(19)
(11) EP 0 930 416 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
13.08.2003  Patentblatt  2003/33

(21) Anmeldenummer: 98124858.6

(22) Anmeldetag:  31.12.1998
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7E06B 9/08, E06B 9/64

(54)

Rolltor

Roller shutter

Volet roulant


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE FR GB IT NL SE

(30) Priorität: 16.01.1998 DE 19801367

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
21.07.1999  Patentblatt  1999/29

(73) Patentinhaber: Cardo Door Continental B.V.
1704 RG Heerhugowaard (NL)

(72) Erfinder:
  • Klein, Arno
    31180 Ahrbergen/Hildesheim (DE)

(74) Vertreter: Vonnemann, Gerhard, Dr.-Ing. 
Dr. Vonnemann & Partner, An der Alster 84
20099 Hamburg
20099 Hamburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A-92/06268
FR-A- 2 211 585
US-A- 3 398 779
DE-U- 7 834 714
US-A- 3 306 344
US-A- 3 814 164
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Rolltor zum Verschließen einer Öffnung, insbesondere einer Außentür eines Gebäudes, mit einem flexiblen Vorhang, der mit seinem oberen Randbereich im Bereich der oberen Begrenzung der zu verschließenden Öffnung befestigt ist, mit einer zum Aufwickeln des Vorhangs bestimmten, im wesentlichen auf halber Höhe mit dem Vorhang verbundenen Hubwelle, die zum gleichzeitigen Aufwickeln des unterhalb der Hubwelle befindlichen Unterteils und des oberhalb der Hubwelle befindlichen Oberteils des Vorhangs auf die Hubwelle mittels einer Betätigungsmechanik drehbar und auf den oberen Randbereich des Vorhangs zu verschiebbar angeordnet ist.

    [0002] Ein derartiges Rolltor ist beispielsweise aus der US 3,306,344 bekannt. Bei dem bekannten Hubtor wird die Hubwelle mittels eines Elektromotors angetrieben, der zusammen mit einem Getriebe direkt an der Hubwelle befestigt ist und sich mit beim Offnen des Hubtores zusammen mit der Hubwelle bewegt. Das beim Drehen der Hubwelle am Motor auftretende Gegenmoment wird von einer Stange aufgenommen, die einerseits mit dem Motor und andererseits mit einer besonderen Stützeinrichtung verbunden ist. Da die Stange starr ist, muß außerdem noch der beim Betätigen des Rolltores sich ändernde Abstand zwischen dem Motor und der Stützeinrichtung durch weitere mechanische Mittel ausgeglichen werden.

    [0003] Der bewegliche Motor des bekannten Rolltores hat den Nachteil, daß für den Ausgleich von Drehmoment und Abstand ein hoher baulicher Aufwand getrieben werden muß. Außerdem erfordert ein bewegter Motor flexible Stromleitungen oder offene Stromschienen, die oft Anlaß zu Betriebsstörungen geben und auch aus Sicherheitsgründen vermieden werden sollen. Schließlich trägt der mitbewegte Motor zur Vergößerung der zu bewegenden Masse bei, wodurch der zur Betätigung erforderliche Ernergieaufwand vergrößert und die maximale Betätigungsgeschwindigkeit verringert wird.

    [0004] Bei einem anderen, aus der US 3,398,779 bekannten Rolltor, wird der Vorhang nur einfach auf eine Hubwelle aufgewickelt, die über die gesamte Höhe der zu verschließenden Öffnung verschoben werden muß. Der Elektomotor ist hier fest eingebaut. Die mechanische Übertragung der Betätigungsbewegung erfolgt mittels einer Endloskette, die sich von der Motorwelle ausgehend über die gesamte Höhe des Rolltores erstreckt, und einem in einer Führungsschiene geführten Getriebe, das mit der Hubwelle verbunden ist und sich zusammen mit dieser auf- und abbewegt, wobei das auftretende Drehmoment von der Führungsschiene aufgenommen wird.

    [0005] Obwohl der Elektromotor hier starr befestigt ist, erfordert die zum Antrieb der Hubwelle bestimmte Mechanik immer noch einen hohen baulichen Aufwand, der die Herstellungskosten in die Höhe treibt und eine erhöhte Störanfälligkeit mit sich bringt. Hier trägt das mitbewegte Getriebe zur Vergößerung der zu bewegenden Masse bei, mit den genannten negativen Auswirkungen auf den Ernergieaufwand und die Betätigungsgeschwindigkeit.

    [0006] Aus der FR-A-2 211 585 ist ein gattungsgemässes Hublot zu entnehmen, dessen Antrieb an einer Seite des Vorhangs plaziert ist.

    [0007] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Rolltor anzugeben, das bei geringem baulichen Aufwand eine schnelle und sichere Betätigung erlaubt.

    [0008] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die genannte Betätigungsmechanik eine im oberen Randbereich des Vorhangs im wesentlichen horizontal sich quer über die Breite der zu verschließenden Öffnung erstreckende, drehbar gelagerte und antreibbare Hauptwelle aufweist, die in ihren beiden Endbereichen jeweils mit den einen Enden von aufwickelbaren Antriebsgurten drehfest verbunden sind, daß die jeweils anderen Enden der Antriebsgurte mit den beiden Endbereichen der Hubwelle jeweils drehfest verbunden und im geschlossenen Zustand des Rolltores teilweise aufgewickelt angeordnet sind.

    [0009] Beim Erfindungsgegenstand sind zur Übertragung der Antriebsbewegung nur wenige mechanische Elemente erforderlich, die außerdem nicht zusammen mit der Hubwelle bewegt werden müssen. Durch den einfachen Aufbau werden nicht nur die Herstellungs-, Installations- und Wartungskosten verringert, sondern auch ein sicherer und störungsfreier Berieb gewährleistet. Die Funktion eines Getriebes wird durch die Antriebsgurte übernommen, die je nach gewünschtem Über- oder Untersetzungsverhältnis mit unterschiedlicher Windungszahl auf die Hubwelle und die Hauptwelle aufgewickelt werden können. Das Gewicht der Hubwelle zusammen mit den aufgewickelten Abschnitten und dem Unterteil des Vorhangs wird hauptsächlich von den Antriebsgurten angehoben, die an der Hubwelle gleichzeitig das zum Aufwickeln erforderliche Drehmoment erzeugen.

    [0010] Im Gegensatz zu den aus dem Stand der Technik bekannten Anordnungen wird bei dem erfindungsgemäßen Rolltor das Oberteil des Vorhangs entlastet. Außerdem ist zum Aufwickeln ein sehr viel kleineres Drehmoment erforderlich, weil einerseits nur eine geringere Gesamtmasse bewegt werden muß und andererseits nur ein geringer Teil der bewegten Gesamtmasse mittels der Drehung der Hubwelle angehoben wird. Die Entlastung des Vorhangoberteils und die Verringerung des erforderlichen Drehmoments tragen zur Verlängerung der Lebensdauer und Verringerung der Störanfällikeit bei und ermöglichen eine noch leichtere Bauweise und höhere Betätigungsgeschwindigkeit.

    [0011] In einer bevorzugten Ausführungsform des Rolltores, umfaßt die Betätigungsmechanik einen Elektromotor zum Antrieb der Hauptwelle, der vorzugsweise über eine Antriebskette oder einen Zahnriemen mit der Hauptwelle verbunden ist. Abgesehen von der Bequemlichkeit eines elektrischen Antriebs hat der fest eingebaute Elektromotor den Vorteil, daß er keine flexiblen Zuleitungen benötigt. Die Kraftübertragung mittels Antriebskette oder Zahnriemen ermöglicht, im Gegensatz zu einer starren Übertragung beim direktes Verbinden von Hauptwelle und Motorwelle, einerseits eine Anpassung der Übersetzung und andererseits eine kompakte Bauform, bei der die Motorwele parallelverschoben neben der Hauptwelle angeordnet ist.

    [0012] Bei einem Rolltor von durchschnittlicher Größe werden besonders gute Betriebseigenschaften erzielt, wenn die Antriebsgurte im geschlossen Zustand des Rolltores auf der Hauptwelle bis zu einem Wickeldurchmesser von 95 bis 100 mm und auf der Hubwelle bis zu einem Wickeldurchmesser von 60 bis 80 mm aufgewickelt sind.

    [0013] Die Antriebskraft und damit die Stärke von Antriebsmotor und -mechanik können vorteilhaft verringert werden, wenn die Betätigungsmechanik einen Entlastungsgurt aufweist, der mit seinem einen Ende an einem axialen Vorsprung der Hauptwelle, vorzugsweise auf ihrer dem Motorantrieb abgewandten Seite, drehfest angeordnet und im geschlossenen Zustand des Rolltores derart aufgewickelt ist, daß eine zwischen dem anderen Ende des Entlastungsgurtes und einem festen Punkt angeordnete Zugfeder die Haupwelle im Öffnungsdrehsinn vorspannt. Außerdem kann diese Anordnung für eine Notöffnung des Rolltores bei Ausfall des Motorantriebs verwendet werden. Am besten wählt man die Vorspannung so groß, daß der Vorhang bis zur halben Höhe allein durch die Kraft der Zugfeder geöffnet werden kann.

    [0014] Um die Mechanik noch sicherer und zuverlässiger zu gestalten wird vorgeschlagen, daß die Betätigungsmechanik Führungsschienen umfaßt, die sich rechts und links seitlich neben dem Vorhang im wesentlichen vertikal erstrecken und daß die Hubwelle mit seitlich axial abstehenden Führungsstiften versehen ist, die in die Führungsschienen eingreifen, so daß die Hubwelle in den Führungsschienen in horizontaler Richtung fixiert und in vertikaler Richtung verschiebbar und drehbar geführt ist. Besonders bei sehr schnellem Öffnen oder Schließen des Rolltores gewährleistet diese Maßnahme, daß keine unerwünschten Bewegungen des Vorhangs und der Hubwelle auftreten. Außerdem trägt die horizontale Fixierung zu einer besseren Standfestigkeit des geschlossenen Rolltores bei Windbelastung bei.

    [0015] Wenn der Vorhang in seinem unteren Randbereich mit einer im wesentlichen horizontal angeordneten Leiste versehen ist, bleibt seine untere Kante stets gerade und glatt ausgerichtet. Durch das Gewicht der Leiste wird insbesondere das Unterteil des Vorhangs im gestreckten Zustand gehalten und das Schließen des Rolltores an der unteren Kante verbessert.

    [0016] Wenn die Leiste außerdem mit seitlich axial abstehenden Führungsstiften versehen ist, die in die Führungsschienen eingreifen, so daß die Leiste in den Führungsschienen in horizontaler Richtung fixiert und in vertikaler Richtung verschiebbar geführt ist, wird das dichte Schließen des Rolltores und seine Standfestigkeit bei Windbelastung weiter verbessert. Weiterhin gewährleistet diese Maßnahme, genauso wie die Führung der Hubwelle, daß beim schnellem Öffnen oder Schließen des Rolltores keine unerwünschten Bewegungen des Vorhangsunterteils und der Leiste auftreten.

    [0017] In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß im Bereich der beiden Schmalseiten des Rolltores jeweils ein sich in vertikaler Richtung über die Höhe des Rolltores erstreckendes, im horizontalen Schnitt im wesentlichen L-förmiges Blechprofil angeordnet ist, wobei ein sich im rechten Winkel zum Vorhang erstreckender Schenkel des Blechprofils mit der jeweiligen Führungsschiene und ein sich parallel zum Vorhang erstreckender Schenkel mit einer auf den Vorhang hin abgewinkelten Bürstenleiste versehen ist. Das Blechprofil deckt die Antriebsmechanik teilweise ab und schützt sie vor schädlichen Einwirkungen von außen. Die Bürstenleiste dient dabei zur Verbesserung der Abdichtung bei geschlossenem Rolltor. Durch die Integration der Führungsschiene in das Blechprofil wird der Fertigungsaufwand verringert. Das gesamte Blechprofil mit beiden Schenkeln und der Führungsschiene kann einstückig aus einem einfachen Blech gebogen werden.

    [0018] Zur Verbesserung der Betriebssicherheit ist vorgesehen, daß die Hubwelle auf der Innen- und Außenseite des Vorhangs jeweils mit einem sich längs der Hubwelle erstreckenden Schutzblech umschlossen ist, wobei die Schutzbleche an der Ober- und Unterseite jeweils nur noch einen Schlitz zum Durchgang des Vorhangs freilassen, und daß die beiden Schutzbleche durch zwei rechts und links des Vorhangs angeordnete Verbindungsteile miteinander verbunden sind, wobei die Verbindungsteile auf der Hubwelle drehbar gelagert sind. Die Schutzbleche bewegen sich zusammen mit der Hubwelle und decken diese ab, so daß beim Öffnen des Rolltores nicht versehentlich irgendwelche Gegenstände, Finger oder sonstige Körperteile mit dem Vorhang auf die Hubwelle gewickelt werden können.

    [0019] Die Schutzbleche sollen bis zu einem gewissen Grad gegenüber ihrer Normalstellung, bei der die zwischen ihnen gebildeten Schlitze nach oben und nach unten weisen, drehbar sein, damit die Schlitze der sich beim Aufwickeln des Vorhangs auf die Hubwelle gegenüber der Wellenachse verschiebenden Position des Vorhangs folgen können. Beim sehr schnellen Öffnen oder Schließen des Rolltores besteht aber die Gefahr, daß sich die Schutzbleche weiter als erforderlich verdrehen.

    [0020] Zur Vermeidung einer zu starken Drehung der Schutzbleche wird daher empfohlen, daß zumindest eines der Verbindungsteile ein seitlich in axialer Richtung abstehendes Drehbegrenzungsteil aufweist, das in eine seitlich des Vorhangs angeordnete Führung eingreift. Die Führung läßt dem Drehbegrenzungsteil soviel Spiel, daß die Drehung der Schutzbleche im zulässigen Bereich nicht behindert wird.

    [0021] Zur Vermeidung einer elektrischen Aufladung der Schutzbleche infolge der Reibung an dem sich bewegenden Vorhang dient die Maßnahme, daß zumindest über eine drehbare Lagerung der Verbindungsteile eine elektrische Verbindung zwischen den Schutzblechen und der Hubwelle besteht.

    [0022] In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die an dem Vorhang anliegenden, oberen und unteren Kanten der Schutzbleche jeweils mit Rundungen versehen sind, die vorzugsweise eine reibungsarme Gleitschicht aufweisen. Diese Maßnahme trägt zur Verminderung des Verschleißes und damit zur Zuverlässigkeit und Sicherheit des Betriebs des Rolltores bei. Außerdem wird somit der zur Betätigung erforderliche Energieaufwand weiter vermindert und die Betätigungsgeschwindikeit erhöht.

    [0023] Die Maßnahme, daß die Verbindungsteile mit den Schutzblechen durch in die Rundungen eingeschraubte Schrauben verbunden sind, ist im Hinblick auf eine einfache und kostengünstige Ausgestaltung besonders vorteilhaft, weil die ohnehin vorhandenen Rundungen der Schutzbleche für die Schraubverbindung genutzt werden, ohne daß an den Schutzblechen zusätzliche Bohrungen oder Biegungen vorgenommen werden müßten.

    [0024] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Hubwelle zwei Halbschalen auf, die in mittlerer Höhe auf die Vorder- und Rückseite des Vorhangs aufgesetzt und miteinander verschraubt sind. Diese Verbindung zwischen Hubwelle und Vorhang ist mit geringem Arbeitsaufwand besonders einfach ausführbar. Es ist nicht erforderlich das Oberteil und das Unterteil des Vorhangs gesondert an der Hubwelle zu befestigen. Der Vorhang muß dafür nicht einmal geteilt werden.

    [0025] Um einerseits die Ausgestaltung der Halbschalen für die Hubwelle einfach zu halten und andererseits die Funktionen der Aufwicklung der Antriebsgurte und der Führung der Hubwelle in den seitlichen Führungsschienen zu gewährleisten, wird eine Weiterbildung der Erfindung empfohlen, bei der die beiden seitlichen Enden der Halbschalen jeweils mit einem Endstück drehfest verbunden sind, auf dem der jeweilige Antriebsgurt aufwickelbar ist und das einen axial abstehenden Führungsstift aufweist.

    [0026] Die Betriebssicherheit kann noch verbessert werden, indem die Führungsstifte der Endstücke an ihren freien Enden jeweils mit einer Sicherungsscheibe versehen sind. Wenn einer der beiden Antriebsgurte reißt, kann die Hubwelle auf dieser Seite höchstens soweit nach unten rutschen, bis die Sicherungsscheibe von innen an der Führungsschiene anliegt und ein weiteres Abrutschen verhindert.

    [0027] In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß zumindest ein Endstück mit einer Betätigungsscheibe zur Betätigung eines Endschalters versehen ist. Wegen der einfachen Ausgestaltungsmöglichkeiten der Endstücke eignen sich diese besonders gut für solche zusätzliche Maßnahmen.

    [0028] Aus demselben Grund ist es auch vorteilhaft, wenn die Verbindungsteile der Schutzbleche auf den Endstücken drehbar gelagert sind.

    [0029] Durch die Maßnahme, daß die untere Leiste des Vorhangs zwei Halbschalen aufweist, die im unteren Randbereich auf die Vorder- und Rückseite des Vorhangs aufgesetzt und miteinander verschraubt sind, erhält man nicht nur den bereits im Zusammenhang mit der entsprechenden Ausgestaltung der Hubwelle genannten Vorteil einer einfachen Befestigungsart, sondern auch eine geringere Zahl unterschiedlicher Bauteile und damit geringere Lagerhaltungskosten, weil gleiche Halbschalen sowohl für die Hubwelle als auch für die Leiste verwendet werden können.

    [0030] Um die Führung der Leiste in den Führungsschienen zu gewährleisten, ohne dadurch die Form der Halbschalen unnötig zu komplizieren, wird empfohlen, daß die beiden seitlichen Enden der Halbschalen jeweils mit einem axial abstehenden Führungsstift versehen sind.

    [0031] In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß im Bodenbereich an den rechten und linken Seiten des Rolltores zwei selbsttätige Windsicherungen angeordnet sind, die jeweils einen in seiner Mitte gelagerten, im wesentlichen rechtwinkligen Doppelhebel aufweisen, der mittels einer Zugfeder derart vorgespannt ist, daß sein oberer Schenkel in horizontaler Stellung den jeweiligen Führungsstift der unteren Leiste bei geschlossenem Vorhang nach unten drückt, bei sich öffnendem Vorhang aber von dem Führungsstift über einen Totpunkt der Federkraft in eine vertikale Stellung bringbar ist, in der er durch die Zugfeder fixiert bleibt, und daß der nunmehr horizontale, untere Schenkel bei sich schließendem Vorhang mittels des sich senkenden Führungsstiftes nach unten klappbar ist, so daß der Führungsstift nach Überschreiten des Totpunktes der Federkraft vom oberen Schenkel nach unten gedrückt wird. Ein derartig ausgestattetes Rolltor hält auch bei stärkerer Windbelastung dicht. Insbesondere das Unterteil des Vorhangs kann durch den Wind nicht mehr geöffnet werden, da die Leiste durch die Federkraft fest an den Boden gepreßt wird.

    [0032] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnungen.

    [0033] Die Figuren zeigen im einzelnen:
    Figur 1
    eine perspektivische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Rolltores im geschlossenen Zustand, mit teilweise abgenommener Abdeckung;
    Figur 2
    eine vergrößerte Teilansicht desselben Rolltores gemäß Linie A-A von Figur 1;
    Figur 3
    eine Teilansicht wie in Figur 2 des halb geöffneten Rolltores;
    Figur 4
    eine stark vergrößerte teilweise Draufsicht in Richtung B von Figur 1;
    Figur 5
    eine stark vergrößerte perspektivische Darstellung eines Details C aus Figur 1;
    Figur 6
    einen stark vergrößerten Schnitt gemäß Linie D-D von Figur 1;
    Figur 7
    eine stark vergrößerte perspektivische Darstellung eines Details E aus Figur 1 bei geschlossenem Rolltor;
    Figur 8
    eine Darstellung wie Figur 7, jedoch bei geöffnetem Rolltor.


    [0034] Das in den Figuren dargestellte erfindungsgemäße Rolltor ist zum Verschließen der Öffnung einer Außentür eines Gebäudes bestimmt. Wie man am besten in den Figuren 1 bis 3 erkennt besitzt es einen flexiblen Vorhang 1, der an seinem oberen Rand 2 mittels eines an dem Gebäude befestigten Haltebleches 3 aufgehängt ist. Der Vorhang 1 ist auf halber Höhe mit einer Hubwelle 4 fest verbunden, die mittels einer Betätigungsmechanik 5 drehbar ist. Beim Drehen der Hubwelle 4 wickelt diese gleichzeitig das oberhalb von ihr angeordnete Oberteil 7 und das unterhalb angeordnete Unterteil 6 des Vorhangs auf. Dabei muß sich die Hubwelle 4 zwangsläufig an dem aufgewickelten Oberteil 7 entlang nach oben auf den oberen Rand 2 des Vorhangs zu bewegen (Figur 3).

    [0035] Die Betätigungsmechanik 5 weist eine horizontal angeordnete Hauptwelle 8 auf, die im Bereich des oberen Randes 2 des Vorhangs 1 am Gebäude drehbar gelagert ist und sich über die Breite der zu verschließenden Öffnung erstreckt. Die Hauptwelle 8 ist mittels eines Elektromotors 15 antreibbar, der über eine Antriebskette 16 mit der Hauptwelle 8 verbunden ist.

    [0036] Zur Verbindung des Antriebs zwischen der Hauptwelle 8 und der Hubwelle 4 sind zwei Antriebsgurte 11, 12 vorgesehen, die an ihren jeweiligen oberen Enden mit den rechten und linken Endbereichen 9, 10 der Hauptwelle 8 drehfest verbunden und teilweise auf diese aufgewickelt sind. Die jeweiligen unteren Enden der beiden Antriebsgurte 11, 12 sind drehfest mit den rechten und linken Endbereichen 13, 14 der Hubwelle 4 verbunden und teilweise auf diese aufgewickelt. Um einerseits genügend Gurtlänge zum Abwickeln zur Verfügung zu haben und andererseits ein angemessenes Übersetzungsverhältnis zwischen den Drehgeschwindigkeiten der Hauptwelle 8 und der Hubwelle 4 zu erhalten, hat es sich als besonders günstig herausgestellt, wenn die Antriebsgurte 11, 12 im geschlossenen Zustand des Rolltores auf der Hauptwelle 8 bis zu einem Wicheldurchmesser von 95 bis 100 mm und auf der Hubwelle 4 bis zu einem Wickeldurchmesser von 60 bis 80 mm aufgewickelt sind.

    [0037] Zum Öffnen des Rolltores wird der Elektromotor 15 eingeschaltet, der über die Antriebskette 16 die Hauptwelle 8 im Öffnungsdrehsinn 21 dreht. Dabei werden die Antriebsgurte 11, 12 auf die Hauptwelle 8 aufgewickelt und ziehen die Hubwelle 4 nach oben. Da die Antriebsgurte 11, 12 nicht genau oberhalb der Wellenachse angreifen, entsteht an der Hubwelle 4 ein Drehmoment, das die Hubwelle 4 dreht. Dabei kippt zunächst die senkrecht zu einer durch die Berührungslinien des Vorhangs 1 mit der Hubwelle 4 gedachte Ebene stehende Ebene aus der in Figur 2 gezeigten Stellung 65 in die in Figur 3 gezeigte Stellung 66. Danach bewirkt das genannte Drehmoment, daß der Vorhang 1 auf die Hübwelle 4 aufgewickelt wird. Wenn die Hubwelle 4 den Bereich des oberen Randes 2 des Vorhangs 1 erreicht, wird ein nicht gezeigter Endschalter, es können aus Sicherheitsgründen auch mehrere vorgesehen sein, betätigt und somit der Elektromotor 15 ausgeschaltete. In dieser Stellung ist auch das Unterteil 6 des Vorhangs 1 vollständig auf der Hubwelle 4 aufgewickelt, so daß die Türöffnung zum Durchgang oder für die Durchfahrt eines Fahrzeugs in der vollen Höhe frei ist. Das Schließen des Vorhangs 1 erfolgt entsprechend in umgekehrter Richtung.

    [0038] Zur Entlastung des Elektromotor 16 weist die Betätigungsmechanik 5 einen Entlastungsgurt 17 auf, der an seinem oberen Ende mit einem auf der dem Elektromotor 15 abgewandten Seite des Rolltores angeordneten axialen Vorsprung 18 der Hauptwelle 8 drehfest verbunden und auf diesen teilweise aufgewickelt ist. An seinem anderen Ende ist der Entlastungsgurt 17 an einem oberen Ende einer Zugfeder 20 befestigt, deren unteres Ende an einem festen Punkt 19 im Bereich des Bodens verankert ist. Wie man am besten in den Figuren 2 und 3 erkennt, verkürzt sich die Zugfeder 20 beim Öffnen des Rolltores, wobei sich der Entlastungsgurt 17 vom axialen Vorsprung 18 der Hauptwelle 8 abwickelt und diese in Drehrichtung 21 antreibt. Auf diese Weise kann im Notfall der Vorhang 1 ohne Motorunterstützung bis ungefähr zu der in Figur 3 dargestellten Höhe nach oben gefahren werden.

    [0039] Die Betätigungsmechanik 5 umfaßt auch zwei Führungsschienen 22, 23, die sich rechts und links neben dem Vorhang 1 vertikal erstrecken. In diese Führungsschienen 22, 23 greifen zwei Führungsstifte 24, 25 ein, die in axialer Richtung seitlich von der Hubwelle 4 abstehen. Auf diese Weise wird die Hubwelle 4 in den Führungsschienen 22, 23 geführt, so daß sie sich drehen und in vertikaler Richtung frei bewegen kann, in horizontaler Richtung aber fixiert ist. Insbesondere bei Windbelastung wird die so geführte Hubwelle 4 stets in ihrer vorgesehenen Position gehalten, in der der Vorhang 1 die Türöffnung dicht verschließt. Um ein dichtes Schließen auch im Bodenbereich zu gewährleisten, ist der Vorhang 1 in seinem unteren Randbereich mit einer horizontalen Leiste 26 ausgestattet, die ebenfalls mit seitlichen, axial abstehenden Führungsstiften 27, 28 versehen ist. Auch diese Führungsstifte 26, 27 greifen in die Führungsschienen 22, 23 ein und fixieren die Leiste 26 gegen Verschiebungen in horizontaler Richtung, während die freie Beweglichkeit in vertikaler Richtung erhalten bleibt.

    [0040] Weiterhin besitzt das Rolltor zwei Blechprofile 29, 30, die an den beiden Schmalseiten rechts und links angeordnet sind und sich über die gesamte Höhe der Rolltores erstrecken. Wie man am besten in Figur 4 erkennt, sind die Blechprofile 29, 30 im Querschnitt L-förmig und haben jeweils einen im rechten Winkel zum Vorhang 1 angeordneten Schenkel 31, 32, der auch die jeweilige Führungsschiene 22, 23 umfaßt, und einen parallel zum Vorhang 1 angeordneten Schenkel 33, 34, der mit einer Bürstenleiste 35, 36 versehen ist. Die Bürstenleiste 35, 36 ist zum Vorhang 1 hin abgewinkelt und berührt diesen, wodurch die Abdichtung des Rolltores verbessert wird. Neben den Blechprofilen 29, 30 sind noch zwei Abdeckbleche 37, 38 vorgesehen, die sich ebenfalls über die gesamte Höhe des Rolltores erstrecken und die Abdeckung der seitlich angeordneten Teile der Betätigungsmechanik 5 ergänzen. Die Abdeckbleche 37, 38 wurden für die Darstellung von Figur 1 aus ihrer Einbauposition entfernt, um die Anordnung der dahinter befindlichen Bauteile zu zeigen.

    [0041] Zum Schutz gegen versehentliches Aufwickeln von Gegenständen oder Körperteilen wie Fingern ist die Hubwelle 4 von zwei Schutzblechen 39, 40 umschlossen, die auf der Vorderseite und der Rückseite des Vorhangs 1 angeordnet sind und sich über dessen gesamte Breite erstrecken. Vorzugsweise bestehen die Schutzbleche 39, 40 aus Aluminium, um die bei der Betätigung des Rolltores zu bewegende Masse möglichst gering zu halten. Die Erfindung umfaßt aber unabhängig von der gewählten Bezeichnung auch "Schutzbleche" aus Kunststoff oder anderen geeigneten Materialien.

    [0042] Wie man am besten in Figur 6 erkennt, lassen die beiden Schutzbleche 39, 40 an der Ober- und Unterseite jeweils nur einen Schlitz 41, 42 zum Durchgang des Vorhangs 1 frei, so daß der Zugang zur Hubwelle 4 für dickere Gegenstände versperrt ist. Der Vorhang 1 aber kann durch die Schlitze 41, 42 hindurchgleiten, wenn er auf die Hubwelle 4 aufgewickelt werden soll. Dabei wird er in der Regel an den die Schlitze 41, 42 begrenzenden Kanten der Schutzbleche 39, 40 anliegen und entlanggleiten. Um das Gleiten des Vorhangs 1 zu erleichtern, sind diese Kanten als Rundungen 46 ausgeformt, die mit einer reibungsarmen Gleitschicht 47 aus Teflon oder einem anderen geeigneten Kunststoffmaterial versehen sind.

    [0043] Wie man am besten in Figur 5 erkennt, sind die beiden Schutzbleche 39, 40 mittels zweier rechts und links des Vorhangs 1 angeordneter Verbindungsteile 43, 44 miteinander verbunden, die mit Drehlagern 45 auf der Hubwelle 4 drehbar gelagert sind. Diese Anordnung ermöglicht ein Drehen der Hubwelle 4 zum Aufwickeln des Vorhangs 1, ohne daß sich die auf der Hubwelle 4 gelagerten Schutzbleche 39, 40 mitdrehen müßten. Die Drehlager 45 sind elektrisch leitend ausgebildet, so daß eine etwa durch Reibung des Vorhangs 1 an den Schutzblechen 39, 40 bzw. den Gleitschichten 47 auftretende elektrische Aufladung über die geerdete Hubwelle 4 sicher abgeleitet wird. Die an den Kanten der Schutzbleche 39, 40 ausgebildeten Rundungen 46 dienen gleichzeitig zum Einschrauben von Schrauben 48 für die Befestigung der Verbindungsteile 43, 44 an den Schutzblechen 39, 40.

    [0044] Wie man am besten in Figur 5 erkennt, ist das eine Verbindungsteil 43 mit einem Drehbegrenzungsteil versehen, das aus einem am Verbindungsteil 43 befestigten, abgewinkelten Hebelarm 49 und einer am Hebelarm 49 befestigten Rolle 50 besteht. Wie man am besten in Figur 4 erkennt, greift die Rolle 50 in eine seitlich des Vorhangs 1 angeordnete Führung 51 ein, die durch den Zwischenraum zwischen dem einen Schenkel 33 des Blechprofils 29 und der am anderen Schenkel 31 angeordneten Führungsschiene 22 gebildet wird. Dieser Zwischenraum begrenzt die Bewegung der Rolle 50, so daß sich die Schutzbleche 39, 40 zwar innerhalb eines begrenzten Winkelbereichs frei um die Hubwelle 4 drehen können, ein Überschlag aber verhindert wird.

    [0045] Wie man am besten in Figur 6 erkennt, ist die Hubwelle 4 auf einfache Weise aus zwei Halbschalen 52, 53 zusammengesetzt, die in mittlerer Höhe auf die Vorder- und Rückseite des Vorhangs 1 aufgesetzt und miteinander verschraubt sind. Der Vorhang 1 wird zwischen den beiden Halbschalen 52, 53 eingeklemmt und sicher gehalten. Wie man am besten in den Figuren 4 und 5 erkennt, sind die Endbereiche der Hubwelle 4 als Endstücke 13, 14 ausgebildet, die mit den seitlichen Enden der Halbschalen 52, 53 drehfest verbunden sind. Die Endstücke 13, 14 umfassen jeweils das Drehlager 45 für die drehbare Lagerung der Verbindungsteile 43, 44, einen Wickelabschnitt 54 zum Aufwickeln der Antriebsgurte 11, 12, eine Betätigungsscheibe 55 zum Betätigen eines nicht gezeigten Endschalters, einen Führungsstift 24, 25 zum Eingriff in eine der Führungsschienen 22, 23 und eine an dem freien Ende des Führungsstiftes 24, 25 angeordnete Sicherungsscheibe 56, die ein Herausrutschen des Führungsstiftes 24, 25 aus der jeweiligen Führungsschiene 22, 23 verhindert, falls einmal ein Antriebsgurt 11, 12 reißen sollte.

    [0046] Genauso wie die Hubwelle 4 besteht auch die untere Leiste 26 des Vorhangs 1 aus zwei, hier nicht im einzelnen dargestellten, Halbschalen, die im unteren Randbereich auf Vorder- und Rückseite des Vorhangs aufgesetzt und miteinander verschraubt sind. Diese Halbschalen sind an den beiden seitlichen Enden der Leiste 26 mit den Führungsstiften 27, 28 versehen, die in die genannten Führungsschienen 22, 23 eingreifen.

    [0047] Das Rolltor ist im Bodenbereich auf der rechten und linken Seite außerdem mit zwei Windsicherungen 57, 58 ausgerüstet, von denen eine in den Figuren 7 und 8 genauer dargestellt ist. Ein Doppelhebel 59 besteht aus einem oberen Schenkel 60 und einem unteren Schenkel 61, die ungefähr rechtwinklig zueinander angeordnet sind. Wo die beiden Schebkel 60, 61 miteinander verbunden sind, ist der Doppelhebel drehbar gelagert. Mit der Drehachse des Doppelhebels 59 ist weiterhin ein Spannarm 63 drehfest verbunden, an dem wiederum das eine Ende einer Zugfeder 62 angreift. Das andere Ende der Zugfeder 62 ist an einem festen Punkt 64 des Rolltores befestigt.

    [0048] Die Winkelstellung des Spannarms 63 gegenüber den beiden Schenkeln 60, 61 ist so gewählt, daß der Doppelhebel 59 bei horizontaler Stellung des oberen Schenkels 60 in die eine und bei horizontaler Stellung des unteren Schenkels 61 in die andere Drehrichtung vorgespannt ist, wobei in einer dazwischenliegenden Winkelstellung bezüglich der Vorspannung ein Totpunkt auftritt.

    [0049] Figur 7 zeigt die Situation bei geschlossenem Vorhang 1. Der obere Schenkel 60 steht horizontal und ist so vorgespannt, daß er nach unten auf den Führungsstift 27 drückt, die Leiste 26 am Boden hält und den Vorhang 1 auch bei starkem Wind glatt zieht. Wird der Vorhang 1 geöffnet, so drückt der Führunsstift 27 den oberen Schenkel 60 nach oben, bis der Totpunkt erreicht ist. Dann klappt der Doppelhebel 59 unter der Einwirkung der Zugfeder 62 selbsttätig um, bis der obere Schenkel 60 an die Blechwand 33 anschlägt und der untere Schenkel 61 in horizontaler Stellung stehenbleibt. Diese Situation ist in Figur 8 gezeigt. Sie wird ebenfalls durch die Zugfeder 62 stabilisiert.

    [0050] Wenn nun der Vorhang 1 wieder geschlossen wird, senkt sich die Leiste 26 bis der Führungsstift 27 mit seinem Eigengewicht von oben ein wenig auf den horizontal stehenden unteren Schenkel 61 drückt und diesen nach unten schwenkt, bis der Totpunkt erreicht ist. Jetzt klappt der Doppelhebel 59 wieder in seine andere stabile Stellung zurück und drückt mit dem oberen Schenkel 60 den Führungsstift 27 nieder, wobei der in Figur 7 dargestellte, windgesicherte Zustand wiederhergestellt wird.

    [0051] Die beschriebenen Windsicherungen 57, 58 arbeiten an beiden Seiten auf dieselbe Weise vollautomatisch ohne besondere Energieversorgung oder Betätigung.

    Bezugszeichenliste



    [0052] 
    1
    Vorhang
    2
    Rand
    3
    Halteblech
    4
    Hubwelle
    5
    Betätigungsmechanik
    6
    Unterteil
    7
    Oberteil
    8
    Hauptwelle
    9
    Endbereich
    10
    Endbereich
    11
    Antriebsgurt
    12
    Antriebsgurt
    13
    Endbereich, Endstück
    14
    Endbereich, Endstück
    15
    Elektromotor
    16
    Antriebskette
    17
    Entlastungsgurt
    18
    axialer Vorsprung
    19
    fester Punkt
    20
    Zugfeder
    21
    Öffnungsdrehsinn
    22
    Führungsschiene
    23
    Führungsschiene
    24
    Führungsstift
    25
    Führungsstift
    26
    Leiste
    27
    Führungsstift
    28
    Führungsstift
    29
    Blechprofil
    30
    Blechprofil
    31
    Schenkel
    32
    Schenkel
    33
    Schenkel
    34
    Schenkel
    35
    Bürstenleiste
    36
    Bürstenleiste
    37
    Abdeckblech
    38
    Abdeckblech
    39
    Schutzblech
    40
    Schutzblech
    41
    Schlitz
    42
    Schlitz
    43
    Verbindungsteil
    44
    Verbindungsteil
    45
    Drehlager
    46
    Rundung
    47
    Gleitschicht
    48
    Schraube
    49
    Hebelarm
    50
    Rolle
    51
    Führung
    52
    Halbschale
    53
    Halbschale
    54
    Wickelabschnitt
    55
    Betätigungsscheibe
    56
    Sicherungsscheibe
    57
    Windsicherung
    58
    Windsicherung
    59
    Doppelhebel
    60
    Schenkel
    61
    Schenkel
    62
    Zugfeder
    63
    Spannarm
    64
    fester Punkt
    65
    Stellung
    66
    Stellung



    Ansprüche

    1. Rolltor zum Verschließen einer Öffnung, insbesondere einer Außentür eines Gebäudes, mit einem flexiblen Vorhang (1), der mit seinem oberen Randbereich (2) im Bereich der oberen Begrenzung der zu verschließenden Öffnung befestigt ist, mit einer zum Aufwickeln des Vorhangs (1) bestimmten, im wesentlichen auf halber Höhe mit dem Vorhang (1) verbundenen Hubwelle (4), die zum gleichzeitigen Aufwickeln des unterhalb der Hubwelle (4) befindlichen Unterteils (6) und des oberhalb der Hubwelle (4) befindlichen Oberteils (7) des Vorhangs (1) auf die Hubwelle (4) mittels einer Betätigungsmechanik (5) drehbar und auf den oberen Randbereich (2) des Vorhangs (1) zu verschiebbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Betätigungsmechanik (5) eine im oberen Randbereich (2) des Vorhangs (1) im wesentlichen horizontal sich quer über die Breite der zu verschließenden Öffnung erstreckende, drehbar gelagerte und antreibbare Hauptwelle (8) aufweist, die in ihren beiden Endbereichen (9, 10) jeweils mit den einen Enden von aufwickelbaren Antriebsgurten (11, 12) drehfest verbunden sind, daß die jeweils anderen Enden der Antriebsgurte (11, 12) mit den beiden Endbereichen der Hubwelle (4) jeweils drehfest verbunden und im geschlossenen Zustand des Rolltores teilweise aufgewickelt angeordnet sind.
     
    2. Rolltor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß die Betätigungsmechanik (5) einen Elektromotor (15) zum Antrieb der Hauptwelle (8) umfaßt, der vorzugsweise über eine Antriebskette (16) oder einen Zahnriemen mit der Hauptwelle (8) verbunden ist.
     
    3. Rolltor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsgurte (11, 12) im geschlossen Zustand des Rolltores auf der Hauptwelle (8) bis zu einem Wickeldurchmesser von 95 bis 100 mm und auf der Hubwelle (4) bis zu einem Wickeldurchmesser von 60 bis 80 mm aufgewickelt sind.
     
    4. Rolltor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, die Betätigungsmechanik (5) einen Entlastungsgurt (17) aufweist, der mit seinem einen Ende an einem axialen Vorsprung (18) der Hauptwelle (8), vorzugsweise auf ihrer dem Motorantrieb abgewandten Seite, drehfest angeordnet und im geschlossenen Zustand des Rolltores derart aufgewickelt ist, daß eine zwischen dem anderen Ende des Entlastungsgurtes (17) und einem festen Punkt (19) angeordnete Zugfeder (20) die Haupwelle (8) im Öffnungsdrehsinn (21) vorspannt.
     
    5. Rolltor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsmechanik (5) Führungsschienen (22, 23) umfaßt, die sich rechts und links seitlich neben dem Vorhang (1) im wesentlichen vertikal erstrecken und daß die Hubwelle (4) mit seitlich axial abstehenden Führungsstiften (24, 25) versehen ist, die in die Führungsschienen (22, 23) eingreifen, so daß die Hubwelle (4) in den Führungsschienen (22, 23) in horizontaler Richtung fixiert und in vertikaler Richtung verschiebbar und drehbar geführt ist.
     
    6. Rolltor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorhang (1) in seinem unteren Randbereich mit einer im wesentlichen horizontal angeordneten Leiste (26) versehen ist.
     
    7. Rolltor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (26) mit seitlich axial abstehenden Führungsstiften (27, 28) versehen ist, die in die Führungsschienen (22, 23) eingreifen, so daß die Leiste (26) in den Führungsschienen (22, 23) in horizontaler Richtung fixiert und in vertikaler Richtung verschiebbar geführt ist.
     
    8. Rolltor nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der beiden Schmalseiten des Rolltores jeweils ein sich in vertikaler Richtung über die Höhe des Rolltores erstreckendes, im horizontalen Schnitt im wesentlichen L-förmiges Blechprofil (29, 30) angeordnet ist, wobei ein sich im rechten Winkel zum Vorhang (1) erstreckender Schenkel (31, 32) des Blechprofils (29, 30) mit der jeweiligen Führungsschiene (22, 23) und ein sich parallel zum Vorhang (1) erstreckender Schenkel (33, 34) mit einer auf den Vorhang (1) hin abgewinkelten Bürstenleiste (35, 36) versehen ist.
     
    9. Rolltor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubwelle (4) auf der Innen- und Außenseite des Vorhangs (1) jeweils mit einem sich längs der Hubwelle (4) erstreckenden Schutzblech (39, 40) umschlossen ist, wobei die Schutzbleche (39, 40) an der Ober- und Unterseite jeweils nur noch einen Schlitz (41, 42) zum Durchgang des Vorhangs (1) freilassen, und daß die beiden Schutzbleche (39, 40) durch zwei rechts und links des Vorhangs (1) angeordnete Verbindungsteile (43, 44) miteinander verbunden sind, wobei die Verbindungsteile (43, 44) auf der Hubwelle (4) drehbar gelagert sind.
     
    10. Rolltor nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eines der Verbindungsteile (43) ein seitlich in axialer Richtung abstehendes Drehbegrenzungsteil (49, 50) aufweist, das in eine seitlich des Vorhangs (1) angeordnete Führung (51) eingreift.
     
    11. Rolltor nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest über eine drehbare Lagerung (45) der Verbindungsteile (43, 44) eine elektrische Verbindung zwischen den Schutzblechen (39, 40) und der Hubwelle (4) besteht.
     
    12. Rolltor nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem Vorhang (1) anliegenden, oberen und unteren Kanten der Schutzbleche (39, 40) jeweils mit Rundungen (46) versehen sind, die vorzugsweise eine reibungsarme Gleitschicht (47) aufweisen.
     
    13. Rolltor nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsteile (43, 44) mit den Schutzblechen (39, 40) durch in die Rundungen (46) eingeschraubte Schrauben (48) verbunden sind.
     
    14. Rolltor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubwelle (4) zwei Halbschalen (52, 53) aufweist, die in mittlerer Höhe auf die Vorder- und Rückseite des Vorhangs (1) aufgesetzt und miteinander verschraubt sind.
     
    15. Rolltor nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden seitlichen Enden der Halbschalen (52, 53) jeweils mit einem Endstück (13, 14) drehfest verbunden sind, auf dem der jeweilige Antriebsgurt (11, 12) aufwickelbar ist und das einen axial abstehenden Führungsstift (24, 25) aufweist.
     
    16. Rolltor nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstifte (24, 25) der Endstücke (13, 14) an ihren freien Enden jeweils mit einer Sicherungsscheibe (56) versehen sind.
     
    17. Rolltor nach einem der Ansprüche 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Endstück (13, 14) mit einer Betätigungsscheibe (55) zur Betätigung eines Endschalters versehen ist.
     
    18. Rolltor nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsteile (43, 44) der Schutzbleche (39, 40) auf den Endstücken (13, 14) drehbar gelagert sind.
     
    19. Rolltor nach einem der Ansprüche 6 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Leiste (26) des Vorhangs (1) zwei Halbschalen aufweist, die im unteren Randbereich auf die Vorder- und Rückseite des Vorhangs (1) aufgesetzt und miteinander verschraubt sind.
     
    20. Rolltor nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden seitlichen Enden der Halbschalen jeweils mit einem axial abstehenden Führungsstift (27, 28) versehen sind.
     
    21. Rolltor nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß im Bodenbereich an den rechten und linken Seiten des Rolltores zwei selbsttätige Windsicherungen (57, 58) angeordnet sind, die jeweils einen in seiner Mitte gelagerten, im wesentlichen rechtwinkligen Doppelhebel (59) aufweisen, der mittels einer Zugfeder (62) derart vorgespannt ist, daß sein oberer Schenkel (60) in horizontaler Stellung den jeweiligen Führungsstift (27, 28) der unteren Leiste (26) bei geschlossenem Vorhang (1) nach unten drückt, bei sich öffnendem Vorhang (1) aber von dem Führungsstift (27, 28) über einen Totpunkt der Federkraft in eine vertikale Stellung bringbar ist, in der er durch die Zugfeder (62) fixiert bleibt, und daß der nunmehr horizontale, untere Schenkel (61) bei sich schließendem Vorhang (1) mittels des sich senkenden Führungsstiftes (27, 28) nach unten klappbar ist, so daß der Führungsstift (27, 28) nach Überschreiten des Totpunktes der Federkraft vom oberen Schenkel (60) nach unten gedrückt wird.
     


    Claims

    1. A roll-up door for closing an opening, in particular an outer door of a building, with a flexible curtain (1) which with its upper edge region (2) is fastened in the region of the upper border of the opening to be closed, with a lift shaft (4) which is envisaged for winding up the curtain (1), is connected to the curtain essentially at half the height, and, for simultaneously winding up the lower part (6) of the curtain located below the lift shaft (4), and the upper part (7) of the curtain (1) located above the lift shaft (4) onto the lift shaft (4), is arranged rotatable and displaceable to the upper edge region (2) of the curtain (1) by way of actuation mechanics (5), characterised in that the mentioned actuation mechanics (5) comprise a rotatably mounted and drivable main shaft (8) which in the upper edge region (2) of the curtain (1) extends essentially horizontally transversely over the width of the opening to be closed and which in its two end regions (9, 10) in each case is connected in a rotationally fixed manner to the end of windable drive belts (11, 12), that the respective other ends of the drive belts (11, 12) are in each case connected to the two end regions of the lift shaft (4) in a rotationally fixed manner and in the closed condition of the roll-up door are arranged partly wound up.
     
    2. A roll-up door according to claim 1, characterised in that the actuation mechanics (5) comprise an electric motor (15) for the drive of the main shaft (8) which preferably is connected to the main shaft (8) via a drive chain (16) or a toothed belt.
     
    3. A roll-up door according to claim 1 or 2, characterised in that the drive belts (11, 12) in the closed condition of the roll-up door are wound up on the main shaft (8) up to a winding diameter of 95 to 100 mm and on the lift shaft (4) up to a winding diameter of 60 to 80 mm.
     
    4. A roll-up door according to one of the preceding claims, characterised in that the actuation mechanics (5) comprises a relief belt (17) which with its end is arranged in a rotationally fixed manner on an axial projection (18) of the main shaft (8), preferably on its side distant to the motor drive, and in the closed condition of the roll-up door is wound up in a manner such that a tension spring (20) arranged between the other end of the relief belt (17) and a fixed point (19) biases the main shaft (8) in the opening rotation direction (21).
     
    5. A roll-up door according to one of the preceding claims, characterised in that the actuation mechanics (5) comprises guide rails (22, 23) which extend essentially vertically on the right and left laterally next to the curtain (1) and that the lift shaft (4) is provided with laterally axially projecting guide pins (24, 25) which engage into the guide rails (22, 23) so that the lift shaft (4) is fixed in the guide rails (22, 23) in the horizontal direction and is guided displaceable in the vertical direction and rotatably.
     
    6. A roll-up door according to one of the preceding claims, characterised in that the curtain (1) in its lower edge region is provided with an essentially horizontally arranged ledge (26).
     
    7. A roll-up door according to claim 6, characterised in that the ledge (26) is provided with laterally axially projecting guide pins (27, 28) which engage into guide rails (22, 23) so that the ledge (26) is fixed in the guide rails (22, 23) in the horizontal direction and is displaceably guided in the vertical direction.
     
    8. A roll-up door according to one of the claims 5 to 7, characterised in that in the region of the two narrow sides of the roll-up door there is arranged in each case one sheet metal profile (29, 30) essentially L-shaped in its horizontal section which extends in the vertical direction over the height of the roll-up door, wherein one limb (31, 32) of the sheet metal profile (29, 30) extending at right angles to the curtain (1) is provided with the respective guide rail (22, 23), and a limb (33, 34) extending parallel to the curtain (1) is provided with a brush ledge (35, 36) bent at an angle towards the curtain (1).
     
    9. A roll-up door according to one of the preceding claims, characterised in that the lift shaft (4) on the inner and outer side of the curtain (1) in each case is enclosed with a protective plate (39, 40) extending along the lift shaft (4), wherein the protective plates (39, 40) at the upper and lower side in each case only spare a slot (41, 42) for the passage of the curtain (1), and that the two protective plates (39, 40) are connected to one another by way of connection parts (43, 44) arranged on the left and right of the curtain (1), wherein the connection parts (43, 44) are rotatably mounted on the lift shaft (4).
     
    10. A roll-up door according to claim 9, characterised in that at least one of the connection parts (43) comprises a rotation limiting part (49, 50) which projects laterally in the axial direction and which engages into a guide (51) arranged laterally of the curtain (1).
     
    11. A roll-up door according to claim 9 or 10, characterised in that there exists an electrical connection between the protective plates (39, 40) and the lift shaft (4) at least via a rotatable mounting (45) of the connection parts (43, 44).
     
    12. A roll-up door according to one of the claims 9 to 11, characterised in that the upper and lower edges of the protective plates (39, 40) bearing on the curtain (1) are in each case provided with curvatures (46) which preferably have a low-friction sliding layer (47).
     
    13. A roll-up door 12, characterised in that the connection parts (43, 44) are connected to the protective plates (39, 40) by screws (48) screwed into the curvatures (46).
     
    14. A roll-up door according to one of the preceding claims, characterised in that the lift shaft (4) comprises two half shells (52, 53) which at half the height are placed onto the front and rear side of the curtain (1) and screwed to one another.
     
    15. A roll-up door according to claim 14, characterised in that the two lateral ends of the half shells (52, 53) are in each case connected to an end piece (13, 14) in a rotationally fixed manner, on which the respective drive belt (11, 12) may be wound and which comprises an axially projecting guide pin (24, 25).
     
    16. A roll-up door according to claim 15, characterised in that the guide pins (24, 25) of the end pieces (13, 14) at their free ends are in each case provided with a securing disk (56).
     
    17. A roll-up door according to one of the claims 15 or 16, characterised in that there is provided at least one end piece (13, 14) with an actuation disk (55) for actuating an end switch.
     
    18. A roll-up door according to one of the claims 15 to 17, characterised in that the connection parts (43, 44) of the protective plates (39, 40) are rotatably mounted on the end pieces (13, 14).
     
    19. A roll-up door according to one of the claims 6 to 18, characterised in that the lower ledge (26) of the curtain (1) comprises two half shells which in the lower edge region are placed onto the front and rear side of the curtain (1) and are screwed to one another.
     
    20. A roll-up door according to claim 19, characterised in that the two lateral ends of the half shells are in each case provided with an axially projecting guide pin (27, 28).
     
    21. A roll-up door according to claim 20, characterised in that in the ground region on the left and right sides of the roll-up door there are arranged two automatic wind safety devices (57, 58) which in each case comprise an essentially right-angled double lever (59) which is mounted at its centre and which is biased by way of a tension spring (62) in a manner such that its upper limb (60) in the horizontal position, with a closed curtain (1), presses the respective guide pin (27, 28) of the lower ledge (26) downwards, with an opening curtain (1) however may be brought by the guide pin (27, 28) into a vertical position beyond the dead point of the spring force, in which it remains fixed by the tension spring (62) and that the now horizontal, lower limb (61) with a closing curtain (1) may be folded downwards by way of the lowering guide pin (27, 28) so that the guide pin (27, 28) after exceeding the dead point of the spring force is pressed downwards by the upper limb (60).
     


    Revendications

    1. Porte roulante pour la fermeture d'une ouverture, en particulier d'une porte extérieure d'un bâtiment, avec un rideau flexible (1) dont la zone marginale supérieure (2) est fixée dans la zone de la limitation supérieure de l'ouverture à fermer, avec un arbre de levage (4) destiné à l'enroulement du rideau (1), relié essentiellement à mi-hauteur avec le rideau (1), alors que pour l'enroulement simultané de la partie inférieure (6) située en dessous de l'arbre de levage (4), et de la partie supérieure (7) située au-dessus de l'arbre de levage (4), du rideau (1) sur l'arbre de levage (4), celui-ci est disposé de manière rotative au moyen d'un mécanisme d'actionnement (5) et mobile vers la zone marginale supérieure (2) du rideau (1),
    caractérisée en ce que
    le mécanisme d'actionnement (5) mentionné présente un arbre principal (8), logé de manière rotative et commandé, s'étendant dans la zone marginale supérieure (2) du rideau (1) de manière essentiellement horizontale, transversalement sur la largeur de l'ouverture à fermer, dont les deux zones d'extrémité (9, 10) sont reliées fixes en rotation, respectivement à l'une des extrémités de courroies d'entraînement enroulables (11, 12), et les autres extrémités respectives des courroies d'entraînement (11, 12) sont reliées fixes en rotation, respectivement aux deux zones d'extrémité de l'arbre de levage (4) et, à l'êtat fermé de la porte roulante, sont disposées de manière partiellement enroulée.
     
    2. Porte roulante selon la revendication 1,
    caractérisée en ce que
    le mécanisme d'actionnement (5) comprend un moteur électrique (15) pour l'entraînement de l'arbre principal (8), qui est relié de préférence, par une chaîne d'entraînement (16) ou une courroie dentée, avec l'arbre principal (8).
     
    3. Porte roulante selon la revendication 1 ou 2,
    caractérisée en ce que
    les courroies d'entraînement (11, 12), à l'état fermé de la porte roulante, sont enroulées sur l'arbre principal (8) jusqu'à un diamètre d'enroulement de 95 à 100 mm et sur l'arbre de levage (4) jusqu'à un diamètre d'enroulement de 60 à 80 mm.
     
    4. Porte roulante selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisée en ce que
    le mécanisme d'actionnement (5) présente une courroie d'allègement (17) qui, par l'une de ses extrémités, est disposée fixe en rotation sur une partie saillante axiale (18) de l'arbre principal (8), de préférence sur sa face opposée à l'entraînement du moteur et, à l'état fermé de la porte roulante, est enroulée de façon qu'un ressort de traction (20) disposé entre l'autre extrémité de la courroie d'allègement (17) et un point fixe (19), sollicite l'arbre principal (8) dans le sens de rotation de l'ouverture.
     
    5. Porte roulante selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisée en ce que
    le mécanisme d'actionnement (5) comprend des rails de guidage (22, 23) qui s'étendent à droite et à gauche latéralement près du rideau (1), de manière essentiellement verticale, et l'arbre de levage (4) est muni de barres de guidage (24, 25) dépassant latéralement dans le sens axial, qui viennent en prise dans les rails de guidage (22, 23), de façon que l'arbre de levage (4) est fixé dans la direction horizontale dans les rails de guidage (22, 23) et est guidé, mobile et de manière rotative, dans la direction verticale.
     
    6. Porte roulante selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisée en ce que
    le rideau (1) est muni, dans sa zone marginale inférieure, d'une baguette (26) disposée pour l'essentiel horizontalement.
     
    7. Porte roulante selon la revendication 6,
    caractérisée en ce que
    la baguette (26) est munie de barres de guidage (27, 28) dépassant latéralement dans le sens axial, qui viennent en prise dans les rails de guidage (22, 23), de façon que la baguette (26) est fixée dans la direction horizontale dans les rails de guidage (22, 23) et est guidée de manière mobile dans la direction verticale.
     
    8. Porte roulante selon l'une des revendications 5 à 7,
    caractérisée en ce qu'
    un profil en tôle (29, 30), de section horizontale essentiellement en forme de L, s'étendant dans la direction verticale sur la hauteur de la porte roulante, est disposé respectivement dans la zone des deux côtés étroits de la porte roulante, une branche (31, 32), s'étendant en angle droit par rapport au rideau (1), du profil en tôle (29, 30) étant munie du rail de guidage (22, 23) respectif et une branche (33, 34) s'étendant parallèlement au rideau (1) étant munie d'une baguette à balai (35, 36) formant un angle par rapport au rideau (1).
     
    9. Porte roulante selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisée en ce que
    l'arbre de levage (4) est entouré, sur la face intérieure et extérieure du rideau (1), respectivement d'une tôle de protection (39, 40) s'étendant le long de l'arbre de levage (4), les tôles de protection (39, 40) ne laissant plus, sur la face supérieure et inférieure, respectivement qu'une fente (41, 42) libre pour le passage du rideau (1), et les deux tôles de protection (39, 40) sont reliées l'une avec l'autre par deux pièces de liaison (43, 44) disposées à droite et à gauche du rideau (1), les pièces de liaison (43, 44) étant logées de manière rotative sur l'arbre de levage (4).
     
    10. Porte roulante selon la revendication 9,
    caractérisée en ce qu'
    au moins l'une des pièces de liaison (43) présente une pièce de limitation de la rotation (49, 50) dépassant latéralement dans le sens axial, et qui vient en prise dans un guidage (51) disposé latéralement par rapport au rideau (1).
     
    11. Porte roulante selon la revendication 9 ou 10,
    caractérisée en ce qu'
    au moins au moyen d'un palier rotatif (45) des pièces de liaison (43, 44), il existe une liaison électrique entre les tôles de protection (39, 40) et l'arbre de levage (4).
     
    12. Porte roulante selon l'une des revendications 9 à 11,
    caractérisée en ce que
    les bords supérieur et inférieur des tôles de protection (39, 40), s'appuyant sur le rideau (1), sont munis respectivement d'arrondis (46) qui présentent de préférence une couche de glissement (47) à faible frottement.
     
    13. Porte roulante selon la revendication 12,
    caractérisée en ce que
    les pièces de liaison (43, 44) sont reliées avec les tôles de protection (39, 40) par des vis (48) vissées dans les arrondis (46).
     
    14. Porte roulante selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisée en ce que
    l'arbre de levage (4) présente deux demi-coquilles (52, 53) qui sont posées à la moitié de la hauteur sur les faces frontale et arrière du rideau (1) et vissées l'une avec l'autre.
     
    15. Porte roulante selon la revendication 14,
    caractérisée en ce que
    les deux extrémités latérales des demi-coquilles (52, 53) sont reliées de manière stationnaire respectivement avec un embout (13, 14) sur lequel la courroie d'entraînement (11, 12) respective s'enroule et qui présente une barre de guidage (24, 25) dépassant dans le sens axial.
     
    16. Porte roulante selon la revendication 15,
    caractérisée en ce que
    les barres de guidage (24, 25) des embouts (13, 14) sont munies sur leurs extrémités libres respectivement d'une rondelle de sécurité (56).
     
    17. Porte roulante selon la revendication 15 ou 16,
    caractérisée en ce qu'
    au moins un embout (13, 14) est muni d'une rondelle d'actionnement (55) pour l'actionnement d'un interrupteur fin de course.
     
    18. Porte roulante selon l'une des revendications 15 à 17,
    caractérisée en ce que
    les pièces de liaison (43, 44) des tôles de protection (39, 40) sont logées de manière rotative sur les embouts (13, 14).
     
    19. Porte roulante selon l'une des revendications 6 à 18,
    caractérisée en ce que
    la baguette inférieure (26) du rideau (1) présente deux semi-coquilles qui sont posées, dans la zone marginale inférieure, sur les faces frontale et arrière du rideau (1) et vissées l'une avec l'autre.
     
    20. Porte roulante selon la revendication 19,
    caractérisée en ce que
    les deux extrémités latérales des demi-coquilles sont munies respectivement d'une barre de guidage (27, 28) dépassant dans le sens axial.
     
    21. Porte roulante selon la revendication 20,
    caractérisée en ce que
    deux dispositifs de sécurité contre le vent (57, 58) à actionnement automatique sont disposés dans la zone du sol, sur les côtés droit et gauche de la porte roulante, et présentent un double levier (59), essentiellement à angle droit, logé en son centre, qui est précontraint au moyen d'un ressort de traction (62) de façon que sa branche supérieure (60) en position horizontale pousse vers le bas la barre de guidage respective (27, 28) de la baguette inférieure (26) lorsque le rideau (1) est fermé, mais lorsque le rideau s'ouvre (1), cette branche est amenée par la barre de guidage (27, 28), par un point mort de la force de ressort, en une position verticale, dans laquelle elle reste fixée par le ressort de traction (62), et lorsque le rideau (1) se ferme, la branche inférieure (61) maintenant horizontale est rabattue vers le bas, au moyen de la barre de guidage (27, 28) qui s'abaisse, si bien que la barre du guidage (27, 28) est poussée vers le bas par la branche supérieure (60) après dépassement du point mort de la force de ressort.
     




    Zeichnung