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EP 0 924 816 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.03.2006 Patentblatt 2006/10 |
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Anmeldetag: 12.12.1998 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Gegenstand aus Kohlenstoffmaterial sowie ein Verfahren zum Imprägnieren eines solchen
Object made of carbon material and procedure to impregnate it
Objet fait de matériau de carbone et procédure pour son imprégnation
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE ES FR GB IT |
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Priorität: |
17.12.1997 DE 19756136
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.06.1999 Patentblatt 1999/25 |
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Patentinhaber: Schunk Kohlenstofftechnik GmbH |
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D-35452 Heuchelheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Weik, Michael, Dipl.-Ing.
35394 Giessen (DE)
- Anwander, Roland
35435 Wettenberg (DE)
- Mietz, Gerhard, Dipl.-Ing.
35102 Lohra (DE)
- Koch, Reiner, Dipl.-Ing.
35428 Lang Göns (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stoffregen, Hans-Herbert |
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Patentanwalt,
Friedrich-Ebert-Anlage 11b 63450 Hanau 63450 Hanau (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
FR-A- 2 093 513 US-A- 2 066 176
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GB-A- 601 377 US-A- 4 557 195
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Gegenstand aus Kohlenstoffmaterial mit einer
Gleitfläche, insbesondere Kohlebürste, wobei der Gegenstand in einem ersten Bereich
imprägniert und in einem zweiten Bereich unimprägniert ist.
[0002] Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zum Imprägnieren eines
Gegenstandes aus Kohlenstoffmaterial mit einer Gleitfläche, insbesondere Kohlebürste,
wobei der Gegenstand ausschließlich bereichsweise imprägniert wird.
[0003] Gleitstücke und Kontaktstücke können aus Kohlenstoff, z. B. Koks oder Ruß, natürlichem
oder künstlichem Graphit, Gemischen dieser Stoffe, Bindemittel gegebenenfalls auch
mit metallischen Zusätzen und Festschmierstoffen, wie z. B. MoS
2 und Erdalkaliverbindungen, hergestellt werden. Dabei werden Kontaktstücke oder Kohlebürsten
insbesondere für dynamoelektrische Maschinen genutzt. Zur Anpassung an unterschiedliche
Betriebsbedingungen und insbesondere zur Optimierung des Einlauf-, Funkentstör- und
Geräuschverhaltens sind Bürsten mit einem Imprägniermittel versehen, wodurch Verschleiss-
und Reibwert reduziert bzw. die Kommutierungsfähigkeit verbessert wird. Als Beispiele
für entsprechende Imprägniermittel sind Fette, Wachse, Stearate, Paraffine, natürliche
und künstliche Harze zu nennen (US 949,988).
[0004] Als Imprägniermittel haben sich auch modifizierte Siloxane bewährt, wie diese beispielhaft
der DE 43 30 547 A1 zu entnehmen sind.
[0005] In der DE 26 09 834 C3 wird eine imprägnierte Kohlebürste beschrieben, die als Imprägniermittel
ein nicht schmelzendes Fett, ein nicht schmelzendes Wachs oder ein nicht fließendes
Öl enthält, wobei das Imprägnieren selbst nach der Vakuum-Druck-Methode durchgeführt
wird.
[0006] Der US-Patentschrift 1,568,774 ist eine Drahtgewebekohlebürste zu entnehmen, die
in einer Ecke mit einem Lötmittel imprägniert ist. Nach der GB 556,465 wird eine Kohlebürste
schichtweise derart aufgebaut, dass die Gleitfläche einen geringeren elektrischen
Widerstand aufweist als die übrige Kohlebürste.
[0007] Aus der DE-AS 1 284 017 ist eine Kohlebürste aus Graphit mit einer Seitenfläche bekannt,
auf der eine Schicht mit einem Schmiermittel aufgebracht ist. Diese Schicht verläuft
parallel zur Längsachse der Kohlebürste und gelangt nur peripher in Kontakt mit einem
Kollektor. Alternativ besteht die Möglichkeit, in der gesamten Bürste Teilchen einer
Schmierverbindung zu verteilen.
[0008] Ein Gegenstand der eingangs genannten Art ist der GB-A 601 377 zu entnehmen. Dabei
wird ein aus Kohlenstoffmaterial bestehender Körper mit Metallhalegoniden imprägniert.
Hierzu wird auf oberer Seite des Körpers und insbesondere in einer in der oberen Seite
ausgebildeten Aussparung Metallhalegonidsalz eingefüllt, um sodann durch Wärmebehandlung
den Gegenstand mit dem Metallhalegonid zu imprägnieren.
[0009] Eine Kohlebürste nach der US-A-2 066 176 ist in ihrem befestigungsseitigen Bereich
mit einem synthetischen Harz imprägniert, um elektrische und mechanische Eigenschaften
zu verbessern.
[0010] Um ein automatisches Bestücken von Elektromotoren mit Kohlebürsten zu ermöglichen,
müssen diese aneinandergereiht einer Bestückungsmaschine zugeführt werden. Hierzu
ist es bekannt, die Kohlebürsten auf einem ein Haftmittel aufweisenden Gurt zu befestigen.
Dies ist jedoch grundsätzlich nur bei solchen Kohlebürsten möglich, die nicht oder
mit einem nicht fettenden Material imprägniert sind, da es anderenfalls zwischen Kleber
und Imprägniermittel zu chemischen Reaktionen kommen kann.
[0011] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Gegenstand der eingangs
genannten Art bzw.ein Verfahren zum Imprägnieren eines solchen so weiterzubilden,
dass ein optimales Einlaufverhalten sowie Geräusch- und Funkentstörverhalten gewährleistet
sind, wobei gleichzeitig die Möglichkeit gegeben sein soll, die Gegenstände auf einem
haftenden Trägermittel aufzubringen.
[0012] Das Problem wird durch einen Gegenstand aus Kohlenstoffmaterial mit einer Gleitfläche
dadurch gelöst, dass der Gegenstand im Bereich seiner gesamten Gleitfläche als ersten
Bereich imprägniert ist und in seinem zum ersten Bereich entferntliegenden zweiten
Bereich unimprägniert ist. Somit kann der Gegenstand problemlos auf ein ein Haftmittel
aufweisendes Trägermittel wie Gurt aufgebracht werden, so dass eine einfache und sichere
Zuführung zu vollautomatischen Bearbeitungs- bzw. Montagestraßen möglich ist.
[0013] Insbesondere zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, dass der Gegenstand in Form
einer Kohlebürste von ihrer Lauffläche als die Gleitfläche ausgehend imprägniert ist.
Dabei kann die Lauffläche insbesondere durch Tamponieren imprägniert sein.
[0014] Das die Erfindung prägende Verfahren zum Imprägnieren eines Gegenstandes aus Kohlenstoff
mit einer Gleitfläche, insbesondere einer Kohlebürste, wobei der Gegenstand ausschließlich
bereichsweise imprägniert wird, zeichnet sich dadurch aus, dass der Gegenstand von
der Kontaktfläche ausgehend imprägniert wird, wobei der in Bezug auf die Kontaktfläche
fernliegende Bereich des Gegenstandes unimprägniert bleibt.
[0015] Um den Gegenstand in erforderlichem Umfang und reproduzierbar teilimprägnieren zu
können, ist vorgesehen, dass der Gegenstand zur Teilimprägnierung tamponiert wird.
[0016] Hierzu ist vorgesehen, dass ein saugfähiges Element wie Tampon in eine eine vorgegebene
Menge an Imprägniermittel enthaltende Vorlage eingetaucht, anschließend aus der Vorlage
entfernt und sodann auf die Gleitfläche gedrückt wird.
[0017] Auch besteht die Möglichkeit, dass der Gegenstand zur Teilimprägnierung mit einem
die Kontaktfläche einschließenden Bereich in ein Imprägniermittel bereichsweise eingetaucht
wird.
[0018] Ein Teilimprägnieren durch Sprayen, Tauchen, Walzen, Bestreichen, Kaschieren, Aufdampfen
ist gleichfalls möglich.
[0019] Nach einem alternativen Vorschlag wird auf die Kontaktfläche des Gegenstandes ein
insbesondere hochviskoses Imprägniermittel wie Wachs aufgebracht und anschließend
zum Eindringen des Imprägniermittels wird der Gegenstand erwärmt.
[0020] Losgelöst von der Verfahrensweise der Teilimprägnierung zeichnet sich die Erfindung
durch einen On-Line-Verfahrensablauf insoweit dadurch aus, dass der Gegenstand während
oder unmittelbar nach seiner Bearbeitung wie z. B. Einbringen einer Riefelung, Formanpassung
teilimprägniert wird.
[0021] Dabei sollte eine Teilimprägnierung derart erfolgen, dass der Gegenstand mindestens
1 %, maximal 95 %, vorzugsweise im Bereich von 30 %, insbesondere maximal 10 % imprägniert
ist, wobei das Teilimprägnieren von der Kontaktfläche wie Lauffläche ausgehen sollte.
[0022] Bei einer Kohlebürste wie insbesondere Kleinkohlebürste für Universalmotoren sollte
diese in Bezug auf ihre Höhe H zwischen H/40 und H/8, insbesondere H/10 imprägniert
sein.
[0023] Durch die erfindungsgemäße Lehre wird abweichend vom Stand der Technik nicht die
gesamte Kohlebürste weitgehend gleichmäßig verteilt mit zum Beispiel 0,1 bis 25 Gew.%
Imprägniermittel imprägniert (GB 15 91 349), sondern nur ein Volumenteil der Kohlebürste,
und zwar vorzugsweise in dem Bereich, in dem sich die Kohlebürste gleitend abstützt.
[0024] Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich nicht nur
aus den Ansprüchen, den diesen zu entnehmenden Merkmalen - für sich und/oder in Kombination
-, sondern auch aus der nachfolgenden Beschreibung von dem der Zeichnung zu entnehmenden
bevorzugten Ausführungsbeispiel.
[0025] Es zeigen
- Fig. 1
- eine Prinzipdarstellung einer Tamponiervorrichtung zum Teilimprägnieren einer Kohlebürste
und
- Fig. 2
- eine Prinzipdarstellung einer teilimprägnierten Kohlebürste.
[0026] In Fig. 1 ist rein prinzipiell eine Vorrichtung 10 zum Tamponieren einer Kohlebürste
12 dargestellt. Die Vorrichtung 10 umfasst einen von einem axial verschiebbaren Stempel
14 ausgehenden Tampon 16, der in eine Vorlage 18 eintauchbar ist. In der Vorlage 18
ist eine portionierte Menge eines Imprägniermittels vorhanden, die von dem Tampon
16 beim Eintauchen in die Vorlage 18 aufgenommen wird.
[0027] Der Stempel 14 mit dem Tampon 16 geht von einem Schlitten 20 aus, um ein horizontales
Verschieben (Doppelpfeil 22) derart zu ermöglichen, dass der Tampon 16 nach Entfernen
aus der Vorlage 18 auf die Kohlebürste 12 bzw. dessen Kontaktlauffläche 24 ausrichtbar
und sodann auf diese drückbar ist (Bewegung gemäß Doppelpfeil 26). Während des Zurückfahrens
des Tampons 16 und Eintauchen in die Vorlage 18 wird sodann eine weitere Kohlebürste
in die Position der dargestellten Kohlebürste 12 verschoben, um tamponiert und somit
teilimprägniert zu werden.
[0028] Wie aus der Prinzipdarstellung der Fig. 2 ersichtlich wird, ist die Kohlebürste 12
von ihrer Lauffläche 24 ausgehend teilimprägniert. Vorzugsweise ist die Kohlebürste
12 in Bezug auf ihre Höhe H 1/10 bis in etwa H 1/20 imprägniert, wie die Schraffur
in Fig. 2 verdeutlichen soll.
[0029] In ihrem zur Kontaktfläche 24 fernliegenden Bereich 30 ist die Kohlebürste 12 demzufolge
nicht imprägniert, so dass ein problemloses Aufbringen auf einen ein Haftmittel aufweisenden
Gurt möglich ist, um eine gewünschte Anzahl von Kohlebürsten zu transportieren und
einem Montageort zuzuführen. Dort können die Kohlebürsten vollautomatisch montiert
werden.
[0030] Als Imprägniermittel kommen Fette, Wachse, Paraffine, Stearate, natürliche und künstliche
Harze, Polymere, Siloxane oder sonstige Imprägniermittel in Frage, die im Zusammenhang
mit dem Imprägnieren von aus Kohlenstoff bestehenden Gegenständen wie Gleitelementen
bzw. Kohlebürsten hinlänglich bekannt sind.
1. Gegenstand (12) aus Kohlenstoffmaterial mit einer Gleitfläche, insbesondere Kohlebürste,
wobei der Gegenstand in einem ersten Bereich imprägniert und in einem zweiten Bereich
(30) unimprägniert ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Gegenstand (12) im Bereich seiner gesamten Gleitfläche (24) als ersten Bereich
imprägniert ist und in seinem zur Gleitfläche fernliegenden Bereich als zweiten Bereich
(30) unimprägniert ist.
2. Gegenstand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Gegenstand (12) eine Kohlebürste ist, die von der Lauffläche als die Gleitfläche
(24) ausgehend vorzugsweise durch Tamponieren teilimprägniert ist.
3. Gegenstand nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Gegenstand (12) in seinem unimprägnierten Bereich (30) auf ein haftendes Trägermittel
wie Gurt angeordnet ist.
4. Verfahren zum Imprägnieren eines Gegenstandes (12) aus Kohlenstoffmaterial mit einer
Gleitfläche, insbesondere Kohlebürste, wobei der Gegenstand ausschließlich bereichsweise
imprägniert wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Gegenstand (12) von seiner Gleitfläche (24) ausgehend derart teilimprägniert
wird, dass ein Bereich, der die gesamte Gleitfläche einschließt imprägniert withel
und ein zu der Gleitfläche fernliegender Bereich (30) unimprägniert bleibt.
5. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Gegenstand (12) durch Tamponieren, Sprayen, Aufdampfen, Kaschieren, Aufwalzen
und/oder Bestreichen teilimprägniert wird.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf die Gleitfläche des Gegenstandes (12) ein insbesondere hochviskoses Imprägniermittel
wie Wachs aufgetragen und anschließend der Gegenstand zum Eindringen des Imprägniermittels
erwärmt wird.
7. Verfahren nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche (4 - 6),
dadurch gekennzeichnet,
dass der Gegenstand (12) mit seinem unimprägnierten Bereich (30) .auf ein ein Haftmittel
aufweisendes Trägermittel wie Gurt haftend angeordnet wird.
8. Verfahren nach zumindest einem der Ansprüche 4 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein saugfähiges Element wie Tampon in eine eine vorgegebene Menge an Imprägniermittel
enthaltende Vorlage eingetaucht, aus der Vorlage entfernt und sodann auf die Gleitfläche
(24) des Gegenstandes (12) gedrückt wird.
9. Verfahren nach zumindest einem der Ansprüche 4 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Gegenstand während oder unmittelbar nach seiner Bearbeitung wie zum Beispiel
Einbringen einer Riefelung, Formanpassung teilimprägniert wird.
1. Object (12), produced from carbon material, having a sliding surface, more especially
a carbon brush, wherein the object is impregnated in a first region and is un-impregnated
in a second region (30),
characterised in that the object (12) is impregnated in the region of its total sliding surface (24) as
the first region and is un-impregnated in its region remote from the sliding surface
as the second region (30).
2. Object according to claim 1, characterised in that the object (12) is a carbon brush, which is partially impregnated proceeding preferably
from the running surface as the sliding surface (24) by means of plugging.
3. Object according to claim 1 or 2, characterised in that the object (12) in its un-impregnated region (30) is disposed on an adhesive carrier
means such as webbing.
4. Method for impregnating an object (12), produced from carbon material, having a sliding
surface, more especially a carbon brush, wherein the object is impregnated exclusively
in a regional manner, characterised in that the object (12) is partially impregnated proceeding from its sliding surface (24)
in such a manner that a region, which encompasses the total sliding surface, is impregnated
and a region (30), which is remote from the sliding surface, remains un-impregnated.
5. Method according to claim 4, characterised in that the object (12) is partially impregnated by means of plugging, spraying, vapour coating,
laminating, rolling on and/or spreading.
6. Method according to claim 4 or 5, characterised in that an especially highly viscous impregnating means such as wax is applied to the sliding
surface of the object (12) and the object is subsequently heated to enable the impregnating
means to penetrate.
7. Method according to at least one of the preceding claims 4 to 6, characterised in that the object (12) with its un-impregnated region (30) is disposed so as to adhere to
a carrier means such as webbing, which includes adhesive.
8. Method according to at least one of claims 4 to 7, characterised in that an absorbent member such as a pad is dipped into a receiver containing a preset amount
of impregnating means, is removed from the receiver and then is pressed onto the sliding
surface (24) of the object (12).
9. Method according to at least one of claims 4 to 8, characterised in that the object is partially impregnated during or directly after its treatment such as,
for example, inserting a groove, adapting to a shape.
1. Objet (12) en matériau de carbone comportant une surface de glissement, en particulier
balai de charbon, l'objet étant imprégné dans une première zone et non imprégné dans
une seconde zone (30),
caractérisé en ce que
l'objet (12) est imprégné dans la zone de toute sa surface de glissement (24) en tant
que première zone, et non imprégné dans sa zone éloignée de la surface de glissement
en tant que seconde zone (30).
2. Objet selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'objet (12) est un balai de charbon partiellement imprégné de préférence par tamponnement
en partant de sa surface de course en tant que surface de glissement (24).
3. Objet selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
l'objet (12) est monté avec sa zone non imprégnée (30), sur un support adhérent, tel
qu'une ceinture.
4. Procédé d'imprégnation d'un objet (12) en matériau de carbone comportant une surface
de glissement, en particulier balai de charbon, l'objet étant imprégné exclusivement
par zones,
caractérisé en ce que
l'objet (12) est partiellement imprégné à partir de sa surface de glissement (24)
de sorte qu'une zone qui inclut toute la surface de glissement est imprégnée et qu'une
zone (30) éloignée de la surface de glissement reste non imprégnée.
5. Procédé selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
l'objet (12) est partiellement imprégné par tamponnement, pulvérisation, métallisation
sous vide, contrecollage, laminage et/ou enduction.
6. Procédé selon la revendication 4 ou 5,
caractérisé en ce qu'
un moyen d'imprégnation particulièrement visqueux, comme de la cire, est appliqué
sur la surface de glissement de l'objet (12) et l'objet est ensuite chauffé pour la
pénétration du moyen d'imprégnation.
7. Procédé selon au moins une des revendications précédentes (4 à 6),
caractérisé en ce que
l'objet (12) est monté avec sa zone non imprégnée (30) sur un support adhérent tel
qu'une ceinture.
8. Procédé selon au moins une des revendications 4 à 7,
caractérisé en ce qu'
un élément absorbant en tant que tampon est immergé dans un récipient contenant une
quantité prédéterminée de moyen d'imprégnation, retiré du récipient et appuyé sur
la surface de glissement (24) de l'objet (12).
9. Procédé selon au moins une des revendications 4 à 8,
caractérisé en ce que
l'objet est partiellement imprégné pendant ou juste après son traitement, par exemple
la réalisation de rainures ou une adaptation de forme.
