[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1, sowie auf deren bevorzugte Verwendung.
[0002] Aus der US -A- 4,996,467 ist ein Behälter für Küchenabfälle bekannt, der auf seiner
Stirnseite Infrarot-Sensoren aufweist, die einen potentiellen Benutzer detektieren
und einen elektrischen Schrittmotor ansteuern, welcher über einen Seilzug eine oben
am Behälter angebrachte Klappe öffnet. Der Schrittmotor ist auf Links- und Rechtslauf
ausgelegt; er öffnet die Klappe während eine vorbestimmten Zeit, beispielsweise 30
s, und schliesst sie durch eine elektrische Umsteuerung der Laufrichtung. Der Seilzug
greift an einer hebelartigen Verlängerung der Klappe an, so dass der Elektromotor
währen des gesamten Vorgangs das von der Klappe erzeugte Drehmoment überwinden muss
und einen entsprechend hohen Energiebedarf erfordert.
[0003] Nachteilig sind somit die relativ hohe erforderliche Leistung des Schrittmotors und
dessen grosser Energiebedarf, was einen Batteriebetrieb ausschliesst und eine netzabhängige
Stromversorgung erfordert.
[0004] Es ist allgemein bekannt, dass in öffentlichen Toiletten, in Hotels, aber auch im
privaten Bereich, Gegenstände in die Toiletten geworfen werden, die diese verstopfen,
und oft sogar den Abfluss in den Kanalisationsröhren behindern.
[0005] Der Grund für diese folgenreichen Handlungen liegt in den meisten Fällen darin, dass
am Ort der gewünschten "Entsorgung" keine geeigneten Behältnisse zur Verfügung stehen
und/oder diese in ihrer Manipulation unbequem sind.
[0006] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zu schaffen, welche erlaubt,
verschmutzte und/oder kontaminierte Gegenstände und Materialien zu sammeln, ohne dass
die vorgesehenen Behältnisse in ihrem äusseren Bereich, insbesondere deren Einwurföffnungen
und Verschlüsse, berührt werden müssen.
[0007] Die Vorrichtung soll mit minimaler Hilfsenergie auskommen, so dass auch batteriegespeiste
Ausführungen realisierbar sind. Zudem soll sie, beispielsweise bei ungenügender oder
fehlender Speisespannung, manuell bedienbar sein.
[0008] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0009] Der Erfindungsgegenstand verhindert, dass verschmutzte und/oder kontaminierte Gegenstände
den Einwurfbereich des Behälters berühren, und dass dieser von Hand oder mittels Werkzeugen
berührt werden muss.
[0010] Der durch den Antriebsmechanismus gewährleistete definierte Öffnungswinkel der Einwurfklappe
verhindert auch Einwürfe die den Behälter verfehlen und die Umgebung belasten.
[0011] Die resultierende, durch die Schwerkraft verursachte Rückstellung der Einwurfklappe
wirkt sich besonders energiesparend aus. Der Antriebsmechanismus über einen Seilzug,
verursacht nur geringe Reibungsverluste und benötigt daher ebenfalls nur wenig elektrische
Energie.
[0012] Bei Bedarf lässt sich die Einwurfklappe, ohne jegliche Beschädigung des Antriebs,
von Hand öffnen.
[0013] Kinematisch vorteilhaft und sehr wirtschaftlich ist die Ausgestaltung des Seilzugs
mittels eines Schwenkhebels.
[0014] In abhängigen Ansprüchen sind Weiterbildungen des Erfindungsgegenstands beschrieben.
[0015] Der Einbezug von Zahnrädern nach Anspruch 2 ergibt eine schlupffreie Kraftübertragung.
[0016] Die Vorrichtung nach Anspruch 3 bewirkt eine Umlenkung der Schwenkbewegung, vorteilhafterweise
um 90°, so dass die resultierende Drehbewegung direkt oder mittelbar auf die Einwurfklappe
übertragbar ist.
[0017] Besonders platzsparend und durch Kunststoff-Druckguss günstig herstellbar ist die
Ausgestaltung nach Anspruch 4, welche bevorzugt einstückig - mit dem Schwenkhebel
und getrennt mit dem Kipphebel - realisiert wird.
[0018] Der Aufbau nach Anspruch 5 ist besonders günstig; er erlaubt eine Wandmontage der
Vorrichtung.
[0019] Die Ausführungsform nach Anspruch 6 gewährleistet ein sehr einfaches Austauschen
der Behälter.
[0020] Nach Anspruch 7 wird die Stromversorgung erst dann zugeschaltet, wenn ein Behälter
betriebsbereit eingehängt ist.
[0021] Eine autonome Stromversorgung - mittels Batterien und/oder über Solarzellen (Photovoltaik)
- sichert den universellen Einsatz der Vorrichtung auch an Orten an denen keine Netzspannung
zur Verfügung steht.
[0022] Anhand von Zeichnungen wird nachfolgend ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstands
beschrieben.
[0023] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Vorrichtung zur Deponie von Binden in einem Toilettenraum, in seitlicher, teilweiser
Schnittdarstellung,
- Fig. 2 bis Fig. 4
- den Behälter aus Fig. 1, in ausgehängtem Zustand, in drei Ansichten, wobei
- Fig. 4
- den Behälter mit geöffneter Einwurfklappe darstellt,
- Fig. 5
- den Gehäuseträger nach Fig. 1, ohne Gehäusedeckel gezeichnet, mit seinem Antriebsmechanismus
und der zugehörigen Steuerungselektronik mit Näherungsdetektor und
- Fig. 6
- ein vereinfachtes Blockschaltbild der Steuerung der Einwurfklappe.
[0024] In Fig. 1 ist mit 1 ein auswechselbarer Behälter bezeichnet, der eine Einwurfklappe
2 mit einer vorwiegend der Dekoration dienenden Griffplatte 3 aufweist.
[0025] Der Behälter 1 ist in teilweise aufgeschnittenem Zustand dargestellt; ersichtlich
ist eine an der Einwurfklappe 2 vorhandene Seitenwange 4, mit dem Abrutschen von Materialien
dienenden Rippen 5. Schwenkbar ist die Einwurfklappe 2 um innenliegende Zapfen 6,
welche an einer rhomboidförmigen Kulisse 7 angeordnet sind. Ebenfalls ersichtlich
ist ein Kipphebel 8, der mit einem Nocken 9 an der hinteren Seite der Kulisse 7 anliegt.
Der Kipphebel 8 ist um eine Drehachse 11 schwenkbar, welche in einem Stützflansch
10 gelagert ist. Am Kipphebel 8 greift eine Rückstellfeder 21 an.
[0026] Aus Stabilitätsgründen ist der vorstehend beschriebene Nocken-Antrieb doppelt ausgeführt,
d.h. symetrisch auf beiden Schmalseiten der Klappe 2.
[0027] Mit A ist die "Auf"-Bewegung der Einwurfklappe 2 beschriftet, ebenso der Schwenkweg
des Kipphebels 8.
[0028] Im unteren Teil des Behälters 1 ist ein deodorierendes Gel 15 eingefüllt, in welchem
über die Einwurfklappe 2 eingeworfene Damenbinden landen.
[0029] Durch den sicheren Verschluss der Klappe 2 und das deodorierende Gel, welches mit
einem üblichen Desinfektionsmittel (Campher) versetzt ist, können auch über einen
längeren Zeitraum keine Zersetzungsgerüche in die Umwelt gelangen.
[0030] Eingehängt ist der Behälter 1 in einen Gehäuseträger 12, welche unter seinem Gehäusedeckel
12' den gesamten Antriebsmechanismus mit Stromversorgung und Steuerung aufnimmt.
[0031] Ersichtlich sind hier der Boden 16 und partiell die Wand 17 der Toilette. In der
Wand 17 ist ein Wandhaken 18 mit einer Befestigung 19 angebracht, der in eine Öse
des Gehäuseträgers 12 hineinragt und diesen trägt. In einer Abstellflächen 20 des
Gehäusedeckels 12' befindet sich eine Statusanzeige 51, welche die Betriebsbereitschaft
der Vorrichtung signalisiert, darunter ist ein Näherungsdetektor 50 eingelassen. Um
ein unbefugtes Öffnen der Vorrichtung zu verhindern ist diese durch ein Schloss 13
verriegelbar.
[0032] In Fig. 2 ist der Behälter 1 in seiner Ansicht von vorne dargestellt. Ersichtlich
sind hier die Einwurfklappe 2 und die lippenförmige Griffplatte 3. Unterhalb des Behälters
1 sind Ausbuchtungen 20 vorgesehen, welche erlauben, den auswechselbaren Behälter
1 - beispielsweise während seines Austausches - standsicher auf den Boden zu stellen.
[0033] Die Draufsicht Fig. 3 zeigt wiederum die Einwurfklappe 2, diesmal in ihrer äusseren
Form und die vorspringende Griffplatte 3, welche ggf. ein bequemes Öffnen von Hand
ermöglicht, ästhetisch ansprechend ist und als zusätzliches Gewicht zur Rückstellung
in den geschlossenen Zustand des Behälters 1 dient.
[0034] Die Seitenansicht Fig. 4 zeigt den Behälter 1 in seinem geöffneten Zustand A. Zusätzlich
zu sehen sind hier die weitere Ausgestaltung der Griffplatte 3, der Einwurfklappe
2 mit ihren Seitenwangen 4 und Verstärkungsrippen 4' sowie einer Kulisse 7 mit ihrem
verdeckt angeordneten Zapfen 6, der als Drehpunkt dient.
[0035] Fig. 5 zeigt sämtliche auf dem Gehäuseträger 12 angeordneten Komponenten. Dieser
Träger 12 wird mit seiner Öse 18 an einen Haken an einer Wand aufgehängt und mit Befestigungsbohrungen
60 an der Wand fixiert. Ebenfalls einstückig mit dem Gehäuseträger 12 verbunden sind
Trägerlaschen 59, welche dem Einhängen des vorgängig beschriebenen Behälters 1 dienen.
Das Vorhandensein eines Behälters 1 wird durch einen hier angebrachten Mikroschalter
33 signalisiert, wobei durch das Gewicht des Behälters 1 eine am Mikroschalter 33
vorhandene Tastfeder 33' betätigt und die Vorrichtung elektrisch betriebsbereit geschaltet
wird.
[0036] Das Ganze wird durch einen hier abgenommenen Gehäusedeckel 12' geschützt, der an
Verstärkungs- und Randleisten 57 und Zentrierstiften 62 positioniert und durch ein
Verriegelungsteil 61 gesichert ist.
[0037] Der zum Antrieb der Einwurfklappe 2 vorgesehene Elektromotor 22 ist mittels Briden
23 in der rechten unteren Ecke der Trägerplatte 12 angeordnet. Seine Motorachse 24
trägt eine kleine Rolle 25 in welcher, in einer hier nicht dargestellten Bohrung,
ein dünnes Seil 26 - durch einen Knoten - verankert ist. Gespeist wird der Elektromotor
22 über seine Anschlussklemmen 27, über Stromzuführungen 28, 28' die zu weiteren Anschlussklemmen
27' geführt sind, welche an einem Batteriekasten 63 angeordnet sind, und eine Klemmenspannung
von 6 V Gleichstrom bereitstellen.
[0038] Das andere Ende des Seils 26 ist in einer Bohrung 30 verknotet, die in einem Schwenkhebel
29 mit einer linksseitigen Schwenkachse 31 vorhanden ist. Einstückig mit dem aus Kunststoff
gefertigten Hebel 29 sind Zahnradsegmente 32 verbunden. Diese stellen ein Teil eines
Kegelradgetriebes dar und greifen, in einem Winkel von 45° in weitere Zahnradsegmente
32' ein, die mit einer Drehachse 11 mit Seitenlager 11' verbunden sind und einen Nocken
9 tragen. Gelagert ist das Getriebe in der orthogonalen Ebene zum Gehäuseträger 12,
in einem Stützflansch 10.
[0039] In analoger Weise ist das Gegenlager ausgebildet, wobei zusätzlich eine Rückstellfeder
21 am rechtsseitigen Nocken 9 angreift.
[0040] Sämtliche Anschlusskabel 56 sind durch Kabelbefestigungen 58 gesichert zu einer Steckerverbindung
55 geführt, die auf einer Schaltungsplatte 52 aufgesetzt ist. Neben den im Blockschaltbild
Fig. 6 dargestellten elektronischen Komponenten sind auf der Schaltungsplatte 52,
Fig. 5, der Näherungsdetektor 50 mit seinem Sender, dem LED 53, und dem Empfänger,
der Photodiode 54, sowie der Statusanzeige 51 zu sehen.
[0041] Das Blockschaltbild Fig. 6 zeigt die elektronische Steuerung des Antriebsmechanismus
Fig. 5; sämtliche Teile sind handelsüblich und in an sich bekannter Weise auf die
spezifische Anwendung abgestimmt.
[0042] Ein Mikro-Kontroller 65 wird durch einen üblichen Taktgenerator 64 gesteuert. Ein
Ausgang des Mikro-Kontrollers 65 ist über einen Verstärker 68, einen Treiber, zur
Ansteuerung eines LED 53 verwendet, welches eine Infrarotstrahlung aussendet. Diese
IR-Strahlung wird im Betrieb von einer Photodiode 54 empfangen. Das Ausgangssignal
der Photodiode 54 ist über einen Verstärker 69 einem Eingang eines Komparators 67
zugeführt; am zweiten Eingang ist eine Referenzspannung U
R zugeschaltet, welche ebenfalls zu einem weiteren Komparator 66 geführt ist. Am zweiten
Eingang des Komparators 66 befindet sich die Batteriespannung U
B, welche dem Batteriekasten 63 entnommen ist. Beide Ausgänge der Komparatoren 66 und
67 sind zum Mikro-Kontroller 65 geführt.
[0043] An zwei weiteren Ausgängen des Mikro-Kontrollers 65 ist eine Statusanzeige 51 zugeschaltet,
welche zwei LED-Dioden aufweist, wobei die eine, mit gr. (= grün) bezeichnet die Betriebsbereitschaft
signalisiert, während die zweite, mit rt. (= rot) bezeichnet, einen eventuellen Betriebsunterbruch
anzeigt.
[0044] An weiteren Ausgängen des Mikro-Kontrollers 65 befinden sich ein Spannungsregler
70, je ein als Treiber geschalteter Verstärker 71 und 72, welche über Brückenwiderstände
73, 74 der einen Klemme des Elektromotors 22 zugeführt sind. Die zweite Klemme des
Elektromotors 22 ist einerseits mit dem Plus-Pol der im Batteriekasten 63 enthaltenen
6 Volt Quelle verbunden und andererseits zum einzigen Ausgang des Spannungsreglers
70 geführt.
[0045] Der Minus-Pol der Batterie ist auf die gemeinsame Masse, hier mit E bezeichnet, gelegt.
[0046] Ein weiterer Komparator 75 regelt den Strom des Elektromotors 22, indem der eine
Eingang zwischen dem Ausgang des Verstärkers 72 und dem Brückenwiderstand 74 und der
zweite Eingang zur Referenzspannung U
R geführt ist. Der Ausgang des Komparators 75 ist zu einem weiteren Eingang des Mikro-Kontrollers
65 geschaltet.
[0047] Die Referenzspannung U
R wird im Mikroprozessor des Kontrollers 65 generiert.
[0048] Wird die Strahlung der LED 53 durch eine Hand und oder durch einen Gegenstand auf
die Photodiode 54 reflektiert, so beginnt der Elektromotor 22 während 0,6 s zu drehen;
das Seil 26 wird aufgewickelt, siehe Fig. 5.
[0049] Dadurch dreht sich der Schwenkhebel 29 nach unten; über das Getriebe 32, 32' erfolgt
eine Übertragung der Bewegung auf die Drehachse 11, was die Nocken 9 vom Gehäuseträger
12 wegbewegt, d.h. von der Wand 17 entfernt, gemäss Fig. 1. Dies bewirkt, dass die
Nocken 9 auf die Kulissen 7 drücken und damit die Einwurfklappe 2 in Richtung A öffnen.
[0050] Nach 3 s fällt die Klappe 2, durch Ihr Eigengewicht verursacht, wieder in ihre Ruheposition
zurück; der Behälter 1 ist geschlossen.
[0051] Die Schaltungsanordnung ist derart dimensioniert und abgestimmt, dass wiederholte
Öffnungsversuche während eines Zeitintervalls von 3 s nicht wirksam sind, so dass
unbefugte Manipulationen im Innern des Behälters 1 zumindest erschwert sind.
[0052] Als Mikro-Kontroller 65 hat sich ein Typ PIC16C620-04P (Handelsmarke MICROCHIP, USA),
als Spannungsregler 70 ein Typ LM2936Z-5 (MICROCHIP) und als Elektromotor 22 ein Gleichstrommotor
des Typs RSS459H242 (Handelmarke MARBUCHI, JP) bewährt.
[0053] Die Motorleistung beträgt 5 W, bei einer Nenndrehzahl von 700 U/min.
[0054] Die Vorrichtung gewährleistet bei einer mittleren Benutzung mit 25 Einwürfen pro
Tag, mit vier handelsüblichen Monozellen (1.5 V Batterien), einen störungsfreien Betrieb
während über einem Jahr.
[0055] Im praktischen Einsatz werden die Behälter, je nach Intensität der Benutzung regelmässig,
in kürzeren oder längeren Abständen ausgetauscht, deren Inhalt zentral entsorgt, die
Behälter gereinigt und wieder verwendet. Es hat sich gezeigt, dass nur eine minimale
Menge an Gel notwendig ist, da sich im Innenraum des Behälters eine Dampfatmosphäre
ausbildet, die allen hyghenischen Anforderungen gerecht wird.
[0056] Selbstverständlich ist der Erfindungsgegenstand nicht auf eine Verwendung in Toilettenräumen
beschränkt; er lässt sich mit wenig Änderungen für Einsätze in Chemielabors, Operationssälen
und Forschungsstätten adaptieren.
[0057] So kann beispielsweise der Behälter mit chemikalienbeständigen und/oder strahlenabsorbierenden
Materialien und die Einwurfklappe mit geeigneten Dichtungen versehen sein. Der Anpressdruck
der Klappe am Behälterrand lässt sich dabei durch die Wahl der Griffplatte leicht
einstellen. Ebenfalls kann das deodorierende Gel durch andere Stoffe ersetzt werden,
wie Desinfektionsmittel, Absorber- oder Moderatormaterialen.
Bezeichnungsliste
[0058]
- 1
- Behälter (auswechselbar)
- 2
- Einwurfklappe (schwenkbar)
- 3
- Griffplatte (Gewicht)
- 4
- Seitenwange
- 4'
- Verstärkungsrippe an 4
- 5
- Rippen (Rutsche)
- 6
- Zapfen (Drehpunkt)
- 7
- Kulissen (seitlich)
- 8
- Kipphebel
- 9
- Nocken
- 10
- Stützflansche
- 11
- Drehachse
- 11'
- Seitenlager
- 12
- Gehäuseträger mit Antrieb und Steuerung
- 12'
- Gehäusedeckel
- 13
- Schloss (Verriegelung)
- 14
- Verschmutzte Materialien (Tücher)
- 15
- Deodorierendes Gel
- 16
- Boden (Waschraum, Toilette)
- 17
- Wand
- 18
- Wandhaken - Öse
- 19
- Befestigung
- 20
- Abstellflächen
- 21
- Rückstellfeder
- 22
- Elektromotor (Gleichstrom)
- 23
- Montagebride
- 24
- Motorachse
- 25
- Rolle auf 24
- 26
- Seil (Schnur)
- 27, 27'
- Anschlussklemmen
- 28, 28'
- Stromzuführung (Kabel)
- 29
- Schwenkhebel
- 30
- Bohrung (für Seilbefestigung)
- 31
- Schwenkachse
- 32, 32'
- Getriebe / Zahnradsegmente (Kegelräder)
- 33
- Mikroschalter
- 33'
- Tastfeder von 33
- 50
- Näherungsdetektor
- 51
- Statusanzeige (Bereitschaft)
- 52
- Schaltungsplatte
- 53
- LED (IR)
- 54
- Photodiode (Empfänger)
- 55
- Steckerverbindung
- 56
- Anschlusskabel
- 57
- Verstärkungs- und Randleisten
- 58
- Kabelbefestigungen
- 59
- Trägerlaschen
- 60
- Befestigungsbohrungen
- 61
- Verriegelungsteil zu 13
- 62
- Zentrierstifte für 12'
- 63
- Stromversorgung / Batteriekasten (6V Quelle)
- 64
- Taktgenerator
- 65
- Mikro-Kontroller
- 66, 67
- Komparatoren
- 68
- Verstärker (LED-Treiber)
- 69
- Verstärker
- 70
- Spannungsregler
- 71, 72
- Verstärker (Treiber)
- 73, 74
- Brückenwiderstände
- 75
- Komparator (Motorstrom)
- A
- "Auf"-Bewegung / geöffneter Zustand
- E
- Gemeinsame Masse (Minus-Pol)
- UB
- Batteriespannung
- UR
- Referenzspannung
1. Vorrichtung zur Deponie von verschmutzten und/oder kontaminierten Materialien, bestehend
aus einem Behälter, welcher über eine schwenkbare Einwurfklappe, verschliessbar ist
und einen Antriebsmechanismus zum temporären Öffnen der Klappe aufweist, wobei in
der Nähe der Klappe ein Näherungsdetektor vorgesehen ist, der einen Elektromotor ansteuert,
welcher über einen Seilzug die Klappe öffnet, wobei das aufgerollte Seil auf einer
auf der Achse des Elektromotors aufgesetzten Rolle abrollt, dadurch gekennzeichnet,
dass die Einwurfklappe (2) durch einen Kipphebel (8) betätigbar ist, dass der Kipphebel
durch das Eigengewicht der Klappe (2,3) in seine Ruhestellung schwenkt und die Klappe
(2) verschliesst und dass das eine Ende des Seils (26) an einem Schwenkhebel (29)
angreift, welcher über ein Getriebe (32,32') den Kipphebel (8) auslenkt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (32,32') aus
zwei Zahnrädern besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnräder Zahnradsegmente
(32,32') und partiell als Kegelräder ausgebildet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnradsegmente (32,32')
kraftschlüssig je mit dem Schwenkhebel (29) und mit dem Kipphebel (8) verbunden sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmechanismus
und der Näherungsdetektor auf einem gemeinsamen Gehäuseträger (12) aufgebaut sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Gehäuseträger (12) wenigstens
eine Trägerlasche (59) vorgesehen ist, in welche der Behälter (1) einhängbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich einer Trägerlasche
(59) ein Mikroschalter (33) vorgesehen ist, der die Stromversorgung bei eingehängtem
Behälter (1) zuschaltet.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese eine autonome Stromversorgung
(63) aufweist.
9. Verwendung der Vorrichtung nach einem vorangehenden Anspruch in Toilettenräumen zur
Deponie von Materialien, welche den Abfluss in Toiletten und/oder Kanalisationen behindern.
1. A device for the disposal of soiled and/or contaminated materials, comprising a container
closable by a pivotable lid and having a drive mechanism for temporarily opening the
lid, wherein a proximity detector is provided in the vicinity of the lid and actuates
an electric motor which opens the lid via a cable pull, wherein the cable, wound onto
a pulley mounted on the spindle of the electric motor, unwinds, characterised in that
the lid (2) is operated by a rocker arm (8), in that the rocker arm is pivoted into
its rest position by the intrinsic weight of the lid (2, 3) and closes the lid (2),
and in that one end of the cable (26) engages a pivoted lever (29) deflecting the
rocker arm (8) via a transmission (32, 32').
2. A device according to claim 1, characterised in that the transmission (32, 32') comprises
two gearwheels.
3. A device according to claim 2, characterised in that the gearwheels are gearwheel
segments (32, 32') and are formed in part as bevel gears.
4. A device according to claim 3, characterised in that the gearwheel segments (32, 32')
are each frictionally connected to the pivoted lever (29) and the rocker arm (8).
5. A device according to claim 1, characterised in that the drive mechanism and the proximity
detector are mounted on a common supporting housing (12).
6. A device according to claim 5, characterised in that at least one carrying tab (59),
from which the container (1) is suspendable, is provided on the supporting housing
(12).
7. A device according to claim 6, characterised in that a microswitch (33) is provided
in the region of one carrying tab (59) and switches on the power supply when the container
(1) has been mounted.
8. A device according to claim 1, characterised in that it has a self-contained power
supply (63).
9. Use of the device according to any one of the preceding claims in toilet areas for
the disposal of materials impeding drainage in toilets and/or sewers.
1. Dispositif pour la mise en décharge de matériaux pollués et/ou contaminés, composé
d'un conteneur qui peut être fermé par l'intermédiaire d'un abattant pivotant et qui
présente un mécanisme d'entraînement pour l'ouverture temporaire de l'abattant, un
détecteur de proximité, qui commande un moteur électrique ouvrant l'abattant par l'intermédiaire
d'un câble, étant prévu au voisinage de l'abattant, le câble enroulé roulant sur un
galet placé sur l'axe du moteur électrique, caractérisé en ce que l'abattant (2) peut
être actionné par un levier oscillant (8), en ce que le levier oscillant pivote dans
sa position de repos par le poids propre de l'abattant (2, 3) et ferme l'abattant
(2), et en ce qu'une extrémité du câble (26) attaque un levier pivotant (29), qui
dévie le levier oscillant (8) par l'intermédiaire d'un engrenage (32, 32').
2. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que l'engrenage (32, 32')
se compose de deux roues dentées.
3. Dispositif suivant la revendication 2, caractérisé en ce que les roues dentées sont
réalisées sous forme de segments de roues dentées (32, 32') et en partie sous forme
de roues coniques.
4. Dispositif suivant la revendication 3, caractérisé en ce que les segments de roues
dentées (32, 32') sont assemblée par force d'adhérence respectivement avec le levier
pivotant (29) et avec le levier oscillant (8).
5. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le mécanisme d'entraînement
et le détecteur de proximité sont montés sur un support de boîtier commun (12).
6. Dispositif suivant la revendication 5, caractérisé en ce qu'au moins une éclisse support
(59), dans laquelle peut être accroché le conteneur (1), est prévue sur le support
de boîtier (12).
7. Dispositif suivant la revendication 6, caractérisé en ce qu'un microrupteur (33),
qui connecte l'alimentation en courant en position d'accrochage du conteneur (1),
est prévu dans la zone d'une éclisse support (59).
8. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu'il présente une alimentation
en courant autonome (63).
9. Utilisation du dispositif suivant l'une des revendications précédentes dans des toilettes
pour la mise en décharge de matériaux, qui entravent l'évacuation dans des toilettes
et/ou égouts.