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EP 0 930 116 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.01.2004 Patentblatt 2004/04 |
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Anmeldetag: 27.11.1998 |
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Flexibles Giesssystem
Flexible casting system
Système à coulée flexible
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE IT LI |
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Priorität: |
13.12.1997 DE 19755551
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.07.1999 Patentblatt 1999/29 |
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Patentinhaber: Grohe Water Technology AG & Co. KG |
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58675 Hemer (DE) |
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Erfinder: |
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- Strackbein, Meinolf
59757 Arnsberg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 593 870 GB-A- 2 223 210
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DE-U- 29 710 930 US-A- 3 977 461
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Gießanlage mit einer Transporteinrichtung für die Gießformen,
insbesondere Kokillen, zu den einzelnen Arbeitsstationen zum Gießen von Metallen.
[0002] Aus der Druckschrift DE 195 35 884 A1 ist bereits eine Kokillengießanlage mit einer
als Drehtisch eines Karussels ausgebildeten Transporteinrichtung bekannt, an der die
Kokillen direkt befestigt sind und taktweise einer Gießmaschine zugeführt werden.
Nachteilig an dieser bekannten Gießanlage ist insbesondere, daß bei einem Austausch
der Gießform, Reparaturen an Arbeitsstationen etc. die gesamte Anlage außer Betrieb
genommen werden muß. Die Anlage ist daher beispielsweise für relativ kleine Gußstückzahlen
wenig geeignet, da bei den erforderlichen Umrüstungen die gesamte Anlage stillgelegt
werden muß.
Aus der DE-U-297 10 930 ist außerdem eine Niederdruck-Kokillengussanlage bekannt geworden.
Diese Gießanlage soll aus zwei Anlageteilen bestehen, die eine gemeinsame Kerneinlegestation
haben. Auch hierbei müssen jedoch beide Anlageteile im Betriebszyklus aufeinander
abgestimmt werden, so daß der Betrieb relativ starr durchzuführen ist.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine flexible Gießanlage zum Gießen von
Metallen vorzuschlagen.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Anlage nach dem Anspruch 1 gelöst.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 17 angegeben.
[0005] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß mit der
vorgeschlagenen Einrichtung sowohl Schwermetalle als auch Leichtmetalle im Schwerkraftguß
oder Niederdruckguß in Kokillen oder auch in Sandformen gegossen werden können. Hierbei
können für die verschiedenen Gußstücke in den einzelnen Schmelzöfen die entsprechenden
Legierungen bereitgehalten werden. Dadurch, daß eine oder mehrere Gießformen mit Führungs-
und Spannelementen als eigenständige Gießeinheit ausgebildet oder mit einem mobilen
Manipulator verbunden sind, wobei die Gießeinheit oder der Manipulator jeweils auf
einer autonomen mobilen Einheit angeordnet ist, die mit einem Steuersystem gekoppelt
ist, so dass er oder sie den für einen optimalen Arbeitsablauf des individuellen Gußstücks
erforderlichen Arbeitsstationen zugeführt wird, kann in äußerst kostengünstiger Weise
eine Vielzahl von Gußstücken zur gleichen Zeit erzeugt werden, wobei die Einrichtung
kontinuierlich betrieben werden kann, da während des Betriebs sowohl an den Manipulatoren
Gießformen oder eigenständige Gießeinheiten ausgewechselt als auch Arbeitsstationen
umgerüstet oder ausgewechselt werden können.
[0006] Die erforderlichen Gießformbewegungen können von dem Manipulator oder bei der Gießeinheit
nach dem Ankoppeln von der jeweiligen Arbeitsstation ausgeführt werden.
[0007] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die Gießeinheiten oder Manipulatoren
zweckmäßig von Transportmodulen und Schwenkmodulen den einzelnen Arbeitsstationen,
Puffer und Schleusen aufgrund einer Spurführung zugeleitet werden. Alternativ können
die Manipulatoren oder Gießeinheiten aber auch jeweils auf dem Werkhallenboden und
einer sensorgesteuerten Lenkeinrichtung von einer Steuerung den ablaufbedingten Arbeitsstationen
zugeleitet wird.
Zweckmäßig kann auch von der Steuerung des Manipulators die jeweils angefahrene Arbeitsstation
unmittelbar gesteuert werden, wobei die Steuerung des Manipulators entsprechend dem
erforderlichen Arbeitsablauf zur Erzeugung des durch die Gießform vorgegebenen individuellen
Gußstücks programmierbar ist. Vorteilhaft ist wenigstens eine der Arbeitsstationen
als Ladestation für einen im Manipulator angeordneten Energiespeicher ausgebildet.
Durch die Anordnung von als Verzweigungs-, Zusammenführ-, Schiebe- oder Schwenkmodule
gebildeten Aus- und Einschleusstrecken können Reparaturen, Wartung und Umrüstungen
der Gießeinrichtung durchgeführt werden, ohne die Arbeit des Gesamtsystems zu stören.
Durch Tandem-Fahrweise oder den Einsatz von Parallelstrecken, Puffern und/oder mehreren
Arbeitsstationen für den gleichen Arbeitsvorgang wie z. B. Gießöfen, Kühl- und Heizeinrichtungen,
Sprüheinrichtungen usw. kann die Durchlaufzeit erheblich verkürzt werden, wobei auch
bei einem Ausfall, einem Nachfüllen oder sonstigen Störungen bei einem der mehrfach
vorhandenen Arbeitsstationen das Gesamtsystem weiterbetrieben werden kann.
[0008] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
folgenden näher beschrieben. Es zeigt
- Fig. 1
- eine Kokillengießanlage für Messinggußstücke in schematischer Darstellung in Draufsicht;
- Fig. 2
- ein Transportmodul der Kokillengießanlage mit einem Manipulator mit geöffneter Kokille
in Seitenansicht;
- Fig. 3
- den in Fig. 2 gezeigten Manipulator mit der im Schließvorgang befindlichen Kokille;
- Fig. 4
- ein Schwenkmodul der Kokillengießanlage mit Manipulator und geöffneter Kokille in
Seitenansicht;
- Fig. 5
- in Reihe angeordnete Transportmodule der Kokillengießanlage in Perspektivansicht ohne
Manipulator.
- Fig. 6
- ein Drehschiebemodul, das alternativ für ein Schwenkmodul einsetzbar ist, in Draufsicht.
[0009] Die in der Zeichnung dargestellte Anlage ist zur Herstellung von Gußkörpern für Wasserleitungsarmaturen
aus Messing vorgesehen und ist, wie es insbesondere aus Fig. 1 zu entnehmen ist, von
karreeförmig angeordneten Arbeitsstationen 5 gebildet. Zwischen den Arbeitsstationen
5 sind an bestimmten Stellen Puffer 6 für einen flüssigen Arbeitsablauf angeordnet,
wobei an den Eckpunkten jeweils eine Schwenkeinrichtung zur Richtungsänderung vorgesehen
ist. Oberhalb der Arbeitsstationen 5 und den Puffern 6 des Gießsystems sind Transportmodule
3, wie es insbesondere aus Fig. 5 zu entnehmen ist, in Reihe angeordnet. Hierbei sind
je Transportmodul 3 zwei parallel geführte Schienen 31 angeordnet, zwischen denen
zwei Transportbänder 33 auf Rollen angeordnet sind. Die Transportbänder 33 sind jeweils
von einem Motor 32 über einen Treibriemen 320 antreibbar. An jedem Transportmodul
3 ist eine elektrisch lösbare Anschlagausbildung 34 und ein elektrischer Endschalter
35 angeordnet. Auf dem Transportmodul 3 können Manipulatoren 2, wie es beispielsweise
aus Fig. 2 ersichtlich ist, verfahren werden. Der Manipulator 2 ist hierbei mit Rollen
20 spurgeführt auf den Schienen 31 angeordnet. Zum Verfahren des Manipulators 2 greifen
hierbei mit Reibschluß die beiden Transportbänder 33 an der Unterfläche des Manipulators
2 an, so daß der Manipulator 2 jeweils bis zur Anschlagausbildung 34 auf dem Transportmodul
3 verfahren werden kann, wobei der Endschalter 35 den Motor 32 steuert. Soll der Manipulator
2 von einem ersten Transportmodul 3 zu einem zweiten Transportmodul 3 verfahren werden,
so wird die Anschlagausbildung 34 am ersten Transportmodul 3 gelöst und der Manipulator
2 mit Hilfe der Transportbänder 33 zum zweiten Transportmodul 3 an die dort ebenfalls
vorhandene Anschlagausbildung 34 herangefahren. Hierdurch ist eine beliebige lineare
Verfahrung eines oder mehrerer Manipulatoren 2 auf den in Reihen angeordneten Transportmodulen
3 ermöglicht. An den vier Eckpunkten des Karrees ist außerdem jeweils ein Schwenkmodul
4 angeordnet, wie es insbesondere aus Fig. 1 ersichtlich ist. Auf dem Schwenkmodul
4 sind ebenfalls jeweils zwei parallel angeordnete Schienen 31 sowie zwei parallel
auf Rollen angeordnete Transportbänder 33, die über einen Treibriemen 320 von einem
Motor 32 angetrieben sind, vorgesehen. Der senkrecht angeordnete Ständer des Schwenkmoduls
4 ist hierbei jedoch nicht starr, sondern in Richtung von Pfeilen 42 um etwa 90° schwenkbar
angeordnet (Figur 4). Hierdurch kann das Schwenkmodul 4 an die in gerader Linie angeordneten
Transportmodule 3 im Bereich der Eckpunkte herangeschwenkt werden. Der jeweils auf
dem Schwenkmodul 4 geparkte Manipulator 2 kann somit durch den Schwenkvorgang in seiner
Richtung um z. B. 90° gedreht werden.
An dem jeweiligen Manipulator 2 können Einfach- oder Mehrfachkokillen oder auch mehrere
Einzelkokillen angeordnet werden, wobei an einem Kokillenträger 11 beide Formhälften
1a,1b einer Gießform 1 fliegend aufgehängt sind. Der Manipulator 2 kann bei Bedarf
alle üblichen erforderlichen Bewegungen ausführen. In der Regel ist es jedoch ausreichend,
wenn der Manipulator folgende Bewegungen in Verbindung mit der Gießform 1 ausführen
kann:
- Schwenken von 0° bis 90°, horizontale/vertikale Trennebene
- Kokillenhälften je von 0° bis 90° schwenken
- Ausstoßfunktion
- Kernzugfunktion.
[0010] Weitere Bewegungen des Manipulators 2 können von den Transportmodulen 3 und Schwenkmodulen
4 erzeugt werden. Außerdem können Zusatzbewegungen an den einzelnen Arbeitsstationen
5 ausgeführt werden. Die Bewegungen des Kokillenträgers 11 erfolgen hydraulisch. Ein
Druckspeicher ist hierbei im Manipulator 2 vorgesehen, der an besonderen Ladestationen
auf- bzw. nachgeladen wird. Die einzelnen Manipulatoren 2 verfügen über eine dezentrale
elektrische Manipulatorsteuerung mit Batteriepuffer, die alle Funktionen des jeweiligen
Manipulators 2 und der Transport- und Schwenkmodule 3,4 steuert, wobei die Steuerung
derart programmierbar ist, daß ein für die individuelle Gießform erforderlicher Verfahrensablauf
sichergestellt ist. Daneben kann aber auch jederzeit von Hand am Manipulator 2 oder
drahtlos in die Manipulatorsteuerung eingegriffen werden. Hierbei kann an den einzelnen
Arbeitsstationen 5 das jeweils gerade ablaufende Arbeitsprogramm und die einzelnen
Programmschritte über einen Bildschirm oder Farb- und/oder Lichtsymbole angezeigt
werden. Darüber hinaus kann auch eine Videoüberwachung an den einzelnen Arbeitsstationen
vorgesehen werden. Auch kann ein Störungsanzeige- und Fehlerdiagnosesystem zur Anzeige
von Fehlerorten und Fehlerursachen vorgesehen werden, so daß eine schnelle Fehlerbehebung
und eine hohe Verfügbarkeit des Systems gewährleistet ist.
[0011] Die Herstellung eines Gußkörpers erfolgt anhand der in Fig. 1 gezeigten Anlage in
folgender Weise:
Am Schwenkmodul 4 am Ortspunkt 9.3 ist ein Manipulator 2 mit einer Gießform 1 bestückt
und soll über eine Schleuse 41 in das Karree der Gießanlage eingeschleust werden.
Zunächst wird das Schwenkmodul 4 am Ortspunkt 9.1 um 90° verschwenkt und danach das
am Ortspunkt 9.3 befindliche Schwenkmodul 4 in das Karree eingeschwenkt, und der Manipulator
2 vom Transportband 33 zur Arbeitsstation 5 "Sprühen" am Ortspunkt 10.1 verfahren.
Danach wird das Schwenkmodul 4 am Ortspunkt 9.3 wieder in seine Ausgangslage zurückgeschwenkt.
Nach dem "Sprühen" wird über die Steuerung der Manipulator 2 zum Ortspunkt 11.1 bewegt,
wo eine Temperierung der Gießform 1 gestartet wird. Die Temperierung erfolgt weiter
am Ortspunkt 11.2. Danach gelangt der Manipulator 2 zum Ortspunkt 12.1, wo der Manipulator
mit Energie nachgeladen wird.
Nunmehr wird das Schwenkmodul 4 am Ortspunkt 9.4 um 90° verschwenkt zur Übernahme
des Manipulators 2, der anschließend um 90° gedreht die Ortspunkte 1.3 und 1.2 anfährt
zur weiteren Energienachladung und zum Einlegen von Sandkernen. Danach verfährt der
Manipulator 2 an den Ortspunkt 1.1, wo bei Bedarf entsprechende Stahlkerne in die
Gießform 1 eingesetzt werden können. Gleichzeitig dreht das Schwenkmodul 4 am Ortspunkt
9.5 um 90° zurück, so daß nach Aufnahme der Stahlkerne der Manipulator 2 wiederum
eine Richtungsänderung um 90° erfährt und am Ortspunkt 2.1 die Gießform 1 ausgeblasen
und geschlossen wird. Danach verfährt der Manipulator 2 zum Ortspunkt 13.1 zu einem
Puffer 6. Von hier aus gelangt der Manipulator 2 zum Ortspunkt 4.1, wo die Gießform
1 mit Messingschmelze aufgefüllt wird. Danach gelangt der Manipulator 2 zum Ortspunkt
13.2 zu einer Pufferposition, wonach anschließend der Manipulator 2 den Ortspunkt
4.2, ein weiterer Gießofen, durchfährt und am Ortspunkt 6.1 die Stahlkerne aus der
Form gezogen werden. Anschließend erfolgt mit dem Schwenkmodul 4 eine Richtungsänderung
um 90° zum Ortspunkt 5.1, von wo aus der Manipulator zum Ortspunkt 7.1 gelangt, wo
der Gußkörper nach dem Öffnen aus der Gießform 1 ausgestoßen wird. Sodann verfährt
der Manipulator 2 zum Ortspunkt 13.3 auf eine Pufferposition. Danach verfährt der
Manipulator 2 auf den Ortspunkt 8.1, wo die Gießform einer Hochdruckwäsche unterzogen
wird. Hierbei wird am Ortspunkt 9.1 das Schwenkmodul 4 zurückgeschwenkt, so daß der
Manipulator 2 für einen neuen Arbeitszyklus bereitsteht. Sind dagegen genügend Gußkörper
abgegossen, so wird alternativ am Ortspunkt 9.2 das Schwenkmodul 4 in das Gießkarree
eingebracht und der Manipulator 2 mit der Gießform über die Schleuse 41 herausgeführt.
An den Ortspunkten 9.4, 9.6 und 9.7 sind weitere Schwenkmodule 4 angeordnet, an denen
Manipulatoren 2 und/oder Gießformen 1 repariert oder geladen werden können.
In dem vorstehend dargestellten Gießprozeß ist lediglich der Ablauf für einen Manipulator
2 dargestellt. Selbstverständlich können mehrere Manipulatoren 2 hintereinander im
Karree der Gießanlage umlaufen. Hierbei können sowohl verschiedene Teile gleichzeitig
hergestellt werden als auch verschiedene Gießverfahren und Gießformen (Sandguß) zur
Anwendung kommen.
[0012] Alternativ zu dem Schwenkmodul 4 kann auch ein Drehschiebemodul 40, wie es in Fig.
6 der Zeichnung dargestellt ist, in das Karree der Gießanlage angeordnet werden. Das
Drehschiebemodul 40 besteht aus einer drehbaren und radial verschiebbaren Säule, auf
der Schienen 31 und antreibbare Transportelemente zur Führung des Manipulators 2 befestigt
sind.
In der in Fig. 6 dargestellten Position des Drehschiebemoduls 40 werden zwei in Reihe
geschaltete Transportmodule 3 miteinander verbunden, so daß die Manipulatoren 2 entsprechend
verfahrbar sind. Soll dagegen ein Manipulator 2 auf das in der linken Bildhälfte der
Fig. 6 angegebene Transportmodul 3 gebracht werden, so wird der Manipulator 2 zunächst
auf das Drehschiebemodul 40 gefahren. Hiernach wird das Drehschiebemodul 40 um die
Strecke A verschoben und anschließend um den Winkel B von 90° gedreht. Sodann wird
das Drehschiebemodul 40 um eine weitere Strecke C verschoben, so daß das Drehschiebemodul
40 an das linke Transportmodul 3 angeschlossen ist. Der Manipulator 2 ist nunmehr
auf das linke Transportmodul 3 fahrbar.
[0013] Eine Umlenkung eines Manipulators 2 auf das rechte Transportmodul 3 erfolgt, wie
vorbeschrieben, in ähnlicher Weise. Lediglich anstatt einer Verschiebung auf der Strecke
C erfolgt hierbei eine Rückführung bis zum Anschluß an das rechte Transportmodul 3.
[0014] Anstatt eines Manipulators 2, an dem die Gießform 1 befestigt wird, kann auch die
Gießform mit den zugehörigen Führungs- und Spannelementen eine eigenständige Gießeinheit
bilden. Die Gießeinheit kann hierbei von den Transportmodulen 3, Schwenkmodulen 4
und/oder Drehschiebemodulen 40 der jeweiligen erforderlichen Arbeitsstation 5 zugeführt
werden. Die Gießformbewegungen werden hierbei vorteilhaft von der jeweiligen Arbeitsstation
5 ausgeführt. Die jeweils verwendete Gießform ist hierbei über eine Codierung identifizierbar.
[0015] In dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel sind die Arbeitsstationen 5 zu
einem Karree angeordnet. Selbstverständlich können die Arbeitsstationen auch in einer
anderen Formatierung, wie beispielsweise als Vieleck etc., angeordnet werden.
[0016] Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel läuft der Gießprozeß über ein
Karree im Kreislauf ab, wobei die Transportmodule 3 und die Schwenkmodule 4 aufgeständert
sind, und die Manipulatoren 2 oberhalb der einzelnen Arbeitsstationen 5 verfahren
werden. Alternativ können auch die Manipulatoren mit der Gießform auf dem Werkhallenboden
und einer Lenkeinrichtung die einzelnen Arbeitsstationen entsprechend einem eingegebenen
Programm für den Gießprozeß für die jeweils individuelle Gießform anfahren. Eingriffe
in das Ablaufprogramm erfolgen hierbei zweckmäßig drahtlos von einer Leitzentrale.
1. Gießanlage mit einer Transporteinrichtung für die Gießformen (1), insbesondere Kokillen,
zu den einzelnen Arbeitsstationen (5), wobei jeweils wenigstens eine Gießform (1)
an einem Manipulator (2) angeordnet ist und die Manipulatoren (2) jeweils einen Einzelantrieb
aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein Manipulator (2) oder eine Gießeinheit auf einer autonomen mobilen Einheit
angeordnet ist, wobei die Einheit mit Rädern und einer Lenkeinrichtung versehen ist,
die mit einem Steuersystem gekoppelt ist, so dass er oder sie den für einen optimalen
Arbeitsablauf des individuellen Gußstücks erforderlichen Arbeitsstationen (5) zuführbar
ist.
2. Gießanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine sensorgesteuerte Lenkeinrichtung vorgesehen ist.
3. Gießanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gießeinheit jeweils mit Führungs- und Spannelementen versehen ist, so daß ein
Ankoppeln an der jeweiligen Arbeitsstation ermöglicht ist, wobei die jeweilige Arbeitsstation
die erforderliche Gießformbewegung ausführt.
4. Gießanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Manipulatoren (2) oder Gießeinheiten auf einzelnen in Reihe geschalteten Transportmodulen
(3) oberhalb der Arbeitsstationen (5) angeordnet sind, wobei jedes Transportmodul
(3) mit einem Antrieb für das Verfahren der Manipulatoren (2) oder Gießeinheit versehen
ist.
5. Gießanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportmodule (3) in einem Karree angeordnet sind, so daß ein Kreislauf der
Manipulatoren (2) oder Gießeinheiten ermöglicht ist, wobei an den Eckpunkten des Karrees
jeweils ein Schwenkmodul (4) oder Drehschiebemodul (40) angeordnet ist, mit dem die
Fahrrichtung änderbar ist.
6. Gießanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb des Karrees wenigstens an einem Eckpunkt ein weiteres äußeres Schwenkmodul
(4) oder auf dem Karree ein Drehschiebemodul (40) als Schleuse (41) ausgebildet ist,
mit dem Manipulatoren (2) oder Gießeinheiten in das Karree eingeschleust oder herausgeschleust
werden.
7. Gießanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite des als Schleuse (41) wirkenden Schwenkmoduls (4) oder Drehschiebemoduls
(40) weitere Schwenkmodule (4) oder Drehschiebemodule (40) vorgeschaltet sind, an
denen die Manipulatoren (2) oder Gießeinheiten gewartet, repariert und/oder mit Kokillen
be- oder entladen werden.
8. Gießanlage nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportmodul (3) und das Schwenkmodul (4) zur Führung eines Manipulators (2)
Führungselemente, vorzugsweise Schienen (31), tragen und antreibbare Transportelemente,
vorzugsweise Transportbänder (33), für das Verfahren sowie eine lösbare Anschlagausbildung
(34) und ein Endschalter (35) für die Manipulatoren (2) vorgesehen ist.
9. Gießanlage nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsstationen (5) austauschbar angeordnet sind.
10. Gießanlage nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Manipulatoren (2) und/oder die Module (3,4,40) sowie die Arbeitsstationen (5)
zentral von einer elektrischen und/oder elektronischen Einrichtung gesteuert sind.
11. Gießanlage nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils der Manipulator (2) eine separat programmierbare Steuer- und Lenkeinrichtung
hat, von der auch die jeweils angefahrene Arbeitsstation (5) steuerbar ist.
12. Gießanlage nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils der Manipulator (2) oder die eigenständige Gießeinheit mit der erforderlichen
Energie für wenigstens einen Verfahrvorgang gepuffert und wenigstens eine Arbeitsstation
(5) zur Energienachladung vorgesehen ist.
13. Gießanlage nach wenigstens einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kreuzung oder Verzweigung von Reihen von Transportmodulen (3) mehrere Schwenkmodule
(4) oder Drehschiebermodule (40) vorgesehen sind.
14. Verwendung der Gießanlage nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
- eine oder mehrere Gießformen (1) mit einem Manipulator (2) verbunden werden,
- der Manipulator (2) gesteuert einzelne Arbeitsstationen (5) zur Gießformvorbereitung,
zur Durchführung des Gusses und zur Entfernung des Gußstücks anfährt,
- die Steuerung individuell für den erforderlichen Arbeitsablauf der jeweils verbundenen
Gießform (1) oder Gießformen programmiert wird, so daß die jeweils erforderlichen
Arbeitsstationen (5) angefahren werden.
15. Verwendung der Gießanlage nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
- eine Gießeinheit aus einer oder mehreren Gießformen (1) mit den erforderlichen Führungs-
und Spannelementen gebildet wird;
- die Gießeinheit gesteuert einzelnen Arbeitsstationen zur Gießformvorbereitung, zur
Durchführung des Gusses und zur Entfernung des Gußstücks zugeführt wird, wobei die
Steuerung individuell für den erforderlichen Arbeitsablauf der jeweils vorhandenen
Gießform (1) oder Gießformen programmiert wird;
- die Bewegungen der von der Gießeinheit gehaltenen Gießform von der jeweiligen Arbeitsstation
ausgeführt werden.
16. Verwendung der Gießanlage nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Manipulator (2) oder die Gießeinheit mit Eigen- oder Fremdantrieb spurgeführt
den einzelnen Arbeitsstationen (5) zugefahren wird.
17. Verwendung der Gießanlage nach wenigstens einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß über eine Codierung die jeweils verbundene Gießform (1) oder Gießformen identifiziert
werden.
1. Casting installation having a device for transporting the casting moulds (1), especially
chill moulds, to the individual work stations (5), at least one casting mould (1)
being arranged on a respective manipulator (2) and the manipulators (2) each having
a separate drive, characterised in that a manipulator (2) or a casting unit is arranged on an autonomous mobile unit, the
unit being provided with wheels and a steering device that is coupled to a control
system, so that the manipulator or the casting unit can be conveyed to the work stations
(5) required for an optimum work sequence for the individual casting.
2. Casting installation according to claim 1, characterised in that a sensor-controlled steering device is provided.
3. Casting installation according to claim 1 or 2, characterised in that the casting unit is provided with guiding and clamping elements, to enable coupling
to the respective work station, the respective work station performing the required
casting mould movement.
4. Casting installation according to claim 1 or 2, characterised in that the manipulators (2) or casting units are arranged on individual series-connected
transport modules (3) above the work stations (5), each transport module (3) being
provided with a drive for movement of the manipulators (2) or casting unit.
5. Casting installation according to claim 4, characterised in that the transport modules (3) are arranged in a rectangle, rendering circulation of the
manipulators (3) or casting units possible, a pivoting module (4) or rotating and
sliding module (40) being arranged at the comers of the rectangle, by means of which
the direction of travel can be changed.
6. Casting installation according to claim 5, characterised in that outside the rectangle there is constructed at least at one corner a further, external,
pivoting module (4) or on the rectangle there is arranged a rotating and sliding module
(40) as transfer station (41), with which manipulators (2) or casting units can be
introduced into or removed from the rectangle.
7. Casting installation according to claim 6, characterised in that further pivoting modules or rotating and sliding modules (40), at which the manipulators
(2) or casting units are maintained, repaired and/or loaded with or emptied of chill
moulds, are located on the outside and upstream of the pivoting module (4) or rotating
and sliding module (40) acting as transfer station (41).
8. Casting installation according to any one of claims 4 to 7, characterised in that the transport module (3) and the pivoting module (4) carry guide elements, preferably
rails (31), for guidance of a manipulator (2), and drivable transport elements, preferably
conveyor belts (33), are provided for the procedure, as well as a releasable stop
construction (34) and a limit switch (35) for the manipulators (2).
9. Casting installation according to at least one of claims 1 to 8, characterised in that the work stations (5) are arranged so as to be exchangeable.
10. Casting installation according to at least one of claims 1 to 9, characterised in that the manipulators (2) and/or the modules (3, 4, 40) as well as the work stations (5)
are controlled centrally by an electrical and/or electronic device.
11. Casting installation according to at least one of claims 1 to 10, characterised in that each manipulator (2) has a separately programmable control and steering device, by
which also the particular actuated work station (5) is controllable.
12. Casting installation according to at least one of claims 1 to 11, characterised in that each manipulator (2) or the self-contained casting unit is buffered with the required
energy for at least one traversing operation and at least one work station (5) is
provided for energy re-charging.
13. Casting installation according to at least one of claims 5 to 12, characterised in that a plurality of pivoting modules (4) or rotating and sliding modules (40) are provided
for crossing or branching of series of transport modules (3).
14. Use of the casting installation according to at least one of claims 1 to 13,
characterised in that
- one or more casting moulds (1) are connected with a manipulator (2),
- the manipulator (2) starts up, under control, individual work stations (5) for casting
mould preparation, for carrying out pouring and for removing the casting,
- the control for the required work sequence of the particular casting mould (1) or
casting moulds connected is individually programmed so that the respective work stations
(5) required are started up.
15. Use of the casting installation according to at least one of claims 1 to 13,
characterised in that
- a casting unit is formed from one or more casting moulds (1) having the required
guiding and clamping elements;
- the casting unit is supplied, under control, to individual work stations for casting
mould preparation, for carrying out pouring and for removing the casting, the control
being programmed individually for the required work sequence of the particular casting
mould (1) or casting moulds present;
- the movements of the casting mould held by the casting unit are performed by the
respective work station.
16. Use of the casting installation according to claim 14 or 15, characterised in that the manipulator (2) or the casting unit is advanced, guided on rails by means of
its own or an external drive, to the individual work stations (5).
17. Use of the casting installation according to at least one of claims 14 to 16, characterised in that the particular casting mould (1) or casting moulds connected is/are identified by
a coding.
1. Machine de coulée avec un dispositif de transport pour les moules (1), notamment des
moules en fonte, vers chacune des stations de travail (5), au moins un moule (1) étant
disposé au niveau de chaque manipulateur (2), et les manipulateurs (2) présentant
chacun un entraînement unique,
caractérisée en ce qu'
un manipulateur (2) ou une unité de coulée est disposé sur chaque unité mobile autonome,
l'unité étant munie de roulettes et d'un mécanisme de direction couplé à un système
de commande, de sorte qu'il ou qu'elle puisse être guidé/e vers les stations de travail
(5) indispensables pour un processus de travail optimal des pièces de coulée individuelle.
2. Machine de coulée selon la revendication 1,
caractérisée en ce qu'
il est prévu un mécanisme de direction commandé par capteur.
3. Machine de coulée selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que
chaque unité de coulée est pourvue d'éléments de guidage et de serrage, de sorte qu'un
accouplement au niveau de chacune des stations de travail soit possible, moyennant
quoi chaque station de travail exécute le mouvement nécessaire de moulage par coulée.
4. Machine de coulée selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que
les manipulateurs (2) ou les unités de coulée sont disposés sur des modules de transport
(3) isolés montés en rang au-dessus des stations de travail (5), chaque module de
transport (3) étant muni d'un entraînement pour le déplacement des manipulateurs (2)
ou unité de coulée.
5. Machine de coulée selon la revendication 4,
caractérisée en ce que
les modules de transport (3) sont disposés en carré, ce qui permet une circulation
des manipulateurs (2) ou unités de coulée, un module pivotant (4) ou un module rotatif
(40) étant disposé au niveau de chaque coin du carré, avec lequel on peut changer
le sens de la marche.
6. Machine de coulée selon la revendication 5,
caractérisée en ce qu'
un module pivotant (4) supplémentaire extérieur est disposé au niveau d'un coin en
dehors du carré, ou un module rotatif (40) est disposé sur le carré en tant que sas
(41), avec lequel les manipulateurs (2) ou unités de coulée peuvent être introduits
ou retirés du carré par le biais du sas.
7. Machine de coulée selon la revendication 6,
caractérisée en ce que
sur le côté extérieur du module pivotant (4) ou du module rotatif (40) servant de
sas (41), d'autres modules pivotants (4) ou modules rotatifs (40) sont disposés en
amont, au niveau desquels les manipulateurs (2) ou unités de coulée sont entretenus
ou réparés et/ou chargés ou déchargés des moules en fonte.
8. Machine de coulée selon l'une quelconque des revendications 4 à 7,
caractérisée en ce que
le module de transport (3) et le module pivotant (4) portent des éléments de guidage,
de préférence des rails (31), pour le guidage d'un manipulateur (2), et on prévoit
des éléments de transport qui peuvent être entraînés, de préférence par des courroies
de transport (33), pour le déplacement et on prévoit aussi une formation de butée
(34) détachable et un interrupteur de fin de course (35) pour les manipulateurs (2).
9. Machine de coulée selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 8,
caractérisée en ce que
les stations de travail (5) sont disposées de manière échangeable.
10. Machine de coulée selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 9,
caractérisée en ce que
les manipulateurs (2) et/ou les modules (3, 4, 40) ainsi que les stations de travail
(5) sont commandés centralement par un dispositif électrique et/ou électronique.
11. Machine de coulée selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 10,
caractérisée en ce que
chaque manipulateur (2) a un dispositif de commande et de direction programmable séparément,
duquel chaque station de travail (5) mise en marche peut être également commandée.
12. Machine de coulée selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 11,
caractérisée en ce que
chaque manipulateur (2) ou unité de coulée autonome est activée avec l'énergie nécessaire
pour au moins un processus de déplacement, et au moins une station de travail (5)
est prévue pour la recharge en énergie.
13. Machine de coulée selon au moins l'une quelconque des revendications 5 à 12,
caractérisée en ce que
plusieurs modules pivotants (4) ou modules rotatifs (40) sont prévus pour le croisement
ou la bifurcation des modules transports (3).
14. Utilisation de la machine de coulée selon au moins l'une quelconque des revendications
1 à 13,
caractérisée en ce que
- un ou plusieurs moules (1) sont reliés à un manipulateur (2),
- le manipulateur (2) met en marche de façon ciblée des stations de travail isolées
(5) pour la préparation au moulage, pour l'exécution de la coulée et pour l'enlèvement
de la pièce coulée,
- la commande est programmée individuellement pour le déroulement du fonctionnement
nécessaire du moule (1) ou des moules respectifs reliés, de sorte que les stations
de travail nécessaires respectives (5) soient mises en marche.
15. Utilisation de la machine de coulée selon au moins l'une quelconque des revendications
1 à 13,
caractérisée en ce que
- une unité de coulée est formée d'un ou de plusieurs moules (1) munis des éléments
nécessaires de guidage et de serrage ;
- l'unité de coulée est amenée de manière ciblée aux stations de travail isolées (5)
pour la préparation au moulage, pour l'exécution de la coulée et pour l'enlèvement
de la pièce coulée, la commande étant programmée individuellement pour le déroulement
du fonctionnement nécessaire du moule (1) ou des moules respectifs déjà présents ;
- les mouvements du moule maintenu par l'unité de coulée sont exécutés par la station
de travail respective.
16. Utilisation de la machine de coulée selon la revendication 14 ou 15,
caractérisée en ce que
le manipulateur (2) ou l'unité de coulée guidé sur rails par entraînement propre ou
extérieur est dirigé vers chaque station de travail (5) respective.
17. Utilisation de la machine de coulée selon au moins l'une quelconque des revendications
14 à 16,
caractérisée en ce que
le moule (1) ou les moules reliés sont chaque fois identifiés par un code.