| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 931 744 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
31.03.2004 Patentblatt 2004/14 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.12.1998 |
|
|
| (54) |
Verfahren und Vorrichtung zum Wechseln von Rollen bei Papiermaschinen
Method and device for the exchange of reels in paper machines
Procédé et dispositif déchange de rouleaux dans une machine à papier
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
CH DE ES FI FR GB IT LI SE |
| (30) |
Priorität: |
13.01.1998 AT 2898
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
28.07.1999 Patentblatt 1999/30 |
| (73) |
Patentinhaber: Andritz AG |
|
8045 Graz (AT) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Preinknoll, Ernst Ing.
8045 Graz (AT)
|
| (74) |
Vertreter: Schweinzer, Friedrich |
|
Stattegger Strasse 18 8045 Graz 8045 Graz (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 330 169 DE-C- 3 151 256
|
AT-B- 399 856
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Wechseln von Rollen
bei Papiermaschinen, insbesondere Tissuemaschinen, wobei eine leere Hülse auf die
laufende Papierbahn aufgelegt und die Papierbahn in ihrer gesamten Breite von der
im Betrieb befindlichen Rolle getrennt wird.
[0002] Der Rollenwechsel bei Papiermaschinen erfolgt derzeit unter Luft- und Wassereinsatz.
Bei schnelllaufenden Maschinen wird auch mit Sprayklebern, die bei der Tissuepapiererzeugung
nicht eingesetzt werden dürfen oder mit Klebebändern, die auf die leeren Hülsen aufgebracht
werden, gearbeitet.
[0003] Meist wird der Wechselvorgang nur mit einem Aufführstreifen, das ist ein schmaler
abgetrennter Streifen der gesamten Papierbahnbreite, durchgeführt. Dieses sogenannte
"Schmalfahren" der Papierbahn setzt voraus, daß der Gautschknecht bzw. Bahntrenner
einwandfrei funktioniert. Bei Crescentformern, bei denen die Papierbahnformation zwischen
Sieb und Filz erfolgt, wird dieser Vorgang noch dadurch erschwert, daß auf dem Filz
getrennt werden muß. Wird der Trennvorgang nicht vollständig durchgeführt, ist der
Wechselvorgang massiv gefährdet. Neben diesen Gefahren für die Produktion tritt durch
das "Schmalfahren" noch ein Produktionsverlust auf. Weiters sind ähnliche Wickelvorrichtungen
bekannt, so z.B. die DE 31 51 256 C2 (Jagenberg), die eine Heft- und Schneidvorrichtung
an einer achslosen Wickelmaschine betrifft. Diese Vorrichtung ist entlang einer Führung
entlang eines Ausstoßbalkens verfahrbar gelagert und ermöglicht ein fortlaufendes
Trennen der Bahn und nachfolgendes Anheften des neuen Bahnanfanges an den Umfang der
Wickelhülse. Derartige Wickelmaschinen dienen zum Umspulen von Papierbahnrollen und
sind nicht geeignet, eine Papierbahn der laufenden Papiermaschine aufzunehmen, da
sie zum Rollenwechsel entweder abgestellt oder abgebremst werden müssen.
[0004] Die Erfindung will nun die gesamte Bahn ohne Produktionsverlust und mit großer Betriebssicherheit
von einer Rolle auf die nächste (leere) Rolle überführen.
[0005] Dies geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß vor dem Auflegen der Hülse ein Kleber
mit einer hohen Anfangsklebkraft über nahezu die gesamte Papierbahnbreite fortlaufend
auf die leere Hülse aufgetragen und die Papierbahn in ihrer gesamten Breite von der
im Betrieb befindlichen Rolle getrennt und sofort auf der leeren Hülse fixiert und
weiter gewickelt wird. Durch das Auftragen des Klebers über nahezu die gesamte Papierbahnbreite
wird das bisher erforderliche "Schmalfahren" vermieden und somit immer eine vollständige
Papierbahn in gesamter Breite produziert, wobei durch den Kleber mit einer hohen Anfangsklebkraft
die Betriebssicherheit erhöht und somit die Gefahr von Abrissen und damit verbundenem
Produktionsausfall minimiert wird.
[0006] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die
Kiepkraft nach einiger Zeit verschwindet, so daß sich das Papier später wieder leicht
von der leeren Hülse lösen läßt. Damit kann bei der Papierverarbeitung das Papier
ohne Verluste wieder abgewickelt und die leere Hülse ohne Nachbehandlung erneut zum
Aufrollen der Papierbahn eingesetzt werden.
[0007] Eine günstige Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Auftragsmenge
des Klebers einstellbar ist. Dadurch kann auch bei geänderten Produktionsbedingungen,
wie z.B. unterschiedlichen Blattgewichten oder Bahngeschwindigkeiten, immer die optimale
Menge an Kleber aufgetragen werden.
[0008] Eine günstige Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Auftragsvorrichtung
für den Kleber nach jedem Klebevorgang in eine Parkposition gefahren wird, wobei die
Auftragsvorrichtung nach jedem Klebevorgang gereinigt, insbesondere gespült, werden
kann. Durch das Herausfahren der Kleberauftragsvorrichtung in eine Parkposition kann
die Auftragsdüse während des Betriebs gespült, kontrolliert und gegebenenfalls auch
gewechselt werden. Durch die Reinigung nach jedem Klebevorgang wird für den nachfolgenden
Klebevorgang immer eine optimale und gleichmäßige Kleberzufuhr gewährleistet. Dies
erhöht die Betriebssicherheit der Anlage ebenfalls.
[0009] Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zum Wechseln von Rollen bei einer Papiermaschine,
insbesondere Tissuemaschine mit einer an einer Aufwickelvorrichtung zumindest über
den Bereich der Papierbahn quer zur Bahnlaufrichtung verfahrbar angeordneten Einrichtung.
Sie ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, dass in der Einrichtung eine Kleberauftragsvorrichtung
vorgesehen ist. Durch diese Anordnung läßt sich ein Kleber über nahezu über die gesamte
Breite gleichmäßig auf eine leere Hülse auftragen, so daß in weiterer Folge die Papierbahn
gleichmäßig und sofort über die gesamte Breite getrennt und auf die leere Hülse aufgewickelt
wird, ohne Produktionseinbußen durch "Schmalfahren" zu haben.
[0010] Eine günstige Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Kleberauftragsvorrichtung
Anschlüsse für den Kleber, Steuerluft, Sprühluft und Spülmittel aufweist.
[0011] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die
Kleberauftragsvorrichtung in eine außerhalb der Maschine liegende Parkposition verfahrbar
ist. Dadurch wird eine Reinigung, Kontrolle und Austauschen der Kleberauftragsdüse
auch während des Betriebs der Papiermaschine ermöglicht.
[0012] Eine günstige Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Kleberauftragsvorrichtung
eine Düse aufweist, die mit einer Nadel zur Regelung der Ausströmmenge des Klebers
ausgestattet ist, wobei die Düse zur Einstellung der Klebermenge einen einstellbaren
Anschlag für den Nadelhub aufweisen kann. Durch die Nadel kann die Düsenöffnung zur
richtigen Zeit geöffnet bzw. geschlossen werden, wobei durch die Einstellbarkeit immer
die optimale Klebermenge ausströmt.
[0013] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die
Kleberauftragsvorrichtung an einer quer zur Bahntaufrichtung angeordneten Haltekonsole
befestigt ist, wobei die Haltekonsole in ihrem Abstand zur leeren Hülse einstellbar
ist. Durch die Höheneinstellbarkeit der Haltekonsole zur leeren Hülse wird eine Grobeinstellung
des Sprühkegels ermöglicht.
[0014] Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnungen beispielhaft beschrieben, wobei Fig.
1 die Anordnung der erfindungsgemäßen Vorrichtung bei einem Wickelapparat einer Papiermaschine,
Fig. 2 eine erfindungsgemäße Kleberauftragsvorrichtung, Fig. 3 eine Ansicht gemäß
Pfeil III in Fig. 2, Fig. 4 eine dreidimensionale Darstellung der gesamten Vorrichtung
und Fig. 5 eine Variante einer Kleberauftragsdüse darstellt.
[0015] Fig. 1 zeigt nun die Anordnung einer Aufwickelvorrichtung 1 einer Papiermaschine,
insbesondere Tissuepapiermaschine, bei der das Papier auf eine Rolle 2 aufgewickelt
wird. Der leere Tambour 3 ist mit einer Hülse 3' versehen und wird aus einem Vorratsbereich
mittels eines Hebels 4 in Position 3' zu einer Tragwalze 5 gebracht. Von dort wird
der Tambour 3 in Richtung 6 zur vollen Rolle 2 geschwenkt, wobei das Papier in der
gesamten Breite getrennt und unmittelbar auf der leeren Walze 3 weiter gewickelt wird.
Über der Vorratsposition der leeren Walze 3 ist eine Kleberauftragsvorrichtung 7 angebracht,
durch die ein Kleber auf die leere Hülse 3' aufgebracht wird. Die Kleberauftragsvorrichtung
7 ist an einer Haltekonsole 8 befestigt, die in Richtung 9 verstellbar an einem Querträger
10 der Aufwickelvorrichtung 1 angebracht ist.
[0016] Fig. 2 stellt eine Kleberauftragsvorrichtung 7 gemäß der Erfindung und einen leeren
Tambour 3 dar. Die Haltekonsole 8 ist hier an einem gegenüber Fig. 1 anders ausgeführten
Träger 10' befestigt und ebenfalls in Richtung 9 verstellbar ausgeführt. Die Kleberauftragsvorrichtung
7 weist eine Düse 11 auf, die an einem Laufwagen 12 befestigt ist, welcher an einer
Schiene 13 geführt wird. Die nötigen Anschlußleitungen z. B. für Sprühluft, Steuerluft,
Kleber, Spülmittel für die Düse 11 werden in einer Energiekette 14 mitgeführt. Der
Antrieb für die Traversierbewegung ist mit 15 gekennzeichnet. Die Düse 11 weist einen
Kleberanschluß 16, einen Spülmittelanschluß 17, einen Zerstäuberluftanschluß 18 und
einen Steuerluftanschluß 19 auf. Durch die Steuerluft wird zur richtigen Zeit, d.h.
wenn die Kleberauftragsvorrichtung 7 den Rand der Papierbahn passiert gibt die Nadel
20, die die Düse 11 verschließt, die Austrittsöffnung 21 frei.
[0017] Diese Austrittsöffnung 21 befindet sich vorteilhafterweise etwa 20 - 30 mm über der
Oberfläche des Tambours 3. Kurz vor dem Passieren des weiteren Randes der Papierbahn
wird die Austrittsöffnung 21 wieder durch die Nadel 20 verschlossen. Der durch den
Kleberanschluß 16 zugeführte Klebstoff wird mittels der Zerstäuberluft 18 auf die
leere Hülse 3' am Tambour 3 aufgetragen. Dies erfolgt mittels eines Sprühkegels 22,
der an der Oberfläche des Tambours 3 beispielsweise eine Strahlbreite von etwa 25
- 45 mm aufweist. In diesem Bereich wurden bei Versuchen die besten Ergebnisse erzielt.
Die Strahlbreite und die Klebermenge lassen sich durch Einstellungen des maximalen
Hubs der Nadel 20 den Erfordernissen optimal anpassen.
[0018] Fig. 3 zeigt eine Ansicht gemäß Pfeil III in Fig. 2. Hier ist erkennbar, daß der
Laufwagen 12, an dem die Düse 11 befestigt ist, zwischen einer Position 12' am Rand
23' der Papierbahn 23 und einer Position 12" am Rand 23" entlang fährt, während der
Kleber aufgetragen wird. Nach dem Auftrag wird der Wagen 12 in eine Parkposition 24
gefahren, die sich auf der Führerseite 25 der Papiermaschine befindet. In dieser Parkposition
24 wird die Düse 11 durch ein Spülmittel gereinigt, so daß sie für den nächsten Klebevorgang
wieder uneingeschränkt funktionstüchtig ist.
[0019] Außerdem kann in dieser Position die Düse während des Betriebes kontrolliert und
gegebenenfalls auch ausgetauscht werden. Der Antrieb 15 ist auf der Triebseite 26
der Papiermaschine zu finden.
[0020] In Fig. 4 ist in einer dreidimensionalen Darstellung die Kleberauftragsvorrichtung
7 gezeigt, wobei sich der Wagen 12 mit der Düse 11 in der Parkposition 24 auf der
Führerseite 25 der Papiermaschine befindet.
[0021] Fig. 5 zeigt eine Ausführung einer Düse 11 mit dem Kleberanschluß 16, dem Spülmittelanschluß
17, dem Zerstäubungsluftanschluß 18 und dem Steuerluftanschluß 19. Weiters ist der
obere Teil der Nadel 20 erkennbar, der die Austrittsöffnung 21 verschließt.
[0022] In Versuchen mit Maschinengeschwindigkeiten über 1500 m/min wurden bei Antrockenzeiten
zwischen 5 und 12 min und Strahlbreiten von 25 bis 45 mm an der Oberfläche der leeren
Tambours die besten Ergebnisse erzielt. Durch das gleichzeitige Trennen der Papierbahn
über die gesamte Breite konnten die bisherigen Wechselverluste an Produktion vermieden
werden, wobei auch keinerlei Abrisse erfolgten. Die erfindungsgemäßen Vorrichtungen
können nicht nur bei neuen Anlagen eingebaut sondern auch bei bestehenden Papiermaschinen
nachgerüstet werden. Durch den eingesetzten Kleber, der wasserlöslich ist, kann auch
der Ausschuß problemlos im Prozeß wiederverwendet werden.
[0023] Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Beispiele beschränkt. Es kann z. B.
die Kleberauftragsvorrichtung statt über der Abschwenkposition des Tambourmagazines
über der Warteposition des Tambours über der Tragwalze oder am/beim Leitblech für
den Überführstreifen angebracht sein. Wesentlich ist jedoch, daß die Düse in der Parkposition
während des Betriebes gespült, kontrolliert und gewechselt werden kann.
1. Verfahren zum Wechseln von Rollen bei Papiermaschinen, insbesondere Tissuemaschinen,
wobei über nahezu die gesamte Papierbahnbreite ein Kleber mit einer hohen Anfangsklebkraft
auf eine leere Hülse aufgetragen wird, die so vorbereitete Hülse danach auf die laufende
Papierbahn aufgelegt und die Papierbahn in ihrer gesamten Breite von der im Betrieb
befindlichen Rolle getrennt und sofort auf der leeren Hülse fixiert und weiter gewickelt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebkraft nach einiger Zeit verschwindet, so daß sich das Papier später wieder
leicht von der leeren Hülse lösen läßt.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auftragsmenge des Klebers einstellbar ist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auftragsvorrichtung für den Kleber nach jedem Klebevorgang in eine Parkposition
gefahren wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auftragsvorrichtung nach jedem Klebevorgang gereinigt, insbesondere gespült,
wird.
6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach dem Anspruch 1, mit einer an einer
Aufwickelvorrichtung (1) zumindest über den Bereich der Papierbahn quer zur Bahnlaufrichtung
verfahrbar angeordneten Einrichtung (7, 8), dadurch gekennzeichnet, dass in der Einrichtung (7, 8) eine Kleberauftragsvorrichtung (7) zum Auftragen eines
Klebers mit einer hohen Anfangsklebkraft auf eine leere Hülse vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kleberauftragsvorrichtung (7) Anschlüsse für den Kleber (16), Steuerluft (19),
Sprühluft (18) und Spülmittel (17) aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kleberauftragsvorrichtung (7) in eine außerhalb der Maschine liegende Parkposition
(24) verfahrbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kleberauftragsvorrichtung (7) eine Düse (11) aufweist, die mit einer Nadel (20)
zur Regelung der Ausströmmenge des Klebers ausgestattet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse (11) zur Einstellung der Klebermenge einen einstellbaren Anschlag für den
Nadelhub aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kleberauftragsvorrichtung (7) an einer quer zur Bahnlaufrichtung angeordneten
Haltekonsole (8) befestigt ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltekonsole (8) in ihrem Abstand (9) zur leeren Hülse (3) einstellbar ist.
1. Process for changing rolls at paper machines, particularly tissue machines, characterised by an adhesive with high initial adhesiveness being applied to an empty core over almost
the entire paper web width, the core thus prepared being placed on the moving paper
web, and the paper web being detached across its entire width from the core currently
in use, then secured immediately to the empty core as the paper continues to be wound.
2. Process according to Claim 1, characterised by the adhesive power disappearing after a while, allowing the paper to be removed easily
from the empty core again later.
3. Process according to one of Claims 1 or 2, characterised by the amount of adhesive to be applied being adjustable.
4. Process according to one of Claims 1 to 3, characterised by the application device for the adhesive being moved into a parking position after
each application.
5. Process according to Claim 4, characterised by the application device being cleaned, especially rinsed, after each application.
6. Device for carrying out the process according to Claim 1, with a device (7, 8) movable
along a winding device (1) at least over the area of the paper web crosswise to the
running direction of the web, characterized by an adhesive application device (7) for applying an adhesive with high initial adhesiveness
on an empty core being provided at the device (7, 8).
7. Device according to Claim 6, characterised by the adhesive application device (7) having connections for the adhesive (16), control
air (19), spraying air (18) and rinsing agent (17).
8. Device according to Claim 6 or 7, characterised by the adhesive application device (7) being movable into a parking position (24) located
outside the machine.
9. Device according to one of Claims 6 to 8, characterised by the adhesive application device (7) having a nozzle (11), which is fitted with a
needle (20) to control the adhesive flow rate.
10. Device according to Claim 9, characterised by the nozzle (11) having an adjustable limit stop for the needle lift in order to set
the adhesive flow rate.
11. Device according to one of Claims 6 to 10, characterised by the adhesive application device (7) being fixed to a retaining bracket (8) mounted
crosswise to the web running direction.
12. Device according to Claim 11, characterised by the distance (9) between the retaining bracket (8) and the empty core (3) being adjustable.
1. Procédé pour le changement des rouleaux de papier sur les machines à papier, surtout
à papier d'ouate, caractérisé en ce que de la colle adhésive de haut pouvoir adhésif est appliquée sur un tube vide sur presque
toute la largeur de la feuille de papier, le tube ainsi préparé étant placé sur la
feuille de papier mouvante et la feuille de papier étant détachée du tube couramment
utilisé sur toute sa largeur, puis fixée immédiatement sur le tube vide pendant que
l'enroulement du papier continue.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le pouvoir adhésif de la colle adhésive disparaît après un certain temps pour que,
plus tard, le papier se détache facilement du tube vide.
3. Dispositif selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la quantité de colle adhésive étant appliquée est ajustable.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le dispositif d'application de colle adhésive est retiré dans une position de stationnement
après chaque application.
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que le dispositif d'application est nettoyé, particulièrement rincé, après chaque application.
6. Dispositif pour effectuer le procédé selon la revendication 1, avec un dispositif
(7, 8) mobile au moins sur la largeur de la feuille à papier transversalement à la
direction de mouvement du papier, caractérisé en ce qu'un dispositif d'application (7) de colle adhésive à haut pouvoir adhésif initial sur
tube vide est prévu dans le dispositif (7,8).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que le dispositif d'application de colle adhésive (7) a des connections pour la colle
(16), l'air de contrôle (19), l'air de balayage (18) et l'agent de rinçage (17).
8. Dispositif selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que le dispositif d'application de colle adhésive (7) est retirable dans une position
de stationnement (24) située en dehors de la machine.
9. Dispositif selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que le dispositif d'application de colle adhésive (7) a une buse (11) qui comporte une
aiguille (20) pour contrôler le débit de colle adhésive.
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que la buse (11) a un mentonnet ajustable pour limiter la levée de l'aiguille d'ajustage
de débit de colle.
11. Dispositif selon l'une des revendications 6 à 10, caractérisé en ce que le dispositif d'application de colle adhésive (7) est fixé à une console de retenue
(8) monté transversalement à la direction de mouvement de la feuille de papier.
12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que la distance (9) entre la console de retenue (8) et le tube vide (3) est ajustable.