| (19) |
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(11) |
EP 0 926 480 B9 |
| (12) |
KORRIGIERTE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
| (15) |
Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B1) |
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Korrekturen, siehe
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| (48) |
Corrigendum ausgegeben am: |
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28.07.2004 Patentblatt 2004/31 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.07.2003 Patentblatt 2003/31 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.10.1998 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: G01N 1/28 |
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| (54) |
Vorrichtung zur Handhabung von Proben für die membrangestützte Mikrodissektion
Device for handling samples for the membrane supported microdissection
Dispositif de manipulation d'échantillons pour la micro-dissection assistée par membrane
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IE LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
18.10.1997 DE 19746178 25.04.1998 DE 19818425 20.07.1998 DE 19832496
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.06.1999 Patentblatt 1999/26 |
| (73) |
Patentinhaber: Böhm, Malte, Dr. |
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39104 Magdeburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Böhm, Malte, Dr.
39104 Magdeburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Gleiss & Grosse |
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Leitzstrasse 45 70469 Stuttgart 70469 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-97/13838 DE-A- 3 923 279
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WO-A-98/35215 DE-A- 19 603 996
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- EMMERT-BUCK M R ET AL: "LASER CAPTURE MICRODISSECTION" SCIENCE,AMERICAN ASSOCIATION
FOR THE ADVANCEMENT OF SCIENCE,,US, Bd. 274, Nr. 5289, 8. November 1996 (1996-11-08),
Seiten 998-1001, XP000644727 ISSN: 0036-8075
- M. BÖHM ET AL.: "Microbeam-MOMeNT : Non-Contact Laser Microdissection of Membrane-Mounted
Native Tissue" AMERICAN JOURNAL OF PATHOLOGY, Bd. 151, Nr. 1, 1. Juli 1997 (1997-07-01),
Seiten 63-67, XP002169793
- ISENBERG G ET AL: "CELL SURGERY BY LASER MICRO-DISSECTION: A PREPARATIVE METHOD" JOURNAL
OF MICROSCOPY,GB,OXFORD, Bd. 107, Nr. 1, 1. Mai 1976 (1976-05-01), Seiten 19-24, XP000671562
ISSN: 0022-2720
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Handhabung von Proben für die membrangestützte
Mikrodissektion gemäß Anspruch 1 sowie dafür optimierte Konstruktionsvorschläge.
[0002] Die membrangestützte Mikrodissektion wurde 1992 erstmals vom Anmelder beschrieben
und in weiteren Arbeiten präzisiert (
1-3). Die Vorteile des Verfahrens sind in (
3) beschrieben. Das Verfahren beruht darauf, daß die zu dissezierenden Objekte nicht
direkt auf den Objektträger aufgebracht werden, sondern auf eine Trägermembran (Stand
der Technik, Abbildung 1). Diese Trägermembran erleichtert die Mikrodissektion in
mehrfacher Weise: Erstens bleiben Beschaffenheit und Gestalt (histologische oder zytologische
Integrität) des Dissektates erhalten, was die Qualität der Dissektion leicht überprüf-
und dokumentierbar macht. Zweitens erleichtert die Trägermembran den Transfer des
Dissektates ohne Beschädigung desselben in ein Reaktionsgefäß für die folgende Analyse.
Drittens kann die Trägermembran als Substitut des Deckgläschens dienen und verbessert
so die optische Qualität des mikroskopischen Bildes und verhindert die Verunreinigung
des zu dissezierenden Objektes von außen. Die Art der Mikrodissektion spielt dabei
keine Rolle; sie kann sowohl manuell als auch mittels elektromagnetischer Strahlen,
zum Beispiel ultravioletten Laserstrahlen (
4,5), geschehen. DE 196 03 996 beschreibt eine Vorrichtung zur membrangestützten Mikrodissektion
von Proben und eine Trägermembran, die aus einem ultraviolettabsorbierenden Polymer
besteht und auf einem Schiebetisch mechanisch fixiert ist. Die Trägermembran kann
mittels ultravioletter Strahlung desinfiziert werden (
3, Abbildung 1, 10).
[0003] Bezüglich der optimalen Dicke der Membran besteht ein Zielkonflikt: Einerseits läßt
sich die Membran umso besser schneiden und beeinträchtigt die optische Qualität umso
weniger, je dünner sie ist, vorzugsweise dünner als 5 Mikrometer. Auf der anderen
Seite lassen sich sehr dünne Membranen schlecht handhaben, da sie schlecht sichtbar
sind, Falten werfen, einreißen und Ähnliches mehr.
[0004] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Handhabung von Proben für die membrangestützte
Mikrodissektion, wobei die Trägermembran mit einem mit bloßem Auge gut erkennbaren
und mit Händen greifbaren Körper fest verbunden ist, sowie dafür optimierte Konstruktionsvorschläge.
Die Trägermembran kann zum einen von einem Rahmen gehalten werden (Abb. 2, 3 und 5).
Dadurch bleibt die Trägermembran immer plan und gestreckt, und sie kann einfach erkannt,
transportiert und positioniert werden.
[0005] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß sich die
Maße der Vorrichtung an den Maßen von Standardobjektträgern (zum Beispiel 26 x 76
mm) orientieren, wodurch sie in handelsüblichen Präparatekästen aufbewahrt und transportiert
werden können.
[0006] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Membranen
in ihrer Dicke und Brechungsindex unter Berücksichtigung des Eindeckmittels auf das
Objektiv abgestimmt werden. Dadurch können ohne wesentlichen Verlust an optischer
Qualität solche Objektive verwendet werden, die für die Verwendung handelsüblicher
Deckgläschen und Eindeckmedien vorgesehen sind.
[0007] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Eigenschaften
der Membran durch Nachbearbeiten mit Wärme, Licht etc. gezielt modifiziert werden.
[0008] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Membran
zunächst in einen plastischen Zustand gebracht wird und dann durch Nachbearbeiten
mit Wärme, Licht (z.B ultraviolettes Licht) etc. gezielt ausgehärtet oder durch chemisch
induzierte Vernetzun ausgehärtet wird.
[0009] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Eigenschaften
der Membran durch das Aufbringen mehrerer definierter Schichten gezielt beeinflußt
werden (Sandwich-Technik, Abb. 6). Dabei können die verschiedenen Aufbringeverfahren
(Sprühlackierung, Streich-/Rolllackierung, Aufdampfen, galvanische Aufbringung, Tauchlackierung,
Schleuderlackierung) miteinander kombiniert werden.
[0010] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Membranen
mit einem Dickegradienten auf den Halterahmen aufgebracht werden.
[0011] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß das zunächst
an einer Seite frei liegende zu dissezierende Objekt in einem weiteren Schritt mit
mit einer zweiten Membran-/Halterkonstruktion eingedeckt wird (Abb. 2a, 2b und 5).
[0012] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß Halter und
Unterlage, beziehungsweise die Rahmen für Trägermembran und die Rahmen für die Deckmembran
so geformt oder mit Ausstülpungen versehen sind, daß sie ineinander einrasten, beziehungsweise
verschiebefest miteinander verbunden werden (Abb. 2, 3 und 5).
[0013] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die beiden
oben erwähnten Rahmen, beziehungweise Membranen durch einen Abstandhalter in einem
definierten Abstand voneinander gehalten werden. Dieser Abstandhalter kann als weiterer
Rahmen (Abb. 2) sein. Der definierte Abstand zwischen den Membranen kann auch durch
eine geeignete Konstruktion der Rahmen erreicht werden.
[0014] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Trägermembran
permanent am Halterahmen fixiert ist.
[0015] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß der Rahmen
derart gestaltet ist, daß die Trägermembran mit dem Rahmen nicht verschweißt oder
verklebt wird, sondern in den Rahmen auswechselbar eingespannt wird.
[0016] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß mehrere
Membranen gleicher oder unterschiedlicher Eigenschaften auf den Halterahmen aufgebracht
werden.
[0017] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß zwischen
dem Halterahmen und der Trägermembran eine Trennschicht oder eine Bindeschicht angeordnet
ist.
[0018] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Membran-/Halterkonstruktion
zur Dekontamination mit elektromagnetischer Strahlung anderer Wellenlänge als ultraviolettes
Licht, zum Beispiel Gammastrahlung oder mit Partikeln, zum Beispiel Elektronen bestrahlt
wird.
[0019] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Halter
so gestaltet sind, daß die Membran nicht plan ausgespannt ist, sondern definierte
Formen im Raum einnimmt. Damit können auch nicht-planare Objekte an ihrer Oberfläche
von Membran bedeckt werden.
[0020] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die aufgebrachten
Membranen beprägt oder bedruckt werden. Damit können zum Beispiel Markierungen oder
Sollrißstellen definiert werden.
[0021] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung betrifft die Zerstörung kontaminierender
Nukleinsäuren und Eiweiße an den Trägern für die membrangestützte Mikrodissektion
in einem Schritt mittels nicht-ultravioletter Strahlen oder mittels Partikeln.
Literatur
[0022]
1. Wieland I, Böhm M, Bogatz S (1992): Isolation of DNA sequences deleted in lung
cancer by genomic difference cloning. Proceedings of the National Academy of Sciences
of the USA 89:9705-9709.
2. Böhm M, Wieland I, Totzeck B (1993): Detection of tumor-specific homozygous deletions
in human biopsies by polymerase chain reaction. Cancer Genetics and Cytogenetics 65:83-87.
3. Böhm M, Wieland I (1997) Analysis of tumour-specific alterations in native specimens
by PCR: How to procure the tumour cells!, International Journal of Oncology 10:131-139.
4. Böhm M, Wieland I, Schütze K, Rübben H (1997) Microbeam-MOMeNT: Non-contact microdissection
of membrane-mounted native tissue, Am J Pathol 151:63-67.
5. Deutsches Patentamt, Offenlegungsschrift DE 196 03 996 A 1
Stand der Technik
[0023] In Abbildung 1 wird eine Trägermembran 2 für die Mikrodissektion (24 x 60) mm auf
einen Standardobjektträger aus Glas 4 (26 x 76 mm) aufgebracht und mit einem Tropfen
Gefrierkleber 6 oder einem anderen wasserlöslichen Kleister an einer Ecke 8 des Objektträgers
4 fixiert. Dargestellt ist ferner eine oberhalb des Objektträgers 4 angeordnete Strahlungsquelle
für ultraviolettes Licht 10 mit 254 nm Wellenlänge, mit der die Membran bestrahlt
wird.
Ausführungsbeispiele
[0024] Durch Kombination der einzelnen Anprüche sind viele unterschiedliche konstruktive
Lösungen möglich, von denen die folgenden Beispiele nur einige und keinesfalls alle
denkbaren Lösungen zeigen.
[0025] In Abbildung 2b wird eine Trägermembranmembran 2 für die Mikrodissektion (26 x 76
mm) auf einen Rahmen 12 (26 x 76 mm, Rahmenprofil 2 x 2 mm) aufgebracht und darauf
fixiert. Die Trägermembran 2 besteht aus Polyester, Polyethylen oder Polykarbonat
von weniger als 5 µm Dicke. Auf der Trägermembranmembran 2, beziehungweise dem Rahmen
12 ist ein Abstandhalter 14 (20 x 70 mm, Rahmenprofil 2 mm x 10 µm) zur Abstandhaltung
zwischen Trägermembran und Deckmembran angebracht. Dargestellt sind ferner oberhalb
10 und unterhalb 11 der Membran-/Rahmenkonstruktionen angeordnete Strahlungsquellen
für ultraviolettes Licht mit 254 nm Wellenlänge.
[0026] In Abbildung 2a wird eine Deckmembran 3 (20 x 70 mm) auf einen Rahmen 13 (20 x 70
mm, Rahmenprofil 2 x 2 mm) aufgebracht und darauf fixiert. Die Deckmembran 3 besteht
aus Polyester, Polyethylen oder Polykarbonat von mehr als 10 µm bevorzugt von mehr
als 30 µm Dicke. Die Membran- und Rahmengröße ist so gewählt, daß die Deckmembran
3 auf Rahmen 13 in die Aussparung des Rahmens 12 der Trägermembran 2 aus Abbildung
2b paßt. Die Abbildungen 2a und 2b sind als Explosionszeichnung zu verstehen, wobei
die ultravioletten Strahlungsquellen 10 und 11 vor dem Zusammenstecken entfernt werden
müssen.
[0027] In Abbildung 3a ist der Rahmen 12 der Trägermembran mit Rastverbindern 20 versehen,
die in entsprechende Aussparungen 21 des Objektträgers 5 passen. Alternativ ist der
Rahmen 12 der Trägermembran in Abbildung 3b mit Rastverbindern 22 versehen, die den
Objektträger 4 umgreifen, so daß im Objektträger 4 entsprechende Aussparungen nicht
erforderlich sind.
[0028] Abb 4 und 5 sind nicht Teil der Erfindung.
[0029] In Abbildung 4 wird ein Objektträger 4 aus einer Sprühvorrichtung 37 mit einer Membranlösung
38 besprüht (Sprühlackierung) oder bedampft, welche sich als Film 32 auf dem Objektträger
4 niederschlägt. Dieser wird dann durch Bestrahlung mit ultraviolettem Licht 10 und
durch Wärme 30 zur Membran ausgehärtet. Die Aushärtung wird zusätzlich durch Aufsprühen
oder Aufdampfen eines chemischen Vernetzers 36 beschleunigt.
[0030] In Abbildung 5 wird der Objektträger 4 in die Membranlösung 38 getaucht (Tauchlackierung).
Dabei kann der entstehende Film 32 vor dem Aushärten zur Membran 2 auf einer Seite
des Objektträgers mit einem Wischer 18 abgewischt werden. Zudem kann die Aufbringung
des Films durch Anlegen einer Spannung 40 zwischen Objektträger und Membranlösung
verbessert werden (galvanische Aufbringung). Anschließend wird ein Rahmen 13, der
eine Membran 3 hält und mit Rastverbindern 22 versehen ist, auf den beschichteten
Objektträger gesteckt.
[0031] In Abbildung 6 wird auf den Membranhalter (Rahmen 12) zunächst eine Schicht 31 aufgebracht,
die zum Beispiel ultraviolettes Licht stark absorbiert. Anschließend wird der Membranfilm
32 aufgebracht und zur Membran 2 ausgehärtet. Danach wird eine weitere Schicht 33
aufgebracht, die zum Beispiel stark haftend ist (Sandwichverfahren).
[0032] In Abbildung 7 wird auf den Membranhalter (Rahmen 12) zunächst eine Schicht 41 mit
einem Pinsel oder Roller 45 aufgestrichen oder aufgerollt. Anschließend wird eine
weitere Schicht 43 mittels einer Verdampfervorrichtung 47 in Form von Dampf 48 aufgebracht.
Danach wird die Membranlösung 42 auf den Membranhalter aufgetropft. Durch Rotation
des Membranhalters um seine Achse 50 wird die Membranlösung 42 zum Membranfilm 32
verteilt, der dann zur Membran 2 ausgehärtet wird (Sandwichverfahren).
1. Vorrichtung zur membrangestützten Mikrodissektion von Proben, umfassend einen Objektträger
(4,5) und eine Trägermembran (2), wobei die Trägermembran (2) auf einem Halterahmen
(12) angeordnet ist, dünner als 5 um ist und aus einem ultraviolettes Licht absorbierenden
Polymer besteht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Trägermembran (2) permanent am Halterahmen
(12) fixiert ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Trägermembran (2) auswechselbar in den Halterahmen
(12) eingespannt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Trägermembran (2) undurchlässig
für ultraviolettes Licht ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Trägermembran (2) beprägt
ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Trägermembran (2) bedruckt
ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei auf der Trägermembran (2) eine
ultraviolettes Licht absorbierende Schicht angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei zwischen dem Halterahmen (12)
und der Trägermembran (2) eine Trennschicht angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei zwischen dem Halterahmen (12)
und der Trägermembran (2) eine Bindeschicht angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei auf der Trägermembran (2) eine
zu dissezierende Probe angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, wobei die zu dissezierende Probe mit einer oder mehreren
Membranen eingedeckt ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei über dem Halterahmen (12) und
der darauf befindlichen Trägermembran (2) ein zweiter Halterahmen (13) mit einer Deckmembran
(3) angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, wobei die Trägermembran (2) und die Deckmembran (3)
einen definierten Abstand zueinander aufweisen.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, wobei auf der Trägermembran (2) ein Abstandhalter (14)
angebracht ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13, wobei auf dem Halterahmen (12) ein Abstandhalter (14)
angebracht ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 15, wobei die Deckmembran (3) dicker als
10 µm ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, wobei die Membranen (2,3) und die Halterahmen
(12,13) Abmessungen aufweisen, die ihre Aufbewahrung oder ihren Transport in Standardgefäßen
erlauben.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, wobei der Halterahmen (12) Rastverbinder
(20) aufweist, die das Einrasten in Aussparungen (21) des Objektträgers (5) erlauben.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, wobei der Halterahmen (12) Rastverbinder
(22) aufweist, die den Objektträger (4) umgreifen.
20. Verfahren zum Aufbringen einer Membran (2,3) auf einen Halterahmen (12,13) einer Vorrichtung
zur membrangestützten Mikrodissektion, wobei eine nicht-polymerisierte Membranlösung
(38) auf den Halterahmen (12,13) aufgebracht und durch Polymerisation verfestigt wird.
21. Verfahren nach Anspruch 20, wobei die nicht-polymerisierte Membranlösung (38) auf
den Halterahmen (12,13) aufgerollt oder gestrichen wird.
22. Verfahren nach Anspruch 20, wobei die nicht-polymerisierte Membranlösung (38) auf
den Halterahmen (12,13) aufgesprüht wird.
23. Verfahren nach Anspruch 20, wobei die nicht-polymerisierte Membranlösung (38) auf
den Halterahmen (12,13) aufgedampft wird.
24. Verfahren nach Anspruch 20, wobei die nicht-polymerisierte Membranlösung (38) auf
den Halterahmen (12,13) galvanisch aufgebracht wird.
25. Verfahren nach Anspruch 20, wobei der Halterahmen (12,13) in die nicht-polymerisierte
Membranlösung (38) eingetaucht wird.
26. Verfahren nach Anspruch 20, wobei die nicht-polymerisierte Membranlösung (42) mittels
Schleuderlackierung auf den rotierenden Halterahmen (12,13) aufgetropft wird.
27. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 26, wobei die Membran (2,3) durch Bestrahlung
mit Licht gehärtet und/oder modifiziert wird.
28. Verfahren nach Anspruch 27, wobei mit ultraviolettem Licht modifiziert und/oder gehärtet
wird.
29. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 26, wobei die Membran (2,3) durch Wärmebehandlung
gehärtet und/oder modifiziert wird.
30. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 26, wobei die Membran (2,3) durch chemisch
induzierte Vernetzung gehärtet und/oder modifiziert wird.
31. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 30, wobei mehrere Membranen (31,32,33;41,43,42)
unterschiedlicher Eigenschaften auf den Halterahmen (12,13) aufgebracht werden.
32. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 30, wobei mehrere Membranen (31,32,33;41,43,42)
gleicher Eigenschaften auf den Halterahmen (12,13) aufgebracht werden.
33. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 32, wobei die Membranen (2,3;31,32,33;41,43,42)
mit einem Dickegradienten auf den Halterahmen (12,13) aufgebracht werden.
34. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 33, wobei die Membranen (2,3;31,32,33;41,43,42)
undurchlässig für ultraviolettes Licht sind.
1. An apparatus for the membrane-supported micro-dissection of samples comprising an
object support (4, 5) and a supporting membrane (2), whereby the supporting membrane
(2) is arranged upon a holding frame (12), and whereby the same is thinner than 5
µm, and whereby the same consists of a polymer that absorbs ultraviolet light.
2. An apparatus according to claim 1, whereby the supporting membrane (2) is permanently
affixed upon the holding frame (12).
3. An apparatus according to claim 1, whereby the supporting membrane (2) is interchangeably
restrained upon the holding frame (12).
4. An apparatus according to one of the preceding claims 1 to 3, whereby the supporting
membrane (2) is non-transparent with regard to ultraviolet light.
5. An apparatus according to one of the preceding claims 1 to 4, whereby the supporting
membrane (2) is embossed.
6. An apparatus according to one of the preceding claims 1 to 4, whereby the supporting
membrane (2) is printed.
7. An apparatus according to one of the preceding claims 1 to 6, whereby an ultraviolet
light absorbing layer is arranged upon the supporting membrane (2).
8. An apparatus according to one of the preceding claims 1 to 7, whereby a separating
layer is arranged between the holding frame (12) and the supporting membrane (2).
9. An apparatus according to one of the preceding claims 1 to 7, whereby a binding layer
is arranged between the holding frame (12) and the supporting membrane (2).
10. An apparatus according to one of the preceding claims 1 to 9, whereby a sample that
is to be dissected is placed upon the supporting membrane (2).
11. An apparatus according to claim 10, whereby the sample that is to be dissected is
enclosed within one or several membranes.
12. An apparatus according to one of the preceding claims 1 to 11, whereby a second holding
frame (13) with a covering membrane (3) is arranged above the holding frame (12) and
the supporting membrane (2) is positioned upon the same.
13. An apparatus according to claim 12, whereby the supporting membrane (2) and the covering
membrane (3) are separated from one another by a defined distance.
14. An apparatus according to claim 13, whereby a distancer (14) is arranged upon the
supporting membrane (2).
15. An apparatus according to claim 13, whereby a distancer (14) is arranged upon the
holding frame (12).
16. An apparatus according to one of the preceding claims 12 to 15, whereby the covering
membrane (3) is thicker than 10 µm.
17. An apparatus according to one of the preceding claims 1 to 16, whereby the membranes
(2, 3) and the holding frames (12, 13) incorporate dimensions that enable the storage
or the transport of the same in standard vessels.
18. An apparatus according to one of the preceding claims 1 to 17, whereby the holding
frame (12) incorporates engaging connections (20) which enable the engaging of the
same into recesses (21) contained within the object carrier (5).
19. An apparatus according to one of the preceding claims 1 to 17, whereby the holding
frame (12) incorporates engaging connections (22) which grippingly engage the object
carrier (4).
20. A method for the affixing of a membrane (2, 3) onto a holding frame (12, 13) of an
apparatus for the membrane-supported micro-dissection, whereby a non-polymerised membrane
solution (38) is applied to a holding frame (12, 13) and affixed by polymerisation.
21. A method according to claim 20, whereby the non-polymerised membrane solution (38)
is rolled or painted onto the holding frame (12, 13).
22. A method according to claim 20, whereby the non-polymerised membrane solution (38)
is sprayed onto the holding frame (12, 13).
23. A method according to claim 20, whereby the non-polymerised membrane solution (38)
is steamed onto the holding frame (12, 13).
24. A method according to claim 20, whereby the non-polymerised membrane solution (38)
is galvanically applied onto the holding frame (12, 13).
25. A method according to claim 20, whereby the holding frame (12, 13) is submersed into
the non-polymerised membrane solution (38).
26. A method according to claim 20, whereby the non-polymerised membrane solution (42)
is applied in droplets onto the rotating holding frame (12, 13) by a centrifugal lacquering
process.
27. A method according to one of the preceding claims 20 to 26, whereby the membrane (2,
3) is hardened and/or modified through being irradiated with light.
28. A method according to claim 27, whereby ultraviolet light is utilised for the modification
and/or hardening process.
29. A method according to one of the preceding claims 20 to 26, whereby the membrane (2,
3) is hardened and/or modified by heat treatment.
30. Method according to one of the preceding claims 20 to 26, whereby the membrane (2,
3) is hardened and/or modified by a chemically induced cross-linking.
31. A method according to one of the preceding claims 20 to 30, whereby several membranes
(31, 32, 33; 41, 43, 42) with different characteristics are applied onto the holding
frame (12, 13).
32. A method according to one of the preceding claims 20 to 30, whereby several membranes
(31, 32, 33; 41, 43, 42) with the same characteristics are applied onto the holding
frame (12, 13).
33. A method according to one of the preceding claims 20 to 32, whereby the membranes
(2, 3; 31, 32, 33; 41, 43, 42) are affixed onto the holding frame (12, 13) by a thickness
gradient.
34. A method according to one of the preceding claims 20 to 33, whereby the membranes
(2, 3; 31, 32, 33; 41, 43, 42) are transparent with regard to ultraviolet light.
1. Dispositif pour la microdissection de prélèvements à l'aide de membranes, comprenant
un support d'objet (4, 5) et une membrane de support (2), la membrane de support (2)
étant disposée sur un cadre de maintien (12), étant plus mince que 5 µm et se composant
d'un polymère absorbant la lumière ultraviolette.
2. Dispositif selon la revendication 1, la membrane de support (2) étant fixée de manière
permanente au cadre de maintien (12).
3. Dispositif selon la revendication 1, la membrane de support (2) étant montée de manière
interchangeable sur le cadre de maintien (12).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, la membrane de support (2) étant
opaque à la lumière ultraviolette.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, la membrane de support (2) étant
estampée.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, la membrane de support (2) étant
imprimée.
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, une couche absorbant la lumière ultraviolette
étant disposée sur la membrane de support (2).
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, une couche de séparation étant disposée
entre le cadre de maintien (12) et la membrane de support (2).
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, une couche de liaison étant disposée
entre le cadre de maintien (12) et la membrane de support (2).
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9, un prélèvement à disséquer étant
disposé sur la membrane de support (2).
11. Dispositif selon la revendication 10, le prélèvement à disséquer étant recouvert par
une ou plusieurs membranes.
12. Dispositif selon l'une des revendication 1 à 11, un deuxième cadre de maintien (13)
comprenant une membrane de couverture (3) étant disposé sur le cadre de maintien (12)
et sur la membrane de support (2) située sur celui-ci.
13. Dispositif selon la revendication 12, la membrane de support (2) et la membrane de
couverture (3) présentant une distance définie l'une par rapport à l'autre.
14. Dispositif selon la revendication 13, un écarteur (14) étant disposé sur la membrane
de support (2).
15. Dispositif selon la revendication 13, un écarteur (14) étant disposé sur le cadre
de maintien (12).
16. Dispositif selon l'une des revendications 12 à 15, la membrane de couverture (3) étant
plus épaisse que 10 µm.
17. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 16, les membranes (2, 3) et les cadres
de maintien (12, 13) présentant des dimensions permettant leur conservation ou leur
transport dans des récipients de type standard.
18. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 17, le cadre de maintien (12) présentant
des raccords à crans (20) permettant l'encliquetage dans des évidements (21) du support
d'objet (5).
19. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 17, le cadre de maintien (12) présentant
des raccords à crans (22) saisissant le contour du support d'objet (4).
20. Procédé d'application d'une membrane (2, 3) sur un cadre de maintien (12, 13) d'un
dispositif pour la microdissection à l'aide de membranes, dans lequel une solution
de membrane (38) non polymérisée est appliquée sur le cadre de maintien (12, 13) et
fixée par polymérisation.
21. Procédé selon la revendication 20, la solution de membrane (38) non polymérisée étant
déroulée ou enduite sur le cadre de maintien (12, 13).
22. Procédé selon la revendication 20, la solution de membrane (38) non polymérisée étant
vaporisée sur le cadre de maintien (12, 13).
23. Procédé selon la revendication 20, la solution de membrane (38) non polymérisée étant
déposée sous forme de vapeur sur le cadre de maintien (12, 13).
24. Procédé selon la revendication 20, la solution de membrane (38) non polymérisée étant
appliquée de manière galvanique sur le cadre de maintien (12, 13).
25. Procédé selon la revendication 20, le cadre de maintien (12, 13) étant plongé dans
la solution de membrane (38) non polymérisée.
26. Procédé selon la revendication 20, dans lequel la solution de membrane (42) non polymérisée
est appliquée en gouttes sur le cadre de maintien (12, 13) en rotation à l'aide d'un
procédé de peinture par centrifugation.
27. Procédé selon l'une des revendications 20 à 26, la membrane (2, 3) étant solidifiée
et/ou modifiée par irradiation lumineuse.
28. Procédé selon la revendication 27, la modification et/ou la solidification étant réalisée
avec de la lumière ultraviolette.
29. Procédé selon l'une des revendications 20 à 26, la membrane (2, 3) étant solidifiée
et/ou modifiée par traitement thermique.
30. Procédé selon l'une des revendications 20 à 26, la membrane (2, 3) étant solidifiée
et/ou modifiée par réticulation induite chimiquement.
31. Procédé selon l'une des revendications 20 à 30, plusieurs membranes (31, 32, 33 ;
41, 43, 42) présentant des propriétés différentes étant appliquées sur le cadre de
maintien (12, 13).
32. Procédé selon l'une des revendications 20 à 30, plusieurs membranes (31, 32, 33 ;
41, 43, 42) présentant les mêmes propriétés étant appliquées sur le cadre de maintien
(12, 13).
33. Procédé selon l'une des revendications 20 à 32, les membranes (2, 3; 31, 32, 33 ;
41, 43, 42) étant appliquées sur le cadre de maintien (12, 13) avec un gradient d'épaisseur.
34. Procédé selon l'une des revendications 20 à 33, les membranes (2, 3; 31, 32, 33 ;
41, 43, 42) étant opaques à la lumière ultraviolette.