(19)
(11) EP 0 926 276 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
18.12.2002  Patentblatt  2002/51

(21) Anmeldenummer: 98120211.2

(22) Anmeldetag:  26.10.1998
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7D01H 4/12

(54)

Stützscheibenlagerung für einen Offenend-Spinnrotor

Disc bearing for open-end spinning rotor

Palier à disques pour rotor à filature à bout ouvert


(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE IT LI

(30) Priorität: 19.12.1997 DE 19756711

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
30.06.1999  Patentblatt  1999/26

(73) Patentinhaber: W. SCHLAFHORST AG & CO.
41061 Mönchengladbach (DE)

(72) Erfinder:
  • Wassenhoven, Heinz-Georg
    41065 Mönchengladbach (DE)
  • Landolt, Claus-Dieter
    41179 Mönchengladbach (DE)
  • Riese, Andreas
    41063 Mönchengladbach (DE)
  • Schlömer, Bert
    52525 Heinsberg (DE)
  • Hamann, Arndt
    41068 Mönchengladbach (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 3 615 777
US-A- 4 893 946
DE-A- 19 549 466
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Stützscheibenlagerung für einen Offenend-Spinnrotor gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.

    [0002] Bei Stützscheibenlagerungen der gattungsgemäßen Art besteht allgemein das Problem, daß sich die Laufringe der Stützscheiben während des Betriebes, insbesondere aufgrund der zwischen Rotorschaft und Lauffläche auftretenden Walkarbeit, relativ stark erwärmen, was mit der Zeit zu einer Ermüdung des Laufringmaterials führt.

    [0003] Dieses Problem tritt sowohl bei axialschubfreien Stützscheibenlagerungen als insbesondere auch bei Stützscheibenlagerungen mit geschränkt angeordneten Stützscheibenpaaren auf. Bei Lagerungen mit geschränkt angeordneten Stützscheibenpaaren wird durch den Rotorschaft zusätzlich Walkarbeit durch eine axiale Schubkomponente auf dem Laufring erzeugt. Die durch diese Schubkomponente entstehende Reibungswärme belastet den Laufring ebenfalls.

    [0004] Das heißt, mit der Zeit kommt es zu einer Ermüdung des Laufringmaterials mit der Folge, daß sich Beschädigungen im Bereich der Lauffläche des Laufringes einstellen. Außerdem besteht dann die Gefahr, daß sich der Laufring, vor allem im Randbereich, vom Nabenkörper löst.

    [0005] In der Vergangenheit sind bereits zahlreiche Stützscheibenlagerungen für Offenend-Spinnrotoren entwickelt worden, die sich, insbesondere hinsichtlich der Form der Laufringe sowie der Art wie die Laufringe auf dem Nabenkörper fixiert sind, unterscheiden.

    [0006] Die DE 34 47 600 A1 beschreibt beispielsweise eine Stützscheibe, deren Nabenkörper auf dem Außenumfang eine Nut aufweist, in die der Laufring, der aus einem Kunststoff besteht, eingegossen und damit axial fixiert ist. Der Laufring weist außerdem auf dem Außenumfang, das heißt, im Bereich seiner Lauffläche, zu dieser Nut versetzt, eine sogenannte Kühlnut auf.

    [0007] Eine ähnliche Ausführungsform ist durch die DE 36 15 777 A1 bekannt. Der Nabenkörper weist in diesem Fall in seinem Mittelbereich anstelle einer Nut eine radial vorstehende Rippe auf. Der Laufring dieser bekannten Stützscheibe ist ausdrücklich ohne Kühlnut.

    [0008] Des weiteren sind Stützscheiben Stand der Technik, bei denen die Nabenkörper sowohl eine oder mehrere Nuten und/oder eine oder mehrere radial vorstehende Rippen aufweisen. Der Laufring dieser Stützscheiben weist in der Regel eine Kühlnut auf (DE 37 19 445 A1).

    [0009] Bei den vorgenannten, bekannten Stützscheiben konnte zwar eine teilweise Ableitung der durch die Walkarbeit entstehende Wärme erreicht werden, es besteht jedoch nach wie vor die Gefahr, daß sich der Laufring mit der Zeit, insbesondere im Bereich der Außenkanten des Laufringes, vom Nabenkörper löst.

    [0010] Es ist deshalb bereits vorgeschlagen worden, die Flanken des Laufringes im Nabenkörper zu verklammern.
    Die DE 195 49 466 A1 beschreibt beispielsweise eine Stützscheibe mit einem Nabenkörper, der an seinem Außenumfang ein glockenförmiges Profil sowie im Bereich der Nabenkörper-Seitenflächen jeweils eine in sich geschlossene Ringnut aufweist. In diese Strukturen wird der Laufring, der aus einem polymeren Werkstoff besteht, eingegossen, so daß eine nahezu formschlüssige Fixierung des Laufringes auf dem Nabenkörper erfolgt.

    [0011] Wenngleich durch die Ausführungsform gemäß DE 195 49 466 A1 eine Verbesserung der Befestigung des Laufringes am Nabenkörper erreicht wurde, sind die bekannten Stützscheiben, insbesondere in der Wärmeableitung noch nicht optimal.

    [0012] Ausgehend vom vorgenannten Stand der Technik liegt der Erfindung daher die Aufgabe zugrunde, die bekannten Stützscheiben weiter zu verbessern.

    [0013] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Stützscheibenlagerung gelöst, wie sie im Anspruch 1 beschrieben ist.

    [0014] Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

    [0015] Die erfindungsgemäße Ausbildung der Stützscheibe hat einerseits den vorteil, daß durch die in allen Bereichen nahezu gleiche Belagsdicke des Laufringes eine gute, das heißt, gleichmäßige Ableitung der bei der Rotation des Rotorschaftes auf der Lauffläche der Stützscheibe durch Walkarbeit entstehenden, unvermeidlichen Wärme in den metallischen Nabenkörper gewährleistet ist, so daß Wärmestaubereiche im Laufringmaterial, die den Werkstoff vorzeitig altern lassen, vermieden werden können.

    [0016] Andererseits wird durch die formschlüssige Umklammerung der freien Flanken des M-förmig ausgebildeten Laufringes sicher verhindert, daß sich diese Flanken mit der Zeit vom Nabenkörper lösen.

    [0017] Vorzugsweise weist der Laufring außerdem, wie im Anspruch 2 dargelegt, im Mittelbereich der Lauffläche eine V-förmige Kühlnut auf. Eine solche Kühlnut führt zu einer Vergrößerung der Konvektionsfläche, was sich ebenfalls positiv auf die Wärmeabfuhr des Laufringes auswirkt.

    [0018] In bevorzugter Ausführungsform ist die V-förmige Kühlnut dabei, wie im Anspruch 3 dargelegt, im Nutgrund konkav gewölbt. Durch eine solche konkave Wölbung kann die Gefahr, daß es beim Betrieb der Stützscheibe in diesem Bereich zu einer Rißbildung kommt, deutlich vermindert werden.

    [0019] Die Ausgestaltung gemäß Figur 4 führt zu einer vorteilhaften Ausführungsform des Laufringes, wobei einerseits eine ausreichende Wärmeabfuhr gewährleistet ist und andererseits sichergestellt bleibt, daß die über den Rotorschaft auf den Laufring wirkende Flächenbelastung, die mitverantwortlich für das Entstehen der Reibungswärme ist, nicht zu groß werden kann.

    [0020] In bevorzugter Ausführungsform ist vorgesehen, daß die freien Flanken des M-förmig ausgebildeten Laufringes konvergierend verlaufen (Anspruch 5). Die freien Flanken werden dabei zwischen dem V-förmig ausgebildeten Mittelbereich und den seitlich angeordneten Rippen der radialen Profilierung des Nabenkörpers verklammert.
    Eine umlaufende Hinterschneidung (Anspruch 6) im Bereich der Basis der Rippen verhindert dabei zuverlässig, daß sich die freien Flanken, beispielsweise unter dem Einfluß der auftretenden Fliehkräfte, aus ihrer Umklammerung lösen können. Das bedeutet, der Laufring ist auf dem Nabenkörper sicher formschlüssig festgelegt.

    [0021] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Stützscheibe ergibt sich durch das in Anspruch 7 beschriebene Merkmal. Derartige Stützscheiben zeichnen sich während des Betriebes durch einen niedrigen Luftwiderstand aus, was sich bei Offenend-Spinnmaschinen, die eine Vielzahl solcher erfindungsgemäßer Stützscheiben aufweisen, positiv auf den Gesamtenergieverbrauch der Maschine auswirkt. Durch die konvex geformten Seitenflächen wird außerdem insgesamt die Abstrahlungsfläche des Nabenkörpers vergrößert und damit die Wärmeabgabe an die Umgebung weiter verbessert.

    [0022] Weitere Einzelheiten der Erfindung sind einem nachfolgend anhand der Zeichnungen erläuterten Ausführungsbeispiel entnehmbar.

    [0023] Es zeigt:
    Fig. 1
    eine Stützscheibenlagerung mit einem im Lagerzwickel der Stützscheibenpaare umlaufenden Spinnrotor,
    Fig. 2
    die erfindungsgemäße Stützscheibe im größeren Maßstab, im Schnitt,
    Fig. 3
    den Laufring im Detail, ebenfalls im Schnitt.


    [0024] Die Figur 1 zeigt eine Stützscheibenlageranordnung 1, wie sie in Offenend-Rotorspinnvorrichtungen Verwendung findet.

    [0025] Derartige Stützscheibenlageranordnungen 1 weisen üblicherweise zwei auf einem Lagerbock 2 angeordnete Stützscheibenpaare auf, die zwischen sich jeweils einen Lagerzwickel bilden. Die Achsen der Stützscheibenpaare können dabei entweder geschränkt angeordnet sein oder parallel verlaufen.

    [0026] Bei geschränkter Anordnung der Stützscheibenpaare wirkt während des Betriebes eine axiale Schubkomponente auf den Rotorschaft und hält diesen in Anlage an einem rotorschaftendseitig angeordneten, mechanischen Axiallager.

    [0027] In Figur 1 ist von den beiden Stützscheibenpaaren nur das vorne liegende Stützscheibenpaar 3 mit den Stützscheiben 4 und 5 dargestellt. Die Stützscheiben 4, 5 sind dabei drehfest auf einer Achse 6 angeordnet, die in einem Lagergehäuse 7 gelagert ist. Das Lagergehäuse 7 ist seinerseits auf dem Lagerbock 2 festgelegt.

    [0028] Im Lagerzwickel der Stützscheibenpaare ist mit seinem Rotorschaft 8 ein Spinnrotor 9 gelagert, dessen Rotortasse die Bezugszahl 10 trägt. Der Antrieb des Spinnrotors 9 erfolgt über einen maschinenlangen Tangentialriemen 11, der von einer Druckrolle 12 angestellt, den Rotorschaft 8 beaufschlagt.

    [0029] Bei paralleler Anordnung der Achsen der Stützscheibenpaare, wie dies in Figur 2 angedeutet ist, ergibt sich eine axialschubfreie Lagerung des Rotorschaftes 8 im Lagerzwickel der Stützscheibenlagerung. In diesem Fall wird der Spinnrotor 9 über ein rotorschaftendseitig angeordnetes Magnetlager 13 axial positioniert.

    [0030] Die Stützscheibe 4 bzw. 5, die in Figur 2 in vergrößertem Maßstab dargestellt ist, besitzt einen metallischen Nabenkörper 14 sowie einen an den Nabenkörper 14 angegossenen, vorzugsweise aus einem polymeren Werkstoff, beispielsweise Polyurethan, bestehenden Laufring 15. Der Nabenkörper 14, der beispielsweise aus Alumium gefertigt ist, weist konvex geformte Seitenflächen 16, 17 auf. Der Nabenkörper 14 besitzt außerdem eine zentrale Durchgangsbohrung 18, über die die Stützscheiben 4 und 5 mittels Preßsitz auf der Achse 6 fixierbar sind. Im zentralen Bereich der Seitenfläche 17 ist noch eine Aufnahme 19 angeordnet, in die ein (nicht dargestellter) vorzugsweise ebenfalls konvex geformter Verschlußstopfen festlegbar ist.

    [0031] Auf seinem Außenumfang weist der Nabenkörper 14 eine radial abstehende Profilierung 20 auf. Diese Profilierung 20 besteht, wie auch aus Figur 3 ersichtlich, aus einer V-förmig ausgebildeten Mittelstruktur 21 sowie zwei seitlich neben der Mittelstruktur 21 angeordneten, umlaufenden Rippen 22, 23.

    [0032] Um diese Profilierung 20 wird ein Laufring 15 gegossen, der, wie vorstehend bereits angedeutet, aus einem polymeren Werkstoff besteht, und der eine etwa M-förmige Form aufweist. Der Laufring 15 besitzt dabei auf seiner gesamten Querschnittsfläche eine annähernd gleiche Belagsdicke D. Die freien Flanken 24, 25 des Laufringes 15 sind zwischen der V-förmig angebildeten Mittelstruktur 21 und den seitlich angeordneten Rippen 22, 23, die im Bereich ihrer Basis jeweils eine Hinterschneidung 29 aufweisen, sicher fixiert.

    [0033] In der Mitte seiner Lauffläche 26 besitzt der Laufring 15 außerdem eine V-förmig ausgebildete Kühlnut 27, deren Breite B mindestens der Tiefe T entspricht. Außerdem ist der Nutgrund 28 der Kühlnut 27 besitzt einen konkav gewölbt.


    Ansprüche

    1. Stützscheibenlagerung für einen Offenend-Spinnrotor, mit paarweise angeordneten Stützscheiben, die jeweils einen Nabenkörper aus einem metallischen Werkstoff sowie einen Laufring aus einem polymeren Werkstoff aufweisen, wobei der Nabenkörper eine umfangsseitig angeordnete Profilierung besitzt, an der der Laufring festlegbar ist,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Nabenkörper (14) umfangsseitig eine radiale, umlaufende Profilierung (20) aufweist, zwischen deren V-förmiger Mittelstruktur (21) und seitlichen Rippen (22, 23) die freien Flanken (24, 25) eines M-förmig ausgebildeten, eine im Querschnitt nahezu gleichbleibende Belagsdicke (D) aufweisenden Laufringes (15) festlegbar sind.
     
    2. Stützscheibenlagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufring (15) eine umlaufende, im Querschnitt zumindest angenäherte V-förmige Kühlnut (27) aufweist.
     
    3. Stützscheibenlagerung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlnut (27) einen konkav gewölbten Nutgrund (28) besitzt.
     
    4. Stützscheibenlagerung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite (B) der Kühlnut (27) mindestens der Tiefe (T) der Kühlnut entspricht.
     
    5. Stützscheibenlagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Flanken (24, 25) des M-förmig ausgebildeten Laufringes (15) konvergierend verlaufen.
     
    6. Stützscheibenlagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Rippen (22, 23) des Nabenkörpers (14) im Bereich ihrer Basis jeweils eine umlaufende Hinterschneidung (29) aufweisen.
     
    7. Stützscheibenlagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Nabenkörper (14) konvex geformte Seitenflächen (16, 17) aufweist.
     


    Claims

    1. Supporting disk bearing for an open-end spinning rotor, with supporting disks arranged in pairs, each with a hub body made of a metal material and a race made of polymeric material, the hub body having a profile arranged at the periphery to which the race can be fixed, characterised in that the hub body (14) has radial, encircling profiling (20) at its periphery, between the V-shaped central structure (21) and lateral ribs (22, 23) of which the free flanks (24, 25) of an M-shaped race (15) having a covering thickness (D) remaining virtually constant in cross-section can be fixed.
     
    2. Supporting disk bearing according to claim 1, characterised in that the race (15) has an encircling cooling groove (27) which is at least approximately V-shaped in cross-section.
     
    3. Supporting disk bearing according to claims 1 and 2, characterised in that the cooling groove (27) comprises a dished groove base (28).
     
    4. Supporting disk bearing according to claims 1 and 2, characterised in that the width (B) of the cooling groove (27) corresponds to at least the depth (T) of the cooling groove.
     
    5. Supporting disk bearing according to claim 1, characterised in that the free flanks (24, 25) of the M-shaped race (15) converge.
     
    6. Supporting disk bearing according to claim 1, characterised in that the lateral ribs (22, 23) of the hub body (14) each have an encircling undercut (29) in the region of their base.
     
    7. Supporting disk bearing according to claim 1, characterised in that the hub body (14) has convex lateral faces (16, 17).
     


    Revendications

    1. Palier à disques d'appui pour un rotor de filature à fibres libérées, comportant des disques d'appui agencés par paires, qui comprennent respectivement un corps de moyeu en un matériau métallique, ainsi qu'une bague de roulement en un matériau polymère, le corps de moyeu possédant un profilage disposé sur le pourtour, et sur lequel la bague de roulement peut être arrêtée,
    caractérisé par le fait
    que le corps de moyeu (14) présente, sur son pourtour, un profilage radial périphérique (20) entre la structure médiane en V (21) et les nervures latérales (22, 23) duquel peuvent être arrêtés les flancs libres (24, 25) d'une bague de roulement (15) réalisée de configuration en M et munie d'une épaisseur de garniture (D) de section transversale approximativement constante.
     
    2. Palier à disques d'appui selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la bague de roulement (15) présente une saignée périphérique de refroidissement (27), de section transversale au moins approximativement configurée en V.
     
    3. Palier à disques d'appui selon les revendications 1 et 2, caractérisé par le fait que la saignée de refroidissement (27) possède un fond (28) à bombement concave.
     
    4. Palier à disques d'appui selon les revendications 1 et 2, caractérisé par le fait que la largeur (B) de la saignée de refroidissement (27) correspond au moins à la profondeur (T) de ladite saignée de refroidissement.
     
    5. Palier à disques d'appui selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les flancs libres (24, 25) de la bague de roulement (15) réalisée de configuration en M s'étendent de manière convergente.
     
    6. Palier à disques d'appui selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les nervures latérales (22, 23) du corps de moyeu (14) comportent, respectivement, une contre-dépouille périphérique (29) dans la région de leur base.
     
    7. Palier à disques d'appui selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le corps de moyeu (14) présente des surfaces latérales (16, 17) de forme convexe.
     




    Zeichnung