[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Palette, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des
Anspruchs 1.
[0002] Eine Palette mit den vorgenannten Merkmalen ist aus der DE-U-79 18 475 bekannt. Die
Rahmensprossen sind rechteckigen Querschnitts. Das führt im Vergleich zu abgestuften
Rahmensprossen zu einem unerwünschten Materialmehraufwand. Derartige Paletten wären
nicht zufriedenstellend zu reinigen, weil auf den Schmalwänden der Rahmensprossen
befindliche Reste eines Reinigungsmittels, zum Beispiel Spritzwasser, nach einem Abspritzen
der Palette durch besondere Maßnahmen entfernt werden müßte.
[0003] Eine Palette mit einem Rahmenboden, der in der Rahmenebene seinen Rahmenholmen parallele
Rahmensprossen aufweist, die jeweils aus einem Hohlprofilstab mit zwei rahmenbodenparallelen
Breitwänden bestehen, die mit Schmalwänden miteinander verbunden sind, ist allgemein
bekannt. Eine Rahmensprosse weist zwei einander parallele, jedoch unterschiedliche
Breitwände auf. Die die Breitwände miteinander verbindenen Schmalwände sind vertikal
zur Rahmenebene angeordnet, so daß sie mit den seitlich überkragenden Bereichen der
Breitwände rechtwinkelige Ecken bilden. Derartige Ecken können verschmutzen und sind
nicht problemlos zu reinigen. Die durch die Ecken gegebene Abstufung beeinträchtigt
die Handhabung der Palette und begrenzt deren Verwendung, beispielsweise auf solche
Einsätze, bei denen die Eckbereiche der Auflageseite der Palette zugewendet sind.
[0004] Aus der US-A-3 878 796 ist eine Palette bekannt, die aus einander parallelen Bodenstreben
besteht, welche als Formteile ausgebildet sind, und die Querstreben aufweist, die
ebenfalls als Formteile ausgebildet sind und mit den Bodenstreben in querformschlüssigem
Formeingriff stehen.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Palette mit den eingangs genannten
Merkmalen so zu verbessern, daß sie bei vergleichsweise geringem Materialaufwand leicht
zu reinigen ist.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Kennzeichens des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Infolge der Verbindung der Breitwände durch schräg zur Rahmenebene gestellte Schmalwände,
und zwar ausgehend von den Längskanten der Breitwände, wird ein im Querschnitt trapezförmiges
oder parallelogrammförmiges Kastenprofil geschaffen, das die Ecken der bekannten Rahmensprossen
nicht aufweist. Die Schrägstellung der Schmalwände führt zu einer entsprechenden Materialreduzierung
im Vergleich zu einer rechteckigen Rahmensprosse. Außerdem erleichtert eine schräg
gestellte Schmalwand ein Ablaufen von Reinigungsmittel nach einem Reinigungsvorgang,
wenn die Palette mit ihren Rahmensprossen horizontal zum Trocknen aufgestellt wird.
Hinsichtlich der Rahmensprossen der oben beschriebenen, bekannten Palette ergibt sich
der Vorteil einer größeren Stabilität, insbesondere gegen Durchbiegung, weil der belastbare
Querschnitt der Rahmensprosse vergrößert wurde.
[0008] Eine weitere Ausgestaltung der Palette ist dahingehend erfolgt, daß auch die inneren
Schmalwände der Rahmenholme schräg zur Rahmenebene ausgebildet sind. Durch diese Abschrägung
der Schmalwände der Rahmenholme läßt sich der oben beschriebene Reinigungseffekt erzielen,
so daß die Reinigung der Palette insgesamt weiter verbessert wird.
[0009] Die Palette kann dahingehend weitergebildet werden, daß die Schmalwände einander
parallel und schräg zur Rahmenebene gestellt sind. Durch die Schrägstellung der Schmalwände
wird der gewünschte Reinigungseffekt erreicht. Außerdem bewirken die einander parallelen
Schmalwände, daß die Palette beidseitig eingesetzt werden kann, ohne daß darauf geachtet
werden müßte, welches die Lastseite ist.
[0010] Die gegensinnige Schräganordnung der Schmalwände der Rahmensprossen kann in unterschiedlicher
Weise ausgenutzt werden. Es ist beispielsweise möglich, die Palette so auszubilden,
daß die Rahmensprossen mit breiteren Breitwänden lastseitig angeordnet sind. Bei dieser
Ausgestaltung ist die Lastseite der Palette so geschlossen wie möglich, weil vorzugsweise
alle Breitwände in derselben Ebene angeordnet sind, nämlich lastseitig. Es können
Gegenstände gestapelt werden, ohne sich in vergleichsweise großen Zwischenräumen zwischen
den Rahmensprossen zu verkanten. Es können auch Gegenstände mit kleineren Außenabmessungen
auf der Palette gestapelt werden.
[0011] Eine weitere Erhöhung der Belastbarkeit der Palette ist dadurch zu erreichen, daß
die Rahmensprossen mindestens einen symmetrisch zwischen den schrägen Schmalwänden
und vertikal zu den Breitwänden angeordneten Versteifungssteg aufweisen. Die Formstabilität
der Rahmensprossen wird dadurch erheblich erhöht.
[0012] Die Anordnung der Rahmensprossen im Rahmenboden wird den Anforderungen an den Rahmenboden
entsprechend getroffen. Wenn die Rahmensprossen parallel zu einem Längsholm des Rahmenbodens
angeordnet sind, ist die Palette insbesondere in Längsrichtung weitgehend durchbiegungsfrei.
Es ist nicht erforderlich, zusätzliche Längsversteifungen einzusetzen.
[0013] Falls die vorbeschriebenen Längsversteifungen angewendet werden, beispielsweise in
Form von Kufen, welche Eckstützfüße der Palette miteinander verbinden, so kann es
zur Verbesserung der Tragfähigkeit vorteilhaft sein, die Palette so auszubilden, daß
die Rahmensprossen parallel zu einem Querholm des Rahmenbodens angeordnet sind.
[0014] Die Erfindung wird anhand einer in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform erläutert.
[0015] Die Figur zeigt eine Ecke eines Rahmenbodens 10 einer Palette. Die Darstellung ist
schematisch, zeigt also sonst im Einsatz mit Paletten angewendete Bauteile nicht.
Beispielsweise wurden Palettenfüße nicht dargestellt, wie auch nicht diese miteinander
verbindende Kufen. Der Rahmenboden 10 bzw. die Palette kann auch weitere Zubehöre
bzw. Aufbauten aufweisen, wie beispielsweise Gitter, die auf dem Rahmenboden 10 aufgebaut
sind und gemeinsam mit diesem eine Gitterboxpalette bilden.
[0016] Der Rahmenboden ist von Rahmenholmen 11,12 gebildet, von denen jeweils zwei auf Gehrung
geschnitten und zusammengebaut sind. Da derartige Paletten für höhere Belastungen
bzw. wiederholten, häufigeren und robusten Einsatz bestimmt sind, bestehen sie aus
Metall, so daß die Rahmenholme 11,12 an ihren Ecken miteinander verschweißt sind.
Der nicht insgesamt dargestellte Rahmen eines Rahmenbodens 10 wird von zwei einander
parallelen Rahmenholmen 12 und zwei einander parallelen Rahmenholmen 11 gebildet,
die an allen vier Ecken gemäß der Darstellung miteinander verbunden sind. Eine Ausbildung
mit stumpfem Stoß ist ebenfalls möglich.
[0017] Dem Längsholm 12 sind mehrere Rahmensprossen 13 parallel angeordnet. Die Rahmensprossen
13 sind zwischen die Rahmenholme 11 so eingepaßt, daß ihre Enden in nicht näher dargestellter
Weise mit den Rahmenholmen 11 verbunden werden können, beispielsweise ebenfalls durch
Verschweißen. Dabei sind die Rahmensprossen 13 in Bezug auf die ihnen parallelen Rahmenholme
12 gleichmäßig über den Abstand dieser Rahmenholme verteilt, so daß sich zwischen
den Sprossen gleich große Sprossenabstände 23 ergeben.
[0018] Die Rahmenholme 11,12 und die Rahmensprossen 13 sind jeweils als Hohlprofilstäbe
ausgebildet. Eine Rahmensprosse 13 hat zwei einander parallele Breitwände 14,15 und
zwei Schmalwände 16,17. Längskanten 18,19 der oberen Breitwand 14 sind mit Längskanten
20,21 der unteren Breitwand 15 verbunden, so daß der Hohlprofilstab ringsum geschlossen
ist. Die Wandstärke aller Wände 14 bis 17 ist gleich groß. Die Breitwände 14,15 sind
durch einen mittig angeordneten Versteifungssteg 22 miteinander verbunden, der gleichen
Abstand zu den Schmalwänden 16,17 aufweist.
[0019] Die Breitwand 14 ist breiter, als die Breitwand 15. Dementsprechend sind die Schmalwände
16,17 schräg angeordnet, d.h. im Winkel zu einer Rahmenebene, die durch die Rahmenholme
11,12 gebildet wird. Die Schrägstellung ist durch die geringere Breite der Breitwand
15 bestimmt, die in Bezug auf die breitere Breitwand 14 beispielsweise ein Drittel
schmäler ist, als die Dicke 24 der Rahmensprosse 13. Bei symmetrischer Anordnung der
Breitwände 14,15 zueinander ergibt sich die dargestellte Schräganordnung der Schmalwände
16,17.
[0020] Die Breitwände 14 aller Rahmensprossen 13 sind lastseitig angeordnet, so daß die
durch die Summe der Abstände 23 bestimmte offene Fläche so gering wie möglich ist.
Die Breitwände 14 sind darüber hinaus mit den Lastflächen 25,26 der Rahmenholme 11,12
fluchtend angeordnet. Des weiteren sind die Rahmensprossen 13 ebenso dick, wie die
Rahmenholme 11,12, so daß die unteren Breitwände 15 in einer Ebene mit den nicht dargestellten
auflageseitigen Rahmenholmflächen liegen.
[0021] Die Rahmenholme 11,12 sind ebenfalls als Hohlprofilstäbe ausgebildet und ebenfalls
mit einem Versteifungssteg 27 versehen. Die Besonderheit bei der Ausgestaltung der
Rahmenholme 11,12 ist es, daß die inneren Schmalwände 28 der Rahmenholme 11,12 schräg
zur Rahmenebene ausgebildet sind, also ebenfalls in einem vom rechten Winkel abweichenden
Winkel zur Rahmenebene stehen, wie die Schmalwände 16,17 der Rahmensprossen 13. Auch
bei diesen schräg gestellten inneren Schmalwänden 28 läßt sich eine Verbesserung der
Reinigung dadurch erzielen, daß auf ihnen vorhandenes Spritzwasser leichter abläuft,
wenn die Palette im wesentlichen horizontal zum Trocknen aufgestellt wird, nämlich
mit horizontalen Rahmensprossen 13. Das dann auf dem horizontalen Rahmenholm 12 befindliche
Spritzmittel kann infolge der Schräge der zugehörigen Schmalwand 28 ebenso ablaufen,
wie beispielsweise von der Schmalwand 17, wenn die Palette mit dem nicht dargestellten
Rahmenholm 12 nach oben horizontal aufgestellt ist. Dabei wird üblicherweise die Schmalwand
28 mit der Schmalwand 17 parallel liegen.
[0022] Die in der Figur dargestellten Rahmensprossen 13 können auch abweichend von der Darstellung
einem Querholm 11 parallel angeordnet werden. Außerdem ist es möglich, die Rahmensprossen
13 um 180 Grad um eine in der Rahmenebene liegende Achse gedreht anzuordnen, so daß
die Breitwände 15 lastseitig angeordnet sind. Eine Beeinflussung der Reinigungswirkung
ergibt sich dadurch nicht, da die Schmalwand 17 dann immer noch der Schmalwand 28
des Rahmenholms 12 parallel angeordnet ist.
1. Palette, mit einem Rahmenboden (10), der aus vier metallenen, an ihren Ecken miteinander
verschweißten Rahmenholmen (11,12) besteht, und der in der Rahmenebene seinen Rahmenholmen
(11,12) parallele Rahmensprossen (13) aufweist, die jeweils aus einem Hohlprofilstab
mit zwei rahmenbodenparallelen Breitwänden (14,15) bestehen, von denen eine (14) mit
einer Lastfläche (25,26) der Rahmenholme (11,12) fluchtet und die mit eckenfreien
Schmalwänden (16,17) miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Breitwände (14,15) unterschiedlich breit sind, daß die Rahmensprossen (13) mit
breiteren Breitwänden (14) lastseitig angeordnet sind, daß die Breitwände (14) von
ihren äußeren Längskanten (18,19,20, 21) ausgehend mit ausschließlich schräg zur Rahmenebene
gestellten eckenfreien Schmalwänden (16,17) miteinander verbunden sind, und daß auch
die inneren Schmalwände (28) der Rahmenholme (11,12) schräg zur Rahmenebene ausgebildet
sind.
2. Palette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmensprossen (13) mindestens einen symmetrisch zwischen den schrägen Schmalwänden
(16,17) und vertikal zu den Breitwänden (16,17) angeordneten Versteifungssteg (22)
aufweisen.
3. Palette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmensprossen (13) parallel zu einem Längsholm (12) des Rahmenbodens (10) angeordnet
sind.
4. Palette nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmensprossen parallel zu einem Querholm (11) des Rahmenbodens (10) angeordnet
sind.
1. Palette having a base frame (10) which consists of four metal frame spars (11, 12),
which are welded to each other at their comers, and which comprises in the frame plane
of its frame spars (11, 12) parallel frame stays (13) which consist in each case of
a hollow profile rod having two broad walls (14, 15) in parallel with the base frame
and of which walls one wall (14) is flush with a loading surface (25, 26) of the frame
spars (11, 12) and are interconnected with comer-free narrow walls (16, 17), characterised in that the broad walls (14, 15) are of different widths, that the frame stays (13) having
wider broad walls (14) are arranged on the load-bearing side, that the broad walls
(14) are mutually connected starting from their outer longitudinal edges (18, 19,
20, 21 ) to the comer-free narrow walls (16, 17) which are exclusively inclined with
respect to the frame plane, and that also the inner narrow walls (28) of the frame
spars (11, 12) are inclined with respect to the frame plane.
2. Palette as claimed in claim 1, characterised in that the frame stays (13) comprise at least one reinforcing web (22) disposed in a symmetrical
manner between the inclined narrow walls (16, 17) and in a vertical manner with respect
to the broad walls (16, 17).
3. Palette as claimed in claim 1 or 2, characterised in that the frame stays (13) are disposed in parallel with a longitudinal spar (12) of the
base frame (10)
4. Palette as claimed in any one of claims 1 to 3, characterised in that the frame stays are disposed in parallel with a transverse spar (11) of the base
frame (10).
1. Palette comportant une base sous forme de cadre (10) constituée de quatre longerons
de cadre métalliques (11,12) soudés entre eux au niveau de leurs coins et présentant
dans le plan de ses longerons de cadre (11, 12) des entretoises de cadre parallèles
(13) constituées chacune d'une barre en profilé creux comportant deux parois larges
(14, 15) parallèles à la base sous forme de cadre, dont l'une (14) est alignée avec
une surface de charge (25, 26) des longerons de cadre (11,12) et qui sont reliées
entre elles par des parois étroites exemptes de coins (16, 17), caractérisée en ce que les parois larges (14, 15) ont une largeur différente, en ce que les parois larges (14) des entretoises de cadre (13) sont disposées côté charge,
en ce que les parois larges (14) sont reliées à partir de leurs bords longitudinaux extérieurs
(18, 19, 20, 21) avec des parois étroites (16, 17) exemptes de coins exclusivement
disposées obliquement par rapport au plan du cadre, et en ce que les parois étroites internes (28) des entretoises de cadre (11, 12) sont également
disposées obliquement par rapport au plan du cadre.
2. Palette selon la revendication 1, caractérisée en ce que les entretoises de cadre (13) présentent au moins un élément de raidissement (22)
disposé symétriquement entre les parois étroites obliques (16, 17) et perpendiculairement
aux parois larges (16, 17).
3. Palette selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les entretoises de cadre (13) sont disposées parallèlement à un longeron longitudinal
(12) de la base sous forme de cadre (10).
4. Palette selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les entretoises de cadre sont disposées parallèlement à un longeron transversal (11)
de la base sous forme de cadre (10).