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(11) |
EP 0 933 175 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.09.2004 Patentblatt 2004/40 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.01.1999 |
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Verfahren zur Herstellung von Einzelteilen und von Holzbalken, aus diesen Einzelteilen
gefertigt, sowie Produktionslinie für mechanische Bearbeitung
Method for manufacturing components, wooden beams made from said components and a
production line for mechanical working of materials
Procédé de fabrication de pièces individuelles et de poutre en bois composées de ces
pièces individuelles et chaîne de production d'usinage mécanique
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FI FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
20.01.1998 DE 19801924 31.01.1998 DE 19803861
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.08.1999 Patentblatt 1999/31 |
| (73) |
Patentinhaber: Fries, Petra |
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57319 Bad Berleburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.
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Vertreter: Pürckhauer, Rolf, Dipl.-Ing.
Patentanwalt |
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Am Rosenwald 25 57234 Wilnsdorf 57234 Wilnsdorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 518 246 DE-A- 19 734 581 DE-U- 9 107 371 US-A- 5 109 899
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DE-A- 4 135 247 DE-A- 19 803 861 US-A- 5 088 363
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Erfindung:
[0001] Verfahren zur Herstellung von Einzelteilen (14) und von Holzbalken (16), aus diesen
Einzelteilen gefertigt; sowie Produktionslinie (Fig. 11) für mechanische Bearbeitung.
Beschreibung:
[0002] Die Erfindung betrifft ein Verfahren, durch das die unter "Stand der Technik" beschriebenen
gravierenden Nachteile ausgeschaltet werden; und die der Erfindung zugrundeliegende
Verfahrensweise bietet die Lösungen zur optimalen Ausbeute und für den physikalischen
Bereich die Umsetzung aller Wichtigkeiten.
[0003] Die Erfindung entspricht der Forderung nach optimaler Ausbeute. Im sogenannten NASSBEREICH
sind an den Rundholzaußensegmenten (12) - nach vorausgegangener Vermessung (R)- nur
drei in einer Ebene (1/2/11) liegende Bearbeitungen in Abhängigkeiten zu den Füge-Leimflächen
(1/2/3/4) vorzunehmen. Die individuellen Querschnittshöhennutzungen für die Leimfläche
bleiben erhalten, um dann in einem weiteren Arbeitsgang optimal (und meist für rechts
und links unterschiedlich, s. 3 und 4) die tatsächlich möglichen Rundholzbereiche
(13) zu nutzen.
[0004] Die Placierung des Trennschnittes (11) und die der Außen-Breitenbearbeitung (1 und
2) sind bei der erfindungsgemäßen Verfahrensweise aufeinander abgestimmt; Verluste
durch falsch getrennte Rundholzaußensegmente finden nicht statt; und es ist vor allen
Dingen bei dieser Verfahrensweise möglich, den vom Markt unterschiedlich geforderten
Balkenquerschnitten (B x H) zu entsprechen, denn diese erfordern für die unterschiedlichsten
Balken-H-Maße oft außermittige und sich an den Außenbreitenbearbeitungen(1 und 2)
orientierende Trennschnitte(11). Mit der erfindungsgemäßen Verfahrensweise kann dem
ohne Ausbeute- und Qualitätsverluste und ohne Ausschuß aufgrund falscher Leimflächenbreiten
entsprochen werden.
[0005] Natürlich ist es auch möglich, alle Bearbeitungen (1/2/11/3/4/9/10) in einem komplexen
Zentrum (Fig. 7) zu vollziehen, aber auch dabei gilt der Grundsatz, daß die Bearbeitungsebenen
(1/2/11) die optimalen Höhenbearbeitungen (für 3 /4 für B0,5) nicht einschränken,
und links und rechts unabhängig voneinander die Rundholzformen (13) genutzt werden.
Die Grundlage zu der erfindungsgemäßen Verfahrensweise ist Asymmetrie. Mit den neuen,
erfindungsgemäßen Verfahren wird die optimale Querschnittflächennutzungs-Ausbeute
erreicht.
[0006] Wann die schräge Bearbeitung (9/10) vorgenommen wird, ist an sich unerheblich. Es
ist auch für die erfindungsgemäße Verfahrensweise unerheblich, ob die verschiedenen
Flächen parallel oder konisch zueinander bearbeitet werden (Fig. 2).
[0007] Die erfindungsgemäße Verfahrens- und Bearbeitungsweise dergestalt, daß nur Viertelstücke
(14) in den Trocknungsprozeß gehen bzw. aus dem Trocknungsprozeß kommen (Fig. 5),
löst auch die durch physikalische Beziehungen im Trocknungsprozeß eintretenden Probleme
aus Spannungen / Schwund / Verformungen / Rissen. Die von den tangentialen Schwindungen
ausgehenden Verformungen führen bei den charakteristischen Formen von Viertelstücken
(Fig. 8 - a) im Trocknungsprozeß nicht zu Rissebildungen. Die tangentialen Spannungen
/ Schwindungen beeinflussen die beiden in etwa im rechten Winkel zueinander stehenden
Flächen (Fig. 8 - a) in berechenbarer Weise (Fig. 8 - z), und damit steigt wegen absolut
rissefreier Trocknung nicht nur die Qualität, sondern auch die Ausbeute, weil die
Zugaben (Fig. 8 - z) berechenbar sind und auf ein dementsprechendes Minimum beschränkt
werden können.
[0008] Die erfindungsgemäße Verfahrensweise (die asymmetrische Nutzung) führt auch dazu,
daß ein vorteilhafter Jahrringstrukturverlauf (Fig. 3 und 10) erreicht wird (in bezug
auf Balkenquerschnitt H auch als "stehend" bezeichnet). Der maximal mögliche Effekt
wird erzielt bei der ersten Bearbeitung des Rundholzaußensegments (12) durch die auf
die obere Fügeflächenbearbeitung (3 und 4) angelegte Außenbreitenbearbeitung (1 und
2 unter Einbeziehung 11), wodurch in der Höhe links und rechts unabhängig voneinander
Holzgeometrien belassen werden, die dann die Anlegung der Bearbeitungsflächen jeweils
in möglicher Nähe der Rundholzaußenbereiche (13) ermöglichen, und dadurch die Jahrringe
(Fig. 3 und 10) dem Trend nach auf zwei im rechten Winkel zueinander stehenden Flächen
ein- bzw. auslaufen und nur zu kleinen Teilen nachteiliger Strukturen (15 a) führen.
[0009] Mit den neuen, erfindungsgemäßen und die Asymmetrie als Grundlage beinhaltenden Verfahren
wird die optimale Qualität (keine Trocknungsrisse und immer die vorteilhaften Jahrringstrukturen)
bei maximaler Ausbeute erreicht.
[0010] Die komplexe asymmetrische Bearbeitung in einer Linie (Fig. 11) sorgt für Produktionskostensenkungen;
sie bedarf aber auch der Konfiguration einer neuartigen BEARBETUNGSLINIE auf Kreissägenbasis.
Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß wie folgt beschrieben gelöst:
[0011] Anstelle der bekannten Ketten- und Plattenband- bzw. Walzenvorschübe werden zur fluchtungsgerechten
Umsetzung des Referenzpunktes (Fig. 12 - R) und zum fluchtungsgerechten Vortrieb des
Werkstückes in bezug auf die Zentrumslinie 22 - 23 - 24 zwei umlaufende Kettenstränge
(30) mit Werkstückvorschiebern (31) eingesetzt. In Verbindung mit dem UNTERSCHNITT
(28) und dem GLEICHLAUF-SÄGEN(28) - bei dem keine Maschinenteile unterhalb der Sägestationen
angeordnet sind - führt das erfindungsgemäße Konzept auch zu den so wichtigen Möglichkeiten
des freien Abfallens (34) der Reststücke / Spreißel (34).
[0012] Ein wesentlicher Punkt zur asymmetrischen, komplexen Nutzung des Rundholzaußensegmentquerschnitts
(12) ist die Umsetzung der Vermessungsdaten in eine dementsprechend ausgerichtete
Einschublage. Dies wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Referenzpunkt bzw.
die Referenzlinie (R) mit 22 - 23 - 24 in Übereinstimmung zu bringen ist; also einen
Bezug der Linie, welche die wichtige Höhennutzung zu 18/20 und 19/21 (Fig. 12) bestimmt.
Die Placierungen der Punkte 18/20und 19/21 (Fig. 12) werden abgeleitet von der zulässigen
Lochgröße, die in der DIBt-ZULASSUNG mit B 0,4 und H0,45 festgelegt ist.
[0013] Die Anlegung der konischen Flächen (32 und 33) ist bei den die hohen Vorschübe erlaubenden
Kreissägen nur möglich in Verbindung mit den erfindungsgemäßen Kreissägenfluchtungen
(35 - Fig. 13) einschl. der Abweisungskeile (36).
Stand der Technik
[0014] Bekannt sind und praktiziert werden die Verfahrensweisen nach der EP 0 388 507 und
der EP 0 518 246, und zwar:
[0015] Die Rundholzaußensegmente werden in nassem Holzzustand "rundum" symmetrisch bearbeitet,
und diese Holzteile/Querschnitte, die dabei zwei gleichhohe Viertelstücke beinhalten,
kommen dann (auch unter Einbringung von Entspannungsschlitzen) in die Trocknung. Bei
diesen patentgeschützten Methoden werden die Viertelstückformen erst nach der Trocknung
durch Trennschnitte erzeugt. Diese Methode hat entscheidende Nachteile, dies sowohl
ökonomisch (Ausbeute) als auch in bezug auf die Qualität (rechte Abbildungen Fig.
8 und Fig. 10).
[0016] Rundholzaußenflächen sind nun mal unförmig, und demzufolge sind die Rundholzaußensegmente
nur in den seltensten Fällen symmetrisch nutzbar. Die Möglichkeiten zur rechten und
linken Viertelstückplacierung sind in der Praxis unterschiedlich, und damit führt
die derzeitig praktizierte durchgehende (nicht abgestufte) Flächenbearbeitung (wie
in Fig. 3- rechter Querschnitt) in fast allen Fällen zu Holzverlusten.
[0017] Die ferner bei den derzeitigen Methoden (= Rundholzaußensegmente "rundum" symmetrisch
formen, dann trocknen, und danach durch Trennschnitte die Viertelstückformen herstellen)
entstehenden Trocknungsschäden und die nicht definierbaren sogenannten Querschnittschüsselungen
und Risse (Fig. 8) sind erheblich und führen zu Aubeute- und Qualitätsverlusten. Die
eingebrachten Trocknungsschlitze wirken nur bedingt; meist gibt es "Trocknungsrisse
in Verlängerung der Entspannungsschlitze".
[0018] Ferner führt die derzeit praktizierte Methode dazu, daß die symmetrischen Rundumbearbeitungen
bei einem der beiden Viertelstücke (also bei 50 % der Produktion) wegen fehlender
Nutzung der äußeren Jahrringe (im Außenbereich der Rundholzformen -13, s. auch Fig.
3- rechte Abbildung) den Verlust günstiger Jahrringstrukturen zur Folge haben, und
sich somit die Strecke des ungünstigen Jahrringverlaufs (15 b) vergrößert.
[0019] Das Aus- / Einlaufen vieler Jahrringe auf zwei parallel zueinander stehenden Flächen
(7/8 zu 3/4) führt zu Belastbarkeitsverlusten bei Durchbiegungen über die H-Werte,
was bei den mit den neuen E-Normen einhergehenden Umstellungen (Einführung maschinell
geprüfter Klassen) in Zukunft von großer Bedeutung sein wird.
[0020] In der Veröffentlichungsschrift 0 518 246 vom 16,12,92 wird zwar eine Trennung der
Stammaußensegmente offenbart (nicht patentiert), jedoch wird dabei keine Breitenbearbeitung
(1/2) zur Anlegung der Füge-Leimflächen und keine Trennung (5 /6 bzw. 11) in Abhängigkeit
zur oberen Bearbeitung der Füge-Leimflächen (3/4) einbezogen, und es war auch in der
0 518 246 überhaupt nicht die "abgestufte- asymmetrische" Außensegmentnutzung zur
Erzielung günstiger Jahrringstrukturen vorgesehen.
[0021] Die außermittige Trennung im Zusammenhang mit symmetrischer "Rundumbearbeitung",
in 0 518 246 erwähnt, ist in sich auch widersprüchlich und nicht praktikabel, weil
zwei gleichhohe, aber durch die außermittige Trennung ungleichbreite Viertelstücke
bei der symmetrischen Vorbearbeitung zwangsläufig falsche Leimflächenbreiten aufweisen.
[0022] Der Holzbalken (16) mit zentrischem Loch (17) ist zwar an sich ein absolutes Qualitätsprodukt,
aber er ist mit den derzeitig bekannten Methoden nicht - oder nur mit großen Einschränkungen
- machbar. Lediglich drei Punkte aus 0 388 507 und 0 518 246 haben sich bewährt, und
zwar: kernbereichsfreie Balkenecken/keine Jahrringe (z. B. "gewölbt" auf 7 oder 8)
auf nur einer Fläche auslaufend / und definierte Lochgröße bei symmetrischer Bearbeitung
und mittiger Trennung.
[0023] Zum
VERFAHREN der Vormaterialformungen wäre noch anzumerken, daß zur Herstellung von Einzelteilen
/ Viertelstücken für den im Markt bekannten Kreuzbalken - auch Kernholzbalken genannt
- komplexe, asymmetrische Rundholzaußensegmentnutzungen weder irgendwo praktiziert
werden, noch in irgendwelchen Schriften/Vorveröffentlichungen (außer in 198 01 924.6
und 198 03 861.5) erwähnt sind.
[0024] BEARBEITUNGSLNIEN (Fig. 11) sind zwar in vielfältigsten Arten bekannt, es gibt aber keine BEARBEITUNGSLINIE,
mit der pro Min. 6 bis 12 unterschiedlich große Rundholzaußensegmente mit dem für
6 bis 12 Stücke notwendig hohen Vorschub von ca. 120 m/Min. (hohe Zerspanleistung
wegen Zeitverlusten durch Ausrichten / START) astausrißfrei zu bearbeiten wären.
[0025] Die EP 0 518 246 offenbart zwar in einer Skizze eine Bearbeitung in einem Maschinendurchlauf,
dies aber zweifelsfrei dargestellt als ein BEARBEITUNGS-ZENTRUM mit Fräs-, Hobel-
bzw. Spanerköpfen, die (in der Praxis bei hohen Vorschüben bestätigt) Astausrisse
in einem Maße verursachen, daß die Viertelstücke teils unbrauchbar werden.
[0026] Die durch das "Rumdrehen" der Viertelstücke entstehenden Holzbalken (16) mit Loch
(17) haben, neben vielen Vorteilen, einen enorm günstigen Nebeneffekt insofern, daß
die Äste (37) - weil sie zum Balkeninneren immer größer werden (also entgegen dem
Naturumstand) - sich nicht nach außen absondern (nicht "herausfallen" können). Weil
jedoch die Einzelstückflächen bei Bearbeitung mit Fräs-, Hobel- bzw. Spanerköpfen
bereits "astgeschädigt" werden (ausreißen), geht dieser günstige Nebeneffekt wegen
des Fehlens geeigneter Kreissägelinien verloren.
[0027] Die zeichnerischen Hinweise zeigen im einzelnen:
- Fig. 1
- als Querschnitt angedeutet ein Rundholzaußensegment (12) mit plazierter, asymmetrischer Nutzung (durch
1 bis 11) und Einbeziehung dessen, was man als Rundholzaußenbereich (13) bezeichnet;
sowie graphisch dazu dargestellt ein Holzbalken (16) mit Loch (17) und Astcharakteristik, entstanden zu H auf B aus
Viertelstücken (14) -
- Fig. 2
- Querschnitte / Draufsichten / Seitenansichten asymmetrisch genutzter Rundholzaußensegmente (12), links verdeutlicht für PARALLELE
Bearbeitung und rechts verdeutlicht für KONISCHE Bearbeitung -
- Fig.3
- in der linken Querschnittsandeutung die asymmetrische Rundholzaußensegmentbelegung (12), u. a. mit den unterschiedlich
hoch angelegten Viertelstückflächen (3 und 4),
und in der mittleren Querschnittsandeutung u. a. die Einbeziehung des Rundholzaußenbereichs (13) und der daraus entstehenden
günstigen Jahrringstruktur (15 a)
sowie in der rechten Querschnittsandeutung die entstehende schlechte Jahrringstruktur (15 b) bei symmetrischer Nutzung und Nichtbelegung
des Rundholzaußenbereichs (13), was zu Jahrringverläufen ein- und auslaufend in parallel
zueinander liegenden Flächen (von 7/8 zu 3 /4) führt; und außerdem entsteht noch bei
den skizzierten Rundholzaußensegmentgeometrien (Formen "aus der Praxis") bei den symmetrischen
Nutzungen gegenüber der asymmetrischen Belegung ein Ausbeuteverlust von über 10% -
- Fig. 4
- Rundhölzer, wie diese aufgeschnitten werden -
- Fig. 5
- die aus den Rundhölzern für die Holzbalken entstehenden Rundholzaußensegmente (12)
sowie eine graphische Andeutung der Vermessung (R)
und die erste Bearbeitungsphase 1/11/2 im noch nassen Holzzustand der Rundholzaußensegmente
(12) -
- Fig. 6
- in der ersten Senkrechtreihe Querschnitte von Rundholzaußensegmenten(12) mit der Andeutung unterschiedlichster
Bearbeitungsplazierungen (1/11/2) und unterschiedlich hoher Viertelstücksegmente (3
/4),
in der zweiten Senkrechtreihe die (nach 1/ 11 / 2) entstandenen Formen, und in der dritten Senkrechtreihe die zur Trocknung kommenden Viertelstücke -
- Fig. 7
- Prinzipdarstellung, wie die komplexe Bearbeitung in einem Zentrum erfolgen kann -
- Fig. 8
- linker Qüerschnitt ein "rissefreies" Viertelstück(14) nach der Trocknung mit Skizzierung der Zugaben (z), rechter Querschnitt nach den Methoden EP 0 388 507 und EP 0 518 246 (nicht definierbare Querschnittschüsselung
- z -, gerissen, und Ausbeuteverluste durch Nichtnutzung der Rundholzaußenbereiche
(13) -
- Fig. 9
- fertige Balken (4)
- Fig. 10
- die linke Graphik zeigt einen Bezug auf optimale Ausbeute zu Viertelstücken (14) mit gleichzeitig optimalen
Jahrringstrukturen (15 a),
die rechte Graphik zeigt Methoden der EP 0 388 507 und EP 0 518 246 mit schlechter Ausbeute wegen Nichtnutzung
des Rundholzaußenbereichs (13) und aus demselben Grund mit schlechter Jahrringstruktur
(15 b).
- Fig. 11
- Schematische Darstellung der Ablauffolge in der Bearbeitungslinie mit Beginn der zulaufenden Rundholzaußensegmente
(12) vor der Vermessung (29) "bis zur Abgabe" von den Viertelstücken (14) nach dem
Schrägflächensägen (9/10) in Station 27 -
- Fig. 12
- Querschnitt und Draufsichten in Beziehung zur Folge innerhalb der Bearbeitungslinie, und in dem unten skizzierten Querschnitt die wichtigen aus der Vermessung (29) hervorgegangenen Punkte (18 bis 21) sowie der
für die Ausrichtung/ den Einschub maßgebende Referenzpunkt bzw. die Referenzlinie
R für den Trennschnitt 11 (24) -
- Fig. 13
- oben ein Querschnitt mit Andeutung der Konizitätssteigung (33) aus der letzten Bearbeitungsstation (27),
und
darunter schematische Draufsichtdarstellungen der Fluchtungsanpassung (35) von Sägestationen an die Konizitätssteigung (32 bzw.
33) und des den Kreissägeblattstationen (25 bis 27) nachgelagerten Abweiskeils (36).
Bezugszeichenliste:
[0028]
- 1
- Füge-Leimfläche
- 2
- Füge-Leimfläche
- 3
- Füge-Leimfläche
- 4
- Füge-Leimfläche
- 5
- Fläche fürB 0, 5
- 6
- Fläche fürB0,5
- 7
- Fläche für H0,5
- 8
- Fläche für H0,5
- 9
- Schrägfläche
- 10
- Schrägfläche
- 11
- Trennschnitt
- 12
- Rundholzaußensegment
- 13
- Rundholzaußenbereich
- 14
- Viertelstück
- 15
- Jahrringstrukturen (große Strecke ungünstig)
- 16
- Holzbalken
- 17
- Loch in Holzbalken
- R
- Referenzpunkt/-linie aus der Vermessung
- 18
- wichtiger Vermessungspunkt
- 19
- wichtiger Vermessungspunkt
- 20
- wichtiger Vermessungspunkt
- 21
- wichtiger Vermessungspunkt
- 22
- Schlitzsäge (für Führungslineal)
- 23
- Führungslineal
- 24
- Trennsäge (evtl. auch als Bandsäge)
- 25
- zwei Sägestationen
- 26
- Sägestation
- 27
- Sägestation (evtl. mit mit Fräs-Messerkopf)
- 28
- UNTERSCHNITTSYSTEM
- 28
- GLEICHLAUFSÄGENSYSTEM
- 29
- Vermessung
- 30
- zwei umlaufende Kettenstränge
- 31
- Werkstückvorschieber
- E
- Ende der zwei Kettenstränge
- 32
- Konizitätssteigung
- 33
- Konizitätssteigung
- 34
- freier Abfall von Reststücken/Spreißeln
- 35
- Sägestation an Konizität anpassbar
- 36
- Abweisungskeil
- 37
- Astformen im Querschnitt
1. Verfahren zur Herstellung von Einzelteilen / Viertelstücken (14) aus "nassen" Rundholzaußensegmenten
(12) durch konisch oder parallel zueinander angelegte Flächenbearbeitungen und Zuordnung
aller Flächen (1 bis 10) nach vorausgegangener Außensegmentvermessung (29) und Bearbeitung
der Viertelstücke(14), insbesondere der Leimflächen (3/5 und 4/6), nach der Trocknung
zum Verkleben der Einzelstücke zu Balken(16) mit Loch(17), dadurch gekennzeichnet, daß die Nutzung der Rundholzaußensegmentquerschnitte (12) für die zwei Viertelstücke
(14) mit asymmetrisch zueinanderliegenden Füge-Leimflächen(1 bis 4) sowie asymmetrisch
gesetzten Abmessungen (5 bis 8) erfolgt und die Flächen(3 und 4) unterschiedlich hoch
(5 und 6) angelegt sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bearbeitung der Schrägflächen (9 und 10) später, oder nach der Trocknung der
Viertelstücke, vorgenommen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Herstellung der Viertelstücke(14) sowohl über Maschinenlinien als auch BearbeitungsZENTREN
erfolgt.
4. Bearbeitungslinie für die Bearbeitung lt. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, bestückt
mit Führungs-, Anschlag- bzw. Ober- und Seitendruckelementen, die ausgerüstet ist
mit Kreissägestationen zum Führungschlitzsägen (22)/zum Fügeflächensägen (25)/zum
Trennsägen(24)/zum Fügeflächensägen (26) / und zum Schrägflächensägen (27), und bei
der alle Stationen außer der Schlitzsäge oberhalb der durchlaufenden Werkstücke gelagert
sind und im UNTERSCHNITT (28) und GLEICHLAUFSÄGEN (28) arbeiten; sowie Bearbeitungslihie
mit Vorschüben, deren Elemente auch als Referenz für die Weg-Zeit-Steuerungen aller
Achsen der Bearbeitungsstationen dienen; sowie einschl. einer der Linie vorgelagerten
Vermessung (29) der Rundholzaußensegmentquerschnitte (12), dadurch gekennzeichnet, daß zwei umlaufende Kettenstränge(30) mit den Werkstückvorschiebern(31) durchgehend links
und rechts der Schlitzsäge(21), des Führungslineals(23) und der Trennsäge(24) verlaufen
und durchgehend über die Trennsäge hinaus (E) wirken, und keine unterhalb des UNTERSCHNITT-/GLEICHLAUFSYSTEMS
angeordneten Maschinenteile den freien Abfall der Reststücke / Spreißel (34) behindern.
5. Bearbeitungslinie nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Einschub des Rundholzaußensegmentes (12) vor der Bearbeitungslinie (Fig.
11) bei Ausrichten und Einschub des Rundholzaußensegmentes(12) der Referenzpunkt bzw.
die Referenzlinie(R) aus der Vermessung mit der Fluchtung(22 bis 24) übereinstimmt,
und alle anderen Meßpunkte (18 bis 21) in die Achsensteuerungen der Stationen (25
- 26 - 27) eingehen.
6. Bearbeitungslinie nach einem der Ansprüche 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die angeordneten Stationen(25 bis 27) während der Werkstückdurchlaufzeit kontinuierlich
breitenverstellt werden und zur Vorschubrichtung konisch angelegte Schnittflächen
dergestalt produzieren, daß am Viertelstück (14) die Flächen eine Konizitätssteigung
(32) von etwa 4 bis 6 mm pro m aufweisen und bei der Schrägfläche eine Steigung (33)
von etwa 2 bis 5 mm pro m anliegt.
7. Bearbeitungslinie nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreissägeblattfluchtungen der Stationen(25 bis 27)den Konizitätssteigungen (32
und 33) anpassbar(35) sind, und den Kreissägeblättern Abweisungskeile (36) nachgeordnet
werden.
8. Bearbeitungslinie nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle der Kreissägenstation zum Trennen (24) eine BANDSÄGE eingesetzt wird, und
anstelle der Kreissägen (27) für die Schrägflächen (9/10) Fräs- bzw. Messerköpfe zum
Einsatz kommen.
1. Process for the production of component parts / quarter pieces (14) from "wet" round
timber outer segments (12) by machining faces laid conically or parallel to one another
and coordinating all faces (1 to 10) after previous measurement (29) of the outer
segments and machining of the quarter pieces (14), in particular the glued faces (3/5
and 4/6) after drying to glue the individual pieces to form beams (16) with a hole
(17), characterised in that round timber outer segment cross-sections (12) are used for the two quarter pieces
(14) with jointed glued faces (1 to 4) located asymmetrically to one another and also
with symmetrically set dimensions (5 to 8) and the faces (3 and 4) are laid at different
heights (5 and 6).
2. Process according to Claim 1, characterised in that the machining of the inclined faces (9 and 10) is conducted subsequently or after
drying the quarter pieces.
3. Process according to Claim 1 and 2, characterised in that the production of the quarter pieces (14) occurs both via machine lines and via machining
CENTRES.
4. Machining line for machining using the process according to Claim 1 and 2 fitted with
guide, stop or upper and side pressing elements, which is equipped with circular saw
stations for sawing guide slots (22) / sawing jointed faces (25) / cut-off sawing
(24) /sawing jointed faces (26) / and for sawing inclined faces (27), and in which
all the stations, apart from the slot saw, are disposed above the passing workpieces
and operate in UNDERCUT mode (28) and DOWNCUT SAWING mode (28); and also machining
line with forward feeds, the elements of which also serve as a reference for path-time
controls of all the axes of the machining stations; and also including a measurement
means (29), disposed upstream of the line, of the round timber outer segment cross-sections
(12), characterised in that two circulating chain strands (30) run with the workpiece forward feeds (31) continuously
to the left and right of the slot saw (21), the guide arm (23) and the cut-off saw
(24) and continuously work beyond the cut-off saw (E), and no machine parts disposed
below the UNDERCUT / DOWNCUT SYSTEM hinder the free fall of the residual pieces /
chippings (34).
5. Machining line according to Claim 4, characterised in that before insertion of the round timber outer segment (12) in front of the machining
line (Figure 11), upon alignment and insertion of the round timber outer segment (12)
the reference point or reference line (R) from the measurement means is consistent
with the alignment (22 to 24), and all other measurement points (18 to 21) enter into
the axis controls of the stations (25 - 26 - 27).
6. Machining line according to one of Claims 4 and 5, characterised in that the arranged stations (25 to 27) are continuously adjusted in width during the workpiece
passage time and produce cutting faces laid conically to the feed direction such that
on the quarter piece (14) the faces have a rate of taper (32) of about 4 to 6 mm per
m and in the case of the inclined face a slope (33) of about 2 to 5 mm per m is present.
7. Machining line according to one of Claims 4 to 6, characterised in that the circular saw blade alignments of the stations (25 to 27) are adaptable (35) to
the rates of taper (32 and 33) and wedge-type deflectors (36) are disposed behind
the circular saw blades.
8. Machining line according to one of Claims 4 to 7, characterised in that a RIBBON SAW is used instead of the circular saw station for cutting off (24) and
cutter or blade heads are used instead of the circular saws (27) for the inclined
faces (9/10).
1. Procédé de fabrication de pièces individuelles/quartiers (14) à partir de segments
extérieurs de bois rond "humides" par des travaux de surface appliqués coniquement
ou parallèlement entre eux et par association de toutes les surfaces (1 à 10), après
mesurage (29) de segments extérieurs précédents et travail des quartiers (14), notamment
des surfaces (3/5 et 4/6) de collage, après le séchage pour le collage des pièces
individuelles à des poutres (16) à trou (17), caractérisé en ce que l'utilisation des sections transversales (12) de segments extérieurs de bois rond
pour les deux quartiers (14) s'effectue avec des surfaces (1 à 4) d'assemblage par
collage disposées dissymétriquement l'une par rapport à l'autre, ainsi qu'avec des
dimensions (5 à 8) dissymétriques, et les surfaces (3 et 4) sont placées à des hauteurs
(5 et 6) différentes.
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le travail des surfaces (9 et 10) inclinées est effectué ultérieurement ou après
le séchage des quartiers.
3. Procédé suivant la revendication 1 et 2, caractérisé en ce que la production des quartiers (14) s'effectue tant sur des lignes de machines que sur
des centres de travail.
4. Ligne de travail pour le travail suivant un procédé selon la revendication 1 et 2,
équipé d'éléments de guidage, de butée de compression supérieure ou de compression
latérale, qui est munie de postes à scie circulaire pour ménager par sciage (22) des
mortaises de guidage, pour ménager par sciage (25) des surfaces d'assemblage, pour
ménager par sciage (24) des découpages, pour ménager par sciage (26) des surfaces
d'assemblage et pour ménager par sciage (27) des surfaces inclinées et dans laquelle,
tous les postes sont placés à l'exception du sciage de mortaises au-dessus des pièces
qui défilent et qui travaillent en détalonnage et avec des sciages dans le sens de
l'avance (28); ainsi que des lignes de travail ayant des avances, dont les éléments
servent aussi de référence pour les commandes trajet-temps de tous les axes des postes
de travail; y compris un mesurage (29) en amont de la ligne des sections transversales
(12) des segments extérieurs du bois rond, caractérisée par deux brins (30) de chaîne tournante ayant les dispositifs d'avance (31) de pièce
s'étendent de manière continue, à gauche et à droite de la scie (21) à tenon, de la
règle (23) de guidage et de la scie (24) à débiter et agissent continûment au-delà
de la scie à débiter et aucune partie de machine, disposée en dessous du système à
détalonnage dans le sens de l'avance, n'empêche la chute libre des pièces restantes/délignures
(34).
5. Ligne de travail suivant la revendication 4, caractérisée en ce qu'avant l'introduction du segment (12) extérieur de bois rond en amont de la ligne de
travail (figure 11) lors de l'orientation et de l'introduction du segment (12) extérieur
de bois rond, le point de référence ou la ligne (R) de référence provenant du mesurage
coïncide avec l'alignement (22 à 24) et tous les autres points (18 à 21) de mesure
entrent dans les commandes d'axe des postes (25-26-27).
6. Ligne de travail suivant l'une des revendications 4 et 5, caractérisée en ce que les postes (25 à 27) sont déplacés en largeur continuellement pendant la durée de
passage de la pièce et produisent des surfaces coupées placées coniquement par rapport
à la direction d'avance de façon à ce que, sur le quartier (14), les surfaces aient
un pas (32) de conicité d'environ 4 à 6mm par mètre et pour la surface inclinée un
pas (33) d'environ 2 à 5 mm par mètre.
7. Ligne de travail suivant l'une des revendications 4 à 6, caractérisée en ce que les alignements de lames de scie circulaire des postes (25 à 27) peut être adaptés
aux pas (32 et 33) de conicité et en aval des lames de scie circulaire sont prévus
des coins (36) de rebuts.
8. Ligne de travail suivant l'une des revendications 4 à 6, caractérisée en ce que au lieu du poste à scie circulaire utilisé pour le découpage (24), une scie à ruban
et, au lieu des scies (27) circulaires pour les surfaces (9/10) inclinées, il est
utilisé des têtes de fraisage ou à couteau.