| (19) |
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(11) |
EP 0 928 855 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.10.2003 Patentblatt 2003/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.01.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E04B 1/70 |
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Verfahren und Vorrrichtung zum Entfeuchten und/oder Entsalzen von Bauwerken
Device for drying and/or desalting of buildings
Dispositif pour l'assèchement et/ou le dessalement des bâtiments
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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SI |
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Priorität: |
09.01.1998 DE 19800596
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.07.1999 Patentblatt 1999/28 |
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Patentinhaber: Berger, Hildegard |
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89356 Haldenwang (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Raabe, Klaus
89349 Burtenbach (DE)
- Berger, Günther
89356 Haldenwang (DE)
- Berger, Hildegard
89356 Haldenwang (DE)
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| (74) |
Vertreter: Munk, Ludwig, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt
Prinzregentenstrasse 1 86150 Augsburg 86150 Augsburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 401 519
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EP-A- 0 736 639
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft gemäß einem ersten Erfindungsgedanken ein Verfahren zum Entfeuchten
und/oder Entsalzen von Bauwerken durch Beaufschlagung mit im Takt eines ersten niederfrequenten
Signals aufeinanderfolgenden Sequenzen einer hochfrequenten, durch entsprechende Spannungsbeaufschlagung
wenigstens einer Spule erzeugten, elektromagnetischen Schwingung, deren Frequenz im
Bereich von 141 kHz liegt und deren Amplitude im Bereich jeder Sequenz vorzugsweise
exponentiell abklingt, und geht gemäß einem weiteren Erfindungsgedanken auf eine bevorzugte
Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens mit einer dem Bauwerk zugeordneten,
zumindest eine Spule enthaltenden Sendeeinrichtung, die über eine vorzugsweise einen
Oszillator enthaltende Schwingungserzeugungseinrichtung mit einer eine hochfrequente
Schwingung ausführenden Spannung beaufschlagbar ist, der mittels eines Modulators
aufeinanderfolgende, gedämpfte Sequenzen aufgeprägt sind, die durch Modulation eines
hochfrequenten Signals mit einem niederfrequenten Signal gebildet werden, das durch
ein dem Modulator vorgeordnetes, ein Rechtecksignal verarbeitendes Differenzierglied
gebildet wird.
[0002] Ein Verfahren und eine Vorrichtung dieser Art sind aus der EP 0 736 639 A1 bekannt.
Bei dieser bekannten Anordnung ist die Länge der aufeinander folgenden Sequenzen der
hochfrequenten Schwingung gleich. Der hierdurch bewirkte Anschub der Feuchtigkeitsteilchen
bzw. der mit einer Hydrathülle umgebenen, aus dem in der Feuchtigkeit gelösten Salz
resultierenden Ionen erfolgt daher in immer gleichen Abständen. Dies kann zu einem
gewissen Gewöhnungseffekt führen, der sich ungünstig auf die erzielbare Entfeuchtungswirkung
auswirken kann. Die Erfahrung hat gezeigt, daß hierdurch die Entfeuchtungswirkung
im Verlauf der Zeit immer schwächer wird bzw. ganz zum Stillstand kommten oder sich
ins Gegenteil umkehren kann (Schwappeffekt).
[0003] Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, den oben genannten
Stand der Technik mit einfachen und kostengünstigen Mitteln so zu verbessern, daß
sich eine Steigerung der Entfeuchtungswirkung ergibt und eine hohe Zuverlässigkeit
und Sicherheit gewährleistet sind.
[0004] Diese Aufgabe wird in Verbindung mit dem Oberbegriff des Anspruchs 1 dadurch gelöst,
daß die Länge der aufeinander folgenden Sequenzen unterschiedlich ist.
[0005] Diese Maßnahmen ergeben in vorteilhafter Weise eine gewisse Unregelmäßigkeit des
Anschubs der Feuchtigkeitsteilchen bzw. der mit einer Hydrathülle umgebenen Ionen.
Resonanzerscheinungen und damit einem gewissen Gewöhnungseffekt wird dadurch wirksam
vorgebeugt. Mit den erfindungsgemäßen Maßnahmen werden daher die eingangs geschilderten
Nachteile vollständig vermieden.
[0006] Zweckmäßig kann die Länge aufeinander folgender Sequenzen periodisch geändert werden.
Dies erleichtert die gerätetechnische Realisierung. Zweckmäßig kann die Periodenlänge
dabei mindestens vier, vorzugsweise zehn volle Sequenzen umfassen. Dies ermöglicht
eine Abstufung in vergleichsweise große Stufen und ergibt gleichzeitig eine ausreichend
lange Periodendauer.
[0007] Zur weiteren Steigerung der Entfeuchtungswirkung kann zusätzlich das Schwingungsniveau
der hochfrequenten Schwingung in vorzugsweise gleichen Abständen geändert werden.
Hierdurch wird die erwünschte Unregelmäßigkeit und damit die Wirkungsweise noch erhöht.
Zweckmäßig kann die Änderung des Schwingungsniveaus der hochfrequenten Schwingung
im Takt eines zweiten niederfrequenten Signals erfolgen. Hierbei kann es sich um ein
Rechtecksignal handeln, wobei an jeder auf- bzw. absteigenden Flanke eine Änderung
erfolgen kann. Zweckmäßig kann dabei die Frequenz so gewählt sein, daß der Abstand
der Änderungen des Schwingungsniveaus der Periodenlänge der Sequenzänderungsperioden
entspricht. Hierbei ergibt sich daher mit dem Beginn jeder Periode auch eine Änderung
des Schwingungsniveaus, wodurch eine besonders gute Wirkung erzielt werden kann.
[0008] Eine weitere, besonders zu bevorzugende Maßnahme zur Erhöhung des Entfeuchtungseffekts
kann in vorteilhafter Weise darin bestehen, daß in der Umgebung des Bauwerks eine
Potentialsenke bezüglich des im Bauwerk vorhandenen Potentials erzeugt wird. In der
Feuchtigkeit sind in der Regel Salze gelöst, so daß sich Ionen ergeben, an denen sich
die Feuchtigkeit anlagert. Diese Teilchen werden je nach ihrer Ladung durch eine Potentialsenke
angezogen.
[0009] Durch die Schaffung einer Potentialsenke wird daher eine gerichtete Bewegung der
durch die Schwingungen angeschobenen Teilchen und eine Beschleunigung dieser Bewegung
bewerkstelligt.
[0010] Dadurch, daß bei einer Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 10 dem Differenzierglied
ein aus einem ersten niederfrequenten Signal Nadelimpulse bildender Pulsformer zugeordnet
ist, dem ein Inverter nachgeordnet ist, der einen Längenvariator beaufschlagt, der
den Abstand der invertierten Signale nach einem internen Programm periodisch ändert
und das Differenzierglied beaufschlagt, ist sichergestellt, daß die exponentiell abfallenden
Flanken der bei der Differenzierung gebildeten Signale gleich sind. Lediglich der
Abstand der Signale ist unterschiedlich. Diese Signale bewirken den Beginn der aufeinander
folgenden Sequenzen, die somit unterschiedlichen Abstand haben. Die exponentiell abfallende
Flanke bildet die Hüllkurve der im Bereich jeder Sequenz stattfindenden Dämpfung,
die somit in jeder Sequenz gleich ist. Die genannten Maßnahmen ermöglichen in vorteilhafter
Weise die Verarbeitung eines niederfrequenten Signals zu den mit dem gewünschten,
unterschiedlichen Abstand aufeinander folgenden Impulsen mit exponentiell abfallender
Flanke, was eine einfache Realisierung sowie eine hohe Zuverlässigkeit gewährleistet.
[0011] Zweckmäßig kann der Modulator mit einem weiteren, niederfrequenten Signal beaufschlagt
werden. Mit diesem Signal kann die an der Spule der Sendeeinrichtung anliegende Spannung
im Takt dieses Signals sprunghaft geändert werden. Vorzugsweise erfolgt ein Sprung
um jeweils 11 Volt. Dies ergibt in vorteilhafter Weise die erwünschte Niveauverschiebung
der hochfrequenten Schwingung, wobei ein Sprung um 11 Volt, wie Versuche gezeigt haben,
besonders gute Ergebnisse erwarten läßt.
[0012] Eine weitere vorteilhafte Maßnahmen kann darin bestehen, daß der Signalerzeugungseinrichtung
ein Netzteil mit vorgeordnetem Netztrafo zugeordnet ist, wobei das Netzteil zwei Gleichstromausgänge
für Plus und Minus aufweist, über welche die Signalerzeugungseinrichtung und die Sendeeinrichtung
mit Plus- und Minus-Spannung versorgbar sind und die wahlweise zur Bildung einer Potentialsenke
mit einem zumindest in der Nähe des Bauwerks in die Erde einbringbaren Leiter verbindbar
sind. Die Versorgung der Signaleinrichtung und der Sendeeinrichtung mit Plus- und
Minus-Spannung erübrigt einen Masseanschluß. Hierdurch wird eine Verdopplung der Leistung
der dortigen Operationsverstärker ermöglicht. Die wahlweise Versorgung des zur Bildung
einer Potentialsenke in die Erde einbringbaren Leiters mit Plus- oder Minus-Spannung
ermöglicht in vorteilhafter Weise eine Anpassung an das örtliche Erdpotential, das
Plus oder Minus sein kann. Es ergibt sich daher auch eine hohe Vielseitigkeit.
[0013] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten
Maßnahmen sind in den restlichen Unteransprüchen angegeben und aus der nachstehenden
Beispielsbeschreibung anhand der Zeichnung näher entnehmbar.
[0014] In der nachstehend beschriebenen Zeichnung zeigen:
- Figur 1
- ein Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Vorrichtung und
- Figur 2
- ein Spannungs-Zeitdiagramm mit mehreren übereinander gezeichneten Signalverläufen.
[0015] Die der Figur 1 zugrundeliegende Vorrichtung dient zur Entfeuchtung und Entsalzung
von beispielsweise durch aufgestiegene Erdfeuchtigkeit feuchtem Mauerwerk von Bauwerken
jeder Art, beispielsweise Gebäuden oder Gebäudeteilen. Ein entsprechendes Gebäude
ist in Figur 1 durch eine Wand 1 angedeutet. Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung
werden elektromagnetische Schwingungen 2 erzeugt, mit denen die Wand 1 beaufschlagt
wird. Hierbei handelt es sich um Sequenzen einer hochfrequenter Schwingung mit einer
Frequenz im Bereich von 141 kHz, vorzugsweise exakt 141 kHz.
[0016] Die erfindungsgemäße Vorrichtung enthält hierzu eine vorzugsweise mit einer Antenne
versehene Sendeeinrichtung 3 mit wenigstens einer Spule. Hier hat die Sendeeinrichtung
nur eine Freiluft-Antenne. Zusätzlich oder alternativ kann aber auch eine in körperliche
Verbindung mit dem Bauwerk bringbare Kontaktantenne vorgesehen sein. Diese muß gegenüber
dem Bauwerk elektrisch isoliert sein. An der Spule der Sendeeinrichtung 3 liegt ein
hochfrequentes Spannungssignal an, das von einer der Sendeeinrichtung 3 vorgeordneten
Signalerzeugungseinrichtung 4 geliefert wird, die einen Oszillator 5 enthalten kann.
Die mit einem Oszillator 5 versehene Schwingungserzeugungseinrichtung 4 wird hier
von einem Netzteil 6, dem ein Netztrafo 7 vorgeordnet ist, mit der Netzfrequenz und
wie alle Aggregate der erfindungsgemäßen Vorrichtung, die eine Versorgungsspannung
benötigen, mit einer Versorgungsspannung versorgt.
[0017] Das Netzteil 6 enthält einen Gleichrichter 8, dem auf der Gleichstromseite zwei Festspannungsregler
9, 10 nachgeordnet sind, von denen einer eine positive Gleichspannung und einer eine
negative Gleichspannung erzeugt, wie durch die Zeichen ± angedeutet ist. Das Netzteil
6 besitzt dementsprechend zwei Gleichspannungsausgänge für Plus und Minus. Die Festspannungsregler
9, 10 sind zweckmäßig auf ± 15 V eingestellt. Die Sendeeinrichtung 3 samt einem dieser
zugehörigen Verstärker etc. sowie die Signalerzeugungseinrichtung 4 werden vom Netzteil
6 mit Plus- und Minus-Spannung versorgt. Dadurch kann ein Masseanschluß dieser Einrichtungen
entfallen, was eine Leistungsverdoppelung der dortigen Operationsverstärker ermöglicht.
Zweckmäßig ist der Netztrafo 7 dabei so ausgebildet, daß seine Ausgänge galvanisch
vom Netz getrennt und dementsprechend hierüber nicht geerdet sind.
[0018] Der Oszillator 5 der Signalerzeugungseinrichtung 4 enthält einen Phasenvergleich
11 und einen VCO 12 (voltage-controlled-oscillator), der vom Phasenvergleich 11 gesteuert
wird, der mit der Netzfrequenz von 100 Hz beaufschlagt wird. Diese bildet die Referenzfrequenz
für den Phasenvergleich 11. Der VCO 12 erzeugt ein stabiles, hochfrequentes Ausgangssignal
14 mit 141 kHz. Hierbei handelt es sich, wie aus Figur 2, zweite Zeile von oben entnehmbar
ist, um eine harmonische Schwingung. Mit diesem Signal wird ein Frequenzteiler 15
angesteuert, der einen Teilungsfaktor von 1/1410 aufweist und dementsprechend ein
niederfrequentes Signal von ebenfalls 100 Hz erzeugt. Mit diesem Signal wird der Phasenvergleich
durchgeführt, wie durch die Signalleitung 16 angedeutet ist. Das Ergebnis des Phasenvergleichs
bildet ein Signal zur Steuerung des VCO 12.
[0019] Dem Ausgang der Signalerzeugungseinrichtung 4 ist ein Modulator 17 vorgeordnet, der
ebenfalls mit dem hochfrequenten Signal 14 beaufschlagt wird, wie durch die Signalleitung
18 angedeutet ist. Im Modulator 17 wird das hochfrequente Signal 14 so moduliert,
daß sich, wie in Figur 2 oben angedeutet ist, gedämpfte Schwingungssequenzen 19 mit
einer großen Ausgangsamplitude und einer hiervon ausgehend exponentiell abfallenden
niederfrequenten Dämpfung ergeben. Zur Bildung der Dämpfungshüllkurven ist ein dem
Modulator 17 vorgeordnetes Differenzierglied 20 vorgesehen, das eine RC-Schaltung
enthalten kann und über das ein von einem niederfrequenten Schwingungssignal 21 abgeleitetes
Signal geleitet wird. Durch die Differenzierung werden Pulssignale 22 mit exponentiell
abfallender Flanke gebildet, die dem Modulator 17 über die Signalleitung 23 zugeführt
werden. Die Dämpfung führt zu einer guten elektromagnetischen Verträglichkeit.
[0020] Die Dämpfung ist im Bereich jeder Sequenz 19 gleich. Der Abstand der aufeinander
folgenden Sequenzen 19 ist jedoch unterschiedlich. Hierdurch lassen sich ungünstige
Resonanzerscheinungen und Systemschwingungen unterdrücken. Der unterschiedliche Abstand
der Sequenzen 19 wird durch einen unterschiedlichen Abstand der Impulse 22 vorgegeben.
[0021] Das niederfrequente Signal 21, von dem die Impulse 22 abgeleitet werden, kann durch
einen eigenen Oszillator erzeugt oder durch einen Frequenzteiler vom hochfrequenten
Signal 14 abgeleitet werden. Im dargestellten Beispiel besitzt der Oszillator 5 neben
dem Ausgang für das hochfrequente Signal 14 einen zweiten Ausgang für das niederfrequente
Signal 21, das eine Frequenz von 500 Hz aufweisen kann. Beim Signal 21 handelt es
sich um ein gleichmäßig schwingendes Rechtecksignal. Dieses wird mittels eines Impulsformers
24 in ein Nadelimpulssignal 25 umgewandelt, das in einem nachgeordneten Inverter 26
invertiert wird, so daß sich ein zum Signal 25 spiegelbildliches Signal 27 mit nach
unten gerichteten Nadeln ergibt, die am oberen Niveau verbunden sind. Dieses immer
noch gleichmäßige Signal 27 wird einem Längenvariator 28 zugeführt, der zwar die nach
unten gerichteten Nadelimpulse gleich läßt, deren Abstand jedoch nach einem internen
Programm periodisch verändert, so daß sich ein Signal der bei 29 angedeuteten Art
mit nach unten gerichteten Nadelimpulsen mit unterschiedlichem Abstand ergibt. Der
Längenvariator 28 kann hierzu eine mit einer Kondensatorschaltung zusammenwirkende
Zähleinrichtung aufweisen. Mit dem Signal 29 wird das Differenzierglied 20 beaufschlagt.
[0022] Die durch den Längenvariator 28 bewerkstelligte Abstandsänderung der invertierten
Nadelimpulse ist periodisch. Dies gilt dementsprechend auch für die durch Differenzierung
gebildeten, sägezahnartigen Impulse 22, deren aufwärts gerichtete Flanke 22a, wie
aus Figur 2 anschaulich erkennbar ist, jeweils den Beginn der zugeordneten Sequenz
19 markiert und deren exponentiell abfallende Flanke 22b die Dämpfungshüllkurve darstellt.
In der schematischen Darstellung gemäß Figur 2 erstreckt sich jeweils eine Periode
des Längenvariators 28 über vier Sequenzen 19. Durch Versuche wurde eine zu bevorzugende
Periodenlänge von zehn Sequenzen ermittelt. Der Abstand zwischen den einzelnen Signalen
kann dabei in einem. gleichen Verhältnis, z.B. 25%, oder wie hier, um einen gleichbleibenden
Fixbetrag geändert werden, also nach Art einer geometrischen oder arithmetischen Reihe.
[0023] Zur weiteren Verbessserung des Wirkungsgrads kann, wie Figur 2 weiter erkennen läßt,
das Schwingungsniveau des hochfrequenten Schwingungssignals 14, also die Mittelinie,
um die die Schwingung erfolgt, sprunghaft verlegt werden. Hierzu wird die Spannung
sprunghaft geändert. Der Spannungssprung beträgt zweckmäßig ± 11 V. Hierzu wird der
Modulator 17 über eine weitere Signalleitung 30 mit einem zweiten niederfrequenten
Signal 31 beaufschlagt, das den Takt der Spannungsänderung vorgibt, wie aus Figur
2 anschaulich erkennbar ist. Bei dem Signal 31 kann es sich um ein Rechtecksignal
mit einer Frequenz von 50 Hz handeln. Im dargestellten Beispiel wird das Signal 31
durch einen Frequenzteiler 32 erzeugt, der mit dem Ausgang des oben bereits erwähnten
Frequenzteilers 15 beaufschlagt wird. Der Frequenzteiler 32 arbeitet hier dementsprechend
mit dem Teilungsfaktor 2.
[0024] Im Bereich jeder aufwärts oder abwärts gerichteten Flanke des Signals 31 erfolgt
ein Spannungssprung, wie in Figur 2 oben bei S angedeutet ist. Bei einer Frequenz
von 50 Hz des Signals 31 ergibt sich somit eine Änderungsfrequenz von 100 Hz. Im dargestellten
Beispiel entspricht der Abstand zwischen zwei Spannungsänderungen der Länge einer
Periode der Signale 29 bzw. 22. Die Spannungsänderung fällt dabei, wie aus Figur 2
anschaulich erkennbar ist, mit dem Periodenbeginn zusammen.
[0025] Durch die vom Sender 3 ausgesandten Schwingungen 2 werden die in der Wand 1 enthaltenen
Feuchtigkeitsteilchen so angeschoben, daß sie aus der Wand 1 abwandern. Um diese Bewegung
in eine vorgegebene Richtung zu lenken und zu beschleunigen, wird in der Nähe der
Wand 1 ein aus elektrisch leitendem Material, vorzugsweise nicht rostendem Stahl,
bestehender, hier als lotrecht in die Erde eintreibbarer Spieß ausgebildeter Leiter
33 vorgesehen, der wahlweise mit einer Plus- oder Minus-Spannung beaufschlagbar ist
und im dargestellten Beispiel hierzu mittels eines Umschalters 34 wahlweise an den
Plus- oder Minusausgang des Netzteils 6 anschließbar ist. Auf diese Weise läßt sich
ein gegenüber dem Erdpotential der Umgebung, das auch in der Wand 1 wirksam ist, eine
Potentialsenke erreichen, durch die eine geeignete Ladung aufweisende Ionen angezogen
werden. Die in der Wand 1 vorhandene Feuchtigkeit enthält gelöste Salze und dementsprechend
hieraus resultierende Ionen, die von einer geeigneten Potentialsenke angezogen werden
und dabei Feuchtigkeit mitführen. Hierdurch wird daher die durch die Schwingungen
2 angeregte Abwanderung der Feuchtigkeit unterstützt.
[0026] Da technisch gesehen der Stromfluß von Minus nach Plus gerichtet ist, wird der Leiter
33 im Falle eines Plus-Erdpotentials mit noch höherer Plus-Spannung und im Falle eines
Minus-Erdpotentials mit noch stärkerer Minus-Spannung beaufschlagt. Im einen Fall
fungiert der Leiter als Anode, zu der Anionen wandern, im anderen Fall als Kathode,
zu der die Kationen wandern. In jedem Fall ergibt sich eine durch die geschaffene
Potentialsenke bewirkte, gerichtete, durch die Schwingungen 2 beschleunigte Ionenwanderung,
wie durch die Pfeile 35 angedeutet ist. Der Umschalter 34 kann in einen Potentialregler
integriert sein, mit Hilfe dessen das wirksame Potential in Anpassung an die Verhältnisse
des Einzelfalls abweichend von dem vom Netzteil 6 gelieferten Maximalwert von beispielsweise
± 15 V, einstellbar ist.
[0027] Die Einstellung des Umschalters 34 und des Potentialreglers in Abhängigkeit vom gemessenen
Potential in der Wand 1 können manuell erfolgen. Bei dem der Figur 1 zugrunde liegenden
Beispiel ist hierzu eine Steuereinrichtung 36 vorgesehen, welche die obigen Vorgänge
automatisch ausführt. Die Steuereinrichtung 36 wird mit im Bereich der Wand 1 gemessenen
Ist-Werten z.B. des Erdpotentials und des Stromflusses versorgt, wie durch die Signalleitungen
37 angedeutet ist. Zur Aufnahme der Ist-Werte werden geeignete Meßstifte 38 verwendet.
Diese werden in die Wand 1 eingebracht. Die Meßstifte 38 bestehen, wie der den Leiter
33 bildende Erdspieß, aus elektrisch leitendem, nicht rostendem Material, zweckmäßig
nicht rostendem Stahl. Mit Hilfe der Steuereinrichtung 37 können auch die anderen
Aggregate, wie die Signalerzeugungseinrichtung 4 und die Sendeeinrichtung 3 samt einem
zugehörigen Verstärker gesteuert werden, wie durch nicht näher bezeichnete Signalleitungen
angedeutet ist. Zweckmäßig werden in einem derartigen Fall auch noch weitere Ist-Werte,
wie die Feuchtigkeit, die Schwingungsbeaufschlagung, etc. aufgenommen und der Steuereinrichtung
36 zugeführt.
[0028] Im vorstehend beschriebenen Beispiel wird das Stromnetz als Frequenz- und Spannungsquelle
benutzt. Es wäre aber auch ohne weiteres denkbar, auf andere Spannungsquellen, beispielsweise
eine Batterie und/oder eine Solarzellen-Anordnung etc. zurückzugreifen. In Fällen
dieser Art müßte natürlich das hier durch die Netzfrequenz vorgegebene Eingangssignal
auf andere Weise erzeugt werden, beispielsweise mittels eines Quarzgenerators. Zur
Erzeugung einer Plus- und Minus-Gleichspannung müßten geeignete Mittel vorgesehen
werden. Die dargestellte Ausführung mit Rückgriff auf das Stromnetz erweist sich dementsprechend
als zu bevorzugende Ausführung.
1. Verfahren zum Entfeuchten und/oder Entsalzen von Bauwerken (1) durch Beaufschlagung
mit im Takt eines ersten niederfrequenten Signals (21) aufeinander folgenden Sequenzen
einer hochfrequenten, durch entsprechende Spannungsbeaufschlagung mindestens einer
Spule erzeugten, elektromagnetischen Schwingung (2), deren Frequenz im Bereich von
141 kHz liegt und deren Amplitude im Bereich jeder Sequenz vorzugsweise exponentiell
abklingt, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der aufeinander folgenden Sequenzen unterschiedlich ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge aufeinander folgender Sequenzen periodisch geändert wird, wobei die Periodenlänge
mindestens vier, vorzugsweise zehn volle Sequenzen umfasst.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwingungsniveau der hochfrequenten Schwingung in vorzugsweise gleichen Abständen
geändert wird, wobei der Abstand zwischen zwei Änderungen des Schwingungsniveaus mindestens
vier, vorzugsweise zehn volle Sequenzen umfasst.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwingungsniveau der hochfrequenten Schwingung (2) im Takt eines zweiten niederfrequenten
Signals (31) geändert wird, dessen Frequenz vorzugsweise 50 Hz beträgt.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Frequenz des ersten niederfrequenten Signals 500 Hz beträgt.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Umgebung des Bauwerks (1) eine Potentialsenke bezüglich des im Bauwerk (1)
vorhandenen Erdpotentials erzeugt wird.
7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
mit einer dem Bauwerk (1) zugeordneten, zumindest eine Spule enthaltenden Sendeeinrichtung
(3), die über eine vorzugsweise einen Oszillator (5) enthaltende Signalerzeugungseinrichtung
mit einer eine hochfrequente Schwingung ausführenden Spannung beaufschlagbar ist,
der mittels eines Modulators (17) aufeinander folgende, gedämpfte Sequenzen (19) aufgeprägt
sind, die durch Modulation eines hochfrequenten Signals (14) mit einem niederfrequenten
Signal (22) gebildet werden, das durch ein dem Modulator (17) vorgeordnetes, ein Rechtecksignal
verarbeitendes Differenzierglied (20) gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass dem Differenzierglied (20) ein aus einem ersten niederfrequenten Signal (21) Nadelimpulse
bildender Pulsformer (24) zugeordnet ist, dem ein Inverter (26) nachgeordnet ist,
der einen Längenvariator (28) beaufschlagt, der den Abstand der invertierten Signale
(27) nach einem internen Programm periodisch ändert und das Differenzierglied (20)
beaufschlagt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Modulator (17) mit einem weiteren niederfrequenten Signal (31) beaufschlagbar
ist, durch das die Ausgangsspannung taktweise um vorzugsweise ± 11 V verschiebbar
ist, und dass das zweite niederfrequente, dem Modulator (17) zugeführte Signal (31)
mittels eines dem Modulator (17) vorgeordneten Frequenzteilers (32) erzeugbar ist,
wobei der dem Modulator (17) vorgeordnete Frequenzteiler (32) vorzugsweise mittels
eines ihm vorgeordneten, weiteren Frequenzteilers (15), der mit dem hochfrequenten
Signal (14) beaufschlagbar ist, mit einem von diesem abgeleiteten, niederfrequenten
Signal beaufschlag ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung eines Oszillators (5) dieser zwei Ausgänge für das hochfrequente Signal
(14) und für das erste niederfrequene, dem Pulsformer (24) zugeordnete Signal (21)
aufweist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Signalerzeugungseinrichtung (4) ein Netzteil (6) mit vorgeordnetem Netztrafo
(7) zugeordnet ist, wobei das Netzteil (6) zwei Gleichstromausgänge für Plus und Minus
aufweist, über welche die Signalerzeugungseinrichtung (4) und die Sendeeinrichtung
(3) mit Plusund Minus-Spannung versorgbar sind und die wahlweise zur Bildung einer
Potentialsenke gegenüber dem im Bauwerk (1) vorhandenen Potential mit einem zumindest
in der Nähe des Bauwerks (1) in die Erde einbringbaren Leiter (33) verbindbar sind.
1. A process for drying and/or desalting of buildings (1) by subjecting to a high-frequency
electromagnetic oscillation (2) generated by subjecting at least one coil to a suitable
voltage in cycle of successive sequences of a first low-frequency signal (21), and
the frequency of which oscillation is in the region of 141 kHz and the amplitude of
which decays preferably exponentially,
characterized in that the length of successive sequences is different.
2. A process according to claim 1, characterized in that the length of successive sequences is changed periodically, a cycle length including
at least four, preferably ten complete sequences.
3. A process according to one of the preceding claims, characaterized in that the level of oscillation of the high-frequency oscillation is changed in preferably
the same intervals, an interval between two changes of the level of oscillation comprising
at least four, preferable ten complete sequences.
4. A process according to claim 3, characterized in that the level of oscillation of the high-frequency oscillation (2) is changed with the
cycle of a second low-frequency signal (31) the frequency of which is preferably 50
Hz.
5. A process according to one of the preceding claims, characaterized in that the frequency of the first low-frequency signal is 500 Hz.
6. A process according to one of the preceding claims, characaterized in that in the surroundings of the building (1) a potential sink is formed with regard to
the earth potential available in the building (1).
7. A device for performing the process according to one of the preceding claims comprising
a transmitter (3) associated to the building (1) and comprising at least one coil,
said transmitter being subjectable to a voltage supplying a high-frequency oscillation
by a signal generator preferably comprising an oscillator (5), said voltage being
supplied with successive attenuated sequences (19) by means of a modulator (17) and
being generated by modulation of a high-frequency signal (14) with a low-frequency
signal (22) formed by a differentiator (20) arranged in series with the modulator
(17) and processing a square signal,
characterized in that a pulse former (24) forming pin pulses from a first low-frequency signal (21) is
associated to the differentiator (20), and an inverter (26) following said pulse former
and supplying a length variator (28) periodically changing the intervals of the inverted
signals (27) according to an internal program and supplying the differentiator (20).
8. A device according to claim 7, characterized in that the modulator (17) may be supplyied with a further low-frequency signal (31) by which
the output voltage may be displaced cyclically by preferably ± 11V, and that the second
low-frequency signal (31) supplied to the modulator (17) may be generated by means
of a frequency divider (32) arranged in series with the modulator (17), the frequency
divider (32) arranged in series with the modulator (17) preferably being supplyable
with a further frequency divider (15) arranged in series with it, which is supplyable
with the high-frequency signal (14), with a low-frequency signal derived from it.
9. A device according to claim 7 or 8, characterized in that in case of use of an oscillator (5) it comprises two outputs for the high-frequency
signal (14) and for the first low-frequency signal (21) associated to the pulse former
(24).
10. A device according to one of the preceding claims 7 to 9, characterized in that a power supply unit (6) having a mains transformer (7) arranged in series with it
is associated to the signal generator (4), the power supply unit (6) having two direct
current outputs for plus and minus via which the signal generator (4) and the transmitter
(3) are supplyable with positive and negative voltage and which are selectively connectable
to a conductor (33) which may be earthed in the vicinity of the building (1) for forming
a potential sink with regard to the building (1).
1. Procédé pour l'assèchement et/ou le dessalement de bâtiments (1) par exposition à
des séquences - se succédant à la cadence d'un premier signal à basse fréquence (21)
- d'une oscillation électromagnétique à haute fréquence (2) qui est générée en soumettant
d'une manière correspondante au moins une bobine à une tension, la fréquence de ladite
oscillation étant située dans le domaine de 141 kHz et son amplitude, dans le domaine
de chaque séquence, s'évanouissant de préférence de façon exponentielle, caractérisé par le fait que la longueur des séquences successives est différente.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la longueur de séquences successives est variée périodiquement, la longueur de période
comprenant au moins quatre, de préférence dix séquences entières.
3. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que le niveau d'oscillation de l'oscillation à haute fréquence est varié à intervalles
de préférence égaux, l'intervalle entre deux changements du niveau d'oscillation comprenant
au moins quatre, de préférence dix séquences entières.
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé par le fait que le niveau d'oscillation de l'oscillation à haute fréquence (2) est varié à la cadence
d'un deuxième signal à basse fréquence (31) dont la fréquence est, de préférence,
de 50 Hz.
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que la fréquence du premier signal à basse fréquence est de 500 Hz.
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que, dans l'environnement du bâtiment (1), on génère un creux de potentiel par rapport
au potentiel terrestre présent dans le bâtiment (1).
7. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon l'une des revendications précédentes,
avec un dispositif d'émission (3) qui est associé au bâtiment (1), comprend au moins
une bobine et qui, par un dispositif de génération de signaux lequel comprend de préférence
un oscillateur (5), peut être soumis à une tension qui exerce une oscillation à haute
fréquence et sur laquelle des séquences successives amorties (19) sont empreintes
au moyen d'un modulateur (17), lesdites séquences étant formées par modulation d'un
signal à haute fréquence (14) avec un signal à basse fréquence (22) qui est formé
par un élément différenciateur (20) placé en amont du modulateur (17) et traitant
un signal rectangulaire, caractérisé par le fait que l'on associe à l'élément différenciateur (20) un formateur d'impulsions (24) qui
forme des impulsions en dent à partir d'un premier signal à basse fréquence (21) et
à la suite duquel est monté un inverseur (26) qui alimente un variateur de longueur
(28) lequel varie l'intervalle des signaux inversés (27) d'une manière périodique
selon un programme interne et alimente l'élément différenciateur (20).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé par le fait que le modulateur (17) peut être alimenté en un autre signal à basse fréquence (31) par
lequel la tension de départ peut être variée en cadence de préférence de ± 11 V, et
que le deuxième signal à basse fréquence (31) qui est amené au modulateur (17) peut
être généré au moyen d'un diviseur de fréquence (32) monté en amont du modulateur
(17), ledit diviseur de fréquence (32) monté en amont du modulateur (17) étant alimenté
- de préférence au moyen d'un autre diviseur de fréquence (15) qui est monté devant
lui (32) et qui peut être alimenté avec le signal à haute fréquence (14) - en un signal
à basse fréquence qui est dérivé de ce dernier.
9. Dispositif selon la revendication 7 ou 8, caractérisé par le fait que, lorsqu'on utilise un oscillateur (5), ce dernier présente deux sorties pour le signal
à haute fréquence (14) et pour le premier signal à basse fréquence (21) associé au
formateur d'impulsions (24).
10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes 7 à 9, caractérisé par le fait que l'on associe au dispositif de génération de signaux (4) un bloc d'alimentation (6)
avec un transformateur de réseau (7) monté avant, ledit bloc d'alimentation (6) présentant
deux sorties à courant continu pour positif et négatif par lesquelles le dispositif
de génération de signaux (4) et le dispositif d'émission (3) peuvent être alimentés
en tension positive et en tension négative et qui, pour former un creux de potentiel
par rapport au potentiel présent dans le bâtiment (1), peuvent être reliées facultativement
à un conducteur (33) qui peut être introduit dans la terre au moins à proximité du
bâtiment (1).

