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EP 0 933 593 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.05.2003 Patentblatt 2003/20 |
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Anmeldetag: 16.12.1998 |
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Zweistoffbrenner
Dual fuel burner
Brûleur à deux combustibles
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Benannte Vertragsstaaten: |
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ES FR GB IT |
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Priorität: |
31.01.1998 DE 19803879
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.08.1999 Patentblatt 1999/31 |
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Patentinhaber: MTU Aero Engines GmbH |
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80995 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Zarzalis, Nikolaos Dr.
85221 Dachau (DE)
- Leuckel, Wolfgang Prof. Dr.-Ing.
67098 Bad Dürkheim (DE)
- Merkle, Klaus
76131 Karlsruhe (DE)
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Vertreter: Einsele, Rolf W. |
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DaimlerChrysler AG,
Intellectual Property Management FTP/A,
HPC:C106 70546 Stuttgart 70546 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 660 038 US-A- 3 691 765
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DE-A- 19 539 246 US-A- 4 842 197
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Brenner für die Oxidation von flüssigem Brennstoff mit
Luft, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1, in Ausbildung als Zweistoffbrenner.
[0002] Ein gattungsgemäßer, für Einstoffbetrieb mit flüssigem Brennstoff ausgelegter Brenner
ist aus der DE 196 27 760 A1 bekannt. Dieses Brennerkonzept dient der weitgehend homogenen
Verteilung eines Luftbrennstoffgemisches im Brennraum zur Reduktion von Schadstoffemissionen.
Dabei ist der divergente Spritzkegel einer Zerstäuberdüse auf eine als Prallkörper
wirkende Zerstäuberlippe gerichtet, auf deren Innenseite sich ein stromabwärts bewegender
Brennstoffilm bildet. Der Brennstoffilm wandert bis zu einer Zerstäuberkante am hinteren
Ende der Zerstäuberlippe, wo er durch eine Luftführung mit zwei sich vereinigenden
Luftströmen (primär und sekundär) sowie eine lokale Querschnittsverengung hohen Scherkräften
unterliegt und dadurch besonders fein und homogen zerstäubt wird. Die bevorzugte Anwendung
dieser Brenner erfolgt in mit Kerosin betriebenen Fluggasturbinen.
[0003] Aus der DE 195 39 246 A1 ist auch einen solcher Brenner bekannt.
[0004] Bei stationären Gasturbinen, welche als schnell zu- und abschaltbare Kraftmaschinen
hoher Leistung in zunehmendem Maße in Kraftwerken zur Stromerzeugung (Spitzenlast)
verwendet werden, wird im Hinblick auf eine uneingeschränkte Einsatzbereitschaft vermehrt
die Eignung für Betrieb mit gasförmigem und mit flüssigem Brennstoff gefordert. Für
den "normalen" Betrieb ist beispielsweise Erdgas, für einen "Notbetrieb" leichtes
Heizöl vorgesehen. Dabei können auch Betriebszustände auftreten bzw. vorgesehen sein,
in denen beide Brennstoffe gleichzeitig eingespeist werden. Abgesehen von dieser speziellen
Anwendung kann der "Zweistoffbetrieb" bzw. die Eignung hierfür bei verschiedenen Brenneranwendungen
Vorteile bieten.
[0005] Daher besteht die Aufgabe der Erfindung darin, einen Brenner gattungsgemäßer so Art
zu erweitern, daß er unter Beibehaltung seiner positiven Brenneigenschaften für einen
Betrieb mit flüssigem und mit gasförmigem Brennstoff geeignet ist.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmale gelöst, in Verbindung
mit den gattungsbildenden Merkmalen in dessen Oberbegriff.
[0007] Die Unteransprüche kennzeichnen bevorzugte Ausgestaltungen des Zweistoffbrenners
nach dem Hauptanspruch.
[0008] Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß ein zusätzlicher Kanal für den gasförmigen
Brennstoff in das Innere der Zerstäuberlippe geführt ist und stromaufwärts der Zerstäuberkante,
also der für die Brennstoffaufbereitung letztlich maßgeblichen Stelle, in den primären
und/oder in den sekundären Kanal mündet. Der zusätzliche Kanal kann weitgehend beliebig
gestaltet sein und abschnittsweise aus einer Vielzahl von zusammenwirkenden Einzelkanälen
(z.B. Bohrungen) bestehen. Die Gaszumischung nahe der Zerstäuberkante gewährleistet
eine homogene Durchmischung der Brennkomponenten bei ausreichender Kühlung des Brenners
-ohne ein Zurückschlagen der Flammenfront in die Luftkanäle.
[0009] Eine wahlweise mit flüssigem oder gasförmigem Brennstoff betreibbare Brenneranordnung
ist bereits aus der DE 28 20 702 C2 bekannt. Diese weist im Zentrum einen Mischungsring
mit einer Mischfläche auf, welcher mit einem Luftstrom ein Sprühnebel flüssigen Brennstoffs
zuführbar ist und von welcher das Brennstoff-Luft-Gemisch in den Mischungsring eintritt.
Gasförmiger Brennstoff ist von der Unterseite des Mischungsringes her in einen Luftstrom
einleitbar. Ein gemeinsamer Betrieb beider Brennstoffe ist nicht vorgesehen.
[0010] Die Erfindung wird anschließend anhand der Figur noch näher erläutert. Diese zeigt
in vereinfachter, nicht maßstäblicher Darstellung zwei in übereinanderliegenden, durch
die Brennerachse getrennten Halbschnitten wiedergegebene Brennervarianten mit unterschiedlicher
Gaszumischung.
[0011] Der Zweistoffbrenner 1, dessen Längsmittelachse mit X bezeichnet ist, wird über die
Zerstäuberdüse 2 mit flüssigem Brennstoff F gespeist. Der Brennstoff tritt aus der
Zerstäuberdüse 2 in Form eines divergenten Spritzkegels 13 aus und trifft auf die
Innenfläche einer bezüglich der Achse X konzentrischen, ringförmigen Zerstäuberlippe
3. Auf dieser bildet sich ein stromabwärts wandernder Brennstoffilm 14 aus, welcher
an der Zerstäuberkante 4 infolge der dort herrschenden Luftströmungsverhältnisse in
einen feinen, luftdurchsetzten Brennstoffnebel 15 verwandelt wird.
[0012] Die Verbrennungsluft wird in Form zweier, zunächst getrennter Luftströme L1 und L2
durch den Zweistoffbrenner 1 geführt. Der erste Luftstrom L1 gelangt über einen primären,
zentralen Kanal 5 durch den Spritzkegelbereich als Kernstrom zur Zerstäuberkante 4
der Zerstäuberlippe 3. Der zweite Luftstrom L2 gelangt durch einen sekundären, konzentrischen
Kanal 6 über den Außenumfang der Zerstäuberlippe 3 zur Zerstäuberkante 4, wo er als
Mantelstrom auf den ersten Luftstrom L1 sowie den flüssigen Brennstoff trifft. Die
konvergent-divergente Außenkontur 10 des sekundären Kanals 6 mit einem engsten Querschnitt
im Bereich der Zerstäuberkante 4 führt dort zu Strömungsverhältnissen, welche die
Homogenisierung des Brennstoff-Luft-Gemisches fördern. Mittels der Drallerzeuger 8,9
können den Strömungen in den Kanälen 5 und 6 gleich- oder gegensinnige Drallbewegungen,
d.h. Komponenten in Umfangsrichtung aufgeprägt werden. Beim Zusammentreffen der beiden
Luftströme L1 und L2 an der Zerstäuberkante 4 führen Geschwindigkeitsdifferenzen in
Größe und Richtung sowie Umfangskomponenten zu Scher- und Fliehkräften, mit deren
Hilfe sich eine innige Durchmischung von Brennstoff und Luft erzielen läßt. Dabei
möchte man den Brennstoff auf einer möglichst kurzen axialen Mischstrecke in möglichst
kleine, homogen verteilte Tröpfchen mit großer oxidierbarer Gesamtoberfläche umsetzen,
wobei die Gemischzone sich ebenfalls auf möglichst kurzem, axialem Weg auf einen vorgegebenen
Querschnitt, insbesondere den Brennkammerquerschnitt, erweitern sollte, d.h. stark
divergieren sollte.
[0013] Bis hierher beziehen sich die Ausführungen auf die Aufbereitung des flüssigen Brennstoffes.
[0014] Für den gasförmigen Brennstoff G ist ein zusätzlicher Kanal 7 vorgesehen, welcher
zwischen den Kanälen 5 und 6 der Verbrennungsluft separat in das Innere der Zerstäuberlippe
3 führt. Von dort wird der gasförmige Brennstoff über Strömungsverbindungen stromaufwärts
der Zerstäuberkante 4 in den primären Kanal 5, in den sekundären Kanal 6 oder in beide
Kanäle 5,6 geleitet, d.h. mit Luft und ggf. auch mit flüssigem Brennstoff zusammengeführt.
Dabei nimmt auch der gasförmige Brennstoff an dem bei der Zerstäuberkante 4 initiierten
Verteilungsprozeß teil.
[0015] Falls der Zweistoffbrenner 1 zeitlich getrennt entweder mit Flüssigbrennstoff oder
mit Gas betrieben werden soll, werden der gasförmige Brennstoff wie der flüssige Brennstoff
in den primären, zentralen Kanal 5 geleitet. Die konstruktiven Gegebenheiten hierfür
sind im Halbschnitt oberhalb der Achse X wiedergegeben. Man erkennt, daß eine zusammenhängende,
ringförmige Öffnung auf der Innenseite der Zerstäuberlippe 3 die Mündung des Kanals
7 bildet. Ebensogut könnte eine Vielzahl von Bohrungen diese Mündung bilden. Der Gasaustritt
erfolgt also dort, wo sich im Flüssigkeitsbetrieb der Brennstoffilm 14 in Richtung
Zerstäuberkante 4 bewegt. Da durch die gewählte Betriebsweise (alternativ) keine Wechselwirkung
Flüssigbrennstoff/Gas auftritt, ist dies praktisch ohne Belang.
[0016] Anders liegen die Verhältnisse bei gleichzeitigem, d.h. kombiniertem, Betrieb mit
Flüssigbrennstoff und Gas. Die hierfür gedachte Bauweise ist im Halbschnitt unterhalb
der Achse X dargestellt. Da es nachteilig sein kann, den Brennstoffilm 14 (flüssig)
durch die Gaszufuhr großteils bis vollständig zu zerstören, bevor dieser die Zerstäuberkante
4 erreicht, ist vorgesehen, den gasförmigen Brennstoff teilweise oder ausschließlich
in den sekundären, von flüssigem Brennstoff freien Kanal 6 zu leiten. Hierfür sind
durch die Außenwand der Zerstäuberlippe 3 stoßende Bohrungen 11 geeignet. Zusätzlich
können Bohrungen 12 (gestrichelt) oder andere Öffnungen vorhanden sein, welche einen
Teil des gasförmigen Brennstoffstromes durch den flüssigen Brennstoffilm hindurch
freisetzen.
[0017] An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, daß der flüssige Brennstoffilm 14 auf der
Zerstäuberlippenoberfläche auch eine wichtige Kühlfunktion ausübt. Deshalb kann es
angebracht sein, das Gas an mehreren, lokal eng begrenzten Stellen durch den Brennstoffilm
14 zu leiten, so daß zwischen diesen Stellen ausreichend große, ungestörte Filmzonen
verbleiben.
1. Brenner für die Oxidation von flüssigem Brennstoff mit Luft, insbesondere zur Verwendung
in Brennkammern stationärer Gasturbinen, mit einer einen divergenten Spritzkege (13)
erzeugenden Zerstäuberdüse (2) für den Brennstoff, mit einer ringförmigen, zur Düsenachse
konzentrischen, einen Prallkörper für den Spritzkegel bildenden Zerstäuberlippe (3),
mit einem primären, einen ersten Luftstrom zum Spritzkegel sowie durch den Innenquerschnitt
der Zerstäuberlippe leitenden Kanal und mit einem sekundären, einen zweiten Luftstrom
über die Außenseite der Zerstäuberlippe leitenden sowie diesen als Mantelstrom mit
dem ersten Luftstrom zusammenführenden Kanal, dadurch gekennzeichnet,
daß in Ausbildung als Zweistoffbrenner zwischen dem primären (5) und dem sekundären Kanal
(6) ein Kanal (7) für gasförmigen Brennstoff in das Innere der Zerstäuberlippe (3)
führt und stromaufwärts der das hintere Ende der Zerstäuberlippe (3) bildenden Zerstäuberkante
(4) in den primären (5) und/oder in den sekundären Kanal (6) mündet.
2. Brenner nach Anspruch 1, für einen - zumindest zeitweise - gleichzeitigen Betrieb
mit flüssigem und mit gasförmigem Brennstoff, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (7) für den gasförmigen Brennstoff stromaufwärts der Zerstäuberkante (4)
entweder nur in den sekundären Kanal (6) oder in den primären (5) und in den sekundären
Kanal (6) mündet.
3. Brenner nach Anspruch 1, für einen zeitlich versetzten Betrieb mit flüssigem oder
mit gasförmigem Brennstoff, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (7) für den gasförmigen Brennstoff stromaufwärts der Zerstäuberkante (4)
in den primären Kanal (5) mündet.
4. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (7) für den gasförmigen Brennstoff im Austrittsbereich einen zusammenhängenden,
ringförmigen Strömungsquerschnitt und/oder eine Vielzahl einzelner Strömungsquerschnitte
aufweist, insbesondere eine Vielzahl von Bohrungen (11,12).
5. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der primäre (5) und der sekundäre Kanal (6) eintrittsseitig mit Drallerzeugem (8,9),
z. B. in Form von Leitschaufeln, versehen sind, wobei in den Kanälen (5,6) der Drall
gleich- oder gegensinnig ist.
6. Brenner nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der sekundäre Kanal (6) stromabwärts des Drallerzeugers (9) eine konvergent-divergente
Außenkontur (10) aufweist, deren engster Querschnitt zumindest annähernd an der gleichen
axialen Position wie die Zerstäuberkante (4) steht.
1. A burner for the oxidation of liquid fuel with air, in particular for use in combustors
of stationary gas turbines, with an atomiser nozzle (2) generating a divergent pointed
cone (13) for the fuel, with a ring-shaped atomiser lip (3) concentric to the nozzle
axis forming an impact body for the pointed cone (13), with a primary channel conducting
a first air flow to the pointed cone and through the inner cross section of the atomiser
lip and with a secondary channel conducting a second air flow over the outside of
the atomiser lip and combining this with the first air flow as a by-pass flow,
characterised in that
when designed as a dual-fuel burner, between the primary (5) and the secondary channel
(6) a channel (7) for gaseous fuel leads into the inside of the atomiser lip (3) and
discharges upstream of the atomiser edge (4) forming the rear end of the atomiser
lip (3) into the primary (5) and/or the secondary channel (6).
2. A burner in accordance with claim 1, for - at least partial - simultaneous operation
with liquid and gaseous fuel,
characterised in that
the channel (7) for the gaseous fuel discharges upstream of the atomiser edge (4)
either into the secondary channel (6) only or into both the primary (5) and the secondary
channel (6).
3. A burner in accordance with claim 1, for staggered operation with liquid or with gaseous
fuel,
characterised in that
the channel (7) for the gaseous fuel discharges upstream of the atomiser edge (4)
into the primary channel (5).
4. A burner in accordance with one of claims 1 to 3,
characterised in that
in the outlet area the channel (7) for the gaseous fuel has a continuous, ring-shaped
flow cross section and/or a multiplicity of individual flow cross sections, in particular
a multiplicity of holes (11, 12).
5. A burner in accordance with one of claims 1 to 4,
characterised in that
the primary (5) and the secondary channel (6) are provided on the inlet side with
swirl generators (8, 9) in the form of guide blades, for example, the swirl in the
channels (5, 6) being either in the same direction or in opposite directions.
6. A burner in accordance with claim 5,
characterised in that
downstream of the swirl generator (9) the secondary channel (6) has a convergent/divergent
external contour (10), the narrowest cross section of which is located in at least
approximately the same axial position as the atomiser edge (4).
1. Brûleur pour l'oxydation de combustible liquide avec de l'air, en particulier pour
l'utilisation dans les chambres de combustion de turbines à gaz industrielles, avec
une buse de pulvérisateur (2) générant un cône de pulvérisation divergent (13) pour
le combustible, avec une lèvre de pulvérisateur (3) annulaire, concentrique par rapport
à l'axe de la buse, formant une chicane pour le cône de pulvérisation, avec un conduit
primaire acheminant un premier écoulement d'air vers le cône de pulvérisation ainsi
qu'à travers la section transversale intérieure de la lèvre de pulvérisateur et avec
un conduit secondaire acheminant un second écoulement d'air au-dessus du côté extérieur
de la lèvre de pulvérisateur ainsi qu'un conduit réunissant celui-ci avec le premier
écoulement d'air, caractérisé en ce que, dans la configuration sous forme de brûleur à deux combustibles, un conduit (7)
pour combustible gazeux conduit vers l'intérieur de la lèvre de pulvérisateur (3)
entre le conduit primaire (5) et le conduit secondaire (6), et débouche dans le conduit
primaire (5) et/ou dans le conduit secondaire (6) en amont de l'arête de pulvérisateur
(4) formant l'extrémité arrière de la lèvre de pulvérisateur (3).
2. Brûleur selon la revendication 1 pour un fonctionnement simultané- au moins partiellement
- avec un combustible liquide et gazeux, caractérisé en ce que le conduit (7) pour le combustible gazeux débouche soit uniquement dans le conduit
secondaire (6) soit dans le conduit primaire (5) et dans le conduit secondaire (6)
en amont de l'arête de pulvérisateur (4).
3. Brûleur selon la revendication 1 pour un fonctionnement décalé dans le temps avec
un combustible liquide ou gazeux, caractérisé en ce que le conduit (7) pour le combustible gazeux débouche dans le conduit primaire (5) en
amont de l'arête de pulvérisateur (4).
4. Brûleur selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le conduit (7) pour le combustible gazeux comporte dans la zone de sortie une section
transversale d'écoulement continue annulaire et/ou une pluralité de sections transversales
d'écoulement individuelles, en particulier une pluralité d'alésages (11,12).
5. Brûleur selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le conduit primaire (5) et le conduit secondaire (6) sont munis, du côté de l'entrée,
de générateurs de rotation (8,9), par exemple sous forme d'aubes directrices, le moment
cinétique étant dans le méme sens ou en sens inverse dans les conduits (5,6).
6. Brûleur selon la revendication 5, caractérisé en ce que le conduit secondaire (6) présente, en aval du générateur de rotation (9), un contour
extérieur (10) convergent-divergent dont la section transversale la plus étroite se
trouve au moins approximativement dans la même position axiale que l'arête de pulvérisateur
(4).
