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EP 0 933 746 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.01.2003 Patentblatt 2003/02 |
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Anmeldetag: 03.02.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: G08G 1/0968 |
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Verfahren zur Information von Teilnehmern eines Verkehrstelematiksystem
Method to inform the users of a traffic telematics system
Procédé d'information des utilisateurs d'un système télématique routier
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
03.02.1998 DE 19804060
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.08.1999 Patentblatt 1999/31 |
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Patentinhaber: T-Mobile Deutschland GmbH |
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53227 Bonn (DE) |
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Erfinder: |
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- Bartz vom Feld, Klaus
53721 Siegburg (DE)
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Vertreter: Riebling, Peter, Dr.-Ing. |
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Patentanwalt
Postfach 31 60 88113 Lindau 88113 Lindau (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 600 162 DE-A- 4 219 171
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WO-A-95/21435 US-A- 4 954 958
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Information von Teilnehmern eines Verkehrstelematiksystems.
[0002] Moderne Verkehrstelematiksysteme sind bisher in erster Linie auf eine dynamische
Routenberechnung und Wegeführung ausgerichtet. Für einen Kfz-Reisenden ist nicht nur
die angepaßte Wegeführung wichtig sondern in erster Linie auch die genaue Darstellung
eines Abfahrtszeitpunktes, um ein Ziel pünktlich zu erreichen.
Stand der bisher bekannten Technik ist die durch Verkehrsrechner-Systeme unterstützte
dynamische Suche nach optimalen Verkehrsrouten zur Optimierung von Wegezeiten. Diese
Systeme bergen insbesondere zwei gravierende Nachteile:
a) Die generierten Informationen sind regionaler Natur. Das originäre Bedürfnis des
Teilnehmers besteht aber unter anderem in einer zeitrelvanten Information.
b) Die Informationen stehen erst im Kraftfahrzeug zur Verfügung. Sie kommen für eine
eigentliche Optimierung des Abfahrtszeitpunktes somit im allgemeinen zu spät.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin ein Verfahren zur Information von Teilnehmern
eines Verkehrstelematiksystems aufzuzeigen, welches die pünktliche Erreichung des
Fahrtzieles unterstützt.
[0004] Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs 1.
[0005] Über ein Telekommunikationsendgerät werden einem Servicezentrum Daten über die gewünschte
Ankunftszeit und den Zielort übertragen. Im Rahmen eines Zusammenwirkens von Servicezentrum
und einem Verkehrsrechner wird angepaßt an die aktuelle Verkehrssituation die voraussichtliche
Wegezeit berechnet und dem Teilnehmer der vorausberechnete Startzeitpunkt durch ein
Signal über ein beliebiges, vorher bestimmbares Telekommunikationsendgerät mitgeteilt.
[0006] Die Erfindung setzt auf die dynamische Zielführung auf und befriedigt das als originär
eingestufte Bedürfnis der Nutzer eines Verkehrstelematiksystems nach Pünktlichkeit.
Ein wichtiger Bestandteil des Systems ist die Verknüpfung teilnehmergerechter Mensch-Maschine-Schnittstellen
mit vollautomatischen technischen Systembestandteilen. Zunächst ist die Eingangsinformation
zur Angabe von gewünschter Ankunftszeit und Zielort an das Servicezentrum zu übermitteln.
Die Information über den Ausgangsort kann von modernen Telekommunikationssystem selbst
generiert werden. Nach den Berechnungen der Wegezeiten ist der notwendige Zeitpunkt
zum Start vom System an den Teilnehmer zu signalisieren.
[0007] Zur erfolgreichen Systemnutzung und Startzeitpunktermittlung werden folgende Informationen
benötigt:
Ausgangsort
[0008] Diese Information kann bei einem Nutzer eines GSM-Mobilkommunikationssystems durch
z.B. die Feststellung der aktuellen Funkzelle, in welcher sich der Teilnehmer gerade
aufhält, getroffen werden.
Wird als Endgerät ein ISDN-Telefon benutzt, können diese Daten aus der Zuordnung zu
einer bestimmten Vermittlungsstelle gewonnen werden.
Im Falle der Nutzung eines analogen Telefons können die Standortdaten in Form der
eigenen Ortsnetzkennzahl oder Postleitzahl ergänzt werden, welche manuell über das
Telefon eingegeben werden.
Zielort
[0009] Diese Information muß dem Servicezentrum vom Teilnehmer mitgeteilt werden. Hier bieten
sich neben klassischen Regionalkoordination einfache, teilnehmergerecht codierte,
bekannte Daten wie z.B. Telefon-Ortznetzkennzahlen (ONKz) mit Rufnummer des Telekommunikationsanschlusses
oder relativ fein auflösende Postleitzahlen (PLZ) an. Die Information kann leicht
mit einem Telekommunikationsendgerät erzeugt und übertragen werden.
Gewünschte Ankunftszeit
[0010] Diese Information muß dem System vom Nutzer mitgeteilt werden. Hier kann eine einfache
Dateneingabe in Form von Ziffern für Tag/Monat/(Jahr)/Uhrzeit in verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten
erfolgen.
Ergänzende Information
[0011] Weitere, die Wegezeit betreffende Informationen sind
- ergänzende Wegezeiten, z.B. Pausen oder geplante Unterbrechungen der Reise sowie
- die vom Fahrzeug abhängige oder persönlich gewünschte Höchstgeschwindigkeit.
[0012] Diese Informationen können dem System ergänzend in Form einzelner Datensätze zur
Verfügung gestellt werden. Das System kann diese Informationen in Form einer Zu- oder
Abschlagskalkulation auf der Basis möglicher Durchschnittsgeschwindigkeiten ermitteln
und berücksichtigen.
[0013] Durch das beschriebene Verfahren werden folgende Vorteile erzielt:
- Die Information über den relevanten Startzeitpunkt ist der reinen Routeninformation
überlegen.
- Die Information über den Startzeitpunkt erfolgt bereits vor der Nutzung eines Fahrzeugs;
die Zeit bis zur Abfahrt kann daher sinnvoll genutzt werden.
- Die Eingabe der Daten in das System ist sehr einfach
- Die Verwendung von Ortsnetzkennzahlen, Telefonnummern oder Postleitzahlen als regionaler
Datencodierschlüssel für den Ausgangsort ist extrem einfach und teilnehmergerecht
- Teile der Datenerfassung können automatisiert werden, z.B. Abfrage des Ausgangsorts.
- Die Signalisierung des Abfahrtszeitpunktes über klassische Telekommunikationsdienste
ist sehr teilnehmergerecht
- Alle Prozeßbestandteile sind automatisierbar und kostengünstig herzustellen.
[0014] Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf eine Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispiel
näher beschreiben.
[0015] In der Zeichnungsfigur 1 ist schematisch das Grundprinzip und die benötigten Komponenten
und Verfahrensschritte zur Durchführung der Erfindung anhand eines Blockschaltbildes
dargestellt.
[0016] In Schritt a) ruft der Nutzer mittels eines Kommunikationsendgeräts 1 unter Wahl
einer Zugangskennziffer das Servicezentrum 2 des von ihm verwendeten Verkehrstelematiksystems
auf.
Das Servicezentrum 2 meldet sich per Sprachserver 3 und automatischer Sprachsteuerung
beim Nutzer mit der Bitte, sein gewünschtes Fahrtziel anzugeben. Dies erfolgt durch
Eingabe eines regionalen Zielcodes, z.B. Ortsnetzkennzahl, Rufnummer des verwendeten
Telefons oder Postleitzahl über die Tastatur des Kommunikationsendgerätes 1.
Nach der Bestätigung der Eingabe des Fahrtziels kann der Teilnehmer die codierte Ankunftszeit
eingeben, die angibt, wann der Nutzer sein Fahrtziel erreichen will. Die Eingabe erfolgt
dabei durch eine Ziffernfolge für Tag, Monat, Uhrzeit und ggf. Jahr.
Es kann dabei eine Zusatzwegezeit (z.B. Weg zum Parkplatz etc.) eingegeben und berücksichtigt
werden.
Ferner wird optional die vom Nutzer gewünschte und erzielbare Höchstgeschwindigkeit
eingegeben. Erfolgt hier keine Eingabe, so legt das System die vorgeschriebenen bzw.
empfohlenen Richtgeschwindigkeiten zugrunde.
[0017] Das System hat je nach verwendetem Telekommunikationsendgerät des Teilnehmers zwischenzeitlich
durch GSM-Zellinformationen bzw. über die Zuordnung zu einer ISDN-Vermittlungsstelle
den Ausgangsort der Fahrt (entspricht meist dem Standort des Teilnehmers) identifiziert.
Über die Sprachdatenbank 3, in der alle verfügbaren Codes sprachlich hinterlegt sind,
wird dem Nutzer diese Ausgangsinformation vom System mit der Bitte um Bestätigung
mitgeteilt. Ist diese Information vom System nicht ermittelbar oder ist sie durch
variable Ausgangsorte nicht relevant, so kann der Nutzer die Information über den
Ausgangsort in gleicher Weise über die Ortsnetzkennzahl, Rufnummer oder Postleitzahl
regional codieren und dem System mitteilen.
Die Dateneingabeprozedur wird mittels einer Bestätigung abgeschlossen. Der Nutzer
wird vom System 2 darauf hingewiesen, daß der relevante Startzeitpunkt auf das Telekommunikationsendgerät
1 übermittelt wird, von dem der Anruf erfolgte. Die Rufnummer des Teilnehmers wird
vom System automatisch gewonnen (ISDN-/GSM-Funktion: Anzeige der Rufnummer des rufenden
Teilnehmers) . Wünscht der Kunde die Signalisierung über ein anderes Endgerät, so
kann er dies dem System nun durch die Eingabe einer entsprechenden Rufnummer mitteilen.
[0018] Die Start- und Zieldaten werden vom System 2 verwaltetet. Das Servicezentrum 2 verfügt
über einen Zugang zu Regionaldatenbanken 4 und einen Verknüpfungsalgorithmus aller
möglichen Regionaldaten und prognostiziert auf dieser Basis eine durchschnittliche
Wegezeit vom Ausgangsort zum Zielort (Schritt b). Zu dieser durchschnittlichen Wegezeit
wird vom System 2 eine Sicherheitszeit zugeschlagen, die durch eine ungünstige Verkehrssituation
hervorgerufen werden kann.
[0019] Abzüglich durchschnittlicher Wegezeit und Sicherheitszeit erfolgt vom System 2 in
Schritt c) eine Anfrage an einen Verkehrsrechner 5, der nun hinsichtlich historischer
Verkehrsdaten und der tatsächlichen Verkehrssituation eine aktuelle Wegezeitenrechnunng
durchführt. Diese Wegezeit wird dem System 2 in Schritt d) mitgeteilt. Parallel dazu
wird die der Berechnung der Wegezeit zugrunde gelegte aktuelle Fahrtroute vom Verkehrsrechner
5 an das System 2 übermittelt.
[0020] Das System 2 ermittelt auf Basis der vom Verkehrsrechner 5 berechneten aktuellen
Wegezeit den tatsächlichen Startzeitpunkt für den Nutzer.
Diese Information wird in einem Rufdatenspeicher (Schritt e) hinterlegt. Zum tatsächlichen
Startzeitpunkt wird gemäß Schritt f) vom Verkehrstelematiksystem 2 eine Signalisierungsprozedur
an das Endgerät 1 des Nutzer ausgelöst. Hier sind einfache Klingelzeichen an ein Telefonendgerät,
aber auch unterstützende automatisierte Sprachhinweise wie z.B. "Guten Tag, hier ist
der von Ihnen aktivierte Service. Sie sollten jetzt abfahren um Ihr Ziel pünktlich
zu erreichen" etc. möglich. Weitere Signalisierungen könnten über Paging-Endgeräte
aber auch über E-Mail-Nachrichten oder Telefax-Botschaften erfolgen.
[0021] Der Nutzer bestätigt den Erhalt dieser Information und wählt nun das Medium zur Ausgabe
der der Wegezeit entsprechenden optimalen Verkehrsroute. Alternativ können dies sein:
1) Dynamische Zielführung im Kraftfahrzeug 7
2) Einfache automatische Sprachansage der zu befahrenden Autobahnen
3) komplette Wegedokumentation über ein Ausgabegerät 6, z.B. mittels Telefax
zu 1) Nachdem der Nutzer sein Kraftfahrzeug 7 erreicht hat (Schritt h), wird eine
dynamische Zielführung (Schritt i) bei Start des Kraftfahrzeug 7 ausgelöst. Dabei
besteht eine ständige Verbindung zwischen Kraftfahrzeug 7 und Verkehrsrechner 5. Da
die dynamische Zielführung ständig aktualisiert wird, ist eine vorherige Übergabe
von Daten bzgl. der berechneten Wegezeit nicht erforderlich. Hier kann somit eine
erneute optimierte Wegeführung durchgeführt werden.
zu 2) Eine automatische Sprachansage muß auf die essentiellen Kernbotschaften bzgl.
der Fahrtroute begrenzt werden, da sonst beim Nutzer die Gefahr einer Informations-Überflutung
besteht. Daher bietet sich hier an, die Information auf die seriell zu befahrenden
Autobahnen zu begrenzen. Diese Information wird z.B. bei Schritt f) ausgegeben.
zu 3) Die schriftliche Dokumentation über ein Ausgabegerät 6, wie z.B. ein Telefax,
erlaubt eine vollständige Darstellung der Route. Dies kann in textueller Form wie
auch in Form einer grafischen Wegeskizze erfolgen. Diese Skizze nimmt der Nutzer während
der Fahrt mit (Schritt g).
1. Verfahren zur Information von Teilnehmern eines Verkehrstelematiksystems, bei dem
rom Teilnehmer über ein Telekommunikationsendgerät an ein Servicezentrum des Verkehrstelematiksystems
Daten über ein gewünschtes Fahrtziel und die gewünschte Ankunftszeit und ggf. weitere
Daten übertragbar sind, und im Rahmen eines Zusammenwirkens des Servicezentrums und
einem Verkehrsrechner angepaßt an die aktuelle Verkehrssituation die Wegezeit zum
Fahrtziel berechnet und dem Teilnehmer der vorausberechnete Startzeitpunkt durch ein
Signal über ein geeignetes, vorher bestimmbares Telekommunikationsendgerät mitgeteilt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Startort des Teilnehmers vom Servicezentrum automatisch ermittelt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Telefons als Telekommunikationsendgerät der Startort durch Auswertung
der Rufnummer des Telefons oder der dem Telefonanschluß zugeordneten Postleitzahl
ermittelt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Mobiltelefons als Telekommunikationsendgerät der Startort anhand
der Funkzelle bestimmt wird, in der sich das Mobiltelefon augenblicklich aufhält.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Servicezentrum als weitere Daten der Startort des Teilnehmers mitgeteilt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingabe des Fahrtziels, der Ankunftszeit und der weiteren Daten über die Tastatur
des Telekommunikationsendgeräts erfolgt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingabe des Fahrtziels, der Ankunftszeit und der weiteren Daten durch Spracheingabe
über das Telekommunikationsendgeräts erfolgt.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß der Verkehrsrechner anhand historischer Verkehrsdaten und der tatsächlichen Verkehrssituation
die Berechnung der Wegezeit und der günstigsten Fahrtroute durchführt und dem Servicezentrum
mitteilt.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Berechnung der Wegezeit in vorgegebenen Abständen wiederholt durchgeführt wird
und der berechnete Startzeitpunkt anhand der neu berechneten Wegezeit aktualisiert
wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß die Benachrichtigung des Teilnehmers durch ein optisches und/oder akustisches Signal
und/oder eine Sprachansage erfolgt.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß die Benachrichtigung des Teilnehmers durch schriftlich Mitteilung über Telefax, e-mail
oder dergleichen erfolgt.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß die berechnete Fahrtroute entsprechend den im Verkehrstelematiksystem vorgesehenen
Ausgabeverfahren an den Teilnehmer ausgegeben wird.
1. Method for informing subscribers of a traffic telematic system, in which data about
a desired travel destination and the desired time of arrival and if necessary further
data can be transmitted by the subscriber via a telecommunications transmitting apparatus
to a service centre of the traffic telematic system and within the framework of cooperation
between the service centre and a traffic computer, adapted to the current traffic
situation, the travel time to the destination is calculated and the subscriber is
provided with the starting time, calculated in advance, by a signal via a suitable
telecommunications transmitting apparatus which can be previously determined.
2. Method according to claim 1, characterised in that the starting place of the subscriber is automatically determined by the service centre.
3. Method according to claim 2, characterised in that when using a telephone as the telecommunications transmitting apparatus the starting
place is determined by evaluating the telephone call number or the postcode associated
with the telephone connection.
4. Method according to claim 2, characterised in that when using a mobile phone as the telecommunications transmitting apparatus the starting
place is determined by the radio cell in which the mobile phone is currently located.
5. Method according to claim 1, characterised in that as further data the service centre is provided with the starting place of the subscriber.
6. Method according to one of the claims 1-5, characterised in that the input of the travel destination, the arrival time and the further data takes
place via the keyboard of the telecommunications transmitting apparatus.
7. Method according to one of the claims 1-5, characterised in that the input of the travel destination, the arrival time and the further data takes
place via speech input of the telecommunications transmitting apparatus.
8. Method according to one of the claims 1-7, characterised in that on the basis of historic traffic data and the current traffic situation the traffic
computer carries out the calculation of the travel time and the most favourable travel
route and transmits this to the service centre.
9. Method according to one of the claims 1-8, characterised in that the calculation of the travel time is repeatedly carried out at predetermined intervals
and the computed starting time is actualised on the basis of the newly calculated
travel time.
10. Method according to one of the claims 1-9, characterised in that the subscriber is informed by an optical and/or acoustic signal and/or a verbal message.
11. Method according to one of the claims 1-10, characterised in that subscriber is informed by a written message via telefax, e-mail or the like.
12. Method according to one of the claims 1-11, characterised in that the computed travel route corresponding to the output method scheduled in the traffic
telematic system is delivered to the subscriber.
1. Procédé d'information d'abonnés à un système télématique routier, selon lequel des
données concernant une destination souhaitée et l'heure d'arrivée souhaitée et éventuellement
d'autres données peuvent être transmises par l'abonné, par l'intermédiaire d'un terminal
de télécommunication, à un central de service du système télématique routier, et dans
le cadre d'une coopération entre le centre de service et un ordinateur routier et
en fonction de la situation du trafic du moment, la durée du trajet jusqu'à la destination
est calculée et le moment du départ estimé est communiqué à l'abonné grâce à un signal,
par l'intermédiaire d'un terminal de télécommunication adapté apte à être défini au
préalable.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le lieu de départ de l'abonné est déterminé automatiquement par le centre de service.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que si on utilise un téléphone comme terminal de télécommunication, le lieu de départ
est déterminé grâce à l'évaluation du numéro d'appel du téléphone ou du code postal
associé au poste d'abonné.
4. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que si on utilise un téléphone mobile comme terminal de télécommunication, le lieu de
départ est défini à l'aide de la cellule radio dans laquelle le téléphone mobile se
trouve à ce moment-là.
5. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'on communique au centre de service, comme données supplémentaires, le lieu de départ
de l'abonné.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'entrée de la destination, de l'heure d'arrivée et des autres données se fait grâce
au clavier du terminal de télécommunication.
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'entrée de la destination, de l'heure d'arrivée et des autres données se fait par
entrée vocale à l'aide du terminal de télécommunication.
8. Procédé selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'ordinateur routier, à l'aide de données routières historiques et de la situation
réelle du trafic, effectue le calcul de la durée du trajet et de l'itinéraire le plus
avantageux, et communique ceux-ci au centre de service.
9. Procédé selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le calcul de la durée du trajet est effectué à plusieurs reprises, à intervalles
prédéfinis, et le moment du départ calculé est actualisé à l'aide de la durée du trajet
recalculée.
10. Procédé selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'abonné est informé grâce à un signal optique et/ou acoustique et/ou grâce à une
annonce vocale.
11. Procédé selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que l'abonné est informé grâce à une communication écrite par télécopie, courrier électronique,
etc.
12. Procédé selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que l'itinéraire calculé est fourni à l'abonné suivant le procédé de sortie prévu dans
le système télématique routier.
