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(11) |
EP 0 933 297 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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21.04.2010 Patentblatt 2010/16 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.05.2002 Patentblatt 2002/20 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.01.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken eines Gutes
Method and apparatus for packaging a load
Procédé et dispositif pour emballer une charge
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT SE |
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Priorität: |
28.01.1998 DE 19803244
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.08.1999 Patentblatt 1999/31 |
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Patentinhaber: LACHENMEIER A/S |
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6400 Sonderborg (DK) |
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Erfinder: |
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- Lachenmeier, Kurt
6400 Sonderborg (DK)
- Thomsen, Flemming
6300 Garsten (DK)
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| (74) |
Vertreter: Grosse - Schumacher - Knauer - von Hirschhausen |
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Nymphenburger Strasse 14 80335 München 80335 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 901 080 DE-C- 4 336 387
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DE-A- 1 919 512
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[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Verpacken eines Gutes,
insbesondere eines Gutes, welches Kanten aufweist, bei dem das zu verpackende Gut
von wenigstens einer, vorzugsweise zwei, Folien umschlossen wird, die von wenigstens
einer, vorzugsweise zwei, Folienrolle(n) zugeführt werden; dann die Folie(n) um das
Gut herumgeschlagen und verschweißt und von der wenigstens einen Folienrolle abgetrennt
wird/werden, so daß ein Folienumschlag um das zu verpackende Gut gebildet wird, der
wenigstens eine Schweißnaht aufweist und an wenigstens einer Seite des zu verpackenden
Gutes offen übersteht, wonach der Folienumschlag durch Wärmezufuhr geschrumpft wird.
[0002] Zur Verpackung von Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen oder Wäschetrocknern sowie
bei Anlagen zum Verpacken von Kistenladungen, Säckeladungen und ähnlichen Gütern bieten
sich sogenannte "Folienumschlaganlagen" an. Derartige Folienumschlaganlagen umschliessen
das zu verpackende Gut bzw. die zu verpackende Ladung z.B. mit zwei Planfolien, die
von senkrecht stehenden Folienrollen zugeführt werden. Die Folie(n) wird/werden senkrecht
um die Ladung geschlagen und geschweißt und von den Folienrollen abgetrennt, wobei
ein Folienumschlag mit einer bzw. zwei senkrecht stehenden Schweissungen um die Ladung
gebildet wird, der nach oben und unten hin offen steht. Dieser Folienumschlag wird
mit einer Heizeinrichtung, beispielsweise in einem Schrumpfrahmen, mit Säulenbrennern
oder in einem beheizten Ofen im wesentlichen nur an den Kanten, die mit Schutzelementen
z. B. aus Styropor versehen sind, auf das Verpackungsgut aufgeschrumpft.
[0003] Dabei werden die Folienumschläge im wesentlichen auf einer Station am zu verpackenden
Gut angebracht und dann das mit dem Folienumschlag versehene Gut zu einer weiteren
Station transportiert, wo die Wärmebehandlung stattfindet.
[0004] In der Druckschrift
DE 1901080 A werden ein Verfahren und eine Vorrichtung gemäss den Oberbegriffen der Ansprüche
1 und 6 offenbart.
[0005] Da der Folienumschlag wenigstens an einem Ende, wenn nicht sogar an beiden Enden
offen ist und gegenüber dem zu verpackenden Gut übersteht, entsteht der Nachteil,
daß die überstehenden Folienstücke umschlagen und sich willkürlich und ungeordnet
auf der Oberseite bzw. Unterseite anordnen. Dies hat zur Folge, daß die beim Schrumpfen
an der Ladungsober- sowie -unterseite entstehenden horizontalen und vertikalen Rückstellkräfte
in der Folie dazu führen können, daß die Ladung nach dem Verpacken optisch nicht ansprechend
aussieht. Ferner ist problematisch, wenn sich Folienabschnitte nach außen umschlagen
oder in Ecken- oder Kantenbereichen ansammeln, da dies beim Übereinanderstapeln von
Verpackungsgütern dazu führen kann, daß diese in Schräglage kommen und ein größerer
Stapel von Verpackungsgütern nicht sicher gelagert bzw. transportiert werden kann.
Es ist daher bei Folienumschlaganlagen äußerst wichtig, den Schrumpfungsprozeß möglichst
präzise steuern und regulieren zu können. Dabei sind die vertikalen Rückstellkräfte
beim Schrumpfungsprozeß und das optische Aussehen u. a. davon abhängig, ob der Folienrand
während des oder nach dem Schrumpfen obenauf bzw. unter der Lage sauber angeordnet
ist und dort trotz der durch das Schrumpfen entstehenden horizontalen und vertikalen
Rückstellkräfte verbleibt und nicht über den Kantenbereich zurückgezogen wird.
[0006] Die Erfindung zielt darauf ab, diese Problematik zu lösen und ein Verfahren und eine
Vorrichtung zum Verpacken eines Gutes, insbesondere eines Gutes, welches Kanten und
Ecken aufweist, zu schaffen, welche ein gleichmäßiges Aussehen verpackter Güter gewährleisten
und das übermäßige Entstehen von Folienfalten sowie eine ungleichamäßige Anlage der
Folienüberstände auf der Ober- und/oder Unterseite des Gutes vermeiden.
[0007] Die Erfindung erreicht dieses Ziel durch die Gegenstände der Ansprüche 1 und 6. Vorteilhafte
Ausgestaltungen ergeben sich aus den zugeordneten Unteransprüchen. In besonders vorteilhafter
Weise wird durch den Gegenstand der Erfindung sichergestellt, daß sich das überstehende
freie Folienstück des Folienumschlags vor oder während des Schrumpfprozesses nicht
gegen die Ober- oder Unterseite des Gutes anlegt, sondern gegenüber dem Gut im wesentlichen
aufgerichtet und gestreckt gehalten wird, während die im wesentlichen auf die Ecken
gerichteten Heizeinrichtungen die Folie in den Eckbereichen auf das Verpackungsgut
aufschrumpfen. Hierdurch wird gewährleistet, daß sich die Ecken sauber auf die Oberseite
bzw. gegen die Unterseite des Verpackungsgutes anlegen und die dazwischenliegenden
Folienabschnitte unter Einwirkung der horizontalen und vertikalen Schrumpfkräfte glattgezogen
und faltenfrei gegen die Ober- bzw. Unterkante anliegen. Zum Ausrichten insbesondere
Strecken der überstehenden Folienstücke des Folienumschlags können verschiedene Maßnahmen
ergriffen werden. So ist vorgesehen, daß zentral zum Verpackungsgut ein Luftstrahl
in das offene Folienstück eingeleitet wird. Da der Folienumschlag in seinem Querschnitt
in etwa dem Querschnitt des Verpackungsgutes entspricht und gegebenenfalls der Zwischenraum
noch durch das Produkt schützende Stoßleisten aus Styropor oder dergleichen abgedichtet
ist, wird der Luftstrahl von der Oberseite bzw. Unterseite des Verpackungsgutes abgelenkt
bzw. umgelenkt und entlang der Flächen des Folienumschlags abgeleitet. Dadurch werden
diese Folienteile in Längsrichtung der Erstreckung des Folienumschlags ausgerichtet
bzw. aufgerichtet und gestreckt, so daß ein unregelmäßiges Ablegen der Folienränder
auf der Ober- bzw. Unterseite und damit die oben bezeichneten Nachteile vermieden
werden. Dieser Luftstrom kann beheizt sein, so daß Wärmeverluste bei den von außen
auf die Ecken einwirkenden Heizeinrichtungen vermieden werden.
[0008] Der Luftstrom bewirkt also, daß die Folienkanten bzw. der Folienrand auf allen vier
Seiten senkrecht angehoben und geradegerichtet wird, während etwaige Ecken - z.B.
bei einem quaderförmigen Gut - gleichzeitig von außen leicht geschrumpft werden, wodurch
sich die Folie gleichmäßig über die Ladungsecken legt und und die Folie bzw. deren
Ränder bei/während/nach dem darauffolgenden Schrumpfungsprozesses auf der Ladungsober
bzw. - unterseite bleiben. Die Anwendung dieses Verfahrens bzw. der entsprechend ausgerüsteten
Vorrichtung ermöglicht die Realisierung besonders gleichartiger Ladungen, die fast
faltenfrei sind und breite Folienränder aufweisen. Ferner hat das erfindungsgemäße
Verfahren den Vorteil einer leichten Steuer- und Kontrollierbarkeit zur Ausbildung
gleichförmiger Verpackungen, die eine leichte Stapelbarkeit erlauben und auch beim
Übereinanderschichten von vier bis sechs Ladungsstapeln nicht schräg übereinanderliegen
und umkippen.
[0009] Es wird der wenigstens eine weitere Luftstrom zum Anheben der Folienkanten jeweils
durch ein Rohr zugeleitet, welches senkrecht und zentriert zu den offenen Seiten des
Folienumschlages ausgerichtet ist. Dies ermöglicht bei geringem konstruktivem Aufwand
eine besonders kostengünstige Umsetzung der Erfindung in die Praxis.
[0010] Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der schematischen einzigen
Figur, gemäß welcher die Arbeits- und Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Verfahrens
beschrieben werden soll.
[0011] Die Figur zeigt als Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verpackungsverfahrens
schematisch einen erfindungswesentlichen Teil einer Folienumschlaganlage 1, wie sie
zum Verpacken von Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen oder Wäschetrocknern eingesetzt
wird. Das zu verpackende Gut 2 wird von zwei (hier nicht dargestellten) Folienrollen
in zwei Folien 3, 4 eingeschlagen.
[0012] Eine (hier ebenfalls nicht dargestellte) Schneideinrichtung ermöglicht ein Abtrennen
der Folien 3, 4 von den Folienrollen, und eine Schweißeinrichtung ermöglicht das Verschweissen
der Folien derart, daß ein Folienumschlag 5 um das zu verpackende Gut 2 gebildet wird,
der in diesem Falle zwei Schweißnähte 6, 7 aufweist und an der Ober- und der Unterseite
des zu verpackenden Gutes 2 offen steht. Vier obere (und vier weitere ggf. untere)
Heizeinrichtungen 7, 7' (Lüfter) ermöglichen an den Ecken (zusätzlich zur eigentlichen
Heiz- oder Schrumpfungeinrichtung - z.B. ein Ofen, eine Schrumpfsäule oder ein Schrumpfrahmen)
eine zusätzliche Wärmezufuhr an den oberen und unteren Ecken des Gutes 2. Mit einer
Einrichtung 8 nach Art eines über der Deckseite des Gutes 2 zentrierten Rohres zur
Luftzufuhr ist aus der Richtung der oberen vor dem Schrumpfungsprozeß offenstehenden
Seitenfläche des Folienumschlages 5 ein weiterer Luftstrom in des Innere des Folienumschlages
5 leitbar.
[0013] Durch das kontrollierte Vorschrumpfen der Ecken des Verpackungsgutes wird folgendes
erreicht: Da die Folienkanten bzw. der Folienrand auf allen benachbarten Seiten leicht
angehoben und geradegerichtet wird, während die oberen Ecken gleichzeitig geschrumpft
werden, legt sich die Folie 3, 4 gleichmäßig und ohne Falten über die Ladungsecken
und die Folie bzw. deren Ränder bleiben bei/während/nach dem darauffolgenden Schrumpfen
auf der Ladungsoberseite.
Bezugszeichen
[0014]
- Folienumschlaganlage
- 1
- Verpackungsg
- 2
- Folien
- 3, 4
- Folienumschlag
- 5
- Schweißnähte
- 6, 7
- Heizeinrichtung
- 8
1. Verfahren zum Verpacken eines Gutes (2), welches Kanten aufweist, bei dem
a) das zu verpackende Gut (2) von wenigstens einer, vorzugsweise zwei, Folie(n) (3,
4) umschlossen wird, die von wenigstens einer, vorzugsweise zwei, Folienrollen zuführbar
sind,
b) die Folien(n) (3, 4) um das Gut (2) herumgeschlagen und verschweißt und von der
wenigstens einen Folienrolle abgetrennt wird/werden, so dass ein Folienumschlag (5)
um das zu verpackende Gut (2) gebildet wird, der wenigstens eine Schweißnaht (6, 7)
aufweist und an wenigstens einer Seite des zu verpackenden Gutes (2) offen übersteht,
c) der Folienumschlag (5) durch Wärmezufuhr geschrumpft wird,
d) sich bei dem Verpackungsprozeß ausbildende Kanten und Ecken zur Schrumpfung von
außen mit einem Warmluftstrom beaufschlagt werden,
dadurch gekennzeichnet, daß aus der Richtung wenigstens einer der vor dem Schrumpfungsprozeß offenstehenden Seitenflächen
des Folienumschlages ein Luftstrom in das Innere des Folienumschlages (5) geleitet
wird, wobei der Luftstrom zum Anheben der überstehenden Folienkanten und -ecken jeweils
durch ein Rohr (8) zugeleitet wird, welches senkrecht und zentriert zu einer der offenen
Seiten des Folienumschlages (5) ausgerichtet ist und
die Folienkanten und -ecken des/der überstehenden Folienendes(n) des Folienumschlages
(5) vom zu verpackenden Gut angehoben, bzw. aufgerichtet werden, während sie von außen
mit Warmluft beaufschlagt und geschrumpft werden.
2. Verpackungsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gut (2) während des Schrumpfungsprozesses an seinen Kanten und Ecken jeweils
von einem Heizkörper (7,7') mit Warmluft beströmt wird.
3. Verpackungsverfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das zu verpackende Gut (2) im wesentlichen quaderförmig ist und eine Grundfläche
und eine Deckfläche aufweist.
4. Verpackungsverfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Folienumschlag (5) an der Ober- und an der Unterseite des zu verpackenden Gutes
offen steht, wobei die Zuleitung der Luftströme ebenfalls jeweils an der Ober- und
der Unterseite des Folienumschlages (5) erfolgt.
5. Verpackungsverfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Folienumschlags (5) im wesentlichen entsprechend dem Querschnitt
des Verpackungsgutes (2) gewählt wird, so daß der in das freie Ende des Folienumschlags
eingeblasene Luftstrom nach oben abgelenkt wird.
6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorstehenden Ansprüche,
mit
a) wenigstens einer Folienrolle zur Zufuhr wenigstens einer Folie (3, 4) zum Umschließen
des Gutes;
b) einer Einrichtung zum Abtrennen der Folie (3, 4) von der wenigstens einen Folienrolle
und einer Einrichtung zum Verschweissen der Folie (3, 4) derart, dass ein Folienumschlag
(5) um das zu verpackende Gut (2) gebildet wird, der wenigstens eine Schweißnaht (6,
7) aufweist und an wenigstens einer Seite des zu verpackenden Gutes offen übersteht,
c) wenigstens einer Heizeinrichtung zum Schrumpfen des Folienumschlags durch Wärmezufuhr,
die derart ausgelegt ist und ggf. mit weiteren Wärmezufuhr- oder Heizeinrichtungen
(7, 7') versehen ist, dass die Kanten und Ecken von außen mit einem Warmluftstrom
beaufschlagt werden,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, mit der aus der Richtung der wenigstens einen vor
dem Schrumpfungsprozeß offenstehenden freien Enden des Folienumschlages (5) während
des oder vor dem Schrumpfungsprozess(es) ein Luftstrom in das Innere des freien Endes
des Folienumschlages (5) leitbar ist wobei wenigstens ein Rohr (8) vorgesehen ist,
durch das der Luftstrom zum Anheben der Folienkanten zugeleitet wird, welches senkrecht
und zentriert zu wenigstens einer der offenen Seiten des Folienumschlages ausgerichtet
ist, um die Folienkanten und -ecken des/der überstehenden Folienendes(n) des Folienumschlages
(5) vom zu verpackenden Gut aufzuheben und aufzurichten, während sie von außen mit
Warmluft beaufschlagt und geschrumpft werden.
7. Verpackungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 6, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens eine Heizeinrichtung mehrere Heizkörper (7) aufweist, die derart ausgelegt
und angeordnet sind, daß das quaderförmige Gut während des Schrumpfungsprozesses an
seinen Ecken mit Warmluft beströmbar ist.
8. Verpackungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Folienumschlag (5) an der Ober- und an der Unterseite des zu verpackenden Gutes
(2) offen steht, wobei die Zuleitung der Luftströme ebenfalls an der Ober- und Unterseite
des Folienumschlages (5) erfolgt.
1. Method of packaging an article (2) which has edges, in which
a) the article (2) which is to be packaged is enclosed by at least one sheet, preferably
two sheets (3, 4), which can be fed from at least one sheet-material roll, preferably
two sheet-material rolls,
b) the sheet(s) (3, 4) is/are wound around the article (2) and welded and severed
from the at least one sheet-material roll to form a sheet-material envelope (5) around
the article (2) which is to be packaged, the envelope having at least one weld seam
(6, 7) and projecting open on at least one side of the article (2) which is to be
packaged,
c) the sheet-material envelope (5) is shrink-fitted by heat being fed,
d) edges and corners forming during the packaging process, for shrink-fitting purposes,
are subjected to a warm-air stream from the outside,
characterized in that an air stream is supplied into the interior of the sheet-material envelope (5) from
the direction of at least one of those side surfaces of the sheet-material envelope
which is open prior to the shrink-fitting process, wherein the air stream, for the
purpose of raising the projecting sheet-material edges and corners, is supplied in
each case through a tube (8) which is perpendicular and centred in relation to one
of the open sides of the sheet-material envelope (5), and the sheet-material edges
and corners of the projecting sheet-material ends of the sheet-material envelope (5)
are raised from the article which is to be packaged, and are erected, while being
subjected to warm air, and shrink-fitted, from the outside.
2. Packing method according to Claim 1, characterized in that, during the shrink-fitting process, the article (2) has warm air applied to its ends
and corners in each case by a heating unit (7, 7').
3. Packing method according to one of the preceding claims, characterized in that the article (2) which is to be packaged is essentially cuboidal and has a bottom
surface and a top surface.
4. Packing method according to one of the preceding claims, characterized in that the sheet-material envelope (5) is open on the top side and on the underside of the
article which is to be packaged, wherein the supply of the air streams likewise takes
place in each case on the top side and the underside of the sheet-material envelope
(5).
5. Packing method according to one of the preceding claims, characterized in that the cross section of the sheet-material envelope (5) is selected essentially to correspond
to the cross section of the packaging article (2), in which case the air stream blown
into the free end of the sheet-material envelope is deflected upwards.
6. Apparatus for implementing the method according to one of the preceding claims, having
a) at least one sheet-material roll for feeding at least one sheet (3, 4) for enclosing
the article;
b) a device for severing the sheet (3, 4) from the at least one sheet-material roll,
and a device for welding the sheet (3, 4) so as to form a sheet-material envelope
(5) around the article (2) which is to be packaged, the sheet-material envelope having
at least one weld seam (6, 7) and projecting open on at least one side of the article
which is to be packaged.
7. Packaging apparatus according to Claim 6, characterized in that the at least one heating device has a plurality of heating units (7) which are configured,
and arranged, such that the cuboidal article has warm air applied to its corner during
the shrink-fitting process.
8. Packing method according to Claim 7, characterized in that, the sheet-material envelope (5) is open on the top side and on the underside of
the article (2) which is to be packaged, the supply of the air streams likewise taking
place on the top side and underside of the sheet-material envelope (5).
1. Procédé pour emballer un produit (2) qui présente des bords, dans lequel :
a) le produit à emballer (2) est enveloppé par au moins un, de préférence deux, films
(3, 4), qui peuvent être acheminés depuis au moins un, de préférence deux, rouleaux
de film,
b) le ou les films (3, 4) sont enroulés et soudés autour du produit (2) et sont séparés
de l'au moins un rouleau de film, de sorte qu'un enveloppement de film (5) soit formé
autour du produit à emballer (2), qui présente au moins un joint de soudure (6, 7)
et qui dépasse de manière ouverte sur au moins un côté du produit à emballer (2),
c) l'enveloppement de film (5) est rétracté par apport de chaleur,
d) les bords et les coins se formant lors du processus d'emballage sont sollicités
en vue du retrait depuis l'extérieur par un courant d'air chaud,
caractérisé en ce que,
depuis la direction d'au moins l'une des surfaces latérales de l'enveloppement de
film, ouvertes avant le processus de retrait, un flux d'air est guidé à l'intérieur
de l'enveloppement de film (5), le flux d'air étant acheminé à chaque fois à travers
un tube (8) pour soulever les bords et les coins du film qui dépassent, lequel tube
est orienté perpendiculairement et de manière centrée par rapport à l'un des côtés
ouverts de l'enveloppement de film (5), et les bords et les coins du film de l'extrémité
ou des extrémités du film qui dépassent, de l'enveloppement de film (5), sont soulevés
du produit à emballer ou redressés, tandis qu'ils sont sollicités depuis l'extérieur
par de l'air chaud et rétractés.
2. Procédé d'emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le produit (2) est soumis, pendant le processus de retrait, au niveau de ses bords
et de ses coins, à un jet d'air chaud provenant à chaque fois d'un corps chauffant
(7, 7').
3. Procédé d'emballage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le produit à emballer (2) est essentiellement de forme parallélépipédique et présente
une surface de base et une surface de recouvrement.
4. Procédé d'emballage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'enveloppement de film (5) est ouvert au niveau du côté supérieur et du côté inférieur
du produit à emballer, l'alimentation des flux d'air s'effectuant également à chaque
fois au niveau du côté supérieur et du côté inférieur de l'enveloppement de feuille
(5).
5. Procédé d'emballage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la section transversale de l'enveloppement de film (5) est choisie essentiellement
en fonction de la section transversale du produit à emballer (2), de sorte que le
flux d'air soufflé dans l'extrémité libre de l'enveloppement de film soit dévié vers
le haut.
6. Dispositif pour mettre en oeuvre le procédé selon l'une quelconque des revendications
précédentes, comprenant :
a) au moins un rouleau de film pour l'alimentation d'au moins un film (3, 4) pour
envelopper le produit ;
b) un système pour séparer le film (3, 4) de l'au moins un rouleau de film et un système
pour souder le film (3, 4) de telle sorte qu'un enveloppement de film (5) soit formé
autour du produit à emballer (2), qui présente au moins un joint de soudure (6, 7)
et qui dépasse de manière ouverte d'au moins un côté du produit à emballer ;
c) au moins un système de chauffage pour le retrait de l'enveloppement de film par
apport de chaleur, qui est conçu de telle sorte, et qui est pourvu éventuellement
d'autres systèmes d'apport de chaleur ou de chauffage (7, 7') de telle sorte que les
bords et les coins soient sollicités depuis l'extérieur par un flux d'air chaud,
caractérisé en ce que l'on prévoit un système avec lequel, depuis la direction des au moins une extrémités
libres ouvertes avant le processus de retrait, de l'enveloppement de film (5), pendant
le processus de retrait ou avant celui-ci, un flux d'air peut être guidé à l'intérieur
de l'extrémité libre de l'enveloppement de film (5), au moins un tube (8) étant prévu,
à travers lequel le flux d'air est acheminé en vue de soulever les bords du film,
lequel tube est orienté perpendiculairement et de manière centrée par rapport à au
moins l'un des côtés ouverts de l'enveloppement de film, afin de soulever du produit
à emballer et de redresser les bords et les coins du film de l'extrémité ou des extrémités
du film qui dépassent, de l'enveloppement de film (5), tandis qu'ils sont sollicités
depuis l'extérieur avec de l'air chaud et rétractés.
7. Dispositif d'emballage selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'au moins un dispositif de chauffage présente plusieurs corps chauffants (7) qui
sont conçus et disposés de telle sorte que le produit de forme parallélépipédique
puisse être sollicité par un jet d'air chaud au niveau de ses coins lors du processus
de retrait.
8. Dispositif d'emballage selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'enveloppement de film (5) est ouvert au niveau du côté supérieur et du côté inférieur
du produit à emballer (2), l'alimentation des flux d'air s'effectuant également au
niveau du côté supérieur et du côté inférieur de l'enveloppement de film (5).

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