[0001] Die Erfindung betrifft einen Lagerbehälter für die Zwischen- und/oder Endlagerung
abgebrannter Brennelemente, insbesondere unverdichteter abgebrannter Brennelemente,
wobei zumindest ein Brennelement in dem Lagerbehälter angeordnet ist, wobei die die
Brennelemente umgebenden Hohlräume mit einem Verfüllmaterial ausgefüllt sind.
[0002] Grundsätzlich ist es bekannt, in einem Lagerbehälter für die Zwischen- und/oder Endlagerung
angeordnete unverdichtete abgebrannte Brennelemente sowie die die Brennelemente umgebenden
Hohlräume mit gut rieselfähigen Stoffen, wie beispielsweise Quarzsand, zu verfüllen.
Es ist auch bekannt, diese Verfüllung mit flüssigen Metallen, beispielsweise Blei,
durchzuführen. Diese bekannten Verfüllungen dienen in erster Linie dazu, um von außen
auf den Lagerbehälter bzw. die Brennelemente einwirkenden Kräfte abzufangen und somit
die Brennelemente vor der Zerstörung zu schützen. Andererseits ist es erforderlich,
eine wirksame Neutronenabschirmung an dem Lagerbehälter sicherzustellen sowie aus
den Brennelementen austretende Zerfallsprodukte bzw. Radionuklide abzufangen. Insbesondere
bei Brennelementen mit hohen Neutronen-Quellstärken ist eine effektive Neutronenabschirmung
erforderlich.
[0003] Bei dem bekannten Lagerbehälter der eingangs genannten Art (DE 195 45 761 A1), von
dem die Erfindung ausgeht, sind die Brennelemente in einer Schüttung eines Verfüllmaterials
angeordnet, das im wesentlichen aus Zeolith und/oder Aktivkohle besteht. Zeolith und
Aktivkohle sollen dabei nicht - oder leichtflüchtige Radionuklide, insbesondere radioaktives
Jod, Cäsium und Strontium, absorbieren. Die Aktivkohle soll fernerhin als Neutronenmoderator
fungieren. Die Schüttung soll außerdem als mechanischer Puffer gegen von außen einwirkenden
Kräfte dienen. Vorzugsweise wird der Schüttung außerdem beispielsweise Metallgrieß
beigemischt, um die Wärmeleitfähigkeit der Schüttung zu erhöhen, damit ein effektives
Abführen der Nachzerfallswärme der Brennelemente erreicht wird. Der bekannte Lagerbehälter
zeichnet sich durch den Nachteil aus, daß sowohl die Neutronenabsorption als auch
die Neutronenmoderation sowie die Aktinidenabsorption der Schüttung zu wünschen übrig
läßt. Dies führt dazu, daß bei dem bekannten Lagerbehälter weitere aufwendige Abschirmungsmaßnahmen
getroffen werden müssen und beispielsweise eine entsprechend dicke Behälterwandung
verwirklicht werden muß, um eine ausreichende Abschirmungswirkung zu erzielen. Die
Fertigung dieser Lagerbehälter ist material- und kostenaufwendig. Im übrigen nehmen
die bekannten Lagerbehälter aufgrund der relativ dicken Außenwandungen ein verhältnismäßig
hohes und damit nachteilhaftes Lagervolumen ein.
[0004] Demgegenüber liegt der Erfindung das technische Problem zugrunde, einen Lagerbehälter
der eingangs genannten Art anzugeben, der im Hinblick auf die Neutronenabsorption,
die Neutronenmoderation sowie die Aktinidenabsorption allen Anforderungen genügt und
nichtsdestoweniger wenig aufwendig ausgebildet werden kann.
[0005] Zur Lösung dieses technischen Problems lehrt die Erfindung einen Lagerbehälter der
eingangs genannten Art, der dadurch gekennzeichnet ist, daß das Verfüllmaterial 2
bis 6 Gewichtsanteile eines Neutronenabsorbers, 5 bis 10 Gewichtsanteile eines Neutronenmoderators
und 74 bis 88 Gewichtsanteile eines Aktinidenabsorbers aufweist.
[0006] Zweckmäßigerweise sind die einzelnen Bestandteile des Verfüllmaterials vollständig
miteinander vermischt. Insoweit ist vorzugsweise das Verfüllmaterial als im wesentlichen
homogene Mischung im Lagerbehälter enthalten. Das Verfüllmaterial wird zweckmäßigerweise
als möglichst dichte Schüttung in den Lagerbehälter eingebracht. Dabei sind die Hohlräume,
in die das Verfüllmaterial eingefüllt wird, im wesentlichen vollständig von dem Verfüllmaterial
ausgefüllt.
[0007] Eine bevorzugte Ausführungsform, der im Rahmen der Erfindung besondere Bedeutung
zukommt, ist dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlräume zwischen Brennelementen und
Behälterwandung sowie die Hohlräume zwischen den Brennelementen mit dem Verfüllmaterial
ausgefüllt sind. Es werden also im wesentlichen alle Freiräume zwischen den Brennelementen
und zwischen den Brennelementen und der Lagerbehälterwandung ausgefüllt. - Eine weitere
Ausführungsform, der im Rahmen der Erfindung ebenfalls besondere Bedeutung zukommt,
ist dadurch gekennzeichnet, daß die Brennelemente in zumindest einem Primärbehälter
angeordnet sind, daß der Primärbehälter in einen Sekundärbehälter eingestellt ist
und daß die Hohlräume zwischen Primärbehälteraußenwandung und Sekundärbehälterinnenwandung
mit dem Verfüllmaterial ausgefüllt sind. Zweckmäßigerweise sind dabei auch in dem
zumindest einen Primärbehälter die Hohlräume zwischen den Brennelementen und der Primärbehälterwandung
sowie die Hohlräume zwischen den Brennelementen mit dem Verfüllmaterial ausgefüllt.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß mehrere derartiger verfüllter Primärbehälter
in einen Sekundärbehälter eingestellt werden und alle Zwischenräume zwischen den Primärbehältern
sowie zwischen den Primärbehältern und der Sekundärbehälterwandung mit dem Verfüllmaterial
ausgefüllt sind.
[0008] Vorzugsweise weist das Verfüllmaterial zusätzlich ein Metallpulver und/oder Metallgranulat
zur Wärmeableitung auf. Zweckmäßigerweise werden auch diese Metallbestandteile im
wesentlichen vollständig mit den übrigen Bestandteilen des Verfüllmaterials vermischt.
Es wird vorzugsweise ein Metall hoher Wärmeleitfähigkeit verwendet. Es liegt im Rahmen
der Erfindung, daß das Metallpulver und/oder Metallgranulat aus Kupfer besteht. Dadurch,
daß vorzugsweise alle Freiräume zwischen den Brennelementen mit dem Verfüllmaterial
ausgefüllt werden, wird der Wärmeaustausch durch Strahlung innerhalb der Brennelemente
und innerhalb des Lagerbehälters unterbunden. Das zugesetzte gut wärmeleitende Metallpulver
und/oder Metallgranulat kann dies ausgleichen und die Wärme effektiv ableiten. Andererseits
wird durch die relativ hohe Dichte des Metalls, vorzugsweise des Kupfers, eine gute
Selbstabschirmung der Brennelemente erreicht, was dazu beiträgt, daß die Abschirmdicke
der Lagerbehälterwandung reduziert werden kann. Vorzugsweise weist das Verfüllmaterial
5 bis 10 Gewichtsanteile des Metallpulvers und/oder Metallgranulates auf.
[0009] Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung wird Borcarbid als Neutronenabsorber
eingesetzt. Vorzugsweise wird Titanhydrid als Neutronenmoderator eingesetzt. Zweckmäßigerweise
sind als Aktinidenabsorber phosphat- und/oder sulfatführende Minerale des Verwitterungskreislaufes
eingesetzt. Nach bevorzugter Ausführungsform ist als Aktinidenabsorber ein Mineralgemenge
der Crandallit-, Woodhouseit- und/oder Alunit-Gruppe eingesetzt. - Zweckmäßigerweise
weist das Verfüllmaterial die folgende Zusammensetzung auf:
[0010] Neutronenabsorber, vorzugsweise Borcarbid: 2 bis 6 Gew.-%, Neutronenmoderator, vorzugsweise
Titanhydrid: 5 bis 10 Gew.-% und Aktinidenabsorber, vorzugsweise Mineral der Crandallitt-Gruppe:
74 bis 88 Gew.-%.
[0011] Zweckmäßigerweise weist das Verfüllmaterial außerdem 5 bis 10 Gew.-% des Metallpulvers
und/oder Metallgranulates, vorzugsweise aus Kupfer, auf. - Es versteht sich, daß sich
die Gewichtsprozent-Angaben in jeder ausgewählten Mischung zu 100 Gew.-% addieren.
[0012] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß ein Verfüllmaterial der erfindungsgemäßen
Zusammensetzung zum einen eine besonders effektive Neutronenabschirmung, das heißt
Neutronenmoderation und Neutronenabsorption, bedingt. Zum anderen wird zugleich eine
sehr effektive Aktinidenabsorption erreicht. Selbst wenn Beschädigungen des Lagerbehälters
beim Transport oder bei der Lagerung auftreten, werden die Aktiniden weitgehend vollständig
festgehalten und imobilisiert. Überraschenderweise werden mit dem erfindungsgemäßen
Verfüllmaterial alle Arten von Zerfallprodukten oder Radionukliden vollständig im
Lagerbehälter zurückgehalten.
[0013] Bei der bisherigen Endlagerkonzeption fürs Salz wird davon ausgegangen, daß die wichtigste
Barriere zur Vermeidung von Kontaminationen der Biosphäre der Salzstock ist. Es muß
sichergestellt sein, daß während der Betriebszeit des Endlagers die Behälter integer,
d. h. dicht bleiben. Nach einem sicheren Verschluß des Endlagers nach der Betriebszeit
wird das nicht völlig auszuschließende Undichtwerden einzelner Behälter die Langzeitsicherheit
des Endlagers jedoch wegen dieser geologisch/mineralogischen Barriere nicht beeinflussen.
Unabhängig davon würden sich unter den Endlagerbedingungen in Kontakt mit wässerigen
Lösungen auch aus einem Gemenge von Phosphaten, Aluminaten und Alumosilikaten Minerale
der Crandallit/Woodhouseit-Gruppe als stabile Phasen bilden, die sich als effiziente
Aktinidenabsorber herausgestellt haben. Dies ist insbesondere auch von Interesse,
wenn man andere Endlagerkonzepte zugrundelegt, die vorsehen, daß das Endlager zum
Beispiel in Ton, Granit, vulkanischen Ablagerungen eingerichtet wird, um nur die wichtigsten
der heute diskutierten geologischen Wirtsformationen für ein Endlager zu nennen, da
hier der Kontakt der Behälter mit der Hydrosphäre in dem zu betrachtenden Zeitraum
wahrscheinlicher ist als bei einem Endlager in Salz.
[0014] Durch die erfindungsgemäße sehr effektive Abschirmung wird der beachtliche Vorteil
erreicht, daß zusätzliche aufwendige Abschirmungen am Lagerbehälter nicht erforderlich
sind und insbesondere die Abschirmdicke der Lagerbehälterwandung relativ gering ausgeführt
werden kann. Im Ergebnis können somit die erfindungsgemäßen Lagerbehälter einfach
und wenig aufwendig ausgebildet werden und das Volumen der Lagerbehälter kann in vorteilhafter
Weise durch Einsatz des erfindungsgemäßen Verfüllmaterials reduziert werden. Zugleich
wird mit dem erfindungsgemäßen Verfüllmaterial erreicht, daß von außen auf den Lagerbehälter
und die Brennelemente einwirkende Kräfte wirksam abgefangen werden und die Brennelemente
somit vor Zerstörungen durch diese äußeren Kräfte geschützt werden. Überraschenderweise
zeichnet sich die erfindungsgemäße Zusammensetzung des Verfüllmaterials außerdem durch
eine hervorragende chemische Verträglichkeit aus. Unerwünschte chemische Reaktionen
laufen nicht ab. Die erläuterten Vorteile werden insbesondere erzielt, wenn in dem
Verfüllmaterial Substanzen eingesetzt werden, die in den Patentansprüchen 7 bis 10
beansprucht sind. Als besonders vorteilhaft hat sich auch ein Zusatz von Kupferpulver
und/oder Kupfergranulat bewährt. Durch die im wesentlichen dichte Verfüllung des Lagerbehälters
mit dem erfindungsgemäßen Verfüllmaterial ist das für eindringendes Wasser zur Verfügung
stehende Volumen nur sehr gering, so daß die Bildung thermischer Neutronen in vorteilhafter
Weise weitgehend ausgeschlossen ist.
[0015] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung:
- Fig. 1
- einen erfindungsgemäßen Lagerbehälter in einer ersten Ausführungsform,
- Fig. 2
- ein Querschnitt A-A durch den Gegenstand nach Fig. 1,
- Fig. 3
- den Gegenstand nach Fig. 1 in einer anderen Ausführungsform,
- Fig. 4
- einen Querschnitt B-B durch den Gegenstand nach Fig. 3.
[0016] Die Figuren zeigen einen Lagerbehälter 1 für die Zwischen- und/oder Endlagerung abgebrannter
unverdichteter Brennelemente 2. Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 sind
die Brennelemente 2 in einem Korbgitter 3 angeordnet, das in den Lagerbehälter 1 eingestellt
ist. Die die Brennelemente 2 umgebenden Hohlräume sind mit einem Verfüllmaterial 4
ausgefüllt. Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 sind die Hohlräume zwischen
den Brennelementen 2 und der Behälterwandung 5 sowie die Hohlräume zwischen den Brennelementen
2 mit dem Verfüllmaterial 4 ausgefüllt.
[0017] Ein Lagerbehälter gemäß Fig. 1 und 2 wird vorzugsweise wie folgt mit dem erfindungsgemäßen
Verfüllmaterial 4 befüllt: Der Lagerbehälter 1 wird im Reaktor mit den Brennelementen
2 beladen, wonach ein Primärdeckel 6 auf den Lagerbehälter 1 aufgebracht wird. Durch
eine Öffnung 7 in dem Primärdeckel 6 wird der Innenraum des Lagerbehälters zunächst
getrocknet. Dann wird vorzugsweise über die gleiche Öffnung 7 das Verfüllmaterial
4 in den Innenraum des Lagerbehälters 1 eingebracht. Hierzu ist zweckmäßigerweise
eine geeignete Befüllvorrichtung und eine Dosiereinrichtung vorgesehen. Um eine möglichst
dichte Packung des Verfüllmaterials 4 zu erzielen, wird vorzugsweise der Lagerbehälter
1 bei der Befüllung auf eine vibrierende Unterlage gestellt. Mit der genannten und
nicht dargestellten Dosiereinrichtung kann der Befüllungsgrad des Lagerbehältes 1
kontrolliert werden. Nach der Befüllung wird die Öffnung 7 zweckmäßigerweise verschlossen
und daraufhin wird der Lagerbehälter 1 mit einem Sekundärdeckel 8 dicht und dauerhaft
verschweißt. Ein auf diese Weise verfüllter Lagerbehälter 1 hält funktionssicher allen
mechanischen Beanspruchungen stand, die beim Transport und/oder bei der Zwischenlagerung
und/oder bei der Endlagerung auftreten. Im Ausführungsbeispiel nach den Figuren besteht
das Verfüllmaterial aus Borcarbid, Titanhydrid, einem Mineralgemenge der Crandallit-,
Woodhouseit- und/oder Alunit-Gruppe und Kupferpulver.
[0018] Die Fig. 3 und 4 zeigen eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Lagerbehälters
1. Bei dieser Ausführungsform sind die Brennelemente 2 in einem Primärbehälter 9 angeordnet.
Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 entspricht der Primärbehälter dem Lagerbehälter
1, der in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist und ist dieser Primärbehälter 9 auf die
gleiche beschriebene Weise verfüllt worden. Es liegt jedoch auch im Rahmen der Erfindung,
daß bei dieser Ausführungsform der Primärbehälter 9 lediglich die Brennelemente 2
aufnimmt, ohne mit dem erfindungsgemäßen Verfüllmaterial 4 befüllt zu sein. Im Ausführungsbeispiel
nach den Fig. 3 und 4 ist der Primärbehälter 9 in einen Sekundärbehälter 10 eingestellt.
Die Hohlräume zwischen Primärbehälteraußenwandung 11 und Sekundärbehälterinnenwandung
12 sind mit dem erfindungsgemäßen Verfüllmaterial 4 ausgefüllt. Insbesondere in Fig.
4 ist erkennbar, daß der zylindrische Ringraum 13 zwischen Primärbehälteraußenwandung
11 und Sekundärbehälterinnenwandung 12 vollständig mit dem Verfüllmaterial 4 ausgefüllt
ist. Aufgrund der sehr effektiven Abschirmung bzw. Absorption durch das erfindungsgemäße
Verfüllmaterial 4 kann die Sekundärbehälterwandung relativ dünn ausgeführt werden,
wie es in Fig. 4 angedeutet wurde.
1. Lagerbehälter (1) für die Zwischen- und/oder Endlagerung abgebrannter Brennelemente
(2), insbesondere unverdichteter abgebrannter Brennelemente (2), wobei zumindest ein
Brennelement (2) in dem Lagerbehälter (1) angeordnet ist,
wobei die die Brennelemente (2) umgebenden Hohlräume mit einem Verfüllmaterial (4)
ausgefüllt sind, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verfüllmaterial (4) 2 bis 6 Gewichtsanteile eines Neutronenabsorbers, 5 bis
10 Gewichtsanteile eines Neutronenmoderators und 74 bis 88 Gewichtsanteile eines Aktinidenabsorbers
aufweist.
2. Lagerbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlräume zwischen
den Brennelementen (2) und der Behälterwandung (5) sowie die Hohlräume zwischen den
Brennelementen (2) mit dem Verfüllmaterial (4) ausgefüllt sind.
3. Lagerbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennelemente (2) in
zumindest einem Primärbehälter (9) angeordnet sind, daß der Primärbehälter (9) in
einen Sekundärbehälter (10) eingestellt ist und daß die Hohlräume zwischen Primärbehälteraußenwandung
(11) und Sekundärbehälterinnenwandung (12) mit dem Verfüllmaterial (4) ausgefüllt
sind.
4. Lagerbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfüllmaterial
(4) zusätzlich ein Metallpulver und/oder Metallgranulat zur Wärmeableitung aufweist.
5. Lagerbehälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallpulver und/oder
Metallgranulat aus Kupfer besteht.
6. Lagerbehälter nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daµ das Verfüllmaterial
(4) 5 bis 10 Gewichtsanteile des Metallpulvers und/oder Metallgranulates aufweist.
7. Lagerbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß Borcarbid
als Neutronenabsorber eingesetzt ist.
8. Lagerbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß Titanhydrid
als Neutronenmoderator eingesetzt ist.
9. Lagerbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Aktinidenabsorber
phosphat- und/oder sulfatführende Minerale des Verwitterungskreislaufes eingesetzt
sind.
10. Lagerbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß als Aktinidenabsorber
ein Mineralgemenge der Crandallit-, Woodhouseit- und/oder Alunit-Gruppe eingesetzt
ist.