| (19) |
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(11) |
EP 0 931 758 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.06.2001 Patentblatt 2001/24 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.01.1999 |
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Flurförderzeug mit einer Dämpfungsvorrichtung
Lift truck with dampening device
Chariot élévateur avec un dispositif d'amortissement des chocs
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
21.01.1998 DE 19802119
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.07.1999 Patentblatt 1999/30 |
| (73) |
Patentinhaber: Still Wagner GmbH & Co. KG |
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72760 Reutlingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Prinz, Eugen
72760 Reutlingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kasseckert, Rainer |
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Linde Aktiengesellschaft,
Zentrale Patentabteilung 82049 Höllriegelskreuth 82049 Höllriegelskreuth (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 622 331 US-A- 4 706 781
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DE-U- 29 707 639
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Transportanordnung mit einem Flurförderzeug, insbesondere
Hochhubwagen, und einer von einer Palette oder einer Gitterbox gebildeten Last, wobei
das Fluflörderzeug eine willkürlich steuerbare Hubvorrichtung zum Anheben und Absenken
der mit der Hubvorrichtung aufgenommenen Last aufweist, wobei die Last durch Absenken
der Hubvorrichtung auf einer Fahrbahnoberfläche absetzbar ist und wobei eine Dämpfungsvorrichtung
zum Verzögern der Absenkbewegung vorgesehen ist,.
[0002] Die Hubvorrichtung von Flurförderzeugen der genannten Art kann von einer Bedienperson
willkürlich gesteuert werden. Von Paletten oder Gitterboxen gebildete Lasten können
mit einer an der Hubvorrichtung befestigten Lastgabel unterfahren und anschließend
angehoben werden. Wenn die auf der Lastgabel befindliche Last wieder auf der Fahrbahnoberfläche
abgestellt werden soll, wird die Hubvorrichtung auf ihre niedrigste Position abgesenkt
Um eine Beschädigung der Last durch ein zu schnelles Aufsetzen auf der Fahrbahnoberfläche
zu vermeiden, ist es erforderlich, die Absenkgeschwindigkeit der Hubvorrichtung rechtzeitig
zu verringern.
[0003] Bei Geräten des Standes der Technik kann die Absenkgeschwindigkeit von der Bedienperson
über ein Bedienelement stufenlos oder mehrstufig vorgegeben werden. Als Bedienelement
ist hierzu üblicherweise ein an einem Gehäuse des Flurförderzeugs angeordneter, mit
einem Hydraulikventil verbundener Hebel vorgesehen. Ein solcher Hebel weist jedoch
aufgrund seiner Größe und seiner Lage ergonomische Nachteile auf. In einer anderen,
ergonomisch günstigeren Ausführungsform ist das Bedienelement für die Hubvorrichtung
als elektrisches Schaltelement ausgeführt und an einer Steuerdeichsel des Flurförderzeugs
angeordnet Bei dieser Lösung besteht das Problem, daß ein feinfühliges Steuern der
Senkgeschwindigkeit aufgrund der kurzen Schaltwege des elektrischen Schaltelements
nur sehr schwer möglich ist Bei allen genannten Geräten des Standes der Technik besteht
das Problem, daß ein sanftes Absetzen der Last auf der Fahrbahnoberfläche von der
Bedienperson ein großes Maß an Übung, Konzentration und Feinfühligkeit erfordert.
[0004] Aus der EP 0 622 331 A1 ist es bekannt, einen hydraulischen Hubzylinder eines Flurförderzeugs
mit einer Endlagendämpfung zu versehen, die kurz vor der Endstellung des Hubzylinderkolbens
wirksam wird, jedoch noch nicht zu dem Zeitpunkt der Absenkbewegung, zu dem die Palette
mit der Fahrbahnoberfläche in Kontakt tritt Um ein sanftes Aufsetzen der Last auf
der Fahrbahnoberfläche zu gewährleisten, ist also auch bei der in der EP 0 622 331
A1 beschriebenen Anordnung ein feinfühliges Steuern der Senkgeschwindigkeit durch
die Bedienperson erforderlich.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße
Transportanordnung zur Verfügung zu stellen, bei dem ein feinfühliges Absetzen der
Last auf der Fahrbahnoberfläche auf einfache Weise möglich ist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Dämpfungsvorrichtung derart
ausgeführt ist, daß sie während der Absenkbewegung der Hubvorrichtung, vor dem Auftreffen
der Last auf der Fahrbahnoberfläche, wirksam wird. Durch die Dämpfungsvorrichtung
wird die Absenkgeschwindigkeit der Hubvorrichtung vor dem Auftreffen der Last auf
der Fahrbahnoberfläche automatisch verringert Eine bewußte Steuerung dieses Vorgangs
durch die Bedienperson wird somit überflüssig. Eine Beschädigung einer aufgenommenen
Last infolge eines heftigen Aufsetzens auf der Fahrbahnoberfläche kann praktisch ausgeschlossen
werden.
[0007] Zweckmäßig ist es, wenn die Dämpfungsvorrichtung höchstens auf den letzten 25 Zentimetern
der Absenkbewegung der Hubvorrichtung vor dem Absetzen der Last auf der Fahrbahnoberfläche
wirksam ist. Besonders zweckmäßige Ergebnisse werden erreicht, wenn die Dämpfungsvorrichtung
höchstens auf den letzten 15 Zentimetern der Absenkbewegung der Hubvorrichtung vor
dem Absetzen der Last auf der Fahrbahnoberfläche wirksam ist. Entlang des überwiegenden
Abschnitts der Absenkbewegung der Hubvorrichtung erfolgt das Absenken mit maximaler
Geschwindigkeit Erst auf den letzten Zentimetern vor dem Berühren der Fahrbahnoberfläche
wird die Absenkbewegung mittels der erfindungsgemäßen Dämpfungsvorrichtung abgebremst.
[0008] Wenn die Hubvorrichtung einen hydraulischen Hubzylinder aufweist und die Dämpfungsvorrichtung
mit dem hydraulischen Hubzylinder in Wirkverbindung steht, ergibt sich der Vorteil,
daß keine zusätzlichen Bauteile zum Dämpfen der Absenkbewegung erforderlich sind.
[0009] Vorteilhafterweise ist hierbei die Dämpfungsvorrichtung in dem hydraulischen Hubzylinder
integriert. Besondere Vorteile ergeben sich, wenn die Dämpfungsvorrichtung als Endlagendämpfung
des hydraulischen Hubzylinders ausgeführt ist. Die Endlage des Hubzylinders entspricht
hierbei der tiefsten Position der Hubvorrichtung. Vor dem Erreichen dieser tiefsten
Position wird die Absenkbewegung von der Endlagendämpfung des Hubzylinders abgebremst.
[0010] Vorteilhafterweise weist der Hubzylinder die folgenden Merkmale auf:
- ein Zylindergehäuse, in dem ein mit einer Kolbenstange verbundener Kolben axial verschiebbar
angeordnet ist,
- einen hohlzylindrischen Dämpfungskolben, der in seinem einem Zylinderboden zugewandten
Bereich wenigstens eine Öffnung aufweist, in der zylindrischen Bohrung des Kolbens
axial verschiebbar angeordnet ist, mittels einer Feder in Richtung einer in dem Zylinderboden
vorgesehenen Ein- und Auslaßöffnung für ein Hydraulikmedium vorgespannt ist und wenigstens
einen Anschlag aufweist, der die maximale Relativverschiebung des Dämpfungskolbens
gegenüber dem Kolben begrenzt
[0011] Wenn sich der Kolben und die Kolbenstange auf eine Position in der Nähe der Ein-
und Auslaßöffnung zubewegen oder von dieser Position wegbewegen, der Dämpfungskolben
auf dem Ventilsitz bereits bzw. noch aufsitzt, dann ist die Zylinderkammer nur über
die Öffnung des Dämpfungskolbens mit der Ein- und Auslaßöffnung verbunden ist Eine
derartige Endlagendämpfung ist für einen Hydraulikzylinder für allgemeine Anwendungen
bereits aus der DE 297 07 639 U1 bekannt.
[0012] Wenn die Kolbenstange, der Kolben und der Dämpfungskolben hohlzylindrisch ausgebildet
sind, ergibt sich der Vorteil, daß Hydraulikfluid durch den Hubzylinder hindurch zu
weiteren Verbrauchern geleitet werden kann.
[0013] Die Verwendung einer erfindungsgemäßen Dämpfungseinrichtung bietet besondere Vorteile,
wenn das Flurförderzeug als Hochhubwagen ausgeführt ist. Bei Hochhubwagen besteht
einerseits das Bedürfnis, ein schnelles Absenken einer Last zu ermöglichen, andererseits
jedoch ein sanftes Aufsetzen der Last auf der Fahrbahnoberfläche zu ermöglichen.
[0014] Zweckmäßigerweise kann zur Steuerung der Hubvorrichtung ein elektrisches Schaltelement
vorgesehen sein. Das Schaltelement ist vorzugsweise an einer Steuerdeichsel des Flurförderzeugs
angeordnet.
[0015] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand des in den schematischen
Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Dabei zeigt
- Figur 1
- ein zur Erfindung gehörendes Flurförderzeug,
- Figur 2
- den Lastteil des Flurförderzeugs mit einer Palette,
- Figur 3
- den unteren Abschnitt eines hydraulischen Hubzylinders.
[0016] Als Flurförderzeug ist in Figur 1 ein deichselgeführter Hochhubwagen dargestellt
Das Flurförderzeug steht im Bereich eines Antriebsteils 20 mit mindestens einem Antriebsrad
und mit in der Regel mindestens einer Schwenkrolle auf einer Fahrbahnoberfläche auf.
Das Antriebsrad und die Schwenkrolle sind in der Figur nicht dargestellt. Im Bereich
eines Lastteils 21 steht das Flurförderzeug mit zwei Lastrollen 22 auf der Fahrbahnoberfläche
auf, wobei die Lastrollen an jeweils einem Radarm (Fig. 2, Pos. 30) direkt oder indirekt
befestigt sind. Die Radarme sind in der Figur 1 durch eine Lastgabel 23 verdeckt,
die in ihrer untersten Position dargestellt ist.
[0017] Die Lastgabel 23 ist mittels eines Lastschlittens 24 an einem Hubgerüst 25 auf- und
abbewegbar befestigt. Das Hubgerüst 25 weist zwei nicht höhenbewegliche Außenmasten
25a und zwei entlang der Außenmasten 25a verschiebbare, mit Rollen 26 geführte Innenmasten
25b auf. Der Lastschlitten 24 wiederum ist mit Rollen 27 in den Profilen der Innenmasten
25b höhenbeweglich geführt. An dem Lastschlitten 24 sind zwei Hubketten 27 (nur die
in der Zeichnung rechte Hubkette ist erkennbar) befestigt, die über an den höhenbeweglichen
Innenmasten 25b gelagerte Umlenkrollen 28 geführt sind und an einem mit den Außenmasten
25a verbundenen Querträger 29 befestigt sind. Zwei Hubzylinder (nur der in der Zeichnung
linke Hubzylinder ist erkennbar) sind an den Seiten des Hubgerüsts 25 angeordnet,
wobei ein nicht höhenbewegliches Zylindergehäuse 1 des Hubzylinders an dem Außenmast
25a befestigt ist und eine ausfahrbare Kolbenstange 10 an einem mit den höhenbeweglichen
Innenmasten 25b verbundenen Querträger 31 angreift.
[0018] Durch Ausfahren der Kolbenstange 10 können die Innenmasten 25b mit den Umlenkrollen
28 nach oben bewegt werden, wodurch der Lastschlitten 24 mit der Lastgabel 23 nach
oben gezogen wird.
[0019] In Figur 2 ist der Lastteil des Flurförderzeugs in frontaler Ansicht dargestellt
Die Lastgabel 23 ist in ihrer tiefsten Position dargestellt Oberhalb der Lastgabel
23 befindet sich eine auf der Fahrbahnoberfläche 32 abgestellte Last, in diesem Ausführungsbeispiel
eine Palette 33. Durch Anheben der Lastgabel 23 kann die Palette 33 angehoben werden.
Wenn die Lastgabel wieder abgesenkt wird, setzt zunächst die Palette 33 auf der Fahrbahnoberfläche
32 auf, kurze Zeit später erreicht die Lastgabel ihre dargestellte tiefste Position,
in der die Kolbenstange 10 vollständig in den Zylinderkörper 1 eingefahren ist Vor
dem Auftreffen der Palette 33 auf der Fahrbahnoberfläche wird erfindungsgemäß eine
Dämpfungsvorrichtung wirksam, welche die Absenkbewegung der Lastgabel 23 abbremst.
[0020] Die nachfolgend beschriebene Dämpfungsvorrichtung kann bei Flurförderzeugen mit oder
ohne Initialhubvorrichtung eingesetzt werden. Mittels einer Initialhubvorrichtung
kann der gesamte Lastteil 21 relativ zum Antriebsteil 20 um einige Zentimeter angehoben
werden, wobei hierzu der vertikale Abstand der Lastrollen 22 zu den Radarmen 30 vergrößert
wird.
[0021] Figur 3 zeigt eine Dämpfungsvorrichtung, die in den unteren Abschnitt des hydraulischen
Hubzylinders integriert ist Innerhalb des Zylindergehäuses 1 ist ein axial verschiebbarer
Kolben 4 angeordnet, der mit der Kolbenstange 10 verbunden ist. Im Gegensatz zu der
Figurendarstellung können Kolben 4 und Kolbenstange 10 auch einstückig ausgebildet
sein. Zwischen dem Kolben 4 und dem Zylindergehäuse 1 ist ein Ringspalt von geringer
Breite vorgesehen. Der Kolben 4 weist eine zylindrische Bohrung 8 auf, in der ein
hohlzylindrischer Dämpfungskolben 11 angeordnet ist.
[0022] Der hohlzylindrische Dämpfungskolben 11 besitzt in seinem unteren, dem Zylinderboden
2 zugewandten Bereich wenigstens eine Öffnung 16; lediglich der Übersichtlichkeit
halber ist in der Figur nur eine Öffnung 16 dargestellt. Der hohlzylindrische Dämpfungskolben
11 ist in der zylindrischen Bohrung 8 des Kolbens 4 axial verschiebbar angeordnet
Er ist ferner mittels einer Feder 15 in Richtung der Ein- und Auslaßöffnung 3 vorgespannt.
Desweiteren weist der Dämpfungskolben 15 einen Anschlag 13 auf, durch den die maximale
Relativerschiebung des Dämpfungskolbens 11 gegenüber dem Kolben 4 begrenzt wird. Die
Feder 15 stützt sich an ihrem oberen, dem Zylinderboden 2 abgewandten Ende an einem
ringförmigen Teil 9 der Kolbenstange 10 ab.
[0023] Der Kolben 4 weist auf seiner, dem Zylinderboden 2 zugewandten Seite eine Druckaufnahmefläche
5 auf, die eine innerhalb der Zylinderbohrung und in der Höhe der Ein- und Auslaßöffnung
3 angeordnete Zylinderkammer 6 bestimmt bzw. definiert. Eine weitere ringförmige Zylinderkammer
7 wird durch die Innenfläche des Zylindergehäuses 1 sowie durch die Außenfläche der
Kolbenstange 10 definiert.
[0024] Wird der Kolben 4 über die Kolbenstange 10 nach unten, in Richtung des Zylinderbodens
2 bewegt, so trifft zunächst die Unterseite des Dämpfungskolbens 11 auf den Ventilsitz
17. Dieser ist am innersten Ende der Bohrung der Ein- und Auslaßöffnung 3 in dem Zylinderboden
2 ausgebildet Während sich Kolbenstange 10 und Kolben 4 im Gegensatz zu dem bereits
ruhenden Dämpfungskolben 11 weiterhin abwärts bewegen, verkleinert sich die Zylinderkammer
6 stetig. Das in der Zylinderkammer 6 befindliche Hydraulikmedium strömt teilweise
durch den Ringspalt zwischen dem Kolben 4 und dem Zylindergehäuse 1 in die Zylinderkammer
7.
[0025] Das restliche in der Zylinderkammer 6 befindliche Hydraulikmedium kann nur mehr durch
die Öffnung 16 des Dämpfungskolbens 11 in die zylindrische Bohrung 14 und über diese
in die Ein- und Auslaßöffnung 3 gelangen. Bei einer entsprechenden Dimensionierung
der Öffnungen) 16 erfolgt dieser Übertritt von Hydraulikmedium aus der Zylinderkammer
6 in den zylindrischen Raum 14 derart, daß die Absenkbewegung in ihrem letzten Abschnitt
deutlich verzögert wird und eine Last ohne Stoß auf der auf der Fahrbahnoberfläche
abgesetzt wird.
1. Transportanordnung mit einem Flurförderzeug, insbesondere Hochhubwagen, und einer
von einer Palette (33) oder einer Gitterbox gebildeten Last, wobei das Flurförderzeug
eine willkürlich steuerbare Hubvorrichtung zum Anheben und Absenken der mit der Hubvorrichtung
aufgenommenen Last aufweist, wobei die Last durch Absenken der Hubvorrichtung auf
einer Fahrbahnoberfläche (32) absetzbar ist und wobei eine Dämpfungsvorrichtung zum
Verzögern der Absenkbewegung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsvorrichtung
derart ausgeführt ist, daß sie während der Absenkbewegung der Hubvorrichtung, vor
dem Auftreffen der Last auf der Fahrbahnoberfläche (32), wirksam wird.
2. Transportanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsvorrichtung
höchstens auf den letzten 25 Zentimetern der Absenkbewegung der Hubvorrichtung vor
dem Absetzen der Last auf der Fahrbahnoberfläche (32) wirksam ist.
3. Transportanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsvorrichtung
höchstens auf den letzten 15 Zentimetern der Absenkbewegung der Hubvorrichtung vor
dem Absetzen der Last auf der Fahrbahnoberfläche (32) wirksam ist.
4. Transportanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Hubvorrichtung mindestens einen hydraulischen Hubzylinder aufweist und die Dämpfungsvorrichtung
mit dem hydraulischen Hubzylinder in Wirkverbindung steht.
5. Transportanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsvorrichtung
in dem hydraulischen Hubzylinder integriert ist
6. Transportanordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsvorrichtung
als Endlagendämpfung des hydraulischen Hubzylinders ausgeführt ist.
7. Transportanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubzylinder die
folgenden Merkmale aufweist:
- ein Zylindergehäuse (1), in dem ein mit einer Kolbenstange (10) verbundener Kolben
(4) axial verschiebbar angeordnet ist,
- einen hohlzylindrischen Dämpfungskolben (11), der in seinem einem Zylinderboden
(2) zugewandten Bereich wenigstens eine Öffnung (16) aufweist, in der zylindrischen
Bohrung (8) des Kolbens (4) axial verschiebbar angeordnet ist, mittels einer Feder
(15) in Richtung einer in dem Zylinderboden (2) vorgesehenen Ein- und Auslaßöffnung
(3) für ein Hydraulikmedium vorgespannt ist und wenigstens einen Anschlag (13) aufweist,
der die maximale Relativverschiebung des Dämpfungskolbens (11) gegenüber dem Kolben
(4) begrenzt.
8. Transportanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn sich der Kolben
(4) und die Kolbenstange (10) auf eine Position in der Nähe der Ein- und Auslaßöffnung
(3) zubewegen oder von dieser Position wegbewegen, der Dämpfungskolben (11) auf dem
Ventilsitz (17) bereits bzw. noch aufsitzt und die Zylinderkammer (6) nur über die
Öffnung (16) des Dämpfungskolbens (11) mit der Ein- und Auslaßöffnung (3) verbunden
ist.
9. Transportanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (10),
der Kolben (4) und der Dämpfungskolben (11) hohlzylindrisch ausgebildet sind.
10. Transportanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das
Flurförderzeug als Hochhubwagen ausgeführt ist
11. Transportanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Steuerung der Hubvorrichtung ein elektrisches Schaltelement vorgesehen ist.
12. Transportanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Steuerung der Hubvorrichtung ein an einer Steuerdeichsel des Flurförderzeugs angeordnetes
Schaltelement vorgesehen ist.
1. Transport arrangement with an industrial truck, in particular a high lift truck, and
a load formed by a pallet (33) or a cage pallet, the industrial truck having a lifting
device which can be controlled arbitrarily for lifting and loading the load picked
up by the lifting device, it being possible for the load to be set down on a roadway
surface (32) by lowering the lifting device, and a damping device being provided to
retard the lowering movement, characterized in that the damping device is designed
in such a way that, during the lowering movement of the lifting device, it becomes
effective before the load meets the roadway surface (32).
2. Transport arrangement according to Claim 1, characterized in that the damping device
is effective at most over the last 25 centimetres of the lowering movement of the
lifting device before the load is set down on the roadway surface (32).
3. Transport arrangement according to Claim 1 or 2, characterized in that the damping
device is effective at most over the last 15 centimetres of the lowering movement
of the lifting device before the load is set down on the roadway surface (32).
4. Transport arrangement according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the
lifting device has at least on hydraulic lifting cylinder, and the damping device
is operatively connected to the hydraulic lifting cylinder.
5. Transport arrangement according to Claim 4, characterized in that the damping device
is integrated in the hydraulic lifting cylinder.
6. Transport arrangement according to Claim 4 or 5, characterized in that the damping
device is designed as an end-position damping means of the hydraulic lifting cylinder.
7. Transport arrangement according to Claim 6, characterized in that the lifting cylinder
has the following features:
- a cylinder housing (1), in which a piston (4) connected to a piston rod (10) is
arranged such that it can be displaced axially,
- a hollow cylindrical damping piston (11) which, in its region facing a bottom of
the cylinder (2), has at least one opening (16), is arranged such that it can be displaced
axially in the cylindrical bore (8) of the piston (4), is biased by means of a spring
(15) in the direction of an inlet and outlet opening (3) for a hydraulic medium provided
in the bottom of the cylinder (2), and has at least one stop (13) which limits the
maximum relative displacement of the damping piston (11) with respect to the piston
(4).
8. Transport arrangement according to Claim 7, characterized in that if the piston (4)
and the piston rod (10) move towards a position in the vicinity of the inlet and outlet
opening (3) or move away from this position, the damping piston (11) is already seated
or still seated on the valve seat (17), and the cylinder chamber (6) is connected
to the inlet and outlet opening (3) only via the opening (16) in the damping piston
(11).
9. Transport arrangement according to Claim 8, characterized in that the piston rod (10),
the piston (4) and the damping piston (11) are hollow cylindrical.
10. Transport arrangement according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the
industrial truck is designed as a high lift truck.
11. Transport arrangement according to one of Claims 1 to 10, characterized in that in
order to control the lifting device, an electrical switching element is provided.
12. Transport arrangement according to one of Claims 1 to 11, characterized in that in
order to control the lifting device, a switching element arranged on a control tiller
of the industrial truck is provided.
1. Appareil de transport avec un chariot de manutention, en particulier un chariot élévateur
à grande levée, et une charge formée par une palette (33) ou un conteneur à claire-voie,
dans lequel le chariot de manutention présente un dispositif de levage réglable à
volonté pour lever et abaisser la charge saisie avec le dispositif de levage, dans
lequel la charge peut être déposée sur la surface d'une piste de roulage (32) par
abaissement du dispositif de levage et dans lequel il est prévu un dispositif d'amortissement
pour ralentir le mouvement de descente, caractérisé en ce que le dispositif d'amortissement
est réalisé d'une façon telle qu'il devienne actif pendant le mouvement de descente
du dispositif de levage, avant le dépôt de la charge sur la surface de la piste de
roulage (32).
2. Appareil de transport suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif
d'amortissement est actif au maximum sur les 25 derniers centimètres du mouvement
de descente du dispositif de levage avant le dépôt de la charge sur la surface de
la piste de roulage (32).
3. Appareil de transport suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif
d'amortissement est actif au maximum sur les 15 derniers centimètres du mouvement
de descente du dispositif de levage avant le dépôt de la charge sur la surface de
la piste de roulage (32).
4. Appareil de transport suivant l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé
en ce que le dispositif de levage présente au moins un vérin hydraulique et le dispositif
d'amortissement est en liaison active avec le vérin hydraulique.
5. Appareil de transport suivant la revendication 4, caractérisé en ce que le dispositif
d'amortissement est intégré dans le vérin hydraulique.
6. Appareil de transport suivant la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que le dispositif
d'amortissement est réalisé sous la forme d'un amortissement de fin de course du vérin
hydraulique.
7. Appareil de transport suivant la revendication 6, caractérisé en ce que le vérin présente
les caractéristiques suivantes:
- un corps cylindrique (1), dans lequel un piston (4) assemblé à une tige de piston
(10) est disposé de façon coulissante axialement,
- un piston d'amortissement cylindrique creux (11), qui présente dans sa région tournée
vers un fond (2) du cylindre au moins une ouverture (16), qui est disposé de façon
axialement coulissante dans l'alésage cylindrique (8) du piston (4), qui est mis sous
contrainte préalable au moyen d'un ressort (15) en direction d'une ouverture d'entrée
et de sortie (3) pour un fluide hydraulique prévue dans le fond (2) du cylindre et
qui présente au moins une butée (13), qui limite le déplacement relatif maximal du
piston d'amortissement (11) par rapport au piston (4).
8. Appareil de transport suivant la revendication 7, caractérisé en ce que, lorsque le
piston (4) et la tige de piston (10) se déplacent vers une position à proximité de
l'ouverture d'entrée et de sortie (3) ou s'écartent de cette position, le piston d'amortissement
(11) se trouve déjà, respectivement encore, sur le siège de soupape (17) et la chambre
cylindrique (6) ne communique avec l'ouverture d'entrée et de sortie (3) que par l'ouverture
(16) du piston d'amortissement (11).
9. Appareil de transport suivant la revendication 8, caractérisé en ce que la tige de
piston (10), le piston (4) et le piston d'amortissement (11) sont de forme cylindrique
creuse.
10. Appareil de transport suivant l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé
en ce que le chariot de manutention est un chariot élévateur à grande levée.
11. Appareil de transport suivant l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé
en ce qu'il est prévu un élément de commutation électrique pour la commande du dispositif
de levage.
12. Appareil de transport suivant l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé
en ce qu'il est prévu un élément de commutation disposé sur un timon de commande du
chariot de manutention pour la commande du dispositif de levage.