| (19) |
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(11) |
EP 0 930 594 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.07.2003 Patentblatt 2003/28 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.12.1998 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: G08G 1/09 |
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Empfänger für digital codierte Meldungen und Verfahren dazu
Receiver for digital coded messages and method
Récepteur de messages codés en numérique et procédé
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
14.01.1998 DE 19801010
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.07.1999 Patentblatt 1999/29 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Goss, Stefan
31137 Hildesheim (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 446 985 EP-A- 0 741 461 WO-A-91/07029 DE-C- 19 608 538
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EP-A- 0 725 502 EP-A- 0 795 974 DE-A- 19 538 453
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Empfänger für digital codierte Meldungen, insbesondere
Verkehrsmeldungen, mit einem Speicher für die empfangenen Meldungen und mit Eintragungen
zum Decodieren und Verwalten der empfangenen Meldungen, wobei zum Decodieren jeweils
eine Ortstabelle erforderlich ist.
[0002] Mit dem Radio-Daten-System (RDS) wird eine zusätzliche und unhörbare Übermittlung
von digitalen Daten parallel zu Rundfunkprogrammen in einem Datenkanal ermöglicht.
Spezifikationen des Radio-Daten-Systems für UKW-Hörfunk sind unter anderem in der
Druckschrift Tech. 3244 - E, März 1984 der europäischen Runfunk-Union (EBU) festgelegt.
Rundfunkempfänger mit geeigneten RDS-Decodern können übermittelte Daten zusätzlich
zum Audioempfang mit dem selben Empfangsteil aufnehmen und decodieren. Für die Datenübertragung
sind 32 Gruppen zu jeweils 104 Bit vorgesehen, wobei jeder der übertragenen Gruppen
jeweils ein bestimmter Dienst zugewiesen wird. Die Gruppe 8a ist zur Zeit für die
Übertragung von digital codierten Verkehrsmeldungen vorgesehen.
[0003] Der Aufbau und die Codierung dieser Verkehrsmeldungen sind in CEN ENV 12313-1 festgelegt,
der auf dem Normvorschlag ALERT C, November 1990, herausgegeben vom RDS ATT ALERT
Consortium, basiert. Die wesentlichen Elemente einer Verkehrsmeldung sind dabei der
Ort des Geschehens (Location) und das Ereignis (Event). Diese Angaben sind katalogisiert,
das heißt, daß jedem verkehrsrelevanten Ort und jedem verkehrsrelevanten Ereignis
ein eindeutiger Code zugewiesen ist. Die Verkettung der Orte in der Ortstabelle entlang
existierender Straßen gibt den Verlauf wieder. Außer den üblichen Einrichtungen eines
Empfangsgerätes mit einem RDS-Decoder sind zur Nutzung des Verkehrsmeldungskanals
TMC (Traffic Message Channel) Einrichtungen zur Decodierung, zur Speicherung, zur
Weiterverarbeitung und zur Ausgabe der Verkehrsmeldungen erforderlich.
[0004] TMC-Meldungen können nicht nur mit Hilfe des Radio-Daten-Systems übertragen werden,
sondern auch beispielsweise innerhalb des digitalen Audio-Rundfunks (DAB), insbesondere
im FI-Kanal (Fast-Information-Channel). Ferner ist eine Übertragung der TMC-Meldungen
über Mobilfunknetze vorgesehen, wobei sich insbesondere der SMS-Kanal eignet (SMS
= Short Message Service). Dieser ist ein paketorientierter Datenkanal, der parallel
zum gesprochenen Telefonat abgewickelt werden kann. Während bei den Rundfunksystemen,
das heißt bei den unidirektionalen Netzen, nacheinander alle TMC-Meldungen gesendet
werden, ist bei den bidirektionalen Netzen eine Übertragung auf Wunsch (Request) möglich.
[0005] Die Meldungen werden dabei gespeichert, um dem Benutzer jederzeit einen Abruf der
zuvor eingegangenen Meldungen zu ermöglichen, beispielsweise wenn ein Fahrer sein
Fahrzeug vorübergehend abgestellt hat und die Fahrt fortsetzen möchte.
[0006] WO-A-91 07029 offenbart einen Empfänger für digital codierte Meldungen, insbesondere
Verkehrsmeldungen, mit einem Speicher für empfangene Meldungen, Eintragungen zum Decodieren
und Verwalten der empfangenen Meldungen, wobei zum Decodieren eine Ortstabelle erforderlich
ist, und mit Umschalteinrichtungen zum Umschalten des Empfangs auf verschiedene Informationsquellen.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Empfang von Meldungen aus verschiedenen
Informationsquellen zu ermöglichen, ohne dass es zu Fehlern kommt, insbesondere durch
Anwendung einer falschen Ortstabelle bei der Decodierung.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass Umschalteinrichtungen zum
Umschalten des Empfangs auf verschiedene Informationsquellen vorgesehen sind, wobei
vor dem Umschalten auf eine andere Informationsquelle geprüft wird, ob die von der
anderen Informationsquelle zur Codierung benutzte Ortstabelle im Empfänger verfügbar
ist und zutreffendenfalls die zuvor gespeicherten Meldungen gelöscht werden und die
Umschaltung ausgeführt wird.
[0009] Der erfindungsgemäße Empfänger hat den Vorteil, daß der Benutzer die Auswahl zwischen
mehreren Informationsquellen für die TMC-Meldungen hat und daß dabei verhindert wird,
daß noch im Speicher befindliche Meldungen mit einer nach einem Wechsel der Informationsquelle
in den Speicher geladenen anderen Ortstabelle decodiert werden, was zu fehlerhaften
Meldungen führen könnte.
[0010] Um zu vermeiden, daß der Empfänger auf eine Informationsquelle eingestellt wird,
für die keine Ortstabelle vorhanden ist, ist bei einer Weiterbildung der Erfindung
vorgesehen, daß bei Nichtverfügbarkeit der Ortstabelle ein Hinweis an den Benutzer
erfolgt.
[0011] Eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Empfängers besteht darin, daß die
Umschaltung durch eine Benutzereingabe erfolgt. Vorzugsweise ist dabei vorgesehen,
daß die Benutzereingabe eine Kennung eines Gebietes ist, für welches Meldungen empfangen
werden sollen, worauf festgestellt wird, welche Ortstabelle(n) für das eingegebene
Gebiet im Empfänger verfügbar ist(sind) und daß eine Umschaltung auf eine Informationsquelle
erfolgt, die Meldungen für dieses Gebiet, die mit einer der verfügbaren Ortstabellen
codiert sind, sendet. Dieses hat den Vorteil, daß der Benutzer nicht zu wissen braucht,
welche Informationsquellen Meldungen für das jeweilige Gebiet senden. Die einzugebende
Kennung kann beispielsweise der Name oder eine Kennziffer des Gebietes sein.
[0012] Eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Empfängers besteht darin, daß ferner
eine Ortungseinrichtung vorgesehen ist, welche die jeweilige Position des Empfängers
ermittelt, daß durch Vergleich der Position mit gespeicherten Gebietsgrenzen festgestellt
wird, in welchem Gebiet sich der Empfänger befindet und welche Ortstabelle(n) für
dieses Gebiet im Empfänger verfügbar ist(sind), und daß eine Umschaltung auf eine
Informationsquelle erfolgt, die Meldungen für das Gebiet, die mit einer verfügbaren
Ortstabelle codiert sind, sendet. Geeignete Ortungseinrichtungen sind bekannt, beispielsweise
GPS-Empfänger. Im übrigen hat diese Ausführungsform den Vorteil, daß der Benutzer
während der Fahrt keine Gebietseingaben vorzunehmen braucht.
[0013] Sowohl bei der manuellen Eingabe des Gebietes als auch bei der Bestimmung des Gebietes
durch eine Ortungseinrichtung kann es sich ergeben, daß mehrere Informationsquellen
zum Empfang zur Verfügung stehen. Für diesen Fall ist bei einer Weiterbildung vorgesehen,
daß vor dem Umschalten zwischen Informationsquellen mehrere Informationsquellen, die
Meldungen für das Gebiet senden, die mit einer verfügbaren Ortstabelle codiert sind,
dem Benutzer zur Auswahl angegeben werden.
[0014] Es ist absehbar, daß in Zukunft einige Informationsquellen kostenlos zur Verfügung
stehen, während andere gebührenpflichtig sein werden. Um dem Benutzer in dieser Hinsicht
eine Entscheidung zu erleichtern, kann ferner vorgesehen sein, daß mit der Auswahl
angezeigt wird, ob die jeweilige Informationsquelle gebührenpflichtig ist. Dabei kann
zur Bedienungserleichterung vorgesehen sein, daß bei Feststellung nur einer gebührenfreien
Informationsquelle, die Meldungen für das Gebiet, die mit einer verfügbaren Ortstabelle
codiert sind, sendet, auf diese ohne vorherige Abfrage umgeschaltet wird und daß gegebenenfalls
ermittelte gebührenpflichtige Informationsquellen dem Benutzer zur Auswahl angegeben
werden.
[0015] Bei dem erfindungsgemäßen Empfänger ist es möglich, daß Meldungen mindestens einer
Informationsquelle über ein unidirektionales Netz oder daß Meldungen mindestens einer
Informationsquelle über ein bidirektionales Netz empfangbar sind. Dabei ist es möglich,
sowohl zwischen Informationsquellen innerhalb eines oder mehrerer unidirektionalen
Netze umzuschalten oder zwischen Informationsquellen aus unidirektionalen Netzen auf
bidirektionale Netze und umgekehrt.
[0016] Um bei der automatischen Umschaltung zwischen den Informationsquellen unerwünschte
Umschaltungen zu verhindern, beispielsweise wenn ein Autofahrer entlang einer Gebietsgrenze
fährt, ist es gemäß einer anderen Weiterbildung möglich, daß eine an sich vorgesehene
automatische Umschaltung der Informationsquelle durch eine Bedieneingabe sperrbar
ist.
[0017] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung als Blockschaltbild dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
[0018] Das Ausführungsbeispiel ist zwar als Blockschaltbild dargestellt. Dieses bedeutet
jedoch nicht, daß es auf eine Realisierung mit Hilfe von einzelnen den Blöcken entsprechenden
Schaltungen beschränkt ist. Das Empfangsgerät ist vielmehr in besonders vorteilhafter
Weise mit Hilfe von hochintegrierten Schaltungen realisierbar. Dabei können digitale
Signalprozessoren eingesetzt werden, welche bei geeigneter Programmierung die in den
Blockschaltbildern dargestellten Verarbeitungsschritte durchführen.
[0019] Die Zeichnung zeigt einige zur Erläuterung der Erfindung erforderliche Baugruppen
eines Rundfunkempfängers und speziell für den Empfang von TMC-Meldungen dienende Baugruppen.
Die von Rundfunksendern ausgestrahlten Signale werden über eine Antenne 1 einem Empfangsteil
2 zugeführt, an dessen Ausgang ein RDS-Decoder 3 angeschlossen ist. Zur Steuerung
des Rundfunkempfängers über eine Bedieneinheit 4 dient ein Mikrocomputer 5. Dieser
ist über einen Frequenzeinsteller 6 mit einem Steuereingang des Empfangsteils 2 und
mit einem Steuereingang eines Audio-Verstärkers 7 verbunden, um den gewünschten Sender
und die Wiedergabe-Parameter, wie Lautstärke, Höhen- und Tiefenanhebung usw. einzustellen.
An einen Ausgang des Audio-Verstärkers 7 ist ein Lautsprecher 8 angeschlossen. Dem
Audioverstärker 7 sind Ausgangssignale eines Stereo-Decoders 9 und Ausgangssignale
einer Sprach-Synthese-Einrichtung 14 zuführbar. Welche dieser Signale wiedergegeben
werden, wird ebenfalls vom Mikrocomputer 5 gesteuert.
[0020] Aus anderen Informationsquellen können bei dem dargestellten Empfänger TMC-Meldungen
über ein Mobilfunknetz empfangen werden. Dazu dient ein GSM-Endgerät 18 mit einer
Antenne 19. Über einen Umschalter 20 können wahlweise die Ausgangssignale des RDS-Decoders
3 oder des GSM-Endgerätes 18 einem weiteren, zur Verarbeitung der TMC-Meldungen (TMC)
dienenden Mikrocomputer 11 zugeführt werden, wobei aus den jeweiligen Datenströmen
die TMC-Meldungen selektiert werden. Die Verbindung zwischen dem TMC-Mikrocomputer
11 und dem GSM-Endgerät 18 ist bidirektional ausgeführt, damit der TMC-Mikrocomputer
11 über das GSM-Endgerät 18 die gewünschten TMC-Meldungen abfragen kann. Der TMC-Mikrocomputer
11 ist über eine Einrichtung 12 zur Handhabung der Bedienung mit dem Mikrocomputer
5 verbunden. Hierüber werden beispielsweise Kommandos von der Bedieneinheit 4 abgewickelt,
um Meldungen auszugeben oder Selektionskriterien zu bearbeiten, die in einem dafür
vorgesehenen nichtflüchtigen Schreib/Lese-Speicher 13 abgelegt werden. Der Mikrocomputer
5 ist mit Steuereingängen des RDS-Decoders 3, des GSM-Endgerätes 18 und des Umschalters
20 verbunden, um eine Konfiguration des GSM-Endgerätes 18 und des RDS-Decoders 3 durch
den Mikrocomputer 5 durchführen zu können.
[0021] Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine Sprachausgabe vorgesehen. Dazu
werden in einer Sprachsynthese-Einrichtung 14 die bei 15 decodierten Verkehrsmeldungen
in Sprachsignale umgesetzt und dem Audio-Verstärker 7 zugeleitet. TMC-Meldungen und
Verwaltungsdatensätze werden im Speicher 13 abgelegt. Nur-Lese-Speicher 16 und 17
enthalten mindestens eine Ortsliste und eine Ereignisliste.
[0022] Durch die Steuerung des Empfangsteils 2, des GSM-Endgerätes 18 und des Umschalters
20 können wie eingangs erläutert, verschiedene Informationsquellen angewählt werden.
Um die Suche nach Informationsquellen, die über das Rundfunknetz zur Verfügung stehen,
zu verbessern, kann auch ein zweites Empfangsteil vorgesehen sein, wobei dann in einem
der Empfangsteile ein jeweils eingestellter Sender empfangen werden kann und mit Hilfe
des anderen Empfangsteils weitere Sender auf TMC-Meldungen überprüft werden können.
1. Empfänger für digital codierte Meldungen, insbesondere Verkehrsmeldungen,
mit einem Speicher für empfangene Meldungen und mit Eintragungen zum Decodieren und
Verwalten empfangener Meldungen,
und mit einer Ortstabelle,
wobei Umschalteinrichtungen (20) zum Umschalten des Empfangs auf verschiedene Informationsquellen
vorgesehen sind, gekennzeichnet durch
eine Steuerung (5), die vor dem Umschalten auf eine andere Informationsquelle prüft,
ob die von der anderen Informationsquelle zur Codierung benutzte Ortstabelle im Empfänger
verfügbar ist und die zutreffendenfalls eine Löschung der zuvor gespeicherten Meldungen
und die Umschaltung bewirkt.
2. Verfahren zum Empfang digital codierter Meldungen, insbesondere Verkehrsmeldungen,
wobei empfangene Meldungen gespeichert werden und Eintragungen zum Decodieren und
Verwalten empfangener Meldungen gespeichert sind,
wobei zum Decodieren eine Ortstabelle erforderlich ist,
wobei der Empfang auf verschiedene Informationsquellen umschaltbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass vor dem Umschalten auf eine andere Informationsquelle geprüft wird, ob die von der
anderen Informationsquelle zur Codierung benutzte Ortstabelle im Empfänger verfügbar
ist, und dass zutreffendenfalls die zuvor gespeicherten Meldungen gelöscht und die
Umschaltung ausgeführt wird.
3. Empfangsverfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Nichtverfügbarkeit der Ortstabelle ein Hinweis an den Benutzer erfolgt.
4. Empfangsverfahren nach einem der Ansprüch 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung durch eine Benutzereingabe erfolgt.
5. Empfangsverfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Benutzereingabe eine Kennung eines Gebietes ist, für welches Meldungen empfangen
werden sollen, worauf festgestellt wird, welche Ortstabelle(n) für das eingegebene
Gebiet im Empfänger verfügbar ist(sind) und daß eine Umschaltung auf eine Informationsquelle
erfolgt, die Meldungen für dieses Gebiet, die mit einer der verfügbaren Ortstabellen
codiert sind, sendet.
6. Empfangsverfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ferner eine Ortungseinrichtung vorgesehen ist, welche die jeweilige Position des
Empfängers ermittelt, daß durch Vergleich der Position mit gespeicherten Gebietsgrenzen
festgestellt wird, in welchem Gebiet sich der Empfänger befindet und welche Ortstabelle(n)
für dieses Gebiet im Empfänger verfügbar ist(sind), und daß eine Umschaltung auf eine
Informationsquelle erfolgt, die Meldungen für das Gebiet, die mit einer verfügbaren
Ortstabelle codiert sind, sendet.
7. Empfangsverfahren nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Umschalten zwischen Informationsquellen mehrere Informationsquellen, die
Meldungen für das Gebiet senden, die mit einer verfügbaren Ortstabelle codiert sind,
dem Benutzer zur Auswahl angegeben werden.
8. Empfangsverfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Auswahl angezeigt wird, ob die jeweilige Informationsquelle gebührenpflichtig
ist.
9. Empfangsverfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei Feststellung nur einer gebührenfreien Informationsquelle, die Meldungen für das
Gebiet, die mit einer verfügbaren Ortstabelle codiert sind, sendet, auf diese ohne
vorherige Abfrage umgeschaltet wird und daß gegebenenfalls ermittelte gebührenpflichtige
Informationsquellen dem Benutzer zur Auswahl angegeben werden.
10. Empfangsverfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß Meldungen mindestens einer Informationsquelle über ein unidirektionales Netz empfangbar
sind.
11. Empfangsverfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß Meldungen mindestens einer Informationsquelle über ein bidirektionales Netz empfangbar
sind.
12. Empfangsverfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich vorgesehene automatische Umschaltung der Informationsquelle durch eine
Bedieneingabe sperrbar ist.
1. Receiver for digitally coded announcements, particularly traffic announcements,
having a memory for received announcements and having entries for decoding and managing
received announcements,
and having a location table,
where changeover devices (20) are provided for changing over reception to various
information sources,
characterized by
a controller (5) which, before changeover to another information source, checks whether
the location table used for coding by the other information source is available in
the receiver and, if applicable, erases the previously stored announcements and effects
the changeover.
2. Method for receiving digitally coded announcements, particularly traffic announcements,
where received announcements are stored and entries for decoding and managing received
announcements have been stored,
where decoding requires a location table,
where reception can be changed over to various information sources,
characterized
in that changeover to another information source is preceded by a check to determine whether
the location table used for coding by the other information source is available in
the receiver, and in that, if applicable, the previously stored announcements are
erased and changeover is effected.
3. Reception method according to Claim 2, characterized in that the user is advised if the location table is not available.
4. Reception method according to one of Claims 2 to 3, characterized in that changeover is effected by means of a user input.
5. Reception method according to Claim 4, characterized in that the user input is an identifier for an area for which announcements need to be received
and it is then established what location table(s) is (are) available in the receiver
for the area which has been input, and in that changeover is effected to an information source which sends announcements for this
area which have been coded using one of the available location tables.
6. Reception method according to one of Claims 2 to 3, characterized in that a position-finding device is also provided which ascertains the respective position
of the receiver, in that comparison of the position with stored area boundaries establishes what area the
receiver is in and what location table(s) is (are) available in the receiver for this
area, and in that changeover is effected to an information source which sends announcements for the
area which have been coded using an available location table.
7. Reception method according to one of Claims 5 to 6, characterized in that, before changeover between information sources, a plurality of information sources
sending announcements for the area which have been coded using an available location
table are indicated to the user for selection.
8. Reception method according to Claim 7, characterized in that the selection is accompanied by an indication of whether the respective information
source is subject to a charge.
9. Reception method according to one of Claims 5 to 8, characterized in that, if only one charge-free information source sending announcements for the area which
have been coded using an available location table is established, changeover thereto
is effected without prior checking, and in that any information sources subject to a charge which are established are indicated to
the user for selection.
10. Reception method according to one of Claims 2 to 9, characterized in that announcements from at least one information source can be received via a unidirectional
network.
11. Reception method according to one of Claims 2 to 10, characterized in that announcements from at least one information source can be received via a bidirectional
network.
12. Reception method according to one of Claims 2 to 11,
characterized in that inherently provided automatic changeover of the information source can be blocked
by means of a user input.
1. Récepteur de messages en codage numérique notamment de messages de circulation comprenant
:
- une mémoire pour les messages reçus et des enregistrements de décodage de gestion
des messages reçus, et
- un tableau de localisations,
les installations de commutation (20) étant prévues pour commuter la réception sur
différentes sources d'informations,
caractérisé par
une commande (5) qui, avant de commuter sur une autre source d'informations vérifie
si le tableau de localisations utilisé pour le codage par l'autre source d'informations
est disponible dans le récepteur, et qui produit le cas échéant l'effacement des messages
enregistrés préalablement et assure la commutation.
2. Procédé de réception de messages à codage numérique, en particulier de messages de
circulation, selon lequel on enregistre en mémoire les messages reçus et on utilise
les enregistrements pour décoder et gérer les messages reçus, selon lequel
pour décoder on utilise un tableau de localisations, la réception pouvant commuter
sur différentes sources d'informations,
caractérisé en ce que
avant de commuter sur une autre source d'informations, on vérifie si le tableau de
localisations utilisé pour le codage des autres sources d'informations est disponible
dans le récepteur, et le cas échéant on efface les messages préalablement enregistrés
et on effectue la commutation.
3. Procédé de réception selon la revendication 2,
caractérisé en ce qu'
une information est donnée à l'utilisateur si le tableau de localisation n'est pas
disponible.
4. Procédé de réception selon l'une des revendications 2 et 3,
caractérisé en ce que
la commutation se fait par une entrée par l'utilisateur.
5. Procédé de réception selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
l'entrée faite par l'utilisateur est une référence d'une zone pour laquelle on souhaite
recevoir des messages, puis on détermine le ou les tableau(x) de localisations disponible(s)
pour la zone introduite dans le récepteur, et on commute sur une source d'informations
qui émet des messages pour cette zone, messages qui seront codés avec le tableau de
localisations disponible.
6. Procédé de réception selon les revendications 2 et 3,
caractérisé en outre par
une installation de localisation qui détermine la position respective du récepteur
et par comparaison de la position avec les limites de zone mises en mémoire on détermine
dans quelle zone se trouve le récepteur et quel(s) tableau(x) de localisation est
ou sont disponible(s) pour cette zone dans le récepteur, et on commute sur une source
d'informations qui émet des messages correspondants à la zone, ces messages étant
codés avec un tableau de localisation disponible.
7. Procédé de réception selon les revendications 5 ou 6,
caractérisé en ce qu'
avant de commuter entre les sources d'informations en cas de plusieurs sources d'informations
émettant des messages pour la zone concernée et qui sont codées avec un tableau de
localisations disponibles, on donne le choix à l'utilisateur.
8. Procédé de réception selon la revendication 7,
caractérisé en ce qu'
avec le choix on indique si la ou les sources d'informations sont taxées.
9. Procédé de réception selon l'une des revendications 5 à 8,
caractérisé en ce qu'
en constatant seulement une source d'informations non payantes, émettant des messages
pour la zone et qui sont codés avec un tableau de localisation disponible, on commande
sur cette source d'informations sans interrogation préalable et on affiche à l'utilisateur
les éventuelles sources d'informations payantes obtenues pour lui permettre la sélection.
10. Procédé de réception selon les revendications 2 à 9,
caractérisé en ce que
les messages d'au moins une source d'informations sont reçus par l'intermédiaire d'un
réseau unidirectionnel.
11. Procédé de réception selon les revendications 2 à 10,
caractérisé en ce que
les messages d'au moins une source d'informations sont reçus par un réseau bidirectionnel.
12. Procédé de réception selon les revendications 2 à 11,
caractérisé en ce qu'
une commutation automatique prévue pour les sources d'informations peut être bloquée
par l'entrée d'un ordre.
