| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 928 347 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
22.05.2002 Patentblatt 2002/21 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.09.1997 |
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP9705/243 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 9813/542 (02.04.1998 Gazette 1998/13) |
|
| (54) |
DÄMMSTOFFELEMENT
INSULATING ELEMENT
ELEMENT ISOLANT
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT DE |
| (30) |
Priorität: |
28.09.1996 DE 29616962 U
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
14.07.1999 Patentblatt 1999/28 |
| (73) |
Patentinhaber: Deutsche Rockwool Mineralwoll GmbH & Co. OHG |
|
45966 Gladbeck (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- KLOSE, Gerd-Rüdiger
D-46886 Dorsten (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Wanischeck-Bergmann, Axel et al |
|
Köhne & Wanischeck-Bergmann,
Rondorfer Strasse 5a 50968 Köln 50968 Köln (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 408 428 DE-U- 29 603 918
|
DE-B- 2 455 691
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
|
|
Bemerkungen: |
|
Die Akte enthält technische Angaben, die nach dem Eingang der Anmeldung eingereicht
wurden und die nicht in dieser Patentschrift enthalten sind. |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Dämmstoffelement mit zumindest einer Mineralwolle-Dämmplatte
aus Mineralfasern, die mit einem Bindemittel gebunden sind und zumindest einer an
einer Hauptoberfläche der Dämmplatte angebrachten Beschichtung, wobei die Beschichtung
eine Einfärbung aufweist, die von der Färbung der Dämmplatte abweicht.
[0002] Ein derartiges Dämmstoffelement ist beispielsweise aus der EP-A-0 408 428 bekannt.
Dieses Dämmstoffelement ist als Wärmedämm- und Schalldämmelement ausgebildet und besteht
aus einer Mineralfaserschicht, deren Mineralfasern mit einem organischen Bindemittel
gebunden sind. Dieses vorbekannte Dämmstoffelement ist für die Baudämmung von Gebäudeaußenfassaden
vorgesehen und trägt auf seiner äußeren Oberfläche einen porösen Anstrich auf Vinylbasis,
der gegen UV-Strahlen resistent ist. Ferner weist dieser Anstrich die Eigenschaften
auf, dass er gegen Schlagregen abdichtet, jedoch gas- und wasserdampfdurchlässig ist.
Der Anstrich ist mittels organischen Pigmenten und/oder Mineralien coloriert.
[0003] Ferner ist aus der DE-B-24 55 691 eine beschichtete Dämmplatte bekannt, die aus einer
Mineralfaserplatte mit einer wenigstens einseitig aufgebrachten Beschichtung aus Wasserglas
und einem Zusatz an mineralischen Stoffen besteht. In der Beschichtung können 1 bis
5 % Pigmente vorgesehen sein, die vorzugsweise Fe
2O
3, FEOOH, TiO
2 oder Cr
2O
3 sind.
[0004] Baustoffe, wie hier in Rede stehende Dämmstoffelemente, die nach einer Norm hergestellt
und überwacht werden, müssen beispielsweise gemäß DIN 18165, Teil I, gekennzeichnet
werden. Unter Dämmstoffelementen sind hierbei Baustoffe zu verstehen, die entweder
aus anorganischen oder organischen sowie aus Mischungen der beiden voranstehend genannten
Fasern bestehen. Die Fasern sind durch Bindemittel miteinander verbunden. Hierbei
besteht die Anforderung, dass derartige Dämmstoffelemente gekennzeichnet werden und
dass die Kennzeichnung möglichst umfangreiche Auskunft über die Dämmstoffelemente
gibt. Hierzu ist es sinnvoll, Stoffart und Lieferform, Anwendungszweck, Wärmeleitfähigkeitsgruppe,
Brandverhalten, Dicke, Länge, Breite, Name und Anschrift des Herstellers, Herstellwerk
und/oder ein einheitliches Überwachungszeichen als Kennzeichnung aufzubringen.
[0005] In der Regel ist in den einschlägigen Normen festgelegt, dass die Kennzeichnung ersatzweise
auf der Verpackung angeordnet sein kann. Diese Vorgehensweise hat jedoch den Nachteil,
dass nach dem Einbau der Dämmstoffe eine Identifizierung nicht mehr oder nicht mehr
ohne spezielle Fachkenntnisse oder umfassende Untersuchungen möglich ist. In der Regel
findet bei der Anwendung von Baustoffen in Gebäuden auch keine Dokumentation statt,
die über Jahre archiviert wird. Bei einem geregelten Rückbau einer Anlage oder eines
Gebäudes ist eine sortenreine Trennung der verschiedenen Abfall-Fraktionen wünschenswert,
damit die Abfall-Fraktionen verwertet, verbrannt oder deponiert werden können. Im
Zuge des zunehmenden Umweltschutzes ist zukünftig mit entsprechenden Verordnungen
zu rechnen, die entsprechende Kennzeichnungen an den Baustoffen, und hier insbesondere
an den Faserdämmstoffen erforderlich machen, um diesen Verordnungen und dem gesteigerten
Umweltbewußtsein Rechnung zu tragen.
[0006] In dem zur Zeit gültigen Kreislauf-Wirtschafts-Abfall-Gesetz ist bereits festgelegt,
dass die Hersteller von Produkten auch die Verantwortung für die künftigen Abfälle
haben. Insbesondere unter diesem Gesichtspunkt ist eine gute Identifizierbarkeit der
Produkte erforderlich. Es ist deshalb wünschenswert, dass die Dämmstoffe so gekennzeichnet
werden, dass sie auch nach längerer Gebrauchsdauer identifizierbar sind.
[0007] Aus dem Stand der Technik, beispielsweise der DE 296 03 918 U1, ist eine Fasermatte
mit einem auf mindestens einer Hauptoberfläche der Fasermatte fixierten, gitterartigen
Trägermaterial bekannt, bei welcher zwischen dem Trägermaterial und der Fasermatte
ein Kennzeichnungsstreifen angeordnet ist, der an seiner dem Trägermaterial zugewandten
Seite eine Beschriftung aufweist. Nachteil dieser vorbekannten Fasermatte ist jedoch,
dass die Befestigung des Kennzeichnungsstreifens mittels des Trägermaterials erfolgt,
d.h., dass beim Rückbau des Fasermaterials dafür Sorge getragen werden muß, dass das
Trägermaterial und die Fasermatte nicht voneinander getrennt werden, so dass der dazwischen
liegende Kennzeichnungsstreifen verlorengeht, der ausschließlich Informationen der
eingangs genannten Art aufweist.
[0008] Eine andere Technik sieht vor, dass auf der Oberfläche der Faserdämmstoffe Farben
aufgetragen werden, was jedoch hinsichtlich der Brandverhütungsanforderungen bedenklich
ist.
[0009] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die
Aufgabe zugrunde, ein Dämmstoffelement zu schaffen, das in einfacher Weise nach Beschaffenheit,
Eigenschaften und sonstigen, beispielsweise herstellerabhängigen Parametern gekennzeichnet
werden kann und trotz seiner Kennzeichnung in vielfältiger Weise ohne Beeinträchtigung
einer beispielsweise aufgetragenen Putzschicht verwendbar ist.
[0010] Die
Lösung dieser Aufgabenstellung sieht vor, dass die Beschichtung oberflächenaktive Substanzen
in Form von Alkalien und/oder Erdalkalien aufweist und dass die Einfärbung der Beschichtung
Verfärbungen der Dämmplatte aufgrund chemischer Reaktionen der Beschichtung mit dem
Bindemittel der Dämmplatte abdeckt.
[0011] Ein erfindungsgemäß ausgestaltetes Dämmstoffelement weist demzufolge eine farbig
beschichtete Oberfläche auf, die ein wesentliches Gestaltungselement darstellt. Die
farbige Beschichtung dient einer unverwechselbaren Kennzeichnung des Produktes und
damit seines Herstellers während der Gebrauchsprüfung, später bei der Montage und
nach dem Rückbau der Außenwand-Dämmung zwecks Rückführung in eine Kreislaufwirtschaft.
[0012] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Beschichtung insbesondere
mechanisch in die Hauptoberfläche der Dämmplatte eingearbeitet ist. Das Aufbringen
einer Beschichtung auf eine Mineralwolle-Dämmplatte, beispielsweise für die Dämmung
von Außenwänden mit hinterlüfteter Fassaden-Bekleidung oder für Dämmplatten, die in
Wärmedämmverbund-Systemen eingesetzt werden, hat eine Reihe von Vorteilen. Durch das
Einarbeiten einer vorzugsweise nicht brennbaren oder schwer entflammbaren Beschichtungsmasse
in die Oberfläche der Faserdämmstoffe wird zunächst die Zugfestigkeit parallel der
Oberfläche erhöht. Gleichzeitig erhöht sich die Querzugfestigkeit eines aufgebrachten
Bauklebers oder Putzes.
[0013] Das Einarbeiten einer Beschichtungsmasse, beispielsweise durch rotierende Scheiben,
führt darüber hinaus zu einer horizontalen Umlenkung bzw. Umlagerung von oberflächennahen
Fasern, somit zu einer glatteren Oberfläche. In der Fasermasse vorhandene gröbere
Bestandteile, insbesondere grobe Fasern oder kugelige Glaspartikel mit stangeligen
Fortsätzen werden zerbrochen bzw. umgelagert. Somit werden schmerzhafte Verletzungen
der Haut bei der Handhabung der Dämmplatten weitgehend ausgeschlossen.
[0014] Da sich in der Oberfläche der Dämmplatten immer Fasern befinden, die nicht und in
nicht ausreichendem Maße gebunden sind, werden diese durch das Einbringen der Beschichtung
entweder in situ fixiert oder aus dem Verband gerissen und fein über die Oberfläche
verteilt und dort eingebunden. Häufig finden sich diese Fasern zu Flocken aggregiert.
Die Beschichtung verhindert somit auch das Freisetzen von feinen Fasern aus der Fasermasse,
vielmehr aber bindet sie durch das Auftragen auf der Oberfläche anhaftende oder in
der Oberflächenzone nur wenig eingebundene Feinstfasern.
[0015] Es ist ferner nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, dass das Bindemittel
zumindest teilweise duroplastisch aushärtende Phenol-Formaldehydharze, insbesondere
Phenol-Formaldehyd-Harnstoff aufweist. Verwendbar sind aber auch Melamin-Formaldehydharz,
modifizierte Stärkebindemittel sowie Mischungen aus den voranstehend genannten Bindemitteln.
Modifizierte Stärkebindemittel eignen sich hierbei sowohl als Bindemittel als auch
als Zusatz zu den voranstehend genannten Formaldehydharzen. Darüber hinaus können
die Phenol- oder Melamin-Formaldehydharze weitere Zusätze, wie Acrylate, Acetate oder
dergleichen Dispersionen enthalten.
[0016] Ferner ist vorgesehen, dass die Beschichtung zumindest im überwiegenden Maße thermisch
aushärtende Bestandteile aufweist. Vorzugsweise weist die Beschichtung hydrophile
Bestandteile auf.
[0017] Da die infrage kommenden Beschichtungsmassen zur Überwindung der Hydrophobie der
Faserdämmstoffe oberflächenaktive Substanzen enthalten, reagieren diese in Lösung
befindlichen Stoffe unmittelbar mit unter den Dämmstoffoberflächen liegenden feuchten,
d.h. nicht ausgehärteten Bindemittel-Konzentrationen. Als Bindemittel werden vorzugsweise
duroplastisch aushärtende Phenol-Formaldehyd-Harnstoff-Gemische oder die voranstehend
genannten Melamin-Formaldehydharze mit oder ohne Zusätze verwendet, so dass es bei
Vorhandensein von insbesondere Erdalkalien zu einer farbigen Komplexbildung mit den
Phenolen kommt. Diese Farberscheinung kann genutzt werden, um derartige Dämmplatten
auszusortieren oder sie gesondert zu behandeln, wenn es nicht gelingt, diese Farberscheinungen
durch die farbige Beschichtung und ihre unter Umständen erforderliche thermische Aushärtung
oder Trocknung in eine unschädliche Form zu bringen bzw. nicht sichtbar werden zu
lassen. Werden Dämmstoffelemente mit nicht ausgehärteten Harzanreicherungen eingebaut
und mit insbesondere Mineralputzen versehen, treten die Phenolkomplexe als unerwünschte
Verfärbung der Putzschichten auf, die nur mit erheblichem Aufwand zu beseitigen oder
abzudecken sind. Es hat sich daher als vorteilhaft erwiesen, Beschichtungsmassen zu
verwenden, die Alkalien und Erdalkalien enthalten. Bei zementhaltigen Beschichtungen
wirkt sich hierbei der freie Kalk injizierend aus.
[0018] Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, dass auf der durch eine Beschichtung
glatteren Oberfläche und durch hydrophile Bestandteile veränderten Oberflächenladung
der Glasfasern auch weniger Staub aus der vorbeiströmenden Umgebungsluft angezogen
wird. Dieser Staub kann toxische Bestandteile enthalten, die zu besonderen Vorsichtsmaßnahmen
bei einem Rückbau und bei einer Verwendung der rückgebauten Dämmstoffelemente in der
Kreislaufwirtschaft zwingen, wenn sie in größeren Mengen vorhanden sind.
[0019] Weiterhin hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die Beschichtung gegen UV-Strahlen
resistent auszubilden. Diese Ausgestaltung hat nämlich den Vorteil, dass die gegen
UV-Strahlen beständige Beschichtung ausgehend von längeren Unterbrechungen bis zur
Fertigstellung der Bekleidung oder bis zum Auftragen der Putzschichten einen Abbau
der organischen Bindemittel und damit die Schwächung zum Beispiel der Putzhaftung
verhindert.
[0020] Die Beschichtung wird vorzugsweise vollflächig auf der Dämmplatte angeordnet. Es
kann aber alternativ auch vorgesehen sein, dass die Beschichtung auf Teilbereiche
der Hauptoberfläche der Dämmplatte aufgebracht ist. Hierdurch können verschiedene
Dämmplatten in unterschiedlichster Art und Weise gekennzeichnet werden.
[0021] Schließlich hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die Beschichtung mit einer dünnen,
insbesondere transparenten Schicht zu überdecken. Diese insbesondere transparente
Schicht soll derart ausgestaltet sein, dass die darunter angeordnete Beschichtung
hinsichtlich ihres Kennzeichnungswertes noch erkennbar bleibt.
[0022] Charakterisiert werden die mit einer Oberflächenbeschichtung versehenen Dämmstoffelemente
einmal dadurch, dass sie mit linienförmig eingebrannten oder durch Auftrag einer Farbe
hergestellten Linien versehen sind. Die Linien können auch in einem bestimmten Raster,
beispielsweise 10 cm mal 10 cm aufgetragen werden. Sie dienen sowohl als graphisches
Element als auch einer Kennzeichnung der Dämmstoffelemente.
1. Dämmstoffelement mit zumindest einer Mineralwolle-Dämmplatte aus Mineralfasern, die
mit einem Bindemittel gebunden sind und zumindest einer an einer Hauptoberfläche der
Dämmplatte angebrachten Beschichtung, wobei die Beschichtung eine Einfärbung aufweist,
die von der Färbung der Dämmplatte abweicht,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Beschichtung oberflächenaktive Substanzen in Form von Alkalien und/oder Erdalkalien
aufweist,
und dass die Einfärbung der Beschichtung Verfärbungen der Dämmplatte aufgrund chemischer Reaktionen
der Beschichtung mit dem Bindemittel der Dämmplatte abdeckt.
2. Dämmstoffelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Beschichtung mechanisch in die Hauptoberfläche der Dämmplatte eingearbeitet ist.
3. Dämmstoffelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Bindemittel zumindest teilweise duroplastisch aushärtende Phenol-Formaldehydharze,
vorzugsweise Phenol-Formaldehyd-Harnstoff-Gemische, aufweist.
4. Dämmstoffelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Bindemittel als modifiziertes Stärkebindemittel ausgebildet ist oder zumindest
als Zusatz aufweist.
5. Dämmstoffelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Bindemittel Melamin-Formaldehydharz mit oder ohne Zusatz von Phenol-Formaldehydharz
aufweist.
6. Dämmstoffelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Bindemittel Dispersionen, wie Acrylat, Acetat oder dergleichen aufweist.
7. Dämmstoffelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Beschichtung zumindest in überwiegendem Maße thermisch aushärtende Bestandteile
aufweist.
8. Dämmstoffelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Beschichtung hydrophile Bestandteile aufweist.
9. Dämmstoffelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Beschichtung gegen UV-Strahlen resistent ist.
10. Dämmstoffelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Beschichtung vollflächig auf der Dämmplatte angeordnet ist.
11. Dämmstoffelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Beschichtung auf Teilbereiche der Hauptoberfläche der Dämmplatte aufgebracht
ist.
12. Dämmstoffelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Beschichtung mit einer dünnen, transparenten Schicht überdeckt ist.
1. Insulating element comprising at least one mineral wool insulating board made of mineral
fibres which are bound by means of a bonding agent, and at least one coating, said
coating having an inking which is different from the inking of the insulating board,
characterized in
that said coating includes surface-active substances in the form of alkalies and/or alkaline
earths,
and that the inking of said coating covers discolourations of the insulating board which are
caused by a chemical reaction of the coating with the boding agent of the insulating
board.
2. Insulating element according to claim 1,
characterized in
that said coating is mechanically worked into the main surface of said insulating board.
3. Insulating element according to claim 1,
characterized in
that said bonding agent at least partly includes duroplastically curing phenolformaldehyde
resins, preferably mixtures of phenol-formaldehyde and urea.
4. Insulating element according to claim 1,
characterized in
that said bonding agent is formed as a modified starch bonding agent or at least includes
the same as an additive.
5. Insulating element according to claim 1,
characterized in
that said bonding agent includes melamine-formaldehyde resin with or without added phenol-formaldehyde
resin.
6. Insulating element according to claim 1,
characterized in
that said bonding agent includes dispersions such as acrylate, acetate or the like.
7. Insulating element according to claim 1,
characterized in
that the coating includes at least to a major extent thermally curing constituents.
8. Insulating element according to claim 1,
characterized in
that said coating includes hydrophilic constituents.
9. Insulating element according to claim 1,
characterized in
that said coating is resistant to ultraviolet radiation.
10. Insulating element according to claim 1,
characterized in
that said coating is applied to the full surface of said insulating board.
11. Insulating element according to claim 1,
characterized in
that said coating is applied to partial areas of the main surface of said insulating board.
12. Insulating element according to claim 1,
characterized in
that said coating is covered with a thin transparent layer.
1. Elément isolant avec au moins un panneau isolant en laine minérale en fibres minérales
qui sont liées avec un liant et avec au moins une enduction appliquée sur une surface
principale du panneau isolant, l'enduction présentant une coloration qui diffère du
coloris du panneau isolant,
caractérisé en ce
que l'enduction présente des substances actives en surface sous forme d'alcalis et/ou
de bases alcalinoterreuses
et que la coloration de l'enduction couvre des altérations de couleur du panneau isolant
en raison de réactions chimiques de l'enduction avec le liant du panneau isolant.
2. Elément isolant selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que l'enduction est incorporée mécaniquement dans la surface principale du panneau isolant.
3. Elément isolant selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que le liant présente au moins partiellement des résines de formaldéhyde et de phénol
à durcissement duroplastique, de préférence des mélanges de phénol, de formaldéhyde
et d'urée.
4. Elément isolant selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que le liant est configuré comme un liant d'amidon modifié ou tout au moins en présente
comme additif.
5. Elément isolant selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que le liant présente de la résine de formaldéhyde et de mélamine avec ou sans addition
de résine de formaldéhyde et de phénol.
6. Elément isolant selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que liant présente des dispersions comme de l'acrylate, de l'acétate ou équivalent.
7. Elément isolant selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que l'enduction présente tout au moins de manière prépondérante des composants à durcissement
thermique.
8. Elément isolant selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que l'enduction présente des composants hydrophiles.
9. Elément isolant selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que l'enduction est résistante aux rayons UV.
10. Elément isolant selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que l'enduction est placée sur toute la surface sur le panneau isolant.
11. Elément isolant selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que l'enduction est appliquée sur des zones partielles de la surface principale du panneau
isolant.
12. Elément isolant selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que l'enduction est recouverte d'une mince couche transparente.