increasing ratio (i<1).
3. Mobile thick matter pump of claim 1, wherein the maximum motor speeds allocated to
the different gear ratios are essentially proportional to their ratio.
4. Mobile thick matter pump of claim 1, further comprising a sensor for controlling the
speed limiter device (70), which sensor responds to a gear selector position of the
gear box (42).
5. Mobile thick matter pump of claim 1, further comprising a switching device (64) for
remote controlling the gear box (42) and for correspondingly controlling the speed
limiter device (70), which switching device responds to remote control signals.
6. Mobile thick matter pump of claim 1, further comprising a switching device (64) for
automatically changing the gear ratios and the corresponding maximum motor speed,
which switching device responds to falling below or exceeding a preset pump pressure
or a measured value derived therefrom.
7. Mobile thick matter pump of claim 1, further comprising a switching device for automatically
changing the gear ratios and the corresponding maximum motor speed, which switching
device responds to falling below or exceeding a preset minimum motor speed or a measured
value derived therefrom.
8. Mobile thick matter pump of claim 1, wherein the speed limiter device (70) comprises
an adjustable mechanical limit stop at an adjusting mechanism for controlling the
fuel delivery to the vehicle motor.
9. Mobile thick matter pump of claim 1, wherein the speed limiter device (70) comprises
a micro processor circuit for limiting the motor speed in dependence of the chosen
gear ratio.
1. Pompe à liquides épais mobile, en particulier une pompe à béton, comprenant un mécanisme
d'entraînement muni d'un moteur pour véhicule automobile (40) et d'une boîte de vitesses
(42), au moins une pompe hydraulique (54) susceptible d'être couplée avec un arbre
de sortie ( 46) de la boîte de vitesses (42), le cas échéant, par l'intermédiaire
d'une boîte de transfert (48), et utilisée pour actionner la pompe à béton (24), ainsi
qu'un limiteur de régime (70) destiné à régler une vitesse de rotation maximale du
moteur en cas de fonctionnement de la pompe, caractérisée en ce que la boîte de vitesses (42) comporte au moins deux rapports de vitesse à sélectionner,
qui permettent de réguler différentes vitesses maximales du moteur par l'intermédiaire
du limiteur de régime (70).
2. Pompe à liquides épais mobile selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'à chacun des deux rapports de vitesse sélectionnés avec un changement de vitesse en
prise directe (i = 1) et avec un rapport de surmultiplication (i < 1) est associée
une vitesse maximale du moteur différente en fonction du rapport de vitesse (i).
3. Pompe à liquides épais mobile selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les vitesses maximales du moteur associées aux différents rapports de vitesse sont
sensiblement proportionnelles à leur multiplication.
4. Pompe à liquides épais mobile selon une des revendications 1 à 3, caractérisée par un capteur, destiné à détecter la position du rapport de vitesse dans la boîte de
vitesses (42) et à commander le limiteur de régime (70).
5. Pompe à liquides épais mobile selon une des revendications 1 à 4, caractérisée par une unité de commande (64) activée par des signaux télécommandés et destinée à télécommander
les changements de vitesse dans la boîte de vitesses (42) et à commander de manière
correspondante le limiteur de régime (70).
6. Pompe à liquides épais mobile selon une des revendications 1 à 5, caractérisée par une unité de commande (64), qui est activée par un dépassement vers le haut ou vers
le bas d'une pression de la pompe prédéfinie dans chaque cas ou d'une valeur de mesure,
qui en est dérivée, et qui est destinée à commander automatiquement les rapports de
vitesse et les vitesses maximales du moteur correspondantes.
7. Pompe à liquides épais mobile selon une des revendications 1 à 6, caractérisée par une unité de commande, qui est activée par un dépassement vers le haut ou vers le
bas d'une vitesse de rotation minimale prédéfinie dans chaque cas ou d'une valeur
de mesure, qui en est dérivée, et qui est destinée à commander automatiquement les
rapports de vitesse et les vitesses maximales du moteur correspondantes.
8. Pompe à liquides épais mobile selon une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que le limiteur de régime (70) comporte une butée de fin de course mécanique réglable
sur un mécanisme de réglage destiné à commander l'admission de carburant vers le moteur
du véhicule.
9. Pompe à liquides épais mobile selon une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que le limiteur de régime (70) comporte un circuit à microprocesseur destiné à limiter
la vitesse du moteur en fonction du rapport de vitesse sélectionné.

