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(11) |
EP 0 925 480 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.12.2001 Patentblatt 2001/49 |
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Anmeldetag: 11.09.1997 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: F42B 3/12 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9704/976 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9811/400 (19.03.1998 Gazette 1998/11) |
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| (54) |
ZÜND-/ANZÜNDELEMENT MIT EINER AUF EINEM CHIP ANGEORDNETEN ZÜNDBRÜCKE
IGNITING/FIRING ELEMENT WITH AN IGNITING JUMPER ON A CHIP
ELEMENT D'AMORCAGE/ALLUMAGE AVEC UN CAVALIER D'ALLUMAGE INSTALLE SUR UNE PUCE ELECTRONIQUE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE ES GB IT SE |
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Priorität: |
14.09.1996 DE 19637587
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.06.1999 Patentblatt 1999/26 |
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Patentinhaber: Dynamit Nobel GmbH Explosivstoff- und Systemtechnik |
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53840 Troisdorf (DE) |
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Erfinder: |
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- ALBRECHT, Uwe
D-90478 Nürnberg (DE)
- BREDE, Uwe
D-90765 Fürth (DE)
- BRETFELD, Anton
D-90765 Fürth (DE)
- CORNELIUS, Heinz-Peter
D-91452 Wilhermsdorf (DE)
- KRAFT, Josef
D-92348 Berg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Scherzberg, Andreas, Dr. et al |
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c/o DYNAMIT NOBEL AKTIENGESELLSCHAFT,
Patentabteilung 53839 Troisdorf 53839 Troisdorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
US-A- 4 422 381 US-A- 5 431 101
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US-A- 4 484 523 US-A- 5 454 320
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Zünd-/ Anzündelement nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Aus der DE 38 83 266 T2 ist eine Zündeinheit für die Auslösung von Detonatoren bekannt.
Die Zündeinheit besteht aus einem elektrisch betätigbaren Zünd- bzw. Schmelzkopf,
einer Stromquelle, die mit dem Zündkopf über eine Schalteinrichtung verbunden ist
und einer Elektronikeinheit. Die Elektronikeinheit weist zumindest einen Chip, hergestellt
aus einem Halbleitermaterial und mit einer Mikroschaltung versehen, auf. Der Chip
trägt einen Zündkopf bzw. eine Zündbrücke auf seiner Oberfläche. Der Anzündsatz ist
direkt auf die Zündbrücke aufgebracht.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Zünd-/ Anzündelement nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 zu schaffen, welches aufgrund seiner kompakten Bauweise universell
eingesetzt werden kann und bei dem bei der Zündung des Zünd-/ Anzündelements ein unkontrolliertes
Abblasen vermieden ist.
[0004] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
[0005] Die Wirkungsweise des Zünd- /Anzündelements ist wie folgt: beim Anlegen einer elektrischen
Spannung an den beiden Pins erfolgt ein Stromfluß durch das Zünd-/ Anzündelement und
die elektrische Energie wird in der Zündbrücke in thermische Energie umgewandelt;
die Zündbrücke erhitzt sich. Der auf der Zündbrücke aufgebrachte Anzündsatz wird dadurch
initiiert und durch den bei der Umsetzung des Anzündsatzes bzw. der Anzündsätze entstehenden
Gasdruck wird ein abgepreßter Boden des Gehäuses aufgebrochen. Durch diese Öffnung
können dann die heißen Gase und Partikel entweichen, um eine nachgeschaltete Ladung
anzuzünden.
[0006] Zur dauerhaft haltbaren Ankopplung des Kunststoffkörpers an den Metallkörper weist
der Metallkörper an seinem zum Anzündsatz gerichteten Ende einen verringerten Durchmesser
mit einer umlaufenden Nut auf. In dieser Nut sind zumindest zwei Durchbrüche zu den
Bohrungen oberhalb der Glasdurchführungen eingebracht. Beim Anspritzen bzw. Anformen
des Kunststoffkörpers umgreift dieser den Bereich des geringeren Durchmessers des
Metallkörpers und dringt über die Nut und die Durchbrüche in die Bohrungen ein und
füllt diese oberhalb der Glasdurchführungen vollständig aus. Hierdurch ist eine optimale
Verbindung erreicht.
[0007] Das Gehäuse ist zweckmäßigerweise hülsenförmig ausgebildet, wobei der Metallkörper
die untere Bodenplatte bildet. Das Gehäuse umfaßt dabei vorteilhafterweise den Kunststoffkörper
und den Metallkörper und ist am unteren Ende des Metallkörpers mit diesem über eine
Bördelung und eine Vergußmasse verbunden.
[0008] In vorteilhafter Ausgestaltung liegt der Chip auf dem Metallkörper auf.
[0009] Erfindungsgemäß weist der Chip auf seiner Vorderseite eine leitende Oberfläche auf,
auf die zumindest eine Widerstandsbahn aufgebracht ist, die durch Laserschnitte in
der leitenden Oberfläche so von dieser abgetrennt ist, daß sich zumindest eine Zündbrücke
mit den erforderlichen Widerstandswerten ergibt. Laserschnitte bewirken, daß bestimmte
Bereiche der leitenden Oberfläche abgetragen werden.
[0010] Zur Unterstützung des Zünd- und Anzündvorgangs ist es vorteilhaft, ein Zündbrükkenmaterial
zu verwenden, das beim Zünden eine exotherme Reaktion einleitet. Hierfür ist z.B.
Magnesium oder Zirkonium oder eine Legierung hiervon geeignet. Dies hat den Vorteil,
daß der Anzündsatz nicht mehr mechanisch fest auf der Zündbrücke aufgepreßt sein muß,
da die Zündbrücke nach Initiierung selbst eine exotherme Reaktion ausführt.
[0011] Eine Möglichkeit zur Vermeidung der ungewollten Auslösung durch Störimpulse, Hochfrequenz-Einstrahlung
etc. besteht darin, einen Kondensator parallel zum Zündkreis zu schalten. Vorteilhafterweise
ist daher die Rückseite des Chips metallisiert, so daß der Chip in Verbindung mit
der leitenden Oberfläche auf der Vorderseite einen Kondensator bildet und dieser Kondensator
parallel zum Zündkreis geschaltet ist. Natürlich können auch andere elektronische
Bauteile, wie Widerstände, Spulen, Kondensatoren etc. zusätzlich auf dem Chip angeordnet
werden.
[0012] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Figuren, die nachfolgend beschrieben
sind. Es zeigt:
- Fig. 1
- einen Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Zünd-/ Anzündelement,
- Fig. 2
- einen Metallkörper mit eingesetzten Pins im Schnitt (Fig. 2a) und in einer um 90°
zu Fig. 2a gedrehten Ansicht (Fig. 2b),
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf einen Chip und
- Fig. 4
- einen Metallkörper mit aufgesetztem Chip im Schnitt (Fig. 4a) und in Draufsicht von
oben (Fig. 4b).
[0013] Fig. 1 zeigt das komplette Zünd-/ Anzündelement im Schnitt. In einem hülsenförmigen
Gehäuse 1 ist als Bodenplatte ein Metallkörper 7 angeordnet, durch welchen Stifte
oder Pins 5 als elektrische Zuführleitungen geführt sind. Hierzu weist der Metallkörper
7 Bohrungen 8 auf, in denen jeweils eine Glasdurchführung 6 eingelassen ist, durch
die die Stifte 5 geführt sind. Die Glasdurchführung 6 isoliert die Stifte 5 gegenüber
dem Metallkörper 7. Die Zündbrücke des Zünd-/ Anzündelements ist auf einem Chip 2
angeordnet, der auf dem Metallkörper 7 aufliegt. Der Chip 2 wird später noch eingehend
beschrieben. Die Stifte bzw. Pins 5 sind bis zum Chip 2 geführt und überragen den
Chip 2 sogar etwas. Über eine Lötung oder Bondung sind die Stifte 5 mit dem Chip 2
elektrisch verbunden. Ein Kunststoffkörper 9 ist formschlüssig mit dem Metallkörper
7 verbunden und füllt die Umfangswand des Gehäuses 1 vollständig aus. Im Inneren des
Kunststoffkörpers 9 ist eine flaschenhalsförmige Einbuchtung 16 angeordnet, wobei
sich am unteren Ende der Chip 2 befindet. Auf dem Chip 2 bzw. der Zündbrücke ist ein
Anzündsatz 4a und darüber ein zweiter Anzündsatz 4b aufgebracht. Auf der Oberseite
des Gehäuses 1 weist dieses eine Abplattung 17 als Sollbruchstelle auf. Über eine
Bördelung 21 und eine Vergußmasse 12 an der unteren Bodenplatte ist das Gehäuse 1
mit dem Metallkörper 7 verbunden.
[0014] Das Zünd-/ Anzündelement bzw. das Anzündhütchen ist eine kompakte Einheit, die resistent
ist gegen mechanische, thermische und klimatische Einflüsse. Damit ist das Zünd-/
Anzündelement extrem zuverlässig. Durch die metallische Ummantelung mittels des hülsenförmigen
Gehäuses 1 und der nachträglichen Aufbringung der Vergußmasse 12, sowie durch die
dichte Glasdurchführung 6, ist das Zünd-/ Anzündelement absolut dicht!
[0015] Zur Erhöhung der mechanischen Festigkeit gegen Satzausbrechung kann der Satzspiegel
bzw. der Anzündsatz 4 durch eine Abdeckung 18 zusätzlich geschützt werden, wenn erforderlich.
[0016] Das Einbringen der Anzündsätze 4a, 4b kann sowohl im trockenen als auch im feuchten
Zustand - mit nachfolgender Trocknung - erfolgen. Welche Art gewählt wird, ist von
den Satztypen und der damit verbundenen wirtschaftlich sinnvollen Einbringung abhängig.
[0017] Satztypen und Satzmengen sind vom jeweiligen Einsatzfall abhängig und können entsprechend
variiert werden. Auch ist es durchaus möglich, das Zünd-/ Anzündelement nur mit einer
Satztype zu befüllen. Dies hat den Vorteil, daß die Handlingkosten geringer sind als
beim Einbringen von zwei Satztypen 4a, 4b.
[0018] Ein wesentliches Merkmal ist die formschlüssige Verbindung des Kunststoffkörpers
9 mit dem Metallteil 7. Dies zeigt besonders gut Fig. 2a, b, die den Metallkörper
7 mit eingesetzten Stiften 5 in der Glasdurchführung 6 zeigt. Die Stifte 5 sind vom
Metallkörper 7 durch die Glasdurchführung 6 bzw. die Glaseinsätze elektrisch isoliert
und sind so dicht gegen Feuchtigkeit bei der Lagerung und verhindern ein Entweichen
des Gases bei Zündung des Zünd-/ Anzündelements.
[0019] Zur formschlüssigen Ankopplung hat der Metallkörper 7 an seinem zum Anzündsatz (in
Fig 2 nicht gezeigt) gerichteten Ende einen verringerten Durchmesser mit einer umlaufenden
Nut 10. In dieser Nut 10 sind zumindest zwei Durchbrüche 11 zu den Bohrungen 8 oberhalb
der Glasdurchführungen 6 eingebracht. Hierdurch kann der Kunststoff des Kunststoffkörpers
entlang der eingezogenen Wand 19 in die Nut 10 und von dort über die Durchbrüche 11
in die Bohrungen 8 eindringen und diese ausfüllen. Fig. 1 zeigt das Ergebnis, nämlich
eine extrem feste und dauerhafte und damit dichte Ankopplung des Kunststoffkörpers
9 an den Metallkörper 7.
[0020] Die Oberseite des Metallteils 7 und der Stifte 5 sollte so ausgelegt werden, daß
der Chip 2 elektrisch dauerhaft angeschlossen werden kann. Dies ist z.B. eine Zinnschicht
auf den Stiften 5, wenn der Chip 2 mittels Lötung kontaktiert wird, oder eine Goldschicht
auf den Stiften 5, wenn die Chipverbindung mittels Bondung hergestellt wird.
[0021] Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf den Chip 2. Der Chip 2 hat als Oberfläche eine Goldschicht
13. Die halbkreisförmigen Ausbuchtungen 20 dienen zur Aufnahme der Stifte 5, die mit
der Goldschicht 13 verbunden werden. Quer auf der Oberfläche ist eine Widerstandsbahn
14 aufgebracht. Durch Laserschnitte 15 ist diese Widerstandsbahn 14 so von der Goldschicht
13 abgetrennt, daß nur eine Zündbrücke 3 übrig bleibt.
[0022] Mit dem Laserschnitt 15 kann die Zündbrückengeometrie variabel geschnitten werden
und somit eine breites Spektrum kostengünstig gefertigt werden. In der Praxis ist
dies notwendig, da damit die Realisierung der geforderten unterschiedlichen elektrischen
Funktionsdaten möglich ist. Weitere Parameter zur Sicherstellung der Funktionsfähigkeit
bei den geforderten Leistungsdaten sind die Schichtdicke und die Materialien, die
vorzugsweise mit dem Sputterverfahren aufgebracht werden.
[0023] Die Widerstandsbahn 14 und damit die Zündbrücke 3 besteht in besonderer Ausführungsform
aus einem exotherm reagierenden Material, wie z.B. Magnesium oder Zirkonium oder einer
Legierung dieser Stoffe.
[0024] Eine Möglichkeit zur Vermeidung der ungewollten Auslösung mittels Störimpulsen, Hochfrequenz-Einstrahlungen
etc. besteht darin, den Chip 2 als Kondensator auszubilden, der parallel zum Zündkreis
geschaltet wird. Dies kann dadurch erreicht werden, daß die Rückseite des Chips 2
entsprechend metallisiert wird.
[0025] Fig. 4 zeigt die Baueinheit Metallkörper 7 mit eingesetzten Stiften 5 und angeschlossenem
Chip 2 im Schnitt (Fig. 4a) und in Draufsicht von oben (Fig. 4b).
[0026] In dieser Anordnung ist der Chip 2 mittels Lötung 21 mit den Stiften 5 elektrisch
verbunden. Wie aus der Figur ersichtlich ist, liegt der Chip 2 plan auf der Oberfläche
des Metallkörpers 7 auf und hat 2 Halbbohrungen 20, die von den Stiften 5 ausgefüllt
werden. Damit kann sowohl eine Fixierung der beiden Komponenten während der Montage
als auch eine nachfolgende sichere elektrische Verbindung erreicht werden. Die Verbindung
kann mittels Lötung, einer Bondverbindung oder auf eine andere geeignete Art und Weise
erfolgen.
1. Zünd-/Anzündelement mit einem Gehäuse (1), in das elektrische Anschlußleitungen führen,
die mit einer auf einem Chip (2) angeordneten Zündbrücke (3) verbunden sind, auf der
zumindest ein Anzündsatz (4a, 4b) aufgebracht ist, wobei die Anschlußleitungen Stifte
(Pins) (5) sind, die durch eine Glasdurchführung (6) in das Gehäuse (1) geführt sind,
und ein Metallkörper (7) den Boden des Gehäuses (1) bildet und dieser Metallkörper
(7) Bohrungen (8) aufweist, in denen die Glasdurchführungen (6) eingelassen sind,
dadurch gekennzeichnet, daß der Metallkörper (7) formschlüssig mit einem Kunststoffkörper (9) verbunden ist,
der die Umfangswand des Gehäuses (1) bedeckt und die aus der Glasdurchführung (6)
herausragenden Enden der Stifte (5) umhüllt und der Metallkörper (7) an seinem zum
Anzündsatz (4a, 4b) gerichteten Ende einen verringerten Durchmesser mit einer umlaufenden
Nut (10) aufweist und in dieser Nut (10) zumindest zwei Durchbrüche (11) zu den Bohrungen
(8) oberhalb der Glasdurchführungen (6) eingebracht sind.
2. Zünd-/Anzündelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) den Kunststoffkörper (9) und den Metallkörper (7) umfaßt und am unteren
Ende des Metallkörpers (7) mit diesem über eine Bördelung (21) und eine Vergußmasse
(12) verbunden ist.
3. Zünd-/Anzündelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Chip (2) auf dem Metallkörper (7) aufliegt.
4. Zünd-/Anzündelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Chip (2) eine leitende Oberfläche (13) aufweist, auf die zumindest eine Widerstandsbahn
(14) aufgebracht ist, die durch Laserschnitte (15) in der leitenden Oberfläche (13)
so von dieser abgetrennt ist, daß sich zumindest eine Zündbrücke (3) mit den erforderlichen
Widerstandswerten ergibt.
5. Zünd-/Anzündelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,daß die Widerstandsbahn (14) und damit die Zündbrücke (3) aus einem exotherm reagierenden
Material, wie z. B. Magnesium oder Zirkonium oder einer Legierung hiervon besteht.
6. Zünd-/Anzündelement nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückseite des Chips (2) metallisiert ist und damit der Chip (2) in Verbindung
mit der leitenden Oberfläche (13) auf der Vorderseite einen Kondensator bildet und
dieser Kondensator parallel zum Zündkreis geschaltet ist.
1. Fuse/firing element having a housing (1) into which electrical connection leads that
are connected to an ignition bridge (3) which is arranged on a chip (2) and on which
at least one firing charge (4a, 4b) is deposited, with the connection leads being
pins (5) which are guided through a glass bushing (6) into the housing (1), and with
a metal body (7) forming the base of the housing (1) and this metal body (7) having
bores (8) into which the glass bushings (6) are let, characterized in that the metal body (7) is connected in a form-locking manner to a plastics body (9) which
the peripheral wall of the housing (1) covers and which encases the ends of the pins
(5) which project out of the glass bushing (6), and the metal body (7), at its end
that is directed towards the firing charge (4a, 4b), has a reduced diameter with a
circumferential groove (10), and at least two openings (11) to the bores (8) are introduced
into this groove (10) above the glass bushings (6).
2. Fuse/firing element according to claim 1, characterized in that the housing (1) envelops the plastics body (9) and the metal body (7) and at the
lower end of the metal body (7) is connected to the latter by way of a beading (21)
and a cast composition compound (12).
3. Fuse/firing element according to claim 1 or 2, characterized in that the chip (2) rests upon the metal body (7).
4. Fuse/firing element according to one of claims 1 to 3, characterized in that the chip (2) has a conductive surface (13) onto which at least one resistance path
(14) is deposited that is separated from the conductive surface (13) by means of laser
cuts (15) in the latter in such a way that at least one ignition bridge (3) results
with the necessary resistance values.
5. Fuse/firing element according to claim 4, characterized in that the resistance path (14) and thus the ignition bridge (3) are made of an exothermally
reactive material, such as, for example, magnesium or zirconium or an alloy thereof.
6. Fuse/firing element according to claim 4 or 5, characterized in that the rear side of the chip (2) is metallized and thus the chip (2) in combination
with the conductive surface (13) on the front side forms a capacitor and this capacitor
is connected in parallel with the ignition circuit.
1. Elément d'amorçage/allumage comportant un boîtier (1) à l'intérieur duquel pénètrent
des conducteurs de liaison électriques, qui sont connectés à un pont d'amorçage (3)
formé sur une puce (2), au-dessus de laquelle est disposée au moins une charge d'allumage
(4a, 4b), dans lequel les conducteurs de liaison sont des broches (pins) (5) qui pénètrent
dans le boîtier (1) par des traversées en verre (6) et dans lequel un corps métallique
(7) constitue le fond du boîtier (1) et ledit corps métallique (7) comporte des trous
(8) dans lesquels sont logées les traversées en verre (6), caractérisé en ce que le corps métallique (7) est lié par obstacle à un corps en matière plastique (9),
qui couvre la paroi périphérique du boîtier (1) et enveloppe les extrémités des broches
(5) sortant des traversées en verre (6) et en ce que le corps métallique (7), à son extrémité tournée vers la charge d'allumage (4a, 4b),
présente un diamètre réduit avec une gorge circulaire (10) et qu'au moins deux passages
(11) communiquant avec les trous (8) au-dessus des traversées en verre (6) sont aménagés
dans ladite gorge (10).
2. Elément d'amorçage/allumage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le boîtier (1) entoure le corps en matière plastique (9) et le corps métallique (7)
et, à l'extrémité inférieure du corps métallique (7), est lié à ce dernier par un
collet (21) et une masse de scellage (12).
3. Elément d'amorçage/allumage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la puce (2) repose sur le corps métallique (7).
4. Elément d'amorçage/allumage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la puce (2) comporte une surface (13) conductrice, sur laquelle est formée au moins
une piste formant résistance (14) qui est séparée de la surface conductrice (13) par
des coupes (15) au laser, telles qu'au moins un pont d'allumage (3) présentant les
résistances nécessaires soit formé.
5. Elément d'amorçage/allumage selon la revendication 4, caractérisé en ce que la piste formant résistance (14) et avec elle le pont d'allumage (3) sont en un matériau
à réaction exothermique, tel que par exemple du magnésium ou du zirconium ou un alliage
de ces matériaux.
6. Elément d'amorçage/allumage selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que la face arrière de la puce (2) est métallisée et qu'ainsi la puce (2), en liaison
avec la surface (13) conductrice sur la face antérieure, forme un condensateur et
que ledit condensateur est branché en parallèle avec le circuit d'allumage.