| (19) |
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(11) |
EP 0 931 199 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.12.2002 Patentblatt 2002/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.10.1997 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E03C 1/084 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9705/594 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9801/6695 (23.04.1998 Gazette 1998/16) |
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| (54) |
STRAHLREGLER
JET ADJUSTER
REGULATEUR DE JET
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
11.10.1996 DE 19642055 11.03.1997 DE 29704286 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.07.1999 Patentblatt 1999/30 |
| (73) |
Patentinhaber: DIETER WILDFANG GmbH |
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D-79379 Müllheim (DE) |
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Erfinder: |
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- GRETHER, Hermann
D-79379 Müllheim (DE)
- WEIS, Christoph
D-79539 Lörrach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patent- und Rechtsanwaltssozietät,
Maucher, Börjes & Kollegen |
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Dreikönigstrasse 13 79102 Freiburg i. Br. 79102 Freiburg i. Br. (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 646 680 DE-A- 3 000 799 GB-A- 399 002
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DE-A- 1 658 232 DE-C- 821 777 US-A- 2 754 097
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Strahlregler mit einem hülsenförmigen Gehäuse, in dem
eine Strahlzerlegeeinrichtung angeordnet ist, der eine Strahlreguliereinrichtung in
Strömungsrichtung nachgeschaltet ist, welche Strahlreguliereinrichtung mehrere, im
Strömungsweg quer zur Strömungsrichtung angeordnete Prallkörper hat.
[0002] Aus der DE-A1-30 00 799 ist bereits ein Strahlregler bekannt, der eine Strahlzerlegeeinrichtung
mit einer Lochplatte hat, welcher zur Erzeugung von Einzelstrahlen eine Anzahl Durchflußlöcher
aufweist. Der Lochplatte dieses vorbekannten Strahlreglers sind in Durchflußrichtung
eine Luftansaugeinrichtung sowie eine Strahlreguliereinrichtung nachgeschaltet, die
mehrere Strahlreguliersiebe aufweist. Diese Strahlreguliersiebe bilden jeweils einen
im Strömungweg quer zur Strömungsrichtung angeordneten Prallkörper.
[0003] Die Verwendung einer größeren Zahl von Strahlreguliersieben ist jedoch aufwendig.
Auch wird an solche Strahlregler die Forderung gestellt, daß eine Verkalkung, insbesondere
an den dafür empfindlichen Strahlreguliersieben, kleinzuhalten ist. Bei dem aus DE-A1-30
00 799 vorbekannten Strahlregler ist daher die Lochplatte so ausgebildet, daß diese
eine gute Strahlzerteilung begünstigt und die Strahlreguliersiebe dementsprechend
grobmaschig ausgebildet werden können. Bei grobmaschigen Strahlreguliersieben ist
nämlich die Verstopfungsund Verkalkungsgefahr dieser Siebe durch das durchströmende
Wasser vergleichsweise gering.
[0004] Bei vorbekannten Strahlreglern bestehen die Reguliersiebe meist aus Metall, während
die Strahlzerlegeeinrichtung auch als mehrteiliges Kunststoffteil ausgebildet ist.
Um die Reguliersiebe in den vorbekannten Strahlreglern einsetzen zu können, kann die
als Strahlzerlegeeinrichtung dienende Lochplatte nur lösbar am Strahlregler-Gehäuse
befestigt werden, damit vor dem Einfügen der Lochplatte die Strahlreguliersiebe in
das Gehäuseinnere eingefügt und auf einem der Lochplatte in Strömungsrichtung nachgeordneten
inneren Ringflansch aufgesetzt werden können. Die mehrteilige Ausgestaltung des vorbekannten
Strahlreglers und dessen Herstellung aus unterschiedlichen Materialien beinhaltet
einen nicht unerheblichen Aufwand. Darüber hinaus kann der vorbekannte und aus unterschiedlichen
Materialien bestehende Strahlregler nicht ohne weiteres entsorgt werden.
[0005] Aus der EP-A-0 646 680 kennt man bereits auch einen Strahlregler, bei dem der Lochplatte
mehrere einander ringförmig umgreifende Kaskaden nachgeschaltet sind, die auf ihrer
der Lochplatte zugewandten Seite mehrere, entgegen der Strömungsrichtung orientierte
Stifte als Strömungshindernisse aufweisen. Dieser vorbekannte Kaskaden-Strahlregler
ist zwar ebenfalls mehrteilig ausgebildet, kann aber allein aus Kunststoff-Material
hergestellt werden. Da dieser vorbekannte Strahlregler somit keine Reguliersiebe mehr
aufweist, wird einer Verkalkung dieses Strahlreglers wirkungsvoll entgegengewirkt.
Nachteilig ist jedoch der komplizierte Aufbau dieses Strahlreglers und die Tatsache,
daß eine normgerechte Geräuschentwicklung bei großen Literleistungen nicht immer gewährleistet
werden kann.
[0006] Aus der US-A-2 754 097 ist bereits ein Strahlregler der eingangs erwähnten Art bekannt,
dessen Einzelteile in dem Auslaufmundstück einer sanitären Auslaufarmatur angeordnet
sind. Der vorbekannte Strahlregler weist eine Strahlzerlegeeinrichtung auf, die eine
zuströmseitige Lochplatte mit wenigen Durchflußlöchern sowie einen in Strömungsrichtung
nachgeschalteten Diffusor hat. Der Diffusor, welcher zur Luftanreicherung der in der
Strahlzerlegeeinrichtung erzeugten Einzelstrahlen dient, weist einen hülsenförmigen
Umfangsmantel auf, an dessen abströmseitigen Stirnende eine Vielzahl stiftförmiger
Prallkörper radial nach innen in den Strömungsweg vorstehen. Der im wesentlichen aus
der Lochplatte und dem Diffusor bestehenden Strahlzerlegeeinrichtung ist eine Strahlreguliereinrichtung
nachgeschaltet, die aus einem sternförmig gebogenen und in das Mundstück auslaufseitig
eingesetzten Flachteil hergestellt ist. Die Herstellung dieses vorbekannten Strahlreglers
ist jedoch durch die vielfach gebogenen und aus entsprechend teurem Material gefertigten
Einzelteile mit einem hohen Aufwand verbunden.
[0007] Es besteht daher insbesondere die Aufgabe, einen möglichst kostengünstig herstellbaren
Strahlregler der eingangs erwähnten Art zu schaffen, der auch bei hohen Literleistungen
eine normgerechte Geräuschentwicklung gewährleistet und dessen Strahlreguliereinrichtung
nicht zu einer Verkalkung neigt.
[0008] Zur Lösung dieser Aufgabe sieht ein Vorschlag gemäß der Erfindung vor, daß das hülsenförmige
Gehäuse in Längsrichtung des Strahlreglers geteilt und aus zumindest zwei, als Umfangssegmente
ausgestalteten Hülsenteilen zusammengesetzt ist, daß die Hülsenteile als Kunststoff-Spritzgußteile
ausgebildet sind, und daß die Prallkörper voneinander beabstandet wenigstens an einem
dieser Hülsenteile innenseitig angeformt sind.
[0009] Ein weiterer Vorschlag gemäß der Erfindung besteht darin, daß die voneinander beabstandeten
Prallkörper-Stifte etwa rechtwinklig über eine Flachseite eines als Halteteil vorgesehenen
Flachteils vorstehen, daß das Flachteil derart umgebogen und in das Strahlregler-Gehäuse
eingesetzt ist, daß die Breitseite des Flachteils in Richtung der Strahlregler-Längsachse
orientiert ist, und daß das als Halteteil vorgesehene Flachteil mit seinen einstückig
angeformten Prallkörpern als Kunststoff-Spritzgußteil ausgebildet ist.
[0010] Schließlich besteht eine weitere erfindungsgemäße Lösung darin, daß ein etwa koaxial
zur Strahlregler-Längsachse angeordnetes zentrales Halteteil vorgesehen ist, daß das
Halteteil mit den voneinander beabstandeten und stift- oder ringförmig ausgestalteten
Prallkörpern verbunden ist, und daß das Halteteil mit seinen einstückig angeformten
Prallkörpern als Kunststoff-Spritzgußteil ausgebildet ist.
[0011] In der Strahlreguliereinrichtung des erfindungsgemäßen Strahlreglers sind stift-
oder ringförmige Prallkörper vorgesehen, die zumindest an einem als Umfangssegment
des Strahlregler-Gehäuses ausgebildeten Hülsenteil oder an einem Halteteil vorgesehen
sind. Das Hülsen- oder das Halteteil ist mit seinen angeformten Prallkörpern als Kunststoff-Spritzgußteil
ausgebildet. Diese Strahlreguliereinrichtung macht herkömmliche Strahlreguliersiebe
zumindest in einer größeren Anzahl entbehrlich, wodurch der Herstellungsaufwand wesentlich
reduziert werden kann. Da die Prallkörper an das Hülsen- oder Halteteil einstückig
angeformt sind und da das Hülsen- oder Halteteil in ein Strahlregler-Gehäuse einsetzbar
oder selbst als Strahlregler-Gehäuse ausgebildet ist, wird der geringe Herstellungsaufwand
noch zusätzlich begünstigt. Solche Kunststoff-Spritzgußteile, deren stift- oder ringförmig
ausgebildeten Prallkörper an zumindest ein Hülsenteil oder Halteteil angeformt sind,
sind besonders einfach und kostengünstig herstellbar, da auf ein nachträgliches umständliches
Montieren metallener Strahlreguliersiebe verzichtet werden kann. Bei einer wie üblich
ebenfalls aus Kunststoff bestehenden Strahlzerlegeeinrichtung läßt sich der gesamte
Strahlregler aus nur einem Material herstellen und kann entsprechend einfach entsorgt
oder auch einer Wiederverwertung des Kunststoffmaterials zugeführt werden. Dabei neigt
die aus den quer zur Strömungsrichtung orientierten und stift- oder ringförmig ausgebildeten
Prallkörpern bestehende Strahlreguliereinrichtung weniger zu einer Verkalkung, wie
sie bei herkömmlichen Strahlreguliersieben vor allem an den Kreuzungspunkten der Gitternetzstruktur
der einzelnen Siebe entsteht. Mit dem quer zur Strömungsrichtung orientierten und
in Strömungsrichtung und/oder in Umfangsrichtung voneinander beabstandeten Prallkörpern
läßt sich dennoch auch bei hohen Literleistungen eine ausreichende Strahlregulierung
erreichen, um eine normgerechte Geräuschentwicklung zu gewährleisten.
[0012] Insbesondere bei einem Strahlregler mit Luftansaugung läßt sich eine besonders gute
und wirkungsvolle Strahlregulierung erreichen, wenn parallel zueinander angeordnete
Prallkörper-Stifte rostartig in wenigstens einer quer zur Durchströmrichtung orientierten
Ebene nebeneinander angeordnet sind und wenn mehrere Stiftlagen in zueinander beabstandeten
Ebenen in Durchströmrichtung übereinander angeordnet sind. Während dabei die zuströmseitigen
Stiftlagen die von der Strahlzerlegeeinrichtung erzeugten Einzelstrahlen zur Luftdurchmischung
aufreißen, können die Prallkörper-Stifte in einer abströmseitigen Stiftlage so voneinander
beabstandet werden, daß eine funktionsbeeinträchtigende Verkalkung vermieden wird
und sich eventuell eine den Strahlregler verschließende Wasserschicht bilden kann,
mit der ein die Verkalkung auch auf den zuströmseitig vorgeschalteten Stiftlagen verhindernder
Luftabschluß erreichen läßt.
[0013] Um die Strömungsgeschwindigkeit zusätzlich zu reduzieren und um eine gute Luftdurchmischung
zu begünstigen, kann es vorteilhaft sein, wenn die Prallkörper-Stifte benachbarter
Stiftlagen jeweils quer, vorzugsweise etwa rechtwinklig zueinander angeordnet sind.
Eine solche Strahlreguliereinrichtung, bei der die Prallkörper-Stifte zumindest zweier
benachbarter Stiftlagen jeweils quer zueinander angeordnet sind, hat in einer Draufsicht
praktisch eine gitternetzartige Struktur, ohne daß dabei mit der bei herkömmlichen
Strahlreguliersieben üblichen Verkalkung zu rechnen ist.
[0014] Eine kontrollierte und gleichmäßige Strahlregulierung wird begünstigt, wenn der Abstand
benachbarter Stifte einer Stiftlage etwa gleich ist.
[0015] Eine einfache Ausführungsform gemäß der Erfindung sieht vor, daß die Prallkörper-Stifte
etwa radial zur Strahlregler-Längsachse angeordnet sind. Dabei sieht eine besonders
vorteilhafte Ausführungsform gemäß der Erfindung vor, daß die Prallkörper-Stifte an
dem zentralen Halteteil radial vorstehen.
[0016] Um die Prallkörper-Stifte etwa rostartig in wenigstens einer quer zur Durchströmrichtung
orientierten Ebene nebeneinander anordnen zu können, kann es vorteilhaft sein, wenn
die Prallkörper über zumindest einen Tragarm (22) mit dem Halteteil (20) einstückig
verbunden sind. Dabei können die Prallkörper-Stifte zumindest zweier benachbarter
Stiftlagen etwa unidirektional angeordnet oder quer zueinander orientiert sein.
[0017] Bei einem aus zumindest zwei Hülsenteilen zusammengesetzten Strahlreglergehäuse können
die an einem Hülsenteil-Wandabschnitt zumindest eines als Halteteil dienenden Hülsenteiles
vorgesehenen Prallkörper-Stifte etwa parallel zueinander oder auch im wesentlichen
radial zur Strahlregler-Längsachse angeordnet sein.
[0018] Damit unerwünschte Schwingungen der Stifte vermieden werden können und diese besonders
sicher und fest im hülsenförmigen Gehäuse gehalten sind, sieht eine bevorzugte Ausführungsform
gemäß der Erfindung vor, daß die Stifte durch einander zugeordnete Stiftabschnitte
gebildet sind und daß die vorzugsweise Raumsektoren bildenden Hülsenteile jeweils
Stiftabschnitte aufweisen.
[0019] Auch komplexere Prallkörper-Anordnungen lassen sich mit vergleichsweise geringem
Aufwand herstellen, wenn die zu einem hülsenförmigen Strahlregler-Gehäuse oder -gehäuseabschnitt
zusammenfügbaren Hülsenteile jeweils einander zugeordnete Prallkörper-Stifte oder
-stiftabschnitte mindestens einer Stiftlage tragen.
[0020] Grundsätzlich ist es möglich, das Strahlregler-Gehäuse des erfindungsgemäßen Strahlreglers
aus mehreren Hülsenteilen zusammenzusetzen, die zwischen sich etwa horizontale Trennebenen
haben. Um jedoch die als Kunststoff-Spritzgußteile hergestellten Hülsenteile leicht
entformen und um den erfindungsgemäßen Strahlregler mit möglichst geringem Aufwand
herstellen und zusammensetzen zu können, besteht eine bevorzugte Ausführungsform gemäß
der Erfindung darin, daß zwei in einem Längsmittelbereich der Strahlreguliereinrichtung
getrennte, Zylindersektoren bildende Hülsenteile vorgesehen sind, deren Stiftabschnitte
in Montagestellung miteinander fluchten. Bei dieser Ausführungsform bilden die beiden
Hülsen räumliche Zylindersektoren, die an ihren Hülsen-Wandabschnitten entsprechende
Stiftabschnitte aufweisen, so daß allein schon durch Zusammenfügen dieser beiden Hülsenteile
der Strahlregler weitestgehend fertiggestellt ist.
[0021] Möglich ist aber auch, daß nur einer der Zylindersektoren bildenden Hülsenteile als
Halteteil mit den angeformten Prallkörper-Stiften ausgebildet ist und daß zumindest
ein weiteres Hülsenteil den zu einem hülsenförmig umlaufenden Strahlregler-Gehäuse
fehlenden Zylindersektor bildet.
[0022] Um den Strahlregler nach seiner Fertigstellung in geschlossener Montagestellung zu
halten, ist es vorteilhaft, wenn in einem Trennbereich der insbesondere als Halteteile
ausgebildeten Hülsenteile Verbindungsmittel zum Halten in geschlossener Montagestellung
vorgesehen sind.
[0023] Dabei wird die einfache und kostengünstige Herstellung des erfindungsgemäßen Strahlreglers
noch begünstigt, wenn als Verbindungsmittel Rast- und/oder Schnappverbindungen an
den Hülsenteilen vorgesehen sind mit komplementären, ineinander greifenden Verbindungsteilen.
Zusätzlich, beispielsweise in einem anderen Teilbereich der Trennebene, oder stattdessen
kann als Verbindungsmittel zum Verbinden der Hülsenteile in geschlossener Montagestellung
auch eine Ultraschallschweißverbindung vorgesehen sein.
[0024] Um die Stabilität der aus den einander zugeordneten Stiftabschnitten gebildeten Prallkörper-Stifte
zu gewährleisten und um diese Stiftabschnitte praktisch formschlüssig zu den einzelnen
Prallkörper-Stiften miteinander verbinden zu können, ist es vorteilhaft, wenn die
Stiftabschnitte an ihren freien, in Montagestellung einander zugewandten Stiftenden
zumindest formschlüssig ineinander greifende, komplementäre Endkonturen aufweisen.
[0025] Solche, aus einander zugeordneten Stiftabschnitten gebildete Prallkörper-Stifte erfordern
jedoch bei der Herstellung und Montage des erfindungsgemäßen Strahlreglers eine hohe
Präzision. Zur Vereinfachung der Montage und zur Reduzierung des Herstellungsaufwandes
sieht daher eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung vor, daß die miteinander
fluchtenden Prallkörper-Stifte mit ihren einander zugewandten Stirnenden voneinander
beabstandet sind.
[0026] Eine Weiterbildung gemäß der Erfindung von eigener schutzwürdiger Bedeutung sieht
vor, daß benachbarte Hülsenteile im Bereich von zur Längsachse des Strahlreglers etwa
achsparallelen Mantellinien mittels Filmscharnier(en) verschwenkbar miteinander verbunden
sind. Die zwischen den benachbarten Hülsenteilen vorgesehenen Filmscharniere ermöglichen
eine besonders kostengünstige, praktisch einstückige Herstellung des erfindungsgemäßen
Strahlreglers und gewährleisten einen einfachen, lagegerechten Zusammenbau dieses
Strahlreglers aus den einzelnen Hülsenteilen. Dabei läßt sich ein lagegerechter Zusammenbau
des Strahlreglers auch erreichen, wenn dieser aus mehr als zwei, jeweils einen Zylindersektor
bildenden Hülsenteilen besteht. Diese Hülsenteile müssen lediglich um die von den
Filmscharnieren vorgegebene Schwenkachse umgebogen werden, um diese Raumsektoren lagegerecht
in die vorgesehene Montagestellung zu bringen.
[0027] Bei einer radialen Anordnung der Prallkörper-Stifte können diese an einem zentralen
Halteteil nach außen vorstehen. Bei einer demgegenüber anderen Ausführungsform gemäß
der Erfindung, bei der das Halteteil vor dem Einsetzen in das Strahlregler-Gehäuse
als bandförmiges Flachteil mit einstückig angeformten Prallkörper-Stiften ausgebildet
ist, werden die am Flachteil innenseitig stiftartig vorstehenden Prallkörper in eine
radiale Anordnung gebracht, wenn das bandförmige Flachteil etwa kreisförmig gebogen
wird.
[0028] Um dabei das Halteteil fest im Strahlreglergehäuse sichern zu können, kann es vorteilhaft
sein, wenn das Halteteil aus federelastischem Material besteht und von seiner Flachform
unter federelastischer Vorspannung in ein Strahlregler-Gehäuse einsetzbar ist. Damit
die Anordnung des Halteteils im Strahlregler-Gehäuse auch bei hohen Wasserdrücken
gesichert ist, ist es vorteilhaft, wenn das Halteteil insbesondere von der zuströmseitigen
Stirnseite des Strahlregler-Gehäuses aus in das Gehäuseinnere bis zu einem beispielsweise
als innerer Ringflansch ausgebildeten Stützanschlag einsetzbar ist.
[0029] Um eine besonders wirkungsvolle Strahlführung und Strahlregulierung zu erreichen,
kann es vorteilhaft sein, wenn die in Strömungsrichtung voneinander beabstandeten
Prallkörper-Stifte in Umfangsrichtung auf Lücke versetzt zueinander angeordnet sind.
Dabei ist es vorteilhaft, wenn zumindest zwei benachbarte Stiftlagen quer zur Durchströmrichtung
seitlich versetzte Prallkörper-Stifte aufweisen und wenn die Prallkörper-Stifte einer
stromaufwärts benachbarten Stiftlage gebildeten Strömungsweg angeordnet ist.
[0030] Vorteilhaft ist es, wenn der Abstand von zuströmseitig angeordneten, benachbarten
Stiftlagen kleiner ist als der Abstand von stromabwärts angeordneten, benachbarten
Stiftlagen und wenn die austrittsseitig befindliche Stiftlage Prallkörper-Stifte mit
einem Abstand zueinander und zu Prallkörper-Stiften der benachbarten Stiftlage von
vorzugsweise mehr als 0,8 mm aufweist.
[0031] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform gemäß der Erfindung sieht vor, daß die
Prallkörper als Prallkörper-Ringe ausgebildet sind, die vorzugsweise etwa konzentrisch
zur Strahlregler-Längsachse angeordnet und insbesondere in Strömungsrichtung voneinander
beabstandet sind. Während die freien Stiftenden der Prallkörper-Stifte unter dem Wasserdruck
in unbeabsichtigte Schwingungen versetzt werden können, sind Prallkörper-Ringe gegen
solche, eventuell geräuschbildenden Schwingungen unempfindlich.
[0032] Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Prallkörper-Ringe jeweils über radiale Tragarme
oder Prallkörper-Stifte mit dem zentralen Halteteil verbunden sind.
[0033] Um eine normgerechte Geräuschentwicklung des erfindungsgemäßen Strahlreglers zu begünstigen,
kann es vorteilhaft sein, wenn die Prallkörper ein gerundetes oder dergleichen strömungsgünstiges
Querschnittsprofil aufweisen. Dabei wird eine Ausführungsform bevorzugt, bei der die
Prallkörper ein kreisrundes oder ein mit ihrer längeren Querschnittserstreckung in
Durchströmrichtung orientiertes, ovales, tropfenförmiges oder dergleichen längliches
Querschnittsprofil haben.
[0034] Auch bei einer einstückigen Herstellung des aus mehreren Hülsenteilen bestehenden
Strahlreglers können zweckmäßigerweise mehrere Stiftlagen vorgesehen sein. Möglich
ist beispielsweise, daß zwei bis zehn, vorzugsweise sechs Stiftlagen vorgesehen sind.
[0035] Um einer Geräuschentwicklung zusätzlich entgegenzuwirken, die eventuell durch die
während der Durchströmrichtung in schwingungen versetzten Trag- oder Prallkörper-Stifte
oder Stiftabschnitte entstehen könnte, kann es vorteilhaft sein, wenn im Verbindungsbereich
der Trag- oder Prallkörper-Stifte oder Stiftabschnitte mit dem Halteteil durch Stützrippen
oder dergleichen Anformungen gebildete Abstützungen vorgesehen sind. Diese Abstützungen
wirken auch bei hohen Literleistungen einer Durchbiegung der Stifte oder Stiftabschnitte
entgegen und sichern somit die lage- und funktionsgerechte Anordnung der Trag- oder
Prallkörper-Stifte und Stiftlagen zueinander.
[0036] Insbesondere bei einem Strahlregler mit Luftansaugung kann es vorteilhaft sein, wenn
der Strahlreguliereinrichtung eine Strahlzerlegeeinrichtung mit Strahlzerlegeplatte
vorgeschaltet ist. Dabei sieht eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung
vor, daß die Strahlzerlegeplatte vorzugsweise einstückig mit der Gehäusewand eines
der Hülsenteile des Strahlregler-Gehäuses verbunden ist. Die einstückige Verbindung
der Strahlzerlegeplatte an einem der Hülsenteile begünstigt gleichzeitig die lage-
und funktionsgerechte Anordnung der Strahlzerlegeplatte in Bezug auf die ihr in Strömungsrichtung
nachgeschalteten Prallkörper-Stifte oder Prallkörper-Ringe der Strahlreguliereinrichtung.
[0037] Dabei läßt sich eine besonders wirkungsvolle Strahlregulierung erreichen, wenn die
Strahlzerlegeplatte Durchflußlöcher hat, die in Strömungsrichtung etwa fluchtend zu
den stiftoder ringförmigen Prallkörpern angeordnet sind.
[0038] Eine Weiterbildung gemäß der Erfindung sieht vor, daß die Durchflußlöcher in der
Strahlzerlegeplatte in Durchströmrichtung konisch verengend ausgebildet sind und zuströmseitig
vorzugsweise einen Einlaufradius oder Einlaufkonus haben. Durch diesen Einlaufradius
oder Einlaufkonus wird einem unerwünschten Strömungsabriß entgegengewirkt. Die konisch
verengende Ausgestaltung der Durchflußlöcher in der Strahlzerlegeplatte begünstigt
einen klaren scharfen Wasserstrahl, dessen Geschwindigkeit im Bereich der Prallkörper
reduziert ist und der sich besonders gut mit Luft anreichern läßt.
[0039] Eine wirkungsvolle und kompakte Ausgestaltung der Strahlreguliereinrichtung wird
begünstigt, wenn die Prallkörper-Stifte der zuströmseitig ersten Stiftlage etwa in
Fluchtrichtung zu den Lochachsen der Durchflußlöcher in der Strahlzerlegeplatte angeordnet
sind.
[0040] Um die aus der Strahlreguliereinrichtung austretenden Einzelstrahlen zusammenführen
und am strömungsseitigen Ende des erfindungsgemäßen Strahlreglers zu einem geschlossenen
zylindrischen Gesamtstrahl bündeln zu können, ist es vorteilhaft, wenn am Strömungsaustrittsende
des Strahlregler-Gehäuses hinter der Strahlreguliereinrichtung eine Gehäuseeinschnürung
zur Strahlbündelung vorgesehen ist.
[0041] Der funktionsgerechte Betrieb des erfindungsgemäßen Strahlreglers kann eventuell
noch begünstigt werden, wenn zuströmseitig vor der Strahlreguliereinrichtung beziehungsweise
vor der Strahlzerlegeeinrichtung ein Vorsatzsieb und/oder ein Durchflußmengenregler
vorgeschaltet ist.
[0042] Während die in benachbarten Stiftlagen angeordneten Prallkörper-Stifte entweder unidirektional
oder orthogonal zueinander ausgerichtet werden können, können die im wesentlichen
radial angeordneten Prallkörper-Stifte entweder in voneinander beabstandeten Stiftebenen
ausgerichtet oder - ähnlich einer Helix - wendelartig zueinander angeordnet sein.
[0043] Nachstehend wird die Erfindung anhand verschiedener bevorzugter Ausführungsbeispiele
noch näher beschrieben.
[0044] Es zeigt:
- Fig. 1
- einen Strahlregler in einem Teil-Längsschnitt, dessen hülsenförmiges Gehäuse aus zwei,
über ein Filmscharnier miteinander verbundenen Hülsenteilen zusammengesetzt ist,
- Fig. 2
- den Strahlregler aus Fig. 1 in einer teilweise quergeschnittenen Draufsicht,
- Fig. 3
- einen, in einem Teil-Längsschnitt dargestellten Strahlregler mit einer Strahlreguliereinrichtung,
die aus mehreren Stiftlagen besteht, welche Stiftlagen jeweils parallel zueinander
angeordnete Prallkörper-Stifte aufweisen,
- Fig. 4
- den Strahlregler aus Fig. 3 in einer Querschnitts-Darstellung,
- Fig. 5
- die als Einsatzteil ausgebildete und aus mehreren Zylindersektoren gebildete Strahlreguliereinrichtung
eines Strahlreglers in Draufsicht auf eine auseinander gezogene Montagestellung (Fig.
5a), in einem Teil-Längsschnitt in Funktionsstellung (Fig. 5b) und in einer Draufsicht
in Funktionstellung (Fig. 5c),
- Fig. 6
- einen Strahlregler in einem Teil-Längsschnitt, dessen Strahlreguliereinrichtung eine
Vielzahl, auf Lücke versetzt zueinander angeordneter Prallkörper-Stifte aufweist,
wobei die Prallkörper-Stifte an einem zentralen Halteteil radial vorstehen,
- Fig. 7
- den Strahlregler aus Fig. 6 in einer Querschnitts-Darstellung,
- Fig. 8
- einen in einem Teil-Längsschnitt dargestellten Strahlregler, bei dem die Prallkörper-Stifte
an einem als flexibles Flachteil ausgebildeten Halteteil radial nach innen vorstehen,
- Fig. 9
- den Strahlregler aus Fig. 8 in einer Querschnittsdarstellung,
- Fig. 10
- einen Strahlregler in einem Teil-Längsschnitt, dessen Strahlreguliereinrichtung konzentrisch
und beabstandet zueinander angeordnete Prallkörper-Ringe hat, und
- Fig. 11
- den Strahlregler aus Fig. 10 in einer teilgeschnittenen Draufsicht.
[0045] In den Fig. 1 bis 11 sind verschiedene Ausführungen eines Strahlreglers 1, 103, 106,
108 und 110 dargestellt, welche Strahlregler in das hier nicht dargestellte Auslaufmundstück
einer sanitären Auslaufarmatur einsetzbar sind und zur Erzeugung eines wassersparenden,
homogenen, weichen und nichtspritzenden Gesamtstrahls dienen.
[0046] Die hier dargestellten Strahlregler 1, 103, 106, 108 und 110 weisen eine Strahlzerlegeeinrichtung
5 auf, der in Strömungsrichtung Pf1 eine Strahlreguliereinrichtung 8 nachgeschaltet
ist. Diese Strahlreguliereinrichtungen 8 haben mehrere, stift- oder ringförmige Prallkörper,
die im Strömungsweg und quer zu dessen Strömungsrichtung Pf1 angeordnet sind. Die
Prallkörper sind in Strömungsrichtung Pf1 voneinander beabstandet und mit zumindest
einem Halteteil einstückig verbunden, das mit seinen angeformten Prallkörpern 9, 23
als Kunststoff-Spritzgußteil ausgebildet ist. Das Halteteil der hier dargestellten
Strahlregler-Ausführungen ist entweder in ein Strahlregler-Gehäuse 2 einsetzbar oder
als Strahlregier-Gehäuse ausgebildet.
[0047] Die Strahlreguliereinrichtungen 8 der in Fig. 1 bis 9 dargestellten Strahlregler
1, 103, 105, 106 und 108 weisen mehrere, in Strömungsrichtung Pf1 voneinander beabstandete
Stiftlagen mit Prallkörper-Stiften 9 auf, die in einer quer zur Durchströmrichtung
orientierten Ebene angeordnet sind. Dabei sind die als Prallkörper dienenden Prallkörper-Stifte
9 der einzelnen Stiftlagen bei den in Fig. 1 bis 5 dargestellten Strahlreglern 1,
103, 105 parallel zueinander rostartig angeordnet, während die Prallkörper-Stifte
9 der in Fig. 6 bis 9 gezeigten Strahlregler 106, 108 etwa radial zur Strahlregler-Längsachse
orientiert sind.
[0048] Die hier dargestellten Strahlregler 1, 103, 105, 106, 108 und 110 lassen sich aus
wenigen Einzelteilen mit geringem Aufwand kostengünstig herstellen. Die als Kunststoff-Spritzgußteil
ausgestaltete Strahlreguliereinrichtung 8 ist einfach zu montieren, ohne daß ein aufwendiges
Einsetzen herkömmlicher Strahlreguliersiebe erforderlich wäre. Durch die in Strömungsrichtung
und in Umfangsrichtung beabstandete Anordnung der aus Kunststoff bestehenden Prallkörper
ist mit einer wesentlich geringeren Verkalkung der Strahlreguliereinrichtung 8 zu
rechnen, wie sie ansonsten bei herkömmlichen Strahlreguliersieben vor allem an den
Kreuzungspunkten der Gitternetzstruktur der einzelnen Siebe entsteht. Mit dem quer
zur Strömungsrichtung Pf1 orientierten Prallkörpern läßt sich dennoch auch bei hohen
Literleistungen eine hohe Strahlregulierung erreichen, um eine normgerechte Geräuschentwicklung
zu gewährleisten.
[0049] Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte Strahlregler 1 weist ein hülsenförmiges Gehäuse
2 auf, das aus zwei Hülsenteilen 3, 4 zusammengesetzt ist. Der Strahlregler 1 ist
in ein hier nicht dargestelltes Auslaufmundstück einsetzbar, welches an einer Sanitär-Auslaufarmatur
montiert werden kann.
[0050] Der Strahlregler 1 weist eine Strahlzerlegeeinrichtung 5 auf, die eine Strahlzerlegeplatte
6 hat. Wie aus den Fig. 1 und 2 deutlich wird, ist die Strahlzerlegeplatte 6 als Lochplatte
ausgebildet, die in Strömungsrichtung orientierte Durchflußlöcher 7 hat. Der Strahlzerlegeeinrichtung
5 ist in Strömungsrichtung Pf1 eine Strahlreguliereinrichtung 8 nachgeschaltet, die
aus einer Vielzahl etwa rechtwinklig zur Strömungsrichtung Pf1 verlaufenden, unidirektionalen
Prallkörper-Stegen oder Prallkörper-Stiften 9 besteht. Diese Prallkörper-Stifte 9
sind mit dem Hülsenteil-Wandabschnitt wenigstens eines als Halteteil dienenden Hülsenteiles
einstückig verbunden.
[0051] Wie Fig. 1 zeigt, sind die Prallkörper-Stifte 9 an beiden, als Halteteil dienenden
Hülsenteilen 3, 4 des Strahlregler-Gehäuses 2 vorgesehen. Dabei weisen die Hüsenteile
3, 4 jeweils paarweise einander zugeordnete und etwa koaxial zueinander angeordnete
Prallkörper-Stifte 9 auf. Da die freien Stirnenden der einander zugeordneten Prallkörper-Stifte
9 unter Bildung eines zentralen Durchtrittskanals 29 voneinander beabstandet sind,
wird die einfache Montage des Strahlreglers 1 noch zusätzlich begünstigt. Die als
Halteteile ausgestalteten Hülsenteile 3, 4 des Strahlregler-Gehäuses bilden dabei
räumliche Zylindersektoren, so daß durch einfaches, lagegerechtes Zusammenfügen der
als Halteteile dienenden Hülsenteile 3, 4 der Strahlregler 1 zusammengesetzt und weitgehend
fertiggestellt werden kann.
[0052] Während bei dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Strahlregler die freien Stirnenden
der an den Halteteilen vorgesehenen Prallkörper-Stifte 9 geringfügig voneinander beabstandet
sind, ist es bei einer hier nicht weiter dargestellten Ausführungsform auch möglich,
daß die Prallkörper-Stifte der Strahlreguliereinrichtung durch einander paarweise
zugeordnete und miteinander fluchtende Stiftabschnitte gebildet sind, wobei die auch
hier als Halteteile dienenden Hülsenteile 3, 4 des Strahlregler-Gehäuses dazu mit
jeweils einem der Stiftabschnitte eines Stiftabschnitt-Paares einstückig verbunden
sind.
[0053] Aus Fig. 1 wird deutlich, daß die Hülsenteile 3, 4 an Filmscharnieren 12 einstückig
miteinander verbunden sind. Durch Umlegen der in einem Längsmittelbereich der Strahlreguliereinrichtung
8 voneinander getrennten Hülsenteile 3, 4 an der durch die Filmscharniere 12 gebildeten
Schwenkachse läßt sich der Strahlregler 1 präzise in der gewünschten Lage zusammenfügen.
Dabei sind in dem der Schwenkachse gegenüberliegenden Trennbereich der Hülsenteile
3, 4 Verbindungsmittel vorgesehen, welche den Strahlregler 1 in seiner geschlossenen
Montagestellung halten. Als Verbindungsmittel ist hier eine Rast- und/oder Schnappverbindung
vorgesehen, die aus komplementären, ineinander greifenden Verbindungsteilen 13, 14
an den in Montagestellung gegenüberliegenden Seiten der Hülsenteile 3, 4 besteht.
Ebenso könnten die Hülsenteile 3, 4 auch verklebt oder beispielsweise durch eine Ultraschallschweißverbindung
miteinander verbunden werden.
[0054] Darüber hinaus ist es auch möglich, daß die Hülsenteile getrennt voneinander ausgebildet
sind und durch Zusammenfügen und Einsetzen in ein Auslaufmundstück zu einem Strahlregler-Gehäuse
komplettiert werden können.
[0055] Die hohe Stabilität der Prallkörper-Stifte 9 wird noch begünstigt, wenn im Verbindungsbereich
der Prallkörper-Stifte 9 mit dem Halteteil durch hier nicht dargestellte Stützrippen
oder dergleichen Halteteil-seitige Anformungen gebildete Abstützungen vorgesehen sind.
[0056] Wie aus einem Vergleich der Figuren 1 und 2 deutlich wird, ist die Strahlzerlegeplatte
6 der Strahlzerlegeeinrichtung 5 einstückig mit der Gehäusewand des Hülsenteiles 3
verbunden. Diese am Hülsenteil 3 einstückig angeformte Strahlzerlegeplatte 6 bildet
somit einen präzise ausgeformten zuströmseitigen Abschluß des Strahlreglers 1, an
dem zur Unterstützung und Sicherstellung des funktionsgerechten Betriebes des wassersparenden
Strahlreglers 1 ein in Strömungsrichtung vorgeschaltetes Durchflußsieb 15 und/oder
auch ein hier nicht dargestellter Durchflußbegrenzer oder Durchflußmengenregler vorzugsweise
lösbar befestigt werden kann.
[0057] Die Hülsenteile 3, 4 des Strahlreglers 1 sind als Kunststoff-Spritzgußteile kostengünstig
herstellbar. Durch die einstückige Verbindung der Hülsenteile 3, 4 lassen sich diese
auch mit geringem Aufwand zusammensetzen. Da der Strahlregler 1 nur aus einem Material
besteht, kann er besonders leicht entsorgt oder einer Wiederverwertung seines Kunststoffmaterials
zugeführt werden.
[0058] Um einen unerwünschten und eventuell auch geräuschbildenden Strömungsabriß zu verhindern,
sind die Durchflußlöcher 7 in der Strahlzerlegeplatte 6 - wie Fig. 1 zeigt - in Durchströmrichtung
Pf1 konisch verengend ausgebildet und haben zuströmseitig einen trichterförmigen Einlaufkonus.
Von den in sechs etwa parallelen Stiftlagen angeordneten Prallkörper-Stiften 9 sind
diejenigen der zuströmseitigen ersten Stiftlage etwa in Fluchtrichtung zu den Lochachsen
der Durchflußlöcher 7 in der Strahlzerlegeplatte 6 angeordnet. Die Prallkörper-Stifte
9 der nachfolgenden zweiten und dritten Stiftlage sind so angeordnet, daß die Prallkörper-Stifte
9 einer stromabwärts angeordneten Stiftlage in dem durch die Prallkörper-Stifte 9
einer stromaufwärts benachbarten Stiftlage gebildeten Strömungsweg liegen. Auf diese
Weise wird eine wirkungsvolle Aufteilung der in der Strahlzerlegeplatte 6 erzeugten
Einzelstrahlen erreicht, die sich somit besonders gut mit der über die in der Gehäusewand
vorgesehenen Lufteintrittsöffnungen 16 angesaugte Luft vermischen lassen.
[0059] Die Prallkörper-Stifte 9 der dritten, vierten und fünften Stiftlage sind demgegenüber
in Strömungsrichtung Pf1 untereinander angeordnet und begünstigen somit die Bündelung
der Einzelstrahlen zu einem kaum streuenden Gesamtstrahl am Strömungsaustrittsende
17 des Strahlreglers 1. Diese Bündelung der Einzelstrahlen zu einem konzentrischen
Gesamtstrahl wird durch eine am Strömungsaustrittsende 17 des Strahlregler-Gehäuses
2 vorgesehene, zuströmseitig gerundete Gehäuseeinschnürung 18 noch zusätzlich unterstützt.
[0060] Wie aus den Fig. 1 und 2 deutlich wird, sind die Prallkörper-Stifte 9 jeweils einer
Stiftlage etwa in gleichmäßigem Abstand zueinander angeordnet. In Fig. 1 ist dargestellt,
daß dabei der Abstand von zuströmseitig angeordneten Stiftlagen kleiner ist als der
Abstand von stromabwärts angeordneten benachbarten Stiftlagen. Die austrittsseitig
angeordnete Stiftlage hat Prallkörper-Stifte 9, die zueinander und zu den Prallkörper-Stiften
9 der benachbarten fünften Stiftlage einen Abstand von vorzugsweise mehr als 0,8 mm
aufweisen. Die vergleichsweise weit auseinander gezogenen Prallkörper-Stifte 9 der
stromabwärts angeordneten sechsten Stiftlage sind somit derart voneinander beabstandet,
daß eine funktionsbeeinträchtigende Verkalkung vermieden wird und eventuell noch Restwasser
hängenbleibt, welches eine den Strahlregler 1 verschließende Wasserschicht bildet.
Diese, an der sechsten Stiftlage hängenbleibende Wasserschicht bewirkt einen Luftabschluß,
der eine Verkalkung auch bei den zuströmseitig vorgeschalteten Stiftlagen verhindert.
Die Strahlreguliereinrichtung 8 des Strahlreglers 1 mit ihren etwa rechtwinklig zur
Strömungsrichtung orientierten Stiftlagen neigt ohnehin kaum zur Verkalkung, da bei
dieser Strahlreguliereinrichtung 8 auf ansonsten übliche Strahlreguliersiebe verzichtet
werden kann, die insbesondere an den Kreuzungspunkten ihrer Gitternetzstruktur leicht
verkalken und zu Funktionsstörungen führen.
[0061] Der in Fig. 1 und 2 dargestellte Strahlregler 1 zeichnet sich auch bei hohen Literleistungen
durch eine normgerechte Geräuschentwicklung aus. Einer unerwünscht hohen Geräuschbildung
wird noch zusätzlich entgegengewirkt, wenn die Prallkörper-Stifte 9 ein gerundetes
oder dergleichen strömungsgünstiges Querschnittsprofil aufweisen. Dabei haben die
Prallkörper-Stifte 9 der zuströmseitig ersten beiden Stiftlagen ein mit ihrer längeren
Querschnittserstreckung in Durchströmrichtung Pf1 orientiertes Querschnittsprofil,
das auch hohen Wasserdrücken gut Stand hält.
[0062] Während die Prallkörper-Stifte 9 des in Fig. 1 und 2 gezeigten Strahlreglers 1 an
den als Halteteile dienenden Hülsenteilen 3, 4 des Strahlregler-Gehäuses angeformt
sind, sind die Prallkörper-Stifte 9 bei dem in Fig.3 und 4 dargestellten Strahlregler
103 über radiale Tragarme 22 mit einem zentralen Halteteil 20 verbunden. Dieses Halteteil
20 ist etwa mittig an der abströmseitigen Flachseite der Strahlzerlegeplatte 6 gehalten
und mit der Strahlzerlegeplatte vorzugsweise einstückig verbunden. Somit können die
Lochplatte 6 und das Halteteil 20 von der zuströmseitigen Stirnseite aus in ein separates
Strahlregler-Gehäuse 2 bis zu einem inneren Stützanschlag eingesetzt werden. Wie die
Figuren 3 und 4 zeigen, besteht der Strahlregler 103 lediglich aus zwei Einzelteilen,
die insbesondere als Kunststoff-Spritzgußteile mit geringem Aufwand hergestellt und
leicht miteinander montiert werden können.
[0063] Wie aus Fig.4 deutlich wird, sind die Prallkörper-Stifte 9 in den einzelnen Stiftlagen
parallel zueinander rostartig orientiert. Dabei sind die Prallkörper-Stifte 9 benachbarter
Stiftlagen etwa rechtwinklig zueinander angeordnet, wodurch sich die in Fig.4 ersichtliche
Anordnung der Prallkörper-Stifte 9 zueinander ergibt. Diese Gitternetzstruktur der
Prallkörper-Stifte 9 erlaubt ein wirkungsvolles Abbremsen der Strömungsgeschwindigkeit
und begünstigt die gute Strahlregulierung und Luftdurchmischung im Strahlregler 103.
[0064] Wie Fig.5 zeigt, kann ein ansonsten nicht weiter dargestellter Strahlregler 105 auch
durch quer zur Durchströmrichtung orientierte und zwischen den einzelnen Stiftlagen
vorgesehene Trennebenen unterteilt sein. Dabei weist jeder, jeweils eine Stiftlage
aufnehmende Hülsenabschnitt der Strahlreguliereinrichtung 8 zwei Zylindersektoren
bildende Hülsenteile 3, 4 auf, die jeweils als Halteteile für die daran angeformten
Prallkörper-Stifte dienen. Die einander zugeordneten Hülsenteile 3, 4 sind in Umfangsrichtung
versetzt mit einem der Hülsenteile eines benachbarten Gehäuseabschnittes verbunden,
so daß die Strahlreguliereinrichtung 8 gemäß Fig.5 auch einstückig hergestellt werden
kann. Durch einfaches Einklappen in Pfeilrichtung Pf2 sowie Zusammenfügen der einander
zugeordneten und über ein Filmscharnier 12 miteinander verbundenen Hülsenteile 3,4
kann die Strahlreguliereinrichtung 8 in ihre Funktionsstellung gebracht werden, in
der die Prallkörper-Stifte 9 die in Fig. 5b und Fig. 5c ersichtliche Gitterstruktur
bilden. Wie aus Fig. 5c deutlich wird, sind die an den einander zugeordneten Hülsenteilen
3,4 angeformten Prallkörper-Stifte 9 jeder Stiftlage koaxial zueinander angeordnet,
wobei die freien Stiftenden dieser Stift-Paare geringfügig voneinander beabstandet
sind.
[0065] Die paarweise einander zugeordneten Hülsenteile 3,4 sind in Strömungsrichtung jeweils
mit dem benachbarten Hülsenteil-Paar 3,4 im Bereich eines Gelenkscharnieres 12 verbunden.
Nach dem Einklappen und Zusammenfügen dieser einstückig miteinander verbundenen Hülsenteile
3,4 kann die im wesentlichen hülsenförmige Strahlreguliereinrichtung 8 mit ihrem äußeren
Wandungsabschnitt einen Gehäuseabschnitt des Strahlreglergehäuses bilden.
[0066] In den Figuren 6 und 7 ist ein Strahlregler 106 dargestellt, dessen Strahlreguliereinrichtung
8 radial angeordnete Prallkörper-Stifte 9 aufweist. Diese Prallkörper-Stifte 9 sind
unmittelbar mit einem zentralen Halteteil 20 einstückig verbunden, das an der Lochplatte
6 der Strahlzerlegeeinrichtung 5 abströmseitig angeformt ist. Dabei stehen die Prallkörper-Stifte
9 vom Halteteil 20 radial nach außen vor und sind mit ihrem freien Stirnende von der
Innenwand des Strahlreglergehäuses geringfügig beabstandet. Das stabförmige Halteteil
20 ist - ähnlich wie in den Figuren 3 und 4 - etwa koaxial zur Strahlregler-Längsachse
angeordnet und kann mit der angeformten Strahlzerlegeplatte 6 von der zuströmseitigen
Stirnseite aus in das Strahlregler-Gehäuse 2 bis zu einem Stützanschlag eingesetzt
werden.
[0067] In den Figuren 6 und 7 sind jeweils mehrere der radialen Prallkörper-Stifte 9 in
mehreren, in Strömungsrichtung Pf1 voneinander beabstandeten Stiftlagen angeordnet.
Statt in solchen Stiftebenen kann zumindest ein Teil der Prallkörper-Stifte 9 etwa
wendelförmig zueinander am Halteteil 20 angreifen. Dabei ist es vorteilhaft, wenn
die Prallkörper-Stifte 9 - wie dargestellt - auf Lücke versetzt zueinander angeordnet
sind.
[0068] In Fig. 8 und 9 ist ein Strahlregler 108 dargestellt, bei dem das Halteteil als bandförmiges
Flachteil 19 ausgebildet ist. An dem bandförmigen Flachteil 19 sind die stiftartigen
Prallkörper 9 innenseitig einstückig angeformt und stehen rechtwinklig zur Flachteilebene
ab. Durch kreisförmiges Umbiegen des bandförmigen Flachteiles 19 können die Prallkörper-Stifte
9 in ihre in Fig. 8 und 9 dargestellte Funktionsstellung gebracht und das Flachteil
19 mit den angeformten Prallkörper-Stiften 9 bis zu einem abströmseitigen und flanschartig
ausgebildeten Stützanschlag von der Zuströmseite aus in das Strahlregler-Gehäuse 2
eingesetzt werden. Damit das Flachteil 19 im Strahlregler-Gehäuse 2 sicher gehalten
ist und sich flächig an die Gehäuse-Innenseite anlegt, ist es vorteilhaft, wenn das
Halteteil 19 aus federelastischem Material besteht und von seiner Flachform unter
federelastischer Vorspannung in das Strahlregler-Gehäuse 2 einsetzbar ist.
[0069] Auch die am bandförmigen Flachteil 19 angeformten Prallkörper-Stifte 9 können gruppenweise
in mehreren Stiftlagen angeordnet sein. Möglich ist aber auch, daß die Prallkörper-Stifte
9 in Funktionsstellung wendelförmig zueinander angeordnet sind.
[0070] Wie aus den Figuren 8 und 9 deutlich wird, begrenzen die am flachen Halteteil 19
radial nach innen vorstehenden Prallkörper-Stifte 9 mit ihren freien Stirnenden einen
zentralen Durchströmkanal 29.
[0071] Die in den Figuren 1 bis 9 dargestellten Strahlregler 1, 103, 105, 106 und 108 weisen
stiftförmige Prallkörper-Stifte 9 auf. Zusätzlich oder stattdessen kann zumindest
ein Teil der erforderlichen Prallkörper auch ringförmig ausgebildet sein. So ist in
den Figuren 10 und 11 ein Strahlregler 110 dargestellt, dessen Strahlreguliereinrichtung
8 mehrere, in Strömungsrichtung voneinander beabstandete Prallkörper-Ringe 23 hat.
Diese Prallkörper-Ringe 23 sind über radiale Tragarme 22 mit einem zentralen Halteteil
20 einstückig verbunden.
[0072] Wie Fig.10 zeigt, sind die zuströmseitigen Durchflußlöcher 7 der in Strömungsrichtung
vorgeschalteten Strahlzerlegeeinrichtung 5 im wesentlichen auf konzentrischen Kreisen
in Strömungsrichtung etwa fluchtend zu den ringförmigen Prallkörpern 23 angeordnet.
Auch die Tragarme 22 können als Prallkörper dienen, wenn diese etwa in Fluchtrichtung
der in der Strahlzerlegeplatte 6 angeordneten Durchflußlöcher 7 liegen.
[0073] Wie die Figuren 6 und 10 zeigen, weist die Strahlreguliereinrichtung 8 der Strahlregler
106 und 110 auch auslaufseitig eine Lochplatte 25 auf, die zumindest in wenigstens
einem als Lochfeld ausgebildeten Teilbereich ihrer quer zur Strömungsrichtung orientierten
Plattenebene mehrere Durchflußlöcher 26 hat. Dabei besitzen die benachbarte Durchflußlöcher
26 voneinander trennenden und sich etwa in Strömungsrichtung Pf1 erstreckenden Führungswandungen
27 jeweils eine Wandstärke, welche einen Bruchteil des lichten Lochdurchmessers eines
von den Führungswandungen 27 begrenzten Durchflußloches 26 beträgt. Die Lochplatte
25 ist vergleichsweise schmal und so bemessen, daß das Verhältnis zwischen der Höhe
der Führungswandungen und dem Gesamtdurchmesser der Strahlreguliereinrichtung 8 kleiner
1 ist. Dabei wird ein Verhältnis zwischen der Höhe der Führungswandungen und dem Gesamtdurchmesser
der Strahlreguliereinrichtung bevorzugt, der kleiner 3:21 ist.
[0074] In der Lochplatte 25 der Strahlreguliereinrichtung 8 können die von der Strahlzerlegeeinrichtung
5 kommenden Einzelstrahlen zu einem homogenen weichen Gesamtstrahl zusammengefaßt
werden. Während übliche Strahlreguliersiebe die zuströmenden Einzelstrahlen allenfalls
über die Dicke ihres Drahtdurchmessers führen können, haben die Durchflußlöcher 26
in der Strahlreguliereinrichtung 8 der Strahlregler 106,110 mit ihren Führungswandungen
27 eine demgegenüber größere Längserstreckung, so daß darin die einzelnen Wasserstrahlen
aufgrund der länger einwirkenden Adhäsionskräfte besser formbar sind. Gleichzeitig
sind aber die in der Lochplatte der Strahlreguliereinrichtung vorgesehenen Führungswandungen
27 im Vergleich zum Gesamtdurchmesser der Strahlreguliereinrichtung nicht höher ausgebildet,
wodurch die Bildung eines perlend-weichen Gesamtstrahles gefördert wird. Da die Durchflußlöcher
26 gleichzeitig nur durch die dünnen Führungswände 27 voneinander getrennt sind und
entsprechend eng aneinanderliegen, vereinen sich die Einzelstrahlen nach Durchlaufen
der Strahlreguliereinrichtung 8 zu einem sprudelnd-weichen, homogenen und nur wenig
streuenden Gesamtstrahl. Dabei läßt sich die Lochplatte 25 dieser Strahlreguliereinrichtung
8 ebenfalls als Spritzguß- oder Strangpreßteil aus Kunststoff oder jedem anderen geeigneten
Werkstoff kostengünstig herstellen. Durch ihren homogenen Aufbau neigt auch die Lochplatte
25 der in den Figuren 6 und 10 dargestellten Strahlregler 106,110 weniger zum Verkalken
oder Verschmutzen durch die im Wasser mitgeführten Inhaltsstoffe, wodurch die Funktionssicherheit
dieser Strahlregler 106,110 wesentlich begünstigt wird.
[0075] Um den Wasserstrom an einer möglichst großen Wandungsfläche der in der Lochplatte
25 vorgesehenen Führungswandungen 27 optimal formen zu können, ist es vorteilhaft,
wenn die Lochplatte 25 möglichst viele Durchflußlöcher 26 hat. Dazu können die Durchflußlöcher
26 der Lochplatte 25 einen runden, gerundeten, kreissegmentartigen oder eckigen, insbesondere
einen sechseckigen Durchflußquerschnitt haben. In den Figuren 6 und 10 bilden die
Durchflußlöcher 26 der Lochplatten 25 ein wabenzellenartiges Lochfeld, das den Wasserstrahl
besonders gut zu formen vermag, ohne ihm gleichzeitig einen störenden Strömungswiderstand
entgegenzusetzen.
[0076] Um die Übertragung unerwünschter Schwingungen auf die Prallkörper 9,23 zu verhindern,
kann es vorteilhaft sein, wenn das der Strahlzerlegeeinrichtung 5 abgewandte Ende
des zentralen Halteteiles 20 im Strahlreglergehäuse zentriert ist. Dazu weist das
zentrale Halteteil 20 der in den Figuren 6 und 10 dargestellten Strahlregler 106,110
an seinem der Strahlzerlegeeinrichtung 5 abgewandten Ende einen vorstehenden Zentrierstift
28 auf, der in einer etwa mittigen Zentrieröffnung der am Strahlreglergehäuse abströmseitig
vorgesehenen Lochplatte 25 der Strahlreguliereinrichtung 8 eingesetzt ist.
[0077] In den Figuren 6 und 10 sind die Lochplatten 25 der Strahlreguliereinrichtung 8 von
der Zuströmseite aus in das Gehäuseinnere des Strahlregler-Gehäuses 2 eingesetzt.
Möglich ist aber auch, die Lochplatte 25 der Strahlreguliereinrichtung 8 einstückig
an das Strahlregler-Gehäuse 2 anzuformen, wodurch ein noch besserer Schutz der zuströmseitigen
Einbauteile des Strahlreglers gegen unberechtigte Manipulationen gewährleistet wird.
[0078] Um die Einzelstrahlen besonders gut zusammenführen und in der Strahlreguliereinrichtung
8 zu einem geschlossenen zylindrischen Gesamtstrahl bündeln zu können, weisen die
Strahlregler 106 und 110 am Strömungsaustrittsende ihres Strahlregler-Gehäuses 2 hinter
der Strahlreguliereinrichtung 8 eine Gehäuseeinschnürung 18 zur Strahlbündelung auf.
1. Strahlregler (1, 103, 105, 106, 108, 110) mit einem hülsenförmigen Gehäuse (2), in
dem eine Strahlzerlegeeinrichtung (5) angeordnet ist, der eine Strahlreguliereinrichtung
(8) in Strömungsrichtung (Pf1) nachgeschaltet ist, welche mehrere, im Strömungsweg
quer zur Strömungsrichtung (Pf1) orientierte Prallkörper (9, 23) hat, wobei die als
Prallkörper-Stifte (9) ausgebildeten sowie mit ihrem freien Stiftende von der Innenseite
wenigstens eines Umfangssegmentes vorstehenden Prallkörper (9) mit diesem Umfangsegment
einstückig verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das hülsenförmige Gehäuse (2) in Längsrichtung des Strahlreglers (1, 105) geteilt
und aus zumindest zwei, als Umfangssegmente ausgestalteten Hülsenteilen (3, 4) zusammengesetzt
ist, daß die Hülsenteile (3, 4) als Kunststoff-Spritzgußteile ausgebildet sind und daß die Prallkörper voneinander beabstandet an wenigstens einem dieser Hülsenteile (3,
4) innenseitig angeformt sind.
2. Strahlregler (1, 103, 105, 106, 108, 110) mit einem hülsenförmigen Gehäuse (2), in
dem eine Strahlzerlegeeinrichtung (5) angeordnet ist, der eine Strahlreguliereinrichtung
(8) in Strömungsrichtung nachgeschaltet ist, welche mehrere, im Strömungsweg quer
zur Strömungsrichtung (Pf1) orientierte Prallkörper (9, 23) hat, wobei ein vor dem
Einsetzen in das Strahlregler-Gehäuse (2) als bandförmiges Flachteil (19) ausgebildetes
Halteteil vorgesehen ist, an dem die als Prallkörper-Stifte (9) ausgebildeten Prallkörper
(9) einstückig angeformt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die voneinander beabstandeten Prallkörper-Stifte (9) etwa rechtwinklig über eine
Flachseite des als Halteteil vorgesehenen Flachteils (19) vorstehen, daß das Flachteil (19) derart umgebogen und in das Strahlregler-Gehäuse eingesetzt ist,
daß die Breitseite des Flachsteils in Richtung der Strahlregler-Längsachse orientiert
ist, und daß das als Halteteil vorgesehene Flachteil (19) mit seinen einstückig angeformten
Prallkörpern als Kunststoff-Spritzgußteil ausgebildet ist.
3. Strahlregler (1, 103, 105, 106, 109, 110) mit einem hülsenförmigen Gehäuse (2), in
dem eine Strahlzerlegeeinrichtung (5) angeordnet ist, der eine Strahlreguliereinrichtung
(8) in Strömungsrichtung (Pf1) nachgeschaltet ist, welche mehrere, im Strömungsweg
quer zur Strömungsrichtung orientierte Prallkörper (9, 23) hat, dadurch gekennzeichnet, daß ein etwa koaxial zur Strahlregler-Längsachse angeordnetes zentrales Halteteil (20)
vorgesehen ist, daß das Halteteil (20) mit den voneinander beabstandeten und stift- und/oder ringförmig
ausgestalteten Prallkörpern verbunden ist, und daß das Halteteil (20) mit seinen einstückig angeformten Prallkörpern als Kunststoff-Spritzgußteil
ausgebildet ist.
4. Strahlregler nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zueinander angeordnete Prallkörper-Stifte (9) rostartig in wenigstens einer
quer zur Durchströmrichtung (Pf1) orientierten Ebene nebeneinander angeordnet sind
und daß mehrere Stiftlagen in zueinander beabstandeten Ebenen in Durchströmrichtung (Pf1)
übereinander angeordnet sind.
5. Strahlregler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallkörper-Stifte (9) benachbarter Stiftlagen jeweils quer, vorzugsweise rechtwinklig
zueinander angeordnet sind.
6. Strahlregler nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand benachbarter Prallkörper-Stifte (9) einer Stiftlage zumindest etwa gleich
ist.
7. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallkörper-Stifte (9) etwa radial zur Strahlregler-Längsachse angeordnet sind.
8. Strahlregler nach Anspruch 3 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallkörper-Stifte (9) an dem zentralen Halteteil (20) radial vorstehen.
9. Strahlregler nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallkörper über zumindest einen, insbesondere gemeinsamen Tragarm (22) mit dem
Halteteil (20) einstückig verbunden sind.
10. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 oder 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallkörper-Stifte (9) durch einander zugeordnete Stiftabschnitte gebildet sind
und daß die vorzugsweise Raumsektoren bildenden Hülsenteile (3, 4) jeweils Stiftabschnitte
aufweisen.
11. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1, 4 bis 6 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die zu einem hülsenförmigen Strahlregler-Gehäuse (2) oder -Gehäuseabschnitt zusammenfügbaren
Hülsenteile (3, 4) jeweils einander zugeordnete Prallkörper-Stifte (9) oder -Stiftabschnitte
mindestens einer Stiftlage tragen.
12. Strahlregler nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß zwei in einem Längsmittelbereich der Strahlreguliereinrichtung (8) getrennte, Zylindersektoren
bildende Hülsenteile (3, 4) vorgesehen sind, deren Stiftabschnitte in Montagestellung
miteinander fluchten.
13. Strahlregler nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Trennbereich der Hülsenteile (3, 4) Verbindungsmittel zum Halten in geschlossener
Montagestellung vorgesehen sind.
14. Strahlregler nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß als Verbindungsmittel Rast- und/oder Schnappverbindungen an den Hülsenteilen (3,
4) vorgesehen sind, mit komplementären, ineinandergreifenden Verbindungsteilen (13,
14).
15. Strahlregler nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß als Verbindungsmittel zum Verbinden der insbesondere als Halteteile ausgestalteten
Hülsenteile (3, 4) in geschlossener Montagestellung eine Ultraschallschweißverbindung
vorgesehen ist.
16. Strahlregler nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Stiftabschnitte an ihren freien, in Montagestellung einander zugewandten Stiftenden
zumindest formschlüssig ineinander greifende komplementäre Endkonturen aufweisen.
17. Strahlregler nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander fluchtenden Prallkörper-Stifte (9) mit ihren einander zugewandten
Stirnenden voneinander beabstandet sind.
18. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 oder 4 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß benachbarte Hülsenteile (3, 4) im Bereich von zur Längsachse des Strahlreglers (1,
105) etwa achsparallelen Mantellinien mittels Filmscharnier(en) (12) oder Gelenkscharnieren
verschwenkbar miteinander verbunden sind.
19. Strahlregler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteteil aus federelastischem Material besteht und von seiner Flachform unter
federelastischer Vorspannung in ein Strahlregler-Gehäuse (2) einsetzbar ist.
20. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die in Strömungsrichtung (Pf1) voneinander beabstandeten Prallkörper-Stifte (9) in
Umfangsrichtung auf Lücke versetzt zueinander angeordnet sind.
21. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest zwei benachbarte Stiftlagen quer zur Durchströmrichtung (Pf1) seitlich
versetzte Prallkörper-Stifte (9) aufweisen und daß die Prallkörper-Stifte (9) einer stromabwärts angeordneten Stiftlage in dem durch
die Prallkörper-Stifte (9) einer stromaufwärts benachbarten Stiftlage gebildeten Strömungsweg
angeordnet sind.
22. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand von zuströmseitig angeordneten, benachbarten Stiftlagen kleiner ist als
der Abstand von stromabwärts angeordneten, benachbarten Stiftlagen und daß austrittsseitig befindliche Stiftlage Prallkörper-Stifte (9) mit einem Abstand zueinander
und zu Prallkörper-Stiften der benachbarten Stiftlage von vorzugsweise mehr als 0,8
mm aufweist.
23. Strahlregler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallkörper als Prallkörper-Ringe (23) ausgebildet sind, die vorzugsweise etwa
konzentrisch zur Strahlregler-Längsachse angeordnet und insbesondere in Strömungsrichtung
(Pf1) voneinander beabstandet sind.
24. Strahlregler nach Anspruch 3 oder 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallkörper-Ringe (23) jeweils über radiale Tragarme (22) oder Prallkörper-Stifte
mit dem zentralen Halteteil (20) verbunden sind.
25. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallkörper ein gerundetes oder dergleichen strömungsgünstiges Querschnittsprofil
aufweisen.
26. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Stiftlagen vorgesehen sind.
27. Strahlregler nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß im Verbindungsbereich der Tragarme (22) und/oder Prallkörper-Stifte (9) mit dem Halteteil
durch Stützrippen oder dergleichen Anformungen gebildete Abstützungen vorgesehen sind.
28. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß der Strahlreguliereinrichtung (8) eine Strahlzerlegeeinrichtung (5) mit Strahlzerlegeplatte
(6) vorgeschaltet ist.
29. Strahlregler nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlzerlegeplatte (6) einstückig mit der Gehäusewand eines der Hülsenteile
(3, 4) des Strahlregler-Gehäuses (2) verbunden ist.
30. Strahlregler nach Anspruch 28 oder 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlzerlegeplatte (6) Durchflußlöcher (7) hat, die in Strömungsrichtung (Pf1)
etwa fluchtend zu den stift- oder ringförmigen Prallkörpern angeordnet sind.
31. Strahlregler nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (7) in der Strahlzerlegeplatte (6) in Durchströmrichtung konisch verengend
ausgebildet sind und zuströmseitig vorzugsweise einen Einlaufradius oder Einlaufkonus
haben.
32. Strahlregler nach Anspruch 30 oder 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallkörper-Stifte (9) der zuströmseitig ersten Stiftlage etwa in Fluchtrichtung
zu den Lochachsen der Durchflusslöcher (7) in der Strahlzerlegeplatte (6) angeordnet
sind.
33. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß am Strömungsaustrittsende (17) des Gehäuses (2) hinter der Strahlreguliereinrichtung
(8) eine Gehäuseeinschnürung (18) zur Strahlbündelung vorgesehen ist.
34. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß zuströmseitig vor der Strahlreguliereinrichtung (8) beziehungsweise vor der Strahlzerlegeeinrichtung
(5) ein Vorsatzsieb und/oder ein Durchflußmengenregler vorgeschaltet ist.
1. Flow regulator (1, 103, 105, 106, 108, 110) having a sleeve-shaped housing (2) in
which is mounted a flow break-up device (5) downstream of which in the direction of
flow (Pf1) is arranged a flow regulator (8), which has a plurality of impact members
(9, 23) oriented at right angles to the direction of flow (Pf1) in the flow path,
wherein the impact members (9) constructed as impact pins (9) and projecting with
their free ends from the inside of at least one circumferential segment are integrally
connected to this circumferential segment, characterised in that the sleeve-shaped housing (2) is divided in the longitudinal direction of the flow
regulator (1, 105) and is made up of at least two sleeve portions (3, 4) in the form
of circumferential segments, in that the sleeve portions (3, 4) are constructed as injection moulded plastic components
and in that the impact members are moulded, at a spacing from one another, onto the inside of
at least one of these sleeve portions (3, 4).
2. Flow regulator (1, 103, 105, 106, 108, 110) having a sleeve-shaped housing (2) in
which is mounted a flow break-up device (5) downstream of which, in the direction
of flow (Pf1), is arranged a flow regulator (8), which has a plurality of impact members
(9, 23) oriented at right angles to the direction of flow (Pf1) in the flow path,
wherein a retaining member is provided which is in the form of a strip-shaped flat
component (19) before it is inserted in the flow regulator housing (2), and on which
the impact members (9) constructed as impact pins (9) are integrally formed, characterised in that the spaced-apart impact pins (9) project substantially at right angles over a flat
side of the flat component (19) provided as a retaining member, in that the flat component (19) is bent and inserted in the flow regulator housing in such
a way that the broad side of the flat component is oriented in the direction of the
longitudinal axis of the flow regulator, and in that the flat component (19) provided as a retaining member is constructed, with its integrally
attached impact members, as an injection moulded plastics component.
3. Flow regulator (1, 103, 105, 106, 108, 110) having a sleeve-shaped housing (2) in
which is mounted a flow break-up device (5) downstream of which, in the direction
of flow (Pf1), is arranged a flow regulator (8), which has a plurality of impact members
(9, 23) oriented at right angles to the direction of flow (Pf1) in the flow path,
characterised in that a central retaining member (20) is provided which is mounted to be substantially
coaxial to the longitudinal axis of the flow regulator, in that the retaining member (20) is connected to the spaced-apart impact members constructed
as pins and/or rings, and in that the retaining member (20) is constructed, with its integrally attached impact members,
as an injection moulded plastics component.
4. Flow regulator according to claim 1 or 3, characterised in that impact pins (9) arranged parallel to one another are mounted side by side in the
manner of a grid in at least one plane oriented transversely to the direction of throughflow
(Pf1) and in that a plurality of layers of pins are arranged above one another in planes spaced apart
from one another in the direction of throughflow (Pf1).
5. Flow regulator according to claim 4, characterised in that the impact pins (9) of adjacent layers of pins are arranged transversely, preferably
at right angles to one another.
6. Flow regulator according to claim 4 or 5, characterised in that the spacing between adjacent impact pins (9) of a layer of pins is at least substantially
equal.
7. Flow regulator according to one of claims 1 to 3, characterised in that the impact pins (9) are arranged substantially radially with respect to the longitudinal
axis of the flow regulator.
8. Flow regulator according to claim 3 or 7, characterised in that the impact pins (9) project radially from the central retaining member (20).
9. Flow regulator according to claim 8, characterised in that the impact members are integrally connected to the retaining member (20) by means
of at least one carrier arm (22) which is, in particular, common to them all.
10. Flow regulator according to one of claims 1 or 4 to 6, characterised in that the impact pins (9) are formed by pin portions associated with one another and in that the sleeve portions (3, 4) preferably forming three-dimensional sectors each have
pin portions.
11. Flow regulator according to one of claims 1, 4 to 6 or 10, characterised in that the sleeve portions (3, 4) which can be put together to form a sleeve-shaped flow
regulator housing (2) or housing portion comprise impact pins (9) or pin portions
of at least one layer of pins which are associated with one another.
12. Flow regulator according to claim 10 or 11, characterised in that two sleeve portions (3, 4) are provided which are separated along a central longitudinal
region of the flow regulator (8) and form sectors of a cylinder, the pin portions
thereof being aligned with one another in the assembly position.
13. Flow regulator according to claim 12, characterised in that connecting means for securing the sleeve portions (3, 4) in the closed assembly position
are provided in an area of separation of said sleeve portions (3, 4).
14. Flow regulator according to claim 12 or 13, characterised in that latching and/or snap-fit connections are provided as connecting means on the sleeve
portions (3, 4), having complementary interlocking connecting portions (13, 14).
15. Flow regulator according to claim 13, characterised in that an ultrasonic weld joint is provided as the connecting means for attaching the sleeve
portions (3, 4), constructed in particular as retaining members, in the closed assembly
position.
16. Flow regulator according to one of claims 12 to 15, characterised in that the pin portions comprise, at their free ends facing each other in the assembly position,
complementary end contours which engage with one another at least by interlocking.
17. Flow regulator according to one of claims 12 to 15, characterised in that the aligned impact pins (9) are spaced apart from one another at their facing ends.
18. Flow regulator according to one of claims 1 or 4 to 17, characterised in that adjacent sleeve portions (3, 4) are pivotably connected to one another by means of
film hinges (12) or articulated hinges in the region of generatrices which are substantially
paraxial to the longitudinal axis of the flow regulator (1, 105).
19. Flow regulator according to claim 2, characterised in that the retaining member consists of resilient material and can be inserted, starting
from its flat shape, by spring biassing, into a flow regulator housing (2).
20. Flow regulator according to one of claims 1 to 19, characterised in that the impact pins (9) arranged at a spacing from one another in the direction of flow
(Pf1) are offset from one another in a staggered arrangement in the circumferential
direction.
21. Flow regulator according to one of claims 1 to 20, characterised in that at least two adjacent layers of pins comprise impact pins (9) which are laterally
offset transversely of the direction of flow (Pf1), and in that the impact pins (9) of a layer of pins arranged downstream are arranged in the flow
path formed by the impact pins (9) of a layer of pins adjacent thereto in the upstream
direction.
22. Flow regulator according to one of claims 1 to 21, characterised in that the spacing of adjacent layers of pins arranged on the inflow side is less than the
spacing of adjacent layers of pins arranged downstream thereof, and in that the impact pins (9) of a layer of pins on the outflow side are at a spacing from
one another and from impact pins of the adjacent layer of pins of preferably more
than 0.8 mm.
23. Flow regulator according to claim 3, characterised in that the impact members are constructed as impact rings (23) which are preferably arranged
substantially concentrically with respect to the longitudinal axis of the flow regulator
and are spaced from one another particularly in the direction of flow (Pf1).
24. Flow regulator according to claim 3 or 23, characterised in that the impact rings (23) are connected to the central retaining member (20) via radial
carrying arms (22) or impact pins.
25. Flow regulator according to one of claims 1 to 24, characterised in that the impact members have a rounded or similarly flow-promoting cross sectional profile.
26. Flow regulator according to one of claims 1 to 25, characterised in that a plurality of layers of pins are provided.
27. Flow regulator according to claim 24, characterised in that supports formed by support ribs or similar structures are provided in the region
of connection of the carrying arms (22) and/or impact pins (9) to the retaining member.
28. Flow regulator according to one of claims 1 to 27, characterised in that a flow break-up device (5) with a flow break-up plate (6) is provided in front of
the flow regulator (8).
29. Flow regulator according to claim 28, characterised in that the flow break-up plate (6) is integrally connected to the housing wall of one of
the sleeve portions (3, 4) of the flow regulator housing (2).
30. Flow regulator according to claim 28 or 29, characterised in that the flow break-up plate (6) has throughflow holes (7) which are arranged substantially
in alignment with the impact pins or rings in the direction of flow (Pf1).
31. Flow regulator according to claim 30, characterised in that the holes (7) in the flow break-up plate (6) are constructed to taper conically in
the direction of flow and preferably have an inlet radius or inlet cone on the inflow
side.
32. Flow regulator according to claim 30 or 31, characterised in that the impact pins (9) of the first layer of pins on the inflow side are arranged substantially
in the direction of alignment with the axes of the throughflow holes (7) in the flow
break-up plate (6).
33. Flow regulator according to one of claims 1 to 32, characterised in that at the outflow end (17) of the housing (2) behind the flow regulator (8) is provided
a constriction (18) in the housing for the purpose of focussing the flow.
34. Flow regulator according to one of claims 1 to 33, characterised in that, on the inflow side, in front of the flow regulator (8) or in front of the flow break-up
device (5), there is provided an ancillary sieve and/or a throughflow regulator.
1. Régulateur de jet (1, 103, 105, 106, 108, 110), avec un boîtier (2) en forme de manchon
dans lequel est disposé un dispositif de fractionnement de jet (5) qui est suivi,
dans la direction d'écoulement (Pf1), d'un dispositif de régulation de jet (8) qui
possède plusieurs corps déflecteurs (9, 23) orientés transversalement à la direction
d'écoulement (Pf1) dans le chemin d'écoulement, les corps déflecteurs (9), conçus
comme tiges (9) formant corps déflecteurs et faisant saillie par les extrémités libres
des tiges du côté intérieur d'au moins un segment de circonférence, étant solidairement
assemblés à ce segment de circonférence, caractérisé en ce que le boîtier (2) en forme de manchon est divisé dans la direction longitudinale du
régulateur de jet (1, 105) et est composé d'au moins deux parties de douille (3, 4)
conçues comme segments de circonférence, en ce que les parties de douille (3, 4) sont réalisées sous forme de pièces moulées par injection
de matière plastique, et en ce que les corps déflecteurs sont formés à distance mutuelle sur le côté intérieur d'au
moins une de ces parties de douille (3,4).
2. Régulateur de jet (1, 103, 105, 106, 108, 110), avec un boîtier (2) en forme de manchon
dans lequel est disposé un dispositif de fractionnement de jet (5) qui est suivi,
dans la direction d'écoulement, d'un dispositif de régulation de jet (8) qui possède
plusieurs corps déflecteurs (9, 23) orientés transversalement à la direction d'écoulement
(Pf1) dans le chemin d'écoulement, un élément de maintien étant prévu, conçu comme
pièce plate (19) en forme de bande avant son insertion dans le boîtier (2) du régulateur
de jet, élément sur lequel les corps déflecteurs (9) conçus comme tiges (9) formant
corps déflecteurs sont solidairement formés, caractérisé en ce que les tiges (9) formant corps déflecteurs, mutuellement distantes, font saillie environ
à angle droit d'un côté plat de la pièce plate (19) prévue comme élément de maintien,
en ce que la pièce plate (19) est cintrée et insérée dans le boîtier du régulateur de jet de
telle sorte que le côté large de la pièce plate est orienté dans la direction de l'axe
longitudinal du régulateur de jet, et en ce que la pièce plate (19) prévue comme élément de maintien est réalisée, avec ses corps
déflecteurs solidairement formés, sous forme de pièce moulée par injection de matière
plastique.
3. Régulateur de jet (1, 103, 105, 106, 108, 110), avec un boîtier (2) en forme de manchon
dans lequel est disposé un dispositif de fractionnement de jet (5) qui est suivi,
dans la direction d'écoulement (Pf1), d'un dispositif de régulation de jet (8) qui
possède plusieurs corps déflecteurs (9, 23) orientés transversalement à la direction
d'écoulement dans le chemin d'écoulement, caractérisé en ce qu'il est prévu un élément de maintien (20) disposé environ coaxialement à l'axe longitudinal
du régulateur de jet, en ce que l'élément de maintien (20) est assemblé aux corps déflecteurs mutuellement distants
et réalisés sous forme de tiges et/ou de couronnes, et en ce que l'élément de maintien (20), avec ses corps déflecteurs solidairement formés, est
réalisé sous forme de pièce moulée par injection de matière plastique.
4. Régulateur de jet selon la revendication 1 ou 3, caractérisé en ce que des tiges (9) formant corps déflecteurs disposées parallèlement entre elles sont
juxtaposées à la manière d'un treillis dans au moins un plan orienté transversalement
à la direction d'écoulement (Pf1) et en ce que plusieurs couches de tiges sont disposées en superposition dans des plans mutuellement
distants dans la direction d'écoulement (Pf1).
5. Régulateur de jet selon la revendication 4, caractérisé en ce que les tiges (9) formant corps déflecteurs de couches de tiges voisines sont respectivement
disposées transversalement, de préférence à angle droit, les unes par rapport aux
autres.
6. Régulateur de jet selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que la distance entre des tiges voisines (9) formant corps déflecteurs d'une couche de
tige est au moins approximativement uniforme.
7. Régulateur de jet selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les tiges (9) formant corps déflecteurs sont disposées approximativement radialement
à l'axe longitudinal du régulateur de jet.
8. Régulateur de jet selon la revendication 3 ou 7, caractérisé en ce que les tiges (9) formant corps déflecteurs font radialement saillie de l'élément de
maintien (20) central.
9. Régulateur de jet selon la revendication 8, caractérisé en ce que les corps déflecteurs sont solidairement assemblés à l'élément de maintien (20) par
l'intermédiaire d'au moins un bras porteur (22), notamment commun.
10. Régulateur de jet selon l'une quelconque des revendications 1 ou 4 à 6, caractérisé en ce que les tiges (9) formant corps déflecteurs sont formées par des tronçons de tiges mutuellement
associés, et en ce que les parties de douille (3, 4), qui forment de préférence des secteurs tridimensionnels,
présentent des tronçons de tiges respectifs.
11. Régulateur de jet selon l'une quelconque des revendications 1, 4 à 6 ou 10, caractérisé en ce que les parties de douille (3, 4), qui peuvent être réunies en un boîtier (2) ou un tronçon
de boîtier de régulateur de jet en forme de manchon, portent des tiges (9) ou tronçons
de tiges formant corps déflecteurs respectifs, mutuellement associés, d'au moins une
couche de tiges.
12. Régulateur de jet selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce qu'il est prévu deux parties de douille (3, 4), séparées dans une région médiane longitudinale
du dispositif de régulation de jet (8), qui forment des secteurs de cylindre et dont
les tronçons de tiges sont mutuellement alignés en position de montage.
13. Régulateur de jet selon la revendication 12, caractérisé en ce que des moyens d'assemblage sont prévus dans une région de séparation des parties de
douille (3, 4) pour leur maintien en position fermée de montage.
14. Régulateur de jet selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce qu'il est prévu comme moyens d'assemblage des assemblages par crantage et/ou à enclenchement
sur les parties de douille (3, 4), avec des éléments d'assemblage complémentaires
(13, 14) en engagement mutuel.
15. Régulateur de jet selon la revendication 13, caractérisé en ce qu'un assemblage par soudage aux ultrasons est prévu comme moyen d'assemblage pour assembler
en position fermée de montage les parties de douille (3, 4) conçues notamment comme
éléments de maintien.
16. Régulateur de jet selon l'une quelconque des revendications 12 à 15, caractérisé en ce que les tronçons de tiges présentent, à leurs extrémités libres de tiges en vis-à-vis
en position de montage, des contours terminaux complémentaires s'engageant mutuellement
au moins par complémentarité de forme.
17. Régulateur de jet selon l'une quelconque des revendications 12 à 15, caractérisé en ce que les tiges (9) formant corps déflecteurs en alignement mutuel sont mutuellement distantes
par leurs extrémités de tiges en vis-à-vis.
18. Régulateur de jet selon l'une quelconque des revendications 1 ou 4 à 17, caractérisé en ce que des parties de douille voisines (3, 4) sont mutuellement assemblées à pivotement,
dans la région de génératrices environ en parallélisme axial avec l'axe longitudinal
du régulateur de jet (1, 105), au moyen d'une ou plusieurs charnières pelliculaires
(12) ou de charnières articulées.
19. Régulateur de jet selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément de maintien est réalisé en un matériau à élasticité de ressort et peut
être inséré dans un boîtier (2) de régulateur de jet à partir de sa forme plate, sous
précontrainte élastique.
20. Régulateur de jet selon l'une quelconque des revendications 1 à 19, caractérisé en ce que les tiges (9) formant corps déflecteurs mutuellement distantes dans la direction
d'écoulement (Pf1) sont disposées en étant mutuellement décalées à intervalles en
direction circonférentielle.
21. Régulateur de jet selon l'une quelconque des revendications 1 à 20, caractérisé en ce qu'au moins deux couches de tiges voisines présentent des tiges (9) formant corps déflecteurs
latéralement décalées transversalement à la direction d'écoulement (Pf1), et en ce que les tiges (9) formant corps déflecteurs d'une couche de tiges disposée en aval sont
disposées dans le chemin d'écoulement formé par les tiges (9) formant corps déflecteurs
d'une couche de tiges voisine en amont.
22. Régulateur de jet selon l'une quelconque des revendications 1 à 21, caractérisé en ce que la distance entre des couches de tiges voisines disposées du côté du flux entrant
est inférieure à la distance entre des couches de tiges voisines disposées en aval,
et en ce que la couche de tiges se trouvant du côté de sortie présente des tiges (9) formant corps
déflecteurs avec une distance, entre elles et par rapport aux tiges formant corps
déflecteurs de la couche de tige voisine, qui est de préférence supérieure à 0,8 mm.
23. Régulateur de jet selon la revendication 3, caractérisé en ce que les corps déflecteurs sont conçus comme couronnes (23) formant corps déflecteurs,
qui sont de préférence disposées approximativement concentriquement à l'axe longitudinal
du régulateur de jet et sont notamment mutuellement distantes dans la direction d'écoulement
(Pf1).
24. Régulateur de jet selon la revendication 3 ou 23, caractérisé en ce que les couronnes (23) formant corps déflecteurs sont respectivement assemblées par l'intermédiaire
de bras porteurs radiaux (22) ou de tiges formant corps déflecteurs à l'élément de
maintien central (20).
25. Régulateur de jet selon l'une quelconque des revendications 1 à 24, caractérisé en ce que les corps déflecteurs présentent un profil de section arrondi ou analogue, favorisant
l'écoulement.
26. Régulateur de jet selon l'une quelconque des revendications 1 à 25, caractérisé en ce que plusieurs couches de tiges sont prévues.
27. Régulateur de jet selon la revendication 24, caractérisé en ce qu'il est prévu, dans la région d'assemblage des bras porteurs (22) et/ou des tiges (9)
formant corps déflecteurs avec l'élément de maintien, des appuis formés par des nervures
de soutien ou formations analogues.
28. Régulateur de jet selon l'une quelconque des revendications 1 à 27, caractérisé en ce que le dispositif de régulation de jet (8) est précédé d'un dispositif de fractionnement
de jet (5) muni d'une plaque de fractionnement de jet (6).
29. Régulateur de jet selon la revendication 28, caractérisé en ce que la plaque de fractionnement de jet (6) est solidairement assemblée à la paroi de
boîtier d'une des parties de douille (3, 4) du boîtier (2) de régulateur de jet.
30. Régulateur de jet selon la revendication 28 ou 29, caractérisé en ce que la plaque de fractionnement de jet (6) possède des trous de passage (7) qui sont
disposés, dans la direction d'écoulement (Pf1), environ en alignement avec les corps
déflecteurs en forme de tiges ou de couronnes.
31. Régulateur de jet selon la revendication 30, caractérisé en ce que les trous (7) dans la plaque de fractionnement de jet (6) sont réalisés en se rétrécissant
coniquement dans la direction de passage du flux et possèdent de préférence un rayon
ou cône d'entrée du côté du flux entrant.
32. Régulateur de jet selon la revendication 30 ou 31, caractérisé en ce que les tiges (9) formant corps déflecteurs de la première couche de tiges du côté du
flux entrant sont disposées environ en alignement avec les axes des trous de passage
(7) de la plaque de fractionnement de jet (6).
33. Régulateur de jet selon l'une quelconque des revendications 1 à 32, caractérisé en ce qu'un rétrécissement de boîtier (18) est prévu après le dispositif de régulation de jet
(8) à l'extrémité (17) de sortie du flux du boîtier (2) en forme de manchon, afin
de concentrer le jet.
34. Régulateur de jet selon l'une quelconque des revendications 1 à 33, caractérisé en ce qu'un tamis additionnel et/ou un régulateur de débit est prévu du côté du flux entrant
avant le dispositif de régulation de jet (8) ou respectivement avant le dispositif
de fractionnement de jet (5).