(19)
(11) EP 0 931 198 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
19.12.2001  Patentblatt  2001/51

(21) Anmeldenummer: 97910434.6

(22) Anmeldetag:  10.10.1997
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7E03C 1/08, E03C 1/084
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9705/595
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9816/694 (23.04.1998 Gazette  1998/16)

(54)

STRAHLREGLER

JET ADJUSTER

REGULATEUR DE JET


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU NL PT SE

(30) Priorität: 11.10.1996 DE 29617719 U
11.03.1997 WO PCT/EP97/01221

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
28.07.1999  Patentblatt  1999/30

(73) Patentinhaber: DIETER WILDFANG GmbH
D-79379 Müllheim (DE)

(72) Erfinder:
  • GRETHER, Hermann
    D-79379 Müllheim (DE)
  • WEIS, Christoph
    D-79539 Lörrach (DE)

(74) Vertreter: Patent- und Rechtsanwaltssozietät, Maucher, Börjes & Kollegen 
Dreikönigstrasse 13
79102 Freiburg i. Br.
79102 Freiburg i. Br. (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 496 033
GB-A- 830 673
EP-A- 0 721 031
US-A- 2 832 643
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Strahlregler mit einer Strahlzerlegeeinrichtung sowie mit einer in Strömungsrichtung auf Abstand nachgeschalteten und die auslaufseitige Stirnseite des Strahlreglers bildenden Strahlreguliereinrichtung, die auslaufseitig eine Lochplatte aufweist, welche zumindest in wenigstens einem als Lochfeld ausgebildeten Teilbereich ihrer quer zur Strömungsrichtung orientierten Plattenebene mehrere Durchflußlöcher hat, deren benachbarte Durchflüßlöcher voneinander trennenden und sich etwa in Strömungsrichtung erstreckenden Führungswandungen jeweils eine Wandstärke aufweisen, welche einen Bruchteil des lichten Lochdurchmessers eine von den Führungswandungen begrenzten Durchflußloches beträgt, wobei die Strahlzerlegeeinrichtung sowie die Strahlreguliereinrichtung in einem Strahlreglergehäuse des Strahlreglers angeordnet sind.

    [0002] Aus der EP 0 721 031 A1 ist bereits ein Strahlregler der eingangs erwähnten Art bekannt, der in seinem Strahlreglergehäuse eine Strahlzerlegeeinrichtung sowie eine davon beabstandete und die auslaufseitige Stirnseite des Strahlreglers bildende Strahlreguliereinrichtung hat. Während die zuströmseitige Strahlzerlegeeinrichtung durch eine Scheibe gebildet ist, die eine in radialer Richtung zur Durchströmöffnungen orientierte labyrinthartige Strömungsführung hat, ist die abströmseitige Strahlreguliereinrichtung als Lochplatte ausgebildet, die eine Vielzahl von Durchflußlöchern aufweist. Dabei ist in der in Figur 22 der EP 0 721 031 A1 dargestellten Ausführungsform des vorbekannten Strahlreglers die Lochplatte so bemessen, daß die benachbarte Durchflußlöcher voneinander trennenden und sich etwa in Strömungsrichtung erstreckenden Führungswandungen jeweils eine Wandstärke aufweisen, welche einen Bruchteil des lichten Lochdurchmessers eines von den Führungswandungen begrenzten Durchflußloches beträgt.

    [0003] Der aus EP 0 721 031 A1 vorbekannte Strahlregler hat jedoch den Nachteil, daß seine als Strahlreguliereinrichtung dienende Lochplatte, welche die in der Strahlzerlegeeinrichtung vereinzelten Wasserstrahlen nach dem Belüften im Strahlregler zu einem homogenen weichen Wasserstrahl zusammenführen soll, vergleichsweise dick ausgebildet ist. Eine derart dicke Lochplatte erschwert nicht nur die Herstellung eines solchen Strahlreglers beim Entformen der als Spritzgußteil ausgebildeten Lochplatte sowie die Ausgestaltung dieses Strahlreglers in normgerechten Abmessungen; vielmehr bildet eine solche dicke Lochplatte auch einen langen Führungsweg, aus dem die Wasserstrahlen überwiegend noch als Einzelstrahlen ausströmen.

    [0004] Aus der DE 30 00 799 C2 ist bereits ein Strahlregler bekannt, der in seinem Strahlreglergehäuse eine als Lochplatte ausgebildete Strahlzerlegeeinrichtung aufweist. Dieser Strahlzerlegeeinrichtung ist auslaufseitig eine Strahlreguliereinrichtung nachgeordnet. Das zuströmende Wasser wird in der Strahlzerlegeeinrichtung in einzelne Wasserstrahlen aufgeteilt, die in der Strahlreguliereinrichtung wieder zu einem homogenen, perlend-weichen Wasserstrahl gebündelt werden. Dabei wird die Strahlreguliereinrichtung des vorbekannten Strahlreglers aus mehreren, geringfügig voneinander beabstandeten Drahtsieben gebildet, die eine unterschiedliche Maschenweite haben und deren Sieböffnungen als Durchflußlöcher dienen.

    [0005] Die Herstellung dieser Strahlreguliersiebe und deren Montage in das Strahlreglergehäuse ist mit einem nicht unerheblichen Aufwand verbunden. Darüber hinaus sind solche Siebe empfindlich gegen ein Verkalken oder Verschmutzen durch die im Wasser mitgeführten Inhaltstoffe.

    [0006] Aus der US 2 744 738 A ist bereits ein Strahlregler bekannt, der eine topfförmige Strahlzerlegeeinrichtung mit mehreren umfangs- oder stirnseitigen Durchflußlöcher hat. Der Strahlzerlegeeinrichtung ist in Strömungsrichtung eine Strahlreguliereinrichtung auf Abstand nachgeschaltet, die aus zumindest einer, im Querschnitt sternförmig gewellten Metallhülse besteht, deren Hülsenöffnung in Strömungsrichtung orientiert ist. Im Zentrum einer äußeren Metallhülse kann auch eine weitere innere Metallhülse angeordnet sein, die ebenfalls einen sternförmig gewellten Querschnitt aufweist. Der in der Wasserarmatur zum Strahlregler strömende Wasserstrahl wird in der Strahlzerlegeeinrichtung in mehrere Einzelstrahlen unterteilt, die anschließend in den zwischen dem äußeren Mundstück und den Metallhülsen gebildeten Führungskanälen mit der einströmenden Luft durchmischt werden.

    [0007] Die große Längserstreckung der Metallhülsen bewirkt zwar eine gute Strömungsführung der in den Führungskanälen geführten Einzelstrahlen, jedoch wird dadurch gleichzeitig auch die Erzeugung eines weichen perlenden Gesamtstrahles erschwert. Darüber hinaus ist die Luftdurchmischung der Einzelstrahlen in der Strahlreguliereinrichtung des vorbekannten Strahlreglers verbesserungswürdig. Schließlich erfordert die Herstellung und Montage des aus mehreren ineinandergefügten Teilen bestehenden Strahlreglers einen nicht unerheblichen Aufwand.

    [0008] Aus der GB 2 104 625 A ist bereits eine Mischarmatur bekannt, bei der die Heißwasserleitung und die Kaltwasserleitung in einem gemeinsamen Mundstück enden. Das Mundstück weist mehrere Durchflußlöcher auf, die im wesentlichen auf Kreisbahnen angeordnet sind und jeweils einen kreissegmentförmigen Querschnitt haben. Während die auf der inneren Kreisbahn angeordneten Durchflußlöcher beispielsweise der Heißwasserleitung zugeordnet sind, fließt durch die auf der äußeren Kreisbahn angeordneten Durchflußlöcher das Kaltwasser. Durch die getrennte Kaltwasser- und Warmwasserführung bis zum Mundstück werden auch bei Wasserdruck-Schwankungen unerwünschte Kreuzflüsse vermieden. Die Erzeugung eines perlend-weichen Wasserstrahls in dem ebenfalls vergleichsweise hohen Mundstück der vorbekannten Mischarmatur ist demgegenüber nicht ohne weiteres möglich.

    [0009] Aus der EP 0 496 033 A kennt man bereits einen Strahlregler, dessen Strahlzerlegeeinrichtung aus zwei, in Strömungsrichtung voneinander beabstandeten Lochplatten besteht. Die auslaufseitige Stirnseite dieses vorbekannten Strahlreglers bilden auch hier - ähnlich wie in der eingangs erwähnten DE 30 00 799 C2 - drei Strahlreguliersiebe, die als Strahlreguliereinrichtung dienen. Der mit der Montage der Strahlreguliersiebe ohnehin schon hohe Herstellungsaufwand wird durch das Zusammenfügen und Ausrichten der aus den zwei Lochplatten bestehenden Strahlzerlegeeinrichtung noch zusätzlich erhöht.

    [0010] Der aus der EP 0 496 033 A vorbekannte Strahlregler weist ein Vorsatzsieb auf, wie es in ähnlicher Form auch aus der DE 43 33 549 A bekannt ist. Solche Vorsatzsiebe dienen lediglich als Schutzsiebe, um die Durchflußöffnungen in der Strahlzerlegeeinrichtung sowie der Strahlreguliereinrichtung des in Strömungsrichtung nachfolgenden Strahlreglers vor einem Verstopfen mit Schmutzteilchen zu schützen. Im Gegensatz zu den eingangs erwähnten Strahlreglern sind solchen Vorsatzsieben jedoch keine strahlformenden Funktionen zugewiesen.

    [0011] Es besteht daher die Aufgabe, einen Strahlregler der eingangs erwähnten Art zu schaffen, der sich durch eine gute Strahlformung und hohe Funktionssicherheit auszeichnet und dennoch mit geringem Aufwand herstellbar ist.

    [0012] Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht bei dem Strahlregler der eingangs erwähnten Art insbesondere darin, daß das Verhältnis h:D zwischen der Höhe h der Führungswandungen und dem Gesamtdurchmesser D der Strahlreguliereinrichtung kleiner 3:21 ist, und daß am Strömungsaustrittsende des Strahlreglergehäuses hinter der Strahlreguliereinrichtung eine Gehäuseeinschnürung zur Strahlbündelung vorgesehen ist.

    [0013] Das dem erfindungsgemäßen Strahlregler zuströmende Wasser wird in dessen Strahlzerlegeeinrichtung in Einzelstrahlen aufgeteilt, die anschließend, gegebenenfalls nach einer Luftdurchmischung, in der Strahlreguliereinrichtung zu einem homogenen weichen Gesamtstrahl zusammengefaßt werden. Diese Strahlreguliereinrichtung des erfindungsgemäßen Strahlreglers weist auslaufseitig eine Lochplatte auf, die zumindest in einem als Lochfeld ausgebildeten Teilbereich ihrer Plattenebene mehrere Durchflußlöcher hat. Während übliche Strahlreguliersiebe die zuströmenden Einzelstrahlen allenfalls über die Dicke ihres Drahtdurchmessers führen können, haben die Durchflußlöcher in der Strahlreguliereinrichtung des erfindungsgemäßen Strahlreglers mit ihren Führungswandungen eine demgegenüber größere Längserstreckung, so daß darin die einzelnen Wasserstrahlen aufgrund der länger einwirkenden Adhäsionskräfte besser formbar sind. Da die Lochplatte gleichzeitig aber auch so bemessen ist, daß das Verhältnis h:D zwischen der Höhe H der Führungswandungen und dem Gesamtdurchmesser D der Strahlreguliereinrichtung kleiner 3:21 ist, ist die Lochplatte so dünn und sind die Führungswandungen so kurz ausgestaltet, daß die Bildung eines perlenweichen Gesamtstrahles gefördert wird. Das gute Zusammenführen der Einzelstrahlen und die Bündelung dieser Einzelstrahlen zu einem geschlossenen zylindrischen Gesamtstrahl wird noch dadurch begünstigt, daß am Strömungsaustrittsende des Strahlreglergehäuses hinter der Strahlreguliereinrichtung eine Gehäuseeinschnürung zur Strahlbündelung vorgesehen ist. Da die Durchflußlöcher gleichzeitig nur durch die dünnen Führungswände voneinander getrennt sind und entsprechend eng aneinander anliegen, vereinen sich die Einzelstrahlen nach Durchlaufen der Strahlreguliereinrichtung zu einem sprudelnd-weichen, homogenen und nur wenig streuenden Gesamtstrahl. Dabei läßt sich die Lochplatte dieser Strahlreguliereinrichtung beispielsweise als Spritzguß- oder Strangpreßteil aus Kunststoff oder jedem anderen geeigneten Werkstoff kostengünstig herstellen. Durch ihren homogenen Aufbau neigt die Lochplatte des erfindungsgemäßen Strahlreglers weniger zum Verkalken oder Verschmutzen durch die im Wasser mitgeführten Inhaltsstoffe, wodurch die Funktionssicherheit des erfindungsgemäßen Strahlreglers wesentlich begünstigt wird.

    [0014] Um den Wasserstrom an einer möglichst großen Wandungsfläche der in der Lochplatte vorgesehenen Führungswandungen optimal formen zu können, ist es zweckmäßig, wenn die Lochplatte möglichst viele Durchflußöffnungen hat. Dazu sieht eine Ausführungsform gemäß der Erfindung vor, daß die Durchflußlöcher der Lochplatte einen runden, gerundeten, kreissegmentartigen oder eckigen Durchflußquerschnitt haben.

    [0015] Eine bevorzugte Weiterbildung gemäß der Erfindung von eigener schutzwürdiger Bedeutung sieht vor, daß die Durchflußlöcher zumindest im Zentrumsbereich der Lochplatte einen sechseckigen Durchflußquerschnitt haben und daß die Lochplatte vorzugsweise im wesentlichen über ihre gesamte Plattenebene als insbesondere wabenzellenartiges Lochfeld ausgebildet ist. Eine solche, aus sechseckigen Durchflußlöchern wabenzellenartig ausgebildete Lochplatte vermag den Wasserstrahl besonders gut zu formen, ohne ihm gleichzeitig einen störenden Strömungswiderstand entgegenzusetzen.

    [0016] Möglich ist aber auch, daß die Lochplatte in einer äußeren Ringzone kreissegmentförmige Durchflußlöcher hat, wobei diese äußere Ringzone ein wabenzellenartig ausgestaltetes Lochfeld mit im Querschnitt sechseckigen Durchflußlöchern umgrenzt.

    [0017] Das Zusammenfließen der aus der Strahlreguliereinrichtung austretenden Einzelstrahlen zu einem homogenen Gesamtstrahl wird wesentlich begünstigt, wenn die auslaufseitigen Kanten der die Durchflußlöcher begrenzenden Führungswandungen gerundet sind.

    [0018] Die Lochplatte eines erfindungsgemäßen Strahlreglers kann jedem üblichen Strahlzerlegesystem nachgeschaltet werden. Bei Verwendung solcher Strahlzerlegesysteme, in denen das zuströmende Wasser beim Aufteilen in die Einzelstrahlen weniger stark abgebremst wird, kann es zweckmäßig sein, wenn die Strahlreguliereinrichtung ein Strahlreguliersieb oder mehrere Strahlreguliersiebe hat, welche der Lochplatte zuströmseitig vorgeschaltet sind. Durch die Verwendung einer auslaufseitigen Lochplatte in der Strahlreguliereinrichtung des erfindungsgemäßen Strahlreglers kann nicht nur das Ergebnis der Strahlformung verbessert, sondern auch die Anzahl der benötigten Strahlreguliersiebe reduziert werden, was die Herstellung eines solchen Strahlreglers wesentlich vereinfacht.

    [0019] Um den Herstellungsaufwand noch zusätzlich zu reduzieren, kann es vorteilhaft sein, wenn die Lochplatte integraler Bestandteil eines Strahlreglergehäuses ist und wenn die Lochplatte dazu vorzugsweise einstückig mit dem Strahlreglergehäuse verbunden ist. Bei einer solchen Ausführungsform, bei der die Lochplatte vorgesehen ist, die eine Positionieröffnung an dem einen Element des Strahlreglers hat, in die ein am anderen Element vorgesehener Positioniervorsprung einsetzbar ist. Bei einer zentralen Anordnung der Positionieröffnung sowie des damit zusammenwirkenden Positioniervorsprunges können die beiden Einbauteile praktisch koaxial zueinander angeordnet werden. Dabei kann es vorteilhaft sein, wenn wenigstens ein Abstandhalter gleichzeitig auch als Positioniervorsprung oder als Auswerferpunkt beziehungsweise als Auswerferanformung vorgesehen ist. Um die Lochplatte gegenüber einem vorgeschalteten Element des Strahlreglers auch in Umfangsrichtung genau plazieren zu können, kann die Positionieröffnung einen unrunden lichten Querschnitt haben, an den der Positioniervorsprung formangepaßt ist.

    [0020] Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform gemäß der Erfindung sieht vor, daß die Strahlreguliereinrichtung quer zur Durchströmrichtung verlaufende Stege oder Stifte aufweist, welche der Lochplatte der Strahlreguliereinrichtung vorgeschaltet sind. Die aus der Strahlzerlegeeinrichtung ausströmenden Einzelstrahlen können zwischen den quer zur Durchströmrichtung verlaufenden Stegen oder Stiften wirkungsvoll abgebremst werden, um sie anschließend in der in Strömungsrichtung nachgeschalteten Lochplatte zu einem weichen homogenen Gesamtstrahl zu bündeln. Dabei neigen die quer zur Durchströmrichtung verlaufenden Stege oder Stifte der Strahlreguliereinrichtung weniger zu einer Verkalkung, wie sie bei herkömmlichen Strahlreguliersieben vor allem an den Kreuzungspunkten der Gitternetzstruktur der einzelnen Siebe entsteht. Mit den quer zur Strömungsrichtung orientierten Stegen oder Stiften läßt sich dennoch auch bei hohen Literleistungen eine ausreichende Strahl-Vorregulierung erreichen, um eine normgerechte Geräuschentwicklung zu gewährleisten.

    [0021] Insbesondere bei einem Strahlregler mit Luftansaugung läßt sich eine besonders gute und wirkungsvolle Strahlregulierung erreichen, wenn insbesondere parallel zueinander angeordnete Stifte vorzugsweise rostartig in wenigstens einer quer zur Durchströmrichtung orientierten Ebene nebeneinander angeordnet sind und wenn insbesondere mehrere Stiftlagen in zueinander beabstandeten Ebenen in Durchströmrichtung übereinander angeordnet sind. Während dabei die der Strahlzerlegeeinrichtung zugewandten Stiftlagen die von der Strahlzerlegeplatte erzeugten Einzelstrahlen zur Luftdurchmischung aufreißen, können die Stifte in einer abströmseitigen Stiftlage so voneinander beabstandet werden, daß eine funktionsbeeinträchtigende Verkalkung vermieden wird und sich eventuell eine den Strahlregler verschließende Wasserschicht bilden kann, mit der sich ein die Verkalkung auch auf den zuströmseitig vorgeschalteten Stiftlagen verhindernder Luftabschluß erreichen läßt.

    [0022] Eine bevorzugte Ausführungsform, die sich durch eine besonders wirkungsvolle Strahlführung und Strahl-Vorregulierung auszeichnet, sieht vor, daß zumindest zwei benachbarte Stiftlagen quer zur Durchströmrichtung seitlich versetzte Stifte aufweisen und daß die Stifte einer stromabwärts angeordneten Stiftlage in dem durch die Stifte einer stromaufwärts benachbarten Stiftlage gebildeten Strömungsweg angeordnet sind. Dabei wird eine kontrollierte und gleichmäßige Strahlregulierung begünstigt, wenn der Abstand benachbarter Stifte einer Stiftlage gleich ist.

    [0023] Vorteilhaft ist es, wenn der Abstand von zuströmseitig angeordneten, benachbarten Stiftlagen kleiner ist, als der Abstand von stromabwärts angeordneten, benachbarten Stiftlagen und wenn die austrittsseitig befindliche Stiftlage Stifte mit einem Achsabstand zueinander und zu Stiften der benachbarten Stiftlage von vorzugsweise mehr als 0,8 mm aufweist.

    [0024] Um eine normgerechte Geräuschentwicklung der Auslaufvorrichtung zu begünstigen, kann es vorteilhaft sein, wenn die Stifte ein gerundetes oder dergleichen strömungsgünstiges Querschnittsprofil aufweisen und vorzugsweise ein kreisrundes oder ein mit ihrer längeren Querschnittserstreckung in Durchströmrichtung orientiertes, ovales, tropfenförmiges oder dergleichen längliches Querschnittsprofil haben.

    [0025] Eine besonders wirkungsvolle Strahl-Vorregulierung läßt sich erreichen, wenn der Lochplatte der Strahlreguliereinrichtung mehrere Stiftlagen, vorzugsweise drei Stiftlagen, vorgeschaltet sind.

    [0026] Zweckmäßig ist es, wenn die Druchtrittsöffnungen in der Strahlzerlegeplatte in Durchströmrichtung konisch verengend ausgebildet sind und zuströmseitig vorzugsweise einen Einlaufradius oder Einlaufkonus haben. Durch diesen Einlaufradius oder Einlaufkonus wird einem unerwünschten Strömungsabriß entgegengewirkt. Die konisch verengende Ausgestaltung der Durchtrittsöffnungen in der Strahlzerlegeplatte begünstigt einen klaren scharfen Wasserstrahl, dessen Geschwindigkeit im Bereich der Stiftreihen reduziert wird und der sich besonders gut mit Luft anreichern läßt.

    [0027] Eine wirkungsvolle und kompakte Ausgestaltung der Strahlreguliereinrichtung wird begünstigt, wenn die Stifte der zuströmseitig ersten Stiftlage etwa in Fluchtrichtung zu den Lochachsen der Durchtrittsöffnungen in der Strahlzerlegeplatte angeordnet sind.

    [0028] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines erfindungsgemäßen Ausführungsbeispieles in Verbindung mit den Ansprüchen sowie der Zeichnung. Die einzelnen Merkmale können je für sich oder zu mehreren bei einer Ausführungsform gemäß der Erfindung verwirklicht sein.

    [0029] Es zeigt:
    Fig. 1
    einen Strahlregler in einer Unteransicht auf die Auslauföffnung (Fig. 1a) und in einem Teil-Längsschnitt (Fig. 1b), wobei der Strahlregler eine Strahlzerlegeeinrichtung hat, der eine als wabenzellenartige Lochplatte ausgebildete und mit dem Strahlreglergehäuse einstückig verbundene Strahlreguliereinrichtung nachgeschaltet ist,
    Fig.2
    einen mit Fig. 1 vergleichbaren Strahlregler in einer Unteransicht (Fig. 2a) und in einem Teil-Längsschnitt (Fig. 2b), wobei die Lochplatte der Strahlreguliereinrichtung hier als separates Einbauteil ausgebildet und in das Strahlreglergehäuse einsetzbar ist,
    Fig. 3
    einen Strahlregler, ähnlich denen aus Fig. 1 und 2, in einer Unteransicht (Fig. 3a) und einem Teil-Längsschnitt (Fig. 3b), wobei die Strahlreguliereinrichtung dieses Strahlreglers zwei Strahlreguliersiebe hat, welche der wabenzellenartigen und mit dem Strahlreglergehäuse einstückig verbundenen Lochplatte in Strömungsrichtung vorgeschaltet sind,
    Fig. 4
    einen mit Fig. 3 vergleichbaren Strahlregler in einer Unteransicht (Fig. 4a) und in einem Teil-Längsschnitt (Fig. 4b), wobei die Lochplatte der Strahlreguliereinrichtung hier als separates Einbauteil ausgebildet und in das Strahlreglergehäuse einsetzbar ist,
    Fig. 5
    einen Strahlregler in einem Längsschnitt, der eine Strahlzerlegeeinrichtung sowie auslaufseitig eine als Strahlreguliereinrichtung dienende wabenzellenartige Lochplatte hat,
    Fig. 6
    einen Strahlregler in einem Teil-Längsschnitt, dessen Strahlreguliereinrichtung imwesentlichen aus mehreren Lagen rostartig zueinander angeordneter Stifte sowie auslaufseitig aus einer wabenzellenartigen Lochplatte gebildet ist,
    Fig. 7
    einen Strahlregler in einer Unteransicht auf die als Strahlreguliereinrichtung dienende Lochplatte, wobei die Lochplatte kreissegmentartige Durchflußlöcher hat, und.
    Fig. 8
    einen Strahlregler in einer Unteransicht auf die Lochplatte der Strahlreguliereinrichtung, wobei der Strahlregler hier einen langgestreckten, gerundeten Umriß hat.


    [0030] In den Fig. 1 bis 6 sind verschiedene Strahlregler in unterschiedlichen Ausführungsformen dargestellt. Diese Strahlregler sind in ein hier nicht dargestelltes Auslaufmundstück einsetzbar, welches an einer Sanitär-Auslaufarmatur montiert werden kann.

    [0031] Die in den Fig. 1 bis 6 dargestellten Strahlregler 10, 20, 30, 40, 70 und 80 weisen eine Strahlreguliereinrichtung 1 auf, die auslaufseitig eine Lochplatte 2 hat. Die Lochplatte 2 ist jeweils im wesentlichen über die gesamte, quer zur Strömungsrichtung orientierte Plattenebene wabenzellenartig ausgebildet.

    [0032] Wie aus den Fig. 1a bis 4a deutlich wird, wird die Wabenzellenstruktur der in den Strahlreglern 10 bis 80 verwendeten Lochplatte 2 durch eine Vielzahl von Durchflußlöchern 3 gebildet, deren aneinander angrenzenden und sich etwa in Strömungsrichtung erstreckenden Führungswandungen 4 jeweils eine Wandstärke s aufweisen, welche einen Bruchteil des lichten Lochdurchmessers w eines von den Führungswandungen 4 begrenzten Durchflußloches 3 beträgt. Dabei wird die auslaufseitige Stirnseite der Strahlregler 10 bis 80 jeweils im wesentlichen durch die Lochplatte 2 gebildet. Die Führungswandungen 4 sind auf ihrer Zuströmseite scharfkantig ausgebildet; auf der Abströmseite sind die Führungswandungen gerundet oder gefast, um ein Zusammenführen der Wasserstrahlen zu begünstigen.

    [0033] Aus den Längsschnitten in den Fig. 1b bis 4b sowie aus den Fig. 5 und 6 wird deutlich, daß das Verhältnis h:D zwischen der Höhe h der Führungswandungen und dem Gesamtdurchmesser D (vgl. Fig. 1b) der Strahlreguliereinrichtungen 10, 20, 30, 40, 70 und 80 kleiner 1 ist. Dabei wird ein Verhältnis h:D kleiner 3:21, vorzugsweise im Bereich 1,5 : 15 bis 2 : 21 angestrebt. Trotz der gegenüber dem Gesamtdurchmesser D der Lochplatte vergleichsweise geringe Höhe h der Führungswandungen werden die Einzelstrahlen in der Strahlreguliereinrichtung 1 ausreichend geführt, um anschließend an der Auslaufstirnseite zu einem perlend-weichen homogenen Gesamtstrahl zusammengeführt werden zu können.

    [0034] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Durchflußlöcher 3 der Lochplatten 2 einen lichten Lochdurchmesser oder ein Eckmaß w von 0,5 mm bis 2,5 mm haben. Während beispielsweise die Führungswandungen 4 der hier dargestellten Strahlregler 10 bis 80 jeweils eine Wandstärke s von etwa 0,25 mm haben, weisen die Durchflußlöcher einen lichten Lochdurchmesser w von etwa 1,25 mm auf. Dieser Lochdurchmesser ist so bemessen, daß die im Wasser mitgeführten Schmutzpartikel die Durchflußlöcher 3 passieren und die Funktion der Strahlreguliereinrichtung 1 nicht beeinträchtigen können.

    [0035] Dabei können die Durchflußlöcher 3 einen runden, gerundeten (zum Beispiel eliptischen), kreissegmentartigen oder eckigen Lochquerschnitt haben. Bevorzugt wird eine Ausführungsform, bei der die Lochquerschnitte der Durchflußlöcher - wie hier - sechseckig ausgebildet sind, wobei die Seiten der aneinander angrenzenden Durchflußlöcher etwa parallel zueinander angeordnet sind.

    [0036] Die in der Lochplatte 2 der Strahlregler 10 bis 80 vorgesehenen Durchflußlöcher 3 haben aufgrund der sie begrenzenden Führungswandungen 4 eine solche Längserstreckung, welche die einzelnen Wasserstrahlen aufgrund der länger einwirkenden Adhäsionskräfte besser zu formen vermag. Da die Durchflußlöcher 3 gleichzeitig nur durch die dünnen Führungswände 4 voneinander getrennt sind und entsprechend eng aneinander anliegen, vereinen sich die Einzelstrahlen nach Durchlaufen der Strahlreguliereinrichtung 1 zu einem homogenen, perlend-weichen, nicht-spritzenden vollen Wasserstrahl.

    [0037] Dabei läßt sich die Lochplatte 2 der Strahlreguliereinrichtungen 1 beispielsweise als Spritzguß- oder Strangpreßteil aus Kunststoff oder jedem anderen geeigneten Werkstoff kostengünstig herstellen. Während bei den Strahlreglern 10, 30 und 80 gemäß den Fig. 1, 3 und 6 die Lochplatte 2 einstückig mit dem Strahlreglergehäuse 5 verbunden ist und dessen auslaufseitige Stirnseite bildet, wird bei den Strahlreglern 20, 40 und 70 gemäß den Fig. 2, 4 und 5 die Lochplatte 2 als separates Einbauteil in das Strahlreglergehäuse 5 eingesetzt. Am inneren Gehäusemantel des Strahlreglergehäuses 5 ist dazu eine als Ringflansch 6 ausgebildete Auflage vorgesehen, auf welcher die Lochplatte 2 von der zuströmseitigen Gehäuseöffnung aus aufsetzbar ist. Um das Handling einer solchen separaten Lochplatte zu erleichtern, ist es vorteilhaft, wenn die Lochplatte 2 eine ungelochte äußere und als Haltebereich dienende Ringzone hat.

    [0038] Die einfache Herstellung der Lochplatte 2 wird noch erleichtert, wenn die Lochplatte 2 im Bereich ihres wabenzellenartigen Lochfeldes mehrere - hier nicht weiter dargestellte - Auswerferpunkte oder Auswerferanformungen hat, die vorzugsweise kreisförmig und insbesondere in gleichen Abständen zueinander angeordnet sind.

    [0039] In Fig. 1 sowie insbesondere in den Fig. 2, 4 und 5 ist zu erkennen, daß zwischen der Lochplatte 2 und einem vorgeschalteten Element des Strahlreglers 20, 40 und 70 ein Abstandhalter 7 vorgesehen ist, welcher den Abstand zwischen der Lochplatte 2 und dem entgegen der Strömungsrichtung benachbarten Element sichert. Da die in Strömungsrichtung vorgeschalteten Elemente durch weitere Abstandhalter in einem definierten Abstand gehalten werden und da das zuströmseitig erste Element am Mündungsrand der hier nicht dargestellten Auslaufarmatur anliegt, können die in das Strahlreglergehäuse 5 eingesetzten Elemente einschließlich der Lochplatte 2 bei den Strahlreglern 20, 40 und 70 nicht unbeabsichtigt entgegen der Strömungsrichtung nach oben gedrückt werden.

    [0040] Ebenso wie die bei den Strahlreglern 10, 30 und 80 einstückig mit dem Strahlreglergehäuse 5 verbundene Lochplatte 2 sichert die als separates Einbauteil eingesetzte Lochplatte 2 den entsprechenden Strahlregler 20, 40 und 70 gegen unberechtigte Manipulationen.

    [0041] In Fig. 5 ist dargestellt, daß die an der Lochplatte 1 vorgesehenen drei Auswerferanformungen gleichzeitig auch als Abstandhalter 7 dienen. Diese Auswerferanformungen, von denen in Fig. 5 nur zwei zu sehen sind, sind auf einer Kreisbahn gleichmäßig voneinander beabstandet an der Zuströmseite der Lochplatte 2 angeordnet. Die Lochplatte 2 des in Fig. 5 dargestellten Strahlreglers 70 kann bei Bedarf auch einstückig an das Strahlreglergehäuse 5 angeformt sein.

    [0042] Die in den Fig. 1, 2, 3, 4, 5 und 6 dargestellten Strahlregler 10, 20, 30, 40, 70 und 80 weisen jeweils eine Strahlzerlegeeinrichtung 9 auf, welche das zuströmende Wasser in eine Vielzahl einzelner Wasserstrahlen aufteilt. Diese einzelnen Wasserstrahlen werden anschließend, nachdem sie mit der über die Gehäuseöffnungen 11 eindringenden Luft durchmischt wurden, in der abströmseitig nachgeschalteten Strahlreguliereinrichtung 1 zu einem perlend-weichen homogenen Gesamtstrahl geformt.

    [0043] Die in den Fig. 1 bis 6 dargestellten Strahlregler 10 bis 40 sowie 70 und 80 sind mit Luftbeimischung vorgesehen. Die Lochplatte 2 der Strahlreguliereinrichtung 1 ist jedoch auch bei solchen Strahlreglern und dergleichen sanitären Auslaufvorrichtungen vorteilhaft einsetzbar, die keine Luftbeimischung haben.

    [0044] Mit der hier dargestellten Strahlreguliereinrichtung 1 sind alle bekannten Strahlzerlegesysteme vorteilhaft kombinierbar. So ist bei dem Strahlregler 70 gemäß Fig. 5 die Strahlzerlegeeinrichtung 9 als Prallverteilersystem ausgebildet, das zuströmseitig eine zylindrische Ausnehmung 13 hat. Diese zylindrische Ausnehmung 13 wird durch eine sich in axialer Richtung erstreckende Ringwandung 14 begrenzt, welche sternförmig angeordnete und zuströmseitig offene Durchtrittsöffnungen 15 hat. Diese Durchtrittsöffnungen 15 münden in einem äußeren Ringzonenbereich 16, durch den die Wasserstrahlen zur Strahlreguliereinrichtung 1 strömen können.

    [0045] Demgegenüber hat der Strahlregler 80 gemäß Fig. 6 eine als prallflächenfreies Lochplattensystem ausgebildete Strahlzerlegeeinrichtung 9. Während für die Strahlzerlegeeinrichtung gemäß Fig. 5 ein wirkungsvolles Aufreißen des Wasserstromes charakteristisch ist, zeichnet sich die Strahlzerlegeeinrichtung gemäß Fig. 6 durch eine normgerechte geringe Geräuschentwicklung aus.

    [0046] Die Strahlzerlegeeinrichtung 9 des Strahlreglers 80 gemäß Fig. 6 hat eine als Lochplatte ausgebildete Strahlzerlegeplatte 17, in deren quer zur Strömungsrichtung angeordneten Plattenebene eine Vielzahl gleichmäßig verteilter und hier runder Durchtrittsöffnungen 18 vorgesehen sind.

    [0047] Wenn beispielsweise bei derartigen Lochplattensystemen das zuströmende Wasser nicht ausreichend abgebremst wird, kann es vorteilhaft sein, wenn der Lochplatte 2 der Strahlreguliereinrichtung 1 vorzugsweise mehrere Strahlreguliersiebe 19 vorgeschaltet sind. So weist die Strahlreguliereinrichtung 1 der Strahlregler 30 und 40 gemäß Fig. 3 und 4 zwei voneinander und von der Lochplatte 2 beabstandete Strahlreguliersiebe 19 auf, die eine Vorregulierung und eine gleichmäßige Aufteilung der Einzelstrahlen bewirken.

    [0048] Der Strahlregler 80 gemäß Fig. 6 stellt demgegenüber eine bevorzugte Ausführungsform dar. Hier hat die Strahlreguliereinrichtung 1 quer zur Durchströmrichtung verlaufende Stifte 21 oder Stege, welche der Lochplatte 2 der Strahlreguliereinrichtung 1 vorgeschaltet sind. Diese jeweils parallel zueinander angeordneten Stifte 21 sind rostartig in drei, quer zur Durchströmrichtung orientierten Ebenen nebeneinander angeordnet. Die Stifte 21 der drei Stiftlagen sind quer zur Strömungsrichtung seitlich versetzt angeordnet, wobei die Stifte 21 der jeweils stromabwärts angeordneten Stiftlage in dem durch die Stifte 21 einer stromaufwärts benachbarten Stiftlage gebildeten Strömungsweg angeordnet sind. Dabei ist der Abstand benachbarter Stifte 21 einer Stiftlage etwa gleich.

    [0049] Die Stifte 21 weisen ein gerundetes, strömungsgünstiges Querschnittsprofil auf, wobei die Stifte 21 der beiden oberen Stiftlagen ein längliches Querschnittsprofil haben.

    [0050] Wie aus Fig. 6 deutlich wird, sind die Stifte 21 der zuströmseitig ersten Stiftlage in Fluchtrichtung zu den Lochachsen der in der Strahlzerlegeplatte vorgesehenen Durchtrittsöffnungen 18 angeordnet. Die Durchtrittsöffnungen 18 in der Strahlzerlegeplatte 17 sind in Durchströmrichtung konisch verengend ausgebildet und weisen zuströmseitig einen Einlaufradius oder Einlaufkonus auf. Dabei können die ebenfalls zur Vorregulierung dienenden Stifte 21 mit dem Strahlreglergehäuse 5 einstückig verbunden und ebenfalls aus Kunststoff hergestellt sein. Der in Fig. 6 dargestellte Strahlregler 80 läßt sich somit aus nur einem Material herstellen und kann entsprechend einfach entsorgt und einer Wiederverwertung des Kunststoffmaterials zugeführt werden. Dabei neigt die aus den quer zur Strömungsrichtung orientierten Stiften 21 sowie aus der Lochplatte 2 bestehende Strahlreguliereinrichtung 1 des Strahlreglers 80 weniger zu einer Verkalkung, wie sie bei herkömmlichen Strahlreguliersieben vor allem in den Kreuzungspunkten der Gitternetzstruktur der einzelnen Siebe entsteht. Mit den quer zur Strömungsrichtung orientierten Stiften 21 sowie der Lochplatte 2 des Strahlreglers 80 läßt sich dennoch auch bei hohen Literleistungen eine ausreichende Strahlregulierung erreichen, um eine normgerechte Geräuschentwicklung zu gewährleisten.

    [0051] Bei den im Querschnitt runden Strahlreglern kann es vorteilhaft sein, wenn die auf der äußeren Ringzone angeordneten Durchflußlöcher 3 der Lochplatte 2 außenseitig zu einem kreisförmigen und das Lochfeld begrenzenden Hüllkreis verzerrt geformt sind. Dadurch werden unerwünschte Strömungshindernisse auch im Randbereich der Lochplatte 2 vermieden.

    [0052] Wie die Fig. 1 bis 4 sowie 6 zeigen, weisen die dort dargestellten Strahlregler 10 bis 40 sowie 80 ein Vorsatzsieb 22 auf, das zuströmseitig vor der Strahlreguliereinrichtung 1 sowie der Strahlzerlegeeinrichtung 9 angeordnet ist. Dieses Vorsatzsieb 22 soll die im Wasser eventuell mitgeführten Schmutzpartikel ausfiltern und die Funktion der Strahlregler 10 bis 40 sowie 80 sichern.

    [0053] Die hier dargestellten Strahlregler 10 bis 80 sind mit vergleichsweise geringem Aufwand herstellbar. Aufgrund der wabenzellenartig ausgebildeten Lochplatte 2 ihrer Strahlreguliereinrichtung 1 zeichnen sich die Strahlregler 10 bis 80 durch eine besonders gute Strahlformung und eine hohe Funktionssicherheit aus.

    [0054] Die hier dargestellten Strahlregler weisen einen runden Querschnitt auf. Möglich ist aber auch, solche Auslaufvorrichtungen mit einem ovalen oder dergleichen gerundeten, einem kreissegmentartigen oder einem eckigen Umriß herzustellen. Zusätzlich oder statt dessen kann zumindest ein wabenzellenartiges Lochfeld in der Lochplatte 2 vorgesehen sein, welches einen runden, gerundeten, kreissegmentartigen oder eckigen Umriß hat.

    [0055] So ist in Fig. 7 die als auslaufseitige Strahlreguliereinrichtung dienende Lochplatte 2 einer ansonsten nicht weiter dargestellten sanitären Auslaufvorrichtung gezeigt. Die Lochplatte 2 in Fig. 7 weist Durchflußlöcher 3 auf, die einen kreissegmentartigen lichten Durchflußquerschnitt haben. Die kreissegmentartigen Durchflußlöcher 3 sind auf mehreren konzentrischen Ringbereichen angeordnet. Dabei werden die gleichmäßig voneinander beabstandeten Durchflußlöcher 3 durch dünne Führungswandungen 4 getrennt, deren Wandstärke nur einen Bruchteil des lichten Lochdurchmessers eines von den Führungswandungen 4 begrenzten Durchflußloches 3 beträgt.

    [0056] In Fig. 8 ist die Lochplatte 2 einer sanitären Auslaufvorrichtung gezeigt, die hier einen langgestreckten gerundeten Umriß hat. Dabei wird das Lochfeld der Lochplatte 2 in Fig. 8 durch Durchflußlöcher 3 gebildet, die im Mittelbereich A der Lochplatte 2 einen rechteckigen Durchflußquerschnitt haben, während die in den halbkreisförmigen Endbereichen B und C der Lochplatte 2 vorgesehenen Durchflußlöcher einen kreissegmentartigen Durchflußquerschnitt haben. Mittels der in Fig. 8 dargestellten Auslaufvorrichtung kann ein breiter Wasserstrahl geformt werden, der über seine gesamte Strahlbreite homogen und perlend-weich ausgebildet ist.


    Ansprüche

    1. Strahlregler mit einer Strahlzerlegeeinrichtung (9) sowie mit einer in Strömungsrichtung auf Abstand nachgeschalteten und die auslaufseitige Stirnseite des Strahlreglers bildenden Strahlreguliereinrichtung (1), die auslaufsseitig eine Lochplatte (2) aufweist, welche zumindest in wenigstens einem als Lochfeld ausgebildeten Teilbereich ihrer quer zur Strömungsrichtung orientierten Plattenebene mehrere Durchflußlöcher (3) hat, deren benachbarte Durchflußlöcher voneinander trennenden und sich etwa in Strömungsrichtung erstreckenden Führungswandungen (4) jeweils eine Wandstärke (s) aufweisen, welche einen Bruchteil des lichten Lochdurchmessers (w) eines von den Führungswandungen (4) begrenzten Durchflußloches (3) beträgt, wobei die Strahlzerlegeeinrichtung (9) sowie die Strahlreguliereinrichtung (1) in einem Strahlreglergehäuse des Strahlreglers angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis h:D zwischen der Höhe (h) der Führungswandungen (4) und dem Gesamtdurchmesser (D) der Strahlreguliereinrichtung (1) kleiner 3:21 ist, und daß am Strömungsaustrittsende des Strahlreglergehäuses hinter der Strahlreguliereinrichtung (1) eine Gehäuseeinschnürung (23) zur Strahlbündelung vorgesehen ist.
     
    2. Strahlregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchflußlöcher (3) der Lochplatte (2) einen runden, gerundeten, kreissegmentartigen oder eckigen Durchflußquerschnitt haben.
     
    3. Strahlregler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchflußlöcher (3) einen sechseckigen Durchflußquerschnitt haben und daß die Lochplatte (2) im wesentlichen über ihre gesamte Plattenebene als insbesondere wabenzellenartiges Lochfeld ausgebildet ist.
     
    4. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auslaufseitigen Kanten der die Durchflußlöcher (3) begrenzenden Führungswandungen (4) gerundet sind.
     
    5. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke (s) der Führungswandungen (4) 0,2 mm bis 1 mm beträgt.
     
    6. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das lichte Eckmaß (w) der Durchflußlöcher (3) 0,5 mm bis 2,5 mm beträgt.
     
    7. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlzerlegeeinrichtung (9) zumindest eine Strahlzerlegeplatte (17) mit Durchtrittsöffnungen (18) hat.
     
    8. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlreguliereinrichtung (1) ein Strahlreguliersieb oder mehrere Strahlreguliersiebe (19) hat, welche der Lochplatte (2) zuströmseitig vorgeschaltet sind.
     
    9. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochplatte (2) integraler Bestandteil eines Strahlreglergehäuses ist und daß die Lochplatte (2) dazu vorzugsweise einstückig mit dem Strahlreglergehäuse verbunden ist.
     
    10. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochplatte (2) mit dem Strahlreglergehäuse vorzugsweise lösbar verbindbar ist und daß dazu am inneren Gehäusemantel des Strahlreglergehäuses eine vorzugsweise als Ringflansch (6) ausgebildete Auflage vorgesehen ist, auf welcher die Lochplatte (2) von der zuströmseitigen Stirnseite des Strahlreglergehäuses aus aufsetzbar ist.
     
    11. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch. gekennzeichnet, daß die Lochplatte (2) eine ungelochte äußere und als Haltebereich dienende Ringzone hat.
     
    12. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch. gekennzeichnet, daß zwischen der Lochplatte (2) und einem vorgeschalteten Element des Strahlreglers zumindest ein Abstandhalter (7) vorgesehen ist, welcher den Abstand der Lochplatte (2) zum vorgeschalteten Element des Strahlreglers sichert.
     
    13. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Lochplatte und einem vorgeschalteten Element des Strahlreglers eine Positionierhilfe vorgesehen ist, die eine Positionieröffnung an dem einen Element der Auslaufvorrichtung hat, in die ein am anderen Element vorgesehener Positioniervorsprung einsetzbar ist.
     
    14. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlreguliereinrichtung (1) quer zur Durchströmrichtung verlaufende Stege oder Stifte (21) aufweist, welche der Lochplatte (2) der Strahlreguliereinrichtung (1) vorgeschaltet sind.
     
    15. Strahlregler nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte (21) etwa radial und in Strömungsrichtung vorzugsweise beabstandet voneinander angeordnet sind.
     
    16. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere parallel zueinander angeordnete Stifte (21) rostartig in wenigstens einer quer zur Durchströmrichtung orientierten Ebene nebeneinander angeordnet sind und daß mehrere Stiftlagen in zueinander beabstandeten Ebenen in Durchströmrichtung übereinander angeordnet sind.
     
    17. Strahlregler nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest zwei benachbarte Stiftlagen quer zur Durchströmrichtung seitlich versetzte Stifte (21) aufweisen und daß die Stifte (21) einer stromabwärts angeordneten Stiftlage in dem durch die Stifte (21) einer stromaufwärts benachbarten Stiftlage gebildeten Strömungsweg angeordnet sind.
     
    18. Strahlregler nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand benachbarter Stifte (21) einer Stiftlage zumindest etwa gleich ist.
     
    19. Strahlregler nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand von zuströmseitig angeordneten, benachbarten Stiftlagen kleiner ist als der Abstand von stromabwärts angeordneten benachbarten Stiftlagen und daß die austrittsseitig befindliche Stiftlage Stifte (21) mit einem Achsabstand zueinander und zu Stiften (21) der benachbarten Stiftlage von vorzugsweise mehr als 0,8 mm aufweist.
     
    20. Strahlregler nach einem der Ansprüche 14 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte (21) ein gerundetes oder dergleichen strömungsgünstiges Querschnittsprofil aufweisen und vorzugsweise ein kreisrundes oder ein mit ihrer längeren Querschnittserstreckung in Durchströmrichtung orientiertes, ovales, tropfenförmiges oder dergleichen längliches Querschnittsprofil haben.
     
    21. Strahlregler nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Lochplatte (2) der Strahlreguliereinrichtung drei Stiftlagen vorgeschaltet sind.
     
    22. Strahlregler nach Anspruch 7 und nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsöffnungen (18) in der Strahlzerlegeplatte (17) in Durchströmrichtung zylindrisch oder konisch verengend ausgebildet sind und zuströmseitig vorzugsweise einen Einlaufradius oder Einlaufkonus haben.
     
    23. Strahlregler nach Anspruch 7 und nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte (21) der zuströmseitig ersten Stiftlage etwa in Fluchtrichtung zu den Lochachsen der Durchtrittsöffnungen (18) in der Strahlzerlegeplatte (17) angeordnet sind.
     
    24. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Strahlregler mit Luftansaugung ausgestaltet ist.
     
    25. Strahlregler nach Anspruch 3 und nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochplatte im Bereich ihres wabenzellenartigen Lochfeldes mehrere Auswerferpunkte oder Auswerferanformungen hat, die kreisförmig und in gleichen Abständen zueinander angeordnet sind.
     
    26. Strahlregler nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerferpunkte oder Auswerferanformungen gleichzeitig auch als Abstandhalter zwischen der Lochplatte (2) und einem vorgeschalteten Element des Strahlreglers ausgebildet sind.
     


    Claims

    1. A jet controller with a jet diffuser apparatus (9) and with a jet regulating apparatus (1) disposed downstream at a distance in the direction of flow which forms the outlet-side face of the jet controller, having a perforated plate (2) on the outlet side, which has a plurality of throughflow holes (3) in at least a partial area of its plate plane orientated transverse to the direction of flow, the guide walls (4) of which, separating adjacent throughflow holes from one another and extending approximately in the direction of flow, each have a wall thickness (s) which amounts to a fraction of the internal hole diameter (w) of one of the throughflow holes (3) adjacent to the guide walls (4), wherein the jet diffuser apparatus (9) and the jet regulating apparatus (1) are disposed in a flow controller housing of the flow controller, characterised in that the ratio h:D between the height (h) of the guide walls (4) and the total diameter (D) of the jet regulating apparatus (1) is less than 3:21 and that a narrowing (23) of the housing is provided behind the jet regulating apparatus to concentrate the jet.
     
    2. A jet controller according to claim 1, characterised in that the throughflow holes (3) of the perforated plate (2) have a round, rounded, circular segment-like or angular throughflow cross-section.
     
    3. A jet controller according to claim 1 or 2, characterised in that the throughflow holes (3) have a hexagonal throughflow cross-section and that the perforated plate (2) is substantially configured across its entire plate plane as an especially honeycomb-like perforated field.
     
    4. A jet controller according to claims 1 to 3, characterised in that the outlet-side edges of the guide walls (4) which limit the throughflow holes (3) are rounded.
     
    5. A jet controller according to claims 1 to 4, characterised in that the wall thickness (s) of the guide walls (4) is 0.2 mm to 1 mm.
     
    6. A jet controller according to claims 1 to 5, characterised in that the internal width across corners (w) of the throughflow holes (3) is 0.5 mm to 2.5 mm.
     
    7. A jet controller according to claims 1 to 6, characterised in that the jet diffuser apparatus (9) has at least one jet diffuser plate (17) with throughflow openings (18).
     
    8. A jet controller according to claims 1 to 7, characterised in that the jet regulating apparatus (1) has a jet regulating mesh or a plurality of jet regulating meshes (19) which are disposed upstream of the perforated plate (2) on the feed side.
     
    9. A jet controller according to one of claims 1 to 8, characterised in that the perforated plate (2) is an integral part of a jet controller housing and that to this end, the perforated plate (2) is joined to the jet controller housing as one piece.
     
    10. A jet controller according to one of claims 1 to 9,
    characterised in that the perforated plate (2) can preferably be releasably attached to the jet controller housing and that to this end, a support which is preferably configured as a ring flange (6) is provided on the inner housing shell of the jet controller housing, on which the perforated plate (2) can be placed from the feed side of the jet controller housing.
     
    11. A jet controller according to one of claims 1 to 10, characterised in that the perforated plate (2) has an unperforated outer ring zone which serves as a holding area.
     
    12. A jet controller according to one of claims 1 to 11, characterised in that at least one spacer (7) is provided between the perforated plate (2) and an upstream element of the jet controller, this spacer maintaining the distance between the perforated plate (2) and the upstream element of the jet controller.
     
    13. A jet controller according to one of claims 1 to 12, characterised in that a positioning aid is disposed between the perforated plate and an upstream element which has a positioning opening on the one element of the outlet apparatus into which a positioning projection provided on another element can be inserted.
     
    14. A jet controller according to one of claims 1 to 13, characterised in that the jet regulating apparatus (1) has webs or pins extending transverse to the direction of throughflow which are upstream of the perforated plate (2) of the jet regulating apparatus (1).
     
    15. A jet controller according to claim 14, characterised in that the pins (21) are disposed approximately radially and preferably at a distance from one another in the direction of flow.
     
    16. A jet controller according to one of claims 1 to 15, characterised in that pins (21) which are especially disposed parallel to one another are disposed adjacent to one another in a grid-like manner in at least one plane transverse to the throughflow direction and that a plurality of layers of pins are disposed one above the other in the direction of throughflow on planes which are at a distance from one another.
     
    17. A jet controller according to claim 16, characterised in that at least two adjacent layers of pins have pins (21) which are laterally offset transverse to the direction of throughflow and that the pins (21) of a layer of pins disposed downstream are disposed in a flow path formed by the pins (21) of an adjacent upstream layer of pins.
     
    18. A jet controller according to claim 16 or 17, characterised in that the distance between adjacent pins (21) in a layer of pins is at least approximately equal.
     
    19. A jet controller according to one of claims 16 to 18, characterised in that distance between adjacent layers of pins disposed upstream is smaller than the distance between adjacent layers of pins disposed downstream and that the layer of pins disposed on the outlet side has pins (21) with an axial spacing from one another and from pins (21) of the adjacent layer of pins which is preferably greater than 0.8 mm.
     
    20. A jet controller according to one of claims 14 to 19, characterised in that the pins (21) have a rounded or similar flow-favourable cross-sectional profile and preferably have a cross-sectional profile which is circular or which is oval or teardrop-shaped or similar, orientated with its longer cross-sectional extent in the direction of throughflow.
     
    21. A jet controller according to one of claims 16 to 19, characterised in that three layers of pins are disposed upstream of the perforated plate (2) of the jet regulating apparatus.
     
    22. A jet controller according to claim 7 and one of claims 1 to 21, characterised in that the throughflow openings (18) in the jet diffuser plate (17) are configured to taper cylindrically or conically in the direction of throughflow and preferably have a run-in radius or run-in cone on the feed side.
     
    23. A jet controller according to claim 7 and one of claims 17 to 20, characterised in that the pins (21) of the first layer of pins on the feed side are disposed in the direction of alignment of the hole axes of the throughput openings (18) in the jet diffuser plate (17).
     
    24. A jet controller according to one of claims 1 to 23, characterised in that the jet controller is configured with air intakes.
     
    25. A jet controller according to claim 3 and one of claims 1 to 24, characterised in that in the area of its honeycomb-like perforated field, the perforated plate has a plurality of discharge points or discharge formations which are circular and which are disposed equidistant to one another.
     
    26. A jet controller according to claim 25, characterised in that the discharge points or discharge formations are simultaneously configured as spacers between the perforated plate (2) and an upstream element of the jet controller.
     


    Revendications

    1. Régulateur de jet muni d'un dispositif de dispersion du jet (9) ainsi que d'un dispositif de régulation du jet (1) installé à écart en aval dans le sens d'écoulement et formant le côté frontal de sortie du régulateur de jet, ce dispositif de régulation présentant une plaque perforée (2) du côté sortie, laquelle possède au moins plusieurs trous d'écoulement (3) dans au moins une zone partielle formée comme un champ perforé de son niveau de plaque orienté transversalement au sens d'écoulement, dont les trous d'écoulement adjacents des parois de guidage (4) se séparant l'une de l'autre et s'étendant environ dans le sens d'écoulement présentent respectivement une épaisseur de paroi(s), laquelle s'élève à une fraction du diamètre intérieur du trou (w) d'écoulement (3) limité par les parois de guidage (4), le dispositif de dispersion du jet (9) ainsi que le dispositif de régulation du jet (1) étant placés dans un boîtier de régulation du jet du régulateur de jet, caractérisé en ce que le rapport h/D entre la hauteur (h) des parois de guidage (4) et le diamètre total (D) du dispositif de régulation du jet (1) est inférieur à 3/21, et en ce qu'un rétrécissement de boîtier (23) est prévu aux extrémités de sortie d'écoulement du boîtier du régulateur du jet, derrière le dispositif de régulation du jet (1), pour la concentration du jet.
     
    2. Régulateur de jet selon la revendication 1, caractérisé en ce que les trous d'écoulement (3) de la plaque perforée (2) ont une section d'écoulement ronde, arrondie, en forme de segment de cercle ou angulaire.
     
    3. Régulateur de jet selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les trous d'écoulement (3) ont une section d'écoulement hexagonale et en ce que la plaque perforée (2) est formée essentiellement comme un champ perforé en nid d'abeille sur tout le niveau de la plaque.
     
    4. Régulateur de jet selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les bords du côté sortie des parois de guidage (4) limitant les trous d'écoulement (3) sont arrondis.
     
    5. Régulateur de jet selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'épaisseur de paroi (s) des parois de guidage (4) est de 0,2 mm à 1 mm.
     
    6. Régulateur de jet selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le surangle intérieur (w) des trous d'écoulement (3) est de 0,5 mm à 2,5 mm.
     
    7. Régulateur de jet selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le dispositif de dispersion du jet (9) a au moins une plaque de dispersion du jet (17) avec des ouvertures de passage (18).
     
    8. Régulateur de jet selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le dispositif de régulation du jet (1) a un ou plusieurs tamis de régularisation du jet (19), le(s)quel(s) sont placés en amont de la plaque perforée (2) du côté afflux.
     
    9. Régulateur de jet selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la plaque perforée (2) fait partie intégrante d'un boîtier de régulation du jet et en ce que la plaque perforée (2) est pour cela raccordée de préférence d'une seule pièce au boîtier de régulation du jet.
     
    10. Régulateur de jet selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la plaque perforée (2) peut être raccordée de préférence de manière amovible au boîtier de régulation du jet, et en ce qu'un support formé de préférence comme une bride annulaire (6) est prévu sur l'enveloppe intérieure du boîtier de régulation du jet, la plaque perforée (2) pouvant être posée sur ce support depuis le côté frontal du côté afflux du boîtier de régulation du jet.
     
    11. Régulateur de jet selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que la plaque perforée (2) a une zone annulaire extérieure non perforée et servant de partie de maintien.
     
    12. Régulateur de jet selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'au moins un écarteur (7) est prévu entre la plaque perforée (2) et un élément placé en amont du régulateur de jet, lequel écarteur garantit l'écartement entre la plaque perforée (2) et l'élément placé en amont du régulateur de jet.
     
    13. Régulateur de jet selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce qu'une aide de positionnement est prévue entre la plaque perforée et un élément placé en amont du régulateur de jet, laquelle aide possède une ouverture de positionnement sur l'un des éléments du dispositif de sortie, dans lequel une avancée de positionnement prévue dans l'autre élément peut être insérée.
     
    14. Régulateur de jet selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le dispositif de régulation du jet (1) présente des nervures ou des broches (21) transversalement au sens d'écoulement et qui sont placées en amont de la plaque perforée (2) du dispositif de régulation du jet (1).
     
    15. Régulateur de jet selon la revendication 14, caractérisé en ce que les broches (21) sont placées de préférence à distance l'une de l'autre à peu près radialement et dans le sens d'écoulement.
     
    16. Régulateur de jet selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que des broches (21) notamment parallèles les unes aux autres sont placées en forme de grille l'une à côté de l'autre sur au moins un niveau orienté transversalement au sens d'écoulement et en ce que plusieurs couches de broches sont placées l'une au-dessus de l'autre sur des niveaux écartés les uns des autres dans le sens d'écoulement.
     
    17. Régulateur de jet selon la revendication 16, caractérisé en ce qu'au moins deux couches de broches adjacentes présentent des broches (21) décalées latéralement transversalement au sens d'écoulement et en ce que les broches d'une couche de broches placée en aval sont placées dans la trajectoire d'écoulement formée par les broches (21) d'une couche de broches adjacentes placée en amont.
     
    18. Régulateur de jet selon la revendication 16 ou 17, caractérisé en ce que l'écart entre broches adjacentes (21) d'une couche de broches au moins est environ le même.
     
    19. Régulateur de jet selon l'une des revendications 16 à 18, caractérisé en ce que l'écart entre les couches de broches adjacentes placées dans le sens d'afflux est inférieur à l'écart entre les couches de broches adjacentes placées en amont, et en ce que la couche de broches se trouvant du côté sortie présente des broches (21) à distance axiale les unes des autres et des broches (21) de la couche de broches adjacente de préférence de plus de 0,8 mm.
     
    20. Régulateur de jet selon l'une des revendications 14 à 19, caractérisé en ce que les broches (21) présentent un profil de section ronde ou similaire favorisant l'écoulement et ont de préférence un profil de section orbiculaire ou un profil de section plus long orienté dans le sens de l'écoulement avec leur étendue transversale, un profil ovale, en forme de goutte ou de forme similaire.
     
    21. Régulateur de jet selon l'une des revendications 16 à 19, caractérisé en ce que trois couches de broches sont placées en amont de la plaque perforée (2) du dispositif de régulation du jet.
     
    22. Régulateur de jet selon la revendication 7 et selon l'une des revendications 1 à 21, caractérisé en ce que les ouvertures de passage (18) sont formées de manière cylindrique ou conique en se rétrécissant dans la plaque de dispersion du jet (17) dans le sens de l'écoulement et ont de préférence un rayon d'entrée ou un cône d'entrée du côté afflux.
     
    23. Régulateur de jet selon la revendication 7 et selon l'une des revendications 17 à 20, caractérisé en ce que les broches (21) de la première couche de broches du côté afflux sont placées environ dans le sens d'alignement par rapport aux axes des trous des ouvertures de passage (18) dans la plaque de dispersion du jet (17).
     
    24. Régulateur de jet selon l'une des revendications 1 à 23, caractérisé en ce que le régulateur de jet est réalisé avec une aspiration d'air.
     
    25. Régulateur de jet selon la revendication 3 et selon l'une des revendications 1 à 24, caractérisé en ce que la plaque perforée a plusieurs points d'éjection ou déformations d'éjection dans la partie de son champ perforé en nid d'abeille placés en forme de cercle et à même distance les uns des autres.
     
    26. Régulateur de jet selon la revendication 25, caractérisé en ce que les points d'éjection ou les déformations d'éjection sont formés en même temps comme des écarteurs entre la plaque perforée (2) et un élément placé en amont du régulateur de jet.
     




    Zeichnung