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EP 0 930 211 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.08.2004 Patentblatt 2004/34 |
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Anmeldetag: 13.01.1999 |
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Drehgestell für ein neigbares Schienenfahrzeug
Bogie for a tiltable railway vehicle
Bogie pour un véhicule ferroviaire inclinable
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE DK FR GB LI |
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Priorität: |
16.01.1998 AT 5598
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.07.1999 Patentblatt 1999/29 |
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Patentinhaber: Siemens SGP Verkehrstechnik GmbH |
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1110 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- Erlebach, Friedrich
4406 Steyr (AT)
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| (74) |
Vertreter: Matschnig, Franz, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt,
Siebensterngasse 54,
Postfach 252 1071 Wien 1071 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 189 382
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US-A- 4 753 174
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung handelt von einem Drehgestell für ein Schienenfahrzeug mit einem eine
mittigen Durchbrechung aufweisenden Pendelträger, an dem Pendelarme eines Neigemechanismus
angelenkt sind und pneumatische Federelemente angreifen.
[0002] Ein solches Drehgestell kann mit oder ohne Fahrantrieb ausgeführt sein. Wegen des
Neigemechanismus und der für gute Fahreigenschaften erforderlichen mehrfachen Federung
kommt es bei der Gestaltung der einzelnen Baugruppen auf höchste Raumökonomie an.
Aber auch geringes Gewicht bei ausreichender Steifigkeit und Fertigungsökonomie sind
anzustreben.
[0003] Aus der EP-189 382 A2 ist ein gattungsgemäßes Drehgestell bekannt, bei dem ein Pendelträger
als im wesentlichen quaderförmiger Kasten mit mittigem Durchbruch ausgebildet und
mittels Pendelarmen mit einem weiteren Pendelträger verbunden ist. Einer der Pendelträger
ist in Querrichtung neigbar, der andere ist über Federn mit den Achsträgern verbunden.
Der Durchbruch nimmt den Neigeantrieb auf. An den beiden Enden des Pendelträgers greifen
balgförmige Luftfedern an, die wegen des lastbedingt erheblichen Luftvolumens sehr
viel Bauraum beanspruchen. Der Kasten ist relativ schwer und wegen seiner Quaderform
und den abwärts ragenden Konsolen für die Anlenkung der Pendelarme nicht belastungsgerecht
ausgebildet. Die Einleitung der Stützkräfte bereitet dabei besondere Probleme.
[0004] Ein weiteres Drehgestell der eingangs genannten Art ist beispielsweise aus der WO
98/26970 bzw. der EP 0 944 513 bekannt geworden, welches einen Pendelträger zeigt,
dessen längsseitige Enden über Luftfedern angeordnet sind. Das bekannte Drehgestell
weist jedoch auch den Nachteil auf, dass der benötigte Einbauraum für die Luftfedern
sehr hoch ist.
[0005] Die US 4,753,174 zeigt einen Träger eines Schienenfahrzeuges, in welchem zusätzliche
Luftreservoirs für ein Luftbremsensystem angeordnet ist. Die Luftreservoirs werden
durch voneinander getrennte, in dem Träger angeordnete Kammern gebildet, wobei eine
Kammer mit einem zusätzlichen Luftreservoir für den Normalbetrieb und eine Kammer
mit einem Luftreservoir für einen Notbetrieb vorgesehen ist. Bauartbedingt eignet
sich der bekannte Träger nicht für eine Verwendung als Pendelträger für ein Schienenfahrzeug,
da weder eine Durchbrechung für einen Neigeantrieb noch Pendellagerungen vorgesehen
sind.
[0006] Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, einen Pendelträger so zu gestalten, dass
im gesamten Drehgestell höchste Raumökonomie erreicht wird, wobei er bei möglichst
geringem Gewicht und einfacher Fertigung allen Kräften und Belastungen standhält.
[0007] Erfindungsgemäß ist dazu der Pendelträger als dicht geschweißter geschlossener Kasten
ausgebildet, der einen Druckbehälter bildet, in den beiderseits der Durchbrechung
Pendellagerrohre dicht eingeschweißt sind. So kann der Kasten das für die Luftfedern
erforderliche Luftvolumen aufnehmen. Die Luftfedern benötigen dann viel weniger Bauraum
und können über den Kasten ohne besondere Leitungen verbunden sein. Der an sich schon
steife geschlossene Kasten wird durch den Innendruck und die eingeschweißten Pendellagerrohre
weiter versteift. Letztere sorgen zudem für eine einwandfreie Krafteinleitung.
[0008] Vorzugsweise wird der Kasten gebildet von: zwei äußeren und zwei inneren sich über
die Länge des Kastens erstreckenden Stegblechen, zwei Schottblechen, Druckgurten und
Zuggurten, wobei die beiden inneren Stegbleche und die beiden Schottbleche den mittigen
Durchbruch begrenzen und die Pendellagerrohre jeweils ein inneres und ein äußeres
Stegblech verbinden (Anspruch 2). Durch die so ausgebildeten Stegbleche wird ein sehr
hohes Widerstandmoment in Biegerichtung und einfache Fertigung erreicht, der innere
Durchbruch bedeutet dadurch keine Schwächung des Pendelträgers mehr. Die Schottbleche
und die Pendellagerrohre versteifen die Stegbleche gegen Biegedrillknicken.
[0009] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind die Zuggurten
jeweils zwischen innerem und äußerem Stegblech angeschweißt und schließen an die Pendellagerrohre
an (Anspruch 3). So übernehmen sie die Aufhängungskräfte direkt von den Pendellagerrohren,
können dem Kraftverlauf entsprechend gebogen sein und die Schweißnaht ist leicht zugänglich,
wenn der Druckgurt zuletzt geschweißt wird. Sie gestatten es nebstbei, die Stegbleche
für weitere Erhöhung der Steifigkeit fischbauchförmig auszubilden.
[0010] Zur weiteren Verringerung des Gewichtes ist es günstig, die beiden inneren Stegbleche
dort, wo sie nicht die Durchbrechung bilden, mit Ausschnitten zu versehen (Anspruch
4). Außerdem wird dadurch der Luftraum vor und hinter dem Durchbruch mit dem zwischen
den inneren und äußeren Stegblechen verbunden.
[0011] Eine weitere Vergrößerung des Luftraumes, Erhöhung der Steifigkeit und Führung des
Pendelträgers in Querrichtung wird dadurch erreicht, dass an den äußeren Stegblechen
Führungskästen dicht angeschweißt sind, die Druckräume begrenzen, die durch Löcher
in den äußeren Stegblechen mit dem Inneren des Kastens in Verbindung stehen (Anspruch
5).
[0012] In Weiterbildung der Erfindung kann in dem Pendellagerrohr ein Lagerbolzen für den
Pendelarm mittels zweier Zylinderrollenlager gelagert sein, wobei der Pendelarm geschlossene
Augen aufweist, mit denen er auf den Lagerbolzen zwischen den beiden Zylinderrollenlagern
aufgefädelt ist (Anspruch 6). Dadurch wird das Pendellagerrohr symmetrisch und gleichmäßig
belastet. Der Einsatz der Zylinderrollenlager bringt besonders hohe Tragfähigkeit
und Schonung der Lagerbolzen, die bei den üblichen Gleitlagerungen und aus Lamellen
zusammengesetzten Pendelarmen sehr verschleißanfällig sind. Die Montage wird besonders
einfach, wenn das Pendellagerrohr einen Umfangsschlitz für den Durchtritt eines Pendelarmes
aufweist (Anspruch 7).
[0013] Eine weitere Verbesserung der Lagerung des Pendelarmes erreicht man dadurch, dass
die Außenringe der Zylinderrollenlager Nuten aufweisen, in die O-Ringe eingelegt sind
(Anspruch 8). Derartige Lager sind Normteile, wobei die Nuten für die Aufnahme von
Sicherungsringen bestimmt sind. Durch Einlegen von O-Ringen wird eine Abdichtung des
Schmierraumes und eine Erleichterung der Montage erreicht, vor allem wenn weiters
die Außenringe der Zylinderrollenlager im Pendellagerrohr mit Schiebesitz montiert
sind (Anspruch 9). Weiters dienen die O-Ringe als Verdrehhemmung, eine eigene Verdrehsicherung
ist dann wegen der begrenzten Neigebewegung nicht mehr nötig.
[0014] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Abbildungen eines Ausführungsbeispieles
beschrieben und erläutert. Es stellen dar:
Fig.1: Den erfindungsgemäßen Pendelträger im Zusammenwirken mit den Pendelarmen und
der Traverse zur Aufnahme eines Wagenkastens, in Fahrtrichtung teils in Ansicht,
Fig.2: Den erfindungsgemäßen Pendelträger in Seitenansicht,
Fig.3: Den erfindungsgemäßen Pendelträger in Draufsicht, und
Fig.4: Detailschnitt nach IV-IV in Fig.3, vergrößert.
[0015] In Fig. 1 ist ein Pendelträger mit 1 und eine Traverse mit 2 bezeichnet. Der Pendelträger
1 stützt sich über Luftfedern 3 auf den nur mehr angedeuteten Längsträgem eines Drehgestellrahmens
ab. Am Pendelträger 1 sind obere Pendellager 4 vorgesehen, in denen Pendelarme 5 schwenkbar
gelagert sind, deren anderes Ende in unteren Pendellagern 6 der Traverse 2 gelagert
ist. Durch das so gebildete Gelenkviereck ist die mit dem nicht dargestellten Wagenkasten
verbundene Traverse 2 neigbar. In Fig. 1 ist die Traverse teilweise abgerissen, sodass
auf der rechten Bildseite der Pendelträger 1 ganz sichtbar ist.
[0016] In den Figuren 2 und 3 ist der Pendelträger 1 alleine abgebildet. Er weist eine in
Draufsicht (Fig. 3) erkennbare rechteckige Durchbrechung 10 für die Unterbringung
des Neigeantriebes auf. Er bildet um die Durchbrechung 10 herum einen dicht geschweißten
geschlossenen Kasten, der aus den folgenden Blechen zusammengeschweißt ist: je ein
inneres Stegblech 11 und ein äußeres Stegblech 12 verlaufen über die gesamte Länge
des Pendelträgers 1. Den eingetragenen Kräften entsprechend ist deren Umriß fischbauchförmig.
Ein erstes Schottblech 13 und ein zweites Schottblech 14 verbinden die beiden inneren
Stegbleche 11 und bilden so gemeinsam mit diesen die Durchbrechung 10. Die Schottbleche
13,14 sind gebogen, sie verlaufen zuerst senkrecht und in ihrem unteren Teil angenähert
horizontal. Auf der Oberseite sind Druckgurten 15 mit den Stegblechen 11,12 und den
Schottblechen 13,14 verschweißt. Die Druckgurten 15 können mehrere aneinander stoßende
Bleche oder ein einziges Blech mit mittiger Durchbrechung 10 sein.
[0017] Jeweils zwischen innerem und äußerem Stegblech 11,12 sind zwei Pendellagerrohre 19
eingeschweißt, die die oberen Pendellager 4 aufnehmen. Weiters sind zwischen inneren
und äußeren Stegblechen 11,12 Zuggurten eingeschweißt, und zwar ein erster Zuggurt
16, der von außen bis an das Pendellagerrohr 19 herangeführt und mit diesem verschweißt
ist, ein zweiter Zuggurt 17 der von einem Pendellagerrohr 19 zuerst abwärts, dann
horizontal und dann wieder aufwärts zum anderen Pendellagerrohr 19 geführt und mit
diesem verschweißt ist, und einem dritten Zuggurt 18 der von dem anderen Pendellagerrohr
19 weiter nach außen führt. Mit 20 ist die Schweißnaht bezeichnet, mit der der Zuggurt
16 mit dem Pendellagerrohr 19 verbunden ist. Die anderen Zuggurten 17,18 sind auf
dieselbe Weise mit dem Pendellagerrohr 19 verschweißt. Es ist zu erkennen, dass diese
von unten bzw., wenn die Druckgurten erst nachher aufgeschweißt werden, auch von oben
gut zugänglich und prüfbar ist.
[0018] Weitere Bauteile des Pendelträgers 1 sind äußere Führungsteile 21, schwertförmige
Konsolen 22 für den Angriff des nicht dargestellten Neigeantriebes, Aufstandsplatten
23 für die Luftfedern 3 mit einem nicht eingezeichneten Loch zu deren Verbindung mit
dem Inneren des einen Druckbehälter bildenden Kastens 1, und zwei Führungskästen 25.
Je ein solcher ist an jeder Seite am äußeren Stegblech dicht angeschweißt und bildet
somit einen weiteren Druckraum, der über je mindestens ein Loch 26 mit dem Druckraum
im Inneren des Pendelträgers in Verbindung steht. Die inneren Stegbleche 11 weisen
dort, wo sie nicht mehr die Durchbrechung 10 begrenzen, Ausschnitte 24 auf, zur Gewichtsverringerung
und um die Räume zwischen den inneren und äußeren Stegblechen 11,12 mit dem Raum zwischen
den inneren Stegblechen 11 strömungsmäßig zu verbinden.
[0019] Figur 4 zeigt einen Schnitt durch das obere Pendellager 4. Im Pendellagerrohr 19
ist ein Lagerbolzen 30 mittels vollrolliger Rollenlager gelagert. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
ist ein inneres Rollenlager 31 und ein äußeres Rollenlager 32 vorgesehen, beide sind
beispielsweise Doppelrollenlager bekannter Bauweise. Weiters ist das Pendellagerrohr
19 mit einer Umfangsnut 33 versehen, die unten in einen aus dem Rohr herausführenden
Schlitz 34 übergeht. Durch diesen Schlitz ist der aus mehreren miteinander verbundenen
Lamellen bestehende Pendelarm 5 aus dem Pendellagerrohr 19 herausgeführt.
[0020] Die Lager 31, 32 weisen Umfangsnuten 35 auf, die normalerweise für die Aufnahme von
Sicherungsringen verwendet werden. Hier aber nehmen sie O-Ringe 36 auf, die die im
wesentlichen von den Schmierbohrungen 37 und deren Umgebung gebildeten Räume abdichten.
Darüber hinaus bewirken sie eine ausreichende Verdrehsicherung der Lageraußenringe
gegenüber dem Pendellagerrohr 19, wenn diese mit Schiebesitz eingepaßt sind. Schließlich
ist noch eine innere Scheibe 38 und ein Lagerbolzen 30 mit einem Bund 39 vorgesehen,
die mittels eines Gewindebolzens 40 zusammengespannt werden. Auf diese Weise ist der
Pendelarm 5 zwischen den Innenringen des inneren und des äußeren Rollenlagers 31,32
festgeklemmt. Da er in der Umfangsnut 33 und im Schlitz 34 seitlich geführt ist, ist
eine achsiale Festlegung des Lagerbolzens 30 nicht erforderlich.
[0021] Diese Anordnung ist sauber und verschleißarm und ermöglicht nebstbei eine einfache
Montage: nach Einlegen der Innenscheibe 38 wird zuerst das innere Rollenlager 31 in
das Pendellagerrohr 19 eingesetzt, sodann wird der Pendelarm 5 durch den Schlitz 34
hineingesteckt und in der Folge der Lagerbolzen 30 eingeführt. Dann erst wird das
äußere Rollenlager 32 eingesetzt und mittels der Außenscheibe 39 festgespannt. Diese
Montage wird durch die Passung Schiebesitz zwischen den Außenringen der Rollenlager
31,32 und dem Pendellagerrohr wesentlich erleichtert.
1. Drehgestell für ein Schienenfahrzeug mit einem eine mittigen Durchbrechung (10) aufweisenden
Pendelträger (1), an dem Pendelarme eines Neigemechanismus angelenkt sind und pneumatische
Federelemente angreifen, dadurch gekennzeichnet, dass der Pendelträger (1) als dicht geschweißter geschlossener Kasten ausgebildet ist,
der einen Druckbehälter bildet, in den beiderseits der Durchbrechung (10) Pendellagerrohre
(19) dicht eingeschweißt sind.
2. Drehgestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kasten gebildet wird von: zwei inneren (11) und zwei äußeren (12) sich über die
Länge des Kastens erstreckende Stegblechen (11,12), zwei Schottblechen (13,14), Druckgurten
(15) und Zuggurten (16,17,18), wobei die beiden inneren Stegbleche (11) und die beiden
Schottbleche (13,14) den mittigen Durchbruch (10) begrenzen und die Pendellagerrohre
(19) jeweils ein inneres (11) und ein äußeres (12) Stegblech verbinden.
3. Drehgestell nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuggurten (16,17,18) jeweils zwischen innerem (11) und äußerem (12) Stegblech
eingeschweißt sind und mittels einer Schweißnaht (20) an die Pendellagerrohre (19)
anschließen.
4. Drehgestell nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden inneren Stegbleche (11) dort, wo sie nicht die Durchbrechung (10) bilden,
Ausschnitte (24) aufweisen.
5. Drehgestell nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den äußeren Stegblechen (12) Führungskästen (25) dicht angeschweißt sind, die
weitere Druckräume begrenzen, die durch Löcher (26) in den äußeren Stegblechen (12)
mit dem Inneren des Kastens in Verbindung stehen.
6. Drehgestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Pendellagerrohr (19) ein Lagerbolzen (30) für den Pendelarm (5) mittels zweier
Zylinderrollenlager (31,32) gelagert ist, wobei der Pendelarm (5) geschlossene Augen
aufweist, mit denen er auf den Lagerbolzen (30) zwischen den beiden Zylinderrollenlagem
(31,32) aufgefädelt ist.
7. Drehgestell nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Pendellagerrohr (19) einen Umfangsschlitz (34) für den Durchtritt des Pendelarmes
(5) aufweist.
8. Drehgestell nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenringe der Zylinderrollenlager (31,32) Nuten (35) aufweisen, in die O-Ringe
(36) eingelegt sind.
9. Drehgestell nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenring der Zylinderrollenlager (31,32) im Pendellagerrohr (19) mit Schiebesitz
montiert sind.
1. A bogie for a rail vehicle having a swivel girder (1) which has a centric hole (10)
and to which the swivel arms of a tipping mechanism are hingedly attached and engage
pneumatic resilient elements, characterized in that said swivel girder (1) is in the form of a hermetically welded closed box forming
a pressure vessel to which swivel bearing tubes (19) are hermetically welded on both
sides of said hole (10).
2. A bogie as defined in claim 1, characterized in that said box is composed of two inner web plates (11) and two outer web plates (12),
both extending over the length of said box, two stiffening plates (13, 14), thrust
straps (15), and tension straps (16, 17, 18), said two inner web plates (11) and said
two stiffening plates (13, 14) forming delimiting means for said centric hole (10),
whilst the swivel bearing tubes (19) connect, in each case, one inner web plate (11)
to one outer web plate (12).
3. A bogie as defined in claim 2, characterized in that said tension straps (16, 17, 18) are in each case welded between said inner web plate
(11) and said outer web plate (12) and are attached to said swivel bearing tubes (19)
by means of a weld (20).
4. A bogie as defined in claim 2, characterized in that said two inner web plates (11) have cutouts (24) where they do not form said hole
(10).
5. A bogie as defined in claim 2, characterized in that guide boxes (25) are hermetically welded to said outer web plates (12) and delimit
other pressure chambers, which communicate, via holes (26) in the outer web plates
(12), with the interior of said box.
6. A bogie as defined in claim 1, characterized in that in said swivel bearing tube (19) a bearing bolt (30) for said swivel arm (5) is mounted
by means of two cylindrical-roller bearings (31, 32), whilst said swivel arm (5) exhibits
closed eyes, by means of which it is lined up on the bearing bolt (30) between said
two cylindrical-roller bearings (31, 32).
7. A bogie as defined in claim 6, characterized in that said swivel bearing tube (19) has a circumferential slot (34) through which said
swivel arm (5) can pass.
8. A bogie as defined in claim 7, characterized in that the outer rings of said cylindrical-roller bearings (31.32) have grooves (35), into
which O-rings (36) are placed.
9. A bogie as defined in claim 8, characterized in that the outer rings of said cylindrical-roller bearings (31.32) are mounted in said swivel
bearing tube (19) with a close-sliding fit.
1. Bogie pour un véhicule ferroviaire, comportant un support pendulaire (1) présentant
un passage médian (10), sur lequel des bras pendulaires d'un mécanisme d'inclinaison
sont articulés et des éléments élastiques pneumatiques sont en prise, caractérisé en ce que le support pendulaire (1) est en tant que caisson fermé soudé de manière étanche,
qui forme un réservoir sous pression, dans lequel des tubes d'appui pendulaires (19)
sont soudés de manière étanche des deux côtés du passage (10).
2. Bogie selon la revendication 1, caractérisé en ce que le caisson est formé : de tôles allongées (11, 12), deux intérieures (11) et deux
extérieures (12), s'étendant sur la longueur du caisson, de deux tôles de cloison
(13, 14), de membrures de compression (15) et de membrures de traction (16, 17, 18),
de sorte que les deux tôles allongées intérieures (11) et les deux tôles de cloison
(13, 14) délimitent le passage médian (10) et les tubes d'appui pendulaire (19) relient
respectivement une tôle allongée intérieure (11) et une extérieure (12).
3. Bogie selon la revendication 2, caractérisé en ce que les membrures de traction (16, 17, 18) sont soudées respectivement entre la tôle
de cloison intérieure (11) et extérieure (12) et raccordées aux tubes d'appui pendulaires
(19) au moyen d'un joint soudé (20).
4. Bogie selon la revendication 2, caractérisé en ce que les deux tôles allongées intérieures (11) présentent des découpes (24) découpes là
où elles ne forment pas le passage.
5. Bogie selon la revendication 2, caractérisé en ce que des caissons de guidage (25) sont soudés de manière étanche sur les tôles allongées
extérieures (12) et délimitent d'autres espaces sous pression qui sont, par des trous
(26) dans les tôles allongées extérieures (12), en liaison avec l'intérieur du caisson.
6. Bogie selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un goujon d'appui (30) pour le bras pendulaire (5) est logé dans le tube d'appui pendulaire
(19) au moyen de deux roulements à rouleaux cylindriques (31, 32) et le bras pendulaire
(5) présente des oeillets fermés par lesquels il est en enfilade sur les goujons d'appui
(30) entre les deux roulements à rouleaux cylindriques (31, 32).
7. Bogie selon la revendication 6, caractérisé en ce que le tube d'appui pendulaire (19) présente une fente périphérique (34) pour la pénétration
du bras pendulaire (5).
8. Bogie selon la revendication 7, caractérisé en ce que les bagues extérieures des roulements à rouleaux cylindriques (31, 32) présentent
des rainures (35) dans lesquels sont posés des joints toriques (36).
9. Bogie selon la revendication 8, caractérisé en ce que les bagues extérieures des roulements à rouleaux cylindriques (31, 32) sont montées
dans le tube d'appui pendulaire (19) avec siège coulissant.