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EP 0 930 383 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.02.2003 Patentblatt 2003/09 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.11.1998 |
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Spinnstrecktexturier- oder Strecktexturiermaschine
Spin-drawtexturing or drawtexturing machine
Machine de filage-étirage texturation ou étirage texturation
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE FR GB IT LI |
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Priorität: |
14.01.1998 CH 5898
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.07.1999 Patentblatt 1999/29 |
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Patentinhaber: MASCHINENFABRIK RIETER AG |
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8406 Winterthur (CH) |
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Erfinder: |
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- Wirz, Armin
8475 Ossingen (CH)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 784 109 US-A- 4 644 622
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WO-A-89/01538
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft das Führen von Fibrillenbündeln durch einen Teil einer Spinnstrecktexturier-
oder Strecktexturiermaschine und den Teil der Spinnstrecktexturier- und Strecktexturiermaschine,
oder eine Spinnstreck- oder Strecktexturiermaschine gemäss den Oberbegriffen der entsprechenden
unabhängigen Ansprüche.
[0002] Mit einem aus der europäischen Patentanmeldung EP 0 784 109 A1 bekannten Texturierverfahren,
in welchem mehrere einzelne Fibrillenbündel gleichzeitig auf einem Streckrollenpaar
verstreckt und anschliessend in einer Texturiereinheit mit mehreren nebeneinander
angeordneten Texturierdüsen texturiert werden, ergibt es sich einerseits, dass die
einzelnen Fibrillenbündel auf dem Streckrollenpaar mit einem kleineren Abstand von
Fibrillenbündel zu Fibrillenbündel geführt werden, als der von Texturierdüse zu Texturierdüse
notwendige Abstand.
[0003] Da andererseits die Bauhöhe der Maschine möglichst niedrig sein soll, um ein Einziehen
der mit hoher Geschwindigkeit mit einer sogenannten Saugpistole eingesaugten Filamentbündel
möglichst rasch vom Anfang bis zum Ende der Maschine zu ermöglichen, sollen die Abstände
zwischen den einzelnen Verfahrenseinheiten möglichst klein sein.
[0004] Diese Abstandsbedingungen sind besonders für die Führung der Fibrillenbündel zwischen
der abgebenden Streckrolle und der Texturiereinheit unvorteilhaft, da einerseits der
Abstand, wie erwähnt, auf den Streckrollen von Fibrillenbündel zu Fibrillenbündel
möglichst klein sein soll, während der Abstand von Texturierdüse zu Texturierdüse
aus verschiedenen, z.B. Dimensionsgründen, wesentlich grösser sein muss, und deshalb
die Fibrillenbündel von der Streckrolle zur Texturiereinheit stark gefächert und dadurch
vor oder direkt am Einlauf jeder einzelnen Texturierdüse umgelenkt werden müssen.
[0005] Dabei unterscheidet man auf der Streckrolle den kleineren Abstand von Fibrillenbündel
zu Fibrillenbündel innerhalb einer Gruppe und den etwas grösseren Abstand von Gruppe
zu Gruppe.
[0006] Um nun den Gruppenabstand zwischen der zweitletzten Gruppe und letzten, äussersten
Gruppe trotz der genannten Fächerung einzuhalten, müssen zwischen den einzelnen Streckrollen
eines Streckrollenpaares beispielsweise Führungen vorgesehen werden, welche die letzte
Fibrillenbündelgruppe auf den Streckrollen derart entfernt von der zweitletzten Gruppe
führt, dass trotz der Abgabebreite der letzten Fibrillenbündel von der Rolle an die
Texturiereinheit der Gruppenabstand in einem akzeptablen Mass vorgesehen werden kann,
um zu vermeiden, dass entweder zu lange Rollen notwendig werden, oder die Gefahr besteht,
dass die gefächerten Fibrillenbündel der letzten Gruppe benachbarte sich noch auf
den Rollen befindliche Fibrillenbündel der vorangehenden Gruppe überdecken.
[0007] Vorgenannte Führungen, seien es Umlenkungen zwischen den Rollen oder Umlenkungen
vor dem Eingang jeder einzelnen Texturierdüse, haben den Nachteil, dass sie unwillkürlich
ein unkontrolliertes Mass an Schädigungen, z.B. Deformation des Fibrillenquerschnittes,
am einzelnen Fibrillenbündel erzeugen, und zwar insofern unkontrolliert, als die Umlenkung,
insbesondere vor dem Eingang der einzelnen Texturierdüse, von Texturierdüse zu Texturierdüse
unterschiedlich ist, so dass Texturierunterschiede letztlieh im einzelnen Fibrillenbündel
entstehen können, welche unter Umständen im Fertigprodukt, beispielsweise im Teppich,
sichtbar werden.
[0008] Im weiteren ist es aus der schweizerischen Patentschrift CH 680 140 A 5 bekannt,
Texturierdüsen an ihrem Einlaufteil, in welchem die Texturier- und Förderluft zur
Erfassung des Fibrillenbündels eingeblasen wird, so zu gestalten, dass durch die eingeblasene
Luft dem geförderten Fibrillenbündel ein Drall erteilt wird, welcher sich in Laufrichtung
des Fibrillenbündels entgegengesetzt gerichtet bis zu einem Drallstop fortpflanzt
und als Falschdrall bezeichnet wird. Ein solcher Fatschdrall wird erzeugt, um das
Fibrillenbündel derart kompakt zu erhalten, dass teilweise abstehende Einzelfibrillen
besser an das Fibrillenbündel angeschlossen werden, um eine Vergleichmässigung der
Fibrillen-masse im Fibrillenbündel zu erhalten.
[0009] Es hat sich jedoch ebenfalls herausgestellt, dass bei Einbringen der Fibrillenbündel
direkt von einer Streckrolle in den Texturierdüseneinlauf der vorgenannte Drall die
Tendenz hat, die einzelnen Fibrillenbündel an der Oberfläche der Rolle in der der
Drallrichtung entsprechenden Richtung in Achsrichtung der Rolle zu bewegen, wodurch
eine gewisse Wanderung der Fibrillenbündel in Achsrichtung stattfindet, bis zu demjenigen
Bereich der Rollenoberfläche, an welchem aufgrund der Fadenzugkraft eine Anpresskraft
erzeugt wird, welche die Fibrillenbündel auf die Rollenoberfläche presst, wodurch
auch ein Drallstop entsteht.
[0010] Falls nun wie bereits erwähnt die Fibrillenbündel gefächert von der Rolle gegen die
einzelnen Texturierdüsen geführt werden müssen, wirkt sich der Drall je nach Winkellage
der Fibrillenbündel in der gefächerten Anordnung unterschiedlich aus. Beispielsweise
kann eine Lage eines Fibrillenbündels der Wanderung des Fibrillenbündels entlang der
Mantellinie der Rolle aufgrund des Dralles entgegenwirken, während eine andere Lage
diese Wanderung aufgrund des Dralles noch unterstützt, was zu einem unruhigen Lauf
des entsprechenden Fibrillenbündels führt.
[0011] Nachteile des Vorgenannten bestehen darin, dass aufgrund der unterschiedlichen Kompaktierung
der einzelnen Fibrillenbündel, aufgrund des vorgenannten Dralles, bzw. der vorgenannten
Wanderung bzw. des genannten unruhigen Laufes, eine uneinheitliche Texturierung von
Fibrillenbündel zu Fibrillenbündel entstehen kann, wodurch im Endprodukt, beispielsweise
im Teppich, sichtbare nachteilige Unterschiede entstehen können.
[0012] Es war deshalb Aufgabe der Erfindung, diese Nachteile zu beheben.
[0013] Die Aufgabe wird durch die Massnahmen gemäss den unabhängigen Ansprüchen gelöst.
[0014] Weitere abhängige Ansprüche definieren vorteilhafte Ausführungsformen.
[0015] Die Erfindung wird beispielsweise mittels der Figuren 1 bis 4 erklärt.
[0016] Es zeigt:
- Fig. 1
- Eine Ansicht einer mit Nachteilen behafteten Ausführung nach dem Stand der Technik,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht entsprechend Fig. 1 in Richtung 1 (Fig. 1),
- Fig. 3
- eine Ansicht analog Fig. 1, jedoch mit einer erfindungsgemässen Anordnung ohne die
Nachteile des Standes der Technik,
- Fig. 4
- eine Seitenansicht entsprechend Fig. 3 in Blickrichtung II (Fig. 3) teilweise und
vergrössert dargestellt
- Fig. 5
- Vergrösserung von Fig. 4 mit zusätzlichen erfindungsgemässen Merkmalen
- Fig. 6
- Variante eines Details von Fig. 5 vergrössert dargestellt
- Fig. 7
- Ausschnitt aus dem Detail von Fig. 6 vergrössert und in Schnittrichtung I-I (Fig.
8) dargestellt.
- Fig. 8
- Schnitt durch den Ausschnitt von Fig. 7 in Schnittrichtung II-II in Fig. 7
[0017] Die Fig. 1 zeigt ein Streckrollenpaar 1, auch Duo genannt, mit den einzelnen Streckrollen
1A und 1B, auf welchen einzelne Fibrillenbündel 6 in Gruppen 6.1, 6.2 und 6.3 aufgezogen
sind, welche, in Kombination mit mindestens einem weiteren, vorangehenden Streckrollenpaar
in an sich bekannter Weise gestreckt werden.
[0018] Dabei sind die Gruppen, wie in Fig. 2 gezeigt, mit einem Abstand A getrennt voneinander
gehalten.
[0019] Die Fibrillenbündel 6 der letzten Gruppe 6.3 (Fig. 2) werden durch eine sich zwischen
den Streckrollen 1A und 1B vorgesehene untere führende Umlenkung 2 sowie eine etwas
weiter vorn, gegen das freie Ende der Rollen 1A und 1B sitzende, sich ebenfalls zwischen
den Streckrollen 1A und 1B befindliche obere führende Umlenkung 3 umgelenkt und dabei
geführt und zwar derart, dass die letzte Fibrillenbündelgruppe 6.3 auf der Rolle 1A
einen grösseren Abstand B zur vorhergehenden Gruppe 6.2 auf den Streckrollen aufweist,
als der Abstand A zwischen der Fibrillengruppe 6.1 und 6.2. Dazu weisen die Umlenkungen
2 und 3 für jedes Fibrillenbündel eine Rille auf. Dadurch wird verhindert, dass sich
Fibrillenbündel der letzten Gruppe 6.3 aufgrund der Spreizung, infolge des wesentlich
grösseren Abstandes von Texturierdüsenmitte zu Texturierdüsenmitte der einzelnen Texturierdüsen
8, als von Fibrillenbündel zu Fibrillenbündel innerhalb der Gruppe 6.3, an einer Abgabestelle
15 berühren oder gar überdecken. Dabei können die Umlenkungen 2 und 3 entweder stationäre
oder von den Fibrillenbündeln angetriebene Rollen sein.
[0020] Im weiteren handelt es sich bei der Abgabestelle um eine zur Rollenachse parallele
Gerade 15, auch Mantellinie genannt, auf welcher die Fibrillenbündel nebeneinander
laufen.
[0021] Die in die Texturiereinheit 4 einlaufenden Fibrillenbündel 6 werden am Eingang der
Texturiereinheit 4, wie in Fig. 2 dargestellt, aufgrund der Spreizung der Fibrillenbündel
zwischen der Abgabestelle 15 und dem Eingang in die Texturiereinheit 4 am Eingang
jeder Texturierdüse umgelenkt.
[0022] Die Umlenkungen der Fibrillenbündel 6 an der sich zwischen den Rollen 1A und 1B befindlichen
unteren Umlenkung 2 und oberen Umlenkung 3 sowie die Umlenkung am Eingang in die Texturiereinheit
4 können, wie eingangs erwähnt, aufgrund der Reibung an den Fibrillenbündeln von Fibrillenbündel
zu Fibrillenbündel unterschiedliche und ausserdem nicht erwünschte Schädigungen verursachen,
welche eine Ungleichmässigkeit im fertigen Garn zur Folge haben können.
[0023] Um diesem Nachteil abzuhelfen, sind, wie in Fig. 4 dargestellt, die einzelnen Texturierdüsen
8 fächerförmig angeordnet, und zwar derart, dass die mit strichpunktierten Linien
dargestellten Längsachsen 16 jeder einzelnen Texturierdüse 8 coaxial mit einer, mit
strichpunktierten Linien dargestellten Verbindungslinie 17, welche sich von der Abgabestelle
15 bis zum Ausgang jeder einzelnen Texturierdüse 8 erstreckt, verlaufen. Dabei entsprechen
die Verbindungslinien 17 gleichzeitig dem Lauf der einzelnen Fibrillenbündel 6 von
der Abgabestelle 15 bis in jede einzelne Texturierdüse 8 hinein.
[0024] Durch diese fächerförmige Anordnung der Texturierdüsen 8 kann, wie in Fig. 3 und
4 gezeigt, auf alle früher genannten Umlenkungsführungen zwischen den Rollen 1A und
1B und vor den Texturierdüsen 8 verzichtet werden.
[0025] Die Texturierdüsen 8 geben je ein texturiertes Fibrillenbündel an eine Kühltrommel
5 ab, und zwar je in eine einzelne, pro Fibrillenbündel, auf der Kühttrommel 5 vorgesehene
Kühlbahn.
[0026] Die Kühltrommel 5 ist an sich ein, beispielsweise aus der EP 0 310 890 B1 bekanntes
Element und wird hier weiter nicht beschrieben.
[0027] In Fig. 4 ist nur die eine Hälfte 4.1 der Texturiereinheit 4 von Fig. 3 dargestellt.
Die andere Hälfte 4.2 ist, wie in Fig. 3 gezeigt, in Richtung III entfernt oder aufgeklappt
worden. Dies hier lediglich, um den Verlauf der Fibrillenbündel 6 sowie der einzelnen
Texturierdüsen 8 besser darstellen zu können.
[0028] Aufklappbare Texturiereinheiten 4 an sich sind bereits in den Europäischen Patentschriften
EP-0 026 360 B1 sowie in EP-0 039 763 B1 gezeigt und beschrieben worden und werden
hier nicht nochmals im Detail beschrieben.
[0029] Wie in Fig. 4 weiter dargestellt, werden die einzelnen Texturierdüsen 8 über einen
Fördermediumverteilkanal 13 mit einem Fördermedium gespeist, so dass aufgrund eines
an sich bekannten Injektionspumpen-Prinzips die Fibrillenbündel 6 mittels des Fördermediums
in die einzelnen Texturierdüsen 8 eingesaugt und durch den Förderteil 9 in den Texturierteil
10 gefördert werden, in welchem die Fibrillenbündel zu einem Pfropfen respektive texturierten
Fibrillenbündel texturiert und von dort je in eine einzelne Kühlbahn 11 der Kühltrommel
8 gefördert werden.
[0030] Das Fördermedium wird durch einen Fördermediumzufuhrkanal 14 und via interne, hier
nicht dargestellte Kanäle in die Fördermediumverteilkanäle 13 eingeführt.
[0031] Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte Anordnung des Fibrillenbündelverlaufes
auf der Rolle 1A in Fig. 4 eingeschränkt. Grundsätzlich handelt es sich erfindungsgemäss
um eine Fibrillenbündelführung, welche im wesentlichen keine stärkeren Umlenkungen
verursacht als beispielsweise diejenige, welche sich in Fig. 4 von der obersten Mantellinie
der Rolle 1A bis zur Abgabestelle 15 ergibt, welche einerseits von der Friktion zwischen
Fibrillenbündel und Oberfläche der Rolle 1A und andererseits von der Fadenspannung
im einzelnen Fibrillenbündel 6, erzeugt durch die Ansaugkraft der einzelnen Texturierdüse,
und im weiteren von der Oberflächenbeschaffenheit der Rolle 1A, abhängt.
[0032] Im Rahmen dieser Variationen kann die fächerartige Anordnung der einzelnen Texturierdüsen
8 variiert werden.
[0033] Die Fig. 5 zeigt in einer Vergrösserung der Fig. 4 Drallrichtungen der einzelnen
Fibrillenbündel mit den Pfeilen D und D.1, welche entsprechend der Verbindungslinie
17 von der Abgabestelle 15 in die entsprechende Texturierdüse 8 geführt werden.
[0034] Wie bereits eingangs erwähnt beinhalten die einzelnen Texturierdüsen Mittel, um einen
sogenannten Falschdrall im Fibrillenbündel 6, zwischen dem Einlauf der Texturierdüse
und der Abgabestelle 15 zu erzeugen, nämlich entsprechend der CH 680 140A5. Dabei
sind diese Drallmittel hier so vorgesehen, dass für die ersten drei Filamentbündel,
in Fig. 5 von rechts nach links gesehen, ein Rechtsdrall D (auch Uhrzeigersinn genannt),
in Laufrichtung der Filamentbündel gesehen und für die weiteren 3 Filamentbündel,
von rechts nach links gesehen, ein Linksdrall D.1 (auch Gegenuhrzeigersinn genannt)
in Laufrichtung der Filamentbündel gesehen, resultiert.
[0035] Der Rechtsdrall der genannten ersten drei Filamentbündel, hat dabei die Tendenz,
die Filamentbündel auf der Rolle 1A vom freien Ende der Rolle 10 gegen das eingespannte
Ende wandem zu lassen und zwar so lange, bis die Fadenspannung dies nicht mehr erlaubt.
Dadurch entsteht eine stabile Fadenlage für diese drei Filamentbündel an der Abgabestelle
15, und dadurch auch zwischen der Abgabestelle 15 und dem Einlaufkanal 20 der entsprechenden
Texturierdüsen 8. Diese stabile Lage der Fibrillenbündel wäre für die nächsten drei
Fibrillenbündel, von rechts nach links gesehen, nicht mehr gewährleistet, falls diese
drei Fibrillenbündel ebenfalls einen Rechtsdrall erfahren würden, weil durch die Schräglage
dieser Fibrillenbündel in der gezeigten Ergänzungswinkellage - gegenüber der Richtung
der erstgenannten drei Fibrillenbündel - ein Rechtsdrall die Tendenz hätte, das Wandern
der Fibrillenbündel aufgrund der Fadenspannung und aufgrund des Dralles gegen das
eingespannte Ende der Rolle 1A zu unterstützen, so dass diese Fibrillenbündel wesentlich
weiter gegen das eingespannte Ende der Rolle wandern würden als die ersten drei. Damit
entstünde die Gefahr, dass diese drei Fibrillenbündel unter teilweisem Überwinden
des früher erwähnten Abstandes B mit den benachbarten Umschlingungen der Gruppe 6.2
oder miteinander kollidieren und dabei Störungen verursachen würden. Ein weiterer
Nachteil dieser vorgenannten Wanderung in Richtung eingespanntes Ende der letztgenannten
drei Fibrillenbündel besteht darin, dass die Haftung auf der Rollenoberfläche des
entsprechenden Fibrillenbündels die Tendenz hat, das Fibrillenbündel nach dem Unterschreiten
einer entsprechenden Spannungsgrenze wieder nach rechts gegen das freie Ende der Rolle
zu verschieben, was zu einem Pendeln der Fibrillenbündel in dieser Schräglage und
dadurch zu einem unruhigen Lauf des Fibrillenbündels führt.
[0036] Erfindungsgemäss wird in den drei genannten weiteren Fibrillenbündeln, welche sich
in der Ergänzungswinkellage befinden, der Drall entsprechend D.1 in der entgegengesetzten
Richtung erzeugt, so dass diese Fibrillenbündel aufgrund der Drehung die Tendenz haben,
gegen das freie Ende der Rolle zu wandern und womit erstens die Kollisionssituation
mit den benachbarten Fibrillenbündel vermieden und zweitens eine stabile Lage der
Fibrillenbündel an der Abgabestelle 15 und dadurch zwischen der Abgabestelle 15 und
den entsprechenden Texturierdüsen bewirkt wird.
[0037] Diese unterschiedlichen Drehrichtungen der einzelnen Fibrillenbündel (D oder D.1)
können entweder durch eine vorgegebene Anordnung der Zuluftkanäle gemäss CH 680 140A5
permanent vorgesehen werden oder es besteht die Möglichkeit, wie in Fig. 6 gezeigt,
den Einlaufteil entweder aller Texturierdüsen 8 oder auch nur eines Teiles als einen
Einsatzteil 19 vorzusehen, welcher wie in den Fig. 7 und 8 gezeigt, entsprechende
Wendelkanäle 25 aufweist, die je nach gewünschter Drallintensität und Richtung unterschiedlich
gestaltet sein können. In den Figuren 7 und 8 sind diese Wendelkanäle 25 so gestaltet,
dass diese einen Rechtsdrall D in den entsprechenden Fibrillenbündel erzeugen, welche
durch den Einlaufkanal 20 eines Einlaufteiles gefördert werden. Diese Wendelkanäle
ragen in die bereits in Fig. 5 gezeigten, jedoch dort noch nicht gekennzeichneten
Düsenkanäle 24 und wie aus Fig. 8 ersichtlich bilden sie die Hauptführung der eingeblasenen
Förder- und Texturierluft, um entsprechend den genannten Drall im entsprechenden Fibrillenbündel
zu erzeugen.
[0038] Diese Einsatzteile 19 werden durch eine Bohrung 21 der Düsenhälften, 4.1 bzw. 4.2
gehalten und geführt und sind wie die Düsenhälften 4.1 und 4.2 aus zwei Hälften gefertigt.
In Förderrichtung der Fibrillenbündel sind diese Einsatzteile 19 mittels ihres Flansches
22 auf einer Auflage 23 der entsprechenden Hälfte der Texturiereinheit 4.1 und 4.2
aufliegend geführt.
[0039] Die vorgenannten Hälften der Einsatzteile 19 sind durch hier nicht gezeigte Schrauben
mit der entsprechenden Hälfte der Texturiereinheit fixiert. Die Schrauben sind in
Schlitzen (nicht gezeigt) geführt, so dass die entsprechenden Einsatzteile bei geschlossener
Texturiereinheit gemeinsam durch Drehen, entsprechend der Länge des Schlitzes etwas
versetzt werden können, um den Effekt des Dralles zu verändern.
[0040] Auf diese Weise besteht die Möglichkeit, den Drall am laufenden Fibrillenbündel so
lange zu verändern, bis die Lage der Fibrillenbündel zwischen der vorangehenden Rolle
und der Texturiereinheit stabil ist d.h. nicht mehr, wie früher erwähnt, hin- und
her pendelt.
[0041] Durch das Trennen und separate Befestigen der Einsatzteilhälften des Einsatzteiles
19 besteht nach wie vor die Möglichkeit bei geöffneter Texturiereinheit die entsprechenden
Fibrillenbündel in die Texturiereinheit zu legen und für den Betrieb die beiden Texturiereinheithälften
zusammenzuführen.
[0042] Je nach Form der Wendelkanäle 25 und der Düsenkanäle 24 besteht die Möglichkeit im
Bereich unmittelbar nach der Austrittmündung des Einlaufkanales 20 die Geschwindigkeit
der eingeblasenen Luft variabel zu gestalten.
[0043] Durch die Möglichkeit, die Wendelkanäle 25 und die Düsenkanäle 24 einerseits variabel
zu gestalten und andererseits durch die Möglichkeit, den Einsatzteil 19 verschiebbar
zu gestalten, besteht die Möglichkeit die Drallerzeugung in den Fibrillenbündeln zu
variieren, ohne dass eine Beeinträchtigung der für das Texturieren erforderlichen
Menge an Texturier- und Förderluft entsteht.
[0044] Im weiteren versteht es sich, dass die Drallerzeugung in den Fibrillenbündel, in
der einen oder anderen Richtung (D oder D.1), nicht nur in der in Fig. 4, 5 und 6
gezeigten gefächerten Anordnung der Texturierdüsen Anwendung finden kann, sondern
auch in einer Prallelführung der Texturierdüsen, wie dies mit Fig. 2 gezeigt ist,
Verwendung finden kann.
[0045] Ebenso ist die Erfindung nicht auf die gezeigte und beschriebene Art der Drallgebung
im Einlauf der Texturierdüsen eingeschränkt, sondern es besteht die Möglichkeit irgend
ein an sich bekannter oder nicht bekannter Drallgeber (nicht gezeigt) im entsprechenden
Fadenlauf nach der die Fibrillenbündel an die Texturierdüsen abgebende Rolle 1a, vor
der den Texturierdüsen, in Fadenlauf gesehen, vorzusehen um dem die Rolle verlassenden
Fibrillenbündel einen Drall in vorgegebener Richtung zu erteilen.
1. Führen von Fibrillenbündel (6) durch einen Teil einer Spinnstrecktexturier- oder Strecktexturiermaschine
umfassend eine einem Streckrollenpaar (1) nachgeschaltete Texturiereinheit (4) mit
einzelnen Texturierdüsen (8) mit je einem Förderteil (9) und je einem Texturierteil
(10), in welchen einzelne Fibrillenbündel (6) texturiert werden, dadurch gekennzeichnet,
dass die Fibrillenbündel (6) je zwischen einer Rolle (1 a) des Streckrollenpaares (1),
von welcher die Fibrillenbündel (6) an die Texturiereinheit (4) abgegeben werden,
und den einzelnen Texturierdüsen (8) einen derart vorgegeben gerichteten Falschdrall
erfahren, dass der Drall (D, D.1) das entsprechende Fibrillenbündel (6) in derjenigen
Richtung auf der Rollenoberfläche abrollen lässt, welche die Fadenspannung zwischen
der Rolle und der entsprechenden Texturierdüse (8) erhöhen lässt, wobei unterschiedliche
Drehrichtungen der einzelnen Fibrillenbündel (D, D.1) vorgesehen werden, zur Vermeidung
der Kollisionssituation benachbarter Bündel.
2. Führen von Fibrillenbündel gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Falschdrall im entsprechenden Fibrillenbündel (6) durch die entsprechende Texturierdüse
(8) erzeugt wird.
3. Führen von Fibrillenbündeln gemäss Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Falschdrall im Einlaufteil (18) der entsprechenden Texturierdüse (8)
erzeugt wird.
4. Führen von Fibrillenbündeln gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Falschdrall zwischen der entsprechenden Texturierdüse (8) und der genannten
Rolle (1 a) erzeugt wird.
5. Führen von Fibrillenbündeln gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zu texturierenden Fibrillenbündel (6) zwischen der Rolle (1 a) und der Texturiereinheit
(4) fächerförmig in zwei Teile aufgeteilt geführt sind und jeder Teil einen Drall
in einer entsprechenden Drehrichtung erteilt bekommt.
6. Führen von Fibrillenbündeln gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fibrillenbündel (6) von einer Abgabestelle (15) einer Rolle (1 a) des Streckrollenpaares
(1), von welcher die Fibrillenbündel (6) an die Texturiereinheit abgegeben werden,
umlenkungsfrei bis an und in den Förderteil (9) geführt werden.
7. Führen von Fibrillenbündeln (6) gemäss Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Texturierdüsen (8) je eine Längsachse (16) in Förderrichtung des entsprechenden
Fibrillenbündels (6) aufweisen und dass die einzelnen Texturierdüsen (8) derart angeordnet
sind, dass deren Längsachsen im wesentlichen coaxial mit einer Bewegungsgeraden, auch
Verbindungslinie (17) genannt, jedes einzelnen Fibrillenbündels (6) verlaufen, welche
sich von der Oberfläche der die Fibrillenbündel abgebenden Rolle (1 a) des Rollenpaares
(1) bis zum Texturierteil (10) der Texturierdüsen (8) erstreckt..
8. Führen von Fibrillenbündeln gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Texturierdüsen (8) fächerförmig angeordnet sind.
9. Spinnstreckmaschine oder Strecktexturiermaschine oder Teil davon zur Durchführung
mindestens eines der vorangehenden Ansprüche, umfassend eine einem Rollenpaar (1)
nachgeschaltete Texturiereinheit (4) mit mindestens zwei Texturierdüsen (8), wobei
die zu texturierenden Fibrillenbündel (6) zwischen der Rolle (1 a) und der Texturiereinheit
(4) je von der entsprechenden Texturierdüse (8) einen Drall erteilt bekommen, dadurch gekennzeichnet, dass pro Fibrillenbündel ein Falschdrallelement, in Fadenlaufrichtung gesehen, vor jeder
Texturierdüse vorgesehen ist, oder dass die einzelnen Texturierdüsen Mittel beinhalten,
um einen sogenannten Falschdrall im Fibrillenbündel (6) zwischen dem Einlauf der Texturierdüse
und der Abgabestelle (15) zu erzeugen, wobei unterschiedliche Drehrichtungen der einzelnen
Fibrillenbündel (D, D.1) vorgesehen werden, zur Vermeidung der Kollisionssituation
benachbarter Bündel..
10. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Texturierdüsen (8) einen Einlaufkanal (20, 20.1) aufweisen, welcher mit Wendelkanälen
(25) für die Texturier- und Förderluft versehen sind und zwar derart, dass den Fibrillenbündeln
(6) zwischen den Rollen (1) und dem Einlaufkanal (20,20.1) ein vorgenannter Drall
erteilt wird, welcher effektiv ein Falschdrall ist, wobei diese Wendelkanäle (25)
auswechselbar bzw. verstellbar sind.
11. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Texturierdüsen (8) zur genannten Drallgebung vorgesehen sind
12. Maschine nach den Ansprüchen 9, 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Texturierdüsen (8) fächerförmig angeordnet sind und zwar derart, dass
die Fibrillenbündel je einen gleichen oder ungleichen Winkel mit einer gemeinsamen
Mantellinie (15) der Rolle einschliessen.
1. Guiding of bundles of fibrils (6) through a part of a spin-draw-texturizing machine
or a draw-texturizing machine, comprising a texturizing unit (4) followed by a pair
of drawing rollers (1) said texturizing unit comprising individual texturizing nozzles
(8) with a conveying section (9) and a texturizing section (10) each, within which
individual bundles of fibrils (6) are being texturized, characterized in that the bundles of fibrils (6) each receive a false twist, between a roller (1a) of the
pair of drawing rollers (1) from which the bundles of fibrils (6) are transferred
to the texturizing unit (4), and from the single texturizing nozzle (8), in such a
predetermined manner, that the twist (D, D.1) lets the respective bundles of fibrils
(6) roll away in that direction on the roller surface, which allows the thread tension between the roller
and the respective texturizing nozzle (8) to increase, whereby different directions
of twist of the individual bundles of fibrils (D, D.1) are preset, in order to avoid
collision situations with the neighbouring bundles.
2. Guiding of bundles of fibrils according to claim 1, characterized in that the false twist in the respective bundle of fibrils (6) is generated by the corresponding
texturizing nozzle (8).
3. Guiding of bundles of fibrils according to claim 2, characterized in that the false twist said is generated within the inlet part (18) of the corresponding
texturizing nozzle (8).
4. Guiding of bundles of fibrils according to claim 1, characterized in that the false twist said is generated between the respective texturizing nozzle (8) and
the said roller (1a).
5. Guiding of bundles of fibrils according to claim 1, characterized in that the bundles of fibrils (6) to be texturized are guided in two separate fan-shaped
sections between the roller (1a) and the texturizing unit (4) and that each section
receives a twist in a corresponding twist direction.
6. Guiding of bundles of fibrils according to claim 1, characterized in that the bundles of fibrils (6) are being guided without any diversion, that is, they
are being led from a delivery point (15) of a roller (1a) of the pair of drawing rollers
(1), from which the bundles of fibrils (6) are supplied to the texturizing unit, up
to and into the conveying part (9).
7. Guiding of bundles of fibrils (6) according to claim 6, characterized in that the individual texturizing nozzles (8) each comprise a longitudinal axis (16) in
conveying direction of the respective bundle of fibrils (6) and in that the individual texturizing nozzles (8) are arranged in such a manner that their longitudinal
axes essentially run coaxial with a straight line of movement of each individual bundle
of fibrils (6), also called connecting line (17), which extends from the surface of
the delivering roller (1a) of the pair of rollers (1) supplying the bundles of fibrils
up to the texturizing section (10) of the texturizing nozzle (8).
8. Guiding of bundles of fibrils according to claim 1, characterized in that the individual texturizing nozzles (8) are arranged in fan-shape.
9. Spin-draw machine or draw-texturizing machine or part of it to carry out at least
one of the preceding claims, comprising a pair of rollers (1) with at least two texturizing
nozzles (8), followed by a texturizing unit (4), whereby the bundles of fibrils (6)
to be texturized, between the roller (1a) and the texturizing unit (4), are each given
a twist by the corresponding texturizing nozzle (8), characterized in that per bundle of fibrils one false twist element is provided before each texturizing
nozzle, (seen in the travel direction of the thread) or in that the individual texturizing nozzles comprise means, in order to generate a so-called
false twist in the bundles of fibrils (6) between the inlet of the texturizing nozzle
and the delivery point (15), whereby different directions of twist of the individual
bundles of fibrils (D, D.1) are preset, in order to avoid collision situations with
the neighbouring bundles.
10. Machine according to claim 9, characterized in that the texturizing nozzles (8) comprise an inlet channel (20, 20.1), which is provided
with helix type channels (25) for the texturizing and conveying air, that is, in such
a manner that the bundles of fibrils (6), between the rollers (1) and the inlet channel
(20,20.1), are given a twist as mentioned before, said twist in fact being a false
twist, whereby these helix type channels (25) are interchangeable and/or are adjustable.
11. Machine according to claim 10, characterized in that the texturizing nozzles (8) are being provided for the twist formation as mentioned.
12. Machine according to claims 9, 10 or 11, characterized in that the individual texturizing nozzles (8) are arranged in fan-shape, that is in such
a manner that the bundles of fibrils each include an equal or unequal angle with a
common surface line (15) of the roller.
1. Guidage de faisceaux de fibrilles (6), à travers une partie d'une machine à filer-étirer-texturer
ou une machine à étirer-texturer, comprenant une unité de texturation (4) disposée
en aval d'une paire de rouleaux d'étirage (1), avec des buses individuelles de texturation
(8), ayant chacune une partie transporteuse (9) et chacune une partie de texturation
(10), buses dans lesquelles des faisceaux individuels de fibrilles (6) sont texturés,
caractérisé par le fait que
les faisceaux de fibrilles (6) sont soumis chacun à une fausse torsion dirigée d'une
manière prédéterminée, entre un rouleau (1a) de la paire de rouleaux d'étirage (1),
depuis lequel les faisceaux de fibrilles (6) sont transférés dans l'unité de texturation
(4), et les buses individuelles de texturation (8), de telle façon que la torsion
(D, D.1) fait dérouler le faisceau de fibrilles correspondant (6), sur la surface
des rouleaux, dans la direction qui fait augmenter la tension de fil entre le rouleau
et la buse de texturation correspondante (8), et où des sens de rotation différents
des faisceaux individuels de fibrilles (D, D.1) sont prévus, afin d'éviter la situation
de collision de faisceaux voisins.
2. Guidage de faisceaux de fibrilles selon revendication 1,
caractérisé par le fait que
la fausse torsion dans le faisceau de fibrilles correspondant (6) est produite par
la buse de texturation correspondante (8).
3. Guidage de faisceaux de fibrilles selon revendication 2,
caractérisé par le fait que
ladite fausse torsion est produite dans la partie d'entrée (18) de la buse de texturation
correspondante (8).
4. Guidage de faisceaux de fibrilles selon revendication 1,
caractérisé par le fait que
ladite fausse torsion est produite entre la buse de texturation correspondante (8)
et ledit rouleau (1a).
5. Guidage de faisceaux de fibrilles selon revendication 1,
caractérisé par le fait que
les faisceaux de fibrilles devant être texturés (6) sont dirigés, divisés en deux
parties en forme d'éventail, entre le rouleau (1a) et l'unité de texturation (4),
et chaque partie reçoit une torsion dans un sens de rotation correspondant.
6. Guidage de faisceaux de fibrilles selon revendication 1,
caractérisé par le fait que
les faisceaux de fibrilles (6) sont guidés, sans déviation, depuis un lieu de livraison
(15) d'un rouleau (1a) de la paire de rouleaux d'étirage (1), duquel les faisceaux
de fibrilles (6) sont délivrés à l'unité de texturation jusqu'à et dans la partie
transporteuse (9).
7. Guidage de faisceaux de fibrilles (6) selon revendication 6,
caractérisé par le fait que
les buses individuelles de texturation (8) possèdent chacune un axe longitudinal (16),
dans le sens de transport du faisceau de fibrilles correspondant (6), et que les buses
individuelles de texturation (8) sont disposées de telle façon que leurs axes longitudinaux
s'étendent essentiellement d'une manière coaxiale à une droite de mouvement de chaque
faisceau individuel de fibrilles (6), dite également ligne de liaison (17), laquelle
s'étend depuis la surface du rouleau (1a) de la paire de rouleaux (1), délivrant les
faisceaux de fibrilles, jusque la partie de texturation (10) des buses de texturation
(8).
8. Guidage de faisceaux de fibrilles selon revendication 1,
caractérisé par le fait que
les buses individuelles de texturation (8) sont disposées en forme d'éventail.
9. Machine à filer-étirer ou machine à étirer-texturer, ou partie de celle-ci, utilisée
pour la réalisation d'au moins l'une des revendications précédentes, comprenant une
unité de texturation (4) disposée en aval d'une paire de rouleaux (1), avec au moins
deux buses de texturation (8), et où les faisceaux de fibrilles devant être texturés
(6), reçoivent chacun une torsion donnée par la buse de texturation correspondante
(8), entre le rouleau (1a) et l'unité de texturation (4),
caractérisée par le fait que,
vu dans le sens de transport du fil, un élément de fausse torsion est prévu par faisceau
de fibrilles, devant chaque buse de texturation, ou que les buses individuelles de
texturation comprennent des moyens, servant à produire une fausse torsion dans le
faisceau de fibrilles (6), entre l'entrée de la buse de texturation et le lieu de
livraison (15), et où des sens de rotation différents des faisceaux de fibrilles individuels
(D, D.1) sont prévus, afin d'éviter la situation de collision de faisceaux voisins.
10. Machine selon revendication 9,
caractérisée par le fait que
les buses de texturation (8) possèdent un canal d'entrée (20, 20.1) lequel est pourvu
de canaux hélicoïdaux (25) pour l'air de texturation et de transport, et ceci de telle
façon que ladite torsion, citée précédemment, est donnée aux faisceaux de fibrilles
(6), entre les rouleaux (1) et le canal d'entrée (20, 20.1), torsion qui, effectivement,
est une fausse torsion, et où ces canaux hélicoïdaux (25) sont échangeables respectivement
réglables.
11. Machine selon revendication 10,
caractérisée par le fait que
les buses de texturation (8) sont prévues pour ladite donnée de torsion.
12. Machine selon les revendications 9, 10 ou 11,
caractérisée par le fait que
les buses individuelles de texturation (8) sont disposées en forme d'éventail, et
ceci de telle façon que les faisceaux de fibrilles comprennent chacun un angle égal
ou non égal, avec une ligne d'enveloppe commune (15) du rouleau.