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(11) |
EP 0 928 853 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.10.2003 Patentblatt 2003/41 |
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Anmeldetag: 05.01.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E04B 1/70 |
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Vorrichtung zum Entfeuchten und/oder Entsalzen von Bauwerken
Device for drying and/or desalting of buildings
Dispositif pour l'assèchement et/ou le dessalement des bâtiments
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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SI |
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Priorität: |
09.01.1998 DE 19800598
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.07.1999 Patentblatt 1999/28 |
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Patentinhaber: Berger, Hildegard |
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89356 Haldenwang (DE) |
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Erfinder: |
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- Raabe, Klaus
89349 Burtenbach (DE)
- Berger, Günther
89356 Haldenwang (DE)
- Berger, Hildegard
89356 Haldenwang (DE)
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| (74) |
Vertreter: Munk, Ludwig, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt
Prinzregentenstrasse 1 86150 Augsburg 86150 Augsburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 736 639 DE-U- 8 525 390
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AT-B- 392 109 FR-A- 2 365 666
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Entfeuchtung und/oder Entsalzung von
Bauwerken durch Schwingungsbeaufschlagung mit einer dem Bauwerk zugeordneten, wenigstens
eine Spule enthaltenden Sendeeinrichtung, die mit einem von einer Signalerzeugungseinrichtung
kommenden, eine hochfrequente Schwingung mit einer Frequenz im Bereich von 141 kHz
ausführenden Spannungssignal beaufschlagbar ist und entsprechende Schwingungen aussendet.
[0002] Eine Vorrichtung dieser Art ist aus der EP 0 736 639 A1 bekannt. Bei dieser bekannten
Anordnung wird das der Sendeeinrichtung zugeführte Signal nicht verstärkt. Es ergibt
sich daher eine vergleichsweise kleine Sendeleistung. Die bekannte Anordnung kann
daher nur mit Luftwellen arbeiten. Eine direkte Einleitung der ausgesandten Schwingungen
in das Bauwerk ist nicht möglich. Die erzielbare Sanierungsgeschwindigkeit ist daher
vergleichsweise gering.
[0003] Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung
eingangs erwähnter Art mit einfachen und kostengünstigen Mitteln so zu verbessern,
daß vergleichsweise schnell eine hohe Sanierungswirkung erreichbar ist.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Sendeeinrichtung eine
Verstärkungseinrichtung zur Verstärkung des von der Signalerzeugungseinrichtung kommenden
Signals zugeordnet ist und daß die Sendeeinrichtung zumindest eine mit dem Bauwerk
körperlich verbindbare Antenne aufweist.
[0005] Mit diesen Maßnahmen werden in vorteilhafter Weise die geschilderten Nachteile des
Standes der Technik vollständig beseitigt. Die körperliche Verbindung der Antenne
mit dem Bauwerk führt zu einer direkten Anregung der Feuchtigkeitsteilchen bzw. der
in der Feuchtigkeit enthaltenen, aus gelösten Salzen resultierenden Ionen, an denen
sich Feuchtigkeit anlagert. In Folge der Signalverstärkung ergibt sich die hierfür
erforderliche Sendeleistung. Zur Bildung der Verstärkungseinrichtung kann ein einfacher
Radioverstärker mit einer den Frequenzbereich von 141 kHz umfassenden Bandbreite vorgesehen
sein. Dies wirkt sich vorteilhaft auf die Vermeidung von Bauaufwand aus und ergibt
gleichzeitig eine einfache Einstellbarkeit.
[0006] Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen
sind in den Unteransprüchen angegeben. Dadurch, daß die Verstärkungseinrichtung regelbar
ist, läßt sich die Sendeleistung auf einfache Weise an die vorgefundene Mauerstärke
etc. anpassen.
[0007] Eine weitere vorteilhafte Maßnahme kann darin bestehen, daß der körperlich mit dem
Bauwerk verbindbaren Antenne eine elektrische Isolierung gegenüber dem Bauwerk zugeordnet
ist. Hierdurch ist sichergestellt, daß kein Strom in das Mauerwerk eingeleitet wird,
das auf Grund der Feuchtigkeit einen vergleichsweise kleinen Widerstand aufweist.
Ein Potentialgefälle zwischen dem im Mauerwerk vorhandenen Erdpotential und einer
außerhalb des Mauerwerks eventuell geschaffenen Potentialsenke wird daher nicht gestört.
Zweckmäßig kann die isolierte Antenne in eine Isolierhülse eingegossen sein. Dies
ergibt in vorteilhafter Weise eine stabförmige Anordnung, die in eine zugeordnete
Bohrung im Mauerwerk eingesetzt werden kann und mittels einer Kontaktpaste in satte
Verbindung mit dem Mauerwerk gebracht werden kann.
[0008] In weiterer Fortbildung der übergeordneten Maßnahmen kann die körperlich mit dem
Mauerwerk verbindbare Antenne einen Tragkern aufweisen, auf den eine Hochfrequenzlize
aufgewickelt ist. Dies ergibt eine besonders einfache und robuste Bauweise. Die Hochfrequenzlize
kann dabei mit einer Isolierung versehen sein, wodurch sich automatisch die gewünschte
Isolierung gegenüber dem Bauwerk ergibt und eine zusätzliche Isolierung entfallen
kann. Die Hochfrequenzlize ist dabei zweckmäßig mit einem Ende an die Spule der Sendeeinrichtung
und mit dem anderen Ende an das Gerätepotential der Sendeeinrichtung angeschlossen,
so daß der in der Spule induzierte Strom fließen kann.
[0009] Eine weitere zweckmäßige Maßnahme kann darin bestehen, daß der Tragkern als Ferritkern
ausgebildet ist. Hierdurch ist sichergestellt, daß bereits mit einer vergleichsweise
kleinen Windungszahl eine vergleichsweise hohe Abstrahlung erreicht wird.
[0010] Sofern die Sendeeinrichtung mehrere Antennen aufweist, von denen wenigstens eine
als Freiluftantenne und wenigstens eine als körperlich mit dem Bauwerk verbindbare
Antenne ausgebildet ist, ist es besonders zu bevorzugen, wenn die Spule eine der körperlich
mit dem Bauwerk verbindbaren Antenne zugeordnete Mittelanzapfung aufweist.
[0011] Vorteilhaft können mehrere bauwerkseitige Antennen vorgesehen sein, die parallel
geschaltet sind. Hierdurch läßt sich eine besonders gleichmäßige Schwingungsbeaufschlagung
auch größerer Bauwerke erreichen.
[0012] In weiterer Fortbildung der übergeordneten Maßnahmen kann der Signalerzeugungseinrichtung
ein Netzteil mit vorgeordnetem Netztrafo zugeordnet sein, wobei das Netzteil zwei
Gleichstromausgänge für Plus und Minus aufweist, über welche die Signalerzeugungseinrichtung,
die Vestärkungseinrichtung und die Sendeeinrichtung mit Plus- und Minus-Spannung versorgbar
sind. Hierbei entfällt in vorteilhafter Weise ein eigener Masseanschluß der genannten
Aggregate, wodurch sich eine Leistungssteigerung der dortigen Operationsverstärker
ergibt.
[0013] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung kann vorgesehen sein, daß die zwei
Gleichstromausgänge des Netzteils zur Bildung einer Potentialsenke gegenüber dem im
Bauwerk vorhandenen Potential wahlweise mit einem zumindest in der Nähe des Bauwerks
in die Erde einbringbaren Leiter verbindbar sind. Hierdurch läßt sich in vorteilhafter
Weise eine zum Leiter hin gerichtete Ionenwanderung erreichen, die durch die Schwingungsbeaufschlagung
unterstützt und beschleunigt wird, so daß sich im Zusammenwirken der genannten Maßnahmen
schon in vergleichsweise kurzer Zeit ein hoher Sanierungseffekt erreichen läßt.
[0014] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten
Maßnahmen sind in den restlichen Unteransprüchen angegeben und aus der nachstehenden
Beispielsbeschreibung anhand der Zeichnung näher entnehmbar.
[0015] In der nachstehend beschriebenen Zeichnung zeigen:
- Figur 1
- ein Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Vorrichtung und
- Figur 2
- eine vergrößerte Darstellung einer erfindungsgemäßen Sendeeinrichtung.
[0016] Die der Figur 1 zugrundeliegende Vorrichtung dient zum Entfeuchten und/oder Entsalzen
von zum Beispiel durch aufgestiegene Erdfeuchtigkeit feuchtem Mauerwerk von Bauwerken
jeder Art, beispielsweise Gebäuden und Gebäudeteilen. Ein entsprechendes Gebäude ist
durch eine Wand 1 angedeutet.
[0017] Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird eine elektromagnetische Schwingung
2 ausgesandt, mit welcher die Wand 1 beaufschlagt wird. Hierbei handelt es sich um
eine hochfrequente Schwingung im Langwellenbereich mit einer Frequenz im Bereich von
141 kHz, vorzugsweise exakt 141 kHz.
[0018] Zweckmäßig wird die hochfrequente Schwingung in Form einer periodischen Folge von
unterschiedlich langen Schwingungssequenzen mit exponentiell abfallender Amplitude
und periodisch sich änderndem Schwingungsniveau ausgesandt. Gleichzeitig wird im Umgebungsbereich
der Wand 1 eine Potentialsenke errichtet, wodurch ein Potentialgefälle zwischen dem
in der Wand 1 vorhandenen Erdpotential und der Potentialsenke entsteht, wie durch
die Pfeile 3 angedeutet ist.
[0019] In der in der Wand 1 vorhandenen Feuchtigkeit sind normalerweise Salze gelöst, so
daß sich Ionen ergeben, von denen diejenigen, die eine geeignete Ladung aufweisen,
von der Potentialsenke angezogen werden. An den Ionen lagert sich Feuchtigkeit in
Form einer Hydrathülle an, die mit den Ionen abtransportiert wird. Durch die Schwingung
2 werden die in der Wand 1 enthaltenen Feuchtigkeitsteilchen bzw. Ionen mit Hydrathülle
zum Abwandern angeregt und angeschoben. Die der Potentialsenke zustrebende, gerichtete
Ionenbewegung wird durch die Schwingung 2 unterstützt und beschleunigt, so daß sich
insgesamt eine gute Entfeuchtungs- und Entsalzungswirkung ergibt.
[0020] Zur Erzeugung der Potentialsenke 3 ist ein vorzugsweise außerhalb des jeweils zu
entfeuchtenden Gebäudes in einem Abstand von mindestens einem Meter hiervon in die
Erde eingebrachter, zweckmäßig als lotrecht eingeschlagener Erdspieß 4 ausgebildeter,
aus elektrisch leitendem Material, vorzugsweise nichtrostendem Stahl bestehender Leiter
vorgesehen, der mit einer geeigneten Spannung beaufschlagt wird. Da technisch gesehen
der Stromfluß von Minus nach Plus gerichtet ist, wird der Erdspieß 4 bei einem in
der Wand 1 vorhandenen Plus-Erdpotential mit noch höherer Plus-Spannung und bei Minus-Erdpotential
mit noch stärkerer Minus-Spannnung beaufschlagt. Im einen Fall fungiert der Erdspieß
4 als Anode, zu der die Anionen wandern, im anderen Fall als Kathode, zu der die Kationen
wandern. Die maximale Spannungsbeaufschlaugng des Erdspießes 4 beträgt zweckmäßig
15 Volt. Hierdurch ist sichergestellt, daß Sicherheitsschalter einer im zu entfeuchtenden
Bauwerk vorhandenen Elektroinstallation hierauf nicht ansprechen.
[0021] Zur Schwingungsbeaufschlagung der Wand 1 ist eine Sendeeinrichtung 5 vorgesehen,
die mit einem hochfrequenten Spannungssignal beaufschlagt wird, das in einer vorgeordneten
Signalerzeugungseinrichtung 6 erzeugt und in einer dieser nachgeordneten Verstärkungseinrichtung
7 verstärkt wird. Die Signalerzeugungseinrichtung 6 enthält hier einen Oszillator
8 und eine diesem nachgeordnete Anordnung zur Modulation und Pulsung des erzeugten
hochfrequenten Signals. Dieses wird zweckmäßig so geformt, daß sich die oben bereits
erwähnte periodische Folge unterschiedlich langer Schwingungssequenzen mit exponentiell
abklingender Amplitude ergeben. Zusätzlich kann das Spannungsniveau mit jeder Periode
nach oben bzw. unten verschoben werden.
[0022] Sämtliche Aggregate der erfindungsgemäßen Vorrichtung, hier der Erdspieß 4, die Sendeeinrichtung
5, die Signalerzeugungseinrichtung 6 und die Verstärkungseinrichtung 7 werden durch
ein Netzteil 9 mit vorgeordnetem Netztrafo 10 mit der benötigten Betriebsspannung
versorgt. Die Signalerzeugungseinrichtung 6 erhält hierüber gleichzeitig auch die
Netzfrequenz, wie durch die Signalleitung 11 angedeutet ist. Der Netztrafo 10 ist
so ausgebildet, daß seine Ausgänge galvanisch vom Netz getrennt und dementsprechend
hierüber nicht geerdet sind. Das Netzteil 9 enthält einen Gleichrichter, dem auf der
Gleichstromseite zwei Festspannungsregler 12, 13 zugeordnet sind, von denen einer
eine Plus-Spannung und einer eine Minus-Spannung erzeugt. Die Festspannungsregler
12, 13 sind auf die oben erwähnten ± 15 Volt eingestellt. Das Netzteil 9 enthält somit
zwei Gleichspannungsausgänge für Plus-Spannung und Minus-Spannung wie durch die Zeichen
± angedeutet ist.
[0023] Der Erdspieß 4 wird wahlweise mit einem der beiden Gleichspannungsausgänge 12, 13
verbunden. Hierzu ist ein der zum Erdspieß 4 führenden Leitung 14 zugeordneter Umschalter
15 vorgesehen. Dieser ist hier in einen Potentialregler 16 zur Einstellung des dem
Erdspieß 4 zugeführten Potentials integriert. Die Sendeeinrichtung 5, die Signalerzeugungseinrichtung
6 und die Verstärkungseinrichtung 7 werden vom Netzteil 9 mit Plusund Minus-Spannung
versorgt, wodurch sich ein eigener Masseanschluß dieser Aggregate erübrigt und dementsprechend
eine Leistungssteigerung der dortigen Operationsverstärker erzielbar ist.
[0024] Die Einstellung der Aggregate der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann manuell erfolgen.
Im dargestellten Beispiel ist hierzu eine Steuereinrichtung 17 vorgesehen, welche
die notwendigen Einund Nachstellungen automatisch durchführt. Die Steuereinrichtung
17 wird mit im Bereich der Wand 1 gemessenen Ist-Werten des Erdpotentials, der Feuchtigkeit,
der Schwingungsbeaufschlagung, des Stromflusses und dergleichen versorgt, wie durch
die Signalleitungen 18 angedeutet ist, die zu zugeordneten Meßstiften 19 führen, die
in die Wand 1 eingesetzt sein können. Die Meßstifte 19 bestehen wie der Erdspieß 4
zweckmäßig aus elektrisch leitendem, nichtrostendem Material, vorzugsweise nichtrostendem
Stahl.
[0025] Die Verstärkungseinrichtung 7 kann einen vergleichsweise kostengünstigen Radioverstärker
20 mit einer 141 kHz umfassenden Bandbreite enthalten. Dieser ist regelbar, wie durch
ein Potentiometer 21 angedeutet ist. Hierdurch ist es möglich, das Verstärkungsverhältnis
auf die Bedürfnisse des Einzelfalls, beispielsweise auf die Stärke der Wand 1, einzustellen.
Ein maximales Verstärkungsverhältnis von zehn hat sich als besonders zweckmäßig erwiesen.
[0026] Die Sendeeinrchtung 5 besitzt eine Spulenanordnung 22, an der das hochfrequente und
verstäkrte Spannungssignal angelegt wird. Die Spulenanordnung 22 besitzt zwei Ausgänge
in Form einer so genannten Mittelanzapfung 23 und eines Endausgangs 24. An beide Ausgänge
sind Antennen angeschlossen. An den Endausgang 24 ist eine Freiluftantenne 25 angeschlossen,
der eine Schutzeinrichtung 26, die einen Kondensator und einen Widerstand enthalten
kann, vorgeordnet sein kann. An die Mittelanzapfung 23 ist eine in körperlichen Kontakt
mit der Wand 1 bringbare Kontaktantenne 27 angeschlossen, der eine Schutzeinrichtung
28, hier in Form einer Schutzdiode, vorgeordnet sein kann.
[0027] Die Kontaktantenne 27 kann an der Wand 1 angebracht oder , wie im dargestellten Beispiel,
in eine zugeordnete Wandausnehmung eingesetzt sein. In jedem Falle findet zweckmäßig
eine sogenannte Kontaktpaste Verwendung, um einen satten körperlichen Kontakt herzustellen.
Die Kontaktantenne 27 kann aus einem Stab bestehen, der zweckmäßig in einer Isolierhülse
32 aufgenommen, vorzugsweise in eine diese bildende Isolierung eingegossen ist.
[0028] Bei dem der Figur 2 zugrundeliegenden Beispiel besteht die in eine zugeordnete Bohrung
29 der Wand 1 eingesetzte, stabförmige Kontaktantenne 27 aus einem stabförmigen Tragkern
30, der als Ferritstab ausgebildet sein kann, und einer auf den Tragkern 30 ausgebrachten
Wicklung 31 einer für den Frequenzbereich von 141 kHz geeigneten Hochfrequenzlize.
Diese kann mit einer Isolierung versehen sein, so daß sich eine weitergehende Isolierung
erübrigt. Vielfach kann es aber zweckmäßig sein, wie gezeichnet, den Tragkern 30 mit
der Wicklung 31 in eine umfassende Isolierung 32 einzusetzen oder einzugießen. Das
eine Ende der die Wicklung 31 bildenden Hochfrequenzlize ist mit der Mittelanzapfung
23 der Spulenanordnung 22 verbunden. Das andere Ende der Lize ist mit dem Gerätepotential
der Sendeeinrichtung 5 verbunden.
[0029] Im dargestellten Beispiel ist lediglich eine in die Wand 1 eingebrachte Kontaktantenne
27 vorgesehen. Es wäre ohne weiteres denkbar, mehrere, zweckmäßig parallel geschaltete
Kontaktantennen 27 vorzusehen, die gleichmäßig über das zu entfeuchtende Bauwerk verteilt
sein können. Dasselbe gilt natürlich auch für die Freiluftantennen.
1. Vorrichtung zur Entfeuchtung und/oder Entsalzung von Bauwerken (1) durch Schwingungsbeaufschlagung
mit einer dem Bauwerk (1) zugeordneten, wenigstens eine Spule (22) enthaltenden Sendeeinrichtung
(5), die mit einem von einer Signalerzeugungseinrichtung (6) kommenden, eine hochfrequente
Schwingung mit einer Frequenz im Bereich von 141 kHz ausführenden Spannungssignal
beaufschlagbar ist und entsprechende Schwingungen aussendet, dadurch gekennzeichnet, daß der Sendeeinrichtung (5) eine Verstärkungseinrichtung (7) zur Verstärkung des von der Signalerzeugungseinrichtung
(6) kommenden Spannungssignals zugeordnet ist und daß die Sendeeinrichtung (5) zumindest
eine mit dem Bauwerk (1) körperlich verbindbare Kontaktantenne (27) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungseinrichtung (7), die vorzugsweise regelbar ist, als Radioverstärker
mit einer 141 kHz umfassenden Bandbreite ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sendeeinrichtung (5) mehrere Antennen (25,27) aufweist, wobei wenigstens eine
als Freiluftantenne (25) und wenigstens eine als in körperlichen Kontakt mit dem Bauwerk
(1) bringbare Kontaktantenne (27) ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktantenne (27) in eine zugeordnete Bohrung (29) des Bauwerks (1) einsetzbar
ist, wobei der Kontaktantenne (27) eine elektrische Isolierung (32) gegenüber dem
Bauwerk (1) zugeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktantenne (27) einen vorzugsweise aus Ferrit bestehenden Tragkern (30) aufweist,
auf dem eine vorzugsweise mit einer Isolierung versehene Hochfrequenzlize (31) vorzugsweise
in Form einer Wicklung aufgenommen ist, wobei die Hochfrequenzlize (31) mit einem
Ende an die Spule (22) der Sendeeinrichtung (5) und mit dem anderen Ende an das Gerätepotential
der Sendeeinrichtung (5) angeschlossen ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktantenne (27) in eine Isolierung (32) eingegossen ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule (22) der Sendeeinrichtung (5) eine der Kontaktantenne (27) zugeordnete
Mittelanzapfung (23) aufweist und dass jedem Ausgang der Spule (22) jeweils eine Schutzeinrichtung
zugeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Kontaktantennen (27) vorgesehen sind, die parallel geschaltet sind.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalerzeugungseinrichtung (6) ein Netzteil (9) mit vorgeordnetem Netztrafo
(10) zugeordnet ist, wobei das Netzteil (9) zwei Gleichstromausgänge für plus und
minus aufweist, über welche alle eine Versorgungsspannung benötigenden Aggregate mit
Plus- und Minus-Spannung versorgbar sind.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Netzteils (6) mit zwei Gleichstromausgängen für plus und minus
diese wahlweise zur Bildung einer Potentialsenke (3) gegenüber dem im Bauwerk (1)
vorhandenen Erdpotential mit einem zumindest in der Nähe des Bauwerks (1) in die Erde
einbringbaren Leiter (4) verbindbar sind.
1. A device for drying and/or desalting of buidlings (1) by applying vibrations by means
of a transmitter (5) allocated to the building and comprising at least one coil (22)
and being supplyable with a voltage signal emanating from a signal generator (6) and
producing a high frequency oscillation with a frequency in the region of 141 kHz and
transmitting corresponding vibrations, characterized in that an amplifier (7) is associated to the transmitter (5) for amplifying the voltage
signal emanating from the signal generator (6) and that the transmitter (5) comrpises
at least one contact antenna (27) which can be physically connected to the building
(1).
2. A device according to claim 1, characterized in that the amplifier (7), which is preferably variable, is formed as a radio amplifier having
a band width comprising 141 kHz.
3. A device according to one of the preceding claims, characterized in that the transmitter (5) comprises several antennae (25, 27), at least one being formed
as an out-door antenna (25) and at least one as a contact antenna (27) which can be
brought in physical contact with the building (1).
4. A device according to one of the preceding claims, characterized in that the contact antenna (27) is insertable in an associated bore (29) of the building
(1), an electrical insulation (32) being associated to the contact antenna (27) with
regard to the building (1).
5. A device according to one of the preceding claims, characterized in that the contact antenna (27) comprises a supporting core (30) preferably consisting of
ferrite onto which a high frequency strand (31) preferably being provided with an
insulation is arranged, preferably in form of a winding, the high frequency strand
(31) being connected with one end to the coil (22) of the transmitter (5) and with
the other end to the device potential of the transmitter (5).
6. A device according to one of the preceding claims, characterized in that the contact antenna (27) is cast into an insulation (32).
7. A device according to one of the preceding claims, characterized in that the coil (22) of the transmitter (5) comprises a center tapping (23) associated to
the contact antenna (27) and that to each of the outputs of the coil (22) a respective
protective device (2) is associated.
8. A device according to one of the preceding claims, characterized in that several contact antennae (27) are provided being connected in parallel.
9. A device according to one of the preceding claims, characterized in that a power supply unit (9) having a mains transformer (10) connected in series is associated
to the signal generator (6), the power supply unit (9) comprising two DC outputs for
plus and minus via which all aggregates requiring a supply voltage being supplyable
with positive and negative voltage.
10. A device according to one of the preceding claims, characterized in that in case of use of a power supply unit (6) having two DC outputs for plus and minus
said outputs are selectively connectable to at least one conductor (4) which may be
earthed near the building (1) for forming a potential sink (3) with respect to the
earth potential available in the building.
1. Dispositif pour l'assèchement et/ou le dessalement de bâtiments (1) par une exposition,
à des oscillations avec un dispositif d'émission (5) associé au bâtiment (1) et comprenant
au moins une bobine (22), ledit dispositif d'émission pouvant être alimenté en un
signal de tension qui provient d'un dispositif de génération de signaux (6) et qui
exerce une oscillation à haute fréquence avec une fréquence dans le domaine de 141
kHz, et émettant des oscillations correspondantes, caractérisé par le fait que l'on associe au dispositif d'émission (5) un dispositif d'amplification (7) destiné
à amplifier le signal de tension provenant du dispositif de génération de signaux
(6), et que le dispositif d'émission (5) présente au moins une antenne de contact
(27) qui peut être reliée corporellement au bâtiment (1).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le dispositif d'amplification (7) qui, de préférence, est réglable, est réalisé en
tant que radio-amplificateur avec une largeur de bande comprenant 141 kHz.
3. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que le dispositif d'émission (5) présente plusieurs antennes (25, 27), l'une au moins
étant réalisée comme antenne pour plein air (25) et l'une au moins étant réalisée
comme antenne de contact (27) qui peut être mise en contact corporel avec le bâtiment
(1).
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que l'antenne de contact (27) peut être insérée dans un trou (29) associé du bâtiment
(1), à l'antenne de contact (27) étant associée une isolation électrique (32) par
rapport au bâtiment (1).
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que l'antenne de contact (27) présente un noyau porteur (30) se composant de préférence
de ferrite, sur lequel est reçu un fil de litz (31) de préférence sous forme d'un
enroulement qui, de préférence, est pourvu d'une isolation, le fil de litz (31) étant
connecté avec une extrémité à la bobine (22) du dispositif d'émission (5) et avec
l'autre extrémité au potentiel d'appareil du dispositif d'émission (5).
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que l'antenne de contact (27) est scellée dans une isolation (32).
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que la bobine (22) du dispositif d'émission (5) présente une prise médiane (23) associée
à l'antenne de contact (27), et qu'à chaque sortie de la bobine (22) est associé respectivement
un dispositif de protection.
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que l'on prévoit plusieurs antennes de contact (27) qui sont montées en parallèle.
9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'au dispositif de génération de signaux (6) est associé un bloc d'alimentation (9)
avec un transformateur de réseau (10) monté avant, ledit bloc d'alimentation (9) présentant
deux sorties à courant continu pour positif et négatif par lesquelles tous les agrégats
nécessitant une tension d'alimentation peuvent être alimentés en tension positive
et en tension négative.
10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que, lorsqu'on utilise un bloc d'alimentation (9) avec deux sorties à courant continu
pour positif et négatif, celles-ci - pour former un creux de potentiel (3) par rapport
au potentiel terrestre présent dans le bâtiment (1) - peuvent être reliées facultativement
à un conducteur (4) qui peut être introduit dans la terre au moins à proximité du
bâtiment (1).

