[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein fahrbares Bodenreinigungsgerät mit den Merkmalen
des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1.
[0002] Derartige Bodenreinigungsgeräte werden insbesondere als Schrubbmaschinen verwendet,
wobei als Reinigungswerkzeug eine oder mehrere Reinigungsbürsten zum Einsatz kommen,
die an der zu reinigenden Bodenfläche angreifen und diese unter Zuhilfenahme der Reinigungsflüssigkeit
säubern. Hierzu wird die Reinigungsflüssigkeit im Bereich der Reinigungsbürsten auf
der Bodenfläche versprüht und anschließend unter der Wirkung des Saugaggregats zusammen
mit gelöstem Schmutz von der Bodenfläche wieder aufgenommen und in den Schmutzflüssigkeitsbehälter
überführt. Hierbei ist es üblich, das Bodenreinigungsgerät auf einem mobilen Chassis
zu montieren, das einen Metallrahmen umfaßt, beispielsweise einen Rohrrahmen oder
einen Rahmen aus plattenförmigen Metallteilen. Der Reinigungsflüssigkeitstank wird
üblicherweise als in ein Gehäuse des Bodenreinigungsgeräts einstellbarer, eigenständiger
Behälter ausgebildet.
[0003] Aus der deutschen Offenlegungsschrift DE-A-30 21 520 ist ein Reinigungsgerät bekannt,
bei dem das Gehäuse im Bereich seiner senkrechten Seitenwände und im Bereich des Bodens
parallel dazu verlaufende Kammerwände aufweist, die abgeschlossene, miteinander kommunizierende
Kammern als Aufnahmeraum für die Reinigungsflüssigkeit bilden. Das bekannte Reinigungsgerät
umfaßt außerdem einen Schmutzaufnahmeraum, in den ein Schmutzflüssigkeitsbehälter
eingestellt werden kann.
[0004] Derartige Konstruktionen sind mit einem relativ gewichtigen Aufbau verbunden, außerdem
gestaltet sich deren Herstellung verhältnismäßig aufwendig, da verschiedene Metallteile
miteinander verbunden werden müssen, beispielsweise durch Verschweißen oder Verschrauben.
[0005] Von der Firma Hako Minuteman, Inc. ist ein Bodenreinigungsgerät "Hako Minuteman 170"
bekannt, bei dem der Reinigungsflüssigkeitstank als einteiliger, geschlossener Kunststoff-Hohlkörper
mit durch Formgebung versteiften Wänden ausgestaltet ist. Der Flüssigkeitsbehälter
ist in Form einer doppelwandigen Aufnahme des Hohlkörpers ausgebildet und von einem
Deckel abgedeckt.
[0006] Bei einer derartigen Konstruktion sind der Reinigungsflüssigkeitstank und der Schmutzflüssigkeitsbehälter
gemeinsam als einteiliger Kunststoff-Hohlkörper ausgestaltet. Letzterer bildet zum
einen den Reinigungsflüssigkeitstank, in dem in den Hohlraum des Kunststoff-Hohlkörpers
die Reinigungsflüssigkeit eingefüllt werden kann, die zur Reinigung der Bodenfläche
im Bereich des Reinigungswerkzeugs versprüht wird, zum anderen umfaßt der Kunststoff-Hohlkörper
eine doppelwandige Aufnahme, durch die der Schmutzflüssigkeitsbehälter ausgebildet
wird. Dieser weist eine Doppelwandung auf und zeichnet sich deshalb durch eine besonders
gute Geräuschdämmung aus. Hierbei wird durch die Ausbildung von Verstärkungsrippen
eine Versteifung des Kunststoff-Hohlkörpers erzielt, so daß dieser eine hohe mechanische
Belastbarkeit aufweist. Schmutzflüssigkeitsbehälter und Reinigungsflüssigkeitstank
können in einem Arbeitsschritt durch geeignete Formgebung des einteiligen, geschlossenen
Kunststoff-Hohlkörpers hergestellt werden. Ein eigenständiger Schmutzflüssigkeitsbehälter
ist nicht erforderlich.
[0007] Bei dem Bodenreinigungsgerät "Hako Minuteman 170" wird der Schmutzflüssigkeitsbehälter
über einen Saugstutzen abgesaugt, der innerhalb des Schmutzflüssigkeitsbehälters vertikal
ausgerichtet ist und oberhalb des Flüssigkeitsspiegels eine Saugöffnung aufweist,
durch die die Saugluft abgesaugt werden kann. Eine derartige Absaugung des Schmutzflüssigkeitsbehälters
ist jedoch mit einem erheblichen Strömungswiderstand verbunden.
[0008] Von der Firma Hako Werke sind außerdem Bodenreinigungsgeräte bekannt (Hakomatic 100/Hakomatic
130), bei denen der Reinigungsflüssigkeitstank und der Schmutzflüssigkeitsbehälter
jeweils als separate Bauteile ausgestaltet sind. Der Reinigungsflüssigkeitstank ist
aus Edelstahl gefertigt und der Schmutzflüssigkeitsbehälter besteht aus Kunststoff.
Die beiden Behälter stehen miteinander in Strömungsverbindung, so daß mittels eines
doppelten Filtersystems die Reinigungsflüssigkeit mehrmals wieder verwendet werden
kann. Der Schmutzflüssigkeitsbehälter wird von einem Deckel abgedeckt, der eine Strömungsverbindung
zwischen Schmutzflüssigkeitsbehälter und Saugaggregat ausbildet, so daß der Schmutzflüssigkeitsbehälter
über den Deckel und eine an dessen Unterseite gehaltene Sieb- oder Filtereinheit abgesaugt
werden kann. Bei gefülltem Schmutzflüssigkeitsbehälter wird mittels einer automatischen
Abschaltung das Saugaggregat abgeschaltet.
[0009] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein gattungsgemäßes Bodenreinigungsgerät
derart weiterzubilden, daß bei der Absaugung des Schmutzflüssigkeitsbehälters auf
konstruktiv einfache Weise der sich einstellende Strömungswiderstand verringert und
ein Überfüllen des Schmutzflüssigkeitsbehälters verhindert wird.
[0010] Diese Aufgabe wird bei einem fahrbaren Bodenreinigungsgerät der eingangs genannten
Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Deckel einen Teil der Strömungsverbindung
zwischen dem Schmutzflüssigkeitsbehälter und dem Saugaggregat ausbildet, wobei der
Deckel einen Absaugkanal umfaßt, der über eine Absaugöffnung mit dem Innenraum des
Schmutzflüssigkeitsbehälters in Strömungsverbindung steht, und wobei an der Absaugöffnung
ein Schwimmerventil angeordnet ist.
[0011] Bei einer derartigen Ausgestaltung wird der Schmutzflüssigkeitsbehälter mit einem
Unterdruck beaufschlagt, so daß sich ein Saugstrom ausbildet, der auf die Bodenfläche
versprühte Reinigungsflüssigkeit in Form eines Flüssigkeits-Luft-Gemisches zusammen
mit dem gelösten Schmutz in den Schmutzflüssigkeitsbehälter überführt. Innerhalb des
Schmutzflüssigkeitsbehälters erfolgt eine Trennung des Flüssigkeits-Luft-Gemisches,
wobei die Schmutzflüssigkeit im Schmutzflüssigkeitsbehälter verbleibt und die Saugluft
über den Deckel abgeführt wird. Die Absaugung des Schmutzflüssigkeitsbehälters über
den Deckel ermöglicht hierbei eine beträchtliche Verringerung des Strömungswiderstands.
Gleichzeitig dient der Deckel der Halterung eines Schwimmerventils zum Verschließen
der Absaugöffnung bei gefülltem Schmutzflüssigkeitsbehälter.
[0012] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß der Hohlkörper
im Rotationssinter- oder Blasverfahren hergestellt ist. Diese beiden üblicherweise
als Hohlkammerverfahren bezeichneten Herstellungsverfahren ermöglichen eine besonders
robuste Ausgestaltung des Kunststoffhohlkörpers. Während in der Regel doppelwandige
Kunststoffgehäuse dadurch hergestellt werden, daß einzelne Gehäuseteile jeweils im
Spritzgußverfahren gebildet und anschließend in weiteren Arbeitsschritten miteinander
verschweißt werden, werden im Hohlkammerverfahren hergestellte Bauteile in einem einzigen
Arbeitsschritt hergestellt. Hierbei können im Vergleich zum Spritzgußverfahren schlagfestere
Kunststoffe verwendet werden, so daß sich dadurch besonders robuste Bauteile erzeugen
lassen.
[0013] Beim Herstellen des Kunststoffhohlkörpers im Rotationssinterverfahren wird in ein
Hohlkammerwerkzeug pulverförmiges Kunststoffmaterial eingefüllt und das Werkzeug anschließend
erhitzt und in einem Rotationsvorgang in Drehung versetzt. Durch die entstehenden
Zentrifugalkräfte wird eine Verteilung des Kunststoffmaterials an den Gehäusewänden
erreicht, und das aufschmelzende Kunststoffmaterial bildet an den Innenwänden des
Werkzeugs die Wände des Hohlkörperbauteils.
[0014] Beim Blasverfahren wird schlauchförmiges Kunststoffmaterial durch eine Öffnung in
das Hohlkammerwerkzeug eingeführt. Anschließend wird der Kunststoffschlauch mit heißer
Luft aufgeblasen, so daß er sich an die Innenwandungen des Werkzeugs anpaßt und somit
der Kunststoffhohlkörper entsteht.
[0015] Das für das Blasverfahren erforderliche Hohlkammerwerkzeug erfordert relativ hohe
Investitionskosten, das Verfahren hat allerdings den Vorteil, daß die Hohlkörper in
kürzester Zeit hergestellt werden können. Im Vergleich dazu sind die Investitionskosten
für das erforderliche Werkzeug beim Rotationssinterverfahren geringer. Der Herstellvorgang
ist beim Rotationssinterverfahren allerdings länger als beim Blasverfahren, es wird
deshalb insbesondere bei geringeren Stückzahlen angewendet.
[0016] Besonders vorteilhaft ist es, wenn der einteilige, geschlossene Hohlkörper ein Chassis
des Bodenreinigungsgeräts bildet.
[0017] Bei einer derartigen Konstruktion ist kein separates Chassis als tragendes Bauteil
erforderlich, an dem das Reinigungswerkzeug, ein das Reinigungswerkzeug antreibendes
Antriebselement sowie das Saugaggregat gehalten sind, vielmehr wird als tragendes
Bauteil der einteilige, geschlossene Kunststoffhohlkörper verwendet, an dem die Funktionsteile
des Bodenreinigungsgeräts befestigt werden können. Die Stabilität des tank- oder behälterähnlichen
Kunststoffhohlkörpers kann durch geeignete Formgebung, beispielsweise durch Rippen
oder Sicken verstärkt werden, so daß eine hohe Stabilität erzielbar ist, ohne daß
hierzu ein separates Chassis erforderlich ist. Es ergibt sich auf diese Weise ein
einteiliges Bauteil, das in seiner Form an die Gegebenheiten angepaßt werden kann
und trotz hoher Stabilität ein geringes Gewicht aufweist. Das Chassis übernimmt zum
einen die übliche Funktion der Halterung der Funktionsteile, also insbesondere des
Reinigungswerkzeugs und des Antriebselements, zum anderen dient das Chassis gleichzeitig
als Reinigungsflüssigkeitstank und als Schmutzflüssigkeitsbehälter. Spezielle Montagearbeiten
zum Zusammenbau des Chassis aus Einzelteilen sind nicht erforderlich, da das Chassis
als einteiliges Bauteil ausgebildet ist.
[0018] Günstig ist es, wenn in den Hohlkörper durchgängige Eintritts- und Ausgangskanäle
eingeformt sind, über die der Schmutzflüssigkeitsbehälter mit einer an der Bodenfläche
angreifenden Sauglippe bzw. mit dem Saugaggregat in Strömungsverbindung steht. Bei
der Herstellung des Kunststoffhohlkörpers lassen sich die Eintritts- und Ausgangskanäle
in diesen einformen, ohne daß hierzu ein separater Arbeitsschritt erforderlich ist.
[0019] Von Vorteil ist es, wenn der Eintrittskanal von einem Eintrittsstutzen durchgriffen
ist, dessen Mündungsbereich im Schmutzflüssigkeitsbehälter von einer beispielsweise
domförmig ausgestalteten Abscheidewand übergriffen ist. Beim Betrieb des Bodenreinigungsgeräts
kann die Reinigungsflüssigkeit zusammen mit gelöstem Schmutz von der Bodenfläche aufgesaugt
und in den Schmutzflüssigkeitsbehälter überführt werden. Dies erfolgt dadurch, daß
der Schmutzflüssigkeitsbehälter vom Saugaggregat mit einem Unterdruck beaufschlagt
wird, sodaß überdie Sauglippe ein Schmutzflüssigkeits-Luft-Gemisch in den Schmutzflüssigkeitsbehälter
eingesaugt wird. Zur Aufrechterhaltung einer einwandfreien Funktion des Saugaggregats
ist es von Vorteil, wenn gewährleistet ist, daß in das Saugaggregat keine Schmutzflüssigkeit
gelangt, diese sich vielmehr vollständig im Schmutzflüssigkeitsbehälter abscheidet.
Zu diesem Zweck wird der Mündungsbereich des Eintrittsstutzens von der Abscheidewand
übergriffen, so daß das in den Schmutzflüssigkeitsbehälter eindringende Schmutzflüssigkeits-Luft-Gemisch
zunächst auf die Abscheidewand auftrifft, an der sich die Schmutzflüssigkeit abscheidet,
während die Luft um die Abscheidewand herumströmt und in das Saugaggregat überführt
wird.
[0020] Bei einem konstruktiv besonders einfachen Aufbau ist vorgesehen, daß die Abscheidewand
an einem Deckel angeordnet ist, der den Schmutzflüssigkeitsbehälter abdeckt. Der Deckel
bildet somit einen Zugang zum Innenraum des Schmutzflüssigkeitsbehälters, so daß dieser
über den Deckel entleert werden kann. Gleichzeitig bildet der Deckel eine Halterung
für die Abscheidewand.
[0021] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, daß der Deckel doppelwandig ausgestaltet
ist und einen Innendeckel und einen Außendeckel aufweist und daß die Abscheidewand
in den Innendeckel eingeformt ist. Die beispielsweise domförmig ausgestaltete Abscheidewand
ist somit einteilig mit dem Innendeckel verbunden, und die Form des Außendeckels kann
an andere Gegebenheiten angepaßt werden, ohne daß für seine Ausbildung die Ausgestaltung
der Abscheidewand zum Tragen kommen muß. Die Form des Außendeckels ist somit nicht
an die Ausgestaltung der Abscheidewand gebunden.
[0022] Bei einer besonders bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, daß der Deckel als
einteiliger Kunststoffkörper ausgebildet ist. Dieser kann in vorteilhafter Weise als
einteiliger Kunststoffhohlkörper im Hohlkammerverfahren, d.h. im Rotationssinter-
oder Blasverfahren, hergestellt sein. Damit wird zum einen das Gewicht des erfindungsgemäßen
Bodenreinigungsgeräts zusätzlich reduziert und zum anderen ergibt sich ein konstruktiv
besonders einfacher Aufbau.
[0023] Erfindungsgemäß umfaßt der Deckel einen Absaugkanal, der mit dem Innenraum des Schmutzflüssigkeitsbehälters
und mit dem Saugaggregat in Strömungsverbindung steht. Der Deckel bildet somit einen
Teil der Strömungsverbindung zwischen dem Schmutzflüssigkeitsbehälter und dem Saugaggregat.
[0024] Der Absaugkanal kann zum Beispiel in den einteilig als Kunststoffkörper ausgebildeten
Deckel eingeformt sein und durch geeignete Formgebung des Deckels ausgebildet werden.
[0025] Hierzu kann beispielsweise vorgesehen sein, daß der Absaugkanal im Bereich zwischen
Innen- und Außendeckel verläuft und über eine am Innendeckel angeordnete Absaugöffnung
mit dem Innenraum des Schmutzflüssigkeitsbehälters in Strömungsverbindung steht. Der
Absaugkanal kann somit im selben Arbeitsschritt wie der doppelwandig ausgestaltete
Deckel ausgebildet werden, indem der Zwischenraum zwischen dem Innendeckel und dem
Außendeckel einen Teil der Strömungsverbindung ausbildet zwischen dem Innendeckel
des Schmutzflüssigkeitsbehälters und dem Saugaggregat.
[0026] Zur Verbindung des Deckels mit dem Saugaggregat kann ein den Austrittskanal des Hohlkörpers
durchgreifender Ausgangsstutzen vorgesehen sein, der in den Bereich zwischen Innen-
und Außendeckel einmündet. Auf diese Weise kann der Innenraum des Schmutzflüssigkeitsbehälters
über die Absaugöffnung, den doppelwandigen Deckel und den Ausgangsstutzen vom Saugaggregat
mit einem Unterdruck beaufschlagt werden.
[0027] Um zu vermeiden, daß bei gefülltem Schmutzflüssigkeitsbehälter Schmutzflüssigkeit
in das Saugaggregat gelangen kann, ist die Absaugöffnung bei gefülltem Schmutzflüssigkeitsbehälter
mittels eines Schwimmerventils verschließbar.
[0028] Wie bereits erläutert, ist es vorteilhaft, wenn während des Betriebs des Bodenreinigungsgeräts
gewährleistet ist, daß möglichst keine Schmutzflüssigkeit in das Saugaggregat gelangt.
Hierzu kann das in den Schmutzflüssigkeitsbehälter eingesaugte Schmutzflüssigkeits-Luft-Gemisch
mittels der Abscheidewand getrennt werden. Um eine besonders wirkungsvolle Abscheidung
zu erzielen, ist bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Bodenreinigungsgeräts vorgesehen, daß im Bereich zwischen Innen- und Außendeckel ein
Nachabscheider angeordnet ist. Der Nachabscheider stellt sicher, daß in den Bereich
zwischen Innen- und Außendeckel eintretende Schmutzflüssigkeitströpfchen abgeschieden
und in den Schmutzflüssigkeitsbehälter zurückgeführt werden.
[0029] Hierzu kann vorgesehen sein, daß der Nachabscheider im Bereich der Absaugöffnung
am Innendeckel gehalten ist.
[0030] Besonders günstig ist es, wenn der Nachabscheider einstückig mit dem Innendeckel
verbunden ist, da dies eine besonders einfache Konstruktion ermöglicht, indem der
Nachabscheider und der Deckel gemeinsam als einteiliger Kunststoffkörper ausgebildet
sind.
[0031] Von Vorteil ist es, wenn der Nachabscheider einen in den Innenraum des Schmutzflüssigkeitsbehälters
eintauchenden Abscheidestutzen umfaßt mit einem sich in Strömungsrichtung konisch
verjüngenden Eintrittsabschnitt, der in die Absaugöffnung einmündet, und mit mindestens
einer dem Eintrittsabschnitt benachbarten Flüssigkeitsrückführöffnung. Bei einer derartigen
Konstruktion strömt die aus dem Schmutzflüssigkeitsbehälter abgesaugte Luft, die eventuell
noch Schmutzflüssigkeitströpfchen mitführt, über den sich konisch verjüngenden Eintrittsabschnitt
in den Bereich zwischen Innen- und Außendeckel. Nach Durchtritt durch die relativ
enge Absaugöffnung erfährt die abgesaugte Luft aufgrund der Erweiterung des Strömungsquerschnitts
eine starke Verringerung ihrer Strömungsgeschwindigkeit, dies hat eine Abscheidung
eventuell mitgeführter Flüssigkeitströpfchen zur Folge, die über die dem Eintrittsabschnitt
benachbarte Flüssigkeitsrückführöffnung in den Schmutzflüssigkeitsbehälter zurückgeführt
werden.
[0032] Auf diese Weise wird sichergestellt, daß das Saugaggregat nicht mit Schmutzflüssigkeit
belastet wird. Die Störungsanfälligkeit des Saugaggregats wird somit beträchtlich
reduziert.
[0033] Besonders bevorzugt umfaßt der Nachabscheider mehrere Flüssigkeitsrückführöffnungen,
die den Eintrittsabschnitt umgeben.
[0034] Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dient
im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine teilweise aufgebrochen dargestellte Vorderansicht eines Bodenreinigungsgeräts;
- Figur 2:
- eine Schnittansicht längs der Linie 2-2 in Figur 1;
- Figur 3:
- eine vergrößerte Schnittansicht entsprechend Figur 2 im Bereich des Deckels bei noch
nicht gefülltem Schmutzflüssigkeitsbehälter und
- Figur 4:
- eine vergrößerte Schnittansicht entsprechend Figur 2 im Bereich des Deckels bei gefülltem
Schmutzflüssigkeitsbehälter.
[0035] In der Zeichnung ist ein insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 versehenes Bodenreinigungsgerät
zur Reinigung einer Bodenfläche 12 dargestellt. Das Bodenreinigungsgerät umfaßt ein
Chassis in Form eines einteiligen, geschlossenen Hohlkörpers 14 aus Kunststoff, der
sowohl in Längsrichtung des Bodenreinigungsgeräts - wie in Figur 2 dargestellt - als
auch quer zur Längsrichtung des Bodenreinigungsgeräts - wie in Figur 1 dargestellt
- ein im wesentlichen H-förmiges Profil aufweist. Der Hohlkörper 14 umfaßt in einem
Vorderteil 16 und einem Rückteil 18 ebenso wie in zwei im Abstand zueinander angeordneten
und jeweils das Vorderteil 16 mit dem Rückteil 18 verbindenden Seitenteilen 20 - von
denen in der Zeichnung lediglich ein Seitenteil dargestellt ist - jeweils eine im
wesentlichen vertikal verlaufende Außenwand 22 und eine im wesentlichen parallel dazu
verlaufende, vertikale Innenwand 24, die über obere und untere Zwischenwände 26 bzw.
28 miteinander verbunden sind.
[0036] Das Vorderteil 16 des Hohlkörpers 14 ist über ein im wesentlichen horizontal und
mittig zwischen den oberen und unteren Zwischenwänden 26 und 28 verlaufendes Mittelteil
30 mit dem Rückteil 18 verbunden. Das Mittelteil 30 stellt außerdem eine Verbindung
her zwischen den beiden Seitenteilen des Hohlkörpers 14. Es wird gebildet von einer
ungefähr horizontal verlaufenden Oberrand 32 und einer praktisch parallel dazu verlaufenden
Unterwand 34.
[0037] Der Rückteil des Hohlkörpers 14 erstreckt sich bis an das obere Ende des Bodenreinigungsgeräts
10 und geht dort einstückig über in ein doppelwandig ausgebildetes Bedienpult 36,
an dem ein Lenkbügel 38 gehalten ist und das eine im wesentlichen quaderförmige Vertiefung
40 ausbildet zur Aufnahme der Steueraggregate 42 des Bodenreinigungsgeräts 10.
[0038] Der gesamte Hohlkörper 14 stellt einen geschlossenen Behälter dar, der als Formteil
ausgebildet und im Rotationssinter- oder Blasverfahren hergestellt ist. Die einzelnen
Wände des Hohlkörpers 14 sind durch geeignete, in der Zeichnung nicht dargestellte
Formgebung versteift, beispielsweise durch die Ausbildung von Verstärkungsrippen oder
durch eingeformte Sikken. Der Hohlkörper 14 erstreckt sich über die gesamte Länge
des Bodenreinigungsgeräts und über dessen gesamte Breite und bildet einen stabilen
Rahmen oder ein stabiles Gerüst zur Aufnahme der einzelnen Funktionsteile des Bodenreinigungsgeräts.
[0039] Derartige Funktionsteile sind beispielsweise im Bereich der Seitenteile 20 des Hohlkörpers
14 an der unteren Zwischenwand 28 drehbar gehaltene Laufräder 44, 46 sowie eine unterhalb
des Hohlkörpers 14 angeordnete und an der Bodenfläche 12 angreifende Tellerbürste
48, die um eine vertikale Drehachse drehbar gehalten ist und von einem oberhalb der
Tellerbürste 48 angeordneten Elektromotor 50 angetrieben wird. Der Elektromotor 50
ist ebenso wie ein Saugaggregat 52 sowie Batteriekästen 54 und 56 in einem Antriebsraum
58 unterhalb des Mittelteils 30 positioniert, der in Umfangsrichtung von den unteren
Bereichen des Vorderteils 16 und des Rückenteils 18 sowie der Seitenteile 20 begrenzt
wird.
[0040] Oberhalb des Mittelteils 30 bildet der Hohlkörper 14 eine im wesentlichen quaderförmige
Aufnahme oder Vertiefung in Form eines Schmutzwasserbehälters 60. Der Innenraum des
Schmutzwasserbehälters 60 ist über einen im Bereich des Bedienpults 36 um eine horizontale
Achse verschwenkbar gehaltenen Deckel 62 zugänglich, der auf den oberen Zwischenwänden
26 den Innenraum des Schmutzwasserbehälters 60 abdichtend aufliegt. Ebenso wie der
Schmutzwasserbehälter 60, der durch die Innenwände 24 und die im wesentlichen parallel
zu diesen verlaufenden Außenwände 22 der Seitenteile 20 sowie des Vorderteils 14 und
des Rückenteils 18 und durch die Ober- und Unterwand 32 bzw. 34 des Mittelteils 30
eine doppelwandige Ausgestaltung aufweist, ist auch der Deckel 62 doppelwandig ausgebildet.
Er weist einen Innendeckel 65 und einen Außendeckel 67 auf.
[0041] Im Bereich zwischen dem Rückteil 18 und dem Bedienpult 36 ist in den Hohlkörper 14
ein durchgängiger Eintrittskanal 64 eingeformt, der von einem Eintrittsstutzen 66
durchgriffen wird. Letzterer steht über einen Saugschlauch 68 mit einer in Fahrtrichtung
des Bodenreinigungsgeräts 10 hinter der Tellerbürste 48 an der Bodenfläche 12 angreifenden
Sauglippe 70 in Strömungsverbindung und mündet in den Innenraum des Schmutzwasserbehälters
60. Wie aus den Figuren 3 und 4 deutlich wird, wird der dem Saugschlauch 68 abgewandte
Mündungsbereich 72 des Eintrittsstutzens 66 von einer domförmig ausgestalteten Abscheidewand
74 übergriffen, die in den Innendeckel 65 eingeformt ist.
[0042] In einem dem Vorderteil 16 benachbarten Bereich des Mittelteils 30 ist in den Hohlkörper
14 ein durchgängiger Austrittskanal 76 eingeformt, der von einem Ausgangsstutzen 78
durchgriffen wird. Dieser stellt eine Strömungsverbindung her zwischen dem Saugaggregat
52 und einem Absaugkanal 80, der durch den Innendeckel 64 und den Außendeckel 66 begrenzt
wird.
[0043] Der Absaugkanal 80 steht über eine Absaugöffnung 82 mit dem Innenraum des Schmutzwasserbehälters
60 in Strömungsverbindung. Der Schmutzwasserbehälter 60 kann somit über die Absaugöffnung
82, den Absaugkanal 80 und den Ausgangsstutzen 78 vom Saugaggregat 52 mit einem Unterdruck
beaufschlagt werden, so daß mittels der Sauglippe 70 von der Bodenfläche 12 aufgenommene
Schmutzflüssigkeit zusammen mit angesaugter Luft über den Saugschlauch 68 und den
Eintrittsstutzen 66 in den Schmutzwasserbehälter 60 eingesaugt wird. Hierbei durchströmt
ein Schmutzwasser-Luft-Gemisch den Eintrittsstutzen 66, und das eingesaugte Schmutzwasser
prallt aufgrund seiner Trägheit gegen die Abscheidewand 74 und tropft anschließend
in den Schmutzwasserbehälter 60. Die eingesaugte Luft umströmt die Abscheidewand 74
und wird über die Absaugöffnung 82 in den Absaugkanal 80 und den Ausgangsstutzen 78
eingesaugt. Der Mündungsbereich 72 bildet somit in Kombination mit der diesen im Abstand
umgebenden Abscheidewand 74 einen Abscheider, der das Schmutzwasser-Luft-Gemisch in
seine beiden Bestandteile auftrennt, so daß nach Möglichkeit das Schmutzwasser im
Schmutzwasserbehälter 60 verbleibt, während die Luft abgesaugt wird. Es soll auf diese
Weise vermieden werden, daß Schmutzwasser in den Bereich des Absaugkanals 80 und von
diesem über den Ausgangsstutzen 78 in das Saugaggregat 52 gelangt, so daß die Funktion
des Saugaggregats 52 gewährleistet bleibt.
[0044] Es kann jedoch nicht in allen Fällen ausgeschlossen werden, daß die durch die Absaugöffnung
82 hindurchströmende Luft nicht doch noch Schmutzwassertröpfchen in den Bereich des
Absaugkanals 80 mitreißt. Um zu vermeiden, daß diese mitgerissenen Schmutzwassertröpfchen
in das Saugaggregat 52 gelangen können, ist im Bereich der Absaugöffnung 82 ein in
den Figuren 3 und 4 dargestellter Nachabscheider 84 angeordnet. Dieser umfaßt einen
vom Innendeckel 65 ausgehenden und in den Innenraum des Schmutzwasserbehälters 60
eintauchenden Abscheidestutzen 86, der einstückig mit dem Innendeckel 64 verbunden
ist und der an seinem dem Innendeckel 64 abgewandten Ende einen sich in Strömungsrichtung
der abgesaugten Luft konisch verjüngenden Eintrittsabschnitt 88 aufweist sowie diesen
in Umfangsrichtung gleichmäßig umgebende Flüssigkeitsrückführöffnungen 90. Der konische
Eintrittsabschnitt 88 mündet in die Absaugöffnung 82 und hat für die in den Absaugkanal
80 einströmende Luft aufgrund des sich in Strömungsrichtung kontinuierlich verkleinernden
Strömungsquerschnitts eine Steigerung der Strömungsgeschwindigkeit zur Folge. Nach
Passieren der Absaugöffnung 82 erfährt die durchströmende Luft eine abrupte Verringerung
ihrer Strömungsgeschwindigkeit, da sich der Strömungsquerschnitt nunmehr schlagartig
erweitert. Dies wiederum hat eine Abscheidewirkung für die eventuell mitgeführten
Schmutzwassertröpfchen zur Folge, d.h. der Nachabscheider 84 hat insgesamt eine zyklonähnliche
Wirkungsweise. Im Bereich des Abscheidestutzens 86 abgeschiedene Schmutzwassertröpfchen
können anschließend durch die Flüssigkeitsrückführöffnungen 90, die die Absaugöffnung
82 in Umfangsrichtung umgeben, zurück in den Innenbereich des Schmutzwasserbehälters
60 gelangen.
[0045] Der Deckel 62 des Bodenreinigungsgeräts 10 hat somit nicht nur die Funktion, eine
Strömungsverbindung zwischen dem Absaugstutzen 78 und dem Innenraum des Schmutzwasserbehälters
60 auszubilden, sondern der Deckel 62 weist zusätzlich den Nachabscheider 84 auf und
bildet die Abscheidewand 74, die in Kombination mit dem Mündungsbereich 72 des Eintrittsstutzens
66 einen Hauptabscheider ausbildet. Außerdem stellt der Dekkel 62 einen doppelwandigen
Abschluß des Schmutzwasserbehälters 60 dar, der mittels des Deckels 62 sowie des einteiligen,
geschlossenen Hohlkörpers 14 vollständig doppelwandig abgeschlossen ist. Diese doppelwandige
Ausgestaltung des Schmutzwasserbehälters 60 hat auch eine starke Dämmung der Strömungsgeräusche
zur Folge. Da außerdem auch der Elektromotor 50 sowie das Saugaggregat 52 in Umfangsrichtung
von Doppelwänden umgeben sind, ist der Betrieb des Bodenreinigungsgeräts 10 sehr geräuscharm
und damit sehr benutzerfreundlich.
[0046] Der im Rotationssinter- oder Blasverfahren hergestellte Hohlkörper 14 dient zum einen
als tragender Rahmen oder Chassis des Bodenreinigungsgeräts 10, zum anderen bildet
der Hohlkörper 14 einen Reinigungsflüssigkeitstank. Durch in der Zeichnung nicht dargestellte
Öffnungen kann Reinigungsflüssigkeit aus dem Hohlkörper 14 in Höhe der Tellerbürste
48 auf die zu reinigende Bodenfläche 12 gesprüht werden. Unter der Wirkung der Tellerbürste
48 wird die Bodenfläche 12 anschließend gereinigt und die versprühte Reinigungsflüssigkeit
wird zusammen mit Schmutzteilchen mittels der Sauglippe 70 von der Bodenfläche 12
wieder aufgenommen und in den Schmutzwasserbehälter 60 überführt.
[0047] Während des Betriebs des Bodenreinigungsgeräts 10 füllt sich der Innenraum des Schmutzwasserbehälters
60 zunehmend mit Schmutzwasser, so daß der Schmutzwasserspiegel ansteigt. Um zu vermeiden,
daß der Schmutzwasserspiegel schließlich die Absaugöffnung 82 erreicht und damit Schmutzwasser
über den Absaugkanal 80 und den Absaugstutzen 78 zum Saugaggregat gelangen kann, ist
an der Absaugöffnung 82 - wie in den Figuren 3 und 4 dargestellt - ein Schwimmerventil
92 angeordnet. Dieses umfaßt einen Ventilkörper in Form eines Schwimmers 94, der vertikal
verschieblich in einem Ventilgehäuse 96 gehalten ist, das auf den Abscheidestutzen
86 aufgesetzt ist. So lange der Schmutzwasserspiegel im Schmutzwasserbehälter 60 noch
keine kritische Höhe erreicht, ist der Schwimmer 94 im Abstand zu den Flüssigkeitsrückführöffnungen
90 und zu der Absaugöffnung 82 am Nachabscheider 84 gehalten. Dies ist ist Figur 3
dargestellt. Bei gefülltem Schmutzwasserbehälter 60 legt sich der Schwimmer 94 abdichtend
an den Abscheidestutzen 86 an, so daß die Strömungsverbindung zwischen dem Innenraum
des Schmutzwasserbehälters 60 und dem Saugaggregat 52 unterbrochen wird. Dies ist
in Figur 4 dargestellt. Ein weiteres Absaugen von Schmutzflüssigkeit von der gereinigten
Bodenfläche 12 wird somit bei gefülltem Schmutzwasserbehälter selbsttätig unterbunden.
[0048] Der Elektromotor 50 des Bodenreinigungsgeräts 10 kann über in den Batteriekästen
54 und 56 angeordnete Akkumulatoren betrieben werden. Bei einer alternativen, in Figur2
strichpunktiert dargestellten Ausgestaltung ist vorgesehen, den Elektromotor 50 unmittelbar
über ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Netzkabel an eine Steckdose anzuschließen.
In diesem Fall können zusätzliche Akkumulatoren und damit auch die Batteriekästen
54 und 56 entfallen. Der dadurch gewonnene Raum kann für eine Erweiterung des Schmutzwasserbehälters
60 sowie eine Vergrößerung des Volumens des Hohlkörpers 14 und damit auch des Reinigungsmitteltanks
genutzt werden. Zu diesem Zweck kann der dem Rückteil 18 benachbarte Bereich des Mittelteils
30 - wie in Figur 2 strichpunktiert dargestellt - nach unten bis in Höhe der Drehachse
der Läufräder 44 und 46 gezogen werden. Die netzbetriebene Version unterscheidet sich
somit von der Batterieversion des Bodenreinigungsgeräts 10 im wesentlichen lediglich
durch die Form des Hohlkörpers 14. Da dieser im Rotationssinter- oder Blasverfahren
hergestellt ist, kann dessen Form durch einen einfachen Einsatz im Hohlkammerwerkzeug
verändert werden. Es sind somit keine aufwendigen Werkzeugänderungen erforderlich,
um statt einer Batterieversion eine netzbetriebene Version des Bodenreinigungsgeräts
10 herzustellen.
1. Fahrbares Bodenreinigungsgerät (10), das ein an einer Bodenfläche (12) angreifendes
Reinigungswerkzeug, einen Reinigungsflüssigkeitstank (14) sowie einen Schmutzflüssigkeitsbehälter
(60) und ein Saugaggregat (52) zum Aufnehmen einer auf der Bodenfläche versprühten
Reinigungsflüssigkeit und Überführen in den Schmutzflüssigkeitsbehälter (60) umfaßt,
wobei der Reinigungsflüssigkeitstank als einteiliger, geschlossener Hohlkörper (14)
aus Kunststoff ausgestaltet ist und der Schmutzflüssigkeitsbehälter (60) in Form einer
doppelwandigen Aufnahme des Hohlkörpers (14) ausgebildet und von einem Deckel (62)
abgedeckt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (62) einen Teil der Strömungsverbindung zwischen dem Schmutzflüssigkeitsbehälter
(60) und dem Saugaggregat (52) ausbildet, wobei der Deckel (62) einen Absaugkanal
(80) umfaßt, der über eine Absaugöffnung (82) mit dem Innenraum des Schmutzflüssigkeitsbehälters
(60) in Strömungsverbindung steht, und wobei an der Absaugöffnung (82) ein Schwimmerventil
(92) angeordnet ist.
2. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (14) im Rotationssinterverfahren oder im Blasverfahren hergestellt
ist.
3. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (14) ein Chassis des Bodenreinigungsgeräts (10) bildet.
4. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Hohlkörper (14) durchgängige Eintritts- und Ausgangskanäle (64 bzw. 76) eingeformt
sind, über die der Schmutzflüssigkeitsbehälter (60) mit einer an der Bodenfläche (12)
angreifenden Sauglippe (70) bzw. mit dem Saugaggregat (52) in Strömungsverbindung
steht.
5. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Eintrittskanal (64) von einem Eintrittsstutzen (66) durchgriffen ist, dessen
Mündungsbereich (72) im Schmutzflüssigkeitsbehälter (60) von einer Abscheidewand (74)
übergriffen ist.
6. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abscheidewand am Deckel (62) angeordnet ist, der den Schmutzflüssigkeitsbehälter
(60) abdeckt.
7. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel doppelwandig ausgestaltet ist und einen Innendeckel (65) und einen Außendeckel
(67) aufweist und daß die Abscheidewand (74) in den Innendeckel (65) eingeformt ist.
8. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (62) als einteiliger Kunststoffkörper ausgebildet ist.
9. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Absaugkanal (80) im Bereich zwischen Innen- und Außendeckel (65 bzw. 67) verläuft
und über eine am Innendeckel (65) angeordnete Absaugöffnung (82) mit dem Innenraum
des Schmutzflüssigkeitsbehälters (60) in Strömungsverbindung steht.
10. Bodenreinigungsgerät nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich zwischen Innen- und Außendeckel (65 bzw. 67) ein Nachabscheider (84) angeordnet
ist.
11. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Nachabscheider (84) im Bereich der Absaugöffnung (82) am Innendeckel (65) gehalten
ist.
12. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Nachabscheider (84) einstückig mit dem Innendekkel (65) verbunden ist.
13. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Nachabscheider (84) einen in den Innenraum des Schmutzflüssigkeitsbehälters (60)
eintauchenden Abscheidestutzen (86) umfaßt mit einem sich in Strömungsrichtung konisch
verjüngenden Eintrittsabschnitt (88), der in die Absaugöffnung (82) einmündet, und
mit mindestens einer dem Eintrittsabschnitt (88) benachbarten Flüssigkeitsrückführöffnung
(90).
1. A movable floor-cleaning appliance (10), which comprises a cleaning tool applied to
a floor surface (12), a cleaning-liquid tank (14) as well as a dirty-liquid container
(60) and a suction unit (52) for taking up a cleaning liquid sprayed onto the floor
surface and for transferring it to the dirty-liquid container (60), wherein the cleaning-liquid
tank is designed in the form of a closed one-piece hollow body (14) of plastics material
and the dirty-liquid container (60) is constructed in the form of a double-walled
receiving portion of the hollow body (14) and is covered by a lid (62), characterized in that the lid (62) forms part of the connexion in terms of flow between the dirty-liquid
container (60) and the suction unit (52), wherein the lid (62) comprises a suction
duct (80) which is connected in terms of flow to the interior of the dirty-liquid
container (60), and wherein a ball valve (92) is arranged on the suction opening (82).
2. A floor-cleaning appliance according to Claim 1, characterized in that the hollow body (14) is produced in the centrifugal-moulding process or in the blow-moulding
process.
3. A floor-cleaning appliance according to Claim 1 or 2, characterized in that the hollow body (14) forms a frame of the floor-cleaning appliance (10).
4. A floor-cleaning appliance according to Claim 1, 2 or 3, characterized in that continuous entry and exit ducts (64 and 76 respectively), by way of which the dirty-liquid
container (60) is connected in terms of flow to a suction lip (70) engaging on the
floor surface (12) or to the suction appliance (52) respectively, are formed in the
hollow body (14).
5. A floor-cleaning appliance according to Claim 4, characterized in that the entry duct (64) is traversed by an entry socket (66), the opening area (72) of
which in the dirty-liquid container (60) is covered by a separating wall (74).
6. A floor-cleaning appliance according to Claim 5, characterized in that the separating wall is arranged on the lid (62) which covers the dirty-liquid container
(60).
7. A floor-cleaning appliance according to Claim 6, characterized in that the lid is made double-walled and comprises an inner lid (65) and an outer lid (67),
and the separating wall (74) is formed in the inner lid (65).
8. A floor-cleaning appliance according to Claim 6 or 7, characterized in that the lid (62) is constructed as a one-piece body of plastics material.
9. A floor-cleaning appliance according to Claim 7 or 8, characterized in that the suction duct (80) extends in the region between the inner and outer lid (65 and
67 respectively) and is connected in terms of flow to the interior of the dirty-liquid
container (60) by way of a suction opening (82) arranged on the inner lid (65).
10. A floor-cleaning appliance according to one of Claims 7 to 9, characterized in that an after-separator (84) is arranged in the region between the inner and outer lid
(65 and 67 respectively).
11. A floor-cleaning appliance according to Claim 10, characterized in that the after-separator (84) is held on the inner lid (65) in the region of the suction
opening (82).
12. A floor-cleaning appliance according to Claim 11, characterized in that the after-separator (84) is integrally connected to the inner lid (65).
13. A floor-cleaning appliance according to Claim 11 or 12, characterized in that the after-separator (84) comprises a separation socket (86) dipping into the interior
of the dirty-liquid container (60), with an entry portion (88) which tapers conically
in the direction of flow and which opens into the suction opening (82), and with at
least one liquid-return opening (90) adjacent to the entry portion (88).
1. Appareil de nettoyage au sol mobile (10), qui comprend un outil de nettoyage en engagement
avec la surface du sol (12), un réservoir à liquide de nettoyage (14), ainsi qu'un
réservoir à liquide souillé (60), et une unité d'aspiration (52) pour recevoir un
liquide de nettoyage pulvérisé sur la surface du sol et pour l'amener dans le réservoir
à liquide souillé (60), dans lequel le réservoir à liquide de nettoyage est réalisé
sous forme d'un corps creux fermé (14) d'une seule pièce en matière plastique, et
le réservoir à liquide souillé (60) est réalisé sous la forme d'un logement à double
paroi du corps creux (14) et est recouvert par un couvercle (62), caractérisé en ce que le couvercle (62) forme une partie de la liaison d'écoulement entre le réservoir
à liquide souillé (60) et l'unité d'aspiration (52), le couvercle (62) comprenant
un canal d'aspiration (80), qui communique, en termes d'écoulement, avec la chambre
intérieure du réservoir à liquide souillé (60) via une ouverture d'aspiration, et
une valve à flotteur (92) est agencée à l'ouverture d'aspiration (82).
2. Appareil de nettoyage au sol selon la revendication 1, caractérisé en ce que le corps creux (14) est réalisé par un procédé de frittage en rotation, ou bien par
un procédé de soufflage.
3. Appareil de nettoyage au sol selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que le corps creux (14) forme un châssis de l'appareil de nettoyage (10).
4. Appareil de nettoyage au sol selon l'une des revendications 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que dans le corps creux (14) sont formés des canaux d'entrée et de sortie (64 ; 76) traversants,
au moyen desquels le réservoir à liquide souillé (60) communique, en termes d'écoulement,
avec une lèvre d'aspiration (70) en engagement avec la surface du sol (12), ou respectivement
avec l'unité d'aspiration (52).
5. Appareil de nettoyage au sol selon la revendication 4, caractérisé en ce que le canal d'entrée (64) est traversé par un manchon d'entrée (66), dont la région
de l'embouchure (72) dans le réservoir à liquide souillé (60) est coiffée par une
paroi de séparation (74).
6. Appareil de nettoyage au sol selon la revendication 5, caractérisé en ce que la paroi de séparation est agencée sur le couvercle (62) qui recouvre le réservoir
à liquide souillé (60).
7. Appareil de nettoyage au sol selon la revendication 6, caractérisé en ce que le couvercle est réalisé à double paroi, et comporte un couvercle intérieur (65)
et un couvercle extérieur (67), et en ce que la paroi de séparation (74) est formée dans le couvercle intérieur (65).
8. Appareil de nettoyage au sol selon l'une ou l'autre des revendications 6 et 7, caractérisé en ce que le couvercle (62) est réalisé sous forme d'un corps en matière plastique d'une seule
pièce.
9. Appareil de nettoyage au sol selon l'une ou l'autre des revendications 7 et 8, caractérisé en ce que le canal d'aspiration (80) s'étend dans la région entre le couvercle intérieur et
le couvercle extérieur (65 ; 67), et en ce qu'il est en communication, en termes d'écoulement, avec la chambre intérieure du réservoir
à liquide souillé (60), via une ouverture d'aspiration (82) ménagée dans le couvercle
intérieur (65).
10. Appareil de nettoyage au sol selon l'une des revendications 7 à 9, caractérisé en ce qu'il est prévu un séparateur complémentaire (84) agencé dans la région entre le couvercle
intérieur (65) et le couvercle extérieur (67).
11. Appareil de nettoyage au sol selon la revendication 10, caractérisé en ce que le séparateur complémentaire (84) est maintenu dans la région de l'ouverture d'aspiration
(82) dans le couvercle intérieur (65).
12. Appareil de nettoyage au sol selon la revendication 11, caractérisé en ce que le séparateur complémentaire (84) est relié d'une seule pièce avec le couvercle intérieur
(65).
13. Appareil de nettoyage au sol selon l'une ou l'autre des revendications 11 et 12, caractérisé en ce que le séparateur complémentaire (84) comporte un manchon de séparation (86) qui plonge
dans la chambre intérieure du réservoir à liquide souillé (60) et qui est doté d'un
tronçon d'entrée (88), en rétrécissement sous forme conique dans la direction d'écoulement,
qui débouche dans l'ouverture d'aspiration (82), et comporte au moins une ouverture
de retour de liquide (90) voisine du tronçon d'entrée (88).