| (19) |
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(11) |
EP 0 934 459 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.10.2002 Patentblatt 2002/43 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.07.1998 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9802/135 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9901/0649 (04.03.1999 Gazette 1999/09) |
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| (54) |
BRENNSTOFFEINSPRITZVENTIL
FUEL INJECTION VALVE
INJECTEUR DE CARBURANT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE GB IT LI |
| (30) |
Priorität: |
22.08.1997 DE 19736682
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.08.1999 Patentblatt 1999/32 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- MÜLLER, Martin
D-71696 Möglingen (DE)
- HEROLD, Stefan
D-96047 Bamberg (DE)
- RIEFENSTAHL, Jochen
D-96123 Litzendorf (DE)
- BRÜCKNER, Reinhold
D-96123 Litzendorf (DE)
- FISCHBACH, Dirk
D-96049 Bamberg (DE)
- EICHENDORF, Andreas
D-73614 Schorndorf (DE)
- BÜHNER, Martin
D-71522 Backnang (DE)
- NORGAUER, Rainer
D-71642 Ludwigsburg (DE)
- VIRNEKÄS, Jürgen
D-96151 Breitbrunn (DE)
- SCHRAMM, Peter
D-97478 Knetzgau (DE)
- WEIDLER, Hans
D-96175 Pettstadt (DE)
- PREUSSNER, Christian
D-71706 Markgröningen (DE)
- KEIL, Thomas
D-96050 Bamberg (DE)
- KIRSTEN, Oliver
D-95326 Kulmbach (DE)
- MARTIN, Ottmar
D-71735 Hochdorf (DE)
- LEUSCHNER, Wolfgang
D-91330 Eggolsheim (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-98/35159 US-A- 4 040 396 US-A- 5 642 862
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DE-A- 3 943 005 US-A- 5 570 841
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 005, no. 143 (M-087), 9. September 1981 & JP 56 075955
A (NIPPON DENSO CO LTD), 23. Juni 1981
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 017, no. 031 (M-1356), 21. Januar 1993 & JP 04 252861
A (NISSAN MOTOR CO LTD), 8. September 1992
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Brennstoffeinspritzventil nach der Gattung des Hauptanspruchs.
[0002] Aus der DE-PS 39 43 005 ist bereits ein elektromagnetisch betätigbares Brennstoffeinspritzventil
bekannt, bei dem im Sitzbereich mehrere scheibenförmige Elemente angeordnet sind.
Bei Erregung des Magnetkreises wird eine als Flachanker fungierende flache Ventilplatte
von einer mit ihr zusammenwirkenden gegenüberliegenden Ventilsitzplatte abgehoben,
die gemeinsam ein Plattenventilteil bilden. Stromaufwärts der Ventilsitzplatte ist
ein Drallelement angeordnet, das den zum Ventilsitz strömenden Brennstoff in eine
kreisförmige Drehbewegung versetzt. Eine Anschlagplatte begrenzt den axialen Weg der
Ventilplatte auf der der Ventilsitzplatte gegenüberliegenden Seite. Die Ventilplatte
wird mit großem Spiel von dem Drallelement umgeben; eine gewisse Führung der Ventilplatte
übernimmt damit das Drallelement. Im Drallelement sind an dessen unterer Stirnseite
mehrere tangential verlaufende Nuten eingebracht, die vom äußeren Umfang ausgehend
bis in eine mittlere Drallkammer reichen. Durch das Aufliegen des Drallelements mit
seiner unteren Stirnseite auf der Ventilsitzplatte liegen die Nuten als Drallkanäle
vor.
[0003] Des weiteren ist aus der EP-OS 0 350 885 ein Brennstoffeinspritzventil bekannt, bei
dem ein Ventilsitzkörper vorgesehen ist, wobei ein an einer axial bewegbaren Ventilnadel
angeordneter Ventilschließkörper mit einer Ventilsitzfläche des Ventilsitzkörpers
zusammenwirkt. Stromaufwärts der Ventilsitzfläche ist in einer Ausnehmung des Ventilsitzkörpers
ein Drallelement angeordnet, das den zum Ventilsitz strömenden Brennstoff in eine
kreisförmige Drehbewegung versetzt. Eine Anschlagplatte begrenzt den axialen Weg der
Ventilnadel, wobei die Anschlagplatte eine zentrale Öffnung besitzt, die einer gewissen
Führung der Ventilnadel dient. Die Ventilnadel wird mit großem Spiel von der Öffnung
der Anschlagplatte umgeben, da der dem Ventilsitz zuzuführende Brennstoff ebenfalls
diese Öffnung passieren muß. Im Drallelement sind an dessen unterer Stirnseite mehrere
tangential verlaufende Nuten eingebracht, die vom äußeren Umfang ausgehend bis in
eine mittlere Drallkammer reichen. Durch das Aufliegen des Drallelements mit seiner
unteren Stirnseite auf dem Ventilsitzkörper liegen die Nuten als Drallkanäle vor.
[0004] Aus der nicht vorveröffentlichten WO 98/35159 A, die als Stand der Technik nach Artikel
54(3) EPÜ gilt, ist bereits ein Brennstoffeinspritzventil bekannt, das an seinem stromabwärtigen
Ende ein scheibenförmiges Drallelement aufweist. Das Ventil weist einen elektromagnetischen
Kreis auf, der der Betätigung einer axial entlang einer Ventillängsachse bewegbaren
Ventilnadel dient. Ein an der Ventilnadel ausgeformter Ventilschließabschnitt wirkt
zum Öffnen und Schließen des Ventils mit einem festen Ventilsitz zusammen. Stromaufwärts
des Ventilsitzes ist das scheibenförmige Drallelement angeordnet, wobei das Drallelement
einen inneren Öffnungsbereich mit einer mittleren Drallkammer und mit mehreren in
die Drallkammer mündenden Drallkanälen besitzt. Der innere Öffnungsbereich erstreckt
sich vollständig über die gesamte axiale Dicke des Drallelements. Die Drallkanäle
beginnen an vergrößerten Einlaufbereichen und sind durch einen umlaufenden Randbereich
vom äußeren Umfang des Drallelements beabstandet.
Vorteile der Erfindung
[0005] Das erfindungsgemäße Brennstoffeinspritzventil mit den kennzeichnenden Merkmalen
des Hauptanspruchs hat den Vorteil, daß es auf besonders einfache Art und Weise kostengünstig
herstellbar ist. Das scheibenförmige Drallelement ist sehr einfach strukturiert und
dadurch einfach ausformbar. Dem Drallelement kommt nur die Aufgabe zu, eine Drall-
bzw. Drehbewegung im Brennstoff zu erzeugen und dabei möglichst störende Turbulenzen
im Fluid nicht entstehen zu lassen. Alle anderen Ventilfunktionen übernehmen andere
Bauteile des Ventils. So kann das Drallelement optimiert bearbeitet werden. Da es
sich bei dem Drallelement um ein Einzelbauteil handelt, sind bei dessen Handhabung
im Herstellungsprozess keine Einschränkungen zu erwarten. Im Vergleich zu Drallkörpern,
die an einer Stirnseite Nuten oder ähnliche drallerzeugende Vertiefungen aufweisen,
kann in dem erfindungsgemäßen Drallelement mit einfachsten Mitteln ein innerer Öffnungsbereich
geschaffen werden, der sich über die gesamte axiale Dicke des Drallelements erstreckt
und von einem äußeren umlaufenden Randbereich umgeben ist. In vorteilhafter Weise
wird bei dem Drallelement auf ansonsten komplizierter einzubringende Nuten, Gräben,
Einkerbungen, Rillen oder Rinnen verzichtet.
[0006] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen des im Hauptanspruch angegebenen Brennstoffeinspritzventils möglich.
[0007] Ebenso wie das Drallelement und das Ventilsitzelement ist auch das Führungselement
einfach herstellbar. In besonders vorteilhafter Weise dient das Führungselement nur
der Führung der es in einer Führungsöffnung durchragenden Ventilnadel. Es liegt also
eine klare Funktionstrennung zu den beiden anderen stromabwärts folgenden Elementen
vor.
[0008] Der modulare Aufbau der Elemente und die damit verbundene Funktionstrennung hat den
Vorteil, daß die einzelnen Bauteile sehr flexibel gestaltet werden können, so daß
durch einfache Variation eines Elements unterschiedliche abzuspritzende Sprays (Spraywinkel,
statische Abspritzmenge) erzeugbar sind.
[0009] In vorteilhafter Weise wird eine gewünschte Verlängerung der Drallkanäle durch ein
Krümmen oder Abknicken erreicht. Die hakenförmig abgeknickten Enden der Drallkanäle
dienen als Sammeltaschen, die großflächig ein Reservoir zum turbulenzarmen Einströmen
des Brennstoffs bilden. Nach der Strömungsumlenkung tritt der Brennstoff langsam und
turbulenzarm in die eigentlichen tangentialen Drallkanäle ein, wodurch ein weitgehend
störungsfreier Drall erzeugbar ist.
[0010] Durch geringe bauliche Änderungsmaßnahmen ist es möglich, das Führungselement entweder
mit einer Druckfeder gegen das Drallelement zu drücken oder das Führungselement mit
der dem Drallelement abgewandten Stirnseite an einer Stufe im Ventilsitzträger anliegen
zu lassen. In jedem Fall deckt das Führungselement bzw. ein Führungsabschnitt eines
Ventilsitzträgers mit seiner unteren Stirnseite die Drallkanäle im Drallelement weitgehend
ab, während die Drallkanäle auf der gegenüberliegenden Seite von der oberen Stirnseite
des Ventilsitzelements begrenzt werden.
Zeichnung
[0011] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung vereinfacht dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 ein erstes
Ausführungsbeispiel eines Brennstoffeinspritzventils, Figur 2 einen ersten Führungs-
und Sitzbereich als vergrößerten Ausschnitt aus Figur 1, Figur 3 ein erfindungsgemäßes
Drallelement, Figur 4 einen zweiten Führungs- und Sitzbereich, Figur 5 ein zweites
Ausführungsbeispiel eines Brennstoffeinspritzventils, Figur 6 einen dritten Führungsund
Sitzbereich als vergrößerten Ausschnitt aus Figur 5, Figur 7 einen vierten Führungs-
und Sitzbereich, Figur 8 einen fünften Führungs- und Sitzbereich und Figur 9 einen
sechsten Führungs- und Sitzbereich.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0012] Das in der Figur 1 beispielsweise als ein Ausführungsbeispiel dargestellte elektromagnetisch
betätigbare Ventil in der Form eines Einspritzventils für Brennstoffeinspritzanlagen
von gemischverdichtenden, fremdgezündeten Brennkraftmaschinen hat einen von einer
Magnetspule 1 zumindest teilweise umgebenen, als Innenpol eines Magnetkreises dienenden,
rohrförmigen, weitgehend hohlzylindrischen Kern 2. Das Brennstoffeinspritzventil eignet
sich besonders als Hochdruckeinspritzventil zum direkten Einspritzen von Brennstoff
in einen Brennraum einer Brennkraftmaschine. Ein beispielsweise gestufter Spulenkörper
3 aus Kunststoff nimmt eine Bewicklung der Magnetspule 1 auf und ermöglicht in Verbindung
mit dem Kern 2 und einem ringförmigen, nichtmagnetischen, von der Magnetspule 1 teilweise
umgebenen Zwischenteil 4 mit einem L-förmigen Querschnitt einen besonders kompakten
und kurzen Aufbau des Einspritzventils im Bereich der Magnetspule 1.
[0013] In dem Kern 2 ist eine durchgängige Längsöffnung 7 vorgesehen, die sich entlang einer
Ventillängsachse 8 erstreckt. Der Kern 2 des Magnetkreises dient auch als Brennstoffeinlaßstutzen,
wobei die Längsöffnung 7 einen Brennstoffzufuhrkanal darstellt. Mit dem Kern 2 oberhalb
der Magnetspule 1 fest verbunden ist ein äußeres metallenes (z. B. ferritisches) Gehäuseteil
14, das als Außenpol bzw. äußeres Leitelement den Magnetkreis schließt und die Magnetspule
1 zumindest in Umfangsrichtung vollständig umgibt. In der Längsöffnung 7 des Kerns
2 ist zulaufseitig ein Brennstoffilter 15 vorgesehen, der für die Herausfiltrierung
solcher Brennstoffbestandteile sorgt, die aufgrund ihrer Größe im Einspritzventil
Verstopfungen oder Beschädigungen verursachen könnten. Der Brennstoffilter 15 ist
z. B. durch Einpressen im Kern 2 fixiert.
[0014] Der Kern 2 bildet mit dem Gehäuseteil 14 das zulaufseitige Ende des Brennstoffeinspritzventils,
wobei sich das obere Gehäuseteil 14 beispielsweise in axialer Richtung stromabwärts
gesehen gerade noch über die Magnetspule 1 hinaus erstreckt. An das obere Gehäuseteil
14 schließt sich dicht und fest ein unteres rohrförmiges Gehäuseteil 18 an, das z.
B. ein axial bewegliches Ventilteil bestehend aus einem Anker 19 und einer stangenförmigen
Ventilnadel 20 bzw. einen langgestreckten Ventilsitzträger 21 umschließt bzw. aufnimmt.
Die beiden Gehäuseteile 14 und 18 sind z. B. mit einer umlaufenden Schweißnaht fest
miteinander verbunden.
[0015] In dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel sind das untere Gehäuseteil 18
und der weitgehend rohrförmige Ventilsitzträger 21 durch Verschrauben fest miteinander
verbunden; Schweißen, Löten oder Bördeln stellen aber ebenso mögliche Fügeverfahren
dar. Die Abdichtung zwischen dem Gehäuseteil 18 und dem Ventilsitzträger 21 erfolgt
z. B. mittels eines Dichtrings 22. Der Ventilsitzträger 21 besitzt über seine gesamte
axiale Ausdehnung eine innere Durchgangsöffnung 24, die konzentrisch zu der Ventillängsachse
8 verläuft.
[0016] Mit seinem unteren Ende 25, das auch zugleich den stromabwärtigen Abschluß des gesamten
Brennstoffeinspritzventils darstellt, umgibt der Ventilsitzträger 21 ein in der Durchgangsöffnung
24 eingepaßtes scheibenförmiges Ventilsitzelement 26 mit einer sich stromabwärts kegelstumpfförmig
verjüngenden Ventilsitzfläche 27. In der Durchgangsöffnung 24 ist die z. B. stangenförmige,
einen weitgehend kreisförmigen Querschnitt aufweisende Ventilnadel 20 angeordnet,
die an ihrem stromabwärtigen Ende einen Ventilschließabschnitt 28 aufweist. Dieser
beispielsweise kugelig oder teilweise kugelförmig bzw. wie in allen Figuren dargestellt
sich keglig verjüngende Ventilschließabschnitt 28 wirkt in bekannter Weise mit der
im Ventilsitzelement 26 vorgesehenen Ventilsitzfläche 27 zusammen. Stromabwärts der
Ventilsitzfläche 27 ist im Ventilsitzelement 26 wenigstens eine Austrittsöffnung 32
für den Brennstoff eingebracht.
[0017] Die Betätigung des Einspritzventils erfolgt in bekannter Weise elektromagnetisch.
Zur axialen Bewegung der Ventilnadel 20 und damit zum Öffnen entgegen der Federkraft
einer in der Längsöffnung 7 des Kerns 2 angeordneten Rückstellfeder 33 bzw. Schließen
des Einspritzventils dient der elektromagnetische Kreis mit der Magnetspule 1, dem
Kern 2, den Gehäuseteilen 14 und 18 und dem Anker 19. Der Anker 19 ist mit dem dem
Ventilschließabschnitt 28 abgewandten Ende der Ventilnadel 20 z. B. durch eine Schweißnaht
verbunden und auf den Kern 2 ausgerichtet. Zur Führung der Ventilnadel 20 während
ihrer Axialbewegung mit dem Anker 19 entlang der Ventillängsachse 8 dient einerseits
eine im Ventilsitzträger 21 am dem Anker 19 zugewandten Ende vorgesehene Führungsöffnung
34 und andererseits ein stromaufwärts des Ventilsitzelements 26 angeordnetes scheibenförmiges
Führungselement 35 mit einer maßgenauen Führungsöffnung 55. Der Anker 19 ist während
seiner Axialbewegung von dem Zwischenteil 4 umgeben.
[0018] Eine in der Längsöffnung 7 des Kerns 2 eingeschobene, eingepreßte oder eingeschraubte
Einstellhülse 38 dient zur Einstellung der Federvorspannung der über ein Zentrierstück
39 mit ihrer stromaufwärtigen Seite an der Einstellhülse 38 anliegenden Rückstellfeder
33, die sich mit ihrer gegenüberliegenden Seite am Anker 19 abstützt. Im Anker 19
sind ein oder mehrere bohrungsähnliche Strömungskanäle 40 vorgesehen, durch die der
Brennstoff von der Längsöffnung 7 im Kern 2 aus über stromabwärts der Strömungskanäle
40 ausgebildete Verbindungskanäle 41 nahe der Führungsöffnung 34 im Ventilsitzträger
21 bis in die Durchgangsöffnung 24 gelangen kann.
[0019] Der Hub der Ventilnadel 20 wird durch die Einbaulage des Ventilsitzelements 26 vorgegeben.
Eine Endstellung der Ventilnadel 20 ist bei nicht erregter Magnetspule 1 durch die
Anlage des Ventilschließabschnitts 28 an der Ventilsitzfläche 27 des Ventilsitzelements
26 festgelegt, während sich die andere Endstellung der Ventilnadel 20 bei erregter
Magnetspule 1 durch die Anlage des Ankers 19 an der stromabwärtigen Stirnseite des
Kerns 2 ergibt. Die Oberflächen der Bauteile im letztgenannten Anschlagbereich sind
beispielsweise verchromt.
[0020] Die elektrische Kontaktierung der Magnetspule 1 und damit deren Erregung erfolgt
über Kontaktelemente 43, die noch außerhalb des Spulenkörpers 3 mit einer Kunststoffumspritzung
44 versehen sind. Die Kunststoffumspritzung 44 kann sich auch über weitere Bauteile
(z. B. Gehäuseteile 14 und 18) des Brennstoffeinspritzventils erstrecken. Aus der
Kunststoffumspritzung 44 heraus verläuft ein elektrisches Anschlußkabel 45, über das
die Bestromung der Magnetspule 1 erfolgt. Die Kunststoffumspritzung 44 ragt durch
das in diesem Bereich unterbrochene obere Gehäuseteil 14.
[0021] In Figur 2 ist der Führungs- und Sitzbereich als Ausschnitt aus Figur 1 nochmals
in geändertem Maßstab dargestellt, um diesen erfindungsgemäß ausgebildeten Ventilbereich
besser zu verdeutlichen. Der im abspritzseitigen Ende 25 des Ventilsitzträgers 21
in dessen Durchgangsöffnung 24 vorgesehene Führungs- und Sitzbereich wird bei dem
in Figur 2 dargestellten und bei allen anderen nachfolgenden erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen
grundsätzlich durch drei axial aufeinanderfolgende, scheibenförmige, funktionsgetrennte
Elemente gebildet. In stromabwärtiger Richtung folgen nacheinander das Führungselement
35, ein sehr flaches Drallelement 47 und das Ventilsitzelement 26.
[0022] Stromabwärts der Führungsöffnung 34 ist die Durchgangsöffnung 24 des Ventilsitzträgers
21 beispielsweise zweimal gestuft ausgeführt, wobei sich in stromabwärtiger Richtung
gesehen mit jeder Stufe der Durchmesser der Durchgangsöffnung 24 vergrößert. Ein erster
Absatz 49 (Figur 1) dient als Anlagefläche für eine z.B. schraubenförmige Druckfeder
50. Mit der zweiten Stufe 51 wird ein vergrößerter Einbauraum für die drei Elemente
35, 47 und 26 geschaffen. Das Drallelement 47 weist einen solchen Außendurchmesser
auf, das es straff mit geringem Spiel in die Durchgangsöffnung 24 des Ventilsitzträgers
21 eingepaßt werden kann. Die die Ventilnadel 20 umhüllende Druckfeder 50 verspannt
die drei Elemente 35, 47 und 26 weich im Ventilsitzträger 21, da sie mit ihrer dem
Absatz 49 gegenüberliegenden Seite gegen das Führungselement 35 drückt. Um eine sichere
Auflagefläche am Führungselement 35 für die Druckfeder 50 zu haben, ist die dem Drallelement
47 abgewandte Stirnseite mit einer Ausnehmung 52 versehen, an deren Grund 53 die Druckfeder
50 anliegt.
[0023] Das Führungselement 35 weist eine maßgenaue innere Führungsöffnung 55 auf, durch
die sich die Ventilnadel 20 während ihrer Axialbewegung hindurch bewegt. Der Außendurchmesser
des Führungselements 35 ist kleiner gewählt als der Durchmesser der Durchgangsöffnung
24 stromabwärts der Stufe 51. Damit wird eine Brennstoffströmung am äußeren Umfang
des Führungselements 35 entlang in Richtung zur Ventilsitzfläche 27 garantiert. Der
Brennstoff strömt stromabwärts des Führungselements 35 unmittelbar in das Drallelement
47, das Figur 3 in einer Draufsicht zeigt, ein. Zum verbesserten Einströmen nahe des
äußeren Randes des Drallelements 47 ist das Führungselement 35 an seiner unteren Stirnseite
z.B. mit einer umlaufenden Fase 56 versehen.
[0024] Die drei Elemente 35, 47 und 26 liegen unmittelbar mit ihren jeweiligen Stirnflächen
aneinander. Bevor eine feste Verbindung des Ventilsitzelements 26 am Ventilsitzträger
21 vorgenommen wird, erfolgt eine Ausrichtung des Ventilsitzelements 26. Das Ventilsitzelement
26 wird durch ein Werkzeug z.B. in Form eines Stempels 58, der in Figur 2 nur schematisch
angedeutet ist und der an der äußeren stromabwärtigen Stirnseite des Ventilsitzelements
26 sowie des Ventilsitzträgers 21 anliegt, gegenüber der Längsachse des Ventilsitzträgers
21 ausgerichtet. Dieser Schweißausrichtstempel 58 hat z.B. über den Umfang verteilt
einige Aussparungen 59, durch die das Ventilsitzelement 26 mit dem Ventilsitzträger
21 punktweise laserverschweißt wird. Nach dem Entfernen des Stempels 58 kann das Ventilsitzelement
26 vollständig umlaufend mit einer dichten Schweißnaht 61 eingeschweißt werden. Nachfolgend
wird beispielsweise wiederum das Führungselement 35 gegenüber dem Ventilsitzelement
26 mittels der an der Ventilsitzfläche 27 aufsitzenden Ventilnadel 20 ausgerichtet.
[0025] In Figur 3 ist ein zwischen Führungselement 35 und Ventilsitzelement 26 eingebettetes
Drallelement 47 als Einzelbauteil in einer Draufsicht dargestellt, das mit möglichst
geringem Spiel am Umfang in der Durchgangsöffnung 24 geführt ist. Das Drallelement
47 kann kostengünstig beispielsweise mittels Stanzen, Drahterodieren, Laserschneiden,
Ätzen oder anderen bekannten Verfahren aus einem Blech oder durch galvanische Abscheidung
hergestellt werden. In dem Drallelement 47 ist ein innerer Öffnungsbereich 60 ausgeformt,
der über die gesamte axiale Dicke des Drallelements 47 verläuft. Der Öffnungsbereich
60 wird von einer inneren Drallkammer 62, durch die sich der Ventilschließabschnitt
28 der Ventilnadel 20 hindurch erstreckt, und von einer Vielzahl von in die Drallkammer
62 mündenden Drallkanälen 63 gebildet. Die Drallkanäle 63 münden tangential in die
Drallkammer 62 und stehen mit ihren der Drallkammer 62 abgewandten Enden 65 nicht
mit dem äußeren Umfang des Drallelements 47 in Verbindung. Vielmehr verbleibt zwischen
den Enden 65 der Drallkanäle 63 und dem äußeren Umfang des Drallelements 47 ein umlaufender
Randbereich 66.
[0026] Bei eingebauter Ventilnadel 20 wird die Drallkammer 62 nach innen von der Ventilnadel
20 (Ventilschließabschnitt 28) und nach außen durch die Wandung des Öffnungsbereichs
60 des Drallelements 47 begrenzt. Durch die tangentiale Einmündung der Drallkanäle
63 in die Drallkammer 62 bekommt der Brennstoff einen Drehimpuls aufgeprägt, der in
der weiteren Strömung bis in die Austrittsöffnung 32 erhalten bleibt. Durch die Fliehkraft
wird der Brennstoff hohlkegelförmig abgespritzt. Eine gewünschte Verlängerung der
Drallkanäle 63 wird z.B. durch ein Krümmen oder Abknicken erreicht. Die hakenförmig
abgeknickten Enden 65 der Drallkanäle 63 dienen als Sammeltaschen, die großflächig
ein Reservoir zum turbulenzarmen Einströmen des Brennstoffs bilden. Nach der Strömungsumlenkung
tritt der Brennstoff langsam und turbulenzarm in die eigentlichen tangentialen Drallkanäle
63 ein, wodurch ein weitgehend störungsfreier Drall erzeugbar ist.
[0027] In den weiteren Ausführungsbeispielen der nachfolgenden Figuren sind die gegenüber
dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel gleichbleibenden bzw.
gleichwirkenden Teile durch die gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet. Der in Figur
4 dargestellte Führungs- und Sitzbereich unterscheidet sich von dem in Figur 2 gezeigten
hauptsächlich dadurch, daß eine andere Befestigungsmöglichkeit des Ventilsitzelements
26 am Ventilsitzträger 21 vorgesehen ist. Da das Ende 25 des Ventilsitzträgers 21
stromabwärts der Stufe 51 verkürzt ausgeführt ist, findet von den drei Elementen 35,
47 und 26 nur das Führungselement 35 Aufnahme in der Durchgangsöffnung 24 des Ventilsitzträgers
21. Dagegen liegt das Drallelement 47 stirnseitig 82 am unteren Ende 25 des Ventilsitzträgers
21 an. Das mit einem größeren Außendurchmesser ausgebildete Drallelement 47 kann in
vorteilhafter Weise längere Drallkanäle 63 besitzen, so daß eine noch turbulenzärmere
Strömung erzielbar ist. Entsprechend dem äußeren Durchmesser des Drallelements 47
weist auch das Ventilsitzelement 26 diesen vergrößerten Außendurchmesser auf. Die
Befestigung des Ventilsitzelements 26 am Ventilsitzträger 21 erfolgt z.B. mittels
einer umlaufenden Schweißnaht 61 am äußeren Umfang des Ventilsitzelements 26, wobei
die Schweißnaht 61 im Bereich des Drallelements 47 vorgesehen sein kann, so daß das
Drallelement 47 außerhalb seiner Drallkanäle 63 unmittelbar mit dem Ventilsitzträger
21 verschweißt ist.
[0028] Bei dem in Figur 5 dargestellten Ausführungsbeispiel eines Brennstoffeinspritzventils
ist der Ventilsitzträger 21 deutlich dünnwandiger ausgeführt als bei dem in Figur
1 gezeigten Ausführungsbeispiel. Während sich die Druckfeder 50 mit ihrem unteren
Ende an der oberen Stirnseite des Führungselements 35 ohne Ausnehmung 52 abstützt,
liegt die Druckfeder 50 mit ihrem gegenüberliegenden Ende an einer Stützscheibe 68
an. Die Stützscheibe 68 ist durch eine Schweißnaht fest mit dem oberen Ende des Ventilsitzträgers
21 verbunden. Anstelle der Verbindungskanäle 41 im Ventilsitzträger 21 besitzt bei
dieser Ausführungsform die Stützscheibe 68 mehrere axial verlaufende und durchgehende
Verbindungskanäle 41. Zur verbesserten Strömung des Brennstoffs ist am äußeren Umfang
des Führungselements 35 wenigstens ein nutähnlicher Strömungskanal 69 ausgebildet,
der besonders in Figur 6 deutlich wird.
[0029] In Figur 6 ist der Führungs- und Sitzbereich als Ausschnitt aus Figur 5 nochmals
in geändertem Maßstab dargestellt, um diesen erfindungsgemäß ausgebildeten Ventilbereich
besser zu verdeutlichen. Der im abspritzseitigen Ende 25 des Ventilsitzträgers 21
in dessen Durchgangsöffnung 24 vorgesehene Führungs- und Sitzbereich wird wiederum
durch die drei axial aufeinanderfolgenden, scheibenförmigen Elemente 35, 47 und 26
gebildet. Am unteren Ende 25 des Ventilsitzträgers 21 ist die innere Durchgangsöffnung
24 in Strömungsrichtung konisch verjüngt ausgeführt. Entsprechend weist auch das Ventilsitzelement
26 zum genauen Einpassen in den Ventilsitzträger 21 eine sich konisch verjüngende
Außenkontur auf. Bei diesem Ausführungsbeispiel werden die drei Elemente 35, 47 und
26 durch die Durchgangsöffnung 24 von oben, also von der dem Anker 19 zugewandten
Seite her eingeführt, wobei mit dem Ventilsitzelement 26 begonnen wird. In diesem
Fall ist die Schweißnaht 61 am unteren Ende 25 des Ventilsitzträgers 21 deutlich geringer
belastet. Das Drallelement 47 weist einen solchen Außendurchmesser auf, das es straff
mit geringem Spiel in die Durchgangsöffnung 24 des Ventilsitzträgers 21 eingepaßt
werden kann.
[0030] In Figur 7 ist ein weiterer Führungs- und Sitzbereich dargestellt, bei dem das Ende
25 des Ventilsitzträgers 21 umfänglich von einem zusätzlichen rohrförmigen Befestigungsteil
70 umgeben ist. Ähnlich wie beim in Figur 4 gezeigten Ausführungsbeispiel sind das
Drallelement 47 und das Ventilsitzelement 26 mit einem größeren Außendurchmesser versehen
als dem Durchmesser der Durchgangsöffnung 24, weshalb das Drallelement 47 am Ende
25 des Ventilsitzträgers 21 stirnseitig 82 anliegt. Das Führungselement 35 ist als
flache Scheibe ausgeführt und innerhalb der Durchgangsöffnung 24 angeordnet, wobei
der Außendurchmesser deutlich geringer ist als der Durchmesser der Durchgangsöffnung
24, so daß Brennstoff am äußeren Umfang des Führungselements 35 axial entlang strömen
kann.
[0031] Die feste Verbindung von Ventilsitzelement 26 und Ventilsitzträger 21 wird durch
das zusätzliche Befestigungsteil 70 erzielt. Das dünnwandige, rohrförmige Befestigungsteil
70 umgibt nämlich sowohl das Ventilsitzelement 26 und das Drallelement 47 als auch
das Ende 25 des Ventilsitzträgers 21. Mit der Schweißnaht 61 sind das Ventilsitzelement
26 und das Befestigungsteil 70 an ihren unteren bündig abschließenden Stirnflächen
miteinander verbunden. In besonders vorteilhafter Weise besitzt das Befestigungsteil
70 an seiner unteren Stirnfläche eine nach innen ragende, umlaufende Schulter 74,
an der das Ventilsitzelement 26 mit einer Stufe 75 aufsitzen kann. Aufgrund dieser
Ausbildung des Befestigungsteils 70 kann die Schweißnaht 61 mit weniger Materialauftrag
und damit verbundenen geringerem Schweißverzug angebracht werden. Die Schweißnaht
61 ist bei einer solchen Ausführung deutlich geringer belastet als bei der Ausführung
gemäß Figur 2. Die Schweißung kann also mit geringerer thermischer Energie erfolgen,
wodurch die Formgenauigkeit des Ventilsitzelements 26 auf jeden Fall garantiert ist.
[0032] Die Verbindung von Ventilsitzträger 21 und Befestigungsteil 70 übernimmt eine zweite,
beispielsweise etwas stärker als die Schweißnaht 61 ausgebildete Schweißnaht 71, die
z.B. stromaufwärts des Führungselements 35 vom äußeren Umfang des Befestigungsteils
70 her angebracht wird. Durch das zusätzliche Befestigungsteil 70 können das Drallelement
47 und das Führungselement 35 sehr genau zur Längsachse des Ventilsitzträgers 21 ausgerichtet
werden, womit ein Verkanten oder Verklemmen des Führungselements 35 auf der Ventilnadel
20 vermieden wird. Das Drallelement 47 weist einen solchen Außendurchmesser auf, das
es straff in das Befestigungsteil 70 eingepaßt werden kann. In der Durchgangsöffnung
24 des Ventilsitzträgers 21 ist wiederum die Druckfeder 50 eingebaut, die mit ihrem
einen Ende an dem federverspannten Führungselement 35 anliegt und die sich mit ihrem
dem Führungselement 35 abgewandten Ende an dem Absatz 49 im Ventilsitzträger 21 abstützt.
Zwischen einem äußeren Absatz 72 am Ventilsitzträger 21 und dem der Schweißnaht 61
abgewandten oberen Ende des Befestigungsteils 70 ist beispielsweise ein Dichtelement
73 eingesetzt.
[0033] Wie bereits erwähnt, kann der Ventilschließabschnitt 28 anstelle des kegelstumpfförmigen
Verlaufs auch anderweitig, z.B. kugelig ausgebildet sein. Bei einem solchen Kugelabschnitt
am stromabwärtigen Ende der Ventilnadel 20 liegt der Kugelmittelpunkt in vorteilhafter
Weise in axialer Höhe des Führungselements 35. So wird wirkungsvoll verhindert, daß
sich die Ventilnadel 20 im Führungselement 35 verklemmt.
[0034] Ein Ausführungsbeispiel, bei dem auf eine gegen das Führungselement 35 wirkende Druckfeder
50 verzichtet wird, zeigt Figur 8. Die in der Durchgangsöffnung 24 vorgesehene Stufe
51 dient hier nicht nur der Vergrößerung des Öffnungsdurchmessers zur Aufnahme der
Elemente 35, 47 und 26, sondern auch als Anlagefläche für die obere Stirnseite des
Führungselements 35. Um eine Strömung des Brennstoffs in Richtung zur Ventilsitzfläche
27 zu gewährleisten, ist am äußeren Umfang des Führungselements 35 wenigstens ein
nutähnlicher Strömungskanal 69 ausgebildet. Diese Strömungskanäle 69 haben an der
oberen Stirnseite des Führungselements 35 eine so große radiale Erstreckung, daß Brennstoff
von stromaufwärts der Stufe 51 ungehindert in sie eintreten kann.
[0035] Nach Durchströmen des wenigstens einen Strömungskanals 69 tritt der Brennstoff in
einen sich zwischen Führungselement 35 und Drallelement 47 befindlichen Ringraum 76,
der sich durch die an der unteren Stirnseite des Führungselements 35 angeformte umlaufende
Fase 56 ergibt. Aus dem Ringraum 76 fließt der Brennstoff in den Öffnungsbereich 60,
insbesondere in die als Sammeltaschen dienenden Enden 65 der Drallkanäle 63 des Drallelements
47. In bereits erläuterter Weise werden im Fluid auftretende störende Turbulenzen
in den Sammeltaschen 65 abgebaut.
[0036] Für alle Ausführungsbeispiele gilt, daß das Spiel zwischen der Ventilnadel 20 und
dem Führungselement 35 in der Führungsöffnung 55 sehr gering ist, damit es in diesem
Bereich aufgrund der Druckdifferenz zwischen den beiden Stirnseiten des Führungselements
35 nicht zu einem Leckstrom des Brennstoffs kommt. Bei dem in Figur 8 dargestellten
Ausführungsbeispiel werden die drei Elemente 35, 47 und 26 in der Durchgangsöffnung
24 vorfixiert. Das Führungselement 35 weist in der Durchgangsöffnung 24 ein deutlich
größeres Spiel auf als die Ventilnadel 20 in der Führungsöffnung 55. So kann noch
nachfolgend die endgültige Ausrichtung des Führungselements 35 gegenüber dem Ventilsitzelement
26 vorgenommen werden, wobei die Ausrichtung mit Hilfe der Ventilnadel 20 oder einem
eine vergleichbare Kontur aufweisenden Hilfskörper erfolgt. Nach dem Ausrichten der
Elemente 35, 47 und 26 werden diese axial gegen die Stufe 51 im Ventilsitzträger 21
verspannt, und das Ventilsitzelement 26 wird unter Beibehaltung dieser Spannung mit
dem Ventilsitzträger 21 an der stromabwärtigen Stirnfläche verschweißt (Schweißnaht
61).
[0037] Das Ausführungsbeispiel nach Figur 8 kann auch so ausgeführt sein, daß die Elemente
35, 47 und 26 durch geringes Spiel oder sogar Pressung in der Durchgangsöffnung 24
fixiert werden. Zusätzlich kann das Ventilsitzelement 26 durch die Schweißnaht 61
oder durch Bördeln in der Durchgangsöffnung 24 befestigt sein.
[0038] In Figur 9 ist ein weiterer Führungs- und Sitzbereich eines erfindungsgemäßen Brennstoffeinspritzventils
dargestellt, bei dem kein separates Führungselement 35 vorgesehen ist. Vielmehr weist
der teilweise das Ventilgehäuse bildende Ventilsitzträger 21 einen unteren, dem Ventilsitzelement
26 zugewandten Führungsabschnitt 35' auf. Die Führungsöffnung 55 zur Führung der Ventilnadel
20 ist also in dem Ventilsitzträger 21 integriert. Die Durchgangsöffnung 24 im Ventilsitzträger
21 endet somit als Führungsöffnung 55 in stromabwärtiger Richtung. Stromaufwärts der
Führungsöffnung 24 zweigen aus der Durchgangsöffnung 24 in einem sich in stromabwärtiger
Richtung konisch verjüngenden Öffnungsabschnitt 79 eine oder mehrere beispielsweise
schräg zur Ventillängsachse 8 verlaufende Strömungsöffnungen 81 ab, die an der unteren
abspritzseitigen Stirnseite 82 des Ventilsitzträgers 21 enden.
[0039] Aus diesen Strömungsöffnungen 81 kommend strömt der Brennstoff unmittelbar in die
Drallkanäle 63 des stromabwärts unmittelbar folgenden Drallelements 47. An der abspritzseitigen
Stirnseite 82 des Ventilsitzträgers 21 sind aufeinanderfolgend das Drallelement 47
und das Ventilsitzelement 26 mit seiner Ventilsitzfläche 27 mittels zweier ringförmiger,
am äußeren Umfang angebrachter Schweißnähte 83 und 84 dicht befestigt. Sowohl der
Ventilsitzträger 21 als auch das Drallelement 47 und das Ventilsitzelement 26 weisen
dazu beispielsweise den gleichen Außendurchmesser auf.
Patentansprüche für folgende(n) Vertragsstaat(en): DE,GB,IT
1. Brennstoffeinspritzventil für Brennstoffeinspritzanlagen von Brennkraftmaschinen,
insbesondere zum direkten Einspritzen von Brennstoff in einen Brennraum einer Brennkraftmaschine,
mit einem elektromagnetischen Kreis (1, 2, 14, 19), mit einer axial entlang einer
Ventillängsachse (8) bewegbaren Ventilnadel (20), die einen Ventilschließabschnitt
(28) aufweist, der zum Öffnen und Schließen des Ventils mit einem festen Ventilsitz
(27) zusammenwirkt, der an einem Ventilsitzelement (26) ausgebildet ist, und mit einem
unmittelbar stromaufwärts des Ventilsitzes (27) angeordneten scheibenförmigen Drallelement
(47), wobei das Drallelement (47) einen inneren Öffnungsbereich (60) mit mehreren
Drallkanälen (63) besitzt, der sich vollständig über die gesamte axiale Dicke des
Drallelements (47) erstreckt und der mittels Stanzen ausgeformt ist, und die Drallkanäle
(63) durch einen umlaufenden Randbereich (66) nicht mit dem äußeren Umfang des Drallelements
(47) in Verbindung stehen.
2. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Öffnungsbereich (60) von einer inneren Drallkammer (62) und von einer
Vielzahl von in die Drallkammer (62) mündenden Drallkanälen (63) gebildet ist.
3. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drallkanäle (63) tangential in die Drallkammer (62) münden.
4. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drallkanäle (63) von der Drallkammer (62) entfernt liegende, hakenförmig abgeknickte
Enden (65) aufweisen.
5. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Drallkammer (62) die Ventilnadel (20) axial bewegbar ist.
6. Brennstoffeinspritzventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar stromaufwärts des Drallelements (47) ein separat ausgebildetes Führungselement
(35) mit einer inneren Führungsöffnung (55) zur Führung der die Führungsöffnung (55)
durchdringenden Ventilnadel (20) angeordnet ist.
7. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (35) radial beweglich gegenüber dem Ventilsitz (27) ausgeführt
ist.
8. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (35) mittels einer Druckfeder (50) gegen das Drallelement (47)
und somit indirekt gegen das Ventilsitzelement (26) gedrückt wird.
9. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das ansonsten scheibenförmige Führungselement (35) eine Ausnehmung (52) aufweist,
an deren Grund (53) sich die Druckfeder (50) abstützt.
10. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß am äußeren Umfang des Führungselements (35) wenigstens ein nutähnlicher Strömungskanal
(69) ausgeformt ist.
11. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (35) mit seiner einen Stirnseite an dem Drallelement (47) und
mit seiner anderen gegenüberliegenden Stirnseite an einer Stufe (51) eines Ventilsitzträgers
(21) anliegt, so daß das Führungselement (35) axial gehäuseverspannt ist.
12. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (35), das Drallelement (47) und das Ventilsitzelement (26) mit
geringem Spiel oder Pressung im Ventilsitzträger (21) fixiert sind.
13. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar stromaufwärts des Drallelements (47) ein Führungsabschnitt (35') eines
Ventilsitzträgers (21) mit einer inneren Führungsöffnung (55) zur Führung der die
Führungsöffnung (55) durchdringenden Ventilnadel (20) angeordnet ist.
14. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Drallelement (47) und das Ventilsitzelement (26) zusammen mit einem Führungselement
(35) in einer Durchgangsöffnung (24) eines Ventilsitzträgers (21) angeordnet und somit
vom Ventilsitzträger (21) in Umfangsrichtung vollständig umgeben sind.
15. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Drallelement (47) an einer unteren abspritzseitigen Stirnseite (82) eines Ventilsitzträgers
(21) anliegt und somit einen größeren Außendurchmesser aufweist als eine innere Durchgangsöffnung
(24) des Ventilsitzträgers (21).
16. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß am äußeren Umfang des stromabwärtigen Endes (25) des Ventilsitzträgers (21) ein rohrförmiges
Befestigungsteil (70) angeordnet ist, das am Ventilsitzträger (21) und am Ventilsitzelement
(26) mit jeweils einer Schweißnaht (61, 71) befestigt ist.
Patentansprüche für folgende(n) Vertragsstaat(en): CH,LI
1. Brennstoffeinspritzventil für Brennstoffeinspritzanlagen von Brennkraftmaschinen,
insbesondere zum direkten Einspritzen von Brennstoff in einen Brennraum einer Brennkraftmaschine,
mit einem elektromagnetischen Kreis, mit einer axial entlang einer Ventillängsachse
bewegbaren Ventilnadel, die einen Ventilschließabschnitt aufweist, der zum Öffnen
und Schließen des Ventils mit einem festen Ventilsitz zusammenwirkt, der an einem
Ventilsitzelement ausgebildet ist, und mit einem unmittelbar stromaufwärts des Ventilsitzes
angeordneten scheibenförmigen Drallelement, dadurch gekennzeichnet, daß das Drallelement (47) einen inneren Öffnungsbereich (60) mit mehreren Drallkanälen
(63) besitzt, der sich vollständig über die gesamte axiale Dicke des Drallelements
(47) erstreckt, wobei die Drallkanäle (63) durch einen umlaufenden Randbereich (66)
nicht mit dem äußeren Umfang des Drallelements (47) in Verbindung stehen.
2. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Öffnungsbereich (60) des Drallelements (47) mittels Stanzen ausformbar
ist.
3. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Öffnungsbereich (60) von einer inneren Drallkammer (62) und von einer
Vielzahl von in die Drallkammer (62) mündenden Drallkanälen (63) gebildet ist.
4. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drallkanäle (63) tangential in die Drallkammer (62) münden.
5. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drallkanäle (63) von der Drallkammer (62) entfernt liegende, hakenförmig abgeknickte
Enden (65) aufweisen.
6. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Drallkammer (62) die Ventilnadel (20) axial bewegbar ist.
7. Brennstoffeinspritzventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar stromaufwärts des Drallelements (47) ein separat ausgebildetes Führungselement
(35) mit einer inneren Führungsöffnung (55) zur Führung der die Führungsöffnung (55)
durchdringenden Ventilnadel (20) angeordnet ist.
8. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (35) radial beweglich gegenüber dem Ventilsitz (27) ausgeführt
ist.
9. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (35) mittels einer Druckfeder (50) gegen das Drallelement (47)
und somit indirekt gegen das Ventilsitzelement (26) gedrückt wird.
10. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das ansonsten scheibenförmige Führungselement (35) eine Ausnehmung (52) aufweist,
an deren Grund (53) sich die Druckfeder (50) abstützt.
11. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß am äußeren Umfang des Führungselements (35) wenigstens ein nutähnlicher Strömungskanal
(69) ausgeformt ist.
12. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (35) mit seiner einen Stirnseite an dem Drallelement (47) und
mit seiner anderen gegenüberliegenden Stirnseite an einer Stufe (51) eines Ventilsitzträgers
(21) anliegt, so daß das Führungselement (35) axial gehäuseverspannt ist.
13. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (35), das Drallelement (47) und das Ventilsitzelement (26) mit
geringem Spiel oder Pressung im Ventilsitzträger (21) fixiert sind.
14. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar stromaufwärts des Drallelements (47) ein Führungsabschnitt (35') eines
Ventilsitzträgers (21) mit einer inneren Führungsöffnung (55) zur Führung der die
Führungsöffnung (55) durchdringenden Ventilnadel (20) angeordnet ist.
15. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Drallelement (47) und das Ventilsitzelement (26) zusammen mit einem Führungselement
(35) in einer Durchgangsöffnung (24) eines Ventilsitzträgers (21) angeordnet und somit
vom Ventilsitzträger (21) in Umfangsrichtung vollständig umgeben sind.
16. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Drallelement (47) an einer unteren abspritzseitigen Stirnseite (82) eines Ventilsitzträgers
(21) anliegt und somit einen größeren Außendurchmesser aufweist als eine innere Durchgangsöffnung
(24) des Ventilsitzträgers (21).
17. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß am äußeren Umfang des stromabwärtigen Endes (25) des Ventilsitzträgers (21) ein rohrförmiges
Befestigungsteil (70) angeordnet ist, das am Ventilsitzträger (21) und am Ventilsitzelement
(26) mit jeweils einer Schweißnaht (61, 71) befestigt ist.
Claims for the following Contracting State(s): DE,GB,IT
1. Fuel injection valve for fuel injection systems of internal combustion engines, in
particular for the direct injection of fuel into a combustion chamber of an internal
combustion engine, having an electromagnetic circuit (1, 2, 14, 19), having a valve
needle (20) which can move axially along a valve longitudinal axis (8) and has a valve-closing
section (28) which, for the purpose of opening and closing the valve, interacts with
a fixed valve seat (27) which is formed on a valve seat element (26), and having a
disc-shaped swirl element (47) arranged directly upstream of the valve seat (27),
the swirl element (47) having an inner opening region (60) with a plurality of swirl
channels (63), the said opening region extending completely over the entire axial
thickness of the swirl element (47) and being formed by means of punching, and the
swirl channels (63) not being connected to the outer circumference of the swirl element
(47) because of a peripheral edge region (66).
2. Fuel injection valve according to Claim 1, characterized in that the inner opening region (60) is formed by an inner swirl chamber (62) and by a multiplicity
of swirl channels (63) opening into the swirl chamber (62).
3. Fuel injection valve according to Claim 2, characterized in that the swirl channels (63) open tangentially into the swirl chamber (62).
4. Fuel injection valve according to Claim 2 or 3, characterized in that the swirl channels (63) have ends (65) which lie remote from the swirl chamber (62)
and are bent in a hook-shaped manner.
5. Fuel injection valve according to Claim 2, characterized in that the valve needle (20) can move axially within the swirl chamber (62).
6. Fuel injection valve according to one of the preceding claims, characterized in that a separately formed guide element (35) having an inner guide opening (55) for guiding
the valve needle (20), which penetrates the guide opening (55), is arranged directly
upstream of the swirl element (47).
7. Fuel injection valve according to Claim 6, characterized in that the guide element (35) is designed such that it can move radially with respect to
the valve seat (27).
8. Fuel injection valve according to Claim 7, characterized in that the guide element (35) is pressed by means of a compression spring (50) against the
swirl element (47) and therefore indirectly against the valve seat element (26).
9. Fuel injection valve according to Claim 8, characterized in that the guide element (35), which is otherwise disc-shaped, has a recess (52) against
whose bottom (53) the compression spring (50) is supported.
10. Fuel injection valve according to Claim 6, characterized in that at least one groove-like flow channel (69) is formed on the outer circumference of
the guide element (35).
11. Fuel injection valve according to Claim 6, characterized in that the guide element (35) bears with its one end side against the swirl element (47)
and with its other, opposite, end side against a step (51) of a valve seat support
(21), so that the guide element (35) is clamped axially by its housing.
12. Fuel injection valve according to Claim 11, characterized in that the guide element (35), the swirl element (47) and the valve seat element (26) are
fixed in the valve seat support (21) with little play or pressing.
13. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 5, characterized in that a guide section (35') of a valve seat support (21) having an inner guide opening
(55) for guiding the valve needle (20), which penetrates the guide opening (55), is
arranged directly upstream of the swirl element (47).
14. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the swirl element (47) and the valve seat element (26) are arranged together with
a guide element (35) in a passage opening (24) of a valve seat support (21) and are
therefore completely surrounded in the circumferential direction by the valve seat
support (21).
15. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the swirl element (47) bears against a lower, injection-side end side (82) of a valve
seat support (21) and therefore has a larger outside diameter than an inner passage
opening (24) of the valve seat support (21).
16. Fuel injection valve according to Claim 15, characterized in that a tubular fastening part (70) which is fastened to the valve seat support (21) and
to the valve seat element (26) by a respective weld seam (61, 71) is arranged on the
outer circumference of the downstream end (25) of the valve seat support (21).
Claims for the following Contracting State(s): CH, LI
1. Fuel injection valve for fuel injection systems of internal combustion engines, in
particular for the direct injection of fuel into a combustion chamber of an internal
combustion engine, having an electromagnetic circuit, having a valve needle which
can move axially along a valve longitudinal axis and has a valve-closing section which,
for the purpose of opening and closing the valve, interacts with a fixed valve seat
which is formed on a valve seat element, and having a disc-shaped swirl element arranged
directly upstream of the valve seat, characterized in that the swirl element (47) has an inner opening region (60) with a plurality of swirl
channels (63), the said opening region extending completely over the entire axial
thickness of the swirl element (47), the swirl channels (63) not being connected to
the outer circumference of the swirl element (47) because of a peripheral edge region
(66).
2. Fuel injection valve according to Claim 1, characterized in that the inner opening region (60) of the swirl element (47) can be formed by means of
punching.
3. Fuel injection valve according to Claim 1 or 2, characterized in that the inner opening region (60) is formed by an inner swirl chamber (62) and by a multiplicity
of swirl channels (63) opening into the swirl chamber (62).
4. Fuel injection valve according to Claim 3, characterized in that the swirl channels (63) open tangentially into the swirl chamber (62).
5. Fuel injection valve according to Claim 3 or 4, characterized in that the swirl channels (63) have ends (65) which lie remote from the swirl chamber (62)
and are bent in a hook-shaped manner.
6. Fuel injection valve according to Claim 3, characterized in that the valve needle (20) can move axially within the swirl chamber (62).
7. Fuel injection valve according to one of the preceding claims, characterized in that a separately formed guide element (35) having an inner guide opening (55) for guiding
the valve needle (20), which penetrates the guide opening (55), is arranged directly
upstream of the swirl element (47).
8. Fuel injection valve according to Claim 7, characterized in that the guide element (35) is designed such that it can move radially with respect to
the valve seat (27).
9. Fuel injection valve according to Claim 8, characterized in that the guide element (35) is pressed by means of a compression spring (50) against the
swirl element (47) and therefore indirectly against the valve seat element (26).
10. Fuel injection valve according to Claim 9, characterized in that the guide element (35), which is otherwise disc-shaped, has a recess (52) against
whose bottom (53) the compression spring (50) is supported.
11. Fuel injection valve according to Claim 7, characterized in that at least one groove-like flow channel (69) is formed on the outer circumference of
the guide element (35).
12. Fuel injection valve according to Claim 7, characterized in that the guide element (35) bears with its one end side against the swirl element (47)
and with its other, opposite, end side against a step (51) of a valve seat support
(21), so that the guide element (35) is clamped axially by its housing.
13. Fuel injection valve according to Claim 12, characterized in that the guide element (35), the swirl element (47) and the valve seat element (26) are
fixed in the valve seat support (21) with little play or pressing.
14. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 6, characterized in that a guide section (35') of a valve seat support (21) having an inner guide opening
(55) for guiding the valve needle (20), which penetrates the guide opening (55), is
arranged directly upstream of the swirl element (47).
15. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the swirl element (47) and the valve seat element (26) are arranged together with
a guide element (35) in a passage opening (24) of a valve seat support (21) and are
therefore completely surrounded in the circumferential direction by the valve seat
support (21).
16. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the swirl element (47) bears against a lower, injection-side end side (82) of a valve
seat support (21) and therefore has a larger outside diameter than an inner passage
opening (24) of the valve seat support (21).
17. Fuel injection valve according to Claim 16, characterized in that a tubular fastening part (70) which is fastened to the valve seat support (21) and
to the valve seat element (26) by a respective weld seam (61, 71) is arranged on the
outer circumference of the downstream end (25) of the valve seat support (21).
Revendications pour l'(les) Etat(s) contractant(s) suivant(s): DE,GB,IT
1. Injecteur de carburant pour des installations d'injection de carburant dans des moteurs
à combustion interne, notamment pour l'injection directe de carburant dans la chambre
de combustion d'un moteur à combustion interne, comportant un circuit électromagnétique
(1, 2, 14, 19) avec une aiguille (20) mobile axialement le long de l'axe longitudinal
(8) de l'injecteur, cette aiguille ayant un segment d'obturation (28) servant à ouvrir
et fermer l'injecteur en coopérant avec un siège de soupape (27) fixe réalisé sur
un élément formant siège de soupape (26), et avec un élément de mise en rotation en
forme de disque (47), prévu directement en amont du siège de soupape (27), l'élément
de mise en rotation (47) ayant une zone d'ouverture (60) intérieure à plusieurs canaux
de mise en rotation (63) qui s'étend sur toute l'épaisseur axiale de l'élément de
mise en rotation (47), et réalisée par emboutissage, dont les canaux de mise en rotation
(63) par une zone marginale périphérique (66) ne communiquent pas avec la périphérie
extérieure de l'élément de mise en rotation (47).
2. Injecteur de carburant selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la zone d'ouverture intérieure (60) est formée par une chambre de mise en rotation
(62) intérieure et d'un grand nombre de canaux de mise en rotation (63) débouchant
dans la chambre de mise en rotation (62).
3. Injecteur de carburant selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
les canaux de mise en rotation (63) débouchent tangentiellement dans la chambre de
mise en rotation (62).
4. Injecteur de carburant selon l'une quelconque des revendications 2 ou 3,
caractérisé en ce que
les canaux de mise en rotation (63) ont des extrémités éloignées de la chambre de
mise en rotation (62) qui sont repliées en forme de crochets (65).
5. Injecteur de carburant selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
l'aiguille (20) est mobile axialement dans la chambre de mise en rotation (62).
6. Injecteur de carburant selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
directement en amont de l'élément de mise en rotation (47) on a un élément de guidage
(35) réalisé séparément avec un orifice de guidage (55) intérieur pour guider l'aiguille
(20) traversant l'orifice de guidage (55).
7. Injecteur de carburant selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
l'élément de guidage (35) est mobile radialement par rapport au siège de soupape (27).
8. Injecteur de carburant selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
l'élément de guidage (35) est poussé par un ressort de compression (50) contre l'élément
de mise en rotation (47) et ainsi indirectement contre l'élément formant siège de
soupape (26).
9. Injecteur de carburant selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
l'élément de guidage (35) par ailleurs en forme de disque, comporte une cavité (52)
et le ressort de compression (50) s'appuie contre le fond (53) de cette cavité.
10. Injecteur de carburant selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
la périphérie extérieure de l'élément de guidage (35) comporte au moins un canal d'écoulement
(69) formé en rainure.
11. Injecteur de carburant selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
l'élément de guidage (35) est appliqué par l'une de ses faces frontales contre l'élément
de mise en rotation (47) et par son autre face frontale, opposée, contre un gradin
(51) d'un support de siège de soupape (21) de sorte que l'élément de guidage (35)
soit précontraint axialement par le boîtier.
12. Injecteur de carburant selon la revendication 11,
caractérisé en ce que
l'élément de guidage (35), l'élément de mise en rotation (47) et l'élément formant
siège de soupape (26) sont bloqués dans le support formant siège de soupape (21) avec
un faible jeu ou une faible mise en pression.
13. Injecteur de carburant selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
directement en amont de l'élément de mise en rotation (47) il est prévu un segment
de guidage (35') d'un support de siège de soupape (21) avec une ouverture de guidage
(55) intérieure pour guider l'aiguille (20) traversant l'orifice de guidage (55).
14. Injecteur de carburant selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
l'élément de mise en rotation (47) et l'élément formant siège de soupape (26) sont
montés en commun avec un élément de guidage (35) dans un orifice traversant (24) d'un
support de siège de soupape (21) et sont ainsi complètement entourés par le support
formant siège de soupape (21) dans la direction périphérique.
15. Injecteur de carburant selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
l'élément de mise en rotation (47) est appliqué contre la face frontale inférieure
d'éjection (82) d'un support de siège de soupape (21) et possède ainsi un diamètre
extérieur plus grand qu'un orifice de passage intérieur (24) du support formant siège
de soupape (21).
16. Injecteur de carburant selon la revendication 15,
caractérisé en ce que
la périphérie extérieure de l'extrémité (25) en aval du support formant siège de soupape
(21) comporte une pièce de fixation (70), tubulaire, fixée au support formant siège
de soupape (21) et à l'élément de siège de soupape (26) avec chaque fois un cordon
de soudure (61, 71).
Revendications pour l'(les) Etat(s) contractant(s) suivant(s): CH, LI
1. Injecteur de carburant pour des installations d'injection de carburant équipant des
moteurs à combustion interne, notamment pour l'injection directe de carburant dans
une chambre de combustion d'un moteur à combustion interne, comprenant un circuit
électromagnétique, une aiguille d'injecteur mobile axialement le long de l'axe de
l'injecteur, cette aiguille ayant un segment d'obturation de soupape coopérant avec
un siège de soupape fixe pour ouvrir et fermer la soupape, ce siège étant réalisé
sur un élément formant siège de soupape, et un élément de mise en rotation en forme
de disque, installé directement en amont du siège de soupape,
caractérisé en ce que
l'élément de mise en rotation (47) comporte une zone d'ouverture intérieure (60) à
plusieurs canaux de mise en rotation (63) qui s'étend complètement sur l'ensemble
de l'épaisseur axiale de l'élément de mise en rotation (47), les canaux de mise en
rotation (63) ne communiquant pas par une zone marginale (66) périphérique avec la
périphérie extérieure de l'élément de mise en rotation (47).
2. Injecteur de carburant selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la plage d'ouverture (60) intérieure de l'élément de mise en rotation (47) est réalisée
par estampage.
3. Injecteur de carburant selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la zone d'ouverture intérieure (60) est formée par une chambre de mise en rotation
(62) intérieure et d'un grand nombre de canaux de mise en rotation (63) débouchant
dans la chambre de mise en rotation (62).
4. Injecteur de carburant selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
les canaux de mise en rotation (63) débouchent tangentiellement dans la chambre de
mise en rotation (62).
5. Injecteur de carburant selon l'une quelconque des revendications 3 ou 4,
caractérisé en ce que
les canaux de mise en rotation (63) ont des extrémités éloignées de la chambre de
mise en rotation (62) qui sont repliées en forme de crochets (65).
6. Injecteur de carburant selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
l'aiguille (20) est mobile axialement dans la chambre de mise en rotation (62).
7. Injecteur de carburant selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
directement en amont de l'élément de mise en rotation (47) on a un élément de guidage
(35) réalisé séparément avec un orifice de guidage (55) intérieur pour guider l'aiguille
(20) traversant l'orifice de guidage (55).
8. Injecteur de carburant selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
l'élément de guidage (35) est mobile radialement par rapport au siège de soupape (27).
9. Injecteur de carburant selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
l'élément de guidage (35) est poussé par un ressort de compression (50) contre l'élément
de mise en rotation (47) et ainsi indirectement contre l'élément formant siège de
soupape (26).
10. Injecteur de carburant selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
l'élément de guidage (35) par ailleurs en forme de disque, comporte une cavité (52)
et le ressort de compression (50) s'appuie contre le fond (53) de cette cavité.
11. Injecteur de carburant selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
la périphérie extérieure de l'élément de guidage (35) comporte au moins un canal d'écoulement
(69) formé en rainure.
12. Injecteur de carburant selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
l'élément de guidage (35) est appliqué par l'une de ses faces frontales contre l'élément
de mise en rotation (47) et par son autre face frontale, opposée, contre un gradin
(51) d'un support de siège de soupape (21) de sorte que l'élément de guidage (35)
soit précontraint axialement par le boîtier.
13. Injecteur de carburant selon la revendication 12,
caractérisé en ce que
l'élément de guidage (35), l'élément de mise en rotation (47) et l'élément formant
siège de soupape (26) sont bloqués dans le support formant siège de soupape (21) avec
un faible jeu ou une faible mise en pression.
14. Injecteur de carburant selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
directement en amont de l'élément de mise en rotation (47) il est prévu un segment
de guidage (35') d'un support de siège de soupape (21) avec une ouverture de guidage
(55) intérieure pour guider l'aiguille (20) traversant l'orifice de guidage (55).
15. Injecteur de carburant selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
l'élément de mise en rotation (47) et l'élément formant siège de soupape (26) sont
montés en commun avec un élément de guidage (35) dans un orifice traversant (24) d'un
support de siège de soupape (21) et sont ainsi complètement entourés par le support
formant siège de soupape (21) dans la direction périphérique.
16. Injecteur de carburant selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
l'élément de mise en rotation (47) est appliqué contre la face frontale inférieure
d'éjection (82) d'un support de siège de soupape (21) et possède ainsi un diamètre
extérieur plus grand qu'un orifice de passage intérieur (24) du support formant siège
de soupape (21).
17. Injecteur de carburant selon la revendication 16,
caractérisé en ce que
la périphérie extérieure de l'extrémité (25) en aval du support formant siège de soupape
(21) comporte une pièce de fixation (70), tubulaire, fixée au support formant siège
de soupape (21) et à l'élément de siège de soupape (26) avec chaque fois un cordon
de soudure (61, 71).