| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 931 584 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
04.02.2004 Patentblatt 2004/06 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.11.1998 |
|
|
| (54) |
Vorrichtung zum Dispergieren von hochkonsistentem Altpapier
Apparatus for dispersing of highly consistent waste paper
Dispositif pour la dispersion de vieux papiers très consistants
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT DE FR GB SE |
| (30) |
Priorität: |
22.01.1998 DE 19802260
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
28.07.1999 Patentblatt 1999/30 |
| (73) |
Patentinhaber: Voith Paper Patent GmbH |
|
89522 Heidenheim (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Schnell, Hans
88512 Mengen (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 773 316 US-A- 5 042 726
|
DE-A- 19 523 704
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Dispergieren von hochkonsistentem Altpapier
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Eine derartige Behandlungsvorrichtung ist zum Beispiel aus der DE-PS 30 47 013 bekannt.
Diese zum Dispergieren von Altpapier geeignete Vorrichtung dient dazu, den Stoff intensiv
mechanisch und thermisch zu bearbeiten, wodurch die darin enthaltenen Störstoffe von
den Fasern abgelöst, zerkleinert und/oder unter die Sichtbarkeitsgrenze gebracht werden
können. Anders als zum Beispiel bei Papierstoff-Mahlrefinern wird bei derartigen Maschinen
der Faserstoff nicht in einer pumpfähigen Suspension bearbeitet, sondern in Form eines
teigigen oder krümeligen Hochkonsistenzstoffes, vorzugsweise mit einem Trockengehalt
zwischen 20 und 35 %. Auf diese Weise lassen sich beträchtlich höhere Scherkräfte
in den Faserstoff übertragen, wodurch die genannten Ziele erreichbar sind, ohne daß
dabei eine wesentliche Veränderung der Faserlänge erfolgt. In vielen Fällen wird die
Wirkung der mechanischen Behandlung durch Hitze weiter verstärkt, z.B. durch Einstellen
einer Faserstofftemperatur von 90° Celsius oder noch darüber.
[0003] Durch die hohe Konsistenz, die der Faserstoff bei der Behandlung hat, ist eine intensive
mechanische Bearbeitung möglich, obwohl sich die Zähne der relativ zueinander bewegbaren
Behandlungswerkzeuge nicht berühren, sondern sich vielmehr in einem Abstand von ca.
0,5 mm oder mehr aneinander vorbeibewegen. Oft kann der Abstand zwischen den Behandlungswerkzeugen
zur Regelung der Behandlungsintensität verändert werden. Solche Behandlungswerkzeuge
werden zumeist als Garnituren bezeichnet, und zwar die stillstehende als Stator- und
die bewegte als Rotorgamitur. Garnituren können aus Kreisringsegmenten zusammengesetzt
sein.
[0004] Nachdem der hochkonsistente Faserstoff den Bearbeitungsbereich passiert hat, also
die Dispergierung erfolgt ist, tritt er an der letzten Stufe der Statorgarnitur aus.
Dabei wird er durch den nachfolgenden Stoff herausgedrückt und führt eine im wesentlichen
radiale Bewegung aus. Da die Garnitur kreisförmig angelegte Zahnreihen enthält, erfolgt
der Auswurf des Faserstoffes über den gesamten Umfang, also 360°. In der Regel ist
die Mittelachse einer solchen Dispergiervorrichtung waagerecht angeordnet, d.h. der
Faserstofftransport erfolgt in einer senkrechten Ebene. Dort, wo die Zahnlücken zwischen
den Zähnen nach unten führen, fällt der Stoff frei heraus, z.B. in ein Gefäß, in dem
er, wenn gewünscht, mit Wasser verdünnt werden kann. Im geodätisch betrachtet oberen
Bereich der Garnituren sammelt sich der Stoff an, da er nicht direkt herabfallen kann.
Zwar wird er früher oder später durch nachdrängenden Stoff abtransportiert, die Verhältnisse
sind aber undefiniert und daher nicht immer befriedigend. Als Abhilfe kann im oberen
Teil des Gehäuses bereits Wasser zugegeben werden, was einerseits zur Verdünnung führt
und daher bei nachfolgender Hochkonsistenzbehandlung, z:B. Bleiche, unerwünscht ist
und andererseits auch nicht immer den gewünschten Erfolg hat.
[0005] Auch die EP 0 773 316 A1 befasst sich mit der speziellen Ausgestaltung von einem
Disperger für hochkonsistenten Faserstoff. Durch die darin beschriebenen Verbesserungen
wird es möglich, den Disperger mit einem höheren Durchsatz zu beaufschlagen und dadurch
die Wirtschaftlichkeit zu verbessern. Dazu werden die Zähne in Axialrichtung verlängert
und zur besseren Festigkeit mit Stegen miteinander verbunden. Auf den Austrag des
dispergierten Stoffes, also nach Passieren der dispergierenden Zahnreihen, hat diese
Maßnahme nur einen geringen Einfluß.
[0006] In der DE 195 23 704 A1 wird vorgeschlagen, die Austragsvorrichtung eines Dispergers
so zu gestalten, dass ein Gegendruck erzeugt werden kann, der den Füllungsgrad der
Vorrichtung und/oder den Kompressionsgrad des zu behandelnden Stoffes verändert. Auch
diese Maßnahme kann den Austrag des Faserstoffs nach Verlassen des Garniturbereiches
nicht verbessern.
[0007] Die US 5,042,726 beschreibt eine Apparatur, mit der eine Mahlung von Zellulosefasern
oder z.B. von hölzernen Hackschnitzeln erfolgen kann. in einer solchen Maschine wird
der zu mahlende Rohstoff durch zwei hintereinander angeordnete Mahlzonen gefördert,
wobei die zweite Mahlzone gegenüber der ersten einen Schrägwinkel aufweist. Diese
Maschine ist für das zweckmäßige Dispergieren von Altpapierfaserstoff kaum geeignet,
da eine wesentliche Veränderung der Papierfasem zu erwarten ist, was beim Dispergieren
unerwünscht ist. Maßnahmen zur Verbesserung des Austrages sind auch hier nicht zu
finden.
[0008] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Behandlungsvorrichtung zu schaffen,
mit der es möglich ist, den Austrag von bearbeitetem Faserstoff mit einfachen Mitteln
zu verbessern.
[0009] Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 genannten Merkmale vollständig
gelöst.
[0010] Danach wird die radiale Bewegung, insbesondere im oberen Teil des Gehäuses, in eine
axiale und dann in eine Umfangsbewegung umgelenkt. Der Stoff gelangt vollständig -
ohne störende Anhäufungen und ohne wesentlichen Energieverbrauch - in den dafür vorgesehenen
Behälter. Nachteilige Veränderungen des zumeist heißen Faserstoffes, wie z.B. Austrocknen,
Verbacken, Verhomen werden vermieden.
[0011] Der Erfindungsgegenstand hat darüberhinaus den Vorteil eines relativ günstigen Verschleißverhaltens.
Dabei geht es um die Reduzierung des Verschleißes, der sich bekanntlich bei solchen
Vorrichtungen nicht gänzlich vermeiden läßt. Dadurch, daß der Stoff verhältnismäßig
zügig abtransportiert wird, können Anbackungen, die den Verschleiß begünstigen, verhindert
werden. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Radialvorsprünge zu dem Teil des Behandlungswerkzeuges
gehören, der infolge des unvermeidbaren Verschleisses ohnehin in bestimmten Abständen
ausgewechselt werden muß. Auf diese Weise wird nämlich der normale Verschleiß auf
wenige Teile beschränkt, während die übrigen Maschinenteile, insbesondere die Befestigungsplatten
für die Garnituren, nur noch einem sehr geringen Verschleiß unterliegen.
[0012] Die wichtigste Anwendung der Erfindung ist bei solchen Vorrichtungen zu erwarten,
bei denen der hochkonsistente Faserstoff erst nach dem Austritt aus dem Gehäuse der
Vorrichtung verdünnt wird, also als Dickstoff herausfällt. Es gibt aber auch andere
Anwendungsfälle, nämlich die, bei denen der Dickstoff bereits im Gehäuse mit Wasser
verdünnt wird. Auch wenn der Stoff verdünnt ist, sollte er möglichst schnell aus dem
Gehäuse abgeführt werden, wozu die Erfindung entscheidend beiträgt.
[0013] Im Extremfall kann der Radialvorsprung ein Ober den gesamten Umfang verlaufender
ringförmiger Bund sein. Er kann - ebenso wie die Garnitur - aus einem besonders verschleißfesten
Material bestehen und im Bedarfsfall zusammen mit der Garnitur ausgetauscht werden.
[0014] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0015] Ausführungsbeispiele der Erfindung und ihre Vorteile werden erläutert anhand von
Zeichnungen. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- Schnitt durch den wesentlichen Teil einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in Seitenansicht;
- Fig. 2
- Detailansicht eines Radialvorsprunges;
- Fig. 3
- Aufsicht auf die Vorrichtung (Rotor);
- Fig. 4
- Aufsicht auf die Vorrichtung (Stator);
- Fig. 5
- Variante, Teilansicht;
- Fig. 6
- Kontur eines speziellen Umlenkelementes.
[0016] Fig. 1 zeigt zwei relativ zueinander bewegbare, komplementäre Behandlungswerkzeuge
1 und 2, die miteinander so im Eingriff stehen, daß sie zusammenwirken können. Die
gewählte Darstellung in Form eines Schnitts in Seitenansicht läßt erkennen, daß sich
radial von innen nach außen die zu verschiedenen Behandlungswerkzeugen gehörenden
Zähne 4, 3, 4', 3', 4", 3" abwechseln. Die Anordnung ist derart, daß die Zahnreihe
eines Behandlungswerkzeuges jeweils in den Zwischenraum 11 (Fig. 3) des komplementären
Werkzeuges reicht und einen Abstand a zu den Zähnen des komplementären Behandlungswerkzeuges
einnimmt. Dabei gehört das links gezeichnete Behandlungswerkzeug 1 zum Stator 6 und
rechts das Behandlungswerkzeug 2 zum Rotor 5. Die nicht dargestellte Rotationsachse
liegt hier waagerecht, und die Radialtransportrichtung des Faserstoffes liegt in senkrechten
Ebenen. Die letzte Zahnreihe mit den Zähnen 3" gehört zur Statorgarnitur. Die Behandlungswerkzeuge
sind in einem Gehäuse 6' untergebracht, wobei die Statorgamitur mit dem Gehäuse drehfest
verbunden ist.
[0017] Derartige Garnituren sind grundsätzlich bereits bekannt und werden beispielsweise
zum Entstippen oder Dispergieren eingesetzt. Die entscheidende Neuerung findet sich
im Bereich der Austragsvorrichtung 8. Diese weist in dem hier gezeigten Beispiel ein
feststehendes Umlenkelement 9 mit einer Kontur 10 auf, deren Form den radial austretenden
Faserstoff in axiale Richtung umlenkt. Es wirkt zusammen mit einer Anzahl von Radialvorsprüngen
7 (nur einer gezeichnet), die sich um den Überstand b über den äußersten Rand des
Rotors 5 hinaus erstrecken.
[0018] Fig. 2 zeigt in Ansicht radial von außen einen Radialvorsprung 7, welcher jeweils
in Umfangsrichtung die Fläche A bzw. A' aufweist. Man sieht einige der äußersten Zähne
4", die sich vom Behandlungswerkzeug 2 ausgehend axial in Richtung zum nicht gezeichneten
komplementären Werkzeug erstrecken.
[0019] In der Aufsicht gemäß Fig. 3 auf eine Rotorgamitur erkennt man die ringförmigen Zwischenräume
11. Auch die Zähne 4, 4', 4" sind in ringförmigen Reihen angeordnet.
[0020] Von der Vielzahl sind nur einige gezeichnet, teils im Schnitt, teils in Aufsicht
Ihre Form ist bekannt und richtet sich nach dem Verwendungszweck der Garnitur. Am
radial äußeren Rand der Rotorgarnitur sind bei dem hier gezeichneten Beispiel insgesamt
drei Radialvorsprünge 7 vorhanden, die jeweils einen Abstand von 120° voneinander
haben. Die zweckmäßige Anzahl der Radialvorsprünge hängt selbstverständlich von den
Bedingungen, z.B. Gamiturdurchmesser und Drehzahl ab. Sie verlaufen Ober eine Umfangserstreckung
c, die hier bei etwa 10° liegt Der Auflaufwinkel α zwischen dem Radius und den Flächen
A, A' beträgt ca. 20°.
[0021] Fig.4 zeigt die Aufsicht auf eine Statorgamitur mit den Zähnen 3, 3', 3", zwischen
denen sich die Zwischenräume 11 befinden sowie auch die Kontur 10 des Umlenkelementes
9. Bei der hier gezeigten Ausführung handelt es sich um den Teil einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung, deren Rotationsachse waagerecht liegt. Die Ansicht dieser Figur ist so
zu verstehen, daß die Richtung gemäß Pfeil 12 oben ist. Wegen der bereits beschriebenen
Verhältnisse, insbesondere im oberen Bereich der Behandlungsvorrichtung, ist dort
das Umlenkelement 9 angebracht. Es erstreckt sich hier über einen Umfangswinkel von
ca. 270°. Variationen dieses Umfangswinkels sind durch Experimente bestimmbar. In
anderen Fällen, in denen die Rotationsachse senkrecht steht, ist das Umlenkelement
im wesentlichen am gesamten Umfang vorzusehen.
[0022] Bei dem in Fig. 5 gezeigten Fall sind sowohl das Umlenkelement 9 als auch die Radialvorsprünge
7 Teile der entsprechenden Garnituren und damit aus demselben Material wie deren Zähne.
Natürlich kann dieses Zusammenfassen auch lediglich bei der Rotor- oder Statorgamitur
erfolgen. Diese Figur zeigt (gestrichelt) als Alternative einen Radialvorsprung 7',
der direkt auf der Grundplatte des Rotors (5) angebracht ist.
[0023] Fig. 6 zeigt schematisch eine mögliche Form der stoffberührten Kontur 10 am Umlenkelement
9. Bei dieser Ausgestaltung wird die Kontur 10 als Teil eines Torus' T gebildet. Natürlich
sind auch andere Formen denkbar, mit denen die Umlenkung erfolgen kann.
1. Vorrichtung zum Dispergieren von hochkonsistentem Altpapier, mit mindestens zwei relativ
zueinander bewegbaren Behandlungswerkzeugen (1, 2, ),
1.1 die jeweils eine im wesentlichen rotationssymmetrische Form haben und koaxial
zueinander angeordnet sind,
1.2 die in ringförmigen, zu ihrer Mitte konzentrischen Reihen angeordnete Zähne (3,
3', 3", 4, 4', 4") aufweisen, zwischen welchen sich Zahnlücken befinden, die freie
Querschnitte bilden, welche von dem zu behandelnden Faserstoff durchströmbar sind,
1.3 die zwischen den Zahnreihen ringförmige Zwischenräume (11) aufweisen,
1.4 die so zueinander positioniert sind, daß mindestens eine Zahnreihe eines Behandlungswerkzeuges
(1,2) in einen ringförmigen Zwischenraum (11) des anderen, komplementären Behandlungswerkzeuges
(2,1) hineinreicht,
1.5 wobei die Vorrichtung wenigstens eine Austragsvorrichtung (8) für den radial nach
außen austretenden Faserstoff enthält,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Austragsvorrichtung (8) ein Umlenkelement (9) enthält mit einer Kontur (10),
die so geformt ist, daß sie radial austretenden Faserstoff in etwa axiale Richtung
umlenkt, ohne daß dabei eine Dispergierung des Altpapiers erfolgen kann und daß das
relativ zum Gehäuse (6) der Vorrichtung bewegbare Behandlungswerkzeug (2) im Bereich
des Außendurchmessers mit mindestens einem Radialvorsprung (7) versehen ist, der sich
über den radial äußersten Rand hinaus erstreckt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Behandlungswerkzeug (1) zu einem feststehenden Stator (6) gehört und das komplementäre
Behandlungswerkzeug (2) zu einem antreibbaren Rotor (5).
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rotationsachse waagerecht liegt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein Radialvorsprung (7) Teil des bewegbaren Behandlungswerkzeuges (2)
ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der radiale Überstand (b) des Radialvorsprungs (7) über den Umfang des Rotors (5)
hinaus zwischen 3 und 50 mm beträgt
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der radiale Überstand (b) des Radialvorsprungs (7) über den Umfang des Rotors (5)
hinaus zwischen 3 und 20 mm beträgt
7. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Radialvorsprung (7) in Umfangsrichtung auf mindestens einer Seite eine Fläche
(A, A') aufweist, die zum Radius in einem Auflaufwinkel (α) zwischen 10° und 45° steht.
8. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Umfangserstreckung (c) des Radialvorsprungs (7) einen Winkel zwischen 3° und
15° hat.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Umfangserstreckung (c) des Radialvorsprungs (7) einen Winkel von 360° hat.
10. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Behandlungswerkzeug (2) einen einzigen Radialvorsprung (7) aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Radialvorsprung (7) nicht axial in den Behandlungsbereich des komplementären
Behandlungswerkzeuges hineinreicht.
12. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontur (10) des Umlenkelementes (9) Ober einen Umfangswinkel (d) zwischen 180°
und 300° verläuft und sich im wesentlichen oberhalb der Behandlungswerkzeuge erstreckt.
13. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontur (10) des Umlenkelementes (9) die Innenfläche eines Torusabschnittes hat,
dessen Zentrum mit dem der Behandlungswerkzeuge zusammenfällt.
1. A device for dispersing high-consistency waste paper, comprising at least two treatment
tools (1, 2) which are movable relative to one another,
1.1 which each have a substantially rotationally symmetrical form and are arranged
coaxially to one another,
1.2 which have teeth (3, 3', 3", 4, 4', 4") in annular rows concentric to their centre,
between which tooth spaces are located which form free cross-sections through which
the pulp to be treated can flow,
1.3 which have annular gaps (11) between the rows of teeth,
1.4 which are positioned relative to each other such that at least one row of teeth
of a treatment tool (1, 2) extends into an annular gap (11) in the other, complementary,
treatment tool (2, 1),
1.5 the device containing at least one discharge device (8) for the pulp which emerges
radially outwards,
characterised in that
the discharge device (8) contains a deflecting element (9) with a profile(10) which
is shaped such that it deflects radially-emerging pulp into approximately an axial
direction, without dispersion of the waste paper being able to take place, and that
the treatment tool (2) which is movable relative to the housing (6) of the device
is provided in the region of the external diameter with at least one radial projection
(7) which extends beyond the radially outermost edge.
2. A device according to Claim 1,
characterised in that
one treatment tool (1) is associated with a fixed stator (6) and the complementary
treatment tool (2) with a drivable rotor (5).
3. A device according to Claim 2,
characterised in that
the axis of rotation is horizontal.
4. A device according to Claim 1, 2 or 3,
characterised in that
that at least one radial projection (7) forms part of the movable treatment tool (2).
5. A device according to Claim 2,
characterised in that
the radial projecting length (b) of the radial projection (7) beyond the periphery
of the rotor (5) is between 3 and 50 mm.
6. A device according to Claim 5,
characterised in that
the radial projecting length (b) of the radial projection (7) beyond the periphery
of the rotor (5) is between 3 and 20 mm.
7. A device according to one of the preceding claims,
characterised in that
the radial projection (7) in the peripheral direction has on at least one side a surface
(A, A') which is at an approach angle (α) to the radius of between 10° and 45°.
8. A device according to one of the preceding claims,
characterised in that
the peripheral extent (c) of the radial projection (7) has an angle of between 3°
and 15°.
9. A device according to one of Claims 1 to 7,
characterised in that
the peripheral extent (c) of the radial projection (7) has an angle of 360°.
10. A device according to one of the preceding claims,
characterised in that
one treatment tool (2) has a single radial projection (7).
11. A device according to one of the preceding claims,
characterised in that
the radial projection (7) extends non-axially into the treatment region of the complementary
treatment tool.
12. A device according to one of the preceding claims,
characterised in that
the profile (10) of the deflecting element (9) covers a peripheral angle (d) of between
180° and 300° and extends substantially above the treatment tools.
13. A device according to one of the preceding claims,
characterised in that
the profile (10) of the deflecting element (9) has the inner surface of a torus section,
the centre of which coincides with that of the treatment tools.
1. Dispositif destiné à la dispersion de vieux papiers de haute consistance, comportant
au moins deux outils de traitement (1, 2) pouvant être déplacés l'un par rapport à
l'autre, lesquels
1.1 ont chacun une forme de révolution sensiblement symétrique, et sont disposés coaxialement
l'un par rapport à l'autre,
1.2 comportent des dents (3, 3', 3", 4, 4', 4") qui sont disposées en rangées annulaires
concentriques vers leur centre, entre lesquelles sont situés des interstices de dents
qui forment des sections transversales libres pouvant être traversées par la matière
fibreuse à traiter,
1.3 comportent des espaces intermédiaires annulaires (11) entre les rangées de dents,
1.4 sont positionnés l'un par rapport à l'autre de telle sorte qu'une rangée de dents
au moins d'un outil de traitement (1, 2) pénètre dans un espace intermédiaire annulaire
(11) de l'autre outil de traitement (1, 2) complémentaire,
1.5 le dispositif comportant au moins un dispositif d'évacuation (8) pour la matière
fibreuse sortant radialement vers l'extérieur,
caractérisé en ce que
le dispositif d'évacuation (8) comporte un élément de déviation (9) avec un contour
(10) qui est agencé de telle sorte qu'il dévie la matière fibreuse sortant radialement
dans une direction sensiblement axiale, sans qu'une dispersion de vieux papiers soit
en l'occurrence possible, et
en ce que l'outil de traitement (2), qui est mobile par rapport au carter (6) du dispositif,
est muni dans la zone du diamètre extérieur d'au moins une saillie radiale (7), qui
s'étend au-dessus du bord radial extérieur.
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
un outil de traitement (1) fait partie d'un stator fixe (6), et en ce que l'autre outil de traitement (2) complémentaire fait partie d'un rotor (5) pouvant
être entraîné.
3. Dispositif selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
l'axe de rotation est situé à l'horizontale.
4. Dispositif selon la revendication 1, 2 ou 3,
caractérisé en ce que
au moins une saillie radiale (7) fait partie de l'outil de traitement (2) mobile.
5. Dispositif selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
le dépassement radial (b) de la saillie radiale (7) sur la périphérie du rotor
(5) est compris entre 3 et 50 mm.
6. Dispositif selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
le dépassement radial (b) de la saillie radiale (7) sur la périphérie du rotor
(5) est compris entre 3 et 20 mm.
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la saillie radiale (7) comporte dans la direction périphérique, au moins d'un côté,
une surface (A, A'), qui est positionnée suivant un angle d'inclinaison (α) compris
entre 10° et 45° par rapport au rayon.
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'extension périphérique (c) de la saillie radiale (7) est incluse dans un angle
compris entre 3° et 15°.
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
l'extension périphérique (c) de la saillie radiale (7) est incluse dans un angle
de 360°.
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
un outil de traitement (2) comporte une seule saillie radiale (7).
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la saillie radiale (7) ne pénètre pas axialement dans la zone de traitement de
l'outil de traitement complémentaire.
12. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le contour (10) de l'élément de déviation (9) se développe sur un angle périphérique
(d) compris entre 180° et 300°, et s'étend sensiblement au-dessus des outils de traitement.
13. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le contour (10) de l'élément de déviation (9) présente la surface intérieure d'un
tronçon de tore, dont le centre coïncide avec celui des outils de traitement.