[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Antrieb für eine Fahrtreppe, welcher das
Stufenband antreibt und am oberen und/oder unteren Ende, auf einer oder beiden Seiten
der Fahrtreppe angeordnet ist, wobei der Antrieb ein ein Hauptantriebsrad und mindestens
einen Motor mit Getriebe und Bremse aufweist.
[0002] Als Fahrtreppenantriebe sind verschiedene Dispositionen und Konstruktionsprinzipien
bekannt. Da der Antrieb für die maximal vorkommende Belastung ausgelegt werden muss,
ist ein relativ gross und stark dimensionierter Motor mit einem entsprechenden Getriebe
erforderlich. Als Nachteile eines solchen Antriebes sind ein schlechter Wirkungsgrad
bei der meistens vorherrschenden Teillast und das grosse Einbauvolumen bei begrenztem
Raumangebot innerhalb einer Fahrtreppenkonstruktion zu nennen.
[0003] Diese Nachteile sind mit Mehrmotorantrieben weniger oder nicht mehr vorhanden. Aus
der DE 35 26 905 ist ein Antrieb für Rolltreppen und Rollsteige bekannt, welcher zwei
Einzel- oder zwei Zwillings-Antriebe aufweist, deren Abtriebszahnräder die Stufenoder
Pallettenkette und über ein Zusatzgetriebe den Handlauf antreiben.
[0004] Die Konstruktion wird in verschiedenen Varianten ausgeführt und weist dementsprechend
eine Anzahl verschiedene Getriebe- und Getriebegehäuse für den Stufen- bzw. Pallettenkettenantrieb
auf. Ferner sind die Einzelantriebe mit Planetengetriebe ausgerüstet, was relativ
hohe Kosten verursacht.
[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nun darin, einen verbesserten Mehrmotor-Antrieb
für Fahrtreppen zu schaffen, welcher kostengünstig ausführbar ist, modular aufgebaut
ist und einen üblichen Leistungsbereich abdeckt.
[0006] Der erfindungsgemässe Antrieb zeichnet sich dadurch aus, dass mehrere baugleiche
Antriebseinheiten verteilt am Umfang eines Hauptantriebsrades anbringbar sind, wodurch
das Hauptantriebsrad, beziehungsweise seine Verzahnung, nur für die Belastung durch
eine einzelne Antriebseinheit dimensioniert werden kann und somit das Hauptantriebsrad
selbst eine kleinere Breite aufweisen kann, was für die Unterbringung der Antriebsteile
bei einer Fahrtreppe von grossem Vorteil ist.
[0007] Vorteilhaft Weiterbildungen und Verbesserungen sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
[0008] Die Antriebseinheiten sind, gemäss dem Leistungsbedarf in entsprechender Anzahl,
an einem für alle Leistungsklassen gleichen Hauptantriebsgehäuse angeflanscht. Dies
vereinfacht den Produktionsprozess für die gesamte Baureihe, reduziert die Lagerhaltung
und erleichtert Wartung und Reparaturen.
[0009] Die Antriebseinheiten sind, zur Erkennung der mechanischen Belastung, mit Drehmomentgebern
und/oder Drehzahlgebern versehen.
[0010] Die Antriebseinheiten können ferner mit einer Schaltkupplung versehen sein, welche
wahlweise ein Zu- oder Abschalten einer Antriebseinheit möglich macht.
[0011] Der Antrieb weist einen für alle Antriebseinheiten gemeinsamen Frequenzsteller auf,
mittels welchem verschiedene Geschwindigkeiten eingestellt werden können und welcher
auch als Anfahrhilfe dient.
[0012] Eine Ansteuerung von Drehstrom-Kurzschlussankermotoren mit variabler Frequenz hat
zudem den Vorteil dass bei kleinen Drehzahlen bereits hohe Drehmomente erzeugt werden
können.
[0013] Eine Steuer und -Regeleinheit erzeugt entsprechende Steuer und Regelbefehle durch
Verarbeitung von eingehenden Daten.
[0014] Aufgrund aktueller Belastungsdaten von den Drehmomentgebern bewirkt die Steuer- und
Regeleinheit das Zu- und Abschalten einzelner Antriebseinheiten, was den elektrischen
und mechanischen Wirkungsgrad verbessern hilft und somit auch den Energieverbrauch
reduziert.
[0015] Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert
und in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen:
Fig.1 eine Fahrtreppe mit dem erfindungsgemässen Antrieb am oberen Ende der Fahrtreppe,
Fig.2 den Antrieb mit an einem Hauptgetriebe quer zur Fahrtrichtung der Fahrtreppe
angeflanschten Antriebseinheiten,
Fig.3 den Antrieb mit an einem Hauptgetriebe längs zur Fahrtrichtung der Fahrtreppe
angeflanschten Antriebseinheiten,
Fig.4 eine 3D-Darstellung der Antriebsanordnung gemäss Fig.2,
Fig.5 eine 3D-Darstellung der Antriebsanordnung gemäss Fig.3 und
Fig.6 ein Block- und Funktionsschema des Antriebes mit allen zugehörigen Komponenten.
[0016] Die Fig.1 zeigt eine Fahrtreppe 1 mit einem oberen Ende 2, unter welchem mit 7 bezeichnete
Antriebseinheiten und ein Teil einer Stufenkette 3 sichtbar sind.
[0017] Die Fig.2 zeigt die Einzelheiten eines Antriebes, welcher am oberen Ende 2 der Fahrtreppe
1 innerhalb einer Tragstruktur 9 eingebaut ist. Drei baugleiche Antriebseinheiten
7 sind, über ein Abtriebszahnrad 7.6 und ein Zwischenzahnrad 21 ein verzahntes Hauptantriebsrad
6 antreibend, am Umfang des Hauptantriebsrades 6 verteilt angeordnet. Das Hauptantriebsrad
6 ist, zusammen mit dem Stufenkettenrad 5, auf der Hauptwelle 4 des Antriebes befestigt.
Die Antriebseinheiten 7 sind an drei hierfür ausgebildeten planen Flansch-Anschlussöffnungen
24 eines Hauptgetriebegehäuses 8 mit diesem fest verbunden. Werden weniger als drei
Antriebseinheiten 7 benötigt, so wird eine nicht benützte Flansch-Anschlussöffnung
24 mit einem Deckel veschlossen und wird das zugeordnete Zwischenzahnrad 21 nicht
eingesetzt. Mit dieser Disposition kann für eine, zwei oder drei benötigte Antriebseinheiten
7 immer dasselbe Hauptgetriebegehäuse 8 verwendet werden. Die Achsen der Antriebseinheiten
7 sind quer zur Bewegungsrichtung der Fahrtreppe 1 angeordnet, was den Vorteil eines
kurzen Maschinenraumes ergibt.
[0018] Als Variantenbeispiel zeigt die Fig.3 eine Anordnung der Antriebseinheiten 7 parallel
zur Bewegungsrichtung der Fahrtreppe 1. Bedingt durch diese Anordnungsart weisen die
Antriebseinheiten 7 zusätzlich ein Winkelgetriebe 7.3 auf. Im übrigen baugleich mit
den Antriebseinheiten 7 der Fig.2 sind pro Antriebseinheit 7 ein Motor 7.1, eine (Schalt)-Kupplung
7.2, eine Bremse 7.4, eine Schwungscheibe 7.5 und das Abtriebszahnrad 7.6 vorhanden.
Das Hauptgetriebegehäuse 8 ist ebenfalls für ein, zwei oder drei Antriebseinheiten
7 immer dasselbe und es können ebenfalls nicht benützte Flansch-Anschlussöffnungen
24 mit einem Deckel verschlossen werden.
[0019] Die Fig.4 zeigt eine räumliche Darstellung des Antriebes gemäss Fig.2 innerhalb der
Tragstruktur 9 einer Fahrtreppe 1. Zusätzlich zu den bisherigen Darstellungen sind
noch zwei Stufenelemente 22 dargestellt.
[0020] Die Fig.5 zeigt eine räumliche Darstellung des Antriebes gemäss Fig.3 innerhalb der
Tragstruktur 9 einer Fahrtreppe 1. Zusätzlich zu den bisherigen Darstellungen sind
hier ebenfalls noch zwei Stufenelemente 22 dargestellt.
[0021] Anhand der Fig.6 soll im folgenden die Funktion des erfindungsgemässen Mehrmotorantriebes
näher erläutert werden. Die Speisung des Antriebes erfolgt wie üblich aus lokalen
dreiphasigen Stromnetz 13 mit den Phasen R, S, T, welche zu einem Hauptschalter 14
geführt sind. Nachfolgend wird mit einem Hauptschütz oder mehreren Schütze 15 der
Gesamtantrieb zugeschaltet. Es folgt dann ein Frequenzsteller 16, welcher über eine
Schützensteuerung 23 mit den Schützen S1, S2 bis Sn die Motoren 7.1, bzw. M1, M2 bis
Mn der Antriebsmodule 7 mit veränderbarer Frequenz und Drehrichtung speist. Die Motoren
M1, M2 bis Mn sind, wie bereits vorgängig gezeigt und beschrieben, über hier nicht
mehr dargestellte Getriebe 7.3 und Abtriebszahnräder 7.6 und Zwischenzahnräder 21
mit dem Hauptantriebsrad 6 wirkverbunden. An einer geeigneten, hier nicht näher definierten
Stelle in der Kraftübertragung zwischen den Motoren M1, M2 bis Mn sind Drehmomentgeber
20, bzw. L1, L2 bis Ln zwecks Messung der aktuellen mechanischen Belastung der Motoren
M1, M2 bis Mn eingebaut. Das Hauptantriebsrad 6 treibt, über eine ebenfalls nicht
näher dargestellte Transmission, einen Geschwindigkeitsgeber 19 an.
[0022] Eine Steuer- und Regeleinheit 10 enthält Komponenten einer uP- und Relais-Steuerung
sowie Signal- und Dateneingänge und -Ausgänge. Erste Eingangsdaten 18.1 liefern Geschwindigkeitswerte
vom Geschwindigkeitsgeber 19, welche als Istwert einer internen Regelstrecke zugeführt
werden. Die zweite Gruppe Eingangsdaten 18.2 sind Messwerte der Drehmomentgeber 20
und bewirken, über eine entsprechende Verarbeitung, das Zu- und Abschalten einzelner
Antriebsmodule 7. Eine dritte Gruppe Eingangsdaten 18.3 liefert Daten von Gebern 11,
welche im wesentlichen Sicherheitskontakte und Betriebsartenschalter betreffen. Eine
erste Gruppe Ausgangsdaten 17.1 führt zu den Schützen 15 und zum Frequenzsteller 16.
Eine zweite Gruppe Ausgangsdaten 17.2 enthalten Steuersignale für die Schützensteuerung
23 und die dritte Gruppe Ausgangsdaten 17.3 steuert optische Signale und Beleuchtung
12.
[0023] Der erfindungsgemässe Mehrmotorantrieb funktioniert wie folgt: Beim Anfahren der
Fahrtreppe 1 wird gemäss der Richtungswahl und einem Anfahrprogramm in der Steuer
und Regeleinheit 10 ein Schütz 15 für den Antrieb eingeschaltet, der Frequenzsteller
16 hochgefahren und mindestens ein Antriebsmodul 7 über die Schützensteuerung 23 eingeschaltet.
Beim Erreichen der Sollgeschwindigkeit hält die Antriebsregelung in der Steuer und
Regeleinheit 10 die Fahrgeschwindigkeit der Fahrtreppe 1 in engen Grenzen lastunabhängig
konstant. Während dem nun folgenden Betrieb der Fahrtreppe 1 liefern die Eingangsdaten
18.2 von den Drehmomentgebern 20 Informationen über die mechanische Belastung der
eingeschalteten Antriebsmodule 7, bzw. der Motoren M1, M2 bis Mn. Mit wenig oder keiner
Belastung durch transportierte Personen reicht die Antriebsleistung des ersten Motors
M1 aus und die weiteren Motoren M2 bis Mn bleiben ausgeschaltet. Wird von dem Drehmomentgeber
L1 eine Vollbelastung mit Tendenz zu dauernder Ueberbelastung signalisiert, wird nach
einer definierten Zeit der nächste Motor M2 eingeschaltet. In der Steuer- und Regeleinheit
10 werden nun die Signale von beiden Drehmomentgebern L1 und L2 überwacht und es wird
beim Ueberschreiten der Belastungsgrenzwerte der Motoren M1 und M2 nach analogen Kriterien
ein weiterer, nicht dargestellter Motor M3 zugeschaltet. Der in der Darstellung mit
Mn bezeichnete dritte Motor soll darauf hinweisen, dass im Prinzip eine grössere Anzahl
Antriebsmodule 7 vorgesehen werden kann. Aus praktischen und wirtschaftlichen Gründen
wird die Anzahl Antriebsmodule 7 wahrscheinlich auf drei, oder höchstens vier beschränkt
bleiben. Umgekehrt wird verfahren, wenn die mechanische Belastung zurückgeht. Es werden
dann der Reihe nach, beginnend mit dem zuletzt eingeschalteten Motor Mn die nicht
mehr benötigten Motoren 7.1 ausgeschaltet. Wird eine gleichmässige Abnützung der Antriebsmodule
7 gewünscht, kann über eine zusätzliche Messung der Einschaltzeiten der einzelnen
Antriebsmodule 7 darauf Rücksicht genommen werden und können so die einzelnen Antriebsmodule
7 selektiv und nicht nach einer immer gleichen Reihenfolge zu- und abgeschaltet werden.
[0024] Wie bereits erwähnt, ist die Anzahl der Antriebsmodule 7 nicht auf die dargestellten
drei Stück begrenzt. In grossen Stückzahlen hergestellte Antriebsmodule 7 können sehr
preisgünstig sein, so dass es sinnvoll sein könnte, eine grössere Anzahl, z.B. 4-6
Antriebsmodule 7 vorzusehen. Mit entsprechend angepassten Steuerprogrammen in der
Steuer- und Regeleinheit 10 kann eine daraus resultierende grössere Datenmenge problemlos
verarbeitet werden.
[0025] Prinzipiell ist, mit angepasster Steuer- und Regeltechnik, auch die Verwendung von
Gleichstrommotoren für die Antriebsmodule 7 möglich. Drehstrommotoren mit Kurzschlussanker
werden vorzugsweise eingesetzt wegen ihrer einfachen Bauart und Servicefreundlichkeit.
Zudem stehen heute leistungsfähige und ebenfalls preisgünstige Frequenzsteller, bzw.
-Wandler zur Verfügung.
[0026] Für die Antriebsanordnung gemäss Fig.2 werden normale Stirnzahnräder verwendet, mittels
welchen ein optimaler mechanischer Wirkungsrad erreicht wird.
[0027] Für die Antriebsanordnung gemäss Fig.3 werden als Winkelgetriebe 7.3 vorteilhaft
Kegelradgetriebe verwendet, mittels welchen, im Vergleich mit Stirnzahnrädern, ein
praktisch gleicher Wirkungsgrad erreicht wird.
[0028] Das Hauptantriebsgehäuse 8 kann so ausgeführt werden, dass beide Antriebsanordnungen,
jene gemäss Fig.2 wie jene gemäss Fig.3 realisiert werden können. Das Hauptantriebsgehäuse
8 weist dann dementsprechend doppelt so viele Flansch-Anschlussöffnungen 24 auf.
[0029] Die Zwischenzahnräder 21 können für beide Antriebsanordnungen die gleichen an der
gleichen Position sein.
[0030] Die erfindungsgemässe Antriebsanordnung lässt sich auch für andere Arten von Fördereinrichtungen
anwenden, beispielsweise für Rollsteige und Mercalatoren in horizontaler und schräger
Ausführung.
1. Antrieb für eine Fahrtreppe (1), welcher die von einem Stufenhettenrad (5) augetriebene
Stufenkette (3) antreiben kann und am oberen und/oder unteren Ende der Fahrtreppe
(1) sowohl nur auf einer oder beiden Seiten einer Fahrtreppe (1) angeordnet werden
kann, wobei der Antrieb ein das Stufenkettenrad (5) antreibendes Hauptantriebsrad
(6), mindestens eine Antriebseinheit (7) mit Motor (7.1), Getriebe (7.3, 7.6, 21)
und Bremse (7.4), und ein Hauptgetriebegehäuse (8) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass an dem Hauptgetriebegehäuse (8) am Umfang des Hauptantriebsrades (6) mehrere Anschlussöffnungen
(24) angeordnet sind, an die eine oder mehrere Antriebseinheiten (7) anbringbar sind,
wobei nicht benützte Anschlussöffnungen (24) am Hauptgetriebegehäuse (6) abdeckbar
ausgebildet sind.
2. Antrieb nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Antriebseinheiten (7) eine Schaltkupplung (7.2) aufweisen.
3. Antrieb nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Antriebseinheiten (7) einen Drehmomentgeber (20) aufweisen.
4. Antrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass für die Speisung und Steuerung der Motoren (7.1) der Antriebseinheiten (7) ein gemeinsamer
Frequenzsteller (16) vorgesehen ist.
5. Antrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass für die Verarbeitung von Eingangsdaten (18) von Gebern (11), Drehmomentgebern (20)
und einem Geschwindigkeitsgeber (19) zu Ausgangsdaten (17) für die Steuerung von Schützen
(15), dem Frequenzsteller (16), optischen Signalen und Beleuchtung (12) und einer
Schützensteuerung (23) eine gemeinsame oder zusammengesetzte Steuer- und Regeleinheit
(10) vorhanden ist.
1. Drive for an escalator (1), which can drive the stair chain (3) driven by a step chain
wheel (5) and can be arranged on only one or on both sides of an escalator (1) at
the upper and/or the lower end of the escalator (1), wherein the drive comprises a
main drive wheel (6) driving the step chain wheel (5), at least one drive unit (7)
with motor (7.1), gear (7.3, 7.6, 21) and brake (7.4), and a main gear housing (8),
characterised in that several connecting openings (24) are arranged at the circumference of the main drive
wheel (6) at the main gear housing (8) and one or more drive units (7) are mountable
to those connecting openings (24), wherein unused connecting openings (24) at the
main gear housing (6) are formed to be coverable.
2. Drive according to claim 1, characterised in that the drive units (7) comprise a clutch (7.2).
3. Drive according to claim 1, characterised in that the drive units (7) comprise a torque transmitter (20).
4. Drive according to one of the preceding claims, characterised in that a common frequency-setting device (16) is provided for the feed and control of the
motors (7.1) of the drive units (7).
5. Drive according to one of the preceding claims, characterised in that a common or assembled control and regulating unit (10) is present for the processing
of input data (18) of transmitters (11), torque transmitters (20) and a speed transmitter
(19) into output data for the control of relays (15), the frequency-setting device
(16), optical signals and illumination (12) and a relay control (23).
1. Entraînement pour un escalier roulant (1), apte à entraîner la chaîne de marches (3)
entraînée par une roue de chaîne de marches (5) et apte à être disposé à l'extrémité
supérieure et/ou inférieure de l'escalier roulant (1), d'un seul côté ou des deux
côtés de celui-ci, l'entraînement comportant une roue de commande principale (6) qui
entraîne la roue de chaîne de marches (5), au moins une unité d'entraînement (7) avec
un moteur (7.1), une transmission (7.3, 7.6, 21) et un frein (7.4), et un carter de
transmission principale (8),
caractérisé en ce qu'il est prévu, sur le carter de transmission principale (8), sur la circonférence de
la roue d'entraînement principale (6), plusieurs ouvertures de raccordement (24) au
niveau desquelles une ou plusieurs unités d'entraînement (7) peuvent être fixées,
les ouvertures de raccordement (24) dudit carter (8) qui ne sont pas utilisées pouvant
être recouvertes.
2. Entraînement selon la revendication 1, caractérisé en ce que les unités d'entraînement (7) comportent un embrayage (7.2).
3. Entraînement selon la revendication 1, caractérisé en ce que les unités d'entraînement (7) comportent un capteur de couple (20).
4. Entraînement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que pour alimenter et commander les moteurs (7.1) des unités d'entraînement (7), il est
prévu un régulateur de fréquence commun (16).
5. Entraînement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que pour transformer les données d'entrées (18) provenant de capteurs (11), de capteurs
de couple (20) et d'un capteur de vitesse (19) en données de sortie (17) pour commander
des contacteurs (15), le régulateur de fréquence (16), des signaux optiques et un
éclairage (12) ainsi qu'une commande à contacteurs (23), il est prévu une unité de
commande et de régulation (10) commune ou combinée.