[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine fahrbare Brecheinrichtung mit einem Raupenfahrwerk,
einem vom Raupenfahrwerk getragenen Chassis, in dem ein motorbetriebenes Brechwerkzeug,
beispielsweise in Form von paarweise angeordneten, gegeneinander schwingenden Brechplatten
in im wesentlichen aufrechter Anordnung und mindestens ein Antriebsaggregat für das
Brechwerkzeug vorgesehen sind und an dem ein Einfüllschacht festgelegt ist, und mit
einem das gebrochene Material austragenden Förderband, das am Chassis angeordnet ist
und das mit seinem materialaufnehmenden Ende unter das Chassis ragt, und Einfüllschacht
und Förderband, bezogen auf das Raupenfahrwerk, an einander gegenüberliegenden Seiten
angeordnet sind.
[0002] Einrichtungen dieser Art sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt (EP 0 547
440 B1; DE-OS 39 04 501 A1; DE-A-32 27 834; DE-U-85 34 877.5; DE-A-36 37 389).
[0003] Die Brechwerkzeuge bei solchen Brecheinrichtungen und die darunter befindlichen Maschinenteile,
insbesondere das Förderband, sind hoch beanspruchte Maschinenteile, die einer eingehenden
Wartung bedürfen und die einem hohen Verschleiß unterworfen sind. Bei all diesen bekannten
Brecheinrichtungen sind diese hoch beanspruchten Maschinenteile jedoch nur sehr schwer
zugänglich. Bei der Brecheinrichtung nach der EP 0 547 440 B1 ist der Einfüllschacht
zwar gegenüber dem Chassisrahmen verschwenkbar gelagert, doch dient diese Maßnahme
dafür, die Brecheinrichtung mit einem Sattelschlepper auf öffentlichen Verkehrsflächen
transportieren zu können. Auch bei der Brecheinrichtung nach DE-OS 39 04 501 A1 kann
der Einfüllschacht gegenüber dem Chassisrahmen abgesenkt werden. Auch diese Maßnahme
dient dazu, die Höhe der Brecheinrichtung für den Straßentransport derselben zu verringern,
ohne daß dadurch die Brechwerkzeuge bzw. die darunter befindlichen Maschinenteile
leichter zugänglich würden.
[0004] Von diesem Stand der Technik geht die Erfindung aus, und sie zielt darauf ab, eine
Einrichtung der eingangs genannten Art so konstruktiv zu gestalten, daß im Bedarfsfalle
für Wartungs- und Instandhaltungszwecke die hoch beanspruchten Maschinenteile leicht
zugänglich werden. Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß das Chassis als Ganzes
und mit den von ihm getragenen und aufgenommenen Aggregaten um eine horizontale, parallel
zu den Achsen der Räder des Raupenfahrwerkes liegende Schwenkachse verschwenkbar ist.
Dank dieser Maßnahme kann das Chassis mit allen von ihm getragenen Aggregaten gegenüber
dem Raupenfahrwerk angehoben werden, so daß die hoch beanspruchten und einem erheblichen
Verschleiß unterworfenen Maschinenteile direkt von unten für das Montage- und Servicepersonal
zugänglich werden. Diese erwähnten Montage- und Wartungsarbeiten können daher gegenüber
früher unter erheblicher Zeiteinsparung abgewickelt werden, wodurch sich die Wartungs-
und Instandhaltungskosten nicht unerheblich reduzieren.
[0005] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Schwenkachse innerhalb
des zwei Rahmen aufweisenden Raupenfahrwerkes liegt, um die hier vorgesehene Konstruktion
möglichst einfach ausführen zu können, und zwar unter Beiziehung von Bauelementen,
die eine Brecheinrichtung bereits aufweist.
[0006] Ist dabei die Schwenkachse durch einen die beiden Rahmen des Raupenfahrwerkes verbindenden
Holm gebildet, so kann dieses beim Raupenfahrwerk bereits vorhandene Bauelement in
zweckmäßiger Weise in die neue Konstruktion integriert werden.
[0007] Damit für den Transport der Brecheinrichtung auf einem dafür geeigneten Fahrzeug
die beim betriebsmäßigen Einsatz der Brecheinrichtung hochliegende obere Kante des
Einfüllschachtes relativ weit absenkbar ist, liegt die Schwenkachse nahe einem Umlenk-
oder Antriebsrad des Raupenfahrwerkes. Dabei liegt die Schwenkachse bevorzugt zwischen
den Umlenk- oder Antriebsrädern des Raupenfahrwerkes.
[0008] Bei einer praktischen Ausführungsform der Brecheinrichtung ist unmittelbar unterhalb
des Einfüllschachtes ein fest angeordnetes, waagrecht liegendes Förderband angeordnet,
das der Vorsortierung des Materials dient und dessen Abgabeseite oberhalb der Aufnahmeseite
des schräg angeordneten, austragenden Förderbandes liegt. Die der Querversteifung
des den Einfüllschacht tragenden Chassis dienenden Mittel sind daher unterhalb des
ersterwähnten Förderbandes anzuordnen. Es ist daher vorgesehen, daß das Chassis unterhalb
des Einfüllschachtes und gegebenenfalls des Antriebsaggregates nach unten hin durch
eine im wesentlichen gerade verlaufende Kontur begrenzt ist, welche auf der dem Einfüllschacht
abgewandten Seite zur Bildung von Lagerschalen nach unten gezogen ist und die gerade
verlaufende Kontur in der Betriebsstellung der Brecheinrichtung im wesentlichen horizontal
verläuft, um auf diese Weise für die erwähnten Mittel hinreichend Platz zu schaffen.
[0009] Andererseits ist für die Zugänglichkeit der zu wartenden Baukomponenten hinreichend
Platz vorzusehen und ein ausreichender Freiraum dafür zu schaffen. Dies wird dadurch
erreicht, daß in der Betriebsstellung des Chassis die untere, gerade verlaufende Kontur
desselben oberhalb des Raupenfahrwerkes liegt.
[0010] Ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, daß am Raupenfahrwerk auf
der der Schwenkachse des Chassis abgewandten Seite mindestens eine Kolben-Zylinder-Einheit
angeordnet ist, deren eine Ende am Chassisrahmen festgelegt ist, so dient dies ebenfalls
zur Vereinfachung der Konstruktion. Am Raupenfahrwerk ist in dem hier angesprochenen
Bereich eine die beiden Raupenfahrwerke verbindende Querversteifung vorgesehen. An
dieser Querversteifung, die für die Raupenfahrwerke erforderlich ist, kann dabei die
Kolben-Zylinder-Einheit angelenkt werden.
[0011] Liegt der Anlenkpunkt der Kolben-Zylinder-Einheit am Chassis seitlich des Raupenfahrwerkes
- bezogen auf dessen Längsachse - so dient dies ebenfalls zur Vereinfachung der Konstruktion.
In dem erwähnten Bereich des Chassis ist dessen Querversteifung vorgesehen, an welcher
die Kolben-Zylinder-Einheit mit ihrem einen Ende anlenkbar ist.
[0012] Brecheinrichtungen der gegenständlichen Art haben erhebliche Abmessungen und ein
außerordentliches Gewicht. In der Regel ist eine solche Brecheinrichtung über 11 m
lang und besitzt ein Gewicht von 28 t. Um für ein derartiges Gerät eine ausreichende
Beweglichkeit und Manövrierbarkeit zu erzielen, ist vorgesehen, daß das Chassis das
Raupenfahrwerk beidseitig überragt.
[0013] Wird die Brecheinrichtung auf einem dafür geeigneten Fahrzeug auf öffentlichen Verkehrswegen
transportiert, so darf eine vorgegebene Höhe nicht überschritten werden. Um eine aufwendige
Konstruktion zu vermeiden, mit deren Hilfe das geneigt angeordnete, austragende Förderband
für Transporzwecke evtl. verkürzbar ist, ist vorgesehen, daß das Abwurfende des Förderbandes
in der Betriebsstellung des Chassis unterhalb einer gedachten Horizontalebene liegt,
die die Oberkante des Einfüllschachtes beinhaltet.
[0014] Um zum Verschwenken des Chassis eine Kolben-Zylinder-Einheit mit großem Hub einsetzen
zu können, liegt der Anlenkpunkt der Kolben-Zylinder-Einheit am Raupenfahrwerk unterhalb
einer Horizontalebene, die die Achsen der Umlenk- oder Antriebsräder des Raupenfahrwerkes
enthält. Trotz der sehr beengten Platzverhältnisse im erwähnten Bereich kann dadurch
ein verhältnismäßig großer Schwenkwinkel erzielt werden.
[0015] Ist weiter vorgesehen, daß die Schwenkachse des Chassis seitlich der Brechwerkzeuge
liegt, so sind im Bedarfsfalle die zu wartenden Teile der Brecheinrichtung leicht
zugänglich.
[0016] Ist das Chassis, bezogen auf seine Betriebsstellung, sowohl nach oben wie auch nach
unten verschwenkbar, so werden dadurch nicht nur Instandhaltungs-, Wartungs- und Reparaturarbeiten
erleichtert, es ist auch möglich, für den Straßentransport der Brecheinrichtung deren
Höhe etwas zu reduzieren, so daß die für solche Transporte zulässige Höhe von 400
cm nicht überschritten wird, widrigenfalls der Transport der Einrichtung auf öffentlichen
Verkehrswegen nicht nur mit kostspieligen Sondergenehmigungen verbunden wäre, sondern
auch mit Einschränkungen, was die Transportwege betrifft.
[0017] Ohne die Erfindung einzuschränken, wird sie anhand eines Ausführungsbeispieles und
der beigefügten Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen:
Die Figuren 1 bis 3 die fahrbare Brecheinrichtung jeweils von der Seite, und zwar
in Betriebsstellung (Fig. 1); in der Stellung für Service-, Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten
(Fig. 2) und in Transportstellung (Fig. 3).
[0018] Die Brecheinrichtung weist ein Raupenfahrwerk 1 auf, das zwei voneinander distanzierte
Rahmen besitzt, welche - bezogen auf die Darstellung nach den Fig. 1 bis 3 - rechtwinkelig
zur Zeichenebene gesehen hintereinander liegen. Diese beiden Rahmen 2 sind durch Querholme
3 und 4 miteinander verbunden. An den Stirnseiten der beiden Rahmen 2 sind jeweils
Umlenk- oder Antriebsräder 5 und 6 vorgesehen, über welche die Raupenkette 7 geführt
ist.
[0019] Dieses Raupenfahrwerk 1 trägt ein Chassis 8 mit einem Einfüllschacht 9, mit Brechplatten
10 und einem Antriebsaggregat 11 für den Betrieb der Brechplatten 10, des weiteren
ist ein Förderband 12 vorgesehen, das ebenfalls mit dem Chassis 8 verbunden ist und
dessen materialaufnehmendes Ende bis unter das Chassis 8, vorzugsweise bis unter die
Brechplatten 10 ragt. Die Brechplatten 10 sind im wesentlichen aufrecht angeordnet.
[0020] Unterhalb des Einfüllschachtes 9 und auch zum Teil unterhalb des Antriebsaggregates
11 ist das Chassis 8 nach unten hin durch eine im wesentlichen gerade verlaufende
Kontur 13 begrenzt, welche auf der dem Einfüllschacht abgewandten Seite zur Bildung
von Lagerlaschen nach unten gezogen ist und dabei eine Art Lasche 14 bildet. In der
Betriebsstellung der Brecheinrichtung liegt diese gerade verlaufende Kontur 13 im
wesentlichen horizontal (Fig. 1) und oberhalb des Raupenfahrwerkes 1.
[0021] Die nach unten gezogene Lasche 14 des Chassis 8 ist am Holm 4 des Raupenfahrwerkes
1 festgelegt, und zwar in der Weise, daß das Chassis 8 als Ganzes mit allen von ihm
getragenen Aggregaten um die Achse dieses Holmes 4 schwenkbar ist, so daß dieser Holm
4 eine Schwenkachse 15 bildet. Diese Schwenkachse 15 liegt somit innerhalb des die
beiden Rahmen 2 aufweisenden Raupenfahrwerkes 1. Der Holm 4 bzw. die durch ihn gebildete
oder definierte Schwenkachse 15 liegt dabei nahe dem einen Umlenk- oder Antriebsrad
6.
[0022] Auf der der Schwenkachse 15 bzw. dem einen Holm 4 abgewandten Seite des Chassis 8
ist eine Kolben-Zylinder-Einheit 16 vorgesehen, die zwischen den beiden Rahmen 2 des
Raupenfahrwerkes 1 liegt und deren eine Ende 17 am Chassis 8 festgelegt ist. Der Anlenkpunkt
der Kolben-Zylinder-Einheit 16 am Chassis 8 liegt seitlich des Raupenfahrwerkes 1
- bezogen auf dessen Lenkachse. Das Chassis 8 überragt das Raupenfahrwerk 1 beidseitig.
[0023] Das Abwurfende 18 des Förderbandes 12 liegt in der Betriebsstellung des Chassis 8
(Fig. 1) unterhalb einer gedachten Horizontalebene, die die Oberkante 19 des Einfüllschachtes
9 beinhaltet.
[0024] Der Anlenkpunkt der Kolben-Zylinder-Einheit 16 am Raupenfahrwerk 1 liegt unterhalb
einer gedachten Horizontalebene, die die Achsen der Umlenk- oder Antriebsräder 5,
6 des Raupenfahrwerkes 1 enthält.
[0025] Die Lasche 14 des nach unten gezogenen Fortsatzes des Chassis 8 ist zweckmäßigerweise
zweigeteilt, so daß das Chassis 8 bei geteilter Lasche auf den Holm aufgesetzt werden
kann. Dann wird der zweite Teil von unten her angeschraubt, so daß der Holm 4 zur
Gänze von der Lasche 14 umschlossen ist.
[0026] Fig. 1 zeigt die Betriebsstellung des Chassis 8. Die Höhe H der Brecheinrichtung,
bezogen auf die Oberkante 19 des Einfüllschachtes 9, beträgt ca. 350 cm. Dies ist
gleichzeitig die größte Höhe der Brecheinrichtung. Sind an den hoch beanspruchten,
unten liegenden Maschinenteilen Wartungs- und Servicearbeiten durchzuführen, so wird
die Kolben-Zylinder-Einheit 16 beaufschlagt, wodurch das Chassis als Ganzes mit all
seinen Aggregaten um seine Schwenkachse 15 im Uhrzeigersinn (Fig. 2) verschwenkt wird.
Dadurch wird die Unterseite des Chassis frei, und die hier liegenden Maschinenteile
werden für das Wartungspersonal zugänglich, ohne daß große Demontagearbeiten verrichtet
werden müssen.
[0027] Dank der erfindungsgemäßen Maßnahme wird aber noch ein weiterer Vorteil erzielt:
Für den Transport auf der Straße wird die Brecheinrichtung als Ganzes auf einen Tieflader
20 gestellt, dessen Ladefläche ca. 86 cm über Niveau liegt. Für diesen Transport wird
nun die Kolben-Zylinder-Einheit 16 entlüftet, und dadurch kann das Chassis 8 nach
unten abgesenkt werden (Fig. 3), so daß die gesamte Höhe (Tieflader plus Brecheinrichtung)
die für einen solchen Transport zulässige Höhe von 400 cm nicht überschreitet. In
dieser abgesenkten Stellung des Chassis 8 (Fig. 2) liegt kein Punkt der Brecheinrichtung
höher, als es dem erwähnten zulässigen Maß entspricht.
[0028] Die Aufbauten am Chassis 8 und die von ihm getragenen Aggregate wurden vorstehend
nicht im einzelnen erörtert, dies deswegen, da sie die Erfindung als solche nicht
unmittelbar betreffen. Wesentlich für die Erfindung ist die schwenkbare Lagerung des
Chassis 8 als Ganzes mit all seinen Aggregaten um eine Schwenkachse 15, die seitlich
der Brechwerkzeuge liegt, so daß die unten liegenden Maschinenteille für das Wartungspersonal
zugänglich werden.
[0029] Aus den vorstehenden Darlegungen und den Zeichnungen ist ersichtlich, daß das Chassis
8 gegenüber seiner normalen Betriebsstellung, die in Fig. 1 gezeigt ist, sowohl nach
oben für Wartungszwecke und Reparatureinsätze sowie nach unten für den Transport verschwenkt
werden kann.
Legende
zu den Hinweisziffern:
[0030]
- 1
- Raupenfahrwerk
- 2
- Rahmen
- 3
- Holm
- 4
- Holm
- 5
- Umlenk- oder Antriebsrad
- 6
- Umlenk- oder Antriebsrad
- 7
- Raupenkette
- 8
- Chassis
- 9
- Einfüllschacht
- 10
- Brecherplatte
- 11
- Antriebsaggregat
- 12
- Förderband
- 13
- Kontur
- 14
- Lasche
- 15
- Schwenkachse
- 16
- Kolben-Zylinder-Einheit
- 17
- Ende
- 18
- Abwurfende
- 19
- Oberkante
- 20
- Tieflader
1. Fahrbare Brecheinrichtung mit einem Raupfenfahrwerk (1), einem vom Raupenfahrwerk
getragenen Chassis (8), in dem ein motorbetriebenes Brechwerkzeug, beispielsweise
in Form von paarweise angeordneten, gegeneinander schwingenden Brechplatten (10) in
im wesentlichen aufrechter Anordnung und mindestens ein Antriebsaggregat (11) für
das Brechwerkzeug vorgesehen sind und an dem ein Einfüllschacht (9) festgelegt ist,
und mit einem das gebrochene Material austragenden Förderband (12), das am Chassis
(8) angeordnet ist und das mit seinem materialaufnehmenden Ende unter das Chassis
(8) ragt, und Einfüllschacht (9) und Förderband (12), bezogen auf das Raupenfahrwerk,
an einander gegenüberliegenden Seiten angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß
das Chassis (8) als Ganzes und mit den von ihm getragenen und aufgenommenen Aggregaten
um eine horizontale, parallel zu den Achsen der Räder (5, 6) des Raupenfahrwerkes
(1) liegende Schwenkachse (15) verschwenkbar ist.
2. Fahrbare Brecheinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse
(15) innerhalb des zwei Rahmen (2) aufweisenden Raupenfahrwerkes (1) liegt.
3. Fahrbare Brecheinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse
(15) durch einen die beiden Rahmen (2) des Raupenfahrwerkes (1) verbindenden Holm
(4) gebildet ist.
4. Fahrbare Brecheinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse
(15) nahe einem Umlenk- oder Antriebsrad (6) des Raupenfahrwerkes (1) liegt.
5. Fahrbare Brecheinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse
(15) zwischen den Umlenk- oder Antriebsrädern (5, 6) des Raupenfahrwerkes (1) liegt.
6. Fahrbare Brecheinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Chassis
(8) unterhalb des Einfüllschachtes (9) und gegebenenfalls des Antriebsaggregates (11)
nach unten hin durch eine im wesentlichen gerade verlaufende Kontur (13) begrenzt
ist, welche auf der dem Einfüllschacht (9) abgewandten Seite zur Bildung von Lagerschalen
nach unten gezogen ist und die gerade verlaufende Kontur (13) in der Betriebsstellung
der Brecheinrichtung im wesentlichen horizontal verläuft.
7. Fahrbare Brecheinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Betriebsstellung
des Chassis (8) die untere, gerade verlaufende Kontur (13) desselben oberhalb des
Raupenfahrwerkes (1) liegt.
8. Fahrbare Brecheinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Raupenfahrwerk
(1) auf der der Schwenkachse (15) des Chassis (8) abgewandten Seite mindestens eine
Kolben-Zylinder-Einheit (16) angeordnet ist, deren eine Ende (17) am Chassisrahmen
(8) festgelegt ist.
9. Fahrbare Brecheinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlenkpunkt
der Kolben-Zylinder-Einheit (16) am Chassis (8) seitlich des Raupenfahrwerkes (1)
- bezogen auf dessen Längsachse - liegt.
10. Fahrbare Brecheinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Chassis
(8) das Raupenfahrwerk (1) beidseitig überragt.
11. Fahrbare Brecheinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abwurfende
(18) des Förderbandes (12) in der Betriebsstellung des Chassis (8) unterhalb einer
gedachten Horizontalebene liegt, die die Oberkante (19) des Einfüllschachtes (9) beinhaltet.
12. Fahrbare Brecheinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlenkpunkt
der Kolben-Zylinder-Einheit (16) am Raupenfahrwerk (1) unterhalb einer Horizontalebene
liegt, die die Achsen der Umlenk- oder Antriebsräder (5, 6) des Raupenfahrwerkes (1)
enthält.
13. Fahrbare Brecheinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkachse (15) des Chassis (8) seitlich der Brechwerkzeuge (10) liegt.
14. Fahrbare Brecheinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß das Chassis (8), bezogen auf seine Betriebsstellung, sowohl nach oben wie auch
nach unten verschwenkbar ist.