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<ep-patent-document id="EP99100006A1" file="99100006.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0930026" kind="A1" date-publ="19990721" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-0">
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Hauck, Graalfs, Wehnert, 
Döring, Siemons</snm><iid>00100551</iid><adr><str>Neuer Wall 41</str><city>20354 Hamburg</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>SE</ctry></B840><B844EP><B845EP><ctry>AL</ctry></B845EP><B845EP><ctry>LT</ctry></B845EP><B845EP><ctry>LV</ctry></B845EP><B845EP><ctry>MK</ctry></B845EP><B845EP><ctry>RO</ctry></B845EP><B845EP><ctry>SI</ctry></B845EP></B844EP></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="8000"> -->
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Handschuh (2), insbesondere Schutzhandschuh aus polymerem Werkstoff, wobei die Fingerhülle mindestens des Zeigefingers (6) palmar mindestens im Bereich des Gelenks (8,10) zwischen medialem und distalem Fingerglied eine vorgegebene Knickstelle aufweist.<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="49" he="101" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung bezieht sich auf einen Handschuh nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.</p>
<p id="p0002" num="0002">Bekannte Handschuhe dienen dem Schutz der Hände vor Kälte, Hitze, Nässe, mechanischer Einwirkung, aggressiven Medien usw. und werden ihrer Bestimmung entsprechend aus geeignetem Material, z.B. Leder, Fell, Gummi, Textil, beschichtetem Textil usw. hergestellt. Ebenfalls der Bestimmung entsprechend können Handschuhe alle Finger einzeln oder bestimmte Fingergruppen gemeinsam, insbesondere die vier Finger außer dem Daumen oder die drei Finger außer Daumen und Zeigefinger, umhüllen.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0003" num="0003">Um Beweglichkeit und taktile Sensorik der vom Handschuh umgebenen Hand möglichst weitgehend aufrecht zu erhalten, wird im allgemeinen der Handschuhwerkstoff möglichst flexibel oder auch möglichst dünn gewählt. Dies steht jedoch bei vielen Verwendungsbestimmungen des Handschuhs dessen Schutzwirkung entgegen, die mit abnehmender Dicke und größerer Flexibilität des Materials üblicherweise geringer wird.</p>
<p id="p0004" num="0004">Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Handschuh die Beweglichkeit der Fingerhüllen zu verbessern.</p>
<p id="p0005" num="0005">Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 formulierten Merkmale gelöst.</p>
<p id="p0006" num="0006">Bei der vorliegenden Erfindung ist die Fingerhülle mindestens des Zeigefingers bei einem Handschuh, insbesondere einem Schutzhandschuh, mindestens im Bereich des Gelenks zwischen medialem und distalem Fingerglied palmar mit einer vorgegebenen Knickstelle versehen, die vorgeformt und vorzugsweise als quer zum Fingerstrahl verlaufende Einkerbung ausgebildet sein kann. Durch die auf diese Weise ausgebildete Knickstelle der Fingerhülle kann der umhüllte Finger im entsprechenden Gelenk leichter gebeugt werden, und die Einkerbung verhindert dabei eine übermäßige Faltenbildung am Handschuh, was wiederum die taktile Sensorik des Fingers im Handschuh verbessert und einen sichereren Griff ermöglicht.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0007" num="0007">Erfindungsgemäß können die Fingerhüllen des Handschuhs auch im Bereich der übrigen Gelenke, etwa zwischen proximalem und medialem Fingerglied, und zwischen Mittelhandknochen und proximalem Fingerglied, palmar eine vorgegebene Knickstelle, z. B. eine quer zum Fingerstrahl verlaufende Einkerbung, aufweisen. Die Auswahl der mit einer erfindungsgemäßen Knickstelle versehenen Gelenke kann sich nach der Verwendungsbestimmung des Handschuhs und den dabei überwiegend ausgeführten Griffen und Fingerbeugungen richten. Um die Beweglichkeit der Hand zu unterstützen, umhüllen die mit vorgegebenen Knickstellen versehenen Fingerhüllen den jeweiligen Finger vorzugsweise jeweils einzeln.</p>
<p id="p0008" num="0008">Zwei Ausführungsformen der Erfindung werden im folgenden anhand der einen beigefügten Zeichnung beschrieben.</p>
<p id="p0009" num="0009">Die Figur zeigt eine Frontalansicht eines erfindungsgemäßen Handschuhs.</p>
<p id="p0010" num="0010">In der einzigen Figur ist ein Arbeits-Schutzhandschuh 2 aus polymerem Werkstoff in Frontalansicht dargestellt. In dieser Ansicht sind die gestreckte Daumen- 4 und die gestreckte Zeigefingerhülle 6 des Handschuhs sichtbar, während die Hüllen der übrigen Finger von der Zeigefingerhülle verdeckt sind. Weil der Handschuh 2 in der dargestellten Form hergestellt wurde, zeigt er in dieser Handhaltung keinerlei Falten. Zum Vermeiden von Faltenbildung beim Beugen des Zeigefingers 6 weist der Handschuh 2<!-- EPO <DP n="4"> --> palmar im Bereich zwischen medialem und distalem Zeigefingerglied eine quer zum Fingerstrahl verlaufende Einkerbung 8 auf.</p>
<p id="p0011" num="0011">Eine zusätzliche quer zum Fingerstrahl verlaufende, palmare Einkerbung 10 der Zeigefingerhülle 6 im Bereich zwischen proximalem und medialem Zeigefingerglied ist gestrichelt dargestellt. Sie verhindert Faltenbildung des Handschuhs auch, wenn der Finger in diesem Gelenk gebeugt wird.</p>
</description><!-- EPO <DP n="5"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Handschuh, insbesondere Schutzhandschuh aus polymerem Werkstoff, dadurch gekennzeichnet, daß die Fingerhülle (4, 6) mindestens des Zeigefingers palmar mindestens im Bereich des Gelenks zwischen medialem und distalem Fingerglied eine vorgegebene Knickstelle (8) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Handschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fingerhülle (4, 6) mindestens des Zeigefingers palmar zusätzlich im Bereich des Gelenks zwischen proximalem und medialem Fingerglied eine vorgegebene Knickstelle (10) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Handschuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Knickstelle (8, 10) vorgeformt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Handschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Knickstelle (8, 10) als quer verlaufende Einkerbung (8, 10) ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Handschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die mit vorgegebenen Knickstellen (8, 10) versehenen Fingerhüllen (4, 6) den jeweiligen Finger einzeln umhüllen.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="6"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="92" he="200" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings><!-- EPO <DP n="9000"> -->
<search-report-data id="srep" lang="de" srep-office="EP" date-produced=""><doc-page id="srep0001" file="srep0001.tif" wi="157" he="241" type="tif"/><!-- EPO <DP n="9001"> --><doc-page id="srep0002" file="srep0002.tif" wi="157" he="235" type="tif"/></search-report-data>
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