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(11) |
EP 0 922 164 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.03.2003 Patentblatt 2003/13 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.07.1997 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9703/941 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9800/9078 (05.03.1998 Gazette 1998/09) |
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| (54) |
MEMBRANPUMPE
DIAPHRAGM PUMP
POMPE A MEMBRANE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
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Priorität: |
29.08.1996 DE 19634922
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.06.1999 Patentblatt 1999/24 |
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Patentinhaber: KNF Neuberger GmbH |
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D-79112 Freiburg (DE) |
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Erfinder: |
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- RIEDLINGER, Heinz
D-28211 Bremen (DE)
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Vertreter: Patent- und Rechtsanwaltssozietät,
Maucher, Börjes & Kollegen |
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Dreikönigstrasse 13 79102 Freiburg i. Br. 79102 Freiburg i. Br. (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 311 104 FR-A- 1 564 867
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DE-U- 29 505 021 US-A- 2 641 283
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Membranpumpe mit einem einen Pleuel aufweisenden Kurbelantrieb
und einer mit dem Pleuel verbundenen elastischen Membrane, welche Membrane an ihrer
dem Verdichtungsraum abgewandten Rückseite wenigstens eine hinterschnittene Befestigungsöffnung
zum Einsetzen des komplementär geformten Befestigungsendes des Pleuels aufweist, wobei
das Pleuel an seinem Befestigungsende eine Stützfläche zur unterseitigen Abstützung
des zentralen, eine Auflagefläche aufweisenden Membranbereiches hat und wobei die
Stützfläche des Pleuels zumindest ein etwa in axialer Richtung des Pleuels vorstehender
Befestigungsvorsprung zum formschlüssigen Eingreifen in wenigstens eine Befestigungsöffnung
aufweisenden, zentralen Membranbereich vorgesehen ist.
[0002] Membranpumpen werden beispielsweise auch als Mikromembranpumpen bei tragbaren Analysegeräten
verwendet. Da diese Analysegeräte und ihre Mikromembranpumpen meist unabhängig vom
Stromnetz über Batterie oder Akku betrieben werden, sind hierfür Motoren mit einer
geringen Stromaufnahme erforderlich. Solche Motoren haben jedoch nur eine geringe
Leistungsfähigkeit, weshalb die Walkarbeit der Membran während des Betriebes dieser
vorbekannten Mikromembranpumpen zu reduzieren ist. Bei derart schwachen Motoren ist
daher auch die Membran ausreichend dünn auszugestalten, soll aber - insbesondere bei
Analysegeräten - wieder sehr dicht sein, um die Genauigkeit dieser Geräte nicht zu
beeinträchtigen.
[0003] Man kennt bereits Mikromembranpumpen, deren Membran zwischen einer dem Verdichtungsraum
zugewandten metallischen Druckscheibe und dem Pleuelkopf eingespannt ist, wobei die
Druckscheibe am Pleuelkopf mittels einer Schraubverbindung befestigt ist, welche eine
zentrale Befestigungsöffnung der Membran durchsetzt. Eine solche Druckscheibenklemmung
hat jedoch einen zentralen unelastischen Bereich der Membran zur Folge, wodurch das
Hubvolumen reduziert und die Leistung der vorbekannten Mikromembranpumpe eingeschränkt
wird.
[0004] Man hat daher auch eine Mikromembranpumpe geschaffen, bei der die mit ihrem Umfangsrandbereich
im Pumpenkopf eingespannte Membran einen im Querschnitt etwa T-förmigen Pleuelkopf
formschlüssig umschließt. Durch diese formschlüssige Verbindung der Membran am Pleuelkopf
kann auf die vorerwähnte Druckscheibenklemmung der Membran verzichtet werden. Diese
vorbekannte Mikromembranpumpe hat ein größeres Hubvolumen, da die Membran auch in
ihrem Zentralbereich elastisch ist. Während des Betriebes der vorbekannten Mikromembranpumpe
bewegt sich die Membran aber auf dem von ihr umschlossenen Pleuelkopf hin und her,
was mit einer zusätzlichen Walkarbeit der Membran verbunden ist.
[0005] Aus der DE 33 11 104 A1 ist bereits eine Membranpumpe der eingangs erwähnten Art
bekannt, deren Membran an der dem Verdichtungsraum abgewandten Membran-Unterseite
eine hinterschnittene Befestigungsöffnung hat. Diese Befestigungsöffnung ist mit dem
komplementär geformten Befestigungsende eines Pleuels verbunden. Am Befestigungsende
des Pleuels ist dazu ein Befestigungsvorsprung vorgesehen, der in die Befestigungsöffnung
eingeformt ist. Der Befestigungsvorsprung steht über eine am Befestigungsende des
Pleuels befindliche Stützfläche vor, die zur unterseitigen Abstützung eines zentralen,
eine Auflagefläche aufweisenden Membranbereiches dient. Da der Befestigungsvorsprung
in die Membrane einvulkanisiert ist und da die Membran dieser vorbekannten Membranpumpe
einen zum Zentrum zunehmend verdickten Zentralbereich hat, ist die somit allein in
ihrer äußeren Ringzone flexibel ausgestaltete Membran nur mit einer entsprechend hohen
Walkarbeit zu verformen. Eine solche Membrane ist daher vor allem in größeren Membranpumpen
mit einem leistungsstarken Pumpenantrieb vorteilhaft einsetzbar, aber weniger gut
für Mikromembranpumpen geeignet, deren Motoren nur eine geringe Leistungsfähigkeit
haben.
[0006] Es besteht daher insbesondere die Aufgabe, eine Membranpumpe der eingangs erwähnten
Art zu schaffen, deren Membran auf einfache Weise und dennoch so präzise am Pleuelkopf
befestigt werden kann, daß während des Betriebes keine zusätzliche Walkarbeit auftritt.
[0007] Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht bei der Membranpumpe der eingangs
erwähnten Art insbesondere darin, daß an der Membranunterseite wenigstens ein zapfenförmiges
Einsatzteil vorgesehen ist, und daß das Einsatzteil in Montagestellung an dem einen
Befestigungsvorsprung oder an mehreren Befestigungsvorsprüngen des Pleuels seitlich
anliegt.
[0008] Bei der erfindungsgemäßen Membranpumpe hat das Pleuel eine Stützfläche, welche einen
zentralen, eine Auflagefläche aufweisenden Membranbereich abstützt. Durch die an ihrer
Membranunterseite abgestützte Membran kann diese sich während des Betriebes nicht
am Pleuel hin- und herbewegen, wodurch eine unerwünschte zusätzliche Walkarbeit der
Membran vermieden wird. Insbesondere ein größer dimensionierter Stützring übt zudem
einen Einfluß auf die mögliche Förderleistung der Membrane aus, weil diese nämlich
insbesondere bei einem größeren Durchmesser des Stützringes eine größere kolbenartige
Zone schafft, die sich während des Auf- und Abwärtshubes nicht verformt und somit
zu einem größeren Hubvolumen führt. Diese Ausgestaltung der Membran gestattet einen
relativ kleinen, festen Durchmesser des Pleuels, so daß sich verhältnismäßig große
elastische Zonen herausbilden, die zu niedrigen Spannungen in der Membran und dadurch
zu einem größeren Hub im Verhältnis zum Wirkdurchmesser der Membrane führen. Die Membrane
zeichnet sich daher durch bessere Membrandehnungsverhältnisse und ihren stets gleichbleibend
einwandfreien Sitz aus. Da die Membrane der erfindungsgemäßen Membranpumpe keine zentrale
Befestigungsöffnung mehr benötigt, ist diese Membrane an der Pleuelbefestigung im
Gegensatz zur vorbekannten Druckscheibenklemmung sehr dicht.
[0009] Das erfindungsgemäß vorgesehene und vorzugsweise an einem ringförmigen Befestigungsvorsprung
oder an zumindest drei, etwa gleichmäßig voneinander beabstandeten Befestigungsvorsprüngen
anliegende, zapfenförmige Einsatzteil der erfindungsgemäßen Membran übernimmt die
Zentrierung und Führung der Membran während der Schwingbewegungen. Gleichzeitig übernimmt
dieses zapfenförmige Einsatzteil die radiale und axiale Führung der Membrane gegenüber
dem Pleuel. Die Membrane wird dadurch so präzise auf dem Pleuel fixiert, daß sowohl
radiale wie auch axiale Kräfte sie nicht aus ihrer Position gegenüber dem Pleuel verändern.
[0010] Dabei wird eine Ausführungsform bevorzugt, bei der ein auf einem zur Pleuellängsachse
konzentrischen Kreis angeordneter, ringförmiger Befestigungsvorsprung mit an seinem
freien Randbereich hakenartig seitlich vorspringendem Hintergreifrand vorgesehen ist.
Ein solcher Befestigungsvorsprung am Pleuel begünstigt die gute Zentrierung und Führung
der Membran während ihrer Schwingbewegungen; gleichzeitig wird die Membran besonders
präzise auf dem Pleuel fixiert.
Möglich ist aber auch, daß mehrere, vorzugsweise zumindest drei auf einem zur Pleuellängsachse
konzentrischen Kreis angeordnete Befestigungsvorsprünge vorgesehen sind.
[0011] Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform gemäß der Erfindung sieht vor, daß die
am Befestigungsende des Pleuels befindliche Stützfläche zur unterseitigen Abstützung
des zentralen, eine Auflagefläche aufweisenden Membranbereiches, einen etwa radial
über den Querschnitt des Pleuels überstehenden Stützkragen hat und daß die zentrale
Auflagefläche der Membrane entsprechend dieser vergrößerten Stützfläche dimensioniert
sind. Die entsprechend dimensionierte Membrane überträgt über ihre zentrale Auflagefläche
einen Teil der Druckkräfte auf den etwa radial über den Querschnitt des Pleuels überstehenden
Stützkragen.
[0012] Um die gute Zentrierung der Membrane am Befestigungsende des Pleuels zu begünstigen,
ist es zweckmäßig, wenn an der Stützfläche des Pleuels ein vorzugsweise zentraler
Zentriervorsprung zum Eingreifen in eine Gegenausnehmung der Membrane vorgesehen ist.
[0013] Um die Membrane über einen möglichst großen radialen Bereich elastisch ausgestalten
zu können und um die mögliche Förderleistung der Membrane positiv zu beeinflussen,
ist es vorteilhaft, wenn die dem Verdichtungsraum der Pumpe zugewandte Seite der Membrane
befestigungsmittelfrei ist.
[0014] Um eine hohe Dichtigkeit an der Pleuelbefestigung zu erreichen, ist es zweckmäßig,
wenn die Membrane dem Verdichtungsraum zugewandt durchgehend geschlossen ausgebildet
ist.
[0015] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß die erfindungsgemäße
Membranpumpe als Mikromembranpumpe ausgebildet ist.
[0016] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines
erfindungsgemäßen Ausführungsbeispieles in Verbindung mit den Ansprüchen sowie der
Zeichnung. Die einzelnen Merkmale können je für sich oder zu mehreren bei einer Ausführungsform
gemäß der Erfindung verwirklicht sein.
[0017] Die einzige Figur zeigt den Kurbelantrieb 1 sowie eine mit einem Pleuel 2 des Kurbelantriebes
1 verbundene Membrane 3 einer Membranpumpe in einer schematischen Darstellung. Das
Pleuel 2 des Kurbelantriebes 1 ist mit der Membrane 3 derart verbunden, daß die Membrane
3 über das Pleuel 2 während des Betriebes der Membranpumpe hin- und herbewegt wird.
[0018] Das Pleuel 2 hat an seinem der Membrane 3 zugewandten Befestigungsende eine Stützfläche
4 zur unterseitigen Abstützung des zentralen, eine Auflagefläche 5 aufweisenden Membranbereiches.
Über die Stützfläche 4 des Pleuels 2 steht ein konzentrisch zur Pleuellängsachse angeordneter
ringförmiger Befestigungsvorsprung 6 vor, der an seinem freien Randbereich einen hakenartig
seitlich nach außen vorspringenden Hintergreifrand 7 hat. Der in axialer Richtung
des Pleuels 2 vorstehende Befestigungvorsprung 6 greift formschlüssig in eine als
Ringnut ausgebildete und in ihrem lichten Querschnitt entsprechend hakenförmig ausgestaltete
Befestigungsöffnung 8 an der Membranunterseite ein.
[0019] Diese ringförmige Befestigungsöffnung 8 begrenzt an der Membranunterseite ein zapfenförmiges
Einsatzteil 9, welches in der einzigen Figur am inneren Umfangsrand des ringförmigen
Befestigungsvorsprunges 6 anliegt.
[0020] Die am Pleuel 2 vorgesehene Stützfläche 4 stützt den zentralen, die Auflagefläche
5 aufweisenden Membranbereich der Membrane 3 ab. Durch die an ihrer Membranunterseite
abgestützte Membrane 3 kann diese sich während des Betriebes der Membranpumpe am Pleuel
nicht mehr hin- und herbewegen, wodurch eine unerwünschte zusätzliche Walkarbeit der
Membrane 3 vermieden wird. Insbesondere eine größer dimensionierte Stützfläche übt
zudem einen Einfluß auf die mögliche Förderleistung der Membrane 3 aus, weil diese
nämlich insbesondere bei einem größeren Durchmesser der Stützfläche 4 eine größere
kolbenartige Zone schafft, die sich während des Auf- und Abwärtshubes nicht verformt
und somit zu einem größeren Hubvolumen führt. Gleichzeitig gestattet diese Konstruktion
einen relativ kleinen festen Durchmesser des Pleuels 2, so daß sich verhältnismäßig
große elastische Zonen herausbilden, die zu niedrigen Spannungen in der Membrane 3
und dadurch zu einem größeren Hub im Verhältnis zum Wirkdurchmesser der Membrane 3
führen. Die Membrane 3 zeichnet sich daher durch bessere Membrandehnungsverhältnisse
und ihren stets gleichbleibend einwandfreien Sitz aus. Da die Membrane 3 der hier
dargestellten Membranpumpe keine zentrale Befestigungsöffnung mehr hat, ist diese
Membrane 3 an der Pleuelbefestigung im Gegensatz zur vorbekannten Druckscheibenklemmung
sehr dicht.
[0021] Aus der einzigen Figur wird deutlich, daß die am Befestigungsende des Pleuels 2 befindliche
Stützfläche 4 zur unterseitigen Abstützung des zentralen, eine Auflagefläche 5 aufweisenden
Membranbereiches, einen etwa radial über den Querschnitt des Pleuels überstehenden
Stützkragen 10 hat, wobei die zentrale Auflagefläche 5 an der Membrane 3 entsprechend
dieser vergrößerten Sützfläche 4 dimensioniert ist. Die Membrane 3 weist dazu einen
Stützring 12 auf, der zwischen sich und dem zapfenförmigen Einsatzteil 9 die Befestigungsöffnung
8 begrenzt.
[0022] Das zapfenförmige Einsatzteil 9 übernimmt während der Schwingbewegungen der Membrane
deren Zentrierung und Führung. Dabei begünstigt das zentrale Einsatzteil 9 außerdem
die radiale und axiale Führung der Membrane 3 gegenüber dem Pleuel 2.
[0023] Im Zentrum des Befestigungsvorsprunges 6, etwa koaxial zur Pleuel-Längsachse, kann
an der Stützfläche 4 des Pleuels 2 zusätzlich ein zentraler Zentriervorsprung 11 vorgesehen
sein, der in eine Gegenausnehmung der Membrane 3 eingreift. Durch diesen Zentriervorsprung
11 wird die gute Zentrierung und Führung der Membrane 3 während der Schwingbewegung
noch zusätzlich begünstigt. Durch die oben beschriebenen Maßnahmen ist die Membrane
3 so präzise auf dem Pleuel 2 fixiert, daß sowohl radiale wie auch axiale Kräfte sie
nicht aus ihrer Position gegenüber dem Pleuel verändern.
[0024] Da die Membrane 3 am Befestigungsende des Pleuels 2 ausreichend fest montierbar ist,
kann die dem Verdichtungsraum der Pumpe zugewandte Seite der Membrane 3 befestigungsmittelfrei
ausgestaltet werden. Um dabei eine hohe Dichtigkeit an der Pleuelbefestigung zu erreichen,
ist es vorteilhaft, wenn die Membrane dem Verdichtungsraum zugewandt durchgehend geschlossen
ausgebildet ist.
[0025] Die Membrane 3 zeichnet sich somit durch eine hohe Dichtigkeit an der Pleuelbefestigung
aus. Dabei kann die Membrane sowohl als Flach- wie auch als Struktur- oder als Formmembrane
ausgebildet sein. Durch die Ausgestaltung der Membrane 3 als Formmembrane können kleinere
schädliche Räume und damit höhere Verdichtungsverhältnisse erreicht werden.
[0026] Da bei der hier nur schematisch dargestellten Membranpumpe eine Druckscheibenklemmung
nicht erforderlich ist, können bessere Membrandehnungsverhältnisse erreicht werden.
Da das zapfenförmige Einsatzteil 9 in die vom Befestigungsvorsprung 6 begrenzte Ausnehmung
am Befestigungsende des Pleuels 2 eingreift und da der in der Befestigungsöffnung
8 verrastbare Befestigungsvorsprung 6 praktisch für eine Selbstzentrierung der Membrane
3 sorgt, kann auf eine zeitaufwendige Ausrichtung der Membrane 3 bei der Montage verzichtet
werden. Die Membrane 3 zeichnet sich dennoch durch einen sets gleichbleibenden einwandfreien
Sitz aus.
1. Membranpumpe mit einem einen Pleuel (2) aufweisenden Kurbelantrieb (1) und einer mit
dem Pleuel (2) verbundenen, elastischen Membrane (3), welche Membrane (3) an ihrer
dem Verdichtungsraum abgewandten Rückseite wenigstens eine hinterschnittene Befestigungsöffnung
(8) zum Einsetzen des komplementär geformten Befestigungsendes des Pleuels (2) aufweist,
wobei das Pleuel (2) an seinem Befestigungsende eine Stützfläche (4) zur unterseitigen
Abstützung des zentralen, eine Auflagefläche (5) aufweisenden Membranbereiches hat
und wobei über die Stützfläche (4) des Pleuels zumindest ein etwa in axialer Richtung
des Pleuels vorstehender Befestigungsvorsprung zum formschlüssigen Eingreifen in den,
wenigstens eine Befestigungsöffnung (8) aufweisenden zentralen Membranbereich vorgesehen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß an der Membranunterseite wenigstens ein zapfenförmiges Einsatzteil (9) vorgesehen
ist und daß das Einsatzteil (9) in Montagestellung an dem einen Befestigungsvorsprung
oder an mehreren Befestigungsvorsprüngen (6) des Pleuels seitlich anliegt.
2. Membranpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere, auf einem zur Pleuellängsachse konzentrischen Kreis angeordnete Befestigungsvorsprünge
vorgesehen sind.
3. Membranpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf einem zur Pleuellängsachse konzentrischen Kreis angeordneter, ringförmiger
Befestigungsvorsprung (6) mit einem an seinem freien Randbereich hakenartig seitlich
vorspringenden Hintergreifrand (7) vorgesehen ist.
4. Membranpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die am Befestigungsende des Pleuels (2) befindliche Stützfläche (4) zur unterseitigen
Abstützung des zentralen, eine Auflagefläche (5) aufweisenden Membranbereiches, einen
etwa radial über den Querschnitt des Pleuels (2) überstehenden Stützkragen (10) hat
und daß die zentrale Auflagefläche (5) der Membrane (3) entsprechend dieser vergrößerten
Stützfläche (4) dimensioniert ist.
5. Membranpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stützfläche (4) des Pleuels (2) ein vorzugsweise zentraler Zentriervorsprung
(11) zum Eingreifen in eine Gegenausnehmung der Membrane vorgesehen ist.
6. Membranpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Verdichtungsraum der Pumpe zugewandte Seite der Membrane (3) befestigungsmittelfrei
ist.
7. Membranpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Membrane (3) dem Verdichtungsraum zugewandt durchgehend geschlossen ausgebildet
ist.
8. Membranpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Mikromembranpumpe ausgebildet ist.
1. Diaphragm pump, having a crank drive (1), which includes a connecting rod (2), and
a resilient diaphragm (3) connected to the connecting rod (2), which diaphragm (3)
has, on its rear side remote from the compression chamber, at least one undercut fastening
hole (8) for the insertion of the complementary-shaped fastening end of the connecting
rod (2), the connecting rod (2) having, at its fastening end, a supporting surface
(4) to support the underside of the central diaphragm region which includes a bearing
surface (5), and at least one fastening projection member, which protrudes substantially
in the axial direction of the connecting rod, being provided over the supporting surface
(4) of the connecting rod for the form-locking engagement in the central diaphragm
region, which has at least one fastening hole (8), characterised in that at least one plug-like insert (9) is provided on the diaphragm underside, and in that, in the assembled position, the insert (9) abuts laterally against the one fastening
projection member or against a plurality of fastening projection members (6) of the
connecting rod.
2. Diaphragm pump according to claim 1, characterised in that a plurality of fastening projection members are provided, which are disposed around
a circle concentric with the longitudinal axis of the connecting rod.
3. Diaphragm pump according to claim 1, characterised in that an annular fastening projection member (6), which is disposed around a circle concentric
with the longitudinal axis of the connecting rod, is provided with an engagement edge
(7), which protrudes laterally in a hook-like manner at its free edge region.
4. Diaphragm pump according to one of claims 1 to 3, characterised in that the supporting surface (4), situated at the fastening end of the connecting rod (2),
has a supporting collar (10), which protrudes substantially radially beyond the cross-section
of the connecting rod (2), in order to support the underside of the central diaphragm
region, which has a bearing surface (5), and in that the central bearing surface (5) of the diaphragm (3) is dimensioned so as to correspond
with this enlarged supporting surface (4).
5. Diaphragm pump according to one of claims 1 to 4, characterised in that a preferably central centring projection member (11) is provided on the supporting
surface (4) of the connecting rod (2) in order to engage in a counter-recess in the
diaphragm.
6. Diaphragm pump according to one of claims 1 to 5, characterised in that the side of the diaphragm (3) facing the compression chamber of the pump is free
of fastening means.
7. Diaphragm pump according to one of claims 1 to 6, characterised in that the diaphragm (3) is continuously closed when facing the compression chamber.
8. Diaphragm pump according to one of claims 1 to 7, characterised in that it is in the form of a microdiaphragm pump.
1. Pompe à membrane avec un mécanisme à manivelle (1) présentant une bielle (2) et une
membrane (3) élastique reliée à la bielle (2), membrane (3) qui présente sur sa face
arrière opposée à la chambre de compression au moins une ouverture de fixation (8)
en contre-dépouille pour la mise en place de l'extrémité de fixation de la bielle
(2) de forme complémentaire, moyennant quoi la bielle (2) possède sur son extrémité
de fixation une surface de soutien (4) pour le soutien par en dessous de la zone centrale
membranaire présentant une surface d'appui (5) et moyennant quoi au moins une proéminence
de fixation faisant saillie pratiquement dans la direction axiale de la bielle est
prévue au-dessus de la surface de soutien (4) de la bielle pour permettre une liaison
par engagement de forme dans la zone centrale de la membrane présentant au moins une
ouverture de fixation (8), caractérisée en ce que sur la face inférieure de la membrane est prévu au moins un élément de mise en place
en forme de tenon (9) et en ce que l'élément de mise en place (9) en position de montage est attenant latéralement à
la proéminence de fixation ou à plusieurs proéminences de fixation (6) de la bielle.
2. Pompe à membrane selon la revendication 1, caractérisée en ce que plusieurs proéminences de fixation disposées sur un cercle concentrique par rapport
à l'axe longitudinal de la bielle sont prévues.
3. Pompe à membrane selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'une proéminence de fixation en forme d'anneau (6) disposée sur un cercle concentrique
par rapport à l'axe longitudinal de la bielle avec un bord de fixation par l'arrière
(7) en forme de crochet disposé sur sa zone de bord libre faisant saillie sur le côté
est prévue.
4. Pompe à membrane selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la surface de soutien (4) se trouvant sur l'extrémité de fixation de la bielle (2)
pour le soutien par en dessous de la zone centrale de la membrane présentant une surface
d'appui (5), possède un col de soutien (10) placé environ radialement par-dessus la
section transversale de la bielle (2) et en ce que la surface d'appui (5) centrale de la membrane (3) est dimensionnée de façon correspondante
par rapport à cette surface de soutien (4) agrandie.
5. Pompe à membrane selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que sur la surface de soutien (4) de la bielle (2) est prévue une proéminence de centrage
(11) de préférence centrale pour l'engagement dans un évidement opposé de la membrane.
6. Pompe à membrane selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le côté de la membrane (3) tourné vers la chambre de compression de la pompe est
libre de tout moyen de fixation.
7. Pompe à membrane selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que la membrane (3) tournée vers la chambre de compression est formée de façon hermétique
tout du long.
8. Pompe à membrane selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce qu'elle est formée comme pompe à micro-membrane.
