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EP 0 930 265 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.05.2001 Patentblatt 2001/21 |
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Anmeldetag: 26.11.1998 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B67B 7/04 |
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Korkenzieher
Corkscrew
Tire-bouchon
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
15.01.1998 CH 6998
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.07.1999 Patentblatt 1999/29 |
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Patentinhaber: Zyliss Haushaltwaren AG |
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CH-3250 Lyss (CH) |
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Erfinder: |
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- Weibel, Hans
3054 Schüpfen (CH)
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Vertreter: BOVARD AG - Patentanwälte |
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Optingenstrasse 16 3000 Bern 25 3000 Bern 25 (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 818 414 DE-A- 3 922 845
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WO-A-92/04273 DE-U- 8 809 652
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Korkenzieher mit zwei elastisch
miteinander verbundenen Halteorganen und einem bezüglich der Halteorgane drehbaren
Drehteil und einer parallel zu den Halteorganen geführten, mit dem Drehteil verbundenen
Spirale, sowie mit einem Gehäuse, wobei die an ihren dem Drehteil zugewandten Enden
der Halteorgane lösbar oder fest mit dem Gehäuse verbunden sind oder einstückig mit
diesem ausgebildet sind.
[0002] Bei einem bekannten Korkenzieher, bei welchem seine zwei Teile einen Schnappverschluss
mit dem Flaschenhals bilden, stehen diese Teile nicht immer gut am Flaschenhals an.
Da dieser Zapfenzieher keinen geschlossenen Körper aufweist, könnte er seitwärts abrutschen.
[0003] Das Dokument EP 0 818 414 A1 beschreibt einen Korkenzieher mit einem Hebelsystem
zum Betätigen einer in den zu ziehenden Korken zu schraubenden Spirale. Zwei gegenüberliegend
am Gehäuse angelenkte Halteelemente weisen je zwei Spitzen auf, von denen je eine
auf einer Mutter aufliegt, durch welche die Spirale ragt. Die andere der beiden Spitzen
jedes Halteelements ist zum Halten des Flaschenhalses bestimmt.
[0004] Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Korkenzieher zu schaffen, der
die Nachteile des Standes der Technik nicht aufweist. Die Spirale soll immer zentrisch
auf dem Korken befindlich sein. Im weiteren soll er sich neben herkömmlichen Flaschen
auch für Flaschen mit breitem Kragen, die einen vor allem in den USA üblichen Tropfring
aufweisen, eignen. Der Korkenzieher soll sich verschiedenen Flaschenhalsbreiten anpassen.
[0005] Dies wird erfindungsgemäss dadurch erzielt, dass die Halteorgane an ihrem vom Drehteil
abgewandten Ende mit je vier Ansätzen versehen sind, wobei je zwei Ansätze dazu bestimmt
sind, auf der Oberseite des Kragens des Flaschenhalses aufzuliegen und je zwei weitere
Ansätze dazu bestimmt sind, den Korkenzieher am Umfang des Flaschenhalses zu zentrieren,
so dass ein Schnappverschluss mit dem Flaschenhals gebildet wird.
[0006] Bevorzugte Ausführungsbeispiele ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0007] Die beiden Halteorgane oder Lappen bilden mit ihren am Drehteil entgegengesetzten
Ende angeordneten Ansätzen einen Schnappverschluss mit dem Flaschenhals. Die zwei
Halteorgane sind mit dem Gehäuse mit einem Schnappverschluss zusammengefügt. Sie können
auch verschraubt oder sonstwie miteinander verbunden sein. Es ist auch möglich, den
Korkenzieher einstückig auszubilden.
[0008] Der Korkenzieher eignet sich zum Herausziehen von Korken an Flaschen mit unterschiedlichen
Kragengrössen. Die Zentrierung der Flaschen erfolgt über bewegliche Lappen separat
zum Gehäuse des Korkenziehers. Dadurch ist und bleibt die Auflage des Gehäuseunterteils
immer gerade auf der Flasche und die Lappen zentrieren die Flasche unabhängig von
der Kragengrösse immer in die Mitte zum optimalen Ansetzen der Spirale. Die Lappenausbildung
ist so gewählt, dass ein Zentrieren wie nachfolgend beschrieben erfolgen kann:
- Zentrierlappen direkt am Kragen aufliegend,
- Zentrierlappen unterhalb des Kragens aufliegend,
- die separate Lappenzentrierung ist über einen verschiebbaren Konus aufliegend.
[0009] Im folgenden wird anhand der beiliegenden Zeichnung ein Ausführungsbeispiel sowie
dessen Verwendung näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Seitenansicht des Korkenziehers mit dem Gehäuse nach oben,
Fig. 2 eine perspektivische Seitenansicht des Korkenziehers mit einem Lappen nach
oben,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Korkenziehers mit einem Lappen nach oben,
Fig. 4 eine Seitenansicht der auf eine Flasche aufgesetzten Lappen mit Spirale ohne
das Gehäuse,
Fig. 5 eine Seitenansicht des auf eine Flasche aufgesetzten Korkenziehers, wobei das
Gehäuse teilweise weggebrochen ist,
Fig. 6 das Gehäuse des Korkenziehers in perspektivischer Darstellung,
Fig. 7 das Gehäuse des Korkenziehers in der Ansicht von der Seite,
Fig. 8 einen Längsschnitt durch das Gehäuse des Korkenziehers,
Fig. 9 eine Ansicht von unten des Gehäuses des Korkenziehers,
Fig. 10 eine perspektivische Darstellung der Lappen des Korkenziehers,
Fig. 11 eine Seitenansicht der Lappen,
Fig. 12 einen Längsschnitt durch die Lappen des Korkenziehers,
Fig. 13 eine Ansicht von unten der Lappen des Korkenziehers.
[0010] In Fig. 1 ist eine perspektivische Seitenansicht des Korkenziehers dargestellt. Der
Korkenzieher 1 umfasst ein Gehäuse 2, zwei mit dem Gehäuse durch Schrauben oder einen
Schnappverschluss verbundene Lappen 3, 4, die im oberen Bereich verbunden sind sowie
einen Drehteil 5 mit einer sich durch das Gehäuse hindurch erstreckenden Spirale 6.
Der Drehteil weist einen Mittelteil 7 sowie zwei von diesem abstehende Flügel 8, 9
auf. Das Gehäuse ist mit zwei gegenüberliegenden ovalen Öffnungen 10 und 11 versehen.
Im weiteren ist eine der Haltekanten 12 für die drehsichere Halterung des Korkens
im Gehäuse während dem Herausdrehen desselben ersichtlich.
[0011] In Fig. 2 ist zusätzlich zur Fig. 1 noch die zylinderförmige Öffnung 13 im Gehäusekörper
14 zur Aufnahme des Flaschenkorkens ersichtlich. Die Lappen 3 und 4 sind über einen
Verbindungsteil 15 miteinander verbunden, wobei die Lappen 3 und 4 und der Verbindungsteil
15 einstückig miteinander ausgebildet sind.
[0012] Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht des Korkenziehers. Es ist ersichtlich, dass der Körper
14 im oberen Teil des Gehäuses 2 befindlich ist. Der Gehäusekörper dient zur Aufnahme
des Korkens, wenn er aus der Flasche herausgeschraubt wird, wobei er gegen Verdrehung
durch die vorerwähnten Haltekanten gesichert ist.
[0013] In der Seitenansicht der auf den Flaschenhals aufgesetzten Lappen 3 und 4 gemäss
Fig. 4 ist das Gehäuse 2 des Korkenziehers weggelassen. Jeder Lappen 3, 4 weist zwei
obere Ansätze 16, 17 resp. 18, 19 und zwei untere Ansätze 20, 21 resp. 22, 23 auf.
Die oberen Ansätze 16, 17, 18, 19 liegen auf der Oberseite 24 des Kragens 25 des Flaschenhalses
26 auf.
[0014] Die Spirale 6 wird immer in bezug auf die Mitte des Korkens zentriert.
[0015] Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht des auf eine Flasche aufgesetzten Korkenziehers,
wobei das Gehäuse teilweise weggebrochen ist. Der Korken 28 ist teilweise aus dem
Flaschenhals herausgezogen und wird durch die Haltekanten 12 und 27 am Verdrehen gehindert.
Die Lappen 3 und 4 garantieren ein gutes Zentrieren der Spirale 6. Wie aus dieser
Figur sowie aus den Figuren 1, 2, 3 ersichtlich ist, steht das Gehäuse 2 nach unten
über die Lappen 3 und 4 ab. Der untere Teil des Gehäuses 2 umfasst den Flaschenhals
auf seinem ganzen Umfang.
[0016] Das Gehäuse 2 verhindert ein Abrutschen der Halteorgane 3, 4.
[0017] Die Fig. 6 zeigt das Gehäuse des Korkenziehers in perspektivischer Darstellung. Oben
am Gehäuse ist ein Haltezapfen 29 mit zwei seitlichen Längsnocken 30 angebracht, der
zum Aufsetzen der Lappen 3, 4 des Drehteils 5 auf das Gehäuse dient. Die Spirale erstreckt
sich dabei durch die Öffnung 32 im Haltezapfen 29. Die Längsnocken 30 dienen zur Verdrehsicherung
der Lappen 3, 4. Quernocken 33 am Haltezapfen bilden einen Schnappverschluss für die
Lappen 3, 4 und halten dieselben am Gehäuse.
[0018] Fig. 7 zeigt das Gehäuse des Korkenziehers in Ansicht von der Seite. Es sind die
sich parallel zur Längsachse des Gehäuses 2 erstreckenden Haltekanten 12 und 27 ersichtlich.
[0019] Fig. 8 zeigt einen Längsschnitt durch das Gehäuse des Korkenziehers. Der Haltezapfen
29 steht über die Längsnocken 30 zwecks Aufnahme des Drehteils 5 ab.
[0020] Fig. 9 zeigt eine Ansicht von unten des Gehäuses des Korkenziehers. Es ist der ringförmige
Unterteil 31 des Gehäuses ersichtlich. Im weiteren sind die gegenüberliegenden, sich
an der Innenseite der zylindrischen Öffnung 13 erstreckenden Haltekanten 12 und 27
ersichtlich. Die Öffnung 13 erstreckt sich im Gehäusekörper 14.
[0021] Fig. 10 zeigt eine perspektivische Darstellung der Lappen 3 und 4 des Korkenziehers.
Die oberen Ansätze 16, 17, 18, 19 und die unteren Ansätze 20, 21, 22, 23 stehen von
den Seiten der Lappen 3 und 4 in Richtung des Flaschenhalses ab.
[0022] Fig. 11 zeigt eine Seitenansicht der Lappen 3, 4 mit dem sie verbindenden Verbindungsteil
15.
[0023] Fig. 12 zeigt einen Längsschnitt durch die Lappen des Korkenziehers.
[0024] Fig. 13 zeigt eine Ansicht von unten der Lappen 3, 4 des Korkenziehers mit den unteren
Ansätzen 20, 21, 22, 23 und dem Verbindungsteil 15. Die Öffnung 34 weist zwei abstehende
Teile 35 zum Eingriff in die Längsnocken 30 am Haltezapfen 29 auf.
1. Korkenzieher mit zwei elastisch miteinander verbundenen Halteorganen (3, 4) und einem
bezüglich der Halteorgane drehbaren Drehteil (5) und einer parallel zu den Halteorganen
geführten, mit dem Drehteil (5) verbundenen Spirale (6), sowie mit einem Gehäuse (2),
wobei die dem Drehteil (5) zugewandten Enden der Halteorgane (3, 4) lösbar oder fest
mit dem Gehäuse verbunden sind oder einstückig mit diesem ausgebildet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass die Halteorgane (3, 4) an ihrem vom Drehteil (5) abgewandten
Ende mit je vier Ansätzen (16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23) versehen sind, wobei je
zwei Ansätze (16, 17, 18, 19) dazu bestimmt sind, auf der Oberseite des Kragens (25)
des Flaschenhalses (26) aufzuliegen und je zwei weitere Ansätze (20, 21, 22, 23) dazu
bestimmt sind, den Korkenzieher am Umfang des Flaschenhalses zu zentrieren, so dass
ein Schnappverschluss mit dem Flaschenhals gebildet wird.
2. Korkenzieher nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse einen
mit einer zylindrischen Öffnung (13) versehenen Körper (14) aufweist.
3. Korkenzieher nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zur Längsachse
an der Innenseite der Öffnung (13) zwei Haltekanten (12, 27) angeordnet sind.
4. Korkenzieher nach einem der vorangehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Halteorgane (3, 4) als Lappen ausgebildet sind.
5. Korkenzieher nach einem der vorangehenden Patentansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) einen Haltezapfen (29) zur Aufnahme der
Halteorgane (3, 4) und des Drehteils (5) aufweist.
6. Korkenzieher nach einem der vorangehenden Patentansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) zumindest in seinem unteren, dem Drehteil
(5) abgewandten Bereich über die Halteorgane (3, 4) nach unten absteht.
1. Corkscrew with two holding elements (3, 4), flexibly connected to each other, and
a rotating part (5), rotatable with respect to the holding elements, and a spiral
piece (6), led parallel to the holding elements and connected to the rotating part
(5), as well as with a housing (2), the ends of the holding elements (3, 4) turned
toward the rotating part (5) being connected detachably or in a fixed way to the housing
or being constructed in one piece therewith,
characterised in that the holding elements (3, 4) are provided on their end remote
from the rotating part (5) with four projections each (16, 17, 18, 19, 20, 21, 22,
23), two projections each (16, 17, 18, 19) being intended to rest on the upper side
of the lip (25) of the bottleneck (26) and two further projections each (20, 21, 22,
23) being intended to centre the corkscrew on the circumference of the bottleneck,
so that a snap closure with the bottleneck is formed.
2. Corkscrew according to claim 1, characterised in that the housing has a body (14)
provided with a cylindrical opening (13).
3. Corkscrew according to claim 2, characterised in that two holding edges (12, 27) are
disposed, parallel to the longitudinal axis, on the inner side of the opening (13).
4. Corkscrew according to one of the preceding claims, characterised in that the holding
elements (3, 4) are designed as tabs.
5. Corkscrew according to one of the preceding claims, characterised in that the housing
(2) has a holding pin (29) for receiving the holding elements (3, 4) and the rotating
part (5).
6. Corkscrew according to one of the preceding claims, characterised in that the housing
(2) protrudes downwardly beyond the holding elements (3, 4) at least in its lower
region remote from the rotating part (5).
1. Tire-bouchon pourvu de deux organes de maintien (3, 4) reliés élastiquement, d'une
partie tournante (5) pouvant tourner par rapport aux organes de maintien et d'une
hélice (6) parallèle aux organes de maintien et reliée à la partie tournante (5) ainsi
que d'une enveloppe (2), les extrémités des organes de maintien (3, 4) situées du
côté de la partie tournante (5) étant reliées de manière amovible ou fixe à l'enveloppe
ou réalisées d'une pièce avec celle-ci, caractérisé en ce que les organes de maintien
(3, 4) sont pourvus, à leur extrémité opposée à la partie tournante (5), chacun de
quatre becs (16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23), deux becs de chaque groupe (16, 17,
18, 19) étant destinés à s'appuyer sur le dessus de la bague (25) du col de la bouteille
(26) et deux autres becs de chaque groupe ( 20, 21, 22, 23) étant destinés à centrer
le tire-bouchon sur le périmètre du col de la bouteille, de telle sorte qu'un verrouillage
instantané se constitue avec le col de la bouteille.
2. Tire-bouchon selon la première revendication, caractérisé en ce que l'enveloppe présente
un corps (14) pourvu d'une ouverture cylindrique (13).
3. Tire-bouchon selon la revendication 2, caractérisé en ce que deux arêtes de maintien
(12, 27) sont placées parallèlement à l'axe longitudinal, du côté intérieur de l'ouverture
(13).
4. Tire-bouchon selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les
organes de maintien (3, 4) sont réalisés sous la forme de languettes.
5. Tire-bouchon selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'enveloppe
(2) présente une saillie de maintien (29) destinée à recevoir les organes de maintien
(3, 4) et la partie tournante (5).
6. Tire-bouchon selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'enveloppe
(2) dépasse vers le bas au-delà des organes de maintien (3, 4), tout au moins par
sa partie inférieure opposée à la partie tournante (5).