[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft pastenförmige Wasch- und Reinigungsmittel und
ein Verfahren zu ihrer Herstellung.
[0002] Im Haushalt eingesetzte Waschmittel sind auf die dort vorkommenden Bedürfnisse abgestimmt;
so sind sie normalerweise pulverförmig oder hinreichend flüssig, um sich problemlos
ausgießen und dosieren zu lassen. Da auch derartige Flüssigwaschmittel innerhalb relativ
weiter Temperaturbereiche lagerstabil sein sollen, werden häufig Zusätze von organischen
Lösungsmitteln und/oder Hydrotropen zugesetzt, die allerdings selbst keinen Beitrag
zum Wasch- beziehungsweise Reinigungsergebnis liefern und aus diesem Grund unerwünscht
sind. Eine Möglichkeit zur Umgehung eventueller Dosierprobleme mit nicht hinreichend
flüssigen Mitteln wird in der europäischen Patentanmeldung EP 253 151 A2 vorgeschlagen.
Aus diesem Dokument sind flüssige, teilweise hochviskose Waschmittel auf Basis nichtionischer
und anionischer Tenside bekannt, welche Polyethylenglycol als Hydrotrop enthalten
und die vom Anwender nicht in flüssiger Form dosiert werden müssen, sondern portioniert
in Beutel aus wasserlöslichem Material, zum Beispiel Polyvinylalkohol, abgepackt werden.
[0003] Das in der europäischen Patentschrift EP 295 525 B1 beschriebene pastenförmige Waschmittel
besteht aus einer im Temperaturbereich unterhalb 10 °C flüssigen Phase, die aus nichtionischem
Tensid gebildet wird, und einer darin dispergierten festen Phase bestimmter Korngröße,
die aus Waschalkalien, Sequestrierungsmitteln und gegebenenfalls Aniontensiden gebildet
wird. Dafür werden Tenside beziehungsweise deren Gemische verwendet, deren Stockpunkt
(Erstarrungspunkt) unterhalb 5 °C liegen muß, um eine Verfestigung der Paste bei niedrigen
Transport- und Lagertemperaturen zu vermeiden. Diese Waschmittelpaste ist für gewerbliche
Wäschereien bestimmt und ist derart fließfähig, daß sie über eine Absaugleitung mittels
einer üblichen Förderpumpe gefördert werden kann. Es wurde allerdings festgestellt,
daß derartige Pasten während ihrer Herstellung nicht immer befriedigend die Homogenität
ihrer Inhaltsstoffe gewährleisten können und auch während der Lagerung häufig zum
Entmischen neigen. Das Entmischen betrifft nicht nur die Separation der festen von
den flüssigen Bestandteilen, sondern auch die Phasentrennung der flüssigen Inhaltsstoffe.
[0004] Aus der französischen Patentanmeldung FR 2 254 632 ist bekannt, daß Mischungen nichtionischer
Tenside mit unterschiedlichen Ethoxylierungsgrade gute Waschleistungen ergeben. Die
europäische Patentanmeldung EP 0 356 707 beschreibt lagerstabile und gut wirksame
pastenförmige Waschmittel, die 15-36 Gew.-% einer nichtionischen Tensidmischung, 35-70
Gew.-% einer Alkalitätskomponente und bis zu 4 Gew.-% Sulfonattensid enthalten. Ein
weiteres pastenförmiges Waschmittel, welches als nichtionisches Tensid 40 bis 70 Gew.-%
bei Raumtemperatur flüssigen ethoxylierten Fettalkohol mit 10 bis 20 Kohlenstoffatomen
und einem mittleren Ethoxylierungsgrad von 1 bis 8 sowie 20 bis 50 Gew.-% bei Raumtemperatur
flüssigen ethoxylierten und propoxylierten Fettalkohol mit 10 bis 20 Kohlenstoffatomen
und einem mittleren Ethoxylierungsgrad von 2 bis 8 und einem mittleren Propoxylierungsgrad
von 1 bis 6 sowie 1 bis 10 Gew.-% Seife enthält, wird in der internationalen Patentanmeldung
WO 95/09229 beschrieben. Dieses pastenförmige Wasch- oder Reinigungsmittel ist so
strukturviskos, daß es bei Raumtemperatur unter Einwirkung der Schwerkraft nicht fließfähig
ist, bei Scherung aber eine deutlich niedrigere Viskosität aufweist und dann unter
Einwirkung der Schwerkraft fließfähig ist. Die Dosierung dieses pastenförmigen Wasch-
oder Reinigungsmittels erfolgt vorzugsweise dadurch, daß das Mittel zur Erniedrigung
der Viskosität der Scherung unterworfen wird und das dann fließfähige Mittel mittels
Förderpumpen dosiert werden kann.
[0005] In neuerer Zeit wird auch in der gewerblichen Wäscherei die Forderung nach dem Verzicht
auf als nicht ausreichend biologisch abbaubar empfundene Waschmittelinhaltsstoffe
erhoben. Dieser Forderung ist besonders schwer nachzukommen, da an die Reinigungsleistung
der Waschmittel im Vergleich zu den Bedingungen bei der Haushaltswäsche sehr viel
höhere Ansprüche gestellt werden müssen. Dies gilt insbesondere für die ganz wesentlich
zur Reinigungsleistung beitragenden tensidischen Inhaltsstoffe, bei denen synthetische
Aniontenside, insbesondere vom Typ der sulfonierten Alkylbenzole, in dieser Hinsicht
eine herausragende Rolle spielen.
[0006] Der vorliegenden Erfindung lag somit die Aufgabe zugrunde, ein pastenförmiges Waschmittel
für den Einsatz in der gewerblichen Wäscherei zur Verfügung zu stellen, das bei guter
Lagerstabilität eine gute Waschleistung aufweist, obwohl es auf dafür normalerweise
erforderliche synthetische Aniontenside vom Alkylbenzolsulfonat-Typ verzichtet.
[0007] Dies konnte im wesentlichen gelöst werden durch eine Optimierung der nichtionischen
Tensidkomponente und den Einsatz von langkettigen Alkoholen und/oder langkettigen
Alkylethern.
[0008] Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein pastenförmiges Waschmittel für den
Einsatz in der gewerblichen Wäscherei, enthaltend nichtionisches Tensid, organischen
und/oder anorganischen Builder, Alkalisierungsmittel, sowie gegebenenfalls Bleichmittel,
Enzym, vergrauungsinhibierendes Polymer und/oder sonstige übliche Inhaltsstoffe, welches
dadurch gekennzeichnet ist , daß es frei von synthetischem Aniontensid des Alkylbenzolsulfonat-Typs
ist und 5 Gew.-% bis 30 Gew.-%, insbesondere 10 Gew.-% bis 25 Gew.-% eines ethoxylierten
Alkohols der allgemeinen Formel I,
R
1-(OC
2H
4)
m-OH (I)
in der R
1 einen Alkyl- oder Alkenylrest mit 8 bis 14 C-Atomen bedeutet und der mittlere Ethoxylierungsgrad
m Werte von 1 bis 8 annehmen kann, 1 Gew.-% bis 20 Gew.-%, insbesondere 5 Gew.-% bis
15 Gew.-% eines ethoxylierten Alkohols der allgemeinen Formel II,
R
2-(OC
2H
4)
n-OH (II)
in der R
2 einen Alkyl- oder Alkenylrest mit 12 bis 22 C-Atomen bedeutet und der mittlere Ethoxylierungsgrad
n Werte von 3 bis 14 annehmen kann mit der Maßgabe, daß n mindestens um 1,0, insbesondere
um mindestens 2,0 größer ist als m, 20 Gew.-% bis 80 Gew.-% Alkalisierungsmittel,
1 Gew.-% bis 20 Gew.-%, insbesondere 3 Gew.-% bis 15 Gew.-% langkettigen Alkohol beziehungsweise
Alkylether der allgemeinen Formel III,
R
3-O-R
4 (III),
in der R
3 einen Alkyl- oder Alkenylrest mit 8 bis 22 C-Atomen und R
4 Wasserstoff oder einen Alkylrest mit 1 bis 6 C-Atomen bedeutet, und bis zu 5 Gew.-%
organischen Builder vom Typ der polymeren Polycarboxylate enthält. Unter polymeren
Polycarboxylaten sollen im Rahmen der Erfindung Polymerisationsprodukte von ungesättigten
Mono- und/oder Dicarbonsäuren verstanden werden, die außer Carboxylgruppen keine weiteren
Funktionalitäten aufweisen.
[0009] Die flüssige Phase des erfindungsgemäßen pastenförmigen Mittels wird im wesentlichen
von den nichtionischen Tensiden der Formeln I und II, die unterschiedliche Kohlenstoffkettenlängen
und unterschiedliche Ethoxylierungsgrade aufweisen, und den Alkoholen beziehungsweise
Ethern der Formel III gebildet. Die Viskosität des erfindungsgemäßen Mittels kann
durch Kombination von ethoxylierten Alkoholen mit den Formeln I und II eingestellt
werden. Bei den Verbindungen der Formeln I und II können die Reste R
1 und R
2 linear oder verzweigtkettig, beispielsweise in 2-Stellung methylverzweigt sein, wobei
lineare Reste mit primären veretherten Alkoholfunktionen bevorzugt sind. Vorzugsweise
weist das nichtionische Tensid gemäß Formel I eine Kohlenstoffkettenlänge von 8 bis
14, insbesondere 12 bis 14 Kohlenstoffatomen und einen mittleren Alkoxylierungsgrad
m von 1 bis 8 auf. Das nichtionische Tensid gemäß Formel II weist eine breitere Kohlenstoffkettenlängenverteilung
hin zu längeren Ketten mit 12 bis 22, insbesondere 12 bis 18 Kohlenstoffatomen und
einen höheren mittleren Alkoxylierungsgrad n von 3 bis 14 auf. Die ethoxylierten Alkohole
der Formel I und die ethoxylierten Alkohole der Formel II liegen bevorzugt in Gewichtsverhältnissen
von 2 : 1 bis 1 : 1,8 vor. Das erfindungsgemäße Mittel kann weitere nichtionische,
in Wasch- und Reinigungsmitteln üblicherweise eingesetzte Tenside enthalten, wie zum
Beispiel Alkylpolyglykoside und/oder Fettsäurepolyhydroxyamide. Die Tensidkomponente
ist allerdings vorzugsweise frei von propoxylierten Alkoholen, da man bei diesen eine
schlechtere biologische Abbaubarkeit erwartet.
[0010] Für die Alkohole beziehungsweise Ether der allgemeinen Formel III, die zur besonders
guten Kältestabilität der erfindungsgemäßen Mittel beitragen und zusätzlich einen
Beitrag zur Waschleistung liefern können, gilt in Bezug auf den Rest R
3 im wesentlichen das oben für die Reste R
1 und R
2 ausgeführte. R
4 ist neben Wasserstoff vorzugsweise eine Methyl-, Ethyl-, Propyl- oder Butylgruppe,
wobei Wasserstoff und die Methylgruppe besonders bevorzugt sind. In einer bevorzugten
Ausgestaltung der Erfindung sind in den Mitteln bis zu 10 Gew.-%, vorzugsweise 2 Gew.-%
bis 6 Gew.-% an Substanzen gemäß allgemeiner Formel III enthalten.
[0011] Als weitere Tenside kann das Mittel bis zu 5 Gew.-%, insbesondere 0,5 Gew.-% bis
3 Gew.-% natürliche oder synthetische Aniontenside enthalten. Zu den geeigneten synthetischen
Aniontensiden, die vorzugsweise in fester, feinteiliger, weitgehend wasserfreier Form
in das erfindungsgemäße Mittel eingearbeitet werden können, gehören insbesondere solche
vom Sulfonat- oder Sulfat-Typ, die normalerweise als Alkalisalze, bevorzugt als Natriumsalze
vorliegen. Insbesondere die genannten Tenside vom Sulfonat-Typ können jedoch auch
in Form ihrer freien Säuren eingesetzt werden. Geeignete anionische Tenside vom Sulfonat-Typ
sind lineare Alkansulfonate mit 11 bis 15 C-Atomen, wie sie durch Sulfochlorierung
beziehungsweise Sulfoxidation von Alkanen und anschließende Verseifung beziehungsweise
Neutralisation erhältlich sind, Salze von Sulfofettsäuren sowie deren Ester, die sich
von insbesondere in α-Stellung sulfonierten gesättigten C
12- bis C
18-Fettsäuren und niederen Alkoholen, wie Methanol, Ethanol und Propanol ableiten, und
Olefinsulfonate, wie sie zum Beispiel durch Sulfonierung endständiger C
12- bis C
18-Olefine und anschließende alkalische Hydrolyse gebildet werden. Geeignete Tenside
vom Sulfat-Typ sind insbesondere die primären Alkylsulfate mit vorzugsweise linearen
Alkylresten mit 10 bis 20 C-Atomen, die ein Alkali-, Ammonium- oder Alkyl- beziehungsweise
Hydroxyalkyl-substituiertes Ammoniumion als Gegenkation besitzen. Besonders geeignet
sind die Derivate der linearen Alkohole mit insbesondere 12 bis 18 C-Atomen und deren
verzweigtkettiger Analoga, der sogenannten Oxoalkohole. Brauchbar sind demgemäß insbesondere
die Sulfatierungsprodukte primärer Fettalkohole mit linearen Dodecyl-, Tetradecyl-
oder Octadecylresten sowie deren Gemische. Besonders bevorzugte Alkylsulfate enthalten
einen Talgalkylrest, das heißt Mischungen mit im wesentlichen Hexadecyl- und Octadecylresten.
Die Alkylsulfate können in bekannter Weise durch Reaktion der entsprechenden Alkoholkomponente
mit einem üblichen Sulfatierungsreagenz, insbesondere Schwefeltrioxid oder Chlorsulfonsäure,
und anschließende Neutralisation mit Alkali-, Ammonium- oder Alkylbeziehungsweise
Hydroxyalkyl-substituierten Ammoniumbasen hergestellt werden. Außerdem können die
sulfatierten Alkoxylierungsprodukte derartiger Alkohole, sogenannte Ethersulfate,
in den Mitteln enthalten sein. Vorzugsweise enthalten derartige Ethersulfate 2 bis
30, insbesondere 4 bis 10, Ethylenglykol-Gruppen pro Molekül. Synthetische Aniontenside
vom Typ der Alkylbenzolsulfonate fehlen in den erfindungsgemäßen Mitteln ganz. In
einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Mittel völlig frei von synthetischen
Aniontensiden. Zu den natürlich vorkommenden Aniontensiden gehören insbesondere die
Seifen, die in erfindungsgemäßen Mitteln vorzugsweise in Mengen bis zu 5 Gew.-%, insbesondere
von 0,5 Gew.-% bis 2 Gew.-%, enthalten sein können. Als Seifen kommen insbesondere
die Alkalisalze der gesättigten und/oder ungesättigten C
12-18-Fettsäuren, beispielsweise Kokos-, Palmkern- oder Talgfettsäure, in Frage. Besonders
bevorzugt ist der Einsatz von Salzen eines Carbonsäuregemisches aus, jeweils bezogen
auf gesamtes Carbonsäuregemisch, 2 Gew.-% bis 8 Gew.-% C
14-, bis zu 1 Gew.-% C
15-, 18 Gew.-% bis 24 Gew.-% C
16-, bis zu 3 Gew.-% C
17-, 20 Gew.-% bis 42 Gew.-% C
18- und 30 Gew.-% bis 44 Gew.-% C
20-22-Carbonsäure.
[0012] Die feste Phase des erfindungsgemäßen Mittels wird im wesentlichen von den Alkalisierungsmitteln
und Buildersubstanzen gebildet, wobei gegebenenfalls weitere teilchenformige Hilfsstoffe
anwesend sein können. Die feste Phase sollte in der flüssigen Tensidphase möglichst
homogen dispergiert sein. Die als feste Phase enthaltenen Bestandteile des pastenförmigen
Mittels sollen feinteilig sein und eine mittlere Korngröße im Bereich von 5 µm bis
200 µm aufweisen, wobei höchstens 10 % der Teilchen eine Korngröße von mehr als 200
µm aufweisen. Überraschenderweise ist es möglich, relativ grobkörnige Feststoffe,
beispielsweise solche, die 20 % bis 50 % Teilchen mit Korngrößen über 100 µm enthalten,
ohne Nachteil in die pastenförmigen Mittel einzuarbeiten. Vorzugsweise beträgt die
mittlere Korngröße der die feste Phase bildenden Teilchen 10 µm bis 80 µm und insbesondere
10 µm bis 60 µm, wobei die maximale Korngröße unterhalb 300 µm, insbesondere unter
250 µm liegt. Vorzugsweise sind 90 Gew.-% der festen pulverförmigen Bestandteile kleiner
als 200 µm, insbesondere kleiner als 140 µm. Die mittlere Korngröße kann nach bekannten
Methoden (beispielsweise mittels Laserbeugung oder Coulter Counter) bestimmt werden.
[0013] Die als weitere Komponente enthaltenen Alkalisierungsmittel werden oft auch als Waschalkalien
bezeichnet. Sie sind überwiegend der festen Phase zuzuordnen. Sie sorgen unter Anwendungsbedingungen
erfindungsgemäßer Mittel für einen pH-Wert im alkalischen Bereich, der normalerweise
im Bereich von 9 bis 13, insbesondere von 10 bis 12 (jeweils gemessen in 1-gewichtsprozentiger
Lösung des Mittels in ionenausgetauschtem Wasser) liegt. Bevorzugtes Alkalisierungsmittel
ist amorphes Alkalisilikat, insbesondere Natriummetasilikat der Zusammensetzung Na
2O : SiO
2 von 1 : 0,8 bis 1 : 1,3, vorzugsweise 1 : 1, das in wasserfreier Form eingesetzt
wird. Neben dem Alkalisilikat sind auch wasserfreies Alkalicarbonat oder Alkalihydrogencarbonat
geeignet, das jedoch aufgrund von Absorptionsvorgängen größere Anteile an flüssiger
Phase erfordert und daher weniger bevorzugt ist. Der Anteil der Mittel an Alkalisierungsmitteln
beträgt 20 Gew.-% bis 80 Gew.-%, vorzugsweise 30 Gew.-% bis 70 Gew.-% und insbesondere
40 Gew.-% bis 60 Gew.-%. Die Alkalisierungsmittelkomponente des erfindungsgemäßen
Mittels kann allein aus Silikat bestehen. Alkalicarbonat beziehungsweise Alkalihydrogencarbonat
ist vorzugsweise höchstens bis zu 20 Gew.-%, insbesondere unter 10 Gew.-%, vorhanden.
Insbesondere wenn beim Einsatz erfindungsgemäßer Mittel ein Phosphatgehalt ökologisch
unbedenklich ist (zum Beispiel bei einer die Phosphate eliminierenden Abwasserreinigung),
können in erfindungsgemäßen pastenförmigen Mitteln auch gegebenenfalls polymere Alkaliphosphate,
wie Natriumtripolyphosphat, anwesend sein. Ihr Anteil beträgt vorzugsweise bis zu
70 Gew.-%, insbesondere 15 Gew.-% bis 25 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Mittel, wobei
der Anteil der übrigen Feststoffe, zum Beispiel des Alkalisilikats und/oder gegebenenfalls
enthaltenen Alumosilikats, entsprechend vermindert werden kann.
[0014] Als organische Buildersubstanzen eignen sich insbesondere monomere Polycarbonsäuren
beziehungsweise Hydroxycarbonsäuren wie Zitronensäure oder Gluconsäure beziehungsweise
deren Salze und daneben solche aus der Klasse der Aminopolycarbonsäuren und Polyphosphonsäuren.
Zu den Aminopolycarbonsäuren zählen Nitrilotriessigsäure, Ethylendiamintetraessigsäure,
Diethylentriaminpentaessigsäure sowie deren höhere Homologen, wobei N,N-Bis(carboxymethyl)asparaginsäure
bevorzugt eingesetzt wird. Geeignete Polyphosphonsäuren sind 1-Hydroxyethan-1,1-diphosphonsäure,
Amino-tri(methylenphosphonsäure), Ethylendiamintetra(methylenphosphonsäure) und deren
höhere Homologen, wie zum Beispiel Diethylentetramintetra(methylenphosphonsäure).
Die vorgenannten Säuren kommen üblicherweise in Form ihrer Alkalisalze, insbesondere
der Natrium- bzw. Kaliumsalze zur Anwendung. Zu den außerdem einsetzbaren Buildem
zählen homopolymere und/oder copolymere Carbonsäuren beziehungsweise deren Alkalisalze,
wobei auch hier die Natrium- oder Kaliumsalze besonders bevorzugt sind. Als besonders
geeignet haben sich polymere Carboxylate beziehungsweise polymere Carbonsäuren mit
einer relativen Molekülmasse von mindestens 350, in Form ihrer wasserlöslichen Salze,
insbesondere in Form der Natrium- und/oder Kaliumsalze, erwiesen, wie oxydierte Polysaccharide
gemäß der internationalen Patentanmeldung WO 93/08251, Polyacrylate, Polymethacrylate,
Polymaleate und insbesondere Copolymere der Acrylsäure mit Maleinsäure bzw. Maleinsäureanhydrid,
vorzugsweise solche aus 50 bis 70 % Acrylsäure und 50 bis 10 % Maleinsäure, wie sie
beispielsweise in der europäischen Patentschrift EP 022 551 charakterisiert sind.
Die relative Molekülmasse der Homopolymeren liegt im allgemeinen zwischen 1000 und
100000, die der Copolymeren zwischen 2000 und 200000, vorzugsweise 50000 bis 120000,
bezogen auf freie Säure. Ein besonders bevorzugtes Acrylsäure-Maleinsäure-Copolymer
weist eine relative Molekülmasse von 50000 bis 100000 auf. Geeignete, wenn auch weniger
bevorzugte Verbindungen dieser Klasse sind Copolymere der Acrylsäure oder Methacrylsäure
mit Vinylethem, wie Vinylmethylethern, Vinylester, Ethylen. Propylen und Styrol, in
denen der Anteil der Säure mindestens 50 Gew.-% beträgt. Als polymere Carboxylate
beziehungsweise Carbonsäuren können auch Terpolymere eingesetzt werden, die als Monomere
zwei ungesättigte Säuren und/oder deren Salze sowie als drittes Monomer Vinylalkohol
und/oder ein Vinylalkohol-Derivat oder ein Kohlenhydrat enthalten. Das erste saure
Monomer beziehungsweise dessen Salz leitet sich von einer monoethylenisch ungesättigten
C
3-C
8-Carbonsäure und vorzugsweise von einer C
3-C
4-Monocarbonsäure, insbesondere von der (Meth)acrylsäure ab. Das zweite saure Monomer
beziehungsweise dessen Salz kann ein Derivat einer C
4-C
8-Dicarbonsäure sein, wobei Maleinsäure bevorzugt ist. Die dritte monomere Einheit
wird in diesem Fall von Vinylalkohol und/oder vorzugsweise einem veresterten Vinylalkohol
gebildet. Insbesondere sind Vinylalkohol-Derivate bevorzugt, welche einen Ester aus
kurzkettigen Carbonsäuren, beispielsweise von C
1-C
4-Carbonsäuren, mit Vinylalkohol darstellen. Bevorzugte Terpolymere enthalten dabei
60 bis 95 Gew.-%, insbesondere 70 bis 90 Gew.-% (Meth)acrylsäure beziehungsweise (Meth)acrylat,
besonders bevorzugt Acrylsäure beziehungsweise Acrylat, und Maleinsäure beziehungsweise
Maleinat sowie 5 bis 40 Gew.-%, vorzugsweise 10 bis 30 Gew.-% Vinylalkohol und/oder
Vinylacetat. Ganz besonders bevorzugt sind dabei Terpolymere, in denen das Gewichtsverhältnis
(Meth)acrylsäure zu Maleinsäure beziehungsweise Maleinat zwischen 1:1 und 4:1, vorzugsweise
zwischen 2:1 und 3:1 und insbesondere 2:1 und 2,5:1 liegt. Dabei sind sowohl die Mengen
als auch die Gewichtsverhältnisse auf die Säuren bezogen. Das zweite saure Monomer
beziehungsweise dessen Salz kann auch ein Derivat einer Allylsulfonsäure sein, die
in 2-Stellung mit einem Alkylrest, vorzugsweise mit einem C
1-C
4-Alkylrest, oder einem aromatischen Rest, der sich vorzugsweise von Benzol oder Benzol-Derivaten
ableitet, substituiert ist. Bevorzugte Terpolymere enthalten dabei 40 bis 60 Gew.-%,
insbesondere 45 bis 55 Gew.-% (Meth)acrylsäure beziehungsweise (Meth)acrylat, besonders
bevorzugt Acrylsäure beziehungsweise Acrylat, 10 Gew.-% bis 30 Gew.-%, vorzugsweise
15 Gew.-% bis 25 Gew.-% Methallylsulfonsäure beziehungsweise Methallylsulfonat und
als drittes Monomer 15 Gew.-% bis 40 Gew.-%, vorzugsweise 20 Gew.-% bis 40 Gew.-%
eines Kohlenhydrats. Dieses Kohlenhydrat kann dabei beispielsweise ein Mono-, Di-,
Oligo- oder Polysaccharid sein, wobei Mono-, Di- oder Oligosaccharide bevorzugt sind.
Besonders bevorzugt ist Saccharose. Durch den Einsatz des dritten Monomers werden
Sollbruchstellen in dem Polymer eingebaut, die wahrscheinlich für die gute biologische
Abbaubarkeit derartiger Polymere verantwortlich sind. Bevorzugt werden auch solche
Polymere eingesetzt, die entweder vollständig oder zumindest partiell, insbesondere
zu mehr als 50 %, bezogen auf die vorhandenen Carboxylgruppen, neutralisiert sind.
Besonders bevorzugte polymere Polycarboxylate werden nach Verfahren hergestellt, die
in der deutschen Patentanmeldung DE 43 00 772 und der deutschen Patentschrift DE 42
21 381 beschrieben sind. Brauchbar sind ferner Polyacetalcarbonsäuren, wie sie beispielsweise
in den US-Patentschriften US 4 144 226 und US 4 146 495 beschrieben sind und durch
Polymerisation von Estern der Glykolsäure, Einführung stabiler terminaler Endgruppen
und Verseifüng zu den Natrium- oder Kaliumsalzen erhalten werden. Geeignet sind ferner
polymere Säuren, die durch Polymerisation von Acrolein und Disproportionierung des
Polymers nach Canizzaro mittels starker Alkalien erhalten werden. Sie sind im wesentlichen
aus Acrylsäure-Einheiten und Vinylalkohol-Einheiten beziehungsweise Acrolein-Einheiten
aufgebaut.
[0015] Falls derartige Substanzen überhaupt in den erfindungsgemäßen pastenförmigen Mitteln
enthalten sind, kann der Anteil an organischen, carboxylgruppenhaltigen Buildermaterialien
im erfindungsgemäßen pastenförmigen Mittel bis zu 10 Gew.-%, vorzugsweise 1 Gew.-%
bis 7,5 Gew.-% und insbesondere 2 Gew.-% bis weniger als 5 Gew.-% betragen, wobei
der Anteil an polymerem Polycarboxylat möglichst gering ist und unter 5 Gew.-% liegt.
Auch diese genannten Substanzen werden in wasserfreier Form eingesetzt.
[0016] Als anorganische Builder zum Einsatz in erfindungsgemäßen Mitteln kommen neben dem
obengenannten Phosphat kristalline Alkalisilikate sowie feinteilige Alkalialumosilikate,
insbesondere Zeolithe vom Typ NaA, X und/oder P, in Frage. Geeignete Zeolithe weisen
normalerweise ein Calciumbindevermögen im Bereich von 100 bis 200 mg CaO/g, das gemäß
den Angaben in der deutschen Patentschrift DE 24 12 837 bestimmt werden kann, auf.
Ihre Teilchengröße liegt üblicherweise im Bereich von 1 µm bis 10 µm. Sie kommen in
trockener Form zum Einsatz. Das in den Zeolithen in gebundener Form enthaltene Wasser
stört im vorliegenden Fall nicht. Als kristalline Silikate, die allein oder im Gemisch
mit den genannten Alumosilikaten vorliegen können, werden vorzugsweise kristalline
Schichtsilikate der Formel NaMSi
xO
2+x yH
2O eingesetzt, in denen M für Wasserstoff oder Natrium steht, x eine Zahl von 1,9 bis
4 und y eine Zahl von 0 bis 20 ist. Bevorzugte Werte für x sind 2, 3 und 4. Derartige
kristalline Schichtsilikate werden beispielsweise in der europäischen Patentanmeldung
EP 164 514 beschrieben. Insbesondere sind sowohl β- als auch δ-Natriumdisilikate Na
2Si
2O
5·yH
2O bevorzugt, wobei β-Natriumdisilikat beispielsweise nach dem Verfahren erhalten werden
kann, das in der internationalen Patentanmeidung WO 91/08171 beschrieben ist. Brauchbare
kristalline Silikate sind unter den Bezeichnungen SKS-6 (Hersteller Hoechst) und Nabion®
15 (Hersteller Rhone-Poulenc) im Handel. Der Gehalt an anorganischem Buildermaterial
in der Paste kann bis zu 35 Gew.-%, vorzugsweise bis zu 25 Gew.-% und insbesondere
10 Gew.-% bis 25 Gew.-% betragen.
[0017] In einer bevorzugten Ausgestaltung erfindungsgemäßer Mittel sind 5 Gew.-% bis 25
Gew.-%, insbesondere 10 Gew.-% bis 20 Gew.-% Buildersubstanzen enthalten, wobei die
Menge an polymeren Polycarboxylaten nicht mehr als 5 Gew.-%, insbesondere 0 Gew.-%,
und die Menge an Phosphonaten nicht mehr als 0,5 Gew.-%, insbesondere nicht mehr als
0,2 Gew.-%, beträgt.
[0018] Außerdem kann ein erfindungsgemäßes pastenförmiges Mittel sauerstoffhaltiges Oxidationsmittel
und gegebenenfalls Bleichaktivator enthalten. Als Oxidationsmittel werden insbesondere
anorganische Persauerstoffverbindungen eingesetzt, wobei das Natriumperborattetrahydrat
und das Natriumperboratmonohydrat neben Natriumpercarbonat besondere Bedeutung haben.
Weitere geeignete Oxidationsmittel sind beispielsweise Persulfate, Peroxypyrophosphate,
Citratperhydrate sowie H
2O
2 liefernde persaure Salze oder Persäuren, wie Perbenzoate, Peroxophthalate, Diperoxyazelainsäure
oder Diperoxydodecandisäure. Bevorzugt werden Natriumpercarbonat, Natriumpersulfat
und/oder Natriumperboratmonohydrat eingesetzt. Oxidationsmittel können in erfindungsgemäßen
Mitteln vorzugsweise in Mengen bis zu 25 Gew.-% und insbesondere von 10 Gew.-% bis
20 Gew.-% enthalten sein.
[0019] Die Oxidationskraft derartiger Oxidationsmittel kann durch den Einsatz von Bleichaktivatoren
verbessert werden, die unter Perhydrolysebedingungen Peroxocarbonsäuren bilden. Für
solche Bleichaktivatoren sind zahlreiche Vorschläge, vor allem aus den Stoffklassen
der N- oder O-Acylverbindungen, beispielsweise mehrfach acylierte Alkylendiamine,
insbesondere Tetraacetylethylendiamin, acylierte Glykolurile, insbesondere Tetraacetylglykoluril,
N-acylierte Hydantoine, Hydrazide, Triazole, Hydrotriazine, Urazole, Diketopiperazine,
Sulfurylamide und Cyanurate, außerdem Carbonsäureanhydride, insbesondere Phthalsäureanhydrid,
Carbonsäureester, insbesondere Natrium-nonanoyloxy-benzolsulfonat, Natrium-isononanoyl-oxybenzolsulfonat
und Triacetin (Glycerintriacetat), und acylierte Zuckerderivate, wie Pentaacetylglukose,
in der Literatur bekannt geworden. Vorzugsweise wird ein Bleichaktivator eingesetzt,
der unter den Waschbedingungen Peressigsäure bildet, wobei Tetraacetylethylendiamin
besonders bevorzugt ist. Erfindungsgemäße Mittel enthalten vorzugsweise bis zu 10
Gew.-%, insbesondere von 3 Gew.-% bis 8 Gew.-% Bleichaktivator. Durch den Zusatz von
Bleichaktivatoren kann die Bleichwirkung wäßriger Peroxidflotten so weit gesteigert
werden, daß bereits bei Temperaturen um 60 °C im wesentlichen die gleichen Wirkungen
wie mit der Peroxidflotte allein bei 95 °C eintreten. Insbesondere bei noch niedrigeren
Temperaturen kann sich durch den Einsatz von Übergangsmetallsalzen und -komplexen,
wie zum Beispiel in den europäischen Patentanmeldungen EP 0 392 592, EP 0 443 651,
EP 0 458 397, EP 0 544 490, EP 0 549 271, EP 0 630 964 oder EP 0 693 550 vorgeschlagen,
als sogenannte Bleichkatalysatoren zusätzlich zu den oder anstatt der herkömmlichen
Bleichaktivatoren, eine Erhöhung der Bleichleistung ergeben. Geeignet sind insbesondere
auch die aus den deutschen Patentanmeldungen DE 195 29 905, DE 195 36 082, DE 196
05 688, DE 196 20 411 und DE 196 20 267 als bleichaktivierende Katalysatoren bekannten
Übergangsmetallkomplexe. Bleichaktivierende Übergangsmetallkomplexe, insbesondere
mit den Zentralatomen Mn, Fe, Co, Cu, Mo, V, Ti und/oder Ru, sind in erfindungsgemäßen
Mitteln in Mengen von vorzugsweise nicht über 1 Gew.%, insbesondere von 0,0025 Gew.-%
bis 0,25 Gew.-% enthalten.
[0020] Außerdem kann ein erfindungsgemäßes Mittel weitere Waschhilfsstoffe enthalten, die
normalerweise in Mengen bis zu etwa 15 Gew.-%, bezogen auf das fertige Mittel, vorliegen
können. Als derartige Waschhilfsstoffe können beispielsweise Enzyme, Vergrauungsinhibitoren,
soil-release-Wirkstoffe, optische Aufheller, Schaumregulatoren und/oder Farb- und
Duftstoffe eingesetzt werden. Soweit Duftstoffe enthalten sind, die im allgemeinen
flüssig sind, gehen diese in die flüssige Phase erfindungsgemäßer Mittel über. Aufgrund
ihrer geringen Menge haben sie jedoch auf das Fließverhalten der Pasten keinen nennenswerten
Einfluß.
[0021] Die erfindungsgemäßen pastenförmigen Waschmittel sind im wesentlichen frei von Wasser
und organischen Lösungsmitteln. Unter "im wesentlichen frei von Wasser" ist ein Zustand
zu verstehen, bei dem der Gehalt an freiem, das heißt nicht in Form von Hydratwasser
und Konstitutionswasser liegendem Wasser unter 3 Gew.-%, vorzugsweise unter 2 Gew.-%
und insbesondere unter 1 Gew.-% liegt. Höhere Wassergehalte sind nachteilig, da sie
die Viskosität des Mittels überproportional erhöhen und insbesondere seine Stabilität
verringern. Organische Lösungsmittel, zu denen die üblicherweise in Flüssigkonzentraten
verwendeten niedermolekularen und niedrig siedenden Alkohole und Etheralkohole zählen,
sowie hydrotrope Verbindungen sind abgesehen von Spuren, die mit einzelnen Wirkstoffen
eingebracht werden können, ebenfalls nicht vorhanden.
[0022] Als in den erfindungsgemäßen Mitteln gegebenenfalls enthaltene Enzyme kommen insbesondere
solche aus der Klasse der Proteasen, Lipasen, Cutinasen, Amylasen, Pullulanasen, Xylanasen,
Hemicellulasen, Cellulasen, Peroxidasen sowie Oxidasen beziehungsweise deren Gemische
in Frage, wobei der Einsatz von Protease, Amylase, Lipase und/oder Cellulase besonders
bevorzugt ist. Der Anteil beträgt vorzugsweise 0,2 Gew.-% bis 1,5 Gew.-%, insbesondere
0,5 Gew.-% bis 1 Gew.-%. Die Enzyme können in üblicher Weise an Trägerstoffen adsorbiert
und/oder in Hüllsubstanzen eingebettet sein oder als konzentrierte, möglichst wasserfreie
Flüssigformulierungen in die Pasten eingearbeitet werden. Verwendbare Proteasen sind
beispielsweise aus den internationalen Patentanmeldungen WO 91/02792, WO 92/21760,
WO 93/05134, WO 93/07276, WO 93/18140, WO 93/24623, WO 94/02618, WO 94/23053, WO 94/25579,
WO 94/25583, WO 95/0204/1, WO 95/05477, WO 95/07350, WO 95/10592, WO 95/10615, WO
95/20039, WO 95/20663, WO 95/23211, WO 95/27049, WO 95/30010, WO 95/30011, WO 95/30743
und WO 95/34627 bekannt. Bevorzugt werden gegenüber oxidativer Schädigung stabilisierte
Enzyme, beispielsweise die unter den Handelsnamen Durazym® oder Purafect® Oxp beziehungsweise
Duramyl® oder Purafect® OxAm bekannten Proteasen beziehungsweise Amylasen eingesetzt.
[0023] Geeignete Vergrauungsinhibitoren beziehungsweise soil-release-Wirkstoffe sind Celluloseether,
wie Carboxymethylcellulose, Methylcellulose, Hydroxyalkylcellulosen und Cellulosemischether,
wie Methylhydroxyethylcellulose, Methylhydroxypropylcellulose und Methyl-Carboxymethylcellulose.
Vorzugsweise werden Natrium-Carboxymethylcellulose und deren Gemische mit Methylcellulose
eingesetzt. Zu den üblicherweise eingesetzten Soil-release-Wirkstoffen gehören Copolyester,
die Dicarbonsäureeinheiten, Alkylenglykoleinheiten und Polyalkylenglykoleinheiten
enthalten. Schmutzablösevermögende Copolyester der genannten Art wie auch ihr Einsatz
in Waschmitteln sind seit langer Zeit bekannt. So beschreibt zum Beispiel die deutsche
Offenlegungsschrift DT 16 17 141 ein Waschverfahren unter Einsatz von Polyethylenterephthalat-Polyoxyethylenglykol-Copolymeren.
Die deutsche Offenlegungsschrift DT 22 00 911 betrifft Waschmittel, die Niotensid
und ein Mischpolymer aus Polyoxyethylenglykol und Polyethylenterephthalat enthalten.
In der deutschen Offenlegungsschrift DT 22 53 063 sind saure Textilausrüstungsmittel
genannt, die ein Copolymer aus einer dibasigen Carbonsäure und einem Alkylen- oder
Cycloalkylenpolyglykol sowie gegebenenfalls einem Alkylen- oder Cycloalkylenglykol
enthalten. Das europäische Patent EP 066 944 betrifft Textilbehandlungsmittel, die
einen Copolyester aus Ethylenglykol, Polyethylenglykol, aromatischer Dicarbonsäure
und sulfonierter aromatischer Dicarbonsäure in bestimmten Molverhältnissen enthalten.
Aus dem europäischen Patent EP 185 427 sind Methyl- oder Ethylgruppen-endverschlossene
Polyester mit Ethylen- und/oder Propylen-terephthalat- und Polyethylenoxid-terephthalat-Einheiten
und Waschmittel, die derartiges Soil-release-Polymer enthalten, bekannt. Das europäische
Patent EP 241 984 betrifft einen Polyester, der neben Oxyethylen-Gruppen und Terephthalsäureeinheiten
auch substituierte Ethyleneinheiten sowie Glycerineinheiten enthält. Der Anteil an
Vergrauungsinhibitoren und/oder soil-release-Wirkstoffen in erfindungsgemäßen Mitteln
liegt im allgemeinen nicht über 2 Gew.-% und beträgt vorzugsweise 0,5 Gew.-% bis 1,5
Gew.-%. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Mittel frei von
derartigen Wirkstoffen.
[0024] Als optische Aufheller für insbesondere Textilien aus Cellulosefasern (zum Beispiel
Baumwolle) können beispielsweise Derivate der Diaminostilbendisulfonsäure beziehungsweise
deren Alkalimetallsalze enthalten sein. Geeignet sind zum Beispiel Salze der 4,4'-Bis(2-anilino-4-morpholino-1,3,5-triazin-6-yl-amino)-stilben-2,2'-disulfonsäure
oder gleichartig aufgebaute Verbindungen, die anstelle der Morpholinogruppe eine Diethanolaminogruppe,
eine Methylaminogruppe oder eine 2-Methoxyethylaminogruppe tragen. Weiterhin können
Aufheller vom Typ des substituierten 4,4'-Distyryl-diphenyl anwesend sein, zum Beispiel
4,4'-Bis-(4-chlor-3-sulfostyryl)-diphenyl. Auch Gemische von Aufhellern können verwendet
werden. Für Polyamidfasern eignen sich besonders gut Aufheller vom Typ der 1,3-Diaryl-2-pyrazoline,
beispielsweise 1-(p-Sulfoamoylphenyl)-3-(p-chlorphenyl)-2-pyrazolin sowie gleichartig
aufgebaute Verbindungen. Der Gehalt des Mittels an optischen Aufhellern bzw. Aufhellergemischen
liegt im allgemeinen nicht über 1 Gew.-%, vorzugsweise 0,05 Gew.-% bis 0,5 Gew.-%.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Mittel frei von derartigen
Wirkstoffen.
[0025] Zu den in den erfindungsgemäßen Mitteln einsetzbaren üblichen Schaumregulatoren gehören
beispielsweise Polysiloxan-Kieselsäure-Gemische, wobei die darin enthaltene feinteilige
Kieselsäure vorzugsweise silaniert ist. Die Polysiloxane können sowohl aus linearen
Verbindungen wie auch aus vernetzten Polysiloxan-Harzen sowie aus deren Gemischen
bestehen. Weitere Entschäumer sind Paraffinkohlenwasserstoffe, insbesondere Mikroparaffine
und Paraffinwachse, deren Schmelzpunkt oberhalb 40 °C liegt, gesättigte Fettsäuren
beziehungsweise Seifen mit insbesondere 20 bis 22 C-Atomen, zum Beispiel Natriumbehenat,
und Alkalisalze von Phosphorsäuremono- und/oder -dialkylestern, in denen die Alkylketten
jeweils 12 bis 22 C-Atome aufweisen. Besonders bevorzugt wird Natriummonoalkylphosphat
und/oder -dialkylphosphat mit C
16- bis C
18-Alkylgruppen eingesetzt. Der Anteil der Schaumregulatoren kann vorzugsweise 0,2 Gew.-%
bis 2 Gew.-% betragen. In vielen Fällen kann durch eine geeignete Auswahl der nichtionischen
Tenside die Neigung zum Schäumen vermindert werden, so daß auf den Einsatz von entschäumenden
Wirkstoffen in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ganz verzichtet werden
kann.
[0026] Zur Erhöhung der physikalischen Stabilität wie auch der chemischen Stabilität insbesondere
der gegebenenfalls anwesenden Bleichmittelkomponente und Enzyme können auch Dehydratisierungsmittel,
zum Beispiel in Form kristallwasserbindender Salze wie wasserfreiem Natriumacetat,
Calciumsulfat, Calciumchlorid, Natriumhydroxid, Magnesiumsilikat, oder Metalloxiden
wie CaO, MgO, P
4O
10 oder Al
2O
3, eingesetzt werden. Derartige Dehydratisierungsmittel, mit denen der Wassergehalt
erfindungsgemäßer Mittel auf besonders niedrige Werte gesenkt werden kann, sind in
Mengen von vorzugsweise 1 Gew.-% bis 10 Gew.-% und insbesondere 2 Gew.-% bis 8 Gew.-%
in den Mitteln gemäß der Erfindung vorhanden.
[0027] Bei der Herstellung erfindungsgemäßer pastenförmiger Wasch- und Reinigungsmittels
werden zweckmäßigerweise die Tensidkomponenten, das heißt die nichtionischen Tenside
der Formeln I und II und die Alkohole beziehungsweise Ether der Formel III sowie gegebenenfalls
Seife und synthetische anionische Tenside zu einem homogenen Vorgemisch vermischt
und in dieses Vorgemisch die Feststoffe und gegebenenfalls weitere Bestandteile eingearbeitet
werden. Falls die teilchenförmigen Feststoffe nicht ausreichend feinteilig sind, können
ein oder mehrere Mahlschritte eingeschoben werden.
[0028] Ein erfindungsgemäßes pastenförmiges Mittel weist bei 25 °C vorzugsweise eine Viskosität
im Bereich von 80 000 mPa·s bis 250 000 mPa·s, insbesondere 100 000 mPa·s bis 250
000 mPa·s, gemessen mit einem Brookfield-Rotationsviskosimeter (Spindel Nr. 7) bei
5 Umdrehungen pro Minute auf. Bei ansonsten gleichen Bedingungen beträgt die Viskosität
bei 50 Umdrehungen pro Minute vorzugsweise 20 000 mPa·s bis 80 000 mPa·s. Das pastenförmige
Wasch- und Reinigungsmittel weist in einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung
bei Raumtemperatur vorzugsweise eine derartige Viskosität auf, daß es unter Einwirken
der Schwerkraft nicht fließfähig ist. Vorzugsweise ist es dann besonders strukturviskos,
das heißt es weist bei Scherung eine deutlich niedrigere Viskosität auf und ist unter
Einwirken der Schwerkraft fließfähig, wobei es besonders bevorzugt eine Viskosität
im Bereich von 8 000 mPas bis 45 000 mPas bei 25°C und einer Schergeschwindigkeit
von 0,01 s
-1, zu ermitteln mit einem CS-Rheometer CVO der Firma Bohlin mit Meßsystem Platte/Platte,
Plattenabstand 1 bis 3 mm, aufweist. Bei Einwirkung von ausreichenden Scherkräften
weist ein erfindungsgemäßes Mittel vorzugsweise eine erheblich, in der Regel 100-
bis 2000-fach niedrigere Viskosität auf, die bei einer Schergeschwindigkeit von 10
s
-1 und ansonsten gleichen Meßbedingungen insbesondere im Bereich von 40 mPas bis 60
mPas liegt. Die Zahlenwerte zur Viskosität beziehen sich, um eventuelle Thixotropieeffekt
der Paste zu berücksichtigen, auf die Ablesung nach einer Meßzeit von 3 Minuten. Die
Viskositätserniedrigung bei Scherung ist weitgehend reversibel, daß heißt nach Beendigung
der Scherung geht das Mittel ohne Auftreten von Entmischung wieder in seinen ursprünglichen
physikalischen Zustand über. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, daß sich die
genannten Viskositäten nicht auf Messungen direkt nach Herstellung der Paste beziehen,
sondern auf gelagerte, sozusagen im Gleichgewicht befindliche Pasten, da die im Rahmen
des Herstellprozesses einwirkenden Scherkräfte zu einer niedrigeren Pastenviskosität
führen, welche sich erst im Lauf der Zeit zur maßgeblichen Endviskosität erhöht. Lagerzeiten
von 1 Monat sind dafür in der Regel völlig ausreichend.
[0029] Ein erfindungsgemäßes Mittel weist normalerweise eine Dichte im Bereich von 1,3 kg/l
bis 1,6 kg/l auf. Das erfindungsgemäße Mittel kann mit gebräuchlichen Geräten zur
Dosierung von Pasten dosiert werden, wie sie zum Beispiele in der internationalen
Patentanmeldung WO 95/29282, der deutschen Patentanmeldung DE 196 05 906, der deutschen
Patentschrift DE 44 30 418 oder den europäischen Patentschriften EP 0 295 525 beziehungsweise
EP 0 356 707 beschrieben worden sind. Eine für die Dosierung strukturviskoser pastenförmiger
Waschmittel besonders gut geeignete Vorrichtung ist beispielsweise aus der internationalen
Patentanmeldung WO 95/09263 bekannt und wird zur Dosierung strukturviskoser erfindungsgemäßer
Pasten bevorzugt eingesetzt. Die erfindungsgemäßen Wasch- und Reinigungsmittel können
gegebenenfalls auch bereits vorportioniert in insbesondere wasserlösliche Folien abgefüllt
werden. Derartige Folien sind zum Beispiel in der europäischen Patentanmeldung EP
253 151 beschrieben.
Beispiele
[0030] In der folgenden Tabelle werden einige Beispiele für die Zusammensetzung erfindungsgemäßer
Waschmittel gegeben. Die pastenförmigen Waschmittel wiesen eine sehr gute Lagerstabilität
auf und besaßen trotz der Abwesenheit von synthetischem Aniontensid eine ausgezeichnete
Reinigungsleistung.
Tabelle 1:
| Zusammensetzung pastenförmiger Waschmittel (Gew.-%) |
| Komponente |
1 |
2 |
3 |
4 |
| Niotensid I a) |
18 |
18 |
18 |
11 |
| Niotensid IIb) |
11 |
11 |
11 |
18 |
| Isotridecanol |
5 |
5 |
5 |
5 |
| Seifec) |
1 |
1 |
1 |
1 |
| Builder Id) |
5 |
5 |
5 |
5 |
| Builder IIe) |
0,2 |
0,2 |
0,2 |
0,2 |
| Natriumsilikat |
47 |
57 |
- |
- |
| Natriumtripolyphosphat |
20 |
- |
20 |
20 |
| Natriumpercarbonat |
- |
- |
20 |
20 |
| TAED |
- |
- |
4 |
4 |
| Enzym |
- |
- |
1 |
1 |
| CMC/MCf) |
1 |
1 |
1 |
1 |
| Schauminhibitorg) |
1 |
1 |
1 |
1 |
| Natriumcarbonat |
auf 100 |
| a) C12-14-Fettalkohol + 3 EO (Dehydol® LS 3; Hersteller Henkel KGaA) |
| b) C12-18-Fettalkohol + 5 EO (Dehydol® LT 5; Hersteller Henkel KGaA) |
| c) C16/22-Fettsäure-Na-Salz (Edenor® HT 35; Hersteller Henkel KGaA) |
| d) Polymeres Polycarboxylat (Sokalan® CP 5; Hersteller BASF AG) |
| e) Phosphonat (Turpinal® 2 NZ; Hersteller Henkel KGaA) |
| f) Carboxymethylcellulose-Methylcellulose-Gemisch (2,5:1) |
| g) Mono-/Distearylphosphat |
1. Pastenförmiges Waschmittel für den Einsatz in der gewerblichen Wäscherei, enthaltend
nichtionisches Tensid, organischen und/oder anorganischen Builder, Alkalisierungsmittel,
sowie gegebenenfalls Bleichmittel, Enzym, vergrauungsinhibierendes Polymer und/oder
sonstige übliche Inhaltsstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß es frei von synthetischem Aniontensid des Alkylbenzolsulfonat-Typs ist und 5 Gew.-%
bis 30 Gew.-% eines ethoxylierten Alkohols der allgemeinen Formel I,
R1-(OC2H4)m-OH (I)
in der R1 einen Alkyl- oder Alkenylrest mit 12 bis 14 C-Atomen bedeutet und der mittlere Ethoxylierungsgrad
m Werte von 1 bis 8 annehmen kann, 1 Gew.-% bis 20 Gew.-% eines ethoxylierten Alkohols
der allgemeinen Formel II,
R2-(OC2H4)n-OH (II)
in der R2 einen Alkyl- oder Alkenylrest mit 12 bis 22 C-Atomen bedeutet und der mittlere Ethoxylierungsgrad
n Werte von 3 bis 14 annehmen kann mit der Maßgabe, daß n mindestens um 1,0 größer
ist als m, 20 Gew.-% bis 80 Gew.-% Alkalisierungsmittel, 1 Gew.-% bis 20 Gew.-%, insbesondere
3 Gew.-% bis 15 Gew.-% langkettigen Alkohol beziehungsweise Alkylether der allgemeinen
Formel III,
R3-O-R4 (III),
in der R3 einen Alkyl- oder Alkenylrest mit 8 bis 22 C-Atomen und R4 Wasserstoff oder einen Alkylrest mit 1 bis 6 C-Atomen bedeutet, und bis zu 5 Gew.-%
organischen Builder vom Typ der polymeren Polycarboxylate enthält.
2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es 10 Gew.-% bis 25 Gew.-% des ethoxylierten Alkohols der allgemeinen Formel I enthält.
3. Mittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es 5 Gew.-% bis 15 Gew.-% des ethoxylierten Alkohols der allgemeinen Formel II enthält.
4. Mittel nach 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Ethoxylierungsgrad n des Tensids gemäß Formel II um mindestens 2,0 größer
ist als der mittlere Ethoxylierungsgrad m des Tensids gemäß Formel I.
5. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß es 3 Gew.-% bis 15 Gew.-% langkettigen Alkohol beziehungsweise Alkylether der allgemeinen
Formel III enthält.
6. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß es bis zu 5 Gew.-%, insbesondere 0,5 Gew.-% bis 2 Gew.-%, Seife enthält.
7. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß es bis zu 5 Gew.-%, insbesondere 0,5 Gew.-% bis 3 Gew.-% synthetisches Aniontensid,
ausgewählt aus den Alkyl- beziehungsweise Alkenylsulfaten und/oder Ethersulfaten,
enthält.
8. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß es 30 Gew.-% bis 70 Gew.-%, insbesondere 40 Gew.-% bis 60 Gew.-% Alkalisierungsmittel
enthält.
9. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß es 5 Gew.-% bis 25 Gew.-%, insbesondere 10 Gew.-% bis 20 Gew.-% Buildersubstanzen
enthält.
10. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die als feste Phase enthaltenen Bestandteile des pastenförmigen Mittels feinteilig
sind und eine mittlere Korngröße im Bereich von 5 µm bis 200 µm, insbesondere 10 µm
bis 80 µm aufweisen.
11. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß höchstens 10 % der Teilchen der als feste Phase enthaltenen Bestandteile eine Korngröße
von mehr als 200 µm aufweisen.
12. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß es 0,2 Gew.-% bis 1,5 Gew.-%, insbesondere 0,5 Gew.-% bis 1 Gew.-% Enzym, insbesondere
Protease, Amylase, Lipase und/oder Cellulase, enthält.
13. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß es 1 Gew.-% bis 10 Gew.-%, insbesondere 2 Gew.-% bis 8 Gew.-% Dehydratisierungsmittel
enthält.
14. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß es bei 25 °C eine Viskosität von 80 000 mPa·s bis 250 000 mPa·s, gemessen mit einem
Brookfield-Rotationsviskosimeter (Spindel Nr. 7) bei 5 Umdrehungen pro Minute und
bei ansonsten gleichen Bedingungen bei 50 Umdrehungen pro Minute eine Viskosität von
20 000 mPa·s bis 80 000 mPa·s aufweist.
1. A paste-form detergent for use in institutional laundries containing nonionic surfactant,
organic and/or inorganic builder, alkalizing agent and optionally bleaching agent,
enzyme, redeposition-inhibiting polymer and/or other typical ingredients, characterized in that it is free from synthetic anionic surfactant of the alkyl benzenesulfonate type and
contains 5% by weight to 30% by weight of an ethoxylated alcohol corresponding to
general formula (I):
R1-(OC2H4)m-OH (I)
in R1 is an alkyl or alkenyl group containing 12 to 14 carbon atoms and the average degree
of ethoxylation m may assume values of 1 to 8,
1% by weight to 20% by weight of an ethoxylated alcohol corresponding to general formula
(II):
R2-(OC2H4)n-OH (II)
in which R2 is an alkyl or alkenyl group containing 12 to 22 carbon atoms and the average degree
of ethoxylation n may assume values of 3 to 14, with the proviso that n is greater
than m by at least 1.0,
20% by weight to 80% by weight of alkalizing agent, 1% by weight to 20% by weight
and, more particularly, 3% by weight to 15% by weight of long-chain alcohol or alkyl
ether corresponding to general formula (III):
R3-O-R4 (III)
in which R3 is an alkyl or alkenyl group containing 8 to 22 carbon atoms and R4 is hydrogen or an alkyl group containing 1 to 6 carbon atoms,
and up to 5% by weight of organic builder of the polymeric polycarboxylate type.
2. A detergent as claimed in claim 1, characterized in that it contains 10% by weight to 25% by weight of the ethoxylated alcohol corresponding
to general formula I.
3. A detergent as claimed in claim 1 or 2, characterized in that it contains 5% by weight to 15% by weight of the ethoxylated alcohol corresponding
to general formula II.
4. A detergent as claimed in claim 3, characterized in that the average degree of ethoxylation n of the surfactant corresponding to formula II
is higher by at least 2.0 than the average degree of ethoxylation m of the surfactant
corresponding to formula 1.
5. A detergent as claimed in any of claims 1 to 4, characterized in that it contains 3% by weight to 15% by weight of long-chain alcohol or alkyl ether corresponding
to general formula III.
6. A detergent as claimed in any of claims 1 to 5, characterized in that it contains up to 5% by weight and, more particularly, from 0.5% by weight to 2%
by weight of soap.
7. A detergent as claimed in any of claims 1 to 5, characterized in that it contains up to 5% by weight and, more particularly, from 0.5% by weight to 3%
by weight of synthetic anionic surfactant selected from alkyl or alkenyl sulfates
and/or ether sulfates.
8. A detergent as claimed in any of claims 1 to 7, characterized in that it contains 30% by weight to 70% by weight and, more particularly, 40% by weight
to 60% by weight of alkalizing agent.
9. A detergent as claimed in any of claims 1 to 8, characterized in that it contains 5% by weight to 25% by weight and, more particularly, 10% by weight to
20% by weight of builders.
10. A detergent as claimed in any of claims 1 to 9, characterized in that the constituents of the paste-form detergent present as solid phase are in the form
of fine particles with an average particle size of 5 µm to 200 µm and, more particularly,
10 µm to 80 µm.
11. A detergent as claimed in any of claims 1 to 10, characterized in that at most 10% of the particles of the constituents present as the solid phase have
a particle size of more than 200 µm.
12. A detergent as claimed in any of claims 1 to 11, characterized in that it contains 0.2% by weight to 1.5% by weight and, more particularly, 0.5% by weight
to 1% by weight of enzyme, more particularly protease, amylase, lipase and/or cellulase.
13. A detergent as claimed in any of claims 1 to 12, characterized in that it contains 1% by weight to 10% by weight and, more particularly, 2% by weight to
8% by weight dehydrating agent.
14. A detergent as claimed in any of claims 1 to 13, characterized in that it has a viscosity at 25°C of 80,000 mPa·s to 250,000 mPa·s, as measured with a Brookfield
rotational viscosimeter (spindle No. 7) at 5 r.p.m., and a viscosity of 20,000 mPa·s
to 80,000 mPa·s at 50 r.p.m. under otherwise the same conditions.
1. Produit de lavage sous forme de pâte pour l'utilisation dans les laveries industrielles
contenant un agent tensioactif non ionique, des agents de structuration organiques
et/ou minéraux, des agents d'alcalinisation, ainsi qu'éventuellement des agents de
blanchiment, un enzyme, un polymère inhibant le grisaillement, et/ou d'autres ingrédients
usuels,
caractérisé en ce qu'
il est dépourvu d'agent tensioactif anionique synthétique du type alkyl-benzènesulfonate
et il contient de 5 % en poids à 30 % en poids d'un alcool éthoxylé de formule générale
I,
R1-(OC2H4)m-OH (I)
dans laquelle R1 signifie un reste alkyle ou alkényle ayant de 12 à 14 atomes de carbone, et le degré
moyen d'éthoxylation m peut prendre des valeurs de 1 à 8,
de 1 % en poids à 20 % en poids d'un alcool éthoxylé de formule générale II,
R2-(OC2H4)n-OH (II)
dans laquelle R2 signifie un reste alkyle ou alkényle ayant de 12 à 22 atomes de carbone et le degré
moyen d'éthoxylation n peut prendre des valeurs allant de 3 à 14, avec la précision
que n est au moins plus grand de 1,0 que m,
de 20 % à 80 % en poids d'un agent d'alcalinisation,
de 1 % à 20 % en poids en particulier de 3 % en poids à 15 % en poids d'un cool à
longue chaine ou d'un éther d'alkyle de formule générale III,
R3-O-R4 (III)
dans laquelle R3 signifie un reste alkyle ou alkényle ayant de 8 à 22 atomes de carbone et R4 signifie de l'hydrogène ou un reste alkyle ayant de 1 à 6 atomes de carbone, et
jusqu'à 5 % en poids d'agents de structuration organiques du type des polycarboxylates
polymères.
2. Produit selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'
il contient de 10 % en poids à 25 % en poids d'alcool éthoxylé de formule générale
I.
3. Produit selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce qu'
il contient de 5 % en poids à 15 % en poids d'alcool éthoxylé de formule générale
II.
4. Produit selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
le degré moyen d'éthoxylation n de l'agent tensioactif conformément à la formule II
est plus grand d'au moins 2,0 que le degré moyen d'éthoxylation m de l'agent tensioactif
conformément à la formule I.
5. Produit selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce qu'
il contient de 3 % à 15 % en poids d'un alcool à longue chaine ou d'éther d'alkyle
de formule générale III.
6. Produit selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce qu'
il contient jusqu'à 5 % en poids, en particulier de 0,5 % à 2 % en poids de savon.
7. Produit selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce qu'
il contient jusqu'à 5 % en poids, en particulier de 0,5 % à 3 % en poids d'un agent
tensioactif anionique synthétique, choisi parmi les sulfates d'alkyle ou les sulfates
d'alkényle.
8. Produit selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce qu'
il contient de 30 % à 70 % en poids, en particulier de 40 % en poids à 60 % en poids
d'un agent d'alcalinisation.
9. Produit selon l'une quelconque des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce qu'
il contient de 5 % à 25 % en poids, en particulier de 10 % en poids à 20 % en poids
de substances de structuration,
10. Produit selon l'une quelconque des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce qu'
les composants contenus comme phase solide du produit sous forme de pâte, sont finalement
divisés et possèdent une taille moyenne de grains dans la zone de 5 µm à 200 µm, en
particulier de 10 µm à 80 µm.
11. Produit selon l'une quelconque des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce qu'
au maximum 10 % des particules des constituants contenus comme phase solide possèdent
une taille de grains de plus de 200 µm.
12. Produit selon l'une quelconque des revendications 1 à 11,
caractérisé en ce qu'
il contient de 0,2 % à 1,5 % en poids, en particulier de 0,5 % à 1 % en poids d'enzyme,
en particulier une protéase, une amylase, une lipase et/ou une cellulase.
13. Produit selon l'une quelconque des revendications 1 à 12,
caractérisé en ce qu'
il contient de 1 % à 10 % en poids, en particulier de 2 % à 8 % en poids d'agent déshydratant.
14. Produit selon l'une quelconque des revendications 1 à 13,
caractérisé en ce qu'
il possède à 25°C une viscosité de 80.000 mPas à 250.000 mPas, mesurée avec un viscosimètre
à rotation Brookfield (tige n°7) à 5 tours par minute et dans les mêmes conditions
par ailleurs à 50 tours par minute une viscosité de 20.000 mPas à 80.000 mPas.