Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Aufhängung für Schallwiedergabeanordnungen nach dem Biegewellenprinzip
mit einem Paneel, welches von einer Kernschicht und zwei Deckschichten gebildet ist,
wobei die beiden Deckschichten mit zwei einander gegenüberliegenden Oberflächen der
Kernschicht verbunden sind, mit einer Halterung und mit elastischen Befestigungsmitteln,
welche das Paneel mit der Halterung verbinden, wobei die elastischen Befestigungsmittel
von der Kernschicht und/oder wenigstens einer der beiden Deckschichten gebildet wird.
Stand der Technik
[0002] Derartige Anordnungen sind beispielsweise aus der
GB-A-1 003 608, der
JP 56-112197 A und der
DE 21 12 516 B bekannt. Charakteristisch für solche Schallwiedergabeanordnungen ist, dass ab einer
kritischen unteren Grenzfrequenz eine "Biegewellenabstrahlung" möglich wird, wobei
die Biegewellen entlang der Ebene des jeweiligen Paneels zu einer Schallabstrahlung
mit frequenzabhängiger Richtung führen. Mit anderen Worten, ein Schnitt durch ein
erstelltes Richtdiagramm zeigt eine Hauptkeule, deren Richtung frequenzabhängig ist.
Diese Verhältnisse sind für unendlich ausgedehnte Platten und Absorberplatten vollständig
gültig, während die Verhältnisse für die in dieser Anmeldung behandelten Multiresonanzplatten
wegen der starken Randreflexe deutlich komplexer sind. Diese Komplexität bei Multiresonanzplatten
rührt daher, dass die genannte Hauptkeule mit frequenzabhängiger Richtung von einer
Mehrzahl weiter solcher Hauptkeulen überlagert wird, so dass ein stark aufgefächertes
Richtdiagramm entsteht, welches außerdem sehr frequenzabhängig ist. Den hier behandelten.
Multresonanzplatten und den Absorberplatten ist aber gemein, dass ihre Richtdiagramme
im Mittel eher von der Mittelsenkrechten wegweisen. Dieses Verhalten bewirkt, dass
der Raum stärker in die Projektion der Schallwellen einbezogen wird.
[0003] Das Paneel ist nach dem Sandwich-Prinzip aufgebaut, indem zwei einander gegenüberliegende
Oberflächen einer sehr leichten Kernschicht jeweils mit einer dünnen Deckschicht beispielsweise
durch Verklebung verbunden sind. Damit das Paneel gute Schallwiedergabeeigenschaften
aufweist, muss das Material für die Deckschicht eine besonders hohe Dehnwellengeschwindigkeit
haben. Geeignete Deckschichtmaterialien sind beispielsweise dünne Metallfolien oder
auch faserverstärkte Kunststoffolien.
[0004] Auch an die Kernschicht werden besondere Anforderungen gestellt. So ist es notwendig,
dass die einsetzbaren Materialien zunächst eine geringe Massendichte und eine geringe
Dämpfung aufweisen. Außerdem müssen die Materialien für die Kernschicht ein möglichst
hohes Schermodul senkrecht zu den Oberflächen haben, die mit den Deckschichten versehen
werden. Schließlich ist es im Sinne einer Hauptforderung notwendig, dass die für Kernschichten
verwendbaren Materialien in der Richtung, in welcher später die jeweils aus diesem
Material gebildete Kernschicht ihre größte Ausdehnung hat, einem sehr geringen Elastizitätsmodul
besitzen. Diese in bezug auf die beiden letzten Anforderungen auf den ersten Blick
widersprüchlichen Voraussetzungen werden am ehesten von einer Kernschicht erfüllt,
die eine Lochstruktur mit zwischen den beiden für die Beschichtung mit den Deckschichten
vorgesehenen Oberflächen verlaufenden Durchbrüchen mit vorzugsweise geringem Querschnitt
aufweist. Neben den Kernschichten mit der Lochstruktur sind auch Hartschäume als Kernschichtmaterialien
einsetzbar, weil diese trotz ihrer isotropen Materialeigenschaften immer noch geeignete
Scher- und Elastizitätsmodule aufweisen. Nicht unerwähnt soll in diesem Zusammenhang
bleiben, dass bei der Verwendung von Hartschäumen als Material für die Kernschicht
die Deckschichten die Aufgabe haben, das geforderte anisotrope Verhalten des Paneels
herzustellen.
[0005] Grundlegende Idee für die Schallwiedergabe nach dem Biegewellenprinzip war es, vorhandene
Wände zur Schallstrahlung zu verwenden. Hierbei ging man davon aus, dass es ausreichen
müsse, die entsprechenden Wände mit Antriebssystemen zur Erzeugung von Biegewellen
auszustatten. Schon bald erkannte man, dass nur für diese Zwecke optimierte Wände
in der Lage waren, eine Schallabstrahlung in befriedigender Weise zu garantieren.
Voraussetzung dafür war aber, dass derart optimierte Wände in ausreichender Größe
zur Verfügung gestellt werden können, damit eine Dämpfung der sich fortsetzenden Wellen
an einer starren Einfassung des Paneels unterbleibt. Oftmals ist es aber so, dass
aber Flächen, welche ein Paneel der zuvor beschriebenen Größe aufnehmen können, nicht
zur Verfügung stehen. Um auch kleine Paneele zu einer akzeptablen Schallwiedergabe
einsetzen zu können, ist es notwendig diese mittels elastischer Befestigungsmittel
mit einer Halterung zu verbinden. Dazu griff man auf die aus der Lautsprechertechnik
bekannten Sicken zurück, welche den Rand des Paneels mit der Halterung verbinden.
Abgesehen davon, dass es sich bei den gekannten Sicken um ein zusätzliches Bauteil
handelt, sind diese Sicken auch deshalb nachteilig, weil sie den Herstellungsprozess
durch die für Anbringung der Sicken notwendigen Prozessschritte erheblich verteuern.
Unabhängig davon ist die reine (Rand-) Befestigung des Paneels auch in den kleineren
Abmessungen dann nachteilig, wenn -wie in der Praxis- üblichdas entsprechende Paneel
mit einer Mehrzahl von Antriebssystemen ausgestattet ist. Durch diese Mßsnahme erhöht
sich das Gewicht des ohnehin schon nicht leichten Paneels, so dass zu einer ausreichenden
Aufhängung des Paneels die Sicken sehr hart ausgelegt werden müssen, womit gleichzeitig
auch die von diesen Sicken ausgehende Dämpfung erhöht wird.
[0006] Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Aufhängung fiir Schallwiedergabeanordnungen
nach dem Biegewellenprinzip anzugeben, welche die im Stand der Technik bestehenden
Nachteile vermeidet.
Darstellung der Erfindung
[0007] Diese Aufgabe wird mit den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte
Aus- und Weiterbildungen der Erfindung sind den Ansprüchen 2 bis 6 entnehmbar.
[0008] Der erfinderische Verdienst der vorliegenden Anmeldung liegt darin, erkannt zu haben,
dass die zur Herstellung des Paneels verwendeten Komponenten zur Herstellung einer
elastischen Verbindung mit einer Halterung geeignet sind.
[0009] Hat erfindungsgemäß die Kernschicht eine Lochstruktur, wobei jeder Durchbruch dieser
Lochstruktur senkrecht zu den beiden Deckschichten verläuft, und ist zur Realisierung
einer Befestigung des Paneels mit der Halterung durch wenigstens einen der Durchbrüche
ein Befestigungsteil gesteckt, kann die ohnehin elastische Lochstruktur des Kernmaterials
zur elastischen Befestigung genutzt werden, wenn zumindest eine der beiden Deckschichten
zu dem oder den mit dem Befestigungsteil versehenen Durchbruch bzw. Durchbrüchen einen
seitlichen Abstand A1 einhält, indem eine Mehrzahl der an den oder die mit dem Befestigungsteil
versehenen Durchbrüche seitlich unmittelbar angrenzenden Durchbrüche nicht von der
bzw. den Deckschichten bedeckt sind. Ob dabei das jeweilige Befestigungsteil parallel
oder quer zur Verlaufsrichtung der Durchbrüche verläuft, ist ohne Bedeutung.
[0010] Um ein Ausreißen des oder der mit dem Befestigungsteil versehenen Durchbrüche zu
verhindern, können der oder die Durchbrüche, welche mit den Befestigungsteil versehen
sind, und/oder die Durchbrüche, welche seitlichen an den oder die mit dem Befestigungsteil
versehenen Durchbrüche angrenzenden, mit einem Kunststoffmaterial ausgeschäumt sein.
[0011] Um die Federwirkung auch bei ausgeschäumten Durchbrüchen zu garantieren, kann zumindest
eine der beiden Deckschichten auch zu den mit Kunststoffmaterial ausgeschäumten Durchbrüchen
einen Abstand A2 einhalten.
[0012] Eine weiter verbesserte Federwirkung wird dann erzielt, wenn der oder die Durchbrüche,
welche ein Befestigungsteil aufnehmen, und/oder solche Durchbrüche, welche nicht oder
nur mit einer der beiden Deckschichten bedeckt sind, gegenüber den Durchbrüchen in
der übrigen Kernschicht eine verminderte Länge haben.
[0013] Wegen die Materialbeschaffenheit der Deckschichten können diese gleichzeitig auch
als Aufhängungen für das Paneel genutzt werden, indem diese den Abstand A zwischen
dem Paneel und einer das Paneel umrandenden Halterung überbrücken. Der weitere Vorteil
einer solchen Aufhängung liegt darin, dass durch die Verwendung der Deckschichten
ohne großen Aufwand ein ansatzloser Übergang zwischen Halterung und Paneel geschaffen
wird.
[0014] Eine verbesserte Federwirkung der Deckschicht bzw. Deckschichten ist dann gegeben,
wenn der Bereich, mit dem die Deckschicht den Abstand A zwischen Paneel und Halterung
überbrückt, eine gewellte oder gezackte Kontur aufweist.
[0015] Besonders raumsparend wird die Schallwiedergabeanordnung dann, wenn die Elektronikkomponenten
zum Antrieb des Paneel im Abstand A zwischen Halterung und Paneel angeordnet sind.
Sind die Elektronikkomponenten mit der Halterung verbunden, erhöhen sie nicht die
schwingende Masse. Außerdem wird durch die Befestigung der Elektronikkomponenten an
der Halterung für eine verbesserte Wärmeabfuhr von den Elektronikkomponenten gesorgt
[0016] Nur der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass das jeweilige Paneel
auch mittels einer Kombination aus Kernschicht- und Deckschichtaufhängung befestigt
sein kann, indem beispielsweise eine der Deckschichten zur Halterung geführt ist und
das Paneel entfernt vom Randbereich unter Mitwirkung der Kernschicht abgestützt wird.
Kurze Beschreibung der Figuren
[0017] Es zeigen:
- Figur 1
- ein Paneel in Draufsicht;
- Figur 2
- eine Schnittansicht eines Paneels gemäß Figur 1,
- Figur 3a-c
- drei Schnittansichten eines weiteren Paneels; und
- Figur 4
- ein weiteres Paneel in Schnittansicht.
Wege zum Ausführen der Erfindung
[0018] Die Erfindung soll nun anhand der Figuren näher erläutert werden.
[0019] Das in Figur 1 in Draufsicht gezeigte Paneel 10 wird von einer Kernschicht 11, einer
oberen Deckschicht 12.1 und einer in Figur 1 nicht sichtbaren unteren Deckschicht
12.2 gebildet, wobei die beiden Deckschichten 12 jeweils an einander gegenüberliegenden
Oberflächen der Kernschicht 11 mit dieser verbunden sind. Die Kernschicht 11 weist
eine Lochstruktur auf, welche vorliegend von einer Mehrzahl von Durchbrüchen 20 mit
wabenförmigem Querschnitt gebildet ist. Die wabenförmigen Durchbrüche 20 verlaufen
senkrecht zu den ihre größte Ausdehnung habenden Ebenen der beiden Deckschichten 12.
[0020] Auch wenn die in den Ausführungsbeispielen gezeigten Durchbrüche 20 alle einen wabenförmigen
Querschnitt haben, ist damit keine Beschränkung auf diese Querschnittsform verbunden.
Dies bedeutet, daß in anderen Ausführungsformen die Durchbrüche 20 auch runde oder
eckige Querschnitte haben können.
[0021] Wie der Figur 1 deutlich entnehmbar ist, ist die Kernschicht 11 nicht vollständig
mit den beiden Decksichten 12 bedeckt. Vielmehr wird in den beiden Deckschichten 12
ein Bereich 13 unbedeckt gelassen., durch welchen die Kernschicht 11 sichtbar wird.
In den mittleren (der in Figur 1 sichtbaren) Durchbrüche 20 ist ein Befestigungsteil
in der Form einer Schraube 14 eingesteckt. Dabei liegt der Kopf 15 der Schraube 14
auf der Kernschicht 11 auf Sofern erforderlich kann zwischen der Kernschicht 11 und
dem Kopf 15 der Schraube 14 auch noch eine Unterlegscheibe -beispielsweise aus Schaumstoff
(nicht dargestellt) angeordnet sein. Auch ist Figur 2 entnehmbar, daß die an dem mit
dem Schaft 16 der Schraube 14 versehenen Durchbruch 20 sowie die seitlich unmittelbar
an diesen Durchbruch 20 angrenzenden Durchbrüche 20 gegenüber den übrigen und eine
Länge von L1 habenden Durchbrüchen 20 der Kernschicht 11 eine verminderte von Länge
L2 haben. Diese verminderte Länge L2 der Durchbrüche 20 bewirkt, daß sich diese gegenüber
der Durchbrüchen 20 mit einer Länge L1 leichter quer zur Richtung des Schafts 16 der
Schraube 14 verformen lassen.
[0022] Ferner ist der Figur 2 durch die angedeutete Punktierung entnehmbar, daß der Durchbruch
20, durch welchen der Schaft 16 der Schraube 14 verläuft, mit einem Kunststoffmaterial
ausgeschäumt ist. Hierdurch wird verhindertet, daß dieser Durchbruch 20 beschädigt
wird, wenn der Schaft 16 der Schraube 14 mit einer Halterung (nicht dargestellt) verbunden
ist und das Paneel 10 wellenförmig verformt wird.
[0023] Nur der Vollständigkeit halber sie darauf hingewiesen, daß in Figur 2 die obere Deckschicht
12.1 oberhalb der Durchbrüche 20 mit der verminderten Länge L2 keinen freien, die
Kernschicht 11 nicht abdeckenden Bereich 13 aufweist, sondern auch diese Durchbrüche
20 vollständig überdeckt. Hierdurch wird an der oberen Deckschicht 12.1 eine durchgehende
Oberfläche geschaffen, was sie Optik eines solchen Paneel 10 verbessert.
[0024] Außerdem ist der Schnittdarstellung gemäß Figur 2 entnehmbar, daß zur Verbesserung
der Federwirkung der Kernschicht der Bereich 13 in der unteren Deckschicht 12.2 sowohl
zu der Schraube 14 einen Abstand A1 als auch zu der Ausschäumung einen Abstand A2
einhält. Wesentlich dabei ist daß der Abstand A1 größer ist als der Abstand A2, denn
nur bei Einhaltung dieser Bedingungen wird eine freie Federwirkung unter Ausnutzung
der Kernschicht 11 gewährleistet.
[0025] In den Figuren 3a-c ist eine von der Aufhängung gemäß den Figuren 1 und 2 völlig
verschiedene Aufhängung dargestellt, obwohl beide Aufhängungsarten auch kombiniert
zur Aufhängung eine Paneels 10 verwendet werden können.
[0026] Bei der Anordnung gemäß den Figuren 3a-c wird das Paneel 10 mit seitlichem Abstand
A von einer Halterung 17 umrandet. Diese Halterung 17 ist vorliegend als U-Profil
ausgebildet, wobei die freien Schenkel 18 dieses Profils in Richtung des Paneels 10
zeigen.
[0027] Bei der Ausführungsform gemäß Figur 3a überspannen die beiden mit der Kernschicht
11 verbunden Deckschichten 12.1, 12.2 den Abstand A flach und sind mit den Schenkeln
18 des Profils verbunden. Um in sehr einfacher Weise eine gewisse Spannung in den
Deckschichten 12 zu erzielen, wenn sie mit den Schenkeln 18 der das Paneel 10 unrandenden
Halterung 17 verbunden sind, können die Schenkel 18 auch eine gezahnte Kontur aufweisen
(nicht gezeigt). Wird dann die entsprechende Deckschicht 12 auf einen gezahnt ausgebildeten
Schenkel 18 der umlaufenden Halterung 17 aufgelegt und mittels eines komplementär
gezahnten Werkzeugs auf den Schenkel 18 gedrückt, wird eine Spannung in der Deckschicht
12 aufgebaut, welche beispielsweise nach Abbinden des Klebstoffs zwischen Schenkel
18 und Deckschicht 12 erhalten bleibt. Es können aber auch andere dem Fachmann bekannte
Methoden zum Aufbau einer Spannung in der mit der Halterung 17 verbundenen Deckschicht
12 eingesetzt werden.
[0028] Den Figuren 3b und c ist entnehmbar, daß die beiden Deckschichten 12 nicht in der
Ebene der Paneels zur Halterung 17 geführt sein müssen, sondern in dem Bereich, in
dem sie den Abstand A überspannen auch gewölbt (Figur 3b) oder auch gezackt (Figur
3c) ausgebildet sein können. Auch ist die Wölbung oder Zackung der Deckschichten 12
im Bereich des Abstandes A nicht auf eine Wölbung oder Zackung beschränkt. Ferner
ist festzuhalten, daß die Form, die Dicke und die Materialeigenschaften der Deckschichten
12.1, 12.2 über die Federeigenschaften entscheiden. Schließlich sei noch nachgetragen,
daß nicht notwendig beide Deckschichten 12..1, 12.2 eines Paneels 10 mit der Halterung
17 verbunden sein müssen.
[0029] Bei der Ausführungsform gemäß Figur 3a ist mit dem Bezugszeichen 19 eine Elektronik
bezeichnet ist, welche mit dem oder den Antriebssystemen (nicht dargestellt) fiir
das Paneel 10 zusammenwirkt. Diese Elektronik 19 ist mit der Halterung 17 verbunden,
wodurch eine gute Wärmeabfuhr vom Paneel 10 erreicht wird.
[0030] Das Ausführungsbeispiel gemäß Figur 4 knüpft an die Ausführungsform gemäß den Figuren
1 und 2 an. Im Gegensatz zu den letztbenannten Ausführungsformen ist das Befestigungsteil
in der Form einer Lasche 14' quer zur Erstreckungsrichtung der Durchbrüche 20 mit
dem Paneel 10 verbunden. Um für eine ausreichende Befestigung der Lasche 14' im Paneel
10 zu sorgen, ist -wie durch die Punktierung angedeutet- der Durchbruch 20', welcher
vollständig von der Lasche 14' durchdrungen ist, vollständig mit Kunststoffmaterial
ausgeschäumt. Außerdem sind die Durchbrüche 20' bis 20"' weder mit einer oberen noch
mit einer unteren Deckschicht 12.1, 12.2 versehen., um die Beweglichkeit der Durchbrüche
20" und 20''' quer zu ihrer Erstreckungsrichtung zu verbessern. Nachzutragen bleibt
im Zusammenhang mit der Ausführungsform gemäß Figur 4 nur noch, daß die gezeigten
Abstände A1 und A2 nicht nur quer zur Blickrichtung auf diese Figur sondern senkrecht
dazu gelten.
[0031] Sofern die über die Durchbrüche 20'',20''' herstellte Federwirkung nicht ausreichen
sollte, kann diese in einem anderen -nicht dargestellten-Ausführungsbeispiel die Lasche
14' im Abstand A' zwischen dem Paneel und der Halterung 17 elastisch ausgebildet werden
kann.
1. Aufhängung für Schallwiedergabeanordnungen nach dem Biegewellenprinzip mit einem Paneel
(10), welches von einer Kernschicht (11) und zwei Deckschichten (12.1, 12.2) gebildet
ist, wobei die beiden Deckschichten (12) mit zwei einander gegenüberliegenden Oberflächen
der Kernschicht (11) verbunden sind,
mit einer Halterung (17), und
mit elastischen Befestigungsmitteln, welche das Paneel (10) mit der Halterung (17)
verbinden, wobei die elastischen Befestigungsmittel von der Kernschicht (11) und/oder
wenigstens einer der beiden Deckschichten (12) gebildet werden,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kernschicht (11) eine Lochstruktur aufweist, die Durchbrüche enthält, wobei jeder
Durchbruch (20) dieser Lochstruktur senkrecht zu den beiden Deckschichten (12) verläuft,
dass zur Realisierung einer Befestigung des Paneels (10) mit der Halterung (17) durch
wenigstens einen der Durchbrüche (20) ein Befestigungsteil (14, 14') gesteckt ist
und
dass zumindest eine der beiden Deckschichten (12) zu dem oder den mit dem Befestigungsteil
(14) versehenen Durchbruch bzw. Durchbrüchen (20) einen seitlichen Abstand (A1) einhält,
indem eine Mehrzahl der an den oder die mit dem Befestigungsteil (14) versehenen Durchbrüche
(20) seitlich unmittelbar angrenzenden Durchbrüche (20) nicht von der bzw. den Deckschichten
(12) bedeckt sind.
2. Aufhängung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der oder die Durchbrüche (20), welche mit den Befestigungsteil (14) versehen sind,
und/oder die Durchbrüche (20), welche seitlichen an den oder die mit dem Befestigungsteil
(14) versehenen Durchbrüche (20) angrenzenden, mit einem Kunststoffmaterial ausgeschäumt
sind.
3. Aufhängung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest eine der beiden Deckschichten (12) auch zu den mit Kunststoffmaterial aus
geschäumten Durchbrüchen (20) einen Abstand (A2) einhalten.
4. Aufhängung nach einem der Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der oder die Durchbrüche (20), welche ein Befestigungsteil (14) aufnehmen, und/oder
solche Durchbrüche (20), welche nicht oder nur mit einer der beiden Deckschichten
(12) bedeckt sind, gegenüber der Länge (L1) der Durchbrüche (20) in der übrigen Kernschicht
(11) eine verminderte Länge (L2) haben.
5. Aufhängung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Halterung (17) das Paneel (10) mit seitlichem Abstand (A) umrandet und dass zumindest
eine der beiden Deckschichten (12) unter Überbrückung des seitlichen Abstandes (A)
mit der Halterung (17) verbunden ist.
6. Aufhängung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bereiche der Deckschichten (12), welche den seitlichen Abstand (A) zur Halterung
(17) überbrücken eine gewellte oder gezackte Kontur aufweisen.
7. Aufhängung nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass im seitlichen Abstand (A) zwischen dem Paneel (10) und der Halterung (17) Elektronikkomponenten
(19) zum Antrieb des Paneel (10) angeordnet und mit der Halterung (17).verbunden sind.
1. A suspension for sound reproduction devices operating on the bending wave principle
including a panel (10), which is constituted by a core layer (11) and two cover layers
(12.1, 12.2), wherein the two cover layers (12) are connected to two opposite surfaces
of the core layer (11), a mounting (17) and elastic fastening means, which connect
an panel (10) to the mounting (17), wherein the elastic fastening means are constituted
by the core layer (11) and/or at least one of the two cover layers (12), characterised in that the core layer (11) has a hole structure which includes openings, wherein each opening
(20) of this hole structure extends perpendicular to the two cover layers (12), that,
in order to effect fastening of the panel (10) to the mounting (17), a fastening member
(14, 14') is inserted through at least one of the openings (20) and that at least
one of the two cover layers (12) maintains a lateral spacing (A1) from the opening
or openings (20) provided with the fastening member (14) in that a plurality of the openings (20) directly laterally adjoining the opening or openings
(20) provided with the fastening member (14) are not covered by the cover layer(s)
(12).
2. A suspension as claimed in Claim 1, characterised in that the opening(s) (20), which are provided with the fastening member (14), and/or the
openings (20), which laterally adjoin the opening(s) (20) provided with the fastening
portion, are filled with a plastic foam material.
3. A suspension as claimed in Claim 2, characterised in that at least one of the two cover layers (12) also maintains a spacing (A2) from the
openings (20) filled with foamed plastic material.
4. A suspension as claimed in one of Claims 1 - 3, characterised in that the opening(s) (20), which accommodate a fastening member (14), and/or those openings
(20), which are not covered by, or are only covered by one of, the two cover layers
(12), have a reduced length (L2) by comparison with the length (L1) of the openings
(20) in the other core layer (11).
5. A suspension as claimed in Claim 1, characterised in that the mounting (7) surrounds the panel (10) with a lateral gap (A) and that at least
one of the two cover layers (12) is connected to the mounting (17) and bridges the
lateral gap (A).
6. A suspension as claimed in Claim 5, characterised in that the regions of the cover layers (12), which bridge the lateral gap (A) to the mounting
(17), have an undulating or jagged contour.
7. A suspension as claimed in Claim 5 or 6, characterised in that electronic components (19) for driving the panel (10) are arranged in the lateral
gap (A) between the panel (10) and the mounting (17) and are connected to the mounting
(17).
1. Suspension pour des dispositifs de reproduction sonore selon le principe des ondes
de flexion, comprenant un panneau (10) qui est formé d'une couche centrale (11) et
de deux couches extérieures (12.1, 12.2), dans laquelle les deux couches extérieures
(12) sont reliées à deux surfaces de la couche centrale (11) opposées l'une à l'autre,
comprenant un support (17), et
comprenant des moyens de fixation élastiques, qui relient le panneau (10) au support
(17), où les moyens de fixation élastiques sont formés par la couche centrale (11)
et/ou au moins une des deux couches extérieures (12),
caractérisée en ce que
la couche centrale (11) présente une structure perforée qui contient des perforations,
où chaque perforation (20) de cette structure perforée s'étend perpendiculairement
aux deux couches extérieures (12),
pour réaliser une fixation du panneau (10) avec le support (17), une pièce de fixation
(14, 14') est enfoncée dans au moins une des perforations (20) et
au moins une des deux couches extérieures (12) se trouve à une distance latérale (A1)
par rapport à la perforation ou aux perforations (20) abritant la pièce de fixation
(14), en faisant en sorte qu'une majorité des perforations (20) latéralement immédiatement
adjacentes à la perforation ou aux perforations (20) contenant la pièce de fixation
(14) ne soient pas recouvertes par la ou les couches extérieures (12).
2. Suspension selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
la ou les perforations (20) qui abritent la pièce de fixation (14) et/ou les perforations
(20) qui sont latéralement adjacentes à la perforation ou aux perforations (20) abritant
la pièce de fixation (14) sont remplies d'une matière plastique foisonnée.
3. Suspension selon la revendication 2,
caractérisée en ce qu'
au moins une des deux couches extérieures (12) se trouve également à une distance
(A2) par rapport aux perforations (20) remplies de matière plastique foisonnée.
4. Suspension selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que
la ou les perforations (20) qui renferment une pièce de fixation (14) et/ou les perforations
(20) qui ne sont pas recouvertes ou sont recouvertes seulement par une des deux couches
extérieures (12) présentent une longueur réduite (L2) par rapport à la longueur (L1)
des perforations (20) dans la couche centrale restante (11).
5. Suspension selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le support (17) entoure le panneau (10) à une distance latérale (A) et en ce qu'au moins une des deux couches extérieures (12) est reliée au support (17) en passant
au-dessus de la distance latérale (A).
6. Suspension selon la revendication 5,
caractérisée en ce que
les zones des couches extérieures (12) qui passent par-dessus la distance latérale
(A) pour rejoindre le support (17) présentent un contour ondulé ou en zigzag.
7. Suspension selon la revendication 5 ou 6,
caractérisée en ce que
des composants électroniques (19) pour commander le panneau (10) sont disposés dans
la distance latérale (A) séparant le panneau (10) et le support (17) et sont reliés
au support (17).