(19)
(11) EP 0 926 447 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
17.07.2002  Patentblatt  2002/29

(21) Anmeldenummer: 98120408.4

(22) Anmeldetag:  28.10.1998
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7F24C 9/00

(54)

Gargerät mit Wärmerückführung

Cooking apparatus with heat-recirculation

Appareil de cuisson avec recirculation de chaleur


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT CH DE ES FI FR GB IT LI NL

(30) Priorität: 23.12.1997 DE 19757415

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
30.06.1999  Patentblatt  1999/26

(73) Patentinhaber: Rational AG
86899 Landsberg a. Lech (DE)

(72) Erfinder:
  • Kohlstrung, Peter
    86916 Kaufering (DE)

(74) Vertreter: Goddar, Heinz J., Dr. 
FORRESTER & BOEHMERT Pettenkoferstrasse 20-22
80336 München
80336 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 344 743
FR-A- 1 500 266
US-A- 4 539 816
EP-A- 0 856 705
US-A- 3 988 905
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Gargerät mit einem von einem Wärmeträgerfluid durchströmten Heizwärmeübertrager zum direkten oder indirekten Erwärmen eines Garmediums, das ständig im Garraum umgewälzt wird und beispielsweise Heißluft, Dampf oder ein Gemisch von Heißluft und Dampf sein kann. Es sind z.B. Gargeräte mit einem Gasbrenner bekannt, bei denen die Verbrennungsgase durch einen Wärmeübertrager geleitet werden, der das Garmedium durch direkten Wärmeaustausch oder indirekt, z.B. durch Beheizen eines Dampferzeugers, erwärmt.

    [0002] Herkömmliche Gargeräte mit Einrichtungen zum Umwälzen, Beheizen und Befeuchten des Garmediums benötigen systembedingt viel Energie zum Garen und zeichnen sich andererseits durch einen hohen Wärmeverlust durch das aus dem Gargerät austretende erhitzte Garmedium und die von dem Gargerät an die Umgebung abgegebene Abwärme aus, wie z. B. aus der gattungsbildenden EP-A-0 344 743 bekannt. Ein Bestreben ist daher, die in der Abwärme gespeicherte Energie zu nutzen, indem man das wärmeübertragende Medium zurückführt. Diese durch die Abwärme abgegebene Energie ist aber durch eine einfache Rückführung nicht wiederverwendbar, da sie in etwa die gleiche oder eine geringere Temperatur wie das Garmedium hat.

    [0003] Eine Temperaturerhöhung kann einem Medium grundsätzlich durch einen Verdichter zugeführt werden. So ist bspw. aus der US 3,988,905 eine einfach konstruierte, nach dem Verdichtungsprinzip arbeitende Energiezelle bekannt, die eine Wärmeträgerfluidrückführung beinhaltet.

    [0004] Es ist die Aufgabe der Erfindung, das gattungsgemäße Gargerät derart weiterzuentwickeln, daß es die Nachteile des Stands der Technik überwindet, insbesondere auch Wärme auf einem Temperaturniveau unterhalb der üblichen Gartemperatur des Gargeräts genutzt werden kann.

    [0005] Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Verdichter zum Erhöhen der Temperatur des Wärmeträgerfluids durch Verdichten, welcher stromaufwärts von dem Heizwärmeübertrager angeordnet ist, einen geschlossenen Kreislauf für das Wärmeträgerfluid, wobei stromabwärts von dem Heizwärmeübertrager und stromaufwärts von dem Verdichter ein Entspannungssystem zum Entspannen des verdichteten Wärmeträgerfluids vorgesehen ist, und eine Einrichtung zum Vorwärmen des Wärmeträgerfluids stromaufwärts von dem Verdichter.

    [0006] Das Wärmeträgerfluid ist bevorzugt Luft; es können jedoch auch andere Fluide, z.B. Butan oder von Wärmepumpen bekannte Fluide, verwendet werden. Die Wärmeübertragung zu dem Garmedium kann direkt oder indirekt z.B. über einen zweiten Kreislauf eines Wärmeträgerfluids, durch Beheizen von Wasser, aus dem Dampf für das Garmedium gewonnen wird, oder in anderer geeigneter Weise erfolgen,

    [0007] Die Erfindung kann vorsehen, daß die Vorwärmeinrichtung einen oder mehrere Prozeßwärmeübertrager aufweist, welche zumindest einen Teil der Abwärme des Gargeräts dem Wärmeträgerfluid zuführen. Alternativ oder ergänzend kann eine Heizung für das Wärmeträgerfluid stromaufwärts von dem Verdichter vorgesehen sein und/oder es kann eine Einrichtung zum Einspeisen von bereits erwärmtem Wärmeträgerfluid stromaufwärts von dem Verdichter vorgesehen sein.

    [0008] Erfindungsgemäß ist auch ein Gargerät vorgesehen, bei dem ein dem Verdichter vorgeschalteter Prozeßwärmeübertrager von dem Wärmeträgerfluid durchströmt wird, der einen Wärmeaustausch zwischen dem Wärmeträgerfluid und einem aus dem Garraum ausströmenden Garmedium gestattet.

    [0009] Erfindungsgemäß kann auch ein Gargerät vorgesehen sein, bei dem die Vorwärmeinrichtung einen Prozeßwärmeübertrager zum Erwärmen des Wärmeträgerfluids durch die Umgebungsluft aufweist.

    [0010] Weiterhin kann auch vorgesehen sein, daß die Vorwärmeinrichtung einen Gegenstromwärmetauscher aufweist, in dem ein Wärmeaustausch zwischen dem von dem Heizwärmeübertrager abströmenden verdichteten, also nicht entspannten Wärmeträgerfluid und dem zu dem Verdichter strömenden Wärmeträgerfluid stattfindet.

    [0011] Weiterhin kann vorgesehen sein, daß die Heizeinrichtung eine Einrichtung zum Zuleiten des Wärmeträgerfluids zu verschiedenen Wärmeübertragern und/oder Heizeinrichtungen aufweist.

    [0012] Das erfindungsgemäße Gargerät kann weiterhin in dem Strömungssystem des Wärmeträgerfluids einen vorzugsweise thermisch isolierten Druckspeichen für komprimiertes Wärmeträgerfluid stromabwärts von dem Verdichter und stromaufwärts von dem Heizwärmeübertrager aufweisen. Dies ermöglicht zum einen das Fahren von Stoßleistungen und andererseits einen diskontinuierlichen Betrieb des Verdichters.

    [0013] Durch das erfindungsgemäß vorgesehene Gargerät ist es möglich, die Abwärme des Gerätes sowie die Wärme des austretenden Garmediums, insbesondere der im Dampfabzug austretenden Wrasen, auf ein höheres Temperaturniveau zu "transformieren" und somit für den Garprozeß nutzbar zu machen. Wenn in einem Prozeßwärmeübertrager die Wärme der nach außen abgeleiteten Wrasen rückgewonnen wird, ergibt sich der Vorteil, daß keine Kühlung dieser Wrasen erforderlich ist.

    [0014] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann nicht nur die Wärme der austretenden Wrasen und ggf. die an die Umgebung abgegebene Abwärme genutzt werden, sondern auch, durch einen entsprechend angeordneten Wärmeübertrager, die Wärme, die von Komponenten des Gargerätes, insbesondere von dem Verdichter und/oder dem Entspannungssystem, erzeugt wird.

    [0015] Das erfindungsgemäße Strömungssystem für das Wärmeträgerfluid mit Verdichter und Heizwärmeübertrager kann zusätzlich zu einem herkömmlichen Heizsystem, z.B. mit einem Gasbrenner, vorgesehen ein. Ein derartiges herkömmliches Heizsystem kann jedoch auch, beispielsweise über einen Wärmeübertrager, mit dem Strömungssystem für das Wärmeträgerfluid gekoppelt sein.

    [0016] Die Erfindung wird nachfolgend in einem Ausführungsbeispiel anhand der beigefügten Zeichnungen mit weiteren Einzelheiten erläutert.
    Fig. 1
    zeigt schematisch die Komponenten eines erfindungsgemäßen Gargerätes mit einem geschlossenen Kreislauf des Wärmeträgerfluids mit einem Mehrwegehahn.
    Fig. 2
    zeigt ein Gargerät wie in Fig. 1, jedoch mit einer anderen Stellung des Mehrwegehahns.


    [0017] In den Zeichnungen ist das Gargerät, das beispielsweise ein Heißluftgerät oder ein kombiniertes Dampf/Heißluftgerät sein kann, lediglich schematisch dargestellt. Es besitzt einen hier nur schematisch dargestellten Garraum 1 und ein Gebläse 2 zum Umwälzen des Garmediums, z.B. Heißluft, Dampf oder ein Gemisch aus Dampf und Heißluft. Das von dem Gebläse 2 umgewälzte Garmedium umströmt die Wärmeübertragungsfläche eines Heizwärmeübertragers 3, in dem ein Wärmeträgerfluid, vorzugsweise Luft oder Butan, strömt. Die Strömungsrichtung ist in den Figuren mit den Pfeilen angegeben. Das Gargerät besitzt weiterhin einen Geräteablauf 5, über den die nichtkondensierten Anteile des Garmediums das Gerät verlassen.

    [0018] Der Heizwärmeübertrager 3 bildet einen Teil eines Kreislaufsystems für das Wärmeträgerfluid. Dem Heizwärmeübertrager 3 vorgeschaltet ist ein Verdichter 10 zum Verdichten und damit Erwärmen des Wärmeträgerfluids. Dem Heizwärmeübertrager 3 ist ein Entspannungssystem 12 nachgeschaltet, welches das verdichtete Wärmeträgerfluid wieder entspannt, nachdem es den Heizwärmeübertrager 3 verlassen hat. Dem Entspannungssystem 12 nachgeschaltet ist ein Mehrwegehahn 14, über den die Entspannungsvorrichtung 12 mit einem Prozeßwärmeübertrager 16 entweder direkt oder über einen Regenerator 18 verbunden werden kann. In dem Prozeßwärmeübertrager 16 findet ein Wärmeaustausch zwischen dem über den Ablauf 5 aus dem Gargerät austretenden Garmedium und dem Wärmeträgerfluid statt.

    [0019] Das von dem Prozeßwärmeübertrager 16 kommende Wärmeträgerfluid wird in dem Verdichter 10 soweit verdichtet, daß seine Temperatur über der Temperatur des umgewälzten Garmediums liegt, wobei die Temperaturdifferenz umso größer ist, je stärker das Wärmeträgerfluid komprimiert wird. Typische Temperaturen des Garmediums im Betrieb liegen in einem Bereich von 200 °C bis 400 °C. Das den Verdichter 10 verlassende Wärmeträgerfluid durchströmt dann den Heizwärmeübertrager 3 und gibt dabei aufgrund der durch den Verdichter 10 erzeugten Temperaturdifferenz zu dem Garmedium Wärme an das Garmedium ab, welches durch das Umwälzgebläse 2 an der Übertragungsfläche des Heizwärmeübertragers vorbeigetrieben wird. Dadurch wird das Garmedium aufgeheizt, während sich das Wärmeträgerfluid, das nach wie vor unter hohem Druck steht, abkühlt. In dem Entspannungssystem 12 wird der Druck des den Heizwärmeübertrager 3 verlassenden Wärmeträgerfluids reduziert, was mit einer Temperaturverringerung einhergeht. Eine typische Temperatur des Wärmeträgerfluids nach dem Entspannen wäre 10 °C bis 20 °C. Die Temperatur des das Entspannungssystem 12 verlassenden Wärmeträgerfluids liegt nun unter der Temperatur des Garmediums, welches das Gargerät verläßt und den Prozeßwärmeübertrager 16 durchströmt und das im Betrieb beim Verlassen des Garraums typischerweise eine Temperatur im Bereich von 100 °C bis 300 °C aufweist. Bei der in Fig. 1 gezeigten Direktschaltung strömt das aus dem Entspannungssystem 12 austretende Wärmeträgerfluid direkt zu dem Prozeßwärmeübertrager 16 und wird dort auf die Temperatur des über den Ablauf 5 austretenden Garmediums erwärmt. Danach wird es in dem Kreislauf wieder zu dem verdichter 10 geleitet, wo es wie vorangehend beschrieben verdichtet wird, so daß sich seine Temperatur wieder über die Temperatur des Garmediums erhöht.

    [0020] Da zu Beginn eines Garprozesses keine oder nur eine geringe Abwärme zur Verfügung steht, die über den Prozeßwärmeübertrager 16 genutzt werden könnte, kann vorgesehen sein, das Wärmeträgerfluid durch eine andere Wärmequelle, z. B. eine Zusatzheizung oder die Umgebungsluft zu erwärmen. Eine derartige Zusatzheizung könnte beispielsweise zwischen dem Prozeßwärmeübertrager 16 und dem Verdichter 10 vorgesehen sein. Ein Vorwärmen mit Hilfe der Umgebungsluft ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel mit Hilfe des Regenerators 18 möglich. Hierfür kann der Mehrwegehahn 14 in die in Fig. 2 dargestellte Position gebracht werden, was bewirkt, daß das Wärmeträgerfluid nicht direkt, sondern über den Regenerator 18 dem Prozeßwärmeübertrager (16) zugeführt wird.

    [0021] Der Regenerator 18 ist im wesentlichen ein Wärmeübertrager zum Austausch von Wärme zwischen dem Wärmeträgerfluid und der Umgebungsluft. Wird als Wärmeträgerfluid Luft verwendet, kann der Regenerator 18 auch einen Einlaß für Umgebungsluft und einen Auslaß für Luft aus dem Kreislauf aufweisen, die über eine weitere, nicht dargestellte Stellung des Mehrwegehahns 14, über Ventile des Regenerators 18 oder auf andere geeignete Weise geöffnet und geschlossen werden können und mit denen sich die in dem Entspannungssystem 12 abgekühlte Luft durch wärmere Umgebungsluft ersetzen läßt, solange keine wesentliche Erwärmung in dem Prozeßwärmeübertrager 16 stattfindet.

    [0022] Zum Erzielen eines möglichst geringen Energieverbrauchs kann vorgesehen sein, daß die Verdichter- und die Entspannungsmaschine auf einer gemeinsamen Welle arbeiten.

    [0023] Zu Beginn des Betriebs kann das Wärmeträgerfluid, welches das Entspannungssystem 12 verläßt, eine Temperatur im Bereich von 0 °C besitzen. Um Vereisungen zu vermeiden, die aufgrund der geringen Temperatur des auströmenden Garmediums bei Beginn eines Garprozesses entstehen können, kann der Prozeßwärmeübertrager 16 mit einer elektrischen Heizung oder dergleichen ausgerüstet sein.

    Bezugszeichenliste



    [0024] 
    1
    Garraum
    2
    Umwälzgebläse
    3
    Heizwärmeübertrager
    5
    Geräteablauf
    10
    Verdichter
    12
    Entspannungssystem
    14
    Mehrwegehahn
    16
    Prozeßwärmeübertrager
    18
    Regenerator



    Ansprüche

    1. Gargerät mit

    einem von einem Wärmeträgerfluid durchströmten Heizwärmeübertrager (3) zur direkten oder indirekten Abgabe von Wärme an das Garmedium des Gargerätes,
    gekennzeichnet durch,

    einen Verdichter (10) zum Erhöhen der Temperatur des Wärmeträgerfluids durch Verdichten, welcher stromaufwärts von dem Heizwärmeübertrager (3) angeordnet ist,

    einen geschlossenen Kreislauf für das Wärmeträgerfluid, wobei stromabwärts von dem Heizwärmeübertrager (3) und stromaufwärts von dem Verdichter (10) ein Entspannungssystem (12) zum Entspannen des verdichteten Wärmeträgerfluids vorgesehen ist, und

    eine Einrichtung zum Vorwärmen des Wärmeträgerfluids (16,18) stromaufwärts von dem Verdichter (10).


     
    2. Gargerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß

    die Vorwärmeinrichtung einen oder mehrere Prozeßwärmeübertrager (16) aufweist, welche zumindest einen Teil der Abwärme des Gargeräts dem Wärmeträgerfluid zuführen.


     
    3. Gargerät nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch

    einen dem Verdichter (10) vorgeschalteten Prozeßwärmeübertrager (16), der von dem Wärmeträgerfluid durchströmt wird und einen Wärmeaustausch zwischen dem Wärmeträgerfluid und einem aus dem Garraum (1) des Gargerätes austretenden Garmedium gestattet.


     
    4. Gargerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß

    die Vorwärmeinrichtung einen Prozeßwärmeübertrager (18) zum Erwärmen des Wärmeträgerfluids durch die Umgebungsluft aufweist.


     
    5. Gargerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß

    die Vorwärmeinrichtung einen Gegenstromwärmetauscher aufweist, in dem ein Wärmeaustausch zwischen dem von dem Heizwärmeübertrager (3) abströmenden verdichteten Wärmeträgerfluid und dem zu dem Verdichter (10) strömenden Wärmeträgerfluid stattfindet.


     
    6. Gargerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch

    eine Einrichtung zum Zuführen von frischem Wärmeträgerfluid (18) stromaufwärts von dem Verdichter (10).


     
    7. Gargerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß

    die Vorwärmeeinrichtung eine Einrichtung (14) zum Zuleiten des Wärmeträgerfluids zu verschiedenen Wärmeübertragern und/oder Heizeinrichtungen aufweist.


     
    8. Gargerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch

    einen Druckspeicher für ein komprimiertes Wärmeträgerfluid stromabwärts von dem Verdichter (10) und stromaufwärts von dem Heizwärmeübertrager (3).


     


    Claims

    1. A cooking appliance comprising a heating heat-exchanger (3) through which a heat carrier fluid flows for direct or indirect delivery of heat to the cooking medium in the cooking appliance, characterised by a compressor (10) for raising the temperature of the heat carrier fluid by compression, such compressor being disposed upstream of the heating heat-exchanger (3), a closed circuit for the heat carrier fluid, an expansion system (12) for expanding the compressed heat carrier fluid being provided downstream of the heating heat-exchanger (3) and upstream of the compressor (10), and a device for preheating the heat carrier fluid (16, 18) upstream of the compressor (10).
     
    2. A cooking appliance according to claim 1, characterised in that the preheating device comprises one or more process heat-exchangers (16), which feed at least some of the waste heat of the cooking appliance to the heat carrier fluid.
     
    3. A cooking appliance according to claim 2, characterised by a process heat-exchanger (16) which precedes the compressor (10) and through which the heat carrier fluid flows, and which allows heat-exchange between the heat carrier fluid and a cooking medium leaving the cooking appliance cooking chamber (1).
     
    4. A cooking appliance according to claim 2 or 3, characterised in that the preheating device comprises a process heat-exchanger (18) for heating the heat carrier fluid by means of the ambient air.
     
    5. A cooking appliance according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the preheating device comprises a counter-current heat-exchanger, in which a heat exchange takes place between the compressed heat carrier fluid flowing out of the heating heat-exchanger (3) and the heat carrier fluid flowing to the compressor (10).
     
    6. A cooking appliance according to any one of claims 1 to 5, characterised by a device for feeding fresh heat carrier fluid (18) upstream of the compressor (10).
     
    7. A cooking appliance according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the preheating device comprises a device (14) for feeding the heat carrier fluid to different heat-exchangers and/or heating devices.
     
    8. A cooking appliance according to any one of claims 1 to 7, characterised by a pressure accumulator for a compressed heat carrier fluid downstream of the compressor (10) and upstream of the heating heat exchanger (3).
     


    Revendications

    1. Appareil de cuisson avec

    un échangeur thermique pour la chaleur de chauffage(3) traversé par un fluide caloporteur pour la restitution directe ou indirecte de chaleur au milieu de cuisson de l'appareil de cuisson,
       caractérisé par un compresseur (10) destiné à augmenter la température du fluide caloporteur par compression et disposé en amont de l'échangeur thermique pour la chaleur de chauffage (3), par un circuit fermé pour le fluide caloporteur, un dispositif de détente (12) pour détendre le fluide caloporteur comprimé étant prévu en aval de l'échangeur thermique pour la chaleur de chauffage (3) et en amont du compresseur (10) et un système de préchauffage du fluide caloporteur (16, 18) étant prévu en amont du compresseur (10).


     
    2. Appareil de cuisson selon la revendication 1,
       caractérisé en ce que le système de préchauffage présente un ou plusieurs échangeur(s) thermique(s) pour la chaleur du procédé (16), qui ramènent au fluide caloporteur au moins une partie des chaleurs perdues par l'appareil de cuisson.
     
    3. Appareil de cuisson selon la revendication 2,
    caractérisé par

    un échangeur thermique pour la chaleur du procédé (16), situé en amont du compresseur (10) qui est traversé par le fluide caloporteur et qui permet un échange thermique entre le fluide caloporteur et un milieu de cuisson qui sort du compartiment de cuisson (1).


     
    4. Appareil de cuisson selon l'une quelconque des revendications 2 ou 3, caractérisé en ce que

    le système de préchauffage présente un échangeur thermique pour la chaleur du procédé (18) pour réchauffer le fluide caloporteur par l'air ambiant.


     
    5. Appareil de cuisson selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le système de préchauffage présente un échangeur thermique à contre-courant, dans lequel un échange thermique a lieu entre le fluide caloporteur comprimé qui s'écoule de l'échangeur thermique pour la chaleur de chauffage (3) et le fluide caloporteur qui s'écoule vers le compresseur (10).
     
    6. Appareil de cuisson selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé par

    un système destiné à ramener du fluide caloporteur frais (18), situé en amont du compresseur (10).


     
    7. Appareil de cuisson selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le système de préchauffage présente un système (14) pour ramener le fluide caloporteur vers différents échangeurs thermiques et/ou des systèmes de chauffage.
     
    8. Appareil de cuisson selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé par

    un accumulateur de pression pour un fluide caloporteur comprimé, situé en aval du compresseur (10) et en amont de l'échangeur thermique pour la chaleur de chauffage (3).


     




    Zeichnung