(19)
(11) EP 0 922 830 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
16.06.1999  Patentblatt  1999/24

(21) Anmeldenummer: 98123329.9

(22) Anmeldetag:  08.12.1998
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6E06B 9/13, E06B 9/56, E06B 9/58
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL LT LV MK RO SI

(30) Priorität: 11.12.1997 DE 29721938 U

(71) Anmelder: flexion industrial doors & dock equipment b.v.
6045 JG Roermond (NL)

(72) Erfinder:
  • Venner, Frits
    6086 PA Neer (NL)

(74) Vertreter: Bonsmann, Manfred, Dipl.-Ing. 
Kaldenkirchener Strasse 35a
41063 Mönchengladbach
41063 Mönchengladbach (DE)

   


(54) Tor, insbesondere Schnellaufrolltor


(57) Die Erfindung betrifft ein Tor, insbesondere ein Schnellaufrolltor, mit einem beweglichen Torblatt (10) und wenigstens einer zwischen einem Bezugspunkt, welcher nicht mit dem Torblatt verbunden ist, und dem Torblatt wirkenden Einrichtung zur Erzeugung einer Vorspannkraft. Die Einrichtung zur Erzeugung der Vorspannkraft ist zu deren Erzeugung im wesentlichen als längliches Spannelement auf der Basis eines Gummibandes bzw. -seils oder mehrerer parallel angeordneter Gummibänder bzw. -seile (28, 30) ausgebildet. Hierdurch kann eine Vorspannkraft sowohl in Schließrichtung als auch in Öffnungsrichtung sowie quer zur Laufrichtung erzeugt werden.




Beschreibung


[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Tor mit einem beweglichen Torblatt und wenigstens einer zwischen einem Bezugspunkt, welcher nicht mit dem Torblatt verbunden ist, und dem Torblatt wirkenden Einrichtung zur Erzeugung einer Vorspannkraft. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Schnellaufrolltor mit einem beweglichen flexiblen Torblatt, das auf eine oberhalb einer zu verschließenden Toröffnung drehbar gelagerte, antreibbare Wickelwalze aufwickelbar ist, und mit einer zwischen einem Bezugspunkt, welcher nicht mit dem Torblatt verbunden ist, und dem Torblatt wirkenden Einrichtung zur Erzeugung einer Vorspannkraft.

[0002] Derartige Schnellaufrolltore werden in zunehmenden Maße vor allem im Bereich der Industrietore verwendet. Für das Torblatt werden üblicherweise flexible Folien verwendet, die mittels einer oder mehrerer Horizontalleisten verstärkt werden können. Die seitlichen Bereiche des Torblattes werden in einer seitlichen Führungsbahn geführt. Ein bekanntes Problem derartiger Schnellaufrolltore ist, daß das Torblatt eine nur geringe Stabilität gegenüber Krafteinwirkungen quer zur Torblattfläche aufweist. Durch derartige Querkräfte (z.B. durch Windeinwirkung) kann das Torblatt leicht aus den Führungen herausgedrückt werden, was zu Undichtigkeiten und Störungen bei der Bewegung des Torblattes führt. Zur Lösung dieses Problems ist es zum einen bekannt, am Torblatt eine horizontale Abschlußleiste vorzusehen, die mit einem zusätzlichen Ballastgewicht beschwert ist, wodurch das Torblatt gestrafft wird. Dieses zusätzliche Gewicht führt jedoch zu einer erhöhten Massenträgheit des Torblattes. Hierdurch werden die Sicherheitseigenschaften des Tores, insbesondere der Klemmschutz und die Bremsgeschwindigkeit im Falle eines Notstopps, negativ beeinflußt.

[0003] Aus diesem Grunde ist vorgeschlagen worden, mit einer zwischen einem Bezugspunkt und dem Torblatt wirkenden Einrichtung eine permanente Torblattspannung in Schließrichtung des Tores zu erzeugen. Diese bekannte Einrichtung weist einen mit einem Ende im Bereich der Abschlußleiste des Torblatts befestigten Seil- oder Riemenzug auf, dessen anderes Ende über eine mit der Wickelwalze drehfest verbundene Rolle aufgewickelt wird. Der Seil- oder Riemenzug wird über eine im unteren Bereich des Torrahmens angeordnete Umlenkrolle so umgelenkt, daß das Torblatt beim Schließen des Tores nach unten gezogen wird. Die Torblattspannung wird bei der bekannten Vorrichtung durch eine federbelastete Spanneinrichtung gewährleistet. Die Spanneinrichtung hat auch die Aufgabe, ein sich während des Öffnungs- und Schließvorganges des Tores veränderndes Spiel auszugleichen, das dadurch auftritt, daß sich der Wickeldurchmesser bezüglich des Torblattes und bezüglich des Seil- oder Riemenzugs unterschiedlich verhält. Aus diesem Grunde muß die federbelastete Spanneinrichtung ein relativ großes Spiel ausgleichen können, wodurch verhältnismäßig große und teure Federn mit entsprechendem Platzbedarf erforderlich sind. Die bekannte Lösung ist nicht nur in der Herstellung, sondern auch im Hinblick auf die Montage aufwendig, da die Grundspannung des Seil- oder Riemenzugs jeweils justiert werden muß. Außerdem ist die Anzahl der benötigten Komponenten groß. Weiterhin stellt insbesondere bei fehlerhafter Justage der mit hohen Geschwindigkeiten aufgewickelte Seil- oder Riemenzug ein potentielles Störungsrisiko dar.

[0004] Weiterhin ist es bei Rolltoren und auch bei anderen Tortypen (z.B. bei massiven Toren, Sektionaltoren usw.) bekannt, Einrichtungen zum Torblattgewichtsausgleich vorzusehen, die mittels Federn oder Gegengewichten arbeiten, um die zur Bewegung des Torblattes benötigten Kräfte zu reduzieren. Auch hier besteht ein Bedarf für einfachere, preiswertere, kompaktere und leichter montierbare Vorspanneinrichtungen. Außerdem besteht angesichts des in der Praxis häufiger auftretenden Falls, daß z.B. ein Fahrzeug gegen das geschlossene Torblatt fährt und dieses aus den Führungen drückt, Bedarf für ein Schnellaufrolltor mit einem Torblatt, daß durch derartige Kollisionen in seiner Betriebsfähigkeit nicht beeintrachtigt wird, indem das Torblatt selbsttätig in die Seitenführungen zurückkehrt.

[0005] Der Erfindung liegt dementsprechend die Aufgabe zugrunde, die vorstehend geschilderten Nachteile der bekannten Vorspanneinrichtungen bei Toren zu überwinden, indem eine Torblattspannung mit einer wesentlich weniger aufwendigen, kompakteren und einfacher montierbaren Einrichtung erzielt wird.

[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Einrichtung zur Erzeugung der Vorspannkraft zu deren Erzeugung im wesentlichen als längliches Spannelement auf der Basis eines Gummibandes bzw. -seils oder mehrerer parallel angeordneter Gummibänder bzw. -seile ausgebildet ist. Dadurch kann auf eine federbelastete Vorspanneinrichtung verzichtet werden, weil die Vorspannung durch das Elastizitätsverhalten des wenigstens einen Gummibandes oder -seils erzielt wird. Das Gummiband bzw. -seil erstreckt sich vorzugsweise über die gesamte Länge zwischen dem Bezugspunkt und einem mit dem Torblatt in Verbindung stehenden Angriffspunkt, jedoch kann grundsätzlich auch vorgesehen sein, daß sich das Gummibandbzw. -seil nur über einen Teilbereich der Einrichtung zur Erzeugung der Vorspannkraft erstreckt; der elastische Bereich ist im Rahmen der Erfindung auf jeden Fall länger als z.B. die Länge einer Feder bei bekannten Einrichtungen auszulegen. Die verfügbare Länge des Spannelements ist dabei grundsätzlich nicht durch die Abmessungen des Tors begrenzt, da das Spannelement über Umlenkrollen geführt und/oder aufgewickelt werden kann. Durch das erfindungsgemäß verhältnismäßig lange Spannelement sind wesentlich größere Dehnungswege realisierbar, als dies z.B. bei den bekannten Federeinrichtungen der Fall ist. Dadurch wird der Aufbau und die Justage der Spanneinrichtung wesentlich vereinfacht.

[0007] In einer Ausführungsform der Erfindung erzeugt die Einrichtung zur Erzeugung einer Vorspannkraft eine Vorspannung in Schließrichtung des Tores, wodurch das Torblatt gestrafft wird.

[0008] In einer anderen Ausführungsform der Erfindung erzeugt die Einrichtung zur Erzeugung einer Vorspannkraft eine Vorspannung in Öffnungsrichtung des Tores, um einen Torblattgewichtsausgleich zu erzielen.

[0009] Weiterhin kann vorgesehen sein, daß das Torblatt einen unteren Abschlußbereich aufweist, wobei an wenigstens einem seitlichen Endbereich des Abschlußbereichs ein erstes Ende eines Spannelementes befestigt ist. Vorzugsweise sind an beiden seitlichen Endbereichen des Abschlußbereichs Ansatzpunkte für jeweils ein Spannelement vorgesehen, um eine beidseitige und somit gleichmäßige Torblattspannung zu gewährleisten.

[0010] In einer weiteren Ausführungsform kann ein zweites Ende des wenigstens einen Spannelements auf eine mit der Wickelwalze drehfest verbundene Rolle aufwickelbar sein. Diese Ausführungsform weist Parallelen zur Erzeugung einer Torblattspannung unter Verwendung eines Seil- oder Riemenzugs nach dem Stand der Technik auf, wobei jedoch eine separate Vorspanneinrichtung z.B. auf Federbasis nicht erforderlich ist, da die Vorspannung und der Spielausgleich vom Spannelement selbst bewirkt wird.

[0011] In einer alternativen Ausführungsform kann das zweite Ende des wenigstens einen Spannelementes ortsfest bezüglich des Torrahmens befestigt sein. Bei dieser Ausführungsform kann auf eine Wickelrolle verzichtet werden.

[0012] Vorzugsweise wird das Spannelement über wenigstens eine Umlenkrolle geführt. So kann die Länge des Spannelementes derart angepaßt werden, daß eine im wesentlichen gleichbleibende Vorspannung über den gesamten Öffnungsweg des Torblattes erzielt wird.

[0013] Das wenigstens eine Spannelement kann vorzugsweise innerhalb einer in einem seitlichen vertikalen Bereich des Torblattes vorgesehenen Führungseinrichtung angeordnet sein. Die erfindungsgemäßen Spannelemente benötigen dabei erheblich weniger Raum als bekannte federbelastete Spanneinrichtungen.

[0014] Das Spannelement kann vorzugsweise Kautschuk-Faserbündel aufweisen.

[0015] Um Verschleißerscheinungen zu minimieren, kann das Spannelement eine textile Ummantelung aufweisen, beispielsweise eine Kunstfaserummantelung.

[0016] In einer weiteren Ausführungsform, die sowohl separat als auch zusammen mit den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen verwendet werden kann, werden die erfindungsgemäßen Spannelemente für eine Vorspannung quer zur Laufrichtung in der Torblattebene eingesetzt. Hierdurch kann erreicht werden, daß das Torblatt nach einer Kollision selbsttätig in die Seitenführungen zurückkehrt.

[0017] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen beispielhaft näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1
eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Rolltores in offenem und geschlossenem Zustand;
Fig. 2 und 3
Detailansichten der Spannelemente bei geschlossenem bzw. offenem Rolltor; und
Fig. 4
eine Ansicht einer alternativen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Rolltores in offenem und geschlossenem Zustand.


[0018] In Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßes Schnellaufrolltor in der linken Zeichnungshälfte im geschlossenen, in der rechten Hälfte im geöffneten Zustand dargestellt. Ein Torblatt 10 ist auf einer Wickelwalze 12, die von einem Antriebsmotor mit Getriebe 14 gedreht wird, aufgewickelt. Das Torblatt 10 ist aus einer flexiblen Kunststoffolie hergestellt und durch Horizontalleisten 16 verstärkt. Die Seitenbereiche des Torblattes werden im Bereich der Toröffnung in seitlichen Führungsschienen 18 bzw. 20 geführt. Am unteren Stirnende des Torblattes 10 ist eine Abschlußleiste 22 vorgesehen, an deren seitlichen Stirnenden jeweils ein Befestigungselement 24 vorgesehen ist, an dem jeweils ein Ende eines Gummiseiles 28 bzw. 30 befestigt ist. Das jeweils andere Ende des Gummiseiles 28 bzw. 30 ist an einem Lageort 32 bzw. 34 fest mit den Führungsschienen verbunden. Die Gummiseile 28, 30 sind aus Naturkautschuk-Faserbündeln hergestellt und mit einer textilen Ummantelung versehen.

[0019] Aus den Fig. 2 und 3 ist detaillierter ersichtlich, daß die Gummiseile 28, 30 von ihren Befestigungsorten 32, 34 über obere Umlenkrollen 36, 38 und untere Umlenkrollen 40, 42 geführt werden. Dadurch werden die Gummiseile 28, 30 während des Öffnungsvorganges von einer Länge, die in etwa der doppelten Torhöhe entspricht, auf eine etwa der dreifachen Torhöhe entsprechende Länge gedehnt. Dadurch wird auf das Torblatt eine Vorspannkraft in Schließrichtung ausgeübt, durch die das Torblatt gestrafft und stabilisiert wird. Die Gesamtlänge der Gummiseile wird abhängig von der gewünschten Vorspannkraft gewählt. Die Gummiseile 28, 30 sowie die Umlenkrollen 36, 38, 40, 42 sind in einem in den Führungsschienen 28, 20 vorgesehenen Hohlraum integriert und benötigen dabei nur sehr wenig zusätzlichen Montageraum.

[0020] Gemäß Fig. 4 ist eine alternative Ausführungsform der Erfindung mit einer zusätzlichen Torblattvorspannung in Querrichtung dargestellt, die sowohl zusammen (wie dargestellt) als auch separat mit den vorstehend beschriebenen Vorspanneinrichtungen vorgesehen sein kann. Die linke Hälfte von Fig. 4 ist in Schließstellung; die rechte Hälfte in Öffnungsstellung dargestellt. Gegenüber Fig. 1 analoge Elemente sind mit gleichen, jeweils mit einem Strich versehenen Bezugszeichen gekennzeichnet. Die alternative Ausführungsform weist eine aus einem in gewissen Grenzen flexiblen Material hergestellte Abschlußleiste 22' auf, die mittels zweier Gummiseile oder Bündeln von Gummiseilen 52, 58 zwischen zwei Schlitten oder Gleitwagen 54a,b in Querrichtung gespannt wird. Weiterhin ist das Torblatt 10' in Grenzen flexibel ausgebildet, so daß es den bei evtl. Kollisionen auftretenden, senkrecht zur Torblattfläche wirkenden Kräften nachgeben kann. Die Schlitten 54a,b sind mittels Seilzügen oder Schienen innerhalb der seitlichen Führungsschienen lediglich in Laufrichtung des Torblattes beweglich. An den Schlitten 54a,b sind jeweils Paare von Umlenkrollen 53a,b bzw. 55a,b vorgesehen, über die Gummiseile 52, 58 geführt sind. Die losen Enden der Gummiseile 52, 58 sind jeweils an den Stirnseiten der Abschlußleiste 22' bei 57a,b fixiert und straff gespannt. Über an den Schlitten befestigte und über Umlenkrollen 56a,b geführte Gummiseile 51a,b wird zusätzlich eine Vorspannkraft in Schließrichtung auf die Schlitten 54a,b und damit auf das Torblatt 10' ausgeübt, wie vorstehend bereits beschrieben. Die Schlitten 54a,b und die Abschlußleiste 22' können z.B. durch einen (nicht dargestellten) losen Zapfen hinsichtlich der Bewegung in Längsrichtung miteinander verbunden sein, wobei eine Bewegung in Querrichtung entgegen der Vorspannkraft der Gummiseile 52, 58 weiter möglich bleibt.

[0021] Tritt nun eine Kollision des Torblattes 10' mit einem Hindernis auf (z.B. mit einem Gabelstapler), so kann das Torblatt 10' mit der flexiblen Torblattfläche in gewissen Grenzen quer zur Torblattfläche nachgeben, wodurch das Torblatt aus den seitlichen Führungsschienen herausgedrückt wird. Durch die Rückholkraft der Gummiseile 52, 58 wird das Torblatt 10' mit der Abschlußleiste 22' nach der Kollision selbsttätig in die Führungsschienen zurückgezogen, sofern keine inelastischen Beschädigungen aufgetreten sind. In diesem Fall ist das Tor ohne Reparaturarbeiten wieder betriebsbereit.


Ansprüche

1. Tor mit einem beweglichen Torblatt (10) und wenigstens einer zwischen einem Bezugspunkt, welcher nicht mit dem Torblatt verbunden ist, und dem Torblatt wirkenden Einrichtung zur Erzeugung einer Vorspannkraft, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Erzeugung der Vorspannkraft zu deren Erzeugung im wesentlichen als längliches Spannelement (28, 30) auf der Basis eines Gummibandes bzw. -seils oder mehrerer parallel angeordneter Gummibänder bzw. -seile ausgebildet ist.
 
2. Tor nach Anspruch 1, insbesondere Schnellaufrolltor mit einem beweglichen flexiblen Torblatt (10), das auf eine oberhalb einer zu verschließenden Toröffnung drehbar gelagerte, antreibbare Wickelwalze (12) aufwickelbar ist, und mit einer zwischen einem einem Bezugspunkt, welcher nicht mit dem Torblatt verbunden ist, und dem Torblatt wirkenden Einrichtung zur Erzeugung einer Vorspannkraft, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Erzeugung einer Vorspannkraft zwecks Erzeugung einer Torblattvorspannung im wesentlichen über ihre gesamte Länge zwischen dem Bezugspunkt und einem mit dem Torblatt in Verbindung stehenden Angriffspunkt als längliches Spannelement (28, 30) auf der Basis wenigstens eines Gummibandes bzw. -seils oder mehrerer parallel angeordneter Gummibänder bzw. -seile ausgebildet ist.
 
3. Tor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Erzeugung einer Vorspannkraft zur Erzeugung einer Torblattspannung durch Vorspannung in Schließrichtung des Tores ausgebildet ist.
 
4. Tor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Erzeugung einer Vorspannkraft zur Erzeugung eines Torblattgewichtsausgleichs durch Vorspannung in Öffnungsrichtung des Tores ausgebildet ist.
 
5. Tor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Torblatt (10) einen unteren Abschlußbereich (22) aufweist, und daß an wenigstens einem seitlichen Endbereich des Abschlußbereichs ein erstes Ende eines Spannelementes (28, 30) befestigt ist.
 
6. Tor nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites Ende des wenigstens einen Spannelements (28, 30) auf eine mit der Wickelwalze (12) drehfest verbundene Rolle aufwickelbar ausgebildet ist.
 
7. Tor nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites Ende des wenigstens einen Spannelementes (28, 30) ortsfest bezüglich des Torrahmens befestigt ist.
 
8. Tor nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannelement (28, 30) über wenigstens eine Umlenkrolle (36, 38, 40, 42) geführt ist.
 
9. Tor nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das wenigstens eine Spannelement (28, 30) innerhalb einer in einem seitlichen vertikalen Bereich des Torblattes vorgesehenen Führungseinrichtung (18, 20) angeordnet ist.
 
10. Tor nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannelement (28, 30) Kautschuk-Faserbündel aufweist.
 
11. Tor nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannelement (28, 30) eine textile Ummantelung aufweist.
 
12. Schnellaufrolltor mit einem beweglichen, flexiblen Torblatt (10), insbesondere nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zur Erzeugung einer Vorspannkraft zur Erzeugung einer Vorspannung quer zur Laufrichtung des Torblattes in der Torblattebene vorgesehen ist, welche wenigstens ein Gummiband bzw. -seil oder mehrere parallel angeordnete Gummibänder bzw. -seile (52, 58) aufweist, durch das bzw. die eine Vorspannkraft zwischen Schlitten (54a,b), welche in den seitlichen Führungsschienen in Laufrichtung mit dem Torblatt (10') verschiebbar sind und gegenüber denen das Torblatt wenigstens quer zur Laufrichtung beweglich ist, und dem Torblatt (10') erzeugt wird.
 




Zeichnung













Recherchenbericht