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(11) |
EP 0 936 155 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.06.2003 Patentblatt 2003/26 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.02.1998 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B65D 41/34 |
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Behälterverschlussanordnung mit Garantieelement
Container closure assembly with tamper indicating element
Dispositif de fermeture pour récipient avec élément de garantie
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE DK ES FR GB IE IT LI NL SE |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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SI |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.08.1999 Patentblatt 1999/33 |
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Patentinhaber: H. Obrist & Co. AG |
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4153 Reinach (CH) |
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Erfinder: |
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- Schwarz, Werner
4153 Reinach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hepp, Dieter et al |
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Hepp, Wenger & Ryffel AG,
Friedtalweg 5 9500 Wil 9500 Wil (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 014 319 DE-C- 3 610 864
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CH-A- 665 608 GB-A- 2 240 098
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Behälterverschlussanordnung, mit einem Behälter,
der einen Mündungsbereich mit einem Gewindehals aufweist, mit einer auf den Gewindehals
aufschraubbaren Verschlusskappe und mit einem Garantieelement, das einen ringförmigen
Grundkörper mit Rastmitteln, die in Abschraubrichtung mit komplementären Rastmitteln
am Mündungsbereich des Behälters in Eingriff bringbar sind, und wenigstens einen kreissegmentförmigen
Anzeigekörper aufweist, der mit der Verschlusskappe drehfest in Eingriff bringbar
ist und der über wenigstens einen Sollbruchsteg mit dem Grundkörper verbunden ist.
[0002] In der Regel können in einer Behälterverschlussanordnung dieser Art das Garantieelement
und die Verschlusskappe zusammengesteckt und dann gemeinsam auf den Gewindehals des
Behälters aufgeschraubt werden. Beim Aufschrauben können die Rastmittel des Grundkörpers
über die Rastmittel am Mündungsbereich des Behälters schnappen. Beim Abschrauben der
Verschlusskappe vom Gewindehals treten dann die Rastmittel des Grundkörpers mit den
Rastmitteln am Mündungsbereich in Eingriff, so dass sich der Grundkörper nicht mit
der Verschlusskappe drehen kann. Die Verschlusskappe nimmt den Anzeigekörper mit,
so dass dieser von Grundkörper gelöst wird. Dadurch wird angezeigt, dass der Behälter
geöffnet worden ist.
[0003] In bekannten Behälterverschlussanordnungen der angegebenen Art, z.B. gemäss DE-U-296
10 161, ist der Anzeigekörper ringförmig und weist für das in Eingriff Bringen mit
der Verschlusskappe eine Vielzahl von nach radial innen ragenden Vorsprüngen auf,
die zwischen Rippen auf der Aussenseite der Verschlusskappe eingreifen können. Diese
Ausbildung ist mit dem Nachteil verbunden, dass nach dem erstmaligen Oeffnen des Behälters
der ringförmige Anzeigekörper mit seinen Vorsprüngen wieder zwischen die Rippen an
der Verschlusskappe gedrückt werden kann und so das Oeffnen des Behälters vertuscht
werden kann.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, diesen Nachteil bei einer Behälterverschlussanordnung
der eingangs angegebenen Art zu vermeiden.
[0005] Die Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Verschlusskappe zum drehfesten
in Eingriff Bringen wenigstens einen axial abstehenden Vorsprung zur Aufnahme zwischen
den Enden des kreissegmentförmigen Anzeigekörpers oder zwischen den Enden von zwei
benachbarten der Anzeigekörper aufweist.
[0006] Eine zusätzliche Verbesserung der Sicherheit lässt sich erreichen, wenn die Verschlusskappe
in Umfangsrichtung verlaufende, axial abstehende geneigte Rampen aufweist, welche
beim Drehen der auf den Gewindehals aufgeschraubten Verschlusskappe in Abschraubrichtung
den Grundkörper und den Anzeigekörper voneinander wegdrücken.
[0007] Anstelle der geneigten Rampen können an der Verschlusskappe aber auch zweite Vorsprünge
mit konstanter axialer Höhe angeordnet sein, welche beim Drehen der Verschlusskappe
in Abschraubrichtung den Anzeigekörper vom Grundkörper abscheren, so dass er vom in
der Verschlusskappe verbleibenden Grundkörper abfällt.
[0008] Ein gewichtiger Vorteil der erfindungsgemäss ausgebildeten Behälterverschlussanordnung
besteht auch darin, dass - insbesondere wenn nur ein oder zwei kreissegmentförmige
Anzeigekörper vorhanden sind - der bzw. die mit der Verschlusskappe zusammengesetzten
Anzeigekörper sich stets zwangsläufig in einer vorbestimmten Drehstellung bezüglich
der Verschlusskappe, und damit auch bezüglich des Behälters, auf den die Verschlusskappe
aufgeschraubt wird, befindet. Diese vorbestimmte Drehstellung kann so gewählt sein,
dass das Lösen des Anzeigekörpers bzw. eines der Anzeigekörper vom Grundkörper beim
Oeffnen des Behälters an einer optimal sichtbaren Stelle erfolgt, beispielsweise etwa
in der Mitte der Vorderseite eines Behälters, der, beispielsweise durch seine Form
(z.B. oval) oder durch einen Aufdruck, eine Vorder- und eine Rückseite hat, wobei
einem Käufer beim Kauf die Vorderseite zugewandt ist oder zugewandt wird.
[0009] Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Behälterverschlussanordnung werden nachstehend
anhand der Zeichnungen erläutert. In diesen zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht einer Verschlusskappe von unten,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Verschlusskappe nach der Linie 2-2 in Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht von oben (gemäss Fig. 4) auf ein Garantieelement der Behälterverschlussanordnung,
Fig. 4 einen Schnitt durch das Garantieelement nach der Linie 4-4 in Fig. 3,
Fig. 5 eine Ansicht einer Verschlusskappe gemäss einer Variante von unten,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie 6-6 in Fig. 5,
Fig. 7 eine Ansicht des Garantieelementes von Fig. 3, in die Verschlusskappe von Fig.
5 und 6 eingesetzt, von unten,
Fig. 8 einen Schnitt durch den Mündungsbereich und den Gewindehals eines Behälters,
Fig. 9 einen ähnlichen Schnitt wie Fig. 8, jedoch mit aufgesetzter Verschlusskappe
und aufgesetztem Garantieelement,
Fig. 10 eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht einer anderen Verschlusskappe von unten,
Fig. 11 einen Schnitt nach der Linie 10-10 in Fig. 10,
Fig. 12 eine Draufsicht auf ein Garantieelement zur Verwendung mit der Verschlusskappe
von Fig. 10 und 11 und
Fig. 13 einen Schnitt nach der Linie 13-13 in Fig. 12.
[0010] Zu einer Behälterverschlussanordnung gehört ein Behälter, von dem in Fig. 8 und 9
nur ein Mündungsbereich 11 dargestellt ist. Der Mündungsbereich 11 weist einen Gewindehals
12 auf, auf den die in Fig. 1 und 2 schematisch dargestellte Verschlusskappe 13 aufgeschraubt
werden kann.
[0011] Zwischen dem Mündungsbereich 11 des Behälters und der Verschlusskappe 13 wird ein
Garantieelement 14 angeordnet, welches in Fig. 3 und 4 dargestellt ist. Das Garantieelement
14 besitzt einen ringförmigen Grundkörper 15, der an seiner Innenseite etwa sägezahnförmige
Rastmittel 16 trägt. Ferner besitzt das Garantieelement 14 zwei kreissegmentförmige
Anzeigekörper 17 und 18. Die Anzeigekörper 17 und 18 sind mit dem Grundkörper 15 über
Sollbruchstege 19 und weitere Stege 20 und 21 verbunden. Die Anzeigekörper 17 und
18 sind nicht direkt miteinander verbunden, sondern durch Spalte 22 und 23 voneinander
getrennt. Die Anzeigekörper 17 und 18 könnten auch durch nur einen Anzeigekörper ersetzt
sein, der nur einen Spalt aufweist und über einen Sollbruchsteg und weitere Stege
mit dem Grundkörper verbunden ist.
[0012] Der Grundkörper 15 wird zunächst in die Verschlusskappe 13 gesteckt, wobei zwei axial
abstehende Vorsprünge 24 und 25 an der Verschlusskappe in die Spalte 22 bzw. 23 zwischen
den Anzeigekörpern 17 und 18 eintreten. Die Vorsprünge 24 und 25 sind je zwischen
den Enden (in Umfangsrichtung gesehen) der einander benachbarten Anzeigekörper 17
und 18 aufgenommen. Durch die Vorsprünge 24, 25 ist die Winkelstellung des Garantieelementes
14 bezüglich der Verschlusskappe 13 eindeutig festgelegt. Bei nur einem Anzeigekörper
würde die Verschlusskappe natürlich nur einen axial abstehenden Vorsprung aufweisen,
der zwischen den beiden Enden des Anzeigekörpers aufgenommen würde. Die Verschlusskappe
13 und der Grundkörper 15 weisen zusammenwirkende Rastmittel auf zum kraftschlüssigen,
jedoch drehbaren axialen Halten des Grundkörpers in der Verschlusskappe. Diese Rastmittel
sind als Ringwulst 26 auf dem Umfang des Grundkörpers 15, welcher Ringwulst in eine
Ringnut 27 in der Verschlusskappe 13 eingreifen kann, dargestellt.
[0013] Dann wird die Verschlusskappe 13 zusammen mit dem Garantieelement 14 auf den Gewindehals
12 des Behälters aufgeschraubt. Dabei schnappen die sägezahnförmigen Rastmittel 16
im Grundkörper 15 des Garantieelementes 14 über komplementäre Rastmittel 28 in Form
von zum Beispiel achsparallelen Rippen am Mündungsbereich 11 des Behälters. In Fig.
9 ist die Verschlusskappe ganz aufgeschraubt dargestellt.
[0014] Wenn die Verschlusskappe 13 später vom Gewindehals 12 des Behälters abgeschraubt
wird, kann sich der Grundkörper 15 nicht mitdrehen, da seine sägezahnförmigen Rastmittel
16 in Abschraubrichtung mit den Rippen 28 am Mündungsbereich 11 des Behälters in Eingriff
treten. Die Vorsprünge 24 und 25 an der Verschlusskappe 13 nehmen jedoch die Anzeigekörper
17 und 18 mit. Dadurch werden die Anzeigekörper 17 und 18 zunächst bei den Sollbruchstegen
19 vom Grundkörper 15 abgerissen.
[0015] Es ist schon erwähnt worden, dass durch die Vorsprünge 24, 25 die Winkelstellung
des Garantieelementes 14 bezüglich der Verschlusskappe 13 eindeutig festgelegt ist.
Die in Abschraubrichtung vorderen Enden der Vorsprünge 24, 25 sind in Relation zum
Gewindeanfang auf dem Gewindehals 12 und in Relation zum Gewindeanfang in der Verschlusskappe
13 so angeordnet, dass bei auf den Behälter aufgeschraubter Verschlusskappe 13 die
Vorsprünge 24, 25 und das Garantieelement 14 vorbestimmte Winkelstellungen bezüglich
des Behälters einnehmen. Diese Winkelstellungen können so gewählt sein, dass eine
der Stellen, an denen die Anzeigekörper 17 und 18 beim Abschrauben der Verschlusskappe
13 anfänglich vom Grundkörper 15 gelöst werden (bei einem der Sollbruchstege 19 bzw.
bei einem der Spalte 22, 23) am Behälter optimal sichtbar ist. Bei unrunden Behältern,
z.B. ovalen Flaschen, ovalen Tuben oder Beutelpackungen, kann die genannte Aufbrechstelle
zweckmässig in einem mittleren Bereich einer Flachseite des Behälters liegen. Manche
Behälter erhalten einen Aufdruck oder eine Etikette und werden an den Verkaufsstellen
so präsentiert, dass der Aufdruck bzw. die Etikette sichtbar ist. Bei solchen Behältern
kann eine Ablösestelle der Anzeigekörper 17, 18 zweckmässig auf einen mittleren Bereich
des Aufdrucks bzw. der Etikette ausgerichtet sein.
[0016] Es kann wünschbar sein, dass nach dem erstmaligen Oeffnen des Behälters der oder
die Anzeigekörper 17, 18 deutlich nach aussen abstehen. Das kann erreicht werden durch
in Umfangsrichtung verlaufende, axial abstehende geneigte Rampen 29 (Fig. 1, 2) an
der Verschlusskappe 13, welche Rampen beim Drehen der Verschlusskappe in Abschraubrichtung
die kreissegmentförmigen Anzeigekörper 17, 18 vom Grundkörper 15 wegdrücken.
[0017] Es kann aber auch wünschbar sein, beim erstmaligen Oeffnen des Behälters die Anzeigekörper
17, 18 ganz vom Grundkörper 15 zu trennen, so dass sie im täglichen Gebrauch des Behälters
nicht stören. Zu diesem Zweck können an der Verschlusskappe 13 anstelle der geneigten
Rampen 29 axial abstehende zweite Vorsprünge 30, wie in Fig. 5 und 6 gezeigt, angeordnet
sein, welche beim Drehen der auf den Gewindehals aufgeschraubten Verschlusskappe in
Abschraubrichtung die Anzeigekörper 17, 18 vom Grundkörper 15 abscheren. Wenn wie
im Ausführungsbeispiel zwei (oder mehr) Anzeigekörper 17, 18 vorhanden sind, von denen
jeder über den Sollbruchsteg 19 und wenigstens einen zweiten Sollbruchsteg 21 mit
dem Grundkörper 15 verbunden ist, ist es zweckmässig, dass die Verschlusskappe 13
ebenfalls zwei (oder mehr) axial abstehende zweite Vorsprünge 30 aufweist und dass
bei mit der Verschlusskappe zusammengebautem Garantieelement 14, wie in Fig. 7 gezeigt,
die Winkelabstände a bzw. b zwischen den zweiten Vorsprüngen 30 einerseits und den
in Abschraubrichtung auf die zweiten Vorsprünge 30 folgenden zweiten Sollbruchstegen
21 anderseits, ungleich sind. Das hat den Vorteil, dass beim Drehen der auf den Gewindehals
12 aufgeschraubten Verschlusskappe 13 in Abschraubrichtung die zweiten Vorsprünge
30 nicht gleichzeitig auf die zweiten Sollbruchstege 21 treffen, so dass in einem
gegebenen Zeitpunkt das auf die Verschlusskappe 13 ausgeübte Drehmoment jeweils nur
zum Abscheren eines der Sollbruchstege 21 ausreichen muss. Die ungleich grossen Winkelabstände
a und b können wie im Ausführungsbeispiel so erreicht sein, dass die Vorsprünge 30
an der Verschlusskappe 13 asymmetrisch, das heisst auf dem Umfang ungleichmässig verteilt,
angeordnet sind. Stattdessen (oder zusätzlich) ist es aber auch möglich, die Sollbruchstege
20 im Garantieelement 14 ungleichmässig auf dem Umfang verteilt anzuordnen.
[0018] In den Fig. 10 bis 13 sind eine Verschlusskappe 113 und ein Garantieelement 114 einer
etwas anderen Ausführungsform der erfindungsgemässen Behälterverschlussanordnung schematisch
dargestellt. Das Garantieelement 114 besitzt einen ringförmigen Grundkörper 115, der
an seiner Innenseite etwa sägezahnförmige Rastmittel 116 trägt. Ferner besitzt das
Garantieelement 114 einen Anzeigekörper 117, der mit dem Grundkörper 115 über Sollbruchstege
119 verbunden ist. Natürlich könnten auch zwei oder mehr solche Anzeigekörper an dem
Grundkörper 115 angeordnet sein.
[0019] Der Grundkörper 115 wird zunächst in die Verschlusskappe 113 gesteckt, wobei ein
axial abstehender Vorsprung 124 an der Verschlusskappe zwischen den beiden Enden (in
Umfangsrichtung gesehen) des Anzeigekörpers 117 aufgenommen wird. Durch den Vorsprung
124 ist die Winkelstellung des Garantieelementes 114 bezüglich der Verschlusskappe
113 eindeutig festgelegt. Die Verschlusskappe 113 und der Grundkörper 115 weisen zusammenwirkende
Rastmittel auf zum kraftschlüssigen, jedoch drehbaren axialen Halten des Grundkörpers
in der Verschlusskappe. Diese Rastmittel sind als Ringwulst 126 auf dem Umfang des
Grundkörpers 115, welcher Ringwulst in die Ringnut 127 in der Verschlusskappe 113
eingreifen kann, dargestellt.
[0020] Dann wird die Verschlusskappe 113 zusammen mit dem Garantieelement 114 auf den Gewindehals
12 des Behälters (Fig. 8) aufgeschraubt. Dabei schnappen die sägezahnförmigen Rastmittel
116 im Grundkörper 115 des Garantieelementes 114 über die komplementäre Rastmittel
28 (Rippen) am Mündungsbereich 11 des Behälters.
[0021] Wenn die Verschlusskappe 113 später vom Gewindehals 12 des Behälters abgeschraubt
wird, kann sich der Grundkörper 115 nicht mitdrehen, da seine sägezahnförmigen Rastmittel
116 in Abschraubrichtung mit den Rippen 28 am Mündungsbereich 11 des Behälters in
Eingriff treten. Der Vorsprung 124 an der Verschlusskappe 113 nimmt jedoch den Anzeigekörper
117 mit. Dadurch wird der Anzeigekörper 117 bei den Sollbruchstegen 119 vom Grundkörper
115 abgerissen.
[0022] Es ist schon erwähnt worden, dass durch den Vorsprung 124 die Winkelstellung des
Garantieelementes 114 bezüglich der Verschlusskappe 113 eindeutig festgelegt ist.
Das in Abschraubrichtung vordere Ende E des Vorsprungs 124 ist in Relation zum Gewindeanfang
auf dem Gewindehals 12 und in Relation zum Gewindeanfang in der Verschlusskappe 113
so angeordnet, dass bei auf den Behälter aufgeschraubter Verschlusskappe 113 der Vorsprung
124 und das Garantieelement 114 eine vorbestimmte Winkelstellung bezüglich des Behälters
einnehmen. Diese Winkelstellung kann so gewählt sein, dass die Stelle, an der Anzeigekörper
117 beim Abschrauben der Verschlusskappe 113 anfänglich vom Grundkörper 115 gelöst
wird (bei einem der Sollbruchstege 119) am Behälter optimal sichtbar ist. Bei unrunden
Behältern, z.B. ovalen Flaschen, ovalen Tuben oder Beutelpackungen, kann die genannte
Aufbrechstelle zweckmässig in einem mittleren Bereich einer Flachseite des Behälters
liegen. Manche Behälter erhalten einen Aufdruck oder eine Etikette und werden an den
Verkaufsstellen so präsentiert, dass der Aufdruck bzw. die Etikette sichtbar ist.
Bei solchen Behältern kann die Ablösestelle des Anzeigekörpers 117 zweckmässig auf
einen mittleren Bereich des Aufdrucks bzw. der Etikette ausgerichtet sein.
1. Behälterverschlussanordnung, mit einem Behälter, der einen Mündungsbereich (11) mit
einem Gewindehals (12) aufweist, mit einer auf den Gewindehals (12) aufschraubbaren
Verschlusskappe (13; 113) und mit einem Garantieelement (14; 114), das einen ringförmigen
Grundkörper (15; 115) mit Rastmitteln (16; 116), die in Abschraubrichtung mit komplementären
Rastmitteln (28) am Mündungsbereich (11) des Behälters in Eingriff bringbar sind,
und wenigstens einen Anzeigekörper (17, 18; 117) aufweist, der mit der Verschlusskappe
(13; 113) drehfest in Eingriff bringbar ist und der über wenigstens einen Sollbruchsteg
(19; 119) mit dem Grundkörper (15; 115) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusskappe (13; 113) zum drehfesten in Eingriff Bringen wenigstens einen
axial abstehenden Vorsprung (24; 124) zur Aufnahme zwischen den Enden - in Umfangsrichtung
gesehen-des Anzeigekörpers oder zwischen den Enden von zwei benachbarten der Anzeigekörper
(17, 18) aufweist.
2. Behälterverschlussanordnung nach Anspruch 1, in welcher der Behälter eine Vorderseite
und eine Rückseite aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das in Abschraubrichtung vordere Ende des axial abstehenden Vorsprungs (24; 124)
der Verschlusskappe (13; 113) in Relation zum Gewindeanfang auf dem Gewindehals (12)
und in Relation zum Gewindeanfang in der Verschlusskappe (13; 113) so angeordnet ist,
dass dieses vordere Ende bei auf den Gewindehals (12) aufgeschraubter Verschlusskappe
(13; 113) im Bereich der Vorderseite des Behälters liegt und damit die Stelle, wo
beim Abschrauben der Verschlusskappe (13; 113) vom Gewindehals (12) der Anzeigekörper
(17, 18; 117) vom Grundkörper (15; 115) gelöst wird, optimal sichtbar ist.
3. Behälterverschlussanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusskappe (13) in Umfangsrichtung verlaufende, abstehende geneigte Rampen
(29) aufweist, welche beim Drehen der auf den Gewindehals (12) aufgeschraubten Verschlusskappe
(13) in Abschraubrichtung den Grundkörper (15) und den Anzeigekörper (17, 18) voneinander
wegdrücken.
4. Behälterverschlussanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusskappe (13) in Umfangsrichtung verlaufende, axial abstehende zweite
Vorsprünge (30) aufweist, welche beim Drehen der auf den Gewindehals (12) aufgeschraubten
Verschlusskappe (13) in Abschraubrichtung den Anzeigekörper (17, 18) vom Grundkörper
(15) abscheren.
5. Behälterverschlussanordnung nach Anspruch 4, mit wenigstens zwei kreissegmentförmigen
Anzeigekörpern (17, 18), von denen jeder wenigstens über einen in Abschraubrichtung
ersten (19) und einen zweiten Sollbruchsteg (21) mit dem Grundkörper verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusskappe (13) wenigstens zwei axial abstehende zweite Vorsprünge (30)
aufweist und dass bei mit der Verschlusskappe (13) zusammengebautem Garantieelement
(14) die Winkelabstände (a, b) zwischen den zweiten Vorsprüngen (30) einerseits und
den in Abschraubrichtung auf die zweiten Vorsprünge folgenden zweiten Sollbruchstegen
(21) anderseits, ungleich sind, so dass beim Drehen der auf den Gewindehals (12) aufgeschraubten
Verschlusskappe (13) in Abschraubrichtung die zweiten Vorsprünge (30) nicht gleichzeitig
auf die zweiten Sollbruchstege treffen.
6. Behälterverschlussanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusskappe (13; 113) und der Grundkörper (15; 115) zusammenwirkende Rastmittel
(26, 27; 126, 127) aufweisen zum kraftschlüssigen axialen Halten des Grundkörpers
(15; 115) bezüglich der Verschlusskappe (13; 113).
1. Sealing arrangement for a container, with a container that has an opening area (11)
with a threaded neck (12), with a sealing cap (13; 113) that can be screwed onto the
threaded neck (12), and with a guarantee element (14; 114) that has a ring-shaped
base body (15; 115) with catch elements (16; 116) that can be made to engage, in the
direction for unscrewing, with complementary catch elements (28) on the opening area
(11) of the container, and has at least one display body (17, 18; 117) which can be
made to engage in a rotation-proof manner with the sealing cap (13; 113) and which
is connected to the base body (15; 115) via at least one break-off tab (19; 119),
characterised in that
for effecting rotation-proof engagement, the sealing cap (13; 113) has at least one
axially protruding projection (24; 124) for accommodation between the ends - seen
in the circumferential direction - the display body, or between the ends of two of
adjacent of the display bodies (17, 18).
2. Sealing arrangement for a container in accordance with claim 1, in which the container
has a frontal face and a rear face, characterised in that the front end - as seen in the direction for unscrewing - of the axially protruding
projection (24; 124) of the sealing cap (13; 113) is arranged, in relation to the
start of the screw thread on the threaded neck (12) and in relation to the start of
the screw thread in the sealing cap (13; 113), in such a way that when the sealing
cap (13; 113) is screwed onto the threaded neck (12), this front end lies in the area
of the frontal face of the container, and thus the place where the display body (17,
18; 117) is released from the base body (15; 115), when the sealing cap (13; 113)
is unscrewed from the threaded neck (12), is optimally visible.
3. Sealing arrangement for a container in accordance with claim 1 or 2,
characterised in that the sealing cap (13) has projecting, inclined ramps (29) which run in the circumferential
direction, and which press the base body (15) and the display body (17, 18) away from
one another when the sealing cap (13) that is screwed onto the threaded neck (12)
is twisted in the direction for unscrewing.
4. Sealing arrangement for a container in accordance with claim 1 or 2,
characterised in that the sealing cap (13) has second projections (30) which run in the circumferential
direction and protrude axially, and which shear off the display body (17, 18) from
the base body (15) when the sealing cap (13) that is screwed onto the threaded neck
(12) is twisted in the direction for unscrewing.
5. Sealing arrangement for a container in accordance with claim 4, with at least two
display bodies (17, 18) in the shape of a circular arc, each of which is connected
to the base body via - seen in the direction for unscrewing - a first (19) and a second
break-off tab (21),
characterised in that the sealing cap (13) has at least two axially protruding projections (30), and that
where the guarantee element (14) is put together with the sealing cap (13), the angle
distances (a, b) between the second projections (30) on the one hand and the second
break-off tabs (21) - following on from the second projections in the direction for
unscrewing - on the other hand are unequal, so that when sealing cap (13) which is
screwed onto the threaded neck (12) is turned in the direction for unscrewing, the
second projections (30) do not arrive at the second break-off tabs simultaneously.
6. Sealing arrangement for a container in accordance with one of the claims 1 to 5, characterised in that the sealing cap (13; 113) and the base body (15; 115) have interacting catch elements
(26, 27; 126, 127), for non-positive axial holding of the base body (15; 115) in relation
to the sealing cap (13; 113).
1. Ensemble récipient-couvercle comprenant un récipient qui présente une zone d'ouverture
(11) pourvue d'un goulot fileté (12), un couvercle (13 ; 113) qui est apte à être
vissé sur le goulot fileté (12), et un élément de garantie (14 ; 114) qui présente
un corps de base annulaire (15 ; 115) pourvu de moyens d'encliquetage (16 ; 116) qui
sont aptes à venir en prise, dans le sens du dévissage, avec des moyens d'encliquetage
complémentaires (28) sur la zone d'ouverture (11) du récipient, et qui présente au
moins un élément témoin (17, 18 ; 117) apte à venir en prise, fixe en rotation, avec
le couvercle (13 ; 113) et relié au corps de base (15 ; 115) par au moins une patte
de rupture (19 ; 119), caractérisé en ce que le couvercle (13 ; 113), pour venir en prise, fixe en rotation, présente au moins
une saillie axiale (24 ; 124) destinée à être reçue entre les extrémités - dans le
sens circonférentiel - de l'élément témoin ou entre les extrémités de deux éléments
témoins (17, 18) voisins.
2. Ensemble récipient-couvercle selon la revendication 1, dans lequel le récipient comporte
un côté avant et un côté arrière, caractérisé en ce que l'extrémité avant, dans le sens du dévissage, de la saillie axiale (24 ; 124) du
couvercle (13 ; 113) est disposée par rapport au début du filetage sur le goulot fileté
(12) et par rapport au début du filetage dans le couvercle (13 ; 113) de telle sorte
qu'elle se trouve dans la zone du côté avant du récipient, quand le couvercle (13
; 113) est vissé sur le goulot fileté (12), et donc que l'endroit où l'élément témoin
(17, 18 ; 117) est détaché du corps de base (15 ; 115), lors du dévissage du couvercle
(13 ; 113) sur le goulot fileté (12), soit visible de manière optimale.
3. Ensemble récipient-couvercle selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le couvercle (13) présente des rampes (29) qui s'étendent dans le sens circonférentiel,
qui sont saillantes et inclinées et qui, quand on tourne dans le sens du dévissage
le couvercle (13) vissé sur le goulot fileté (12), poussent et éloignent l'un de l'autre
le corps de base (15) et l'élément témoin (17, 18).
4. Ensemble récipient-couvercle selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le couvercle (13) présente des secondes saillies (30) qui s'étendent dans le sens
circonférentiel, qui dépassent axialement et qui, quand on tourne dans le sens du
dévissage le couvercle (13) vissé sur le goulot fileté (12), séparent l'élément témoin
(17, 18) et le corps de base (15) par cisaillement.
5. Ensemble récipient-couvercle selon la revendication 4, avec au moins deux éléments
témoins en forme de segments de cercle (17, 18) qui sont reliés respectivement au
corps de base au moins par une première patte de rupture (19) et une seconde patte
de rupture (21), dans le sens du dévissage, caractérisé en ce que le couvercle (13) présente au moins deux secondes saillies axiales (30) et en ce que lorsque l'élément de garantie (14) et le couvercle (13) sont assemblés, les écartements
angulaires (a, b) entre les secondes saillies (30), d'une part, et les secondes pattes
de rupture (21) qui suivent celles-ci dans le sens du dévissage, d'autre part, sont
inégaux, de sorte que quand on tourne dans le sens du dévissage le couvercle (13)
vissé sur le goulot fileté (12), les secondes saillies (30) ne rencontrent pas les
secondes pattes de rupture en même temps.
6. Ensemble récipient-couvercle selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le couvercle (13 ; 113) et le corps de base (15 ; 115) présentent des moyens d'encliquetage
coopérant (26, 27 ; 126, 127) pour la fixation axiale par force du corps de base (15
; 115) par rapport au couvercle (13 ; 113).