[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Ablegen und
Trennen einer Vorgarnlunte bei einer Vorspinnmaschine, mit angetriebenem Streckwerk,
mit angetriebenen Flügeln, mit angetriebener Spulenbank und angetriebenen Spulen,
bei welchem nach dem Ende der Bewicklung eine spiralförmige, abfallende Wicklung um
den Spulenkörper und eine um den unteren Windungskegel verlaufende Windung mit anschließender,
mindestens einer Vorgarnaufwindung durchgeführt werden.
[0002] Die Automatisierung in der Spinnerei, insbesondere zwischen Vorspinnmaschinen und
Ringspinnmaschinen, gewinnt im Zuge von Kostensenkungsmaßnahmen immer mehr an Bedeutung.
Um diese Entwicklung weiterzuführen, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.
Eine dieser Voraussetzungen ist, dass die an den Vorspinnmaschinen hergestellten Vorgarnspulen
automatisch abgezogen und leicht und betriebssicher gehandhabt werden können. Diese
Voraussetzung wird erfahrungsgemäß primär dadurch erreicht, dass die Vorgarnlunten
an den jeweiligen Vorgarnspulen im unteren Windungskegel abgelegt und getrennt werden.
Damit wird ferner der Vorteil erreicht, dass die Vorgarnspulen in automatisierten
Gattern von Ringspinnmaschinen leichter gehandhabt werden können, d.h. ein Abzug der
Vorgarnlunten nach unten ist damit direkt möglich.
[0003] Als Stand der Technik ist bereits ein Verfahren zum Unterbrechen der Vorgarnlunte
als Voraussetzung für das automatische Abheben voller Vorgarnspulen bekannt (EP 0
409 755 B1). Dieses Verfahren gilt für lange Fasern, wobei beim Anhalten des Flügels
der Vorgarnspule der betreffende Pressfinger des Flügels in den unten liegenden konischen
Bereich der Vorgarnspule gebracht wird, um eine teilweise Öffnung der Vorgarnlunte
herbeizuführen. Anschließend wird eine teilweise Drehung der Spule durchgeführt, während
der Flügel angehalten bleibt, damit das Unterbrechen der Faserlunte erhalten wird.
Die Spule kann anschließend aus der Spulenbank entnommen werden.
[0004] Weiterer Stand der Technik ist ein gattungsgemäßes Verfahren und eine gattungsbildende
Vorrichtung bzgl. Anspruch 4 zum Trennen von Vorgarnlunten (EP 0 698 678 A1). Dieses
Verfahren ist dadurch definiert, dass nach Beendigung des Spinnprozesses die Vorgarnspulen
soweit angehoben werden, dass die Pressfinger die jeweiligen unteren Windungskegelbereiche
(Hülsenbereiche) der Bewicklungen geführt werden. Anschließend werden die Vorgarnspulen
gemeinsam mit den Flügeln derart gedreht, dass Nachlieferungen aus den Streckwerken
unter erhöhter Spannung auf die Vorgarnspulen aufgewikkelt und dadurch gesichert werden.
Nachfolgend werden die Vorgarnspulen relativ zu den Flügeln abgesenkt, um dadurch
ein Trennen der Vorgarnlunten im Bereich zwischen den jeweiligen unteren Windungsbereichen
der Bewicklung und den Flügeln zu erreichen.
[0005] Darüber hinaus ist ein Verfahren zum Trennen der Vorgarnlunten bekannt (JP Hei-7-11524-A),
bei welchem nach Beendigung der Vorgarnaufwicklung auf eine Vorgarnspule durch eine
Vorspinnmaschine der Pressfinger und die Spulenbank in eine gegenseitige Stellung
gebracht werden, in welcher ein Trennen der Vorgarnlunten nicht erfolgt. Anschließend
werden in dieser Stellung die Flügel und die Vorgarnspulen wieder in Betrieb gesetzt,
wobei ein Trennen der Vorgarnlunten automatisch durch Absenken der Spulenbank erfolgt.
[0006] Zum Stand der Technik zählt weiterhin eine Konstruktion bzw. ein Verfahren zum Aufwickeln
von vorbestimmten Garnlängen in Lagen auf einer Spule (EP 0 386 519 A1). Hier soll
auch bei vorbestimmten Garnlängen das Garnende auf der Spule stets an einer vorgegebenen
Stelle auf der Spule und vorzugsweise auch immer in der gleichen Aufwickelrichtung
erreicht werden.
[0007] Nach einer anderen bekannten Konstruktion (EP 0 518 823 A1), welche den nächstliegenden
Stand der Technik für Anspruch 5 bildet, erfolgt eine Regulierung der Luntenspannung
mit anschließendem Vergleich mit Speicherwerten.
[0008] Der vorliegenden Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
und eine Vorrichtung zum Ablegen und Trennen einer Vorgarnlunte an einer Vorspinnmaschine
zu schaffen, welche bei geringem baulichen Aufwand einen effektiven Trennvorgang gewährleistet,
und zwar so, dass die Vorgarnspulen automatisch abgezogen und leicht und betriebssicher
zur Weiterbearbeitung gehandhabt werden können.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch folgende Verfahrensschritte:
- Durchführen einer ansteigenden spiralförmigen Windung um den unteren Windungskegel
mit anschließender kurzer spiralförmiger Windung um den unteren Bereich des Spulenkörpers,
- Bewegen der Vorgarnspule und der Spulenbank um eine anschließende Strecke bei Reduzieren
der Vorgarndrehung in einen Zwischenbereich und anschließende Vorgarntrennung in einem
ansteigenden Bereich des Spulenkörpers.
[0010] Durch die vorhergehenden Verfahrensschritte wird erreicht, dass
- die Enden der Vorgarnwicklungen auf dem unteren Windungskegel liegen, wodurch verhindert
wird, dass das Vorgarn bei einem nachfolgenden Transport der Vorgarnspulen abfällt,
- durch die mindestens einfache Umschlingung der Vorgarnspulen ein Hinaufziehen der
Vorgarnlunten beim Nach-Oben-Bewegen des Pressfingers vermieden wird
- der Punkt, an dem die Vorgarnlunten auseinandergleiten, auf dem zylindrischen Bereich
der Vorgarnspulenbewicklung liegt, also dem Spulenkörper und dass
- am Pressfinger ein kurzer Vorgarnbart verbleibt.
[0011] Das erfindungsgemäße Verfahren und die dazugehörige Vorrichtung benötigen keine zusätzlichen
Einrichtungen, welche nicht bereits an der Vorspinnmaschine mit Vierachsenantrieb
oder mit Gesamtantrieb mit Kupplungen und Zusatz:motoren vorhanden sind. Die erforderliche
Betriebsweise lässt sich ohne große Schwierigkeiten an der Steuervorrichtung der Vorspinnmaschine
programmieren.
[0012] Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0013] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- einen schematischen Bewicklungsaufbau beim Trennen der Vorgarnlunte in Seitenansicht;
- Fig. 2
- eine Untersicht auf einen Windungskörper der Vorgarnlunte, teils geschnitten;
- Fig. 3
- eine schematische Seitenansicht einer Vorspinnmaschine mit zwei Flügelreihen, mit
getrennten und getrennt steuerbaren Antrieben für die einzelnen Arbeitsorgane und
- Fig. 4
- eine schematische Seitenansicht einer Vorspinnmaschine mit zwei Flügelreihen und mit
einem Gesamtantrieb der einzelnen Arbeitsorgane.
[0014] Fig. 1 zeigt in schematischer Seitenansicht eine mit einem Spulenkörper 22 aufgewundene
Vorgarnspule 8 mit einem zylindrischen Spulenkörper 1, einem oberen Windungskegel
2 und einem unteren Windungskegel 3. Das Verfahren zum Ablegen und Trennen einer Vorgarnlunte
5 dieser Vorgarnspule 8 geht nun wie folgt vor sich:
[0015] Nach dem Ende der Bewicklung A wird eine spiralförmige, abfallende Wicklung A-B um
den Spulenkörper 1 und eine um den unteren Windungskegel 3 verlaufende Windung B-C
mit mindestens einer anschließenden Vorgarnaufwicklung C-D durchgeführt. Die Vorgarnlunte
5 befindet sich damit im unteren Bereich des unteren Windungskegels 3.
[0016] Anschließend wird eine ansteigende spiralförmige Windung D-E um den unteren Windungskegel
3 durchgeführt, an welche sich eine kurze spiralförmige Windung E-F um den unteren
Bereich des Spulenkörpers anschließt.
[0017] Die Vorgarnlunte 5 wird mittels lieferfreiem Bewegen der Vorgarnspule 8 und der Spulenbank
10 um eine anschließende Strecke F-G-H geführt bei gleichzeitigem Reduzieren der Vorgarndrehung
in einem Zwischenbereich F-G. Hierdurch bewegt sich die Vorgarnlunte 5 von E nach
E'.
[0018] Danach erfolgt die Vorgarntrennung, d.h. die Trennung der Vorgarnlunte 5 in einem
ansteigenden Bereich G-H des zylindrischen Spulenkörpers 1. Im Bereich der Strecke
H-I fährt die in den Fig. 3 und 4 dargestellte Spulenbank mit den Vorgarnspulen 8
in eine Doffposition nach unten.
[0019] Die Bewegung der Vorgarnspule und der Spulenbank C in der Strecke F-G-H erfolgt vorteilhafterweise
ohne weitere Lieferung der Vorgarnlunte.
[0020] Fig. 2 zeigt in Untersicht, teils geschnitten, die einzelnen Verfahrensschritte gemäß
Fig. 1.
[0021] In Fig. 3 sind in schematischer Seitenansicht eine Vorspinnmaschine bzw. deren Arbeitsorgane
dargestellt, nämlich Streckwerk 20 mit Antrieb 21, Flügelbank 14 mit Flügeln 15 und
Antrieb 16, Spulenbank 10 mit Antrieb 11 sowie Spulenkörper 22 mit Vorgarn und Spulenantrieb
18. Es handelt sich damit um eine Vorspinnmaschine mit getrennt steuerbaren Antrieben
für die einzelnen vorgenannten Arbeitsorgane. Bei dieser Konstruktion findet eine
Steuervorrichtung 25 Anwendung, welche, wie in Fig. 3 dargestellt, mit den einzelnen
Antrieben 11, 16, 18 und 21 verbunden ist. Hierdurch ist es ohne weitere Zurüstung
möglich, bei einer bekannten Vorspinnmaschine allein mit Hilfe der Steuervorrichtung
25 den Verfahrensablauf gemäß Fig. 1 und 2 zum Ablegen und Trennen einer Vorgarnlunte
durchzuführen.
[0022] Fig. 4 stellt eine andere Möglichkeit einer Vorspinnmaschine in Seitenansicht in
schematischer Darstellung dar. Hier liegt ein Gesamtantrieb 35 vor, welcher für das
Streckwerk 20, die Flügel 15, die Spulenkörper 22 und die Spulenbank 10 dient. Wiederum
findet eine Steuervorrichtung 25' Anwendung, welche mit dem Gesamtantrieb 35 steuerungstechnisch
verbunden ist. Mit Hilfe dieser Steuervorrichtung 25' werden die einzelnen Kupplungen
27, 28, 29 und 30 für die Arbeitsorgane gesteuert, dass wiederum trotz des Gesamtantriebes
der einzelnen Arbeitsorgane der Vorspinnmaschine die eingangs genannten Verfahrensschritte
zum Ablegen und Trennen einer Vorgarnlunte 5 durchgeführt werden können.
[0023] Durch die Erfindung wird gewährleistet, dass auf einfache Weise die Enden der Vorgarnlunten
auf dem unteren Windungskegel liegen, wodurch verhindert wird, dass das Vorgarn bei
einem nachfolgenden Transport der Vorgarnspulen abfällt. Damit besteht die Möglichkeit,
dass diese Vorgarnspulen automatisch abgezogen und leicht und betriebssicher einer
Weiterbehandlung zugeführt werden können.
1. Verfahren zum Ablegen und Trennen einer Vorgarnlunte bei einer Vorspinnmaschine, mit
angetriebenem Streckwerk, angetriebenen Flügeln, mit angetriebener Spulenbank und
angetriebenen Spulen,
bei welchem nach dem Ende der Bewicklung (A) eine spiralförmige, abfallende Wicklung
(A-B) um den Spulenkörper (1) und eine um den unteren Windungskegel (3) verlaufende
Windung (B-C) mit anschließender mindestens einer Vorgarnaufwindung (C-D) durchgeführt
werden,
gekennzeichnet durch
weitere folgende Verfahrensschritte:
- Durchführung einer ansteigenden spiralförmigen Windung (D-E) um den unteren Windungskegel
(3) mit anschließender kurzer spiralförmiger Windung (E-F) um den unteren Bereich
des Spulenkörpers (1),
- Bewegen der Vorgarnspule (8) und der Spulenbank (10) um eine anschließende Strecke
(F-G-H) bei Reduzieren der Vorgarndrehung in einen Zwischenbereich (F-G) und anschließende
Vorgarntrennung in einem ansteigenden Bereich (G-H) des Spulenkörpers (1).
2. Verfahren nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
lieferfreies Bewegen der Vorgarnspule (8) und der Spulenbank (10).
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass nach der Vorgarntrennung die Spulenbank (10) mit den Vorgarnspulen (8) nach unten
in eine Doffposition geführt wird (H-I).
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, mit einem Streckwerk
(20), mit Pressfingern (17) und getrennt steuerbaren Antrieben (11, 16, 18, 21) für
das Streckwerk (20), Flügel (15), eine Spulenbank (10) und Vorgarnspulen (8), jeweils
bestehend aus einem zylindrischen Spulenkörper (1), einem oberen Windungskegel (2)
und einem unteren Windungskegel (3),
dadurch gekennzeichnet,
dass die getrennt steuerbaren Antriebe (11, 16, 18, 21) mit einer Steuervorrichtung
(25) für folgende Verfahrensschritte verbunden sind:
- Durchführung einer ansteigenden spiralförmigen Windung (D-E) um den unteren Windungskegel
(3) mit anschließender kurzer spiralförmiger Windung (E-F) um den unteren Bereich
des Spulenkörpers (1),
- Bewegen der Vorgarnspule (8) und der Spulenbank (10) um eine anschließende Strecke
(F-E-H) bei Reduzieren der Vorgarndrehung in einem Zwischenbereich (F-G) und anschließende
Vorgarntrennung in einem ansteigenden Bereich (G-H) des Spulenkörpers (1).
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2 mit einem Streckwerk
(20), mit Pressfingern (17) und mit einem Gesamtantrieb für das Streckwerk (20), Flügel
(15), eine Spulenbank (10) und Vorgarnspulen (8), jeweils bestehend aus einem zylindrischen
Spulenkörper (1), einem oberen Windungskegel (2) und einem unteren Windungskegel (3),
dadurch gekennzeichnet,
dass der Gesamtantrieb (35) mit einer Steuervorrichtung (25') zum Ablauf nachfolgender
Verfahrensschritte verbunden ist:
- Durchführung einer ansteigenden spiralförmigen Windung (D-E) um den unteren Windungskegel
(3) mit anschließender kurzer spiralförmiger Windung (E-F) um den unteren Bereich
des Spulenkörpers (1),
- Bewegen der Vorgarnspule (8) und der Spulenbank (10) um eine anschließende Strecke
(F-G-H) bei Reduzieren der Vorgarndrehung in einen Zwischenbereich (F-G) und anschließende
Vorgarntrennung in einem ansteigenden Bereich (G-H) des Spulenkörpers (1).
1. Method for depositing and severing a roving in a roving machine, with a driven drawframe,
driven flyers, a driven bobbin rail and driven bobbins, in which, after the end of
the winding operation (A), a spiral descending turn (A-B) is executed around the bobbin
body (1) and a turn (B-C) running around the lower turn cone (3) and followed by at
least roving take-up (C-D) is executed, characterized by the following further method
steps:
- executing an ascending spiral turn (D-E) around the lower turn cone (3), followed
by a short spiral turn (E-F) around the lower region of the bobbin body (1),
- moving the roving bobbin (8) and the bobbin rail (10) over an adjoining distance
(F-G-H), along with a reduction in the roving twist, into an intermediate region (F-G),
and subsequently severing the roving in an ascending region (G-H) of the bobbin body
(1).
2. Method according to Claim 1, characterized by delivery-free movement of the roving
bobbin (8) and of the bobbin rail (10).
3. Method according to Claims 1 and 2, characterized in that, after the roving has been
severed, the bobbin rail (10) together with the roving bobbins (8) is guided (H-I)
downwards into a doffing position.
4. Apparatus for carrying out the method according to Claim 1 or 2, with a drawframe
(20), with press fingers (17) and with separately controllable drives (11, 16, 18,
21) for the drawframe (20), flyers (15), a bobbin rail (10) and roving bobbins (8),
in each case consisting of a cylindrical bobbin body (1), of an upper turn cone (2)
and of a lower turn cone (3), characterized in that the separately controllable drives
(11, 16, 18, 21) are connected to a control device (25) for the following method steps:
- executing an ascending spiral turn (D-E) around the lower turn cone (3), followed
by a short spiral turn (E-F) around the lower region of the bobbin body (1),
- moving the roving bobbin (8) and the bobbin rail (10) over an adjoining distance
(F-E-H), along with a reduction in the roving twist, into an intermediate region (F-G),
and subsequently severing the roving in an ascending region (G-H) of the bobbin body
(1).
5. Apparatus for carrying out the method according to Claim 1 or 2, with a drawframe
(20), with press fingers (17) and with an overall drive for the drawframe (20), flyers
(15), a bobbin rail (10) and roving bobbins (8), in each case consisting of a cylindrical
bobbin body (1), of an upper turn cone (2) and of a lower turn cone (3), characterized
in that the overall drive (35) is connected to a control device (25') for the sequence
of the following method steps:
- executing an ascending spiral turn (D-E) around the lower turn cone (3), followed
by a short spiral turn (E-F) around the lower region of the bobbin body (1),
- moving the roving bobbin (8) and the bobbin rail (10) over an adjoining distance
(F-G-H), along with a reduction in the roving twist, into an intermediate region (F-G),
and subsequently severing the roving in an ascending region (G-H) of the bobbin body
(1).
1. Procédé pour déposer et séparer un ruban dans un banc à broches avec un banc d'étirage
entraîné, avec des ailettes entraînées, avec un banc à broches et des broches entraînés,
dans le cas duquel, à la suite de la fin de l'enroulement (A), un enroulement (A-B)
en spirale et descendant autour du corps de broche (1) et un enroulement (B-C) passant
autour du cône d'enroulement inférieur (3) sont exécutés avec au moins un enroulage
de ruban (C-D) consécutif,
caractérisé par les étapes de procédé suivantes :
- exécution d'un enroulement (D-E) montant en spirale autour du cône d'enroulement
inférieur (3) avec un enroulement (E-F) court en spirale consécutif autour de la partie
inférieure du corps de broche (1),
- déplacement de la bobine de ruban (8) et du banc de broches (10) d'une trajectoire
consécutive (F-G-H) installée en aval avec réduction de la rotation du ruban dans
une zone intermédiaire (F-G) et une séparation de ruban consécutive dans une zone
montante (G-H) du corps de broche (1).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par un déplacement sans dévidage de la bobine à ruban (8) et du banc de broches (10).
3. Procédé selon la revendication 1 et 2, caractérisé en ce qu'après la séparation du ruban, le banc de broches (10) est dirigé (H-l) avec les bobines
à ruban (8) vers le bas dans la position la plus basse du banc de broches.
4. Dispositif pour l'exécution du procédé selon la revendication 1 ou 2, avec un banc
d'étirage (20), avec des doigts presseurs (17) et des entraînements commandables séparément
(11, 16, 18, 21) pour le banc d'étirage (20), des ailettes (15), un banc de broches
(10) et des bobines à ruban (8), composées respectivement d'un corps de broche cylindrique
(1), d'un cône supérieur d'enroulement (2) et d'un cône inférieur d'enroulement (3),
caractérisé en ce que les entraînements commandables séparément (11, 16, 18, 21) sont raccordés à un dispositif
de commande (25) pour les étapes de procédé suivantes :
- exécution d'un enroulement (D-E) montant en spirale autour du cône d'enroulement
inférieur (3) avec un enroulement (E-F) court en spirale consécutif autour de la partie
inférieure du corps de broche (1),
- déplacement de la bobine de ruban (8) et du banc de broches (10) d'une trajectoire
consécutive (F-G-H) installé en aval avec réduction de la rotation du ruban dans une
zone intermédiaire (F-G) et une séparation de ruban consécutive dans une zone montante
(G-H) du corps de broche (1).
5. Dispositif pour l'exécution du procédé selon la revendication 1 ou 2 avec un banc
d'étirage (20), avec des doigts presseurs (17) et un entraînement d'ensemble pour
le banc d'étirage (20), les ailettes (15), un banc de broches (10) et des bobines
à ruban (8), composées respectivement d'un corps de broche cylindrique (1), d'un cône
supérieur d'enroulement (2) et d'un cône inférieur d'enroulement (3),
caractérisé en ce que l'entraînement d'ensemble (35) est raccordé à un dispositif de commande (25') pour
le déroulement des étapes de procédé suivantes:
- exécution d'un enroulement (D-E) montant en spirale autour du cône d'enroulement
inférieur (3) avec un enroulement (E-F) court en spirale consécutif autour de la partie
inférieure du corps de broche (1),
- déplacement de la bobine de ruban (8) et du banc de broches (10) d'une trajectoire
consécutive (F-G-H) installé en aval avec réduction de la rotation du ruban dans une
zone intermédiaire (F-G) et une séparation de ruban consécutive dans une zone montante
(G-H) du corps de broche (1).