| (19) |
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(11) |
EP 0 929 877 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.12.2001 Patentblatt 2001/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.09.1997 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: G07D 11/00 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9702/158 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9814/914 (09.04.1998 Gazette 1998/14) |
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| (54) |
WERTSCHEINBEHÄLTER FÜR WERTSCHEINAUSGABEEINHEIT
BANKNOTE CONTAINER FOR CASH DISPENSER
CASSETTE DE BILLETS DE BANQUE POUR DISTRIBUTEUR DE BILLETS DE BANQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
01.10.1996 DE 19640574
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.07.1999 Patentblatt 1999/29 |
| (73) |
Patentinhaber: Wincor Nixdorf GmbH & Co KG |
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33106 Paderborn (DE) |
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Erfinder: |
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- HOLLAND-LETZ, Günter
D-33106 Paderborn (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 197 899 EP-A- 0 280 881
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EP-A- 0 269 731 GB-A- 2 136 498
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen in einen Aufnahmemodul einer Wertscheinausgabeeinheit
einschiebbaren Wertscheinbehälter mit einer durch einen Deckel verschließbaren Ladeöffnung,
einem durch ein Schloß gesicherten Riegel zum Verriegeln des Deckels, einer durch
eine klappenförmige Abdeckung verschließbare Entnahmeöffnung, einer Betätigungseinrichtung
zum zwangsweisen Öffnen oder Schließen der Abdeckung in Abhängigkeit der Einschubbewegung
bzw. der Ausziehbewegung des Wertscheinbehälters in dem bzw. aus dem Aufnahmemodul
und einer mit einem Betätigungshebel des Betätigungsmechanismus gekoppelten Wiederholsperre
mit einem Sperrhebel, der zwischen einer Freigabestellung, in welcher der Betätigungshebel
aus einer der geschlossenen Abdeckung entsprechenden Schließstellung in eine der geöffneten
Abdeckung entsprechenden Offenstellung verstellt werden kann, einer ersten Zwischenstellung,
in welche der Sperrhebel in Abhängigkeit der Öffnungsbewegung des Betätigungshebels
gelangt, und einer Sperrstellung verstellbar ist, in welcher der Sperrhebel den Betätigungshebel
in dessen Schließstellung festhält.
[0002] Bei einem Wertscheinbehälter der vorstehend beschriebenen Art, wie er aus der DE-C-44
08 981 bekannt ist, hat die Wiederholsperre den Zweck, ein einmaliges Öffnen der Abdeckung
oder des sogenannten Frontvisiers beim Einschieben in den Aufnahmemodul zuzulassen,
so daß die Vorderseite des in dem Wertscheinbehälter gespeicherten Banknotenstapels
für die Abzugsmechanik des Aufnahmemoduls freigegeben wird. Der Sperrhebel der Wiederholsperre
wird beim Schließen des Deckels nach dem Einlegen des Banknotenstapels in den Wertscheinbehälter
in die Freigabestellung gebracht und bei der ersten Bewegung des Betätigungshebels
in Öffnungsrichtung in die erste Zwischenstellung gebracht, d.h. aktiviert. Bei Rückkehr
des Betätigungshebels in seine Schließstellung fällt dann der Sperrhebel aus der ersten
Zwischenstellung in seine Sperrstellung, so daß der Betätigungshebel verriegelt ist.
Der Wertscheinbehälter kann dann nicht mehr in den Aufnahmemodul eingeschoben, bzw.
das Frontvisier nicht mehr geöffnet werden.
[0003] Der so vorgegebene einmalige Öffnungsvorgang des Visiers läßt es nicht zu, den Wertscheinbehälter
zu Kontroll- und anderen Zwecken aus dem Aufnahmemodul herauszunehmen, wenn nicht
der Schlüssel für das Öffnen des Deckels vor Ort vorhanden ist, um den Sperrhebel
wieder in seine Freigabestellung stellen zu können.
[0004] Werden Geldautomaten durch einen Füllservice versorgt, bleibt der Schlüssel für den
Deckel in der Ladestation, da das Servicepersonal keine Möglichkeit haben soll, an
den Inhalt der Wertscheinbehälter zu gelangen. Bei einem Banknotenstau im Abzugsbereich
und bei anderen Störungen wäre es jedoch vorteilhaft, wenn man den Wertscheinbehälter
aus dem Aufnahmemodul entnehmen, die Störung beheben und den Wertscheinbehälter anschließend
wieder einschieben könnte.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Wertscheinbehälter der eingangs genannten
Art mit einfachen Mitteln so auszubilden, daß die Wiederholsperre in dem Wertscheinbehälter
für Wartungszwecke beliebig oft freigeschaltet werden kann, ohne daß dadurch die Sicherheit
des Wertscheinbehälters gegen Manipulation während des Transportes zwischen einer
Ladestation und dem Einsatzort in einem Geldautomaten vermindert wird.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Sperrhebel mit einer elektromechanischen
Stellvorrichtung gekoppelt ist, die bei eingeschobenem Wertscheinbehälter mit einer
dem Aufnahmemodul zugeordneten Steuervorrichtung verbindbar ist und durch die der
Sperrhebel bei eingeschobenem Wertscheinbehälter in eine mechanisch gesicherte zweite
Zwischenstellung verstellbar ist, aus der der Sperrhebel in Abhängigkeit der Schließbewegung
des Betätigungshebels in seine Freigabestellung verstellbar ist.
[0007] Mit der erfindungsgemäßen Lösung ist es möglich, den Sperrhebel mittels der elektromechanischen
Stellvorrichtung aus der ersten Zwischenstellung, aus der er normalerweise beim Herausziehen
des Wertscheinbehälters aus dem Aufnahmemodul und der dadurch zwangsweise bewirkten
Schließbewegung des Betätigungshebels in die Sperrstellung einfallen würde, in die
zweite Zwischenstellung zu verstellen, in der er zunächst mechanisch verrastet wird.
Wenn der Wertscheinbehälter aus dem Aufnahmemodul herausgezogen wird, wird zwar die
elektrische Verbindung zwischen dem Wertscheinbehälter und dem Aufnahmemodul und damit
auch die Verbindung zwischen der elektromechanischen Stellvorrichtung und der Steuervorrichtung
unterbrochen. Dennoch bleibt aufgrund der mechanischen Sicherung der Sperrhebel in
seiner zweiten Zwischenstellung. Aus dieser wird der Sperrhebel durch den in die Schließstellung
zurückkehrenden Betätigungshebel in die Freigabestellung überführt. Damit befindet
sich die Wiederholsperre wieder in dem Zustand, in dem sie nach dem Laden des Wertscheinbehälters
und dem Schließen des Deckels und vor dem ersten Einschieben in den Aufnahmemodul
war. Das heißt, der Wertscheinbehälter kann wieder in den Aufnahmemodul eingeschoben
und dabei das Frontvisier geöffnet werden. Dieser Vorgang kann beliebig oft wiederholt
werden, so daß es möglich ist, beispielsweise einen Banknotenstau in der Abzugsvorrichtung
oder dergleichen zu beheben und anschließend den Wertscheinbehälter wieder in den
Aufnahmemodul einzuschieben.
[0008] Vorzugsweise wird der Sperrhebel in seiner ersten und zweiten Zwischenstellung jeweils
durch eine mechanische Rastanordnung gehalten, die in Abhängigkeit der Schließbewegung
des Betätigungshebels lösbar ist. Eine solche Rastanordnung läßt sich mit sehr einfachen
Mitteln dadurch erreichen, daß der Sperrhebel in Richtung auf eine behälterfeste Rastkontur
vorgespannt ist, die zwei den beiden Zwischenstellungen entsprechende, zur Anlage
einer an dem Sperrhebel ausgebildeten Rastnase bestimmte Raststufen hat, wobei an
dem Betätigungshebel ein Fortsatz so ausgebildet ist, daß er in der Schließstellung
des Betätigungshebels mit dem Sperrhebel zusammenwirkt, um diesen aus dem Rasteingriff
mit der Rastkontur zu lösen. Eine solche Rastanordnung enthält neben dem beweglichen
Sperrhebel und dem beweglichen Betätigungshebel keine bewegten Teile und kann daher
sehr einfach realisiert werden.
[0009] Bei einer bevorzugten Ausführungsform, bei welcher der Betätigungshebel an einer
Behälterseitenwand um eine zum Behälterboden parallele Achse schwenkbar gelagert ist
und einen Nockenfolger trägt, der beim Einschieben des Wertscheinbehälters in Eingriff
mit einer am Aufnahmemodul ausgebildeten Steuerkurve tritt, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen,
daß der Sperrhebel eine Sperrklinke und eine zu dieser parallele Stützklinke umfaßt,
die beide um eine zur Schwenkachse des Betätigungshebels parallele Schwenkachse an
der Behälterseitenwand schwenkbar gelagert sind, wobei die Sperrklinke einen zum Eingriff
mit dem Betätigungshebel bestimmten Sperrhaken trägt und die Stützklinke mit der Sperrklinke
drehfest verbunden, aber linear gegenüber dieser verschiebbar ist, daß die die Rastnase
tragende Stützklinke linear in Richtung auf die Rastkontur und um ihre Schwenkachse
in Richtung auf den Betätigungshebel vorgespannt ist und daß dem Fortsatz am Betätigungshebel
zwei den beiden Zwischenstellungen des Sperrhebels entsprechende Auflageflächen an
der Stützklinke zugeordnet sind.
[0010] Um sicherzustellen, daß das Freischalten der Wiederholsperre nur durch autorisiertes
Personal erfolgen kann, ist gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung die elektromechanische
Stellvorrichtung durch eine elektronische Sperrschaltung gesichert, die unter Eingabe
eines Codes an dem Aufnahmemodul entsperrbar ist.
[0011] Vorzugsweise ist dem Sperrhebel ein Stellungsmelder zugeordnet, der mit der Steuerschaltung
des Aufnahmemoduls verbindbar ist, so daß die Stellung des Sperrhebels am Aufnahmemodul
abgefragt werden kann.
[0012] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung,
welche in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels
erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- einen teilweisen schematischen Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Wertscheinbehälter
parallel zu einer Seitenwand, an der der Betätigungshebel und die Wiederholsperre
schwenkbar gelagert sind, wobei der Betätigungshebel seine Schließstellung und der
Sperrhebel seine Freigabestellung einnimmt,
- Figur 2
- eine der Figur 1 entsprechende Darstellung mit dem Betätigungshebel bei seiner Öffnungsbewegung
und dem Sperrhebel in seiner ersten Zwischenstellung,
- Figur 3
- eine der Figur 1 entsprechende Darstellung mit dem Betätigungshebel in der Offenstellung
und dem Sperrhebel in der zweiten Zwischenstellung,
- Figur 4
- eine der Figur 1 entsprechende Darstellung mit dem in seine Schließstellung zurückgekehrten
Betätigungshebel und dem Sperrhebel kurz vor Erreichen seiner Sperrstellung,
- Figur 5
- eine der Figur 1 entsprechende Darstellung mit dem Sperrhebel in seiner Sperrstellung
und
- Figur 6
- eine der Figur 1 entsprechende Darstellung zur Erläuterung der Verstellung des Sperrhebels
beim Öffnen des Behälterdeckels.
[0013] Fig. 1 zeigt in einem Teilschnitt einen Wertscheinbehälter in Form einer Banknotenkassette
10, die in einen nicht dargestellten Aufnahmemodul eines Banknotenausgabeautomaten
einschiebbar ist. Von der Banknotenkassette erkennt man den Boden 12 und einen eine
Ladeöffnung der Kassette verschließenden Deckel 14, der an seiner Innenseite einen
Haken 16 hat, in den ein horizontal parallel zur Bildebene verschiebbarer Deckelriegel
18 eingreift. Der Deckelriegel 18 kann in nicht dargestellter Weise durch Betätigung
eines mechanischen oder elektronischen Schlosses in Öffnungs- und Schließrichtung
verschoben werden.
[0014] An einer zur Bildebene parallelen Seitenwand ist ein allgemein mit 20 bezeichneter
Betätigungshebel eines nicht dargestellten Betätigungsmechanismus um eine Achse 22
schwenkbar angelenkt. Der Betätigungsmechanismus dient zum Öffnen und Schließen eines
ebenfalls nicht dargestellten Frontvisiers der Banknotenkassette 10, welches eine
Abzugsöffnung der Banknotenkassette verschließt und erst dann geöffnet wird, wenn
die Banknotenkassette in den Aufnahmemodul eingeschoben wird. Um die Öffnungs- und
Schließbewegung des Betätigungshebels aus der in Fig. 1 dargestellten Schließstellung
in die in Fig. 3 dargestellte Offenstellung steuern zu können, trägt der Betätigungshebel
20 einen parallel zur Achse 22 gerichteten Zapfen 24, der beim Einschieben der Kassette
10 in den Aufnahmemodul in eine an diesem ausgebildete Kulisse oder Führungsschiene
26 eingreift, die in Fig. 3 durch eine strichpunktierte Linie angedeutet ist. Beim
Einschieben der Kassette in den Aufnahmemodul wird dadurch der Betätigungshebel im
Gegenuhrzeigersinn aus der in Fig. 1 dargestellten Stellung in die in Fig. 3 dargestellte
Stellung verschwenkt. Beim Herausziehen der Kassette erfolgt die Bewegung des Betätigungshebels
20 in der umgekehrten Richtung. Dadurch wird das Frontvisier in Abhängigkeit der Bewegungsrichtung
der Kassette relativ zum Aufnahmemodul geöffnet oder geschlossen. Zu weiteren Einzelheiten
dieser an sich bekannten Technik wird beispielsweise auf die DE-C-44 08 981 verwiesen.
[0015] Ferner ist an der selben Kassettenseitenwand ein allgemein mit 28 bezeichneter Sperrhebel
um einen zur Schwenkachse 22 des Betätigungshebels 20 parallelen Schwenkzapfen 30
schwenkbar gelagert. Der Schwenkhebel 28 umfaßt eine längliche Sperrklinke 32 und
eine zu dieser parallele breitere Stützklinke 34. Die Sperrklinke 32 ist auf dem Schwenkzapfen
30 lediglich schwenkbar gelagert. Die Stützklinke 34 ist auf dem Schwenkzapfen 30
mittels eines Langloches 36 gelagert, so daß die Stützklinke 34 sowohl eine Schwenkbewegung
als auch eine lineare radiale Bewegung relativ zum Schwenkzapfen 30 ausführen kann.
Die Sperrklinke 32 und die Stützlinke 34 sind über eine Schiebeführung 38 drehfest
aber linear relativ zueinander verschiebbar verbunden. Die Sperrklinke trägt an ihrem
dem schwenkbaren Zapfen 30 fernen Ende einen Sperrhaken 40, mit dem sie einen an dem
Betätigungshebel 20 ausgebildeten Fortsatz 42 in der Sperrstellung des Sperrhebels
28 hintergreifen kann, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist.
[0016] Die Stützklinke 34 hat an ihrem dem Schwenkzapfen 30 nahen Ende einen Arm 44, mit
dem sie sich über eine Schraubendruckfeder 46 an einem bodenfesten Lager 48 abstützt.
Durch die Schraubdruckfeder 46 wird die Stützklinke 34 sowohl vom Kassettenboden 12
weg als auch im Gegenuhrzeigersinn um den Schwenkzapfen 30 in Richtung auf den Betätigungshebel
20 vorgespannt.
[0017] An ihrem dem Schwenkzapfen 30 fernen Ende hat die Stützklinke 34 zwei Signalfelder,
beispielsweise ein rotes Signalfeld 50 und ein grünes Signalfeld 52, die beim Verschwenken
der Stützklinke 34 abwechselnd mit einem in der Kassettenseitenwand ausgebildeten
Fenster 54 zur Deckung gebracht werden können, um die Stellung des Sperrhebels 28
außen sichtbar zu machen.
[0018] Unterhalb der Signalfelder 50, 52 ist die Stützklinke 34 über einen Hebel 56 mit
einem Elektromagnet 58 verbunden, durch den der Hebel 56 in Richtung des Doppelpfeils
A verstellt und damit die Stützklinke 34 um die Achse des Schwenkzapfens 30 verschwenkt
werden kann.
[0019] In einem Rahmen 60 an der Seitenwand der Kassette befindet sich eine Schaltungsplatine
62, die nicht nur einen Speicher 64 trägt, in dem Daten über die Kassette und ihren
Inhalt gespeichert sind, sondern die auch einen Single-Chip-Controller 66 trägt, über
den eine codierte Ansteuerung des Elektromagneten 58 erfolgen kann. Die Platine 62
trägt ferner eine Stecker 68, der beim Einschieben der Kassette 10 in den Aufnahmemodul
kurz vor Erreichen der Endstellung der Kassette mit einem Gegenstecker im Aufnahmemodul
zusammentritt und damit eine Verbindung der Steuereinrichtung mit den elektronischen
Bauteilen auf der Schaltungsplatine 62 und dem Elektromagneten 58 ermöglicht. Ferner
trägt die Schaltungsplatine 62 noch eine Lichtschranke 70, die in Verbindung mit einem
an dem Hebel 56 ausgebildeten Fortsatz 72 eine Stellungsmeldung des Hebels 56 und
damit des Sperrhebels 28 ermöglicht.
[0020] Die Funktion der soweit beschriebenen Vorrichtung soll nun anhand der Figuren 1 bis
6 erläutert werden.
[0021] Figur 1 zeigt die Kassette 10 in geschlossenem Zustand mit dem Sperrhebel 28 in der
Freigabestellung. In dieser Stellung liegt die Stützklinke unter der Wirkung der Schraubendruckfeder
46, welche die Stützklinke 34 um den Zapfen 30 zu drehen und linear in Richtung des
Pfeiles B zu verschieben versucht, an dem Fortsatz 42 mit einer ersten Raststufe 74
an. Das Signalfeld 52 erscheint im Fenster 54. In diesem Zustand wird die Kassette
10 beispielsweise von der Ladestation übernommen und zu einem Geldausgabeautomaten
transportiert. Der Elektromagnet 58 ist in diesem Zustand stromlos.
[0022] Fig. 2 zeigt die Vorgänge beim Einschieben der Kassette 10 in den nicht dargestellten
Aufnahmemodul. Der mit dem Betätigungshebel 20 verbundene Zapfen 24 greift in die
an dem Aufnahmemodul ausgebildete Kulisse 26 und verschwenkt somit beim Einschieben
der Kassette 10 in den Aufnahmemodul den Betätigungshebel 20 in Richtung des Pfeiles
C in Figur 2, d.h. im Gegenuhrzeigersinn. Dadurch hebt der Fortsatz 42 von der Raststufe
74 an der Stützklinke 34 ab. Diese bewegt sich unter der Wirkung der Schraubendruckfeder
46 in Richtung des Pfeiles B, bis sie mit einer rechtwinkeligen Rastnase 76 gegen
eine zweite Raststufe 78 stößt, die an einem an der Seitenwand der Kassette 10 ausgebildeten
oder befestigten Rastelement 80 vorgesehen ist (in den Figuren 1 bis 3 sind Rastelement
80 und Rastnase 76 jeweils noch einmal vergrößert dargestellt). Gleichzeitig führt
der gesamte Sperrhebel 28 dabei eine geringfügige Drehbewegung im Gegenuhrzeigersinn
aus, die dazu führt, daß eine an die erste Raststufe 74 angrenzende Stufenfläche 82
an der Stützklinke 34 in den Schwenkweg des Fortsatzes 42 des Betätigungshebels 20
gelangt, wie dies durch die strichpunktierte Linie 84 in Figur 2 angedeutet ist. Der
Sperrhebel 28 befindet sich nun in seiner ersten Zwischenstellung. Diese wird dadurch
signalisiert, daß in dem Fenster 54 sowohl das grüne Signalfeld 52 als auch das rote
Signalfeld 50 zu erkennen sind.
[0023] Ist die Kassette 10 vollständig in den Aufnahmemodul eingeschoben, befindet sich
der Betätigungshebel 20 in der in Figur 3 durch ausgezogene Linien wiedergegebenen
Stellung. In dieser voll eingeschobenen Stellung der Kassette tritt der Stecker 68
mit dem Gegenstecker im Aufnahmemodul in Kontakt, so daß die Elemente auf der Schaltungsplatine
62 und der Elektromagnet mit der im Aufnahmemodul vorgesehenen Steuerung in Verbindung
treten können. Wird die Kassette 10 nun wieder aus dem Aufnahmemodul herausgezogen,
wird der Betätigungshebel 20 durch die Kulissensteuerung 24, 26 zwangsweise im Uhrzeigersinn
verschwenkt, wobei der Fortsatz 42 des Betätigungshebels 20 der Linie 84 folgend auf
die Stufenfläche 82 an der Stützklinke 34 trifft und diese entgegen der Richtung des
Pfeiles B und der Kraft der Feder 46 nach unten drückt. Dadurch löst sich die Rastnase
76 aus der Raststufe 78 des Rastelementes 80 und der Sperrhebel 28 kann unter der
Wirkung der Feder 46 eine Schwenkbewegung im Gegenuhrzeigersinn ausführen, bis der
Sperrhaken 40 den Fortsatz 42 am Betätigungshebel 20 übergreifend an diesem anschlägt.
Dabei gleitet der Fortsatz 42 auf der Stufenfläche 82 der Stützklinke 34. Diese Gleitbewegung
kann dadurch unterstützt werden, daß die Stützklinke 34 beispielsweise von einem Kunststoffteil
gebildet ist. Der Sperrhebel 28 befindet sich in seiner Sperrstellung, die in Figur
5 dargestellt ist. Diese wird durch das im Fenster 54 aufscheinende rote Signalfeld
50 signalisiert. In diesem Zustand kann das Frontvisier nicht mehr geöffnet und die
Kassette 10 auch nicht mehr in den Aufnahmemodul eingeschoben werden, da die Sperrklinke
32 eine Schwenkbewegung des Betätigungshebels 20 verhindert.
[0024] Um nun die Möglichkeit zu schaffen, die Kassette mehrfach aus dem Aufnahmemodul herausziehen
und wieder einschieben zu können, kann bei der erfindungsgemäßen Lösung der Sperrhebel
28 aus der in Figur 2 dargestellten ersten Zwischenstellung mit Hilfe des Elektromagneten
58 in eine in Figur 3 dargestellte zweite Zwischenstellung im Uhrzeigersinn verschwenkt
werden, wobei in dieser Stellung die Rastnase 76 an einer an dem Rastelement 80 ausgebildete
dritten Raststufe 86 unter der Wirkung der Schraubendruckfeder 46 einrastet, wie dies
in Figur 3 zu erkennen ist. Somit genügt eine kurzzeitige Betätigung des Elektromagneten
58 und ein sehr geringer Stellweg, um den Sperrhebel 28 aus seiner ersten Zwischenlage
in die zweite Zwischenlage zu verstellen. Wird nun die Kassette 10 aus dem Aufnahmemodul
herausgezogen und dabei der Betätigungshebel 20 aus der in Figur 3 mit ausgezogenen
Linien dargestellten Offenstellung in die durch die strichpunktierte Linie wiedergegebene
Schließstellung verschwenkt, so trifft der Fortsatz 42 nicht auf die Stufenfläche
82, sondern auf die erste Raststufe 74 an der Stützklinke 34 und drückt diese gegen
die Kraft der Schraubenfeder 46 nach unten, so daß die Rastnase 76 der Stützklinke
34 von dem Rastelement 80 gelöst wird. Der Sperrhebel 28 wird durch die Schraubendruckfeder
46 geringfügig im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt, bis er die in Figur 1 dargestellte
Freigabestellung einnimmt. Damit ist der ursprüngliche Ausgangszustand wieder hergestellt.
Mit dieser Stellung von Betätigungshebel 20 und Sperrhebel 28 kann die Kassette 10
wieder in den Aufnahmemodul eingeschoben und das Frontvisier geöffnet werden.
[0025] Die Ansteuerung des Elektromagneten 58 kann durch ein Paßwort oder durch einen Code
gesichert werden, so daß nur autorisierte Personen die Möglichkeit haben, die Wiederholsperre
in der Kassette 10 freizuschalten, wenn diese sich in dem Aufnahmemodul befindet.
Ist diese Freischaltung unterblieben, und ist der Sperrhebel 28 beim Herausziehen
der Kassette 10 aus dem Aufnahmemodul in die in Figur 5 dargestellte Sperrstellung
eingefallen, so kann der Sperrhebel aus dieser Sperrstellung nur gelöst werden, wenn
der Deckel 14 der Kassette 10 geöffnet wird. Dies kann nur durch autorisiertes Personal
erfolgen. Zum Ausheben des Sperrhebels 28 aus seiner Sperrstellung dient ein mit dem
Deckelriegel verbundener hakenförmiger Fortsatz 88, der beim Zurückziehen des Deckelriegels
in Richtung des Pfeiles D in Figur 6 mit einer Hakennase 90 gegen die Stützklinke
34 stößt und diese im Uhrzeigersinn verschwenkt, so daß der Fortsatz 42 des Betätigungshebels
20 in der ersten Raststufe 74 an der Stützklinke 34 einrastet. Damit befindet sich
der Sperrhebel 28 wieder in der in Figur 1 dargestellten Freigabestellung.
1. In einen Aufnahmemodul einer Wertscheinausgabeeinheit einschiebbarer Wertscheinbehälter
(10) mit einer durch einen Deckel (14) verschließbaren Ladeöffnung, einem durch ein
Schloß gesicherten Riegel (18) zum Verriegeln des Deckels (14), einer durch eine klappenförmige
Abdeckung verschließbaren Entnahmeöffnung, einer Betätigungseinrichtung (20) zum zwangsweisen
Öffnen oder Schließen der Abdeckung in Abhängigkeit der Einschubbewegung bzw. der
Ausziehbewegung des Wertscheinbehälters (10) in dem bzw. aus dem Aufnahmemodul und
einer mit einem Betätigungshebel (20) des Betätigungsmechanismus gekoppelten Wiederholsperre
mit einem Sperrhebel (28), der zwischen einer Freigabestellung, in welcher der Betätigungshebel
(20) aus einer der geschlossenen Abdeckung entsprechenden Schließstellung in eine
der geöffneten Abdeckung entsprechende Offenstellung verstellt werden kann, einer
ersten Zwischenstellung, in welche der Sperrhebel (28) in Abhängigkeit der Öffnungsbewegung
des Betätigungshebels (20) gelangt, und einer Sperrstellung verstellbar ist, in welcher
der Sperrhebel (28) den Betätigungshebel (20) in dessen Schließstellung festhält,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel (28) mit einer elektromechanischen Stellvorrichtung gekoppelt ist,
die bei eingeschobenem Wertscheinbehälter (10) mit einer dem Aufnahmemodul zugeordneten
Steuervorrichtung verbindbar ist und durch die der Sperrhebel (28) bei eingeschobenem
Wertscheinbehälter (10) in eine mechanisch gesicherte zweite Zwischenstellung verstellbar
ist, aus der der Sperrhebel (28) in Abhängigkeit der Schließbewegung des Betätigungshebels
(20) in seine Freigabestellung verstellbar ist.
2. Wertscheinbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel (28) in seiner ersten und zweiten Zwischenstellung jeweils durch eine
mechanische Raste (78, 86, 76) gehalten ist, die in Abhängigkeit der Schließbewegung
des Betätigungshebels (20) lösbar ist.
3. Wertscheinbehälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel (28) in Richtung auf ein behälterfestes Rastelement (80) vorgespannt
ist, die zwei den beiden Zwischenstellungen entsprechende, zur Anlage an einer an
dem Sperrhebel (28) ausgebildeten Rastnase (76) ausgebildete Raststufen (78, 76) hat,
und daß an dem Betätigungshebel (20) ein Fortsatz (42) so ausgebildet ist, daß er
in der Schließstellung des Betätigungshebels (20) mit dem Sperrhebel (28) zusammenwirkt,
um diesen aus dem Rasteingriff mit dem Rastelement (80) zu lösen.
4. Wertscheinbehälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (20) an einer Behälterseitenwand um eine zum Behälterboden (12)
parallele Achse (22) schwenkbar gelagert ist und einen Nockenfolger (24) trägt, der
beim Einschieben des Wertscheinbehälters (10) in Eingriff mit einer am Aufnahmemodul
ausgebildeten Steuerkurve (26) tritt, daß der Sperrhebel (28) eine Sperrklinke (32)
und eine zu dieser parallele Stützklinke (34) umfaßt, die beide um eine zur Schwenkachse
(22) des Betätigungshebels (20) parallele Schwenkachse (30) an der Behälterseitenwand
schwenkbar gelagert sind, wobei die Sperrklinke (32) einem zum Eingriff mit dem Betätigungshebel
(20) bestimmten Sperrhaken (40) trägt und die Stützklinke (34) mit der Sperrklinke
(32) drehfest verbunden, aber linear gegenüber dieser verschiebbar ist, daß die die
Rastnase (76) tragende Stützklinke (34) die linear in Richtung auf das Rastelement
(80) und um ihre Schwenkachse (30) in Richtung auf den Betätigungshebel (20) vorgespannt
ist und daß dem Fortsatz (42) des Betätigungshebels (20) zwei den beiden Zwischenstellungen
des Sperrhebels (28) entsprechende Anlageflächen (74, 82) an der Stützklinke (34)
zugeordnet sind.
5. Wertscheinbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die elektromechanische Stellvorrichtung durch eine elektronische Sperrschaltung (66)
gesichert ist, die unter Eingabe eines Codes an dem den Wertscheinbehälter (10) aufnehmenden
Aufnahmemodul entsperrbar ist.
6. Wertscheinbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß dem Sperrhebel (28) ein Stellungsmelder (70, 72) zugeordnet ist, der mit der Steuerschaltung
des Aufnahmemoduls elektrisch verbindbar ist.
7. Wertscheinbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die elektromechanische Stellvorrichtung ein Elektromagnet (58) ist.
1. A bill container (10) capable of being pushed into a receiving module of a bill dispenser
unit and with a loading orifice capable of being closed by means of a lid (14), with
a bolt (18) for locking the lid (14), said bolt being secured by a lock, with an extraction
orifice capable of being closed by means of a flaplike cover, with an actuating device
(20) for the positive opening or closing of the cover as a function of the movement
of pushing the bill container (10) in and pulling it out of the receiving module,
and with an anti-repetition device coupled to an actuating lever (20) of the actuating
mechanism and having a detent lever (28) which can be adjusted between a release position,
in which the actuating lever (20) can be adjusted out of a closing position corresponding
to the closed cover into an open position corresponding to the opened cover, a first
intermediate position, which the detent lever (28) assumes as a function of the opening
movement of the actuating lever (20), and a detaining position, in which the detent
lever (28) retains the actuating lever (20) in its closing position,
characterized in that the detent lever (28) is coupled to an electromechanical setting device which, when
the bill container (10) is pushed in, can be connected to a control device assigned
to the receiving module and by means of which, when the bill container (10) is pushed
in, the detent lever (28) can be adjusted into a mechanically secured second intermediate
position, out of which the detent lever (28) can be adjusted into its release position
as a function of the closing movement of the actuating lever (20).
2. The bill container as claimed in claim 1, characterized in that the detent lever (28) is held in its first and second intermediate position in each
case by means of a mechanical catch (78, 86, 76) which can be released as a function
of the closing movement of the actuating lever (20).
3. The bill container as claimed in claim 2, characterized in that the detent lever (28) is prestressed in the direction of a catch element (80) which
is fixed relative to the container and which has two catch steps (78, 76) corresponding
to the two intermediate positions and designed for bearing contact on a catch nose
(76) designed on the detent lever (28), and in that an extension (42) is designed on the actuating lever (20) in such a way that, when
the actuating lever (20) is in the closing position, said extension cooperates with
the detent lever (28), in order to release the latter from catch engagement with the
catch element 80.
4. The bill container as claimed in claim 3, characterized in that the actuating lever (20) is mounted on a container side wall pivotably about an axis
(22) parallel to the container bottom (12) and carries a cam follower (24) which,
when the bill container (10) is being pushed in, comes into engagement with a control
cam (26) designed on the receiving module, in that the detent lever (28) comprises a detent pawl (32) and a supporting pawl (34), parallel
to the latter, which are both mounted on the container side wall pivotably about a
pivot axis (30) parallel to the pivot axis (22) of the actuating lever (20), the detent
pawl (32) carrying a detent hook (40) intended for engagement with the actuating lever
(20), and the supporting pawl (34) being connected to the detent pawl (32) fixedly
in terms of rotation, but linearly displaceably relative to the latter, in that the supporting pawl (34) carrying the catch nose (76) is prestressed linearly in
the direction of the catch element (80) and, about its pivot axis (30), in the direction
of the actuating lever (20), and in that the extension (42) of the actuating lever (20) is assigned two bearing surfaces (74,
82) on the supporting pawl (34) which correspond to the two intermediate positions
of the detent lever (28).
5. The bill container as claimed in one of claims 1 to 4, characterized in that the electromechanical setting device is secured by means of an electronic blocking
circuit (66) which can be unblocked by the entry of a code on the receiving module
receiving the bill container (10).
6. The bill container as claimed in one of claims 1 to 5, characterized in that the detent lever (28) is assigned a position indicator (70, 72) which can be connected
electrically to the control circuit of the receiving module.
7. The bill container as claimed in one of claims 1 to 6, characterized in that the electromechanical setting device is an electromagnet (58).
1. Cassette (10) de billets de banque pouvant être insérée dans un module récepteur d'un
distributeur de billets de banque, dotée d'une ouverture de chargement pouvant être
fermée par un couvercle (14), d'un pêne (18) pouvant être bloqué par une serrure pour
verrouiller le couvercle (14), d'une ouverture de prélèvement pouvant être fermée
par un cache en forme de volet, d'un mécanisme (20) d'actionnement pour l'ouverture
ou fermeture forcée du cache en fonction du mouvement d'insertion de la cassette (10)
de billets de banque dans le module récepteur ou d'enlèvement de la cassette du module,
et d'un verrouilleur de répétition couplé à un levier (20) d'actionnement du mécanisme
d'actionnement et comportant un levier (28) de verrouillage qui peut être déplacé
entre une position de libération, dans laquelle le levier (20) d'actionnement peut
être déplacé d'une position fermée correspondant au cache fermé dans une position
ouverte correspondant au cache ouvert, une première position intermédiaire, atteinte
par le levier (28) de verrouillage en fonction du mouvement d'ouverture du levier
(20) d'actionnement, et une position de verrouillage, dans laquelle le levier (28)
de verrouillage maintient le levier (20) d'actionnement bloqué dans sa position fermée,
caractérisée en ce que le levier (28) de verrouillage est couplé à un servo-entraînement électromécanique
qui, lorsque la cassette (10) de billets de banque est insérée dans le module récepteur,
peut être relié à un dispositif de commande associé au module récepteur et par lequel
le levier (28) de verrouillage, lorsque la cassette (10) de billets de banque est
insérée dans le module récepteur, peut être déplacé dans une seconde position intermédiaire
mécaniquement bloquée, à partir de laquelle le levier (28) de verrouillage peut être
déplacé dans sa position de libération en fonction du mouvement de fermeture du levier
(20) d'actionnement.
2. Cassette de billets de banque suivant la revendication 1, caractérisée en ce que le levier (28) de verrouillage est maintenu dans sa première et sa seconde position
intermédiaire par un encliquetage (78, 86, 76) mécanique respectif, qui peut être
libéré en fonction du mouvement de fermeture du levier (20) d'actionnement.
3. Cassette de billets de banque suivant la revendication 2, caractérisée en ce que le levier (28) de verrouillage est précontraint en direction d'un élément (80) d'encliquetage
solidaire de la cassette, qui possède deux gradins (78, 86) d'encliquetage qui correspondent
aux deux positions intermédiaires et sont conçus pour s'appliquer contre un bec (76)
d'encliquetage formé sur le levier (28) de verrouillage, et en ce qu'un prolongement (42) est formé sur le levier (20) d'actionnement et est conçu de telle
sorte qu'il coopère, dans la position fermée du levier (20) d'actionnement, avec le
levier (28) de verrouillage pour libérer ce dernier de son engagement encliqueté avec
l'élément (80) d'encliquetage.
4. Cassette de billets de banque suivant la revendication 3, caractérisée en ce que le levier (20) d'actionnement est monté à pivotement, sur une paroi latérale de la
cassette, autour d'un axe (22) parallèle au fond (12) de la cassette, et il porte
un suiveur (24) de came qui, lors de l'insertion de la cassette (10) de billets de
banque, entre en engagement avec une came (26) de commande formée sur le module récepteur,
en ce que le levier (28) de verrouillage comprend un cliquet (32) de verrouillage et un cliquet
(34) d'appui parallèle au précédent, qui sont tous deux montés à pivotement, sur la
paroi latérale de la cassette, autour d'un axe (30) de pivotement parallèle à l'axe
(22) de pivotement du levier (20) d'actionnement, le cliquet (32) de verrouillage
portant un crochet (40) de verrouillage destiné à s'engager avec le levier (20) d'actionnement
et le cliquet (34) d'appui étant lié en rotation au cliquet (32) de verrouillage,
mais linéairement coulissant par rapport à celui-ci, en ce que le cliquet (34) d'appui, qui porte le bec (76) d'encliquetage, est précontraint linéairement
en direction de l'élément (80) d'encliquetage et autour de son axe (30) de pivotement
en direction du levier (20) d'actionnement, et en ce que deux faces (74, 82) d'application, qui correspondent aux deux positions intermédiaires
du levier (28) de verrouillage, sont associées sur le cliquet (34) d'appui au prolongement
(42) du levier (20) d'actionnement.
5. Cassette de billets de banque suivant l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le servo-entraînement électromécanique est protégé par un montage (66) électronique
de verrouillage, qui peut être déverrouillé en entrant un code sur le module récepteur
recevant la cassette (10) de billets de banque.
6. Cassette de billets de banque suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce qu'un transmetteur (70, 72) de position, qui peut être relié électriquement au circuit
de commande du module récepteur, est associé au levier (28) de verrouillage.
7. Cassette de billets de banque suivant l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le servo-entraînement électromécanique est un électro-aimant (58).