[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Wärmebehandlung einer kontinuierlich
transportierten textilen Warenbahn in breitgespanntem Zustand, entsprechend dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
[0002] Eine Vorrichtung der vorausgesetzten Art ist im wesentlichen aus DE-U-81 11 908 in
Form einer Heißluft-Trocknungsvorrichtung bekannt. Dort ist wenigstens eine als Zusatzeinrichtung
ausgebildete Kantenbehandlungseinrichtung zum zusätzlichen Trocknen der Warenbahnkanten
vorgesehen. Wenn bei dieser bekannten Ausführung gemäß dem einen Beispiel die Kantenbehandlungseinrichtungen
innerhalb der eigentlichen Trockenvorrichtung bzw. des Trocknergehäuses angeordnet
sind, dann wird dort anstelle wenigstens eines Düsenkastens, von dem mehrere zur Trocknung
der Warenbahn angeordnet sind, ein gemeinsames, rohrförmiges Verteilerelement vorgesehen,
das einerseits mit einem Zuleitungskanal und andererseits über einen gemeinsamen Rohrstutzen
sowie verlängerbaren Leitungsabschnitte mit Gasleitelementen in Form von Schlitzdüsen
verbunden ist, die im Bereich über den Warenbahn-Längskanten von Kettenführungsschienen
getragen werden. Bei dieser bekannten Ausführung muß also wenigstens ein für eine
intensive Warenbahn-Trocknung an sich zweckmäßiger Düsenkasten der Unterbringung allein
den Heißluft-Zuführeinrichtungen für die zusätzlichen Kantentrocknungseinrichtungen
weichen.
[0003] In der DE-C-37 06 615 ist demgegenüber auch bereits vorgeschlagen worden, bei einer
Trockeneinrichtung für textile Warenbahnen gesonderte Einrichtungen zum verstärkten
Trocknen der Warenbahnkanten dadurch vorzusehen, daß an den Führungsschienen für endlos
umlaufende Transportorgane Sammel- und Führungskästen angebracht sind, die diese Führungsbahnen
überdecken, gegen die Warenbahnkanten gerichtete Düsenaustrittsöffnungen aufweisen
und gegen die Düsenaustrittsseiten von darüber oder darunter angeordneten Düsenkästen
vollkommen offen ausgebildet sind, um dort ausströmendes Behandlungsgas aufnehmen
und an die Düsenaustrittsöffnungen weiterleiten zu können. Allein aufgrund ihrer nach
den zugehörigen Düsenkästen hin vollkommen offenen einen Seite sind diese bekannten
Sammel- und Führungskästen in der Praxis nicht in der Lage, das in diesen Bereichen
aus den entsprechenden Düsenkästen ausströmende Behandlungsgas in der erforderlichen
Weise zu sammeln und mit der notwendigen Gasgeschwindigkeit den zu trocknenden Warenbahnkanten
zuzuführen. Auf diese Weise kann nur ein vollkommen unzureichender oder sogar überhaupt
kein nennenswerter Trocknungseffekt an diesen Warenbahnkanten erreicht werden.
[0004] Aus der WO 97/03331 ist ferner eine zum Trocknen von textilen Warenbahnen bestimmte
Vorrichtung bekannt, in der ebenfalls zusätzliche Kantentrocknungseinrichtungen vorgesehen
sind. Diese Kantentrocknungseinrichtungen enthalten in einem am Vorrichtungseinlauf
beginnenden Längsabschnitt an den Führungsschienen für die Transportorgane befestigte
und parallel dazu ausgerichtete Blasrohre, die mit direkt auf die Warenbahnkanten
ausgerichteten Düsenöffnungen versehen sind, wobei mindestens ein zusätzliches Gebläse
zum Zuführen von Trocknungsgas zu diesen zusätzlichen Blasrohren unter erhöhtem Druck
vorgesehen ist und der mit Blasrohren bestückte Längsabschnitt mindestens 20 % und
höchstens 50 % der Länge der Trockenvorrichtung betragen soll. Bei dieser bekannten
Vorrichtung bedingt allein das wenigstens eine zusätzliche Gebläse für die Blasrohre
zu den Warenbahn-Längskanten nicht nur einen baulichen Mehraufwand, der mit entsprechend
hohen Zusatzkosten verbunden ist, sondern für die Unterbringung dieses wenigstens
eines zusätzlichen Gebläses muß auch ein entsprechender Aufstellungsraum geschaffen
werden, ganz abgesehen von den zusätzlichen Energiekosten für das wenigstens eine
Gebläse.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1 zu schaffen, die sich durch eine verhältnismäßig einfache und raumsparende
Ausführung und Anordnung ihrer Kantenbehandlungseinrichtungen auszeichnet.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das Kennzeichen des Anspruches 1 gelöst.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0008] Bei dieser erfindungsgemäßen Wärmebehandlungsvorrichtung sind die Träger für die
Führungsschienen der Transportorgane zumindest über einen Teil ihrer Länge als rohrförmige
Hohlträger ausgeführt, und sie bilden in ihrem Innern gleichzeitig jeweils einen Gaszuführkanal
für die ebenfalls von ihnen getragenen Gasleitelemente der Kantenbehandlungseinrichtungen.
Dies bedeutet somit, daß gemäß dieser Erfindung ohnehin notwendige Träger zum Haltern
der Führungsschienen so ausgebildet sind, daß sie gleichzeitig zum gesonderten Heranführen
von Behandlungsgas zu den die Warenbahn-Längskanten beblasenden Gasleitelementen ausgenutzt
werden. Diese Behandlungsgaszuführungen können somit relativ einfach aufgebaut und
äußerst raumsparend an bzw. in den Trägern der Führungsschienen - bei gemeinsamer
Halterung mit letzteren - vorgesehen werden. Im Vergleich beispielsweise zu der eingangs
erwähnten bekannten Vorrichtung gemäß DE-U-81 11 908 können daher auch die zum allgemeinen
Aufblasen von Behandlungsgas auf die Warenbahn notwendigen Behandlungsgas-Zuführorgane
in beliebiger Anzahl, d.h. unbehindert von Behandlungsgaszuführungen zu den zusätzlichen
Kantenbehandlungseinrichtungen vorgesehen werden.
[0009] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist an jeden einen Gaszuführkanal
bildenden Hohlträger eine gesonderte flexible Gasversorgungsleitung angeschlossen,
die mit einer Behandlungsgasquelle in Verbindung steht. Hierdurch wird somit die Möglichkeit
geschaffen, von einer jeweils am günstigsten angesehenen Behandlungsgasquelle das
notwendige Behandlungsgas auf einfache Weise über den entsprechenden Gaszuführkanal
zum zugehörigen Gasleitelement zu fördern und von dort auf die entsprechende Warenbahn-Längskante
aufzublasen, und zwar unabhängig von der jeweiligen Arbeitsbreiten-Einstellung der
Führungsschienen.
[0010] Die Erfindung sei nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser Zeichnung
zeigen
- Fig.1
- eine schematische Teil-Grundrißansicht der oben aufgedeckten erfindungsgemäßen Vorrichtung,
etwa entsprechend der Schnittlinie I-I in Fig.2;
- Fig.2
- eine Querschnittsansicht etwa entsprechend der Linie II-II in Fig.1, bei einer Ausführung
mit in einer horizontalen Ebene umlaufenden Transportketten;
- Fig.3
- eine vergrößerte Detail-Schnittansicht, etwa entsprechend Ausschnitt III in Fig.2;
- Fig.4
- eine Perspektivansicht eines Gasverteilerkastens im Bereich einer Kettenführungsschiene
bzw. Warenbahn-Längskante;
- Fig.5
- eine ähnliche Detail-Schnittansicht wie Fig.3, jedoch von einer Ausführungsvariante
mit oberhalb und unterhalb der Warenbahn angeordneten Gasverteilerkästen;
- Fig.6
- eine ähnliche Detail-Schnittansicht wie Fig.3, jedoch von einer weiteren Ausführungsvariante
mit in senkrechter Ebene umlaufenden Transportketten;
- Fig.7
- eine ähnliche Teil-Grundrißansicht wie Fig.1, jedoch von einem weiteren Ausführungsbeispiel,
bei dem Gasversorgungsleitungen für Kantenbehandlungseinrichtungen mit dem Umluftsystem
einer Einlaufschlitzschleuse verbunden sind;
- Fig.8
- eine Querschnittsansicht durch die Vorrichtung, etwa entsprechend der Linie VIII-VIII
in Fig.7.
[0011] In allen nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispielen ist die erfindungsgemäße
Wärmebehandlungsvorrichtung in der Zeichnung in ihrer bevorzugten Ausführung als Trocknungsvorrichtung
für textile Warenbahnen, und zwar generell in Form eines allgemein bekannten Spannrahmentrockners
bzw. einer Spannmaschine veranschaulicht, in der die Arbeitsbreite der Führungsschienen
bzw. der Breitenabstand zwischen den beiden Transportorganen in Anpassung an die Breite
der zu behandelnden Warenbahn verstellt werden kann. Im wesentlichen nach dem gleichen
Prinzip könnte die erfindungsgemäße Vorrichtung auch zum Fixieren von textilen Warenbahnen
verwendet werden.
[0012] Anhand der Figuren 1 und 2 sei zunächst der allgemeine Aufbau dieser erfindungsgemäßen
Trocknungsvorrichtung 1 erläutert. Eine in der Zeichnung nur vereinfacht - strichpunktiert
- angedeutete textile Warenbahn WB wird während ihrer Wärmebehandlung, also während
des Trocknens in Richtung des Pfeiles 2 in breitgehaltenem bzw. breitgespanntem Zustand
kontinuierlich in Längsrichtung durch die Trocknungsvorrichtung 1 hindurchtransportiert
(wie an sich bekannt).
[0013] Für diesen Transport der Warenbahn WB sind in üblicher Weise zwei Transportorgane
in Form von Transportketten bzw. Nadelketten 3a, 3b vorgesehen, die im vorliegenden
Beispiel in einer horizontalen Ebene endlos umlaufen. Diese Transportketten 3a, 3b
sind mit einem der Arbeitsbreite der Warenbahn WB entsprechenden Breitenabstand voneinander
in zugehörigen Kettenführungsschienen 4a, 4b geführt, die in Fig.1 der besseren Übersichtlichkeit
halber nur strichpunktiert angedeutet sind und die bei verstellbarem Breitenabstand
zueinander die Lage und Anordnung der zugehörigen Transportketten 3a, 3b bestimmen.
Diese Transportketten 3a, 3b sind ferner - in ebenfalls üblicher Weise - mit einer
Vielzahl von die Längskanten bzw. Längsränder 5a, 5b der Warenbahn WB erfassenden
Greifelementen versehen, die entsprechend der Darstellung in Fig.3 als Nadelleisten
6 oder die Warenbahn-Längskanten festklemmende Kluppen 7 ausgebildet sein können.
[0014] Oberhalb und unterhalb sowie quer über die Arbeitsbreite der Warenbahn WB erstrecken
sich üblich ausgebildete Gaszuführorgane bzw. Gaszuführkästen zum Aufblasen von Behandlungsgas
auf diese Warenbahn WB, wobei in besonderen Ausführungsarten der Vorrichtung auch
nur oberhalb oder unterhalb der Warenbahn solche Gaszuführorgane vorgesehen sein könnten.
In diesen Beispielen sind dieGaszuführorgane oberhalb und unterhalb der Warenbahn
WB als an sich bekannte obere und untere Düsenkörper bzw. Düsenkästen 8 bzw. 9 ausgebildet,
die in wenigstens einer, vorzugsweise jedoch in mehreren Gruppen zusammengeordnet
sind, wie Fig.1 erkennen läßt. In dieser Teil-Grundrißansicht der Fig.1 ist ferner
angedeutet, daß die Trocknungsvorrichtung 1 innerhalb ihres Vorrichtungsgehäuses 10
über ihre Behandlungslänge in mehrere aufeinanderfolgende Behandlungsfelder bzw. Halbfelder
11a, 11b, 11c unterteilt ist, die jeweils mit mehreren, in Gruppen zusammengefaßten
Düsenkasten 8 bzw. 9 ausgestattet sind.
[0015] Bei dieser Trocknungsvorrichtung 1 wird das Behandlungsgas - wie meist üblich - im
wesentlichen durch Umluft gebildet, die in wenigstens einem Umluftsystem erzeugt wird.
In der veranschaulichten Ausführungsform sind innerhalb des Vorrichtungsgehäuses 10
jedoch mehrere solcher Umluftsysteme 12 vorhanden, und zwar enthält jedes Behandlungsfeld
bzw. Halbfeld 11a, 11b, 11c ein eigenes Umluftsystem 12. Zu jedem Umluftsystem 12
gehört wenigstens eine Gruppe von oberen und unteren Düsenkästen 8, 9 sowie wenigstens
ein Umluftventilator 13, dessen Saugseite 13a über einen Ansaugkanal 14 und ein Sieb
15 mit einem Rückströmraum 10a im Vorrichtungsgehäuse 10 in Verbindung steht, während
die Druckseite 13b dieses Umluftventilators 13 über einen Druckkanal 16 an die zugehörigen
Düsenkästen 8, 9 bzw. an die zugehörige Düsenkastengruppe angeschlossen ist, so daß
Behandlungsgas bzw. Trocknungsluft über die ganze Warenbahnbreite (Arbeitsbreite)
aus den Düsenseiten 8a bzw. 9a der Düsenkästen 8 bzw. 9 auf die Warenbahn WB aufgeblasen
werden kann.
[0016] Bei dieser Trocknungsvorrichtung 1 sind ferner Kantenbehandlungseinrichtungen in
Form von Kantentrocknungseinrichtungen 17 zum Aufblasen von gesondert zugeführter
Trocknungsluft auf die beiden Warenbahn-Längskanten 5a, 5b vorgesehen.
[0017] Die Führungsschienen 4a, 4b der Transportketten 3a, 3b sind in geeigneter Weise an
in Längsrichtung durch das Vorrichtungsgehäuse 10 verlaufenden Trägern 18 befestigt,
von denen gleichzeitig auch Gasleitelemente 19 der Kantentrocknungseinrichtungen 17
getragen werden. Diese Träger bzw. Längsträger 18 sind zumindest im Bereich der durch
die breitgespannte Warenbahn WB definierten Warenbahn-Transportebene in Querrichtung
der Vorrichtung 1 in an sich bekannter Weise verstellbar, so daß dementsprechend die
jeweils erforderliche Arbeitsbreite einer zu behandelnden Warenbahn WB eingestellt
werden kann. Eine wesentliche Besonderheit dieser erfindungsgemäßen Trocknungsvorrichtung
besteht nun darin, daß die Träger 18 für die Führungsschienen 4a, 4b zumindest über
einen Teil ihrer Länge bzw. einen vorbestimmten Längsabschnitt der Trocknungsvorrichtung
1 als rohrförmige Hohlträger 18 ausgebildet sind, die vorzugsweise einen rechteckigen
bzw. quadratischen Querschnitt aufweisen, wie es beispielsweise den Fig.2 und 3 zu
entnehmen ist. Diese Hohlträger 18 bilden im Innern nun gleichzeitig jeweils einen
Gaszuführkanal 18a für die ebenfalls von ihnen getragenen (fest angebrachten) Gasleitelemente
19, die einen wesentlichen Teil der Kantentrocknungseinrichtungen 17 bilden und zum
gesonderten und direkten Aufblasen von Trocknungsluft auf die jeweils zugehörige Warenbahn-Längskante
5a bzw. 5b ausgebildet sind.
[0018] Die Ausbildung und Anordnung einer Kantentrocknungseinrichtung 17 und insbesondere
eines zugehörigen Gasleitelements 19 sei nachfolgend insbesondere anhand der Figuren
3 und 4 näher beschrieben; es sei jedoch betont, daß alle Kantentrocknungseinrichtungen
17 und ihre Gasleitelemente 19 gleichartig aufgebaut sind.
[0019] Bei diesem ersten Ausführungsbeispiel (insbesondere Figuren 2 bis 4) sei zunächst
angenommen, daß jeder Transportkette 3a bzw. 3b eine Kantentrocknungseinrichtung 17
mit einem oberhalb der Warenbahn-Transportebene (oberhalb der Warenbahn WB) angeordneten
oberen Gasleitelement 19 zugeordnet ist. In zweckmäßiger Weise ist dabei das Gasleitelement
dieser Kantentrocknungseinrichtung 17 in Form eines verhältnismäßig flachen Gas- bzw.
Luftverteilerkastens 19 ausgebildet, der sich - wie sich den Figuren 4 und 1 entnehmen
läßt - in Warenbahn-Transportrichtung 2 und damit in Längsrichtung der Trocknungsvorrichtung
1 erstreckt. Ferner ist dieser Luftverteilerkasten 19 im Bereich zwischen der der
zugehörigen Warenbahn-Längskante, z.B. 5a, zugewandten Kettenführungsschiene, z.B.
4a, und den entsprechenden Düsenkästen, z.B. den oberen Düsenkästen 8, angeordnet.
Dabei steht dieser Luftverteilerkasten 19 im Bereich seiner der Warenbahn-Längskante
5a abgewandten Rückseite 19a, und insbesondere an der dort befindlichen Unterseite
im wesentlichen über seine ganze Länge mit dem im Hohlträger 18 ausgebildeten Zuführkanal
18a (Hohlträger-Zuführkanal) in offener Strömungsverbindung, wie sich insbesondere
aus Fig.4 mit den dort gestrichelt angedeuteten, dicht nebeneinander angeordneten
Luftdurchtrittsöffnungen 20 und den die Luftströmung symbolisierenden Pfeilen 21 entnehmen
läßt. Die Darstellungen in den Figuren 3 und 4 zeigen ferner, daß der Luftverteilerkasten
19 an seiner der zugehörigen Warenbahn-Längskante 5a zugewandten Vorderseite 19b mit
Ausblasöffnungen 22 versehen ist, die auf den Bereich der zugehörigen Warenbahn-Längskante
5a ausgerichtet sind. Diese Ausblasöffnungen 22 können dabei in Form von durchgehenden
oder unterbrochenen Schlitzdüsen oder auch in Form von in wenigstens einer Reihe angeordneten
Einzeldüsen ausgeführt sein. Jeder Luftverteilerkasten 19 bildet somit einen - bis
auf die offene Strömungsverbindung zum Hohlträger 18 und die Ausblasöffnungen 22 -
im wesentlichen geschlossenen flachen Kasten.
[0020] Wie vor allem in Fig.2 veranschaulicht, jedoch auch in den Figuren 1 und 4 angedeutet
ist, ist an jeden einen Gaszuführkanal 18a für eine Kantentrocknungseinrichtung 17
bildenden Hohlträger 18 wenigstens eine gesonderte flexible Gas- bzw. Trocknungsluft-Versorgungsleitung
23 angeschlossen, d.h. bei dem anhand der Figuren 1 bis 4 veranschaulichten ersten
Ausführungsbeispiel sei angenommen, daß an jeden Luftverteilerkasten 19 jeder Kantentrocknungseinrichtung
17 zumindest zwei solcher Luftversorgungsleitungen 23 angeschlossen sind. Jede Luftversorgungsleitung
23 steht dabei mit der Druckseite 13b des bzw. eines zugehörigen Umluftventilators
13 für eine gesonderte Trocknungsluftversorgung in Verbindung, d.h. dieser ohnehin
für die entsprechenden Düsenkästen 8, 9 bzw. Düsenkastengruppen notwendige Umluftventilator
13 bildet auch gleichzeitig die Behandlungsgas- bzw. Trocknungsluftquelle für die
entsprechenden Kantentrocknungseinrichtungen 17. Hierbei können die flexiblen Trocknungsluft-Versorgungsleitungen
23 - wie in Fig.2 in ausgezogenen Linien und in Fig.1 in gestrichelten Linien dargestellt
- an jeweils wenigstens einen Düsenkasten, im vorliegenden Beispiel jedoch vorzugsweise
an je zwei unteren Düsenkästen 9, für eine besonders günstige Trocknungsluftzuführung
und -verteilung angeschlossen sein. Diese Versorgungsleitungen 23 sind - entsprechend
der Darstellung in Fig.2 - vorzugsweise im Bereich der von der Warenbahn WB abgewandten
Rückwand 9b des bzw. jedes entsprechenden unteren Düsenkastens 9 angeschlossen. Dabei
kann es ferner vorgezogen werden, in jeder Versorgungsleitung 23 - wie in Fig.4 angedeutet
- eine geeignete Luftmengen-Regelklappe 24 anzuordnen.
[0021] Alternativ zum zuvor erläuterten Ausführungsbeispiel kann gemäß einer strichpunktiert
angedeuteten Ausführungsvariante jede flexible Gas- bzw. Luftversorgungsleitung 23
auch direkt von der Druckseite 13b oder vom Druckkanal 16 des entsprechenden Umluftventilators
13 abgezweigt sein, wobei es auch hier wiederum vorgezogen werden kann, jede Versorgungsleitung
23 mit einer - vorzugsweise einstellbaren - Luftmengen-Regelklappe 24 (vgl. Fig.4)
zu versehen.
[0022] Was ferner den Aufbau der einzelnen Kantentrocknungseinrichtungen 17 anbelangt, so
wird es im allgemeinen ausreichend sein, wenn sich die Gasleitelemente bzw. Luftverteilerkästen
19 jeweils maximal über eine Länge von etwa 15 bis höchstens 20 % der Behandlungslänge,
d.h. etwa der inneren Gesamtlänge des Gehäuses 10 der Trocknungsvorrichtung 1, erstrecken.
Betrachtet man in diesem Sinne etwa die Darstellung in Fig.1, dann bilden die Behandlungsfelder
bzw. die Halbfelder 11a und 11b der Trocknungsvorrichtung 1 ein Einlauffeld der Trocknungsvorrichtung
1 (betrachtet in Warenbahn-Transportrichtung gemäß Pfeil 2). Die Gasleitelemente bzw.
Luftverteilerkästen 19 der Kantentrocknungseinrichtungen 17 erstrecken sich dabei
im wesentlichen nur im ersten Behandlungsfeld, d.h. je nach der gewünschten Trocknungsleistung
kann es ausreichend sein, im Bereich jeder Kettenführungsschiene 4a, 4b nur über die
Länge des ersten Halbfeldes 11a in der zuvor geschilderten Weise Luftverteilerkästen
19 anzubringen, wie es in Fig.1 in ausgezogenen Linien veranschaulicht ist, oder es
können im Bereich der Kettenführungsschienen 4a und 4b zusätzlich auch noch im zweiten
Halbfeld 11b weitere Luftverteilerkästen 19 vorgesehen werden, wie es in Fig.1 in
strichpunktierten Linien angedeutet ist.
[0023] Einige weitere Ausführungsvarianten seien nachfolgend anhand der Figuren 5 und 6
erläutert, wobei gleiche oder im wesentlichen gleiche Bauteile wie bei den zuvor erläuterten
Ausführungsbeispielen mit denselben Bezugszeichen versehen sind, so daß eine weitere
detaillierte Erläuterung dieser Bauteile sich erübrigt.
[0024] Die Ausführungsvariante gemäß Fig.5 unterscheidet sich von der zuvor anhand der Figuren
1 bis 4 erläuterten, in der Hauptsache nur dadurch, daß jeder Transportkette 3a bzw.
3b und somit im Bereich jeder Warenbahn-Längskante 5a bzw. 5b sowohl oberhalb der
Warenbahn-Transportebene als auch unterhalb der Warenbahn-Transportebene jeweils obere
und untere Luftverteilerkästen 19 vorgesehen sind, deren Ausblasöffnungen 22 somit
auf beide Seiten der zugehörigen Warenbahn-Längskanten 5a bzw. 5b zusätzliche Trocknungsluft
aufblasen. Die oberen und unteren Luftverteilerkästen 19 werden wiederum von dem Hohlträger
18 getragen, in dem gleichzeitig ein Gaszuführkanal 18a für die zu einer Kantentrocknungseinrichtung
17 gehörenden Luftverteilerkästen 19 ausgebildet ist.
[0025] Die Ausführungsvariante gemäß Fig.6 unterscheidet sich von den zuvor beschriebenen
Ausführungsbeispielen bzw.- varianten lediglich dadurch, daß in diesem Falle die Transportorgane
bzw. Transportketten 3a bzw. 3b nicht in einer horizontalen Ebene endlos umlaufen,
sondern in einer - wie strichpunktiert zum Teil angedeutet - senkrechten Ebene. Am
Hohlträger 18 sind in diesem Falle wiederum sowohl die zugehörigen Kettenführungsschienen
4a bzw. 4b als auch die Luftverteilerkästen 19 der zugehörigen Kantentrocknungseinrichtung
17 fest gehaltert.
[0026] Ein weiteres Ausführungsbeispiel, wie Behandlungsgas bzw. Trocknungsluft jeder Kantenbehandlungseinrichtung
17 zugeführt werden kann, sei nachfolgend anhand der Fig.7 und 8 erläutert, in denen
wiederum im wesentlichen gleiche Vorrichtungsteile wie in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen
mit denselben Bezugszeichen versehen sind, so daß sich auch hier eine nochmalige Beschreibung
dieser Vorrichtungsteile weitgehend erübrigt.
[0027] Bei diesem weiteren Ausführungsbeispiel gemäß den Fig.7 und 8 sei zunächst wiederum
angenommen, daß das Vorrichtungsgehäuse 10 der Trocknungsvorrichtung 1 und somit die
wirksame Behandlungslänge der Vorrichtung in mehrere aufeinanderfolgende Behandlungsfelder
bzw. Halbfelder 11a, 11b, 11c usw. unterteilt ist, gleichartig wie bei den obigen
Beispielen. Ferner sei angenommen, daß dieses Vorrichtungsgehäuse 10 an seinem Einlaufende
10a für die Warenbahn WB eine Einlaufschlitzschleuse SL unmittelbar vor dem ersten
Behandlungsfeld bzw. Halbfeld 11a ausgebildet ist, um das Innere des Vorrichtungsgehäuses
10, also um den eigentlichen Behandlungsraum gegenüber der Außenseite des Gehäuses
10 bei einlaufender Warenbahn WB hinreichend abzudichten.
[0028] Auch in diesem Beispiel (Fig.7 und 8) sollen die Warenbahn-Längskanten 5a, 5b vorwiegend
nur im ersten Behandlungsfeld bzw. Halbfeld 11a getrocknet werden, weshalb dort in
der gleichen Weise wie beim ersten Ausführungsbeispiel Kantentrocknungseinrichtungen
17 mit gestrichelt angedeuteten Luftverteilerkästen 19 angeordnet sind. Nur für besonders
schwierig zu trocknende Längskanten können ggf. auch im zweiten Behandlungshalbfeld
11b - wie in Fig.7 strichpunktiert angedeutet - vorgesehen sein.
[0029] Von besonderer Bedeutung ist in diesem Beispiel (Fig.7 und 8) nun, daß die flexiblen
Luftversorgungsleitungen 23 für die Luftverteilerkästen 19 der Kantentrocknungseinrichtungen
17 mit der Druckseite 25a eines Umluftventilators 25 in Verbindung stehen, der zu
einem Umluftsystem 26 (vgl. Fig.8) gehört, das der Einlaufschlitzschleuse SL zugeordnet
ist und vorzugsweise einen oberen und einen unteren Gas- bzw. Luftzuführkasten 27
bzw. 28 (etwa in Form eines üblichen Düsenkastens) sowie einen die Druckseite 25a
des Umluftventilators 25 mit diesen Luftzuführkästen 27, 28 verbindenden Druckkanal
29 enthält. Die Ansaugseite dieses Umluftventilators 25 kann - wie in Fig.7 angedeutet
- mit dem Umluft-Rückführraum innerhalb des Vorrichtungsgehäuses 10 in Verbindung
stehen. Dieses Umluftsystem 26 der Einlaufschlitzschleuse SL arbeitet vorzugsweise
mit höheren Luftdrücken bzw. Luftgeschwindigkeiten als die an die übrigen Düsenkästen
7, 8 angeschlossenen Umluftsysteme (innerhalb der Behandlungsfelder bzw. Halbfelder).
Hierdurch eignet sich das Umluftfeld 26 besonders gut als Behandlungsgas- bzw. Trocknungsluftquelle
für die Kantentrocknungseinrichtungen 17, d.h. aufgrund der höheren Luftgeschwindigkeiten
kann eine intensivere Behandlung bzw. Trocknung der Warenbahn-Längskanten 5a, 5b erzielt
werden, verglichen mit dem ersten Ausführungsbeispiel (Fig.1 bis 3).
[0030] Grundsätzlich könnten auch bei diesem Ausführungsbeispiel die Luftversorgungsleitungen
23 zu den entsprechenden Kantentrocknungseinrichtungen 17 vom Druckkanal 29 des Umluftsystems
26 abgezweigt werden. Es wird jedoch vorgezogen, diese flexiblen Luftversorgungsleitungen
23 wiederum - ähnlich wie beim ersten Ausführungsbeispiel - an den unterhalb der Warenbahn
WB sich quer über diese Warenbahn erstreckenden unteren Luftzuführkasten/Düsenkasten
28, und zwar an dessen der Warenbahn WB abgewandten Rückseite 28a anzuschließen. Dabei
wird es ferner vorgezogen, diesen Anschluß der flexiblen Luftversorgungsleitungen
23 - wie insbesondere in Fig.8 zu erkennen ist - im Bereich der den Hohlträgern 18
jeweils benachbarten Endabschnitte (Längsabschnitte) 28b und 28c des unteren Düsenkastens
28 anzuordnen, weshalb sich relativ kurze Versorgungsleitungen 23 zu den zugehörigen
Kantentrocknungseinrichtungen 17 ergeben. Diese Art der Anschlüsse der Luftversorgungsleitungen
23 kann im üblichen auch in im wesentlichen gleichartiger Weise bei dem weiter oben
anhand der Fig.1 bis 3 beschriebenen Ausführungsbeispiel vorgesehen werden.
1. Vorrichtung zur Wärmebehandlung einer kontinuierlich transportierten textilen Warenbahn
(WB) in breitgespanntem Zustand, enthaltend
a) zwei endlos umlaufende Transportorgane (3a, 3b), die mit einem der Arbeitsbreite
der Warenbahn entsprechenden Breitenabstand voneinander in Führungsschienen (4a, 4b)
geführt und mit einer Vielzahl von Greifelementen (6 bzw. 7) zum Erfassen der Längskanten
(5a, 5b) der Warenbahn versehen sind,
b) sich oberhalb und/oder unterhalb sowie quer über die Arbeitsbreite der Warenbahn
erstreckende Gaszuführkästen (8, 9) zum Aufblasen von Behandlungsgas auf diese Warenbahn,
c) zum Aufblasen von gesondert zugeführtem Behandlungsgas auf die Warenbahn-Längskanten
(5a, 5b) ausgebildete Kantenbehandlungseinrichtungen (17), die Gasleitelemente (19)
aufweisen, die gemeinsam mit den Führungsschienen (4a, 4b) der Transportorgane von
Trägern (18) getragen werden und die mit auf den Bereich der Warenbahn-Längskanten
gerichteten Ausblasöffnungen (22) versehen sowie mit Behandlungsgaszuführungen (18a,
23) verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
d) die Träger für die Führungsschienen (4a, 4b) der Transportorgane (3a, 3b) zumindest
über einen Teil ihrer Länge als rohrförmige Hohlträger (18) ausgeführt sind und in
ihrem Innern gleichzeitig jeweils einen Zuführkanal (18a) für die ebenfalls von ihnen
getragenen Gasleitelemente (19) der Kantenbehandlungseinrichtungen (17) bilden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Gasleitelemente
(19) der Kantenbehandlungseinrichtungen (17) maximal über etwa 15 bis 20 % der Behandlungslänge
der Vorrichtung (1) erstrecken.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, die über ihre Behandlungslänge in mehrere, jeweils mit
Gruppen von Gaszuführkästen (8, 9) ausgestattete, aufeinanderfolgende Behandlungsfelder
(11a, 11b, 11c) unterteilt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasleitelemente (19)
der Kantenbehandlungseinrichtungen (17) - in Warenbahn-Transportrichtung (2) betrachtet
- im wesentlichen nur im ersten Behandlungsfeld (11a/11b) vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an jeden einen Gaszuführkanal
(18a) für eine Kantenbehandlungseinrichtung (17) bildenden Hohlträger (18) wenigstens
eine gesonderte flexible Gasversorgungsleitung (23) angeschlossen ist, die mit einer
Behandlungsgasquelle (13, 25) in Verbindung steht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, die ein Gehäuse (10) enthält, das über seine Länge in
mehrere aufeinanderfolgende Behandlungsfelder (11a, 11b, 11c) unterteilt ist und am
Warenbahn-Einlaufende (10a) ggf. eine Einlaufschlitzschleuse (SL) mit oberen und unteren
Gaszuführkästen (27, 28) aufweist, wobei das Behandlungsgas im wesentlichen durch
Umluft gebildet wird und den Behandlungsfeldern sowie ggf. der Einlaufschlitzschleuse
wenigstens ein Umluftsystem (12, 26) zugeordnet ist, das die als Düsenkästen (8, 9,
27, 28) ausgeführten Gaszuführkästen sowie wenigstens einen Umluftventilator (13,
25) enthält, mit dessen Druckseite (13b, 25a) die Düsenkästen in Strömungsverbindung
stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasversorgungsleitungen (23) für die Gaszuführkanäle
(18a) zu den Kantenbehandlungseinrichtungen (17) ebenfalls mit der Druckseite (13b,
25a) des (eines) zugehörigen Umluftventilators (13, 25) in Verbindung stehen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckseite (13b, 25a)
jedes Umluftventilators (13, 25) über einen Druckkanal (16, 29) an die zugehörigen
Düsenkästen (8, 9, 27, 28) angeschlossen ist und die flexiblen Gasversorgungsleitungen
(23) von der Druckseite oder vom Druckkanal des Umluftventilators (13, 25) abgezweigt
und vorzugsweise mit einer Luftmengen-Regelklappe (24) versehen sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die flexiblen Gasversorgungsleitungen
(23) an wenigstens einen Düsenkasten (9, 28) angeschlossen sind, vorzugsweise im Bereich
der von der Warenbahn (WB) abgewandten Rückwand (9b, 28a) des bzw. jedes Düsenkastens
sowie unter Anordnung einer Luftmengen-Regelklappe (24).
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die flexiblen Gasversorgungsleitungen
(28) an wenigstens einen sich unterhalb der Warenbahn erstreckenden Düsenkasten (9,
28) angeschlossen sind, vorzugsweise im Bereich der den Hohlträgern (18) jeweils benachbarten
Endabschnitte (28b, 28c) dieser unteren Düsenkästen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die flexiblen Gasversorgungsleitungen
(23) - in Warenbahn-Transportrichtung (2) betrachtet - an wenigstens einen im ersten
Behandlungsfeld (11a/11b) im Vorrichtungsgehäuse (10) angeordneten Düsenkasten (9)
angeschlossen sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die flexiblen Gasversorgungsleitungen
(23) an einen Düsenkasten, vorzugsweise an den unteren Düsenkasten (28) im Umluftsystem
(26) der Einlaufschlitzschleusen (SL) angeschlossen sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Gasleitelement der
Kantenbehandlungseinrichtungen (17) in Form eines flachen Gasverteilerkastens (19)
ausgebildet ist, der sich in Warenbahn-Transportrichtung (2) erstreckt, im Bereich
zwischen der der zugehörigen Warenbahn-Längskante (5a, 5b) zugewandten Führungsschiene
(4a, 4b) und den Düsenkästen (8, 9) angeordnet ist, wobei dieser Gasverteilerkasten
(19) im Bereich seiner der Warenbahn-Längskante abgewandten Rückseite (19a) im wesentlichen
über seine ganze Länge mit dem Gaszuführkanal (18a) im Hohlträger (18) in offener
Strömungsverbindung steht.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausblasöffnungen (22)
jedes Gasverteilerkastens (19) in Form von durchgehenden oder unterbrochenen Schlitzdüsen
oder in Form von in wenigstens einer Reihe angeordneten Einzeldüsen ausgeführt sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich jedes Warenbahn-Transportorgans
(3a, 3b) eine Kantenbehandlungseinrichtung (17) mit wenigstens einem oberhalb der
Warenbahn-Transportebene angeordneten oberen Gasverteilerkasten (19) und/oder wenigstens
einem unterhalb der Warenbahn-Transportebene angeordneten unteren Gasverteilerkasten
(19) angeordnet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ihre Ausführung zum Trocknen der
textilen Warenbahnen (WB), wobei die Kantenbehandlungseinrichtungen als gesonderte
Kantentrocknungseinrichtungen (17) ausgebildet sind.