TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die Erfindung betrifft ein Submunitionselement mit Splittermantel, Hohlladung und
einem Zünder für ein Kanistergeschoss oder dergleichen, sowie einen Splittermantel
für ein derartiges Element, wobei der Splittermantel einen stirnseitigen Rand und
in einem Abstand A von diesem einen als Abstützfläche für den stirnseitigen Rand eines
anderen Submunitionselements ausgebildeten Absatz aufweist, und wobei der Abstand
A ein ganzzahliger Bruchteil von 334,2 mm ist.
STAND DER TECHNIK
[0002] Submunitionselemente mit Splittermänteln dieser Art sind bekannt und werden in Form
einer, meist jedoch mehreren Säulen übereinandergestapelt in den Submunitionsraum
eines Kanistergeschosses, beispielsweise einer Granate, eingesetzt.
[0003] Aus Gründen der Vereinheitlichung, und zur Festlegung bestimmter Kaliber ist die
Grösse des Submunitionsraums der Kanistergeschosse genormt und diese Norm bestimmt
im wesentlichen auch die Abmessungen der Submunitionselemente selbst. Standardmässig
weisen diese bzw. ihre Splittermäntel, einen Aussendurchmesser von 42 mm auf. Der
genannte Abstand A beträgt regelmässig 55,7 mm. Beim sogenannten Kaliber 120 sind
einen Aussendurchmesser von 42 mm auf. Der genannte Abstand A beträgt regelmässig
55,7 mm. Beim sogenannten Kaliber 120 sind dann z.B. 4 Säulen mit je 6 übereinandergestapelten
Submunitionselementen dieser Art verwendet und beim Kaliber 155 z.B. 7 Säulen mit
je 9 solcher Elemente. Durchmesser und Höhe, der Einzelelemente ist auf die Grösse
des Submunitionsraumes hin optimiert, so dass Totraum vermieden wird. Die unterschiedlichen
Kaliber sind andererseits so definiert, dass sie mit Submunitionselementen von einheitlicher
Ausbildung befüllt werden können, und dabei ebenfalls kein Totraum entsteht.
[0004] Weitere Anforderungen an die Submunitionselemente, die in ihre geometrischen Abmessungen,
Formgebung und Dimensionierung mit eingehen bestehen hinsichtlich:
- der sogenannten Penetrationsleistung in Axialrichtung bezüglich einer Panzerstahlplatte,
wobei Eindringtiefe und/oder Einschlagdurchmesser bewertet werden,
- der Fragmentierung des Splittermantels, wobei es vor allem auf die Anzahl und die
Streuverteilung der Splitter ankommt, und
- der sogenannten Splitterleistung der Einzelsplitter, in welche neben der kinetischen
Energie der Splitter auch ihre Form mit eingeht.
[0005] Ein Submunitionselement nach dem Stand der Technik zeigt Fig. 1 unter a) und b),
wobei a) eine Aufsicht auf seine Stirnseite und b) einen Teilschnitt (I-I) zeigt.
Mit 1 ist der Splittermantel des Elements bezeichnet, welcher einen zylindrischen
Teil 2 und einen Bodenteil 3 aufweist. Der zylindrische Teil 2 ist entweder in mehrere
Ringe 4 unterteilt oder mit einem helixförmig umlaufenden Einschnitt versehen, wodurch
annähernd ebenfalls eine ringförmige Unterteilung entsteht. Auf seiner Innenseite
sind Axialnuten 5 (Fig. 1 a)) vorgesehen, die Sollbruchlinien bilden. Am Bodenteil
3 ist ein Zünder 6 montiert, welcher mit aufgewickelten Bändern 7 für die Flugstabilisierung
des Elements versehen ist. In den Splitterkörper 1 eingepresst ist eine Hülse 8, die
ihn zusammenhält und zudem für eine innere glatte Oberfläche ohne Längsnuten und Querrillen
sorgt. In die Hülse 8 hinein ist die Sprengladung in Form einer Hohlladung mit dem
Sprengstoff 9 und einer etwa kegelförmigen Einlage 10 ebenfalls unter hohem Druck
eingepresst. Der Bodenteil 3 ist mit einem Absatz 11 versehen, der als Abstützfläche
für den stirnseitigen Rand 12 eines gleichartigen Submunitionselements dient, wenn
mehrere solcher Elemente übereinandergestapelt sind. Der Abstand A zwischen dem Absatz
11 und dem stirnseitigen Rand 12 ist mit A bezeichnet. Er beträgt, wie bereits erwähnt,
standardmässig 55.7 mm.
[0006] Bei der Ausbildung der Submunitionselemente sind weiter von Bedeutung ihr Gesamtgewicht
sowie ihre Gewichtsverteilung über ihre axiale Länge. Beide Grössen gehen in ihre
Flugeigenschaften und ihre Flugstabilität ein sowie in die Flugeigenschaften des Kanistergeschosses
als Ganzes und beeinflussen auch dessen Reichweite.
[0007] Der Splittermantel muss so stabil ausgebildet sein, dass er die beim Abschuss des
Kanistergeschosses durch die sehr hohe Beschleunigung und den enormen Drall erzeugten
Kräfte und Belastungen aufnehmen kann. Verlangt wird z.B., dass die nach einer Belastung
in Axialrichtung von 50 t oder nach einer radialen Belastung von 25 t bleibenden Deformationen
kleiner als 0,1 mm sind.
[0008] Schliesslich darf es bei der Herstellung, wenn der Sprengstoff 9 unter hohem Druck
in den Splittermantel eingepresst wird, nicht schon zu einer Detonation kommen. Hier
ist die Hüsle 8 von Vorteil, durch welche eine glatte Innenfläche im Splitterkörper
1 geschaffen wird. Scherkräfte oder Reibungskräfte, wie sie an Unebenheiten auftreten
könnten, werden dadurch vermieden.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0009] Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, ein Submunitionselement sowie
einen Splittermantel für ein Submunitionselement der vorbeschriebenen Art anzugeben,
bei Verwendung von welchen die vorgenannten Anforderungen in Kombination besser als
mit den herkömmlichen Konstruktionen erfüllt werden können. Die Lösung dieser Aufgabe
liegt in einer deutlichen Verringerung der Höhe des Splittermantels gegenüber der
derzeitig geltenden Norm und zwar durch Verkürzung des erwähnten Abstandes A von derzeit
55,7 mm auf lediglich 41,6 mm, oder anders und wie im Patentanspruch 1 ausgedrückt,
vom derzeit sechsten Bruchteil von 334,2 mm auf den achten Bruchteil dieser Länge.
[0010] Überraschenderweise hat sich herausgestellt, dass der durch die erfindungsgemässe
Verkleinerung der Submunitionselemente hinsichtlich der einzelnen Elemente eintretende
Wirkungsverlust durch die erheblich grössere Anzahl an solchen Elementen, die in einem
Kanistergeschoss mit gegebenem Kaliber untergebracht werden können, mehr als kompensiert
wird. So erhöht sich beispielsweise die Anzahl der Submunitionselemente beim Kaliber
120 von 4x6=24 Elementen auf 4X8=32 Stück. Beim Kaliber 155 beträgt die Erhöhung von
7x9=63 auf 7x12=84 Stück.
[0011] Gemäss Anspruch 2 weist der Splitterkörper mindestens einen, vorzugsweise etwa helixförmig
verlaufenden, durchgängigen Einschnitt auf, wobei die äusseren Schnittkanten des oder
der Einschnitte, mit den aneinandergrenzenden Schnittkanten in Anlage aneinander miteinander
verschweisst sind.
[0012] Diese Ausbildung hat zunächst den Vorteil (der sich auch bei dem vorbeschriebenen
Submunitionselement nach dem Stand der Technik ergibt), dass nämlich bei der Detonation
eine kontrollierte Splitterwirkung erreicht wird. Durch das Verschweissen der äusseren
Schnittkanten kann die Hülse, die bei dem Element nach dem Stand der Technik den Splittermantel
zusammenhält, jedoch zusätzlich entfallen und der Sprengstoff der Hohlladung sowie
die kegelförmige Einlage unmittelbar in den Splittermantel eingepresst werden. Obwohl
diese Ausführungsform in der EP 312 491 desselben Anmelders bereits vorgeschlagen
wurde, bestanden lange Zeit erhebliche Bedenken hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit.
Man war nämlich der Meinung, dass es beim Einpressen des Sprengstoffes durch den oder
die Einschnitt/e und die dadurch auch auf der Innenseite vorhanden Rillen zwangsläufig
zu einer Detonation durch Eindringen von Sprengstoff in diese Rillen kommen werde.
Entgegen diesem Vorurteil konnte jedoch gezeigt werden, dass dies nicht passiert und
dass das Einpressen des Sprengstoffes ohne Gefährung möglich ist.
[0013] Durch das Weglassen der Hülse wird der nutzbare Innenraum des Splitterkörpers grösser,
wodurch sich gegenüber einer Lösung mit Hülse die Menge an Sprengstoff, die in ein
Einzelelement eingebracht werden kann, vergrössert. Ausserdem vergrössert sich der
Durchmesser des kegelförmigen Einsatzes. Beides hat zur Folge, dass hinsichtlich der
Penetrationsleistung Werte erreicht werden, die mit denen vergleichbar sind, die mit
den herkömmlichen, grösseren Elemente erreicht werden. Sicher liegen diese Werte jedoch
in einem Bereich, der üblicherweise als absolut ausreichend angesehen wird.
[0014] Durch die fehlende Hülse verbessert sich auch nachhaltig die Splitterleistung, da
die praktisch gesamte im Sprengstoff enthaltene Energie hierfür zur Verfügung steht
und keine Energie für die vorgängige Zerstörung einer Hülse verloren geht.
[0015] Das Weglassen der Hülse hat auch eine Gewichtseinsparung zur Folge. Zwar wird der
gewonnene Raum durch Sprengstoff ausfüllt, doch hat Sprengstoff ein niedriges spezifisches
Gewicht als z.B. Aluminium (1,75 g/cm
3 gegenüber 2,75 g/cm
3) aus welchem die Hülsen üblicherweise bestehen. Durch diese Gewichtseinsparung ergibt
sich per Saldo bezüglich des Kanistergschosses trotz der höheren Anzahl an Einzelelementen
und der dadurch auch entsprechend höheren Anzahl an Bodenteilen und Zündern gegenüber
dem Stand der Technik wieder das gleiche Gewicht und auch die gleiche Gewichtsverteilung,
wodurch die Flugeigenschaften des Geschosses als ganzes im wesentlichen unbeeinflusst
bleiben.
[0016] Was den Einfluss der verkürzten Länge und des reduzierten Gewichts auf die Flugeigenschaften
der Einzelelemente nach ihrer Freisetzunng aus dem Kanistergeschoss anbelangt, hat
sich herausgestellt, dass dieser einfach durch eine Veränderung der am Zünder angebrachten
Bänder für die Flugstabilisierung kompensiert werden kann.
[0017] Der Splittermantel kann, wie dies beim Stand der Technik ebenfalls der Fall ist,
auch mit Axialnuten versehen sein. Da die Akialnuten beim Einpressen des Sprenstoffes
diesem keinen Widerstand entgegensetzen, stören sie nicht weiter, führen aber zu einer
weiteren Verbesserung der Splitterleistung.
[0018] Durch die vorliegende Erfindung und die durch sie erreichte höhere Wirksamkeit der
Kanistergeschosse werden schliesslich auch noch folgende Vorteile erreicht:
[0019] Für die gleiche Wirkung werden weniger Geschosse benötigt. So konnte z.B. gezeigt
werden, dass mit Kanistergeschossen, die mit erfindungsgemässen Submunitionselementen
bestückt waren, für die gleiche Wirkung lediglich ca. 50% der Anzahl Schuss nötig
waren.
[0020] Weniger Geschosse bedeuten einen Kostenvorteil sowie einen Vorteil bezüglich-Lagerhaltung
und Transportvolumen. Abschussvorrichtungen werden geschont, da weniger geschossen
werden muss und es verringert sich die Zeit, die für die Erzielung der angestrebten
Wirkung benötigt wird.
KURZE ERLÄUTERUNG DER FIGUREN
[0021] Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit
der Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigen:
- Fig. 1 a) und b)
- eine Aufsicht auf die Stirnseite des bereits erläuterten Submunitionselements nach
dem Stand der Technik;
- Fig. 1 b)
- einen Teilschnitt (I-I) desselben Submunitionselements nach dem Stand der Technik;
- Fig. 2
- in einer Darstellung gemäss Fig. 1 b) ein Submunitionselement nach der Erfindung;
- Fig. 3
- zwei Submunitionselemente gemäss Fig. 2 sowie ein Hilfselement übereinandergestapelt;
und
- Fig. 4 a)
- ein teilweise im Schnitt ein Kanistergeschoss mit darin eingesetzen Submunitionselementen
nach der Erfindung;
- Fig. 4 b)
- einen Querschnitt (II-II) durch das gleiche Kanistergeschoss; und
- Fig. 4 c)
- einen Querschnitt durch ein Kanistergeschoss mit grösserem Kaliber.
[0022] In den Figuren 2 - 4 sind für entsprechende Teile dieselben Bezugszeichen verwendet
wie in der bereits erläuterten Fig. 1.
WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0023] Der Splittermantel 1 des Submunitionselements von Fig. 2 weist einen erkennbar geringeren
Abstand A zwischen seiner Stirnseite 12 und dem Absatz 11 auf als der gemäss Fig.
1. Er beträgt nur noch 41,6 mm. Auch ist eine Hülse 8 im Splittermantel nicht mehr
vorhanden. Dafür sind die äusseren Schnittkanten eines etwa helixförmig verlaufenden,
durchgängigen Einschnitts 4' mit den aneinandergrenzenden Schnittflächen in Anlage
aneinander miteinander verschweisst. Der Sprengstoff 9 sowie der etwa kegelförmige
Einsatz 10 sind direkt in den Splitterkörper eingepresst.
[0024] Fig. 3 zeigt anhand von lediglich zwei Submunitionselementen gemäss Fig. 2, wie diese
zwecks einsatz in den Submunitionsraum eines Kanistergeschosses übereinandergestapelt
werden können. Damit das unterste nicht mit seinem Zünder aufsteht ist für dieses
ein extra Hilfselement 13 vorgesehen.
[0025] Fig. 4 a) zeigt ein Kanistergeschoss 14 des Kalibers 120 mit darin bzw. in seinen
Submunitionsraum 15 eingesetzen Submunitonselementen gemäss Fig. 2. Insgesamt sind,
wie dies aus Fig. 4 b) ersichtlich ist, 4 Säulen mit je 8 Einzelelementen, d.h. insgesamt
32 Submunitionselemente der erfindungsgemässen Art verwendet.
[0026] Fig. 4 c) zeigt schliesslich noch einen Schnitt durch den Submunitionsraum eines
Kanistergeschosses mit dem Kaliber 150, bei welchem insgesamt 7 Säulen mit je 12 Einzelelementen
vorgesehen sind.
1. Splittermantel (1) eines mit einer Hohlladung (9, 10) und einem Zünder (6) versehenen
Submunitionselements für ein Kanistergeschoss (14) oder dergleichen, wobei der Splittermantel
(1) einen stirnseitigen Rand (12) und in einem Abstand A von diesem einen als Abstützfläche
für den stirnseitigen Rand (12) eines anderen Submunitionselements ausgebildeten Absatz
(11) aufweist, und wobei der Abstand A ein ganzzahliger Bruchteil von 334,2 mm ist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Bruchteil 8 beträgt.
2. Splittermantel (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens einen, vorzugsweise etwa helixförmig verlaufenden, durchgängigen Einschnitt
(4,4') aufweist und dass die äusseren Schnittkanten des oder der Einschnitte, mit
den aneinandergrenzenden Schnittflächen in Anlage aneinander miteinander verschweisst
sind.
3. Splittermantel (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass er auf seiner Innenseite mit Axialnuten versehen ist.
4. Submunitionselement mit einem Splittermantel (1) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Sprengstoff (9) der Hohlladung sowie eine etwa kegelförmige Einlage (10) ohne
Verwendung einer zusätzlichen Hülse (8) unmittelbar in den Splittermantel (1) eingepresst
sind.
1. A splintering jacket (1) of a submunition element provided with a hollow charge (9,
10) and an ignition device (6) for a canister shell (14) or the like, where the splintering
jacket (1) has an end edge (12) and, at a distance A from this, a shoulder (11) designed
as a supporting surface for the end face of another submunition element, and where
the distance A is an integral fraction of 334.2 mm, characterized in that the fraction is one eighth.
2. A splintering jacket (1) according to Claim 1, characterized in that it has at least one continuous indentation (4, 4'), preferably helical, and the outside
cut edges of the indentation(s) are welded together with the adjacent cut edges in
contact.
3. A splintering jacket (1) according to Claim 1 or 2, characterized in that it is provided with axial grooves on its inside.
4. A submunition element with a splintering jacket (1) according to Claim 2 or 3, characterized in that the explosive (9) and a helical insert (10) are pressed directly into the splintering
jacket (1) without the use of an additional sleeve (8).
1. Enveloppe de fragmentation (1) d'un élément de sous-munition pourvu d'une charge creuse
(9, 10) et d'un allumeur (6) pour un projectile cylindrique (14) ou similaire, l'enveloppe
de fragmentation (1) présentant un bord frontal (12) et, à une distance A de celui-ci,
un décrochement (11) se présentant sous la forme d'une surface d'appui pour le bord
frontal (12) d'un autre élément de sous-munition, et la distance A représentant une
fraction entière de 334,2 mm, caractérisée en ce que la fraction vaut 8.
2. Enveloppe de fragmentation (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'elle présente au moins une entaille (4, 4') continue s'étendant de préférence approximativement
en hélice et en ce que les arêtes de coupe extérieures de la ou des entailles sont soudées l'une à l'autre
avec les surfaces de coupe adjacentes en appui les unes contre les autres.
3. Enveloppe de fragmentation (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'elle est pourvue sur son côté intérieur de rainures axiales.
4. Elément de sous-munition comprenant une enveloppe de fragmentation (1) selon la revendication
2 ou 3, caractérisé en ce que l'explosif (9) de la charge creuse ainsi qu'une doublure (10) approximativement en
forme de cône sont directement pressés dans l'enveloppe de fragmentation (1) sans
utiliser de douille supplémentaire (8).